Anlagen zur steuererklärung

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    Welche Belege müssen in die Steuererklärung?

    Seit 2017 gilt die sogenannte Belegvorhaltepflicht. Das heißt: Sie können die Steuererklärung ohne Belege abgeben, müssen diese aber aufbewahren.

    Im Juli 2016В trat ein neues Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens in Kraft, das eine grundlegende Г„nderung des GesetzesВ in Bezug auf Belege und Nachweise vorsieht. Bis dahin war jeder Steuerzahler verpflichtet, bestimmte Belege mit seiner SteuererklГ¤rung beim Finanzamt einzureichen. Ab 2017 wurde aus der Belegvorlagepflicht eine sogenannte Belegvorhaltepflicht. Wer seine SteuererklГ¤rung abgibt, istВ demnach zukГјnftig nicht mehr verpflichtet, Belege mit einzureichen. Kurz gesagt: Eine SteuererklГ¤rung ohne Belege ist mГ¶glich.В

    Wichtig: Sammeln und Aufbewahren mГјssen Sie die Belege dennoch, denn bei Bedarf kann das Finanzamt die Unterlagen nachfordernВ – im Zweifelsfall sogar 10 Jahre lang. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel zum Thema Aufbewahrungsfrist.

    Ab wann gilt die Belegvorhaltepflicht?

    Das neue Gesetz trat zum 1. Januar 2017 in Kraft, die Änderungen galten daher erstmals für alle Belege, die Sie 2017 sammelten. Diese Belege werden im Steuerjahr 2018 mit der Steuererklärung 2017 eingereicht.

    Welche BelegeВ mГјssen zuhause aufbewahrt werden?

    Folgende Belege sollten Sie griffbereit haben, wenn das Finanzamt RГјckfragen hat oder Belege anfordert:

    • Bescheinigungen Гјber Lohnersatzleistungen wie Arbeitslosengeld, Kurzarbeitergeld oder Elterngeld

    Die Bescheinigungen erhalten Sie von der Behörde, die Ihnen das Geld gezahlt hat: das Arbeitslosengeld vom Arbeitsamt, das Elterngeld zum Beispiel vom Bezirksamt, das Krankengeld von Ihrer Krankenkasse usw. Mehr zum Thema erfahren Sie in unserem Artikel Progressionsvorbehalt: Warum Lohnersatzleistungen die Steuer erhöhen.

    Ihre Bank schickt Ihnen diese Bescheinigung in der Regel automatisch zu.В

    Achten Sie darauf, dass Ihnen die Organisation oder der Verein fГјr den Sie spenden, eine SpendenquittungВ ausstellt. Гњbrigens steht Ihnen nicht nur fГјr eine Geldspende eine Quittung zu, sondern auch fГјr Sachspenden oder sogar fГјr Ihre gespendete Zeit.В

    Dazu zählen zum Beispiel Krankheitskosten, Pflege- und Pflegeheimkosten, Unterhaltskosten, Beerdigungskosten und vieles mehr. Mehr zum Thema erfahren Sie in unserem Steuer ABC Was sind außergewöhnliche Belastungen?.

    Das sind in der Regel entweder ein Schwerbehindertenausweis oder ein Feststellungsbescheid. Beides stellt Ihnen Ihr zustГ¤ndiges Versorgungsamt aus. Oder Sie nehmen den sogenannten Behinderten-Pauschbetrag in Anspruch.В

    Verwandte in gerader Linie müssen füreinander Unterhalt zahlen, wenn nötig. Ist das der Fall, dann fügen Sie den Nachweis über diese Zahlungen Ihrer Steuererklärung bei. Mehr dazu in unserem Artikel zum Thema Unterhalt.

    Studiert Ihr Kind, sollten Sie die sogenannte Immatrikulationsbescheinigung beilegen. Dieses Formblatt bestätigt, dass man an der Hochschule zum Studium eingeschrieben ist.

    Dazu zГ¤hlt in der Hauptsache die so genannte Riester-Rente. Ihre Bank oder Versicherung schickt Ihnen eine Bescheinigung darГјber automatisch zu.В

    Wenn Sie die Arbeitnehmersparzulage beantragen, reichen Sie die Anlage VL mit Ihrer SteuererklГ¤rung ein. Sie ist eine Bescheinigung Гјber vermГ¶genswirksame Leistungen, die Sie von Ihrem Anlageinstitut, also von Ihrer Bank oder Ihrer Bausparkasse, jГ¤hrlich zugeschickt bekommen.В

    Was galt vor der Gesetzesänderung?

    Für die Steuererklärung 2016, die 2017 abgegeben wurde sowie die vorherigen Steuererklärungen, galt eine Belegvorlagepflicht. Das bedeutete, dass Sie die oben genannten Nachweise im Original direkt beilegen mussten und nur die Kopien bei sich zuhause aufbewahren durften.

    • Bundesfinanzministerium,В MoВ­derВ­niВ­sieВ­rung des BeВ­steueВ­rungsВ­verВ­fahВ­rensВ 19.08.2016.

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    Steuer ABC

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    Steuererklärung: Welche Formulare musst Du ausfüllen und was gehört da rein?

    Den vierseitigen Mantelbogen musst Du jeden Fall ausfüllen. Welche Formulare Du darüber hinaus noch brauchst, hängt vom Einzelfall ab.

    Für die Steuererklärung ist eine besondere Form vorgeschrieben: Du musst dafür die amtlichen Formulare nutzen und ausfüllen. Wie Du das am besten machst, kannst Du hier nachlesen. Welche Formulare Du im Einzelnen brauchst, was das Finanzamt darin abfragt und welche Angaben Ihr machen müsst, erklären wir Dir hier.

    die wichtigsten Steuererklärungs-Formulare im Überblick

    Mantelbogen, Anlage N für Arbeitnehmer, Zinsen und andere Kapitaleinnahmen, Riester-Rente, Versicherungen, Vermögenswirksame Leistungen und Arbeitnehmer-Sparzulage, Angaben bei Selbstständigkeit

    Das sind die wichtigsten Formulare

    die wichtigsten Steuererklärungs-Formulare im Überblick

    Freiberufler, andere Selbstständige ( § 18 EStG )

    Gewerbetreibende ( § 15 EStG )

    Freiberufler, andere Selbstständige ( § 18 EStG )

    vermögenswirksame Leistungen und Arbeitnehmer-Sparzulage

    Das waren die wichtigsten Formulare, die Dir bei den ersten paar Steuererklärungen begegnen werden. Es gibt aber noch zahlreiche weitere Anlagen – zum Beispiel für den Fall, dass Du Kinder hast, eine Wohnung oder ein Haus vermietest, Unterhalt bezahlst und so weiter.

    Alle Formulare kannst Du Dir auf steuertipps.de im Service-Bereich anschauen. Zum Ausfüllen solltest Du eine Software benutzen – das reduziert die Fehleranfälligkeit erheblich! Denn eine Software führt Dich meist nicht offensichtlich von Formular zu Formular, sondern fragt Situationen, Ausgaben und Einnahmen ab und schreibt die Angaben automatisch im richtigen Formular an die richtige Stelle.

    Wann brauchst Du welches Formular – und was will das Finanzamt darin wissen?

    Mantelbogen, Anlage N für Arbeitnehmer, Zinsen und andere Kapitaleinnahmen, Riester-Rente, Versicherungen, Vermögenswirksame Leistungen und Arbeitnehmer-Sparzulage, Angaben bei Selbstständigkeit

    Mantelbogen – das Hauptformular der Steuererklärung

    Den Mantelbogen müssen alle unbeschränkt Steuerpflichtigen abgeben, also Steuerpflichtige mit Wohnsitz und Einkünften in Deutschland. Im Mantelbogen wird zum Beispiel nach Name, Adresse, Beruf, Kontoverbindung, Religionszugehörigkeit usw. gefragt, aber auch Spenden und Mitgliedsbeiträge, Kosten für Handwerkerleistungen, Angaben zu Behinderungen etc. trägst Du hier ein.

    Zusätzlich zum Mantelbogen gibst Du als Arbeitnehmer dann noch die Anlage N ab, als Selbstständiger die Anlage G oder S sowie eventuell auch die Anlage EÜR. Mehr zu diesen Anlagen liest Du weiter unten.

    Unter bestimmten Umständen reicht für Arbeitnehmer mit nichtselbstständigen Einkünften auch die Abgabe einer vereinfachten Steuererklärung. Der vereinfachte Vordruck hat nur zwei Seiten und ersetzt den vierseitigen Mantelbogen sowie die Anlage N. Zusätzlich zu diesem verkürzten Formular gibst Du dann ggf. noch die Anlage Vorsorgeaufwand ab und – wenn Du ein Kind hast – die Anlage Kind. Die vereinfachte Steuererklärung ist erlaubt, wenn Du folgende Voraussetzungen erfüllst:

    Du beziehst ausschließlich Arbeitslohn oder Lohn- bzw. Entgeltersatzleistungen (z. B. Arbeitslosengeld I). Auf dem vereinfachten Formular werden Deine Lohndaten nicht eingetragen (nur Deine eTIN), da die Daten vom Arbeitgeber per elektronischer Lohnsteuerbescheinigung ans Finanzamt gemeldet werden. Wenn Du gleichzeitig bei mehreren Arbeitgebern gearbeitet hast, darfst Du unserer Meinung nach trotzdem eine vereinfachte Steuererklärung abgeben. Die eTIN (Electronic Taxpayer Identification Number) findest Du auf dem Ausdruck Deiner elektronischen Lohnsteuerbescheinigung.

    Als Werbungskosten willst Du nur Kosten für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, Arbeitsmittel, Bewerbungskosten, Fortbildungskosten, Kontoführungsgebühren sowie Reisekosten bei Auswärtstätigkeit, Flugkosten und Beiträge zu Berufsverbänden absetzen.

    An Sonderausgaben hast Du außer Vorsorgeaufwendungen und Altersvorsorgebeiträgen nur Kirchensteuer und Spenden.

    Deine außergewöhnlichen Belastungen beschränken sich auf den Behinderten-Pauschbetrag, Fahrtkosten wegen Behinderung, Scheidungs-, Krankheits-, Kur- und Pflegekosten.

    Die Beantragung einer Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen oder Handwerkerleistungen ist mit der vereinfachten Steuererklärung ebenfalls möglich.

    Mantelbogen für beschränkt Steuerpflichtige

    Daneben gibt es noch den Mantelbogen für beschränkt Steuerpflichtige, den wir hier der Vollständigkeit halber nennen wollen, obwohl er Dich wahrscheinlich nicht betrifft: Beschränkt Steuerpflichtige sind Personen ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland mit inländischen Einkünften. Sie sind zur Abgabe einer besonderen Steuererklärung für beschränkt Steuerpflichtige verpflichtet.

    Anlage N für Arbeitnehmer

    Jeder Steuerzahler, der Einkommen aus nichtselbstständiger Arbeit und eine Lohnsteuerkarte hat, muss die Anlage N ausfüllen.

    In die Anlage N gehören im Wesentlichen der Arbeitslohn und die Werbungskosten (zum Beispiel die Pendlerpauschale / Entfernungspauschale für den Weg zur Arbeit, Kosten für ein Arbeitszimmer oder Angaben zu einer doppelten Haushaltsführung).

    Anlage Vorsorgeaufwand für Versicherungsbeiträge

    In der Anlage Vorsorgeaufwand gibst Du alle Versicherungsbeiträge für die Altersvorsorge an. Im Steuerrecht spricht man hier von Sonderausgaben . Neben den Beiträgen zur gesetzlichen Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung können auch Beiträge zu privaten Kranken- und Pflegeversicherungen, Erwerbs- und Berufsunfähigkeitsversicherungen sowie Unfall- und Haftpflichtversicherungen eingetragen werden. Unter bestimmten Voraussetzungen gehören auch Lebensversicherungen zu den abzugsfähigen Kosten.

    Anlage AV für Einzahlungen in eine Riester-Rente

    Hier trägst Du die Angaben zu Deinem Riestervertrag ein, falls Du einen abgeschlossen hast. Das Finanzamt prüft dann im Rahmen der sogenannten Günstigerprüfung, welche Förderung (Zulage oder Sonderausgabenabzug) in Deinem Fall günstiger ist

    Anlage KAP für Kapitalanleger

    Die Abgabe der Anlage KAP ist durch Einführung der Abgeltungsteuer nur noch selten verpflichtend: Nur wenn Du Kapitalerträge erzielst, für die keine Abgeltungsteuer einbehalten wird, musst Du die Anlage KAP abgeben.

    Oft lohnt sich aber die freiwillige Abgabe der Anlage KAP: Wenn Dein Einkommen so niedrig ist, dass Dein durchschnittlicher Steuersatz unter 25 % liegt, dann bekommst Du zu viel gezahlte Abgeltungsteuer zurück (zur Veranschaulichung: wenn Dein durchschnittlicher Steuersatz nur bei 20 % liegt, werden Deine Kapitaleinnahmen auch nur mit 20 % besteuert und nicht mit 25 % – was während des Jahres von den Banken zu viel abgezogen wurde, bekommst Du durch die Abgabe der Anlage KAP zurück).

    Anlage AUS für ausländische Kapitaleinkünfte

    Dieses Formular musst Du ausfüllen, wenn Du Kapitaleinkünfte im Ausland erzielst, also beispielsweise Zinsen für ein Konto in der Schweiz. Die Anlage AUS musst Du auch dann abgeben, wenn mit dem betroffenen Land ein sogenanntes Doppelbesteuerungsabkommen besteht.

    Anlage VL für vermögenswirksame Leistung und Arbeitnehmer-Sparzulage

    Um die Arbeitnehmer-Sparzulage zu beantragen und erhalten, musst Du Deiner Steuererklärung die Anlage VL beifügen. Normalerweise bekommst Du diese Anlage von dem Kreditinstitut zugeschickt, bei dem Deine vermögenswirksame Anlage erfolgt. Falls sie Dir nicht vorliegt: bitte nachfragen! Denn ohne Anlage VL gibt es keine Arbeitnehmer-Sparzulage.

    Anlage S, Anlage G und Anlage EÜR für Selbststände (Freiberufler, Freelancer, Gewerbetreibende usw.)

    Über die Ermittlung und Versteuerung selbstständiger Einnahmen kann man Bücher schreiben. Hier soll es nur ganz kurz darum gehen, welche Formulare Du als Selbstständiger für die Steuererklärung brauchst. Ob Du eine Bilanz erstellen musst oder eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung reicht (und was das ist), lies bitte an anderer Stelle nach.

    Angenommen, Du erfüllst die Voraussetzungen für eine Einnahmen-Überschuss Rechnung (und musst nicht bilanzieren, was deutlich aufwendiger ist), dann gilt für Deine Steuererklärung folgendes:

    Anlage EÜR (Einnahmen-Überschuss-Rechnung)

    Wenn Du Deinen Gewinn als Selbstständiger über die Einnahmen-Überschuss-Rechnung ermittelst und Deine Jahres-Einnahmen aus der selbstständigen Tätigkeit 17.500 € oder mehr betragen, musst Du das Formular Anlage EÜR abgeben. Es spielt dann auch keine Rolle, ob Du steuerlich als Freiberufler oder als Gewerbetreibender eingestuft wirst (hier steht mehr zu den Unterschieden und zu den Vorteilen einer Freiberuflichkeit).

    Wenn Du in Deinem Betrieb Anlagevermögen hast (Computer, Telefon, Fahrzeug etc.), das nach dem 5.5.2006 angeschafft wurde, musst Du zusammen mit der Einnahmen-Überschuss-Rechnung ein Verzeichnis der Anlagegüter abgeben. Dafür kannst Du den amtlichen Vordruck Anlage AV EÜR benutzen oder Dir eine eigene Aufstellung basteln , die für das Finanzamt aber natürlich verständlich sein muss. Der Einfachheit halber würden wir Dir empfehlen, das Formular Anlage AV EÜR zu benutzen, dann stellt das Finanzamt erfahrungsgemäß weniger Rückfragen.

    Die standardisierte Gewinnermittlung über den Vordruck Anlage EÜR dient der Finanzverwaltung dazu, die Einnahmen, Ausgaben und Jahresergebnisse von Betrieben ohne größeren Aufwand miteinander vergleichen und auf Plausibilität prüfen zu können: Die erfassten Beträge lassen sich auf Knopfdruck auswerten und Referenzwerten gegenüberstellen. Daraus können sich Ansatzpunkte für weitere Überprüfungen ergeben.

    Wichtig: Selbstständige müssen ihre Einkommensteuererklärung samt der Anlage EÜR immer elektronisch beim Finanzamt einreichen.

    Anlage S (Einkünfte aus selbstständiger Arbeit)

    Freiberufler erzielen keine gewerblichen Einkünfte, sondern Einkünfte aus selbstständiger Arbeit. Die Höhe der Einkünfte (Gewinn oder Verlust) trägst Du in die Anlage S ein, die Du Deiner Steuererklärung beifügst. Die Abgabe der Anlage S ist auch dann erforderlich, wenn die Anlage EÜR nicht ausgefüllt werden muss (die Einnahmen also unter 17.500 € liegen).

    Anlage G (Einkünfte aus Gewerbebetrieb)

    Wenn Du als Selbstständiger gewerblich tätig bist, musst Du Deinen Gewinn oder Verlust in der Anlage G eintragen und das Formular Deiner Steuererklärung beilegen.

    Anlagen zur Steuererklärung

    Keine Einkommensteuererklärung ist ohne Anlagen vollständig. Dennoch passiert es immer wieder, dass die Deutschen falsche oder nicht vollständige Dokumente einreichen. Diese Fehler lassen sich leicht vermeiden, denn die Anlagen folgen eigentlich einem einfachen Ordnungsprinzip.

    Wenn man diesem folgt, vermeidet man unnötige Verzögerungen durch nachträgliches Einreichen von Unterlagen.

    Welche Anlagen zur Steuererklärung gibt es?

    Folgende Dokumente stehen bereit, um die Angaben auf dem Mantelbogen der Einkommensteuererklärung im Detail auszuführen:

    • Anlage Vorsorgeaufwand
    • Anlage AUS
    • Anlage AV
    • Anlage AVEÜR
    • Anlage EÜR
    • Anlage Forstwirtschaft
    • Anlage FW
    • Anlage G
    • Anlage 7g Ansparabschreibungen
    • Anlage 34a
    • Anlage K
    • Anlage KAP
    • Anlage Kind
    • Anlage L
    • Anlage N
    • Anlage N-GRE
    • Anlage R
    • Anlage S
    • Anlage St
    • Anlage SO
    • Anlage U
    • Anlage Unterhalt
    • Anlage V
    • Anlage VL
    • Anlage Weinbau
    • Anlage Zinsschranke
    • Hier geht’s zum kostenlosen Download der Anlagen.

    Grundsätzlich lassen sich die Anlagen in zwei Kategorien unterscheiden: Nachweise für Einkünfte sowie Nachweise für einen berechtigten Steuerabzug.

    Welche Anlagen brauche ich für meine Einkommensteuererklärung?

    Die wichtigste Anlage schlüsselt das eigene Einkommen auf: Arbeitnehmer geben die Anlage N ab. Handelt es sich um Grenzgänger, müssen diese das Dokument N-GRE mit der Einkommensteuererklärung abgeben.

    Selbständige wählen die Anlage S. Wurden Teile der Einkünfte im Ausland erwirtschaftet, ist das Dokument mit der Kennung AUS einzureichen. Einkünfte aus Vermietungen und Verpachtungen sind in der Anlage V anzugeben. Das Dokument VL ist dazu vorgesehen, um auf diesem die vermögenswirksamen Leistungen, die man vom Arbeitgeber bekommt, aufzuschlüsseln.

    Gibt es weitere Einkünfte, die beispielsweise aus Renten bezogen werden, ist die Anlage R auszufüllen. Einkommen aus Kapitalerträgen werden in der Anlage KAP kenntlich gemacht. Diese ist jedoch nur dann auszufüllen, wenn man die Abgeltungssteuer zurückerhalten möchte. Durch diese Abgabe ist die Steuerschuld ansonsten abgeglichen und muss nicht eingereicht werden.

    Wer Ausgaben absetzen möchte, die der Vorsorge dienten, muss das mit ‚Vorsorgeaufwand‘ überschriebene Dokument ausfüllen. Die Anlage AV dient der Absetzung der Beiträge für die Altersvorsorge als Sonderausgaben. Kinder werden in dem Dokument KIND berücksichtigt.

    Aufpassen muss man, wenn man Unterhaltszahlungen absetzen möchte. Die Zahlungen an getrennt lebende oder geschiedene Partner erfolgt über die Anlage U. Das Dokument Unterhalt ist hingegen für bedürftige Personen vorgesehen. Diese Zahlungen werden als außergewöhnliche Belastungen abgesetzt.

    Die restlichen Anlagen sind Spezialfälle, die für Gewerbetreibende von Interesse sind.

    Welche Vorschriften gelten für die Abgabe der Anlagen?

    Das Gesetz schreibt vor, dass jede Anlage auf einem amtlichen Vordruck abzugeben ist. Allerdings gibt es eine Ausnahme: Wer seine Steuererklärung papierlos über ELSTER übermittelt, darf die Zusammenfassung ausdrucken und dem zuständigen Finanzamt zusenden. Die Zusammenfassung wird von dem Programm direkt bereitgestellt.

    Источники: http://www.vlh.de/wissen-service/steuer-abc/welche-belege-muessen-in-die-steuererklaerung.html, http://www.steuertipps.de/die-erste-steuererklaerung/finanzamt-und-formalitaeten/steuererklaerung-welche-formulare-musst-du-ausfuellen-und-was-gehoert-da-rein, http://www.steuerklassen.com/steuererklaerung/anlagen/

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