Abgeltungssteuer kapitalerträge

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    Abgeltungssteuer auf Kapitalertrдge

    Seit dem 1. Januar 2009 gilt in Deutschland eine pauschale Abgeltungssteuer auf Kapitalertrдge (Kapitalertragsteuer).

    Die Abgeltungssteuer auf Kapitalertrдge ist eine Erhebungsform der Einkommensteuer, mit der der Staat Einkommen aller Art besteuert. Kapitalertrдge sind z.B. Zinsen aus Sparguthaben, verzinslichen Wertpapieren oder privaten Krediten, Dividenden und VerдuЯerungsgewinne aus Aktien, ebenso wie Ertrдge aus Investmentfonds oder Zertifikaten. Kapitalertrдge sind grundsдtzlich steuerpflichtig, wobei man neben Abgeltungssteuer auf Kapitalertrдge synonym auch von der Kapitalertragsteuer, oder einfach nur Abgeltungssteuer spricht.

    Wir erlдutern fьr Sie die mit der Abgeltungssteuer verbundenen Steuerregelungen und zeigen die Unterschiede zur vorherigen Besteuerung auf: Was hat sich geдndert, was nicht? Was sollten Sie beachten?

    Die Auswirkungen in den verschiedenen Anlageklassen, wie Zinsertrдge bei festverzinslichen Anlagen, Dividenden und VerдuЯerungsgewinne bei Aktien, Investmentfonds oder Zertifikaten sind durchaus unterschiedlich, da die vorherigen Besteuerungsregelungen mit der Abgeltungssteuer vereinheitlicht wurden.

    Alle Rechner zu Kapitalanlagen auf Zinsen-berechnen.de kцnnen die Abgeltungssteuer auf Kapitalertrдge direkt mit einkalkulieren.

    Warum heiЯt die Abgeltungssteuer so?

    Der Begriff der Abgeltungssteuer rьhrt von ihrer abgeltenden Wirkung her: Bei den meisten Kapitalanlagen wird sie direkt von der anlagefьhrenden Bank (also z.B. der Bank, bei der das Sparkonto liegt) ans Finanzamt abgefьhrt. Damit gilt die Steuerschuld als abgegolten. Das heiЯt, die betreffenden Kapitalanlagen mьssen, anders als zuvor, nicht mehr bei der Steuererklдrung angegeben werden, die Sache ist „vom Tisch“. Das bedeutet weniger Aufwand fьr Anleger und Finanzдmter, was ein wichtiges Ziel fьr die Einfьhrung der Abgeltungssteuer auf Kapitalertrдge war.

    Genau das gleiche Ziel hat auch die einheitliche Besteuerung von Kapitalertrдgen.

    Abgeltungssteuerrechner

    Der Rechner ermittelt die Abgeltungssteuer fьr Kapitaleinkьnfte, die in Deutschland ab 2009 erhoben wird, sowie Solidaritдtszuschlag und Kirchensteuer.

    Sparrechner fьr regelmдЯige Sparraten

    Der Sparrechner ermittelt fьr Banksparplдne wahlweise Endkapital, Sparrate, Dynamik, Zinssatz, Laufzeit oder Anfangskapital bei wдhlbaren Intervallen fьr Einzahlung und Zinsgutschrift. Der Rechner legt eine unterjдhrig lineare Verzinsung zu Grunde.

    Abgeltungssteuer

    So funktioniert die Abgeltungssteuer

    • Zuletzt aktualisiert: 17. Februar 2017
    • Von: Ludwig Heinz

    Das Wichtigste in Kürze

    • Seit 2009 wird die Abgeltungssteuer auf Zinsen, Dividenden und realisierte Kursgewinne fällig. Davon behält das Finanzamt 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und seit Januar 2015 auch Kirchensteuer ein.
    • In Ihrer Steuererklärung müssen Sie nichts angeben, aber dafür sorgen, dass Sie einen korrekten Freistellungsauftrag erteilt haben.
    • Schöpfen Sie die Freibeträge auf Ihre Anlagen aus, die zu einem Sparerpauschbetrag zusammengefasst sind: 801 Euro für Ledige, 1.602 Euro für Verheiratete. Sie können auch unter dem Jahr die Freistellungsaufträge bei Ihren Banken ändern.
    • Beim Verkauf von Aktien gilt, dass die zuerst angeschafften als zuerst veräußert behandelt werden. Aktien, die bis Ende 2008 investiert wurden, können steuerfrei verkauft werden.
    • Bei Fonds, die im Ausland aufgelegt sind und Dividenden einbehalten, müssen Sie diese dennoch versteuern. Erträge müssen Sie in der Anlage KAP angeben.
    • Ab 2018 ändert sich die Besteuerung von Investmentfonds grundlegend. Details lesen Sie im Artikel zum Investmentsteuerreformgesetz

    Unser Tipp: Bleiben Sie zu wichtigen Steuerfragen immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Sparer, die Geld anlegen in Form von Bankeinlagen, Aktien, Anleihen, Fonds oder Zertifikaten, sind von der Abgeltungssteuer betroffen. Sie wird seit 2009 fällig für Zinsen, Dividenden und realisierte Kursgewinne – sogenannte Kapitaleinkünfte. Die Abgeltungssteuer beträgt pauschal 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag. Sie wird von der Bank einbehalten und an das Finanzamt abgeführt.

    Automatischer Kirchensteuerabzug

    Kapitaleinkünfte unterliegen zudem der Kirchensteuer. Diese wurde bislang allerdings nur dann von Ihrer Depotbank an das Finanzamt abgeführt, wenn Sie einen Antrag auf Einbehalt der Kirchensteuer gestellt haben. Wer diesen Antrag nicht gestellt hatte, musste die Kirchensteuer im Rahmen seiner Einkommensteuererklärung zahlen. Seit Januar 2015 brauchen Sie keinen Antrag auf Einbehalt der Kirchensteuer mehr zu stellen. Denn seitdem erhalten die Banken die Information über die Religionszugehörigkeit ihrer Kunden vom Bundeszentralamt für Steuern in Bonn (BZSt) und führen die Kirchensteuer direkt an das Finanzamt ab.

    Die rechtlichen Grundlagen zur Abgeltungssteuer finden Sie in Paragraf 32d Einkommensteuergesetz. Sorgen Sie unbedingt dafür, dass Sie einen korrekten Freistellungsauftrag erteilt und den Freibetrag auf Ihre verschiedenen Anlagen ausgeschöpft haben. Die Freistellungsaufträge können Sie auch unterjährig ändern und so den Steuerabzug über Ihre diversen Depots optimieren. Dafür müssen Sie Ihrer Bank einen schriftlichen Auftrag erteilen.

    Altaktiengewinne können steuerfrei verkauft werden

    Das System der Abgeltungssteuer wurde zum 1. Januar 2009 eingeführt. Für Veräußerungsgewinne aus Wertpapieren, die bis Ende 2008 gekauft wurden, gilt daher eine Besonderheit: Sie können diese auch heute noch steuerfrei verkaufen.

    Generell gilt für den Aktienverkauf das Prinzip „first in, first out“. Das heißt, dass zuerst angeschaffte Wertpapiere als zuerst verkauft gelten. Dementsprechend werden diese steuerlich behandelt. Dies können Sie zu Ihrem Vorteil ausnutzen. Haben Sie beispielsweise 100 Fresenius-Aktien 2008 erworben und zudem ein Jahr später weitere 100 und wollen nun 150 davon verkaufen, dann können sie 100 davon steuerfrei verkaufen und 50 nach dem Abgeltungssteuersatz.

    Um solche Bestände leichter voneinander abgrenzen zu können, ist es in vielen Fälle besser, neue Anlagen in einem zweiten Depot zu verwahren. Insbesondere Anleger, die sehr oft Wertpapiere kaufen und verkaufen, sollten darüber nachdenken. Online-Depots verlangen inzwischen keine Grundgebühren mehr, weswegen das finanziell keinen Unterschied macht. Die günstigsten Depots finden Sie in unserem Ratgeber.

    Mit der Reform der Investmentbesteuerung, die ab 2018 in Kraft tritt, wird der Bestandsschutz von Investmentfonds aufgehoben: Anleger zahlen dann auf Erträge, die Altfonds ab 2018 erzielen, Abgeltungssteuer jährlich auf eine Pauschale und bei Verkauf. Erträge, die bis Ende 2017 erzielt wurden, bleiben steuerfrei. Für Privatanleger gibt es einen Freibetrag von 100.000 Euro. Um ihn anwenden zu können, sollten Besitzer von Altfonds diese unbedingt halten. Wie die neue Besteuerung für Altfonds genau funktioniert, lesen Sie im Detailartikel zur Investmentsteuerreform.

    Kapitalverluste verrechnen

    Sie dürfen Verluste aus Kapitalerträgen mit den positiven Einkünften aus Ihren Anlagen verrechnen. Beispiel: Erzielen Sie nach dem Verkauf einer Lebensversicherung einen Verlust, so können Sie diesen mit Ihren Zinserträgen aus Sparkonten verrechnen. Aktienverluste dürfen Sie aber nur mit Kursgewinnen aus Aktiengeschäften verrechnen. Laut einer Übergangsregelung konnten bis Ende 2008 erlittene Verluste noch bis 2013 mit neuen Gewinnen verrechnet werden.

    Freibetrag nutzen

    Seit 2009 sind die vorher geltenden Freibeträge in einem Sparerpauschbetrag zusammengefasst. Er beträgt für Ledige 801 Euro im Jahr, für Verheiratete das Doppelte, also 1.602 Euro. Gleichzeitig hat der Gesetzgeber die Abrechnung von Werbungskosten in der Steuererklärung gestrichen. Somit dürfen auch Kosten für einen Kredit, der für den Kauf von Wertpapieren verwendet wird, nicht mehr steuerlich geltend gemacht werden.

    Möglich ist allerdings nach einem Urteil des Finanzgerichts Baden-Württemberg vom 17. Dezember 2012 (Az. 9 K 1637/10) in begründeten Ausnahmefällen ein Abzug der tatsächlichen Werbungskosten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen. Demnach können Sie den Abzug von Werbungskosten in tatsächlicher Höhe beantragen, sofern Ihr persönlicher Einkommensteuersatz bereits unter Berücksichtigung des Sparerpauschbetrags unter dem Abgeltungssteuersatz von 25 Prozent liegt.

    Darauf wird die Abgeltungssteuer fällig

    Läuft der Vertrag zwischen Ihnen und der Versicherungsgesellschaft noch keine zwölf Jahre und werden entsprechende Kapitalerträge aus der Versicherung schon vor dem 60. Lebensjahr ausgezahlt, sind Sie als Versicherter verpflichtet, die Abgeltungssteuer von 25 Prozent auf den jeweiligen Betrag zu entrichten.

    Vollkommen steuerfrei sind einmalige Auszahlungen – also das komplette eingezahlte Kapital plus die Erträge aus diesem Kapital – aus einer Lebensversicherung, wenn der Vertrag folgende Bedingungen erfüllt:

    • die Laufzeit beträgt mindestens zwölf Jahre
    • Vertragsbeginn war vor dem 1.1.2005
    • die Todesfallleistung beträgt mindestens 60 Prozent der Versicherungssumme
    • es wurden über mindestens fünf Jahre Beiträge gezahlt

    Haben Sie Ihre Lebensversicherung nach dem 1. Januar 2005 abgeschlossen, müssen Sie die Hälfte des Geldes zum persönlichen Steuersatz versteuern. Dass es nur die Hälfte ist und nicht alles versteuert werden muss, ist allerdings auch an Bedingungen geknüpft:

    • der Vertrag läuft mindestens zwölf Jahre
    • die Auszahlung erfolgt erst nach dem 60. Lebensjahr

    Sämtliche Zinserträge unterliegen seit 1. Januar 2009 der Abgeltungssteuer.

    Die Abgeltungssteuer gilt für die gesamte Dividende und realisierte Kursgewinne. Dabei spielt die Haltedauer keine Rolle.

    Bei ihnen unterliegen Zinsen und Kursgewinne der Abgeltungssteuer.

    Fondserträge, egal ob ausgeschüttet oder wieder angelegt, sind mit dem Abgeltungssteuersatz von 25 Prozent zu versteuern. Gewinne aus Veräußerung von Fonds, Anteilen und Termingeschäften werden bei Ausschüttung von der Abgeltungssteuer erfasst. Ab 2018 sind Teile der Fondserträge bei Aktien- und Mischfonds pauschal steuerbefreit, dafür fällt die Anrechnung von Quellensteuer weg. Details dazu im Ratgeber Investmentsteuerreformgesetz.

    Bei Anteilen an einem Dachfonds, die vor 2009 angeschafft wurden, gilt die vor 2009 bestehende Rechtslage solange, bis der Fonds ausgezahlt und dann eine neue Anlage mit dem Geld getätigt wird. Da sie erst am Ende der Laufzeit steuerlich bewertet werden, können mit solchen Fonds, die je nach Ausrichtung Kapitalerträge aus Zinsen, Dividenden und Kursgewinnen erzielen, langfristig abgeltungssteuerfreie Erträge erzielt werden. Erträge aus Dachfonds, die nach dem 31. Dezember 2008 erworben wurden, unterliegen dagegen komplett der Abgeltungssteuer. Sie sollten sich also gut überlegen, ob Sie sich von solchen Anteilen trennen.

    Kursgewinne aus solchen Anlagen, zum Beispiel aus Zertifikaten mit Kapitalgarantie oder aus Aktienanleihen, fallen ohne Berücksichtigung einer Frist stets unter die Abgeltungssteuer.

    Zertifikate ohne Kapitalgarantie

    Sie unterliegen gleichfalls der Abgeltungssteuer. Ausnahme: Risikozertifikate, die vor dem 15. März 2007 gekauft wurden, sind nach einjähriger Haltedauer steuerfrei.

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    Behandlung ausländischer Kapitalerträge

    Auch auf Kapitalerträge, die Sie im Ausland erzielen, müssen Sie Abgeltungssteuer zahlen. Haben Sie Ihr Depot oder Konto bei einer inländischen Bank, führt diese die Abgeltungssteuer automatisch an das deutsche Finanzamt ab, sofern die Erträge über den Freibetrag von 801 Euro hinausgehen und Sie einen Freistellungsauftrag gestellt haben.

    Ist das Konto oder Depot im Ausland oder kommen die Kapitalerträge von einer ausländischen Bank oder der ausländischen Tochter einer deutschen Bank, wird keine Abgeltungssteuer einbehalten. Das betrifft zum Beispiel Kunden, die bei der Leaseplan Bank, CA Consumer Finance oder Close Brothers ein Tagesgeld- oder Festgeldkonto haben.

    Als Depot- oder Kontoinhaber haben Sie die Pflicht, solche ausländischen Kapitalerträge, für die keine Abgeltungssteuer einbehalten wurde, in der Zeile 15 der Anlage KAP Ihrer Steuererklärung anzugeben. Inländische Kapitalerträge ohne Steuerabzug müssen Sie in die Zeile 14 eintragen.

    Sonderfall ausländische thesaurierende Aktienfonds

    Haben Sie in Ihrem Portfolio einen Aktienfonds, der im Ausland aufgelegt ist und Dividenden wieder anlegt, müssen Sie ebenfalls einige Besonderheiten beachten. Da diese Dividenden nur dem Fonds und nicht direkt Ihrem Konto gutgeschrieben werden, müssen Sie sie separat in der Steuererklärung angeben. Diese Dividenden fallen unter den Posten „ausländische Kapitalerträge“. Sie müssen diese ebenfalls in Zeile 15 der Anlage KAP eintragen.

    In vielen Fällen, in denen ausländische Aktien im Fonds vertreten sind, fällt zudem Quellensteuer an. Sie wird in dem Quellstaat – also dem Staat, in dem das die dividenden zahlende Unternehmen seinen Sitz hat – direkt an die Steuerbehörde abgeführt. Die Quellensteuer kann aber häufig auf die Abgeltungssteuer angerechnet werden. Anleger müssen sie für diesen Zweck ebenfalls in der Anlage KAP angeben. Mehr Informationen dazu finden Sie im Detailartikel thesaurierende Fonds.

    Im Juli 2016 hat der Bundesrat eine Reform der Besteuerung von Investmentfonds verabschiedet. Sie tritt zum 1. Januar 2018 in Kraft. Demnach ändert sich die Systematik der Besteuerung von Investmentfonds grundlegend. Details finden Sie im Artikel zum Investmentsteuerreformgesetz.

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    Artikel verfasst von

    ehemaliger freier Finanztip-Mitarbeiter

    Ludwig Heinz hat als freier Finanztip-Redakteur zu Themen rund um Verbraucherfinanzen geschrieben. Zuletzt arbeitete er als Teamleiter Anlagestrategie für Gruner + Jahr Wirtschaftsmedien in Frankfurt, davor als Ressortleiter Wirtschaft und Politik bei der Anlegerzeitschrift Börse Online in München. Zudem war er in unterschiedlichen Positionen für mehrere Banken tätig, überwiegend im Research. Ludwig Heinz studierte nach einer Bankausbildung Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in München.

    Abgeltungssteuer

    Zuletzt aktualisiert am 20.06.2017

    • Wissen
    • Ratgeber
    • Abgeltungssteuer

    Die Abgeltungssteuer ist eine Steuer auf Kapitalerträge. Unter Kapitalerträgen werden Renditen und Zinsgewinne aus unterschiedlichsten Anlageformen verstanden. Wer Kapitalerträge hat, die über den Freibetrag, den sogenannten Sparerpauschbetrag, mit einer Höhe von 801 Euro pro Person hinausgehen, muss diese versteuern.

    Inhaltsverzeichnis

    Zum 1. Januar 2009 wurde in Deutschland die Abgeltungssteuer von 25 Prozent (plus Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer) eingeführt. Die Steuer wird auf Kapitaleinkünfte erhoben und spielt damit für Sparer und Anleger eine wichtige Rolle. Sowohl die Zinserträge von klassischen Sparanlagen als auch Renditen aus Aktienanlagen, Anleihen und weiteren Anlageformen müssen seither per Abgeltungssteuer versteuert werden, wenn sie die geltenden Freibeträge übersteigen.

    Die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent wird von den Banken zusammen mit dem erhobenen Solidaritätszuschlag und der gegebenenfalls anfallenden Kirchensteuer automatisch eingezogen und an das Finanzamt überwiesen. Die Steuer wird zunächst einmal grundsätzlich auf alle Kapitalerträge erhoben, Anleger können den Sparerpauschbetrag aber per Freistellungsauftrag oder Nichtveranlagungsbescheinigung geltend machen.

    Die Abgeltungssteuer in anderen EU-Ländern

    Eine solche Steuer wird auch in den meisten anderen europäischen Ländern erhoben, wo jedoch oftmals Ausnahmen für bestimmte Arten von Erträgen oder lange Anlagezeiträume gelten. Der Steuersatz reicht von 10 Prozent in Griechenland und Luxemburg bis 59 Prozent auf kurzfristig realisierte Kursgewinne in Dänemark. Im Vergleich zum Durchschnitt ist der deutsche Steuersatz dabei relativ hoch.

    Wie die Abgeltungssteuer genau funktioniert, warum die Steuer eigentlich eine Steuererleichterung darstellt und welche Möglichkeiten es zum Steuersparen gibt, erfahren Sie in diesem Artikel.

    Was ist die Abgeltungssteuer?

    Der Grund für die Einführung der Abgeltungssteuer lag darin, dass die Bundesrepublik einen im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähigen Steuersatz für Kapitaleinkünfte schaffen wollte. Vor 2009 mussten solche Gewinne in der Steuererklärung angegeben und zum normalen Einkommenssteuersatz beziehungsweise als Kapitalertragssteuer und Zinsabschlagsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer versteuert werden.

    Die nun gültige pauschale Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent brachte für Menschen mit einem persönlichen Einkommensteuersatz über 25 Prozent eine entsprechende Steuererleichterung mit sich. Zusätzlich wurde das Anfertigen der Steuererklärung vereinfacht, informiert der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V.

    Die Kapitalerträge müssen seit 2009 nicht mehr in der Steuererklärung aufgeführt werden, sondern sind mit der automatischen Abgeltungssteuer, dem Namen der Steuer entsprechend, abgegolten. Vor der Einführung der Abgeltungssteuer wurden die zahlreichen möglichen Kapitaleinkünfte zum Teil sehr unterschiedlich versteuert, zum Beispiel über Kapitalertragssteuer und Zinsabschlagsteuer. Aus diesem Grund musste jeder Ertrag einzeln in der Steuererklärung angegeben werden.

    Der Unterschied zur Kapitalertragssteuer

    Im Alltag werden die Begriffe Abgeltungssteuer und Kapitalertragssteuer teilweise gleichbedeutend verwendet. Tatsächlich ist die Kapitalertragssteuer nur die bekannteste Form der Abgeltungssteuer.

    Damals umfasste die Kapitalertragssteuer Erträge aus Kapitalvermögen und wurde vom Finanzamt als prozentualer Abschlag eingefordert. Der Steuersatz betrug zuletzt 20 Prozent für Dividenden, 30 Prozent für Zinsen aus Kapitalanlagen und 35 Prozent für anonyme Tafelgeschäfte. Auf diese Beträge wurde jeweils noch der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent erhoben.

    Lediglich in zwei Fällen wurde keine Kapitalertragssteuer erhoben: Zum Einen betraf dies Geringverdiener wie Rentner oder Studenten, die sich beim Finanzamt eine Nichtveranlagungsbescheinigung ausstellen lassen konnten. Die Bescheinigung galt für maximal drei Jahre. Entsprechend verhielt es sich, wenn ein noch ausreichender Freistellungsbescheid vorlag.

    Wenn Sie einem niedrigeren Steuersatz als 25 Prozent unterliegen, stellt die Abgeltungssteuer pauschal keine zusätzlich erhöhte Steuerbelastung dar. In diesem Fall können Sie sich nämlich über Ihre Steuererklärung die Differenz erstatten lassen, sodass Sie dann nur Ihren normalen Steuersatz anstatt der 25 Prozent entrichten müssen. Wer keine Steuererklärung abgibt, erhält eventuell zu viel gezahlte Steuern jedoch nicht zurück. Dies fällt erst ins Gewicht, wenn Sie Kapitalerträge oberhalb der Freibeträge einnehmen. Auf die Freibeträge wird im Verlauf des Artikels noch im Detail eingegangen.

    Kapitalerträge im Sinne der Abgeltungssteuer sind:

    • Zinsen auf Spareinlagen wie Girokonto, Tagesgeld, Festgeld, Sparbuch
    • Zinsen aus festverzinslichen Wertpapieren wie Geldmarkt- und Rentenfonds
    • Zinsgewinne aus einer Kapitallebensversicherung
    • Zinseszins-Gewinne aus Investmentfonds
    • Erträge aus Genussscheinen und offenen Immobilienfonds
    • Aktiendividenden
    • Kursgewinne aus Verkäufen von Aktien, Anleihen oder Fonds
    • Gewinne aus dem Handel mit Derivaten

    Alle Kapitalerträge in den oben aufgeführten Bereichen werden, sobald der Freibetrag überschritten wird, automatisch versteuert. Das bedeutet, dass die Banken die Steuer eigenständig an das Finanzamt überweisen und der Anleger selbst nicht tätig werden muss. Der Kunde erhält über die entrichtete Abgeltungssteuer eine Abrechnung von der jeweiligen Bank, mit welcher die Geldanlage durchgeführt wurde.

    Was passiert mit Kapitalerträgen im Ausland?

    Sollten Sie zum Beispiel ein Festgeld- oder Tagesgeldkonto oder ein Depot bei einer ausländischen Bank besitzen, müssen Sie für dort anfallende Kapitalerträge ebenfalls die Abgeltungssteuer bezahlen. Banken im Ausland führen die Steuer jedoch nicht wie deutsche Banken automatisch an den Fiskus ab. Aus diesem Grund müssen Sie in solchen Fällen die Kapitalerträge in Ihrer Steuererklärung weiterhin angeben. Dies erfolgt über die „Anlage KAP“ zur Steuererklärung.

    Mit der Abgeltungssteuer sollten also ursprünglich Steuererleichterungen für Anleger geschaffen werden, damit die Geldanlage innerhalb Deutschlands attraktiver wird. Zusätzlich wurde die Steuererklärung vereinfacht. Allerdings hat die Steuer auch einige Nachteile mit sich gebracht, welche hauptsächlich Anlagen in Börsenwerte treffen.

    So wurden mit der Einführung der Abgeltungssteuer die Spekulationsfrist und die sogenannte Halbeinkünfteregelung abgeschafft. Die Spekulationsfrist betrug bis dahin ein Jahr und erlaubte es, dass Veräußerungsgewinne nach Ablauf der Frist steuerfrei waren. Seit 2009 gibt es diese Frist nicht mehr, wodurch nun grundsätzlich alle realisierten Kursgewinne besteuert werden. Das Halbeinkünfteverfahren wiederum erlaubte es, dass Gewinne durch Dividenden nur zur Hälfte versteuert werden mussten. Heutzutage wird die Abgeltungssteuer nun in vollem Umfang fällig.

    Folgen für die private Altersvorsorge

    Besonders die Abschaffung der Spekulationsfrist hat Anleger getroffen. Wer zum Beispiel einen Aktienfonds für die Altersvorsorge hält, muss alle dort anfallenden Gewinne voll versteuern. Das bedeutet, dass die Gesamtrendite bei der Auflösung des Depots um 25 Prozent reduziert wird. Dies macht den Aufbau einer auf Aktien basierenden Altersvorsorge im Vergleich zu vor 2009 deutlich schwieriger.

    Eher eine Komplikation als ein wirklicher Nachteil bei der Abgeltungssteuer besteht dann, wenn ein Sparer Geld bei verschiedenen Banken angelegt hat. Solange überall Kursgewinne erzielt werden, ist die Abwicklung noch gradlinig. Sobald es allerdings bei Anlageformen zu zeitweiligen Verlusten kommt, wird es schwieriger: Verluste können mit Kapitalerträgen durch andere Anlageformen verrechnet werden. Dies kann jedoch nur erfolgen, wenn das Finanzamt per Steuererklärung über die Verluste informiert wird.

    Wer sich die Zeit dafür nimmt, kann Verluste steuerlich geltend machen, so Steuern sparen und die Realrendite nach Gewinnen abzüglich Verlusten steigern.

    Fondsgebundene Lebensversicherung

    Für fondsgebundene Lebens- oder Rentenversicherungen fällt während der Ansparphase keine Abgeltungssteuer an. Am Ende der Laufzeit muss nur die Hälfte des Ertrages mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden. Voraussetzung dafür ist, dass der Vertrag mindestens zwölf Jahre läuft und nicht vor dem 60sten Geburtstag des Kunden endet.

    Diese Regelung können auf Antrag auch Kunden in Anspruch nehmen, die ihren Vertrag erst nach dem 31.12.2008 abschließen (Veranlagungsoption).

    Höhe der Abgeltungssteuer und zusätzlicher Abgaben

    Neben der Abgeltungssteuer fallen zusätzlich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer an. Die zusätzlichen Abgaben erhöhend die Grundabgeltungssteuer um 5,5 Soli und 9 Prozent Kirchensteuer (in Bayern und Baden-Württemberg 8 Prozent). Die folgenden Rechenbeispiele verdeutlichen die Zusammensetzung der Gesamtabgaben:

    • Rechenbeispiel: Solidaritätszuschlag auf Abgeltungssteuer 5,5 Prozent von 25 Prozent = 1,375 Prozent
    • Rechenbeispiel: Kirchensteuer auf Abgeltungssteuer 9 Prozent von 25 Prozent = 2,2 Prozent

    Für Bayern und Baden-Württemberg: 8 Prozent von 25 Prozent = 1,96 Prozent

    Insgesamt werden Kapitalerträge folglich ohne Kirchensteuer mit

    26,38 Prozent und inklusive Kirchensteuer mit

    27,99 Prozent (Bayern, Baden-Württemberg:

    27,82 Prozent) versteuert.

    Freibetrag für Kapitalerträge

    Die Abgeltungssteuer fällt wie bereits erwähnt auf alle Kapitalerträge an, welche den Freibetrag überschreiten. Der Freibetrag für Kapitalerträge heißt heute Sparerpauschbetrag, nachdem er einst unter dem Begriff Sparerfreibetrag geführt worden war.

    Der Sparerpauschbetrag beträgt pro Person und Jahr 801 Euro. Verheiratete Paare dürfen jährlich zusammen 1.602 Euro unversteuert an Kapitalerträgen einnehmen.

    Wer also in einem Jahr insgesamt mit allen von der Abgeltungssteuer betroffenen Anlageformen Kapitalerträge in Höhe von 802 Euro erhält, muss einen Euro versteuern. Dies setzt allerdings voraus, dass der Sparerpauschbetrag beantragt wurde. Dies kann entweder in Form der Erteilung von Freistellungsaufträgen oder durch eine Nichtveranlagungsbescheinigung erfolgen.

    Der Freistellungsauftrag

    Ein Freistellungsauftrag kann bei einer Bank eingereicht werden. Dabei teilen Sie der Bank zum Beispiel mit, dass dort entstehende Kapitalerträge bis zur vollen Höhe des Sparerpauschbetrags von 801 Euro nicht versteuert werden sollen. Der Pauschbetrag lässt sich aber auch auf mehrere Freistellungsaufträge verteilen. So können Sie zum Beispiel einen kleinen Anteil per Freistellungsauftrag an die Bank vergeben, welche Ihr Girokonto führt.

    Erwarten Sie an anderer Stelle höhere Erträge, sollte der Freistellungsauftrag entsprechend umfangreicher ausfallen. Wenn Sie einen Freistellungsauftrag nicht eigens zeitlich beschränken, besteht er so lange weiter, bis Sie die Anlage kündigen. Fallen bei einem Institut Kapitaleinkünfte über dem Wert des Freistellungsauftrags an, werden die Mehreinkünfte ganz normal automatisch versteuert.

    Finanzamt prüft übergreifend Sparerpauschbetrag

    Die Banken, welche einen Freistellungsauftrag von Ihnen erhalten, übermitteln diesen an das Finanzamt. So kann dort überprüft werden, dass die Kapitalerträge den Sparerpauschbetrag von 801 Euro nicht übersteigen.

    Nichtveranlagungsbescheinigung

    Die Nichtveranlagungsbescheinigung erhalten Sie von Ihrem Finanzamt. Dafür muss das Amt feststellen, dass die zu erwartenden Kapitalerträge unter dem Freibetrag liegen werden. Die ausgestellte Bescheinigung muss dann der Bank vorgelegt werden, damit zukünftig keine Abgeltungssteuer mehr berechnet wird. Sollten die Einkünfte doch mal höher ausfallen, wird dies dem Finanzamt von der Bank mitgeteilt und dort überprüft.

    Tipps zur Abgeltungssteuer

    1. Freistellungsaufträge erteilen: Ohne Freistellungsauftrag oder Nichtveranlagungsbescheinigung wird die Abgeltungssteuer automatisch eingezogen, auch wenn Ihre Kapitalerträge insgesamt unter 801 Euro oder bei verheirateten Paaren unter 1.602 Euro liegen. Haben Sie vergessen, einen Freistellungsauftrag zu erteilen, können Sie sich die zu viel entrichteten Steuern bei der Einkommenssteuererklärung zurückholen, indem Sie die Anlage KAP nutzen. Um einen Überblick zu behalten, können Sie unser Formular als Übersicht über Freistellungsaufträge nutzen.
    2. Pauschbeträge von Kindern: Auch Kinder haben jeweils ihren eigenen Sparerpauschbetrag von 801 Euro. Wer zum Beispiel eine Geldanlage für die spätere Ausbildung oder den Start ins selbstständige Leben tätigt, kann diese über die Steuer-ID des Kindes laufen lassen.
    3. Verluste mitteilen: Sollten Sie bei einer Anlage zeitweilige Verluste hinnehmen müssen, sollten diese in der Steuererklärung angegeben werden. Ansonsten werden diese nicht mit den Erträgen an anderer Stelle verrechnet.
    4. Steuersatz prüfen: Liegt Ihr persönlicher Steuersatz unterhalb von 25 Prozent, sollten Sie ebenfalls eine Steuererklärung einreichen, falls Sie durch die Abgeltungssteuer Abzüge hatten.

    Fehler bei steuerl. Kapitalmaßnahmen-Bewertung möglich

    Insbesondere wenn ausländische Firmen komplexe Kapitalmaßnahmen durchführen, liegen Banken häufig nicht alle Informationen vor, um den Vorgang unter steuerlichen Gesichtspunkten korrekt zu bewerten. Daher wird oft auf die Einordnung durch private Finanzinformations-Dienstleister zurückgegriffen – und diese muss nicht zwingend richtig sein. So geschehen im Fall der dänischen Reederei A.P. Möller/Maersk: Die Reederei hatte im April 2014 Gratisaktien an ihre Anteilseigner ausgegeben. Diese wurden zunächst als steuerpflichtige Sachausschüttung bewertet. Obwohl die beschenkten Aktionäre keine Zahlung, sondern lediglich neue Aktien erhalten hatten, mussten sie die Abgeltungssteuer entrichten.

    Erst später wurde der Vorgang auf Nachfrage der Banken vom hessischen Finanzministerium erneut geprüft. Und das Ministerium bewertete den Vorgang nicht als steuerpflichtigen Kapitalertrag. Die unter Umständen schon von der Bank für den Aktionär entrichtete Abgeltungssteuer war also nicht rechtmäßig.

    Sonderfall Werbungskosten

    Seit der Umwandlung des Sparerfreibetrags in den Sparerpauschbetrag im Jahr 2009 können zusätzlich keine Werbungskosten für Depots oder Konten mehr geltend gemacht werden. Vor 2009 konnte der Sparerfreibetrag um eine Werbungskostenpauschale erweitert werden. Diese Pauschale wurde jedoch in den Sparerpauschbetrag von 801 Euro einbezogen und gilt daher als abgegolten. Ausnahmen gibt es nur bei Steuerpflichtigen, deren Steuersatz unter 25 Prozent liegt. Dann kann der Steuerabzug der tatsächlichen Werbungskosten beantragt werden, entschied das Finanzgericht Baden-Württemberg (Az. 9 K 1637/10).

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    8 Fragen

    Sie haben gefragt, unsere Experten haben geantwortet

    Ich habe noch Aktien die ich vor 2009 gekauft habe. Bis jetzt galt ja die Reglung das man beim dem Verkauf dieser Aktien die Kursgewinne nicht versteuern muss. Ich habe gehört das das jetzt geändert .

    Bei Crowdfunding-Projekt in Österreich werden meine Zinserträge automatisch an ein österreichisches Finanzamt abgeführt. Kann ich bei meiner deutschen Steuererklärung diese in Anrechnung bringen ?

    Alle Fragen anzeigen

    Die Frage ist detailliert genug.

    Keine weitere Beschreibung erforderlich.

    Wenn ich Erträge aus einem Kreditvertrag erwarte: Wird die Steuer zum Zeitpunkt der Kündigung des Vertrages (z.B. November) fällig, oder erst bei Rückzahlung inkl. Ertrag im Januar? Welcher .

    aber die Kapitalerträge ÜBER der Freigrenze liegen!! Nicht wie oben angegeben!! Das macht sonst keinen Sinn.

    Wird die Besteuerung der Zinsen jährlich durchgeführt, oder erst bei Zufluss? Gesamtzinsen im Laufe der 10 Jahre übersteigt die Freigrenze. Eine jährliche Besteuerung bei der .

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