Antrag auf kindergeld beispiel

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    Kindergeldantrag

    So beantragen Sie das Kindergeld – aktuell für 2017

    Der Kindergeldantrag ist bei der Familienkasse zu stellen, die in der zuständigen Agentur für Arbeit ansässig ist. Beschäftigte im öffentlichen Dienst müssen das Kindergeld dagegen beim Dienstherren bzw. der Vergütungsstelle beantragen. Gemäß § 67 EStG setzt der Antrag die Schriftform voraus.

    Zeitpunkt des Kindergeldantrags, Rückwirkung, Gültigkeit

    Bei der Antragstellung sollte mit einer Bearbeitungsdauer von ca. 1 bis 1,5 Monaten ausgegangen werden. Um die Bearbeitungszeit so kurz wie möglich zu halten und schnellstmöglich die Kindergeldzahlungen zu erhalten, ist es empfehlenswert, den Antrag auf das Kindergeld rechtzeitig zu stellen. Bereits vor der Geburt kann der Antrag abgegeben werden, Wirksamkeit erhält er aber erst, wenn die Geburtsurkunde nach der Geburt nachgereicht wird. Das Kindergeld wird ab dem Monat der Geburt gewährt, auch wenn die Antragstellung möglicherweise später erfolgt.

    Das Kindergeld wird für jeden Monat gewährt, in dem zumindest für einen Tag des Monats die Voraussetzungen vorlagen.

    Für minderjährige Kinder gilt dies ohne weitere Voraussetzungen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Ab Eintritt der Volljährigkeit müssen weitere Voraussetzungen erfüllt werden, die Sie unter „Kindergeld für Volljährige“ nachlesen können.

    Ab 2016 muss die Steuer-Identifikationsnummer des Antragstellers sowie des berechtigten Kindes im Formular KG1 und der Anlage Kind zu KG1 angegeben werden!

    Verjährung von Kindergeld

    Der Kindergeldanspruch verjährt erst nach dem Ablauf der Festsezungsfrist von vier Jahren (§ 169 Abs. 2 SAtz 1 Nr. 2 AO) – somit kann das Kindergeld für das laufende Jahr und bis zu vier Jahre rückwirkend beantragt werden. Es ist ausreichend, dass der Antrag innerhalb dieser Frist gestellt wird, da dieser die Verjährung hemmt. Das Kindergeld wird dann auch nach Ablauf dieser vier Jahre gezahlt.

    Wurde das Kind beispielsweise in 2013 geboren, so endet die Verjährungsfrist zum 31.12.2017.

    Ab 01.01.2018 neue Fristen zur rückwirkenden Auszahlung

    Ab dem Jahr 2018 verkürzt sich die rückwirkende Auszahlungsfrist für das Kindergeld von bisher vier Jahren auf sechs Monate . Dabei bezieht sich diese Frist nur auf die Auszahlung, nicht auf den Kindergeldanspruch selbst. Auch wenn seitens der Familienkasse festgestellt wurde, dass ein Kindergeldanspruch rückwirkend über den sechs-Monats-Zeitraum bestand, so wird die Familienkasse dennoch nur für die vergangenen sechs Monate ab Antragseingang auszahlen und im Bescheid darauf hinweisen.

    Die Änderungen treten nach Artikel 7 Nrn. 6 c und 7 des Steuerumgehungsbekämpfungsgesetzes vom 23. Juni 2017 (BGBl. I S. 1682) ein, die § 66 EStG zum 01. Januar 2018 um den Absatz 3 ergänzen:

    „Das Kindergeld wird rückwirkend nur für die letzten sechs Monate vor Beginn des Monats gezahlt, in dem der Antrag auf Kindergeld eingegangen ist.“

    Dies hat zur Folge, dass zwar die Anträge auch wie bisher berücksichtigt werden (Festsetzungsverfahren), jedoch eine Auszahlung auf sechs Kalendermonate vor Eingang des Antrags bei der Familienkasse erfolgt (Erhebungsverfahren).

    Weitere Informationen zum Familienleistungsausgleich des Bundeszentralamtes für Steuern (BZSt) finden Sie hier

    Entsprechende Antragsformulare zum Download finden Sie nachstehend:

    Grundsätzlich enthält der Kindergeldbescheid eine Befristung, ein Datum, an dem der Anspruch endet, mindestens bis zum 18. Lebensjahr. Unabhängig davon wird das Vorhandensein der Voraussetzungen in regelmäßigen Abständen während der Gewährung geprüft. Die Familienkasse prüft, ob die Kinder noch im Haushalt leben, sich im Inland aufhalten, die Schul- oder Berufsausbildung oder das Studium noch andauern. Diesbezüglich sind die Berechtigten zur Mitwirkung hinsichtlich der Angaben verpflichtet, siehe auch Meldepflichten.

    Darüber hinaus sind die Anspruchsberechtigten gemäß § 68 EStG verpflichtet, Änderungen ihrer Verhältnisse mitzuteilen, da sonst Rückzahlungen und strafrechtliche Folgen drohen.

    Beizufügende Unterlagen

    Für die positive Bescheidung des Kindergeldantrags sind Nachweise für das Vorhandensein des Kindes und für das Kindschaftsverhältnis zu der Person, die das Kindergeld beantragt, erforderlich. Ist die Geburt eines Kindes der Anlass für den Kindergeldantrag, muss dem Antrag die Geburtsurkunde bzw. eine Geburtsbescheinigung beigefügt werden. Muss später nach der Geburt das Vorhandensein des Kindes belegt werden, ist eine schriftliche Erklärung abzugeben, dass das Kind zum Haushalt des Anspruchsberechtigten gehört (Haushaltsbescheinigung Kg3a).

    Steuer-Identifikationsnummer seit 2016 Pflicht

    Wie bereits oben beschrieben, muss bei Kindergeldanträgen ab dem 01.01.2016 zwingend die Steueridentifikationsnummer (Steuer-ID) der Eltern sowie des Kindes im Antrag angegeben werden.

    Volljährige Kinder

    Für den Bezug von Kindergeld für volljährige Kinder müssen entsprechende zusätzliche Unterlagen beigebracht werden, die belegen, dass sich das Kind in einer Ausbildung bzw. Studium befindet. Hierzu zählen insbesondere

    • Schulbescheinigung (Kg5a)
    • Ausbildungsbescheinigung (Kg5b)

    oder Immatrikulationsbescheinigung für Kinder im Studium. Hat das Kind weder einen Ausbildungs- noch einen Arbeitsplatz, so ist die Mitteilung Kg11a für Kinder ohne Arbeit beim Kindergeldantrag beizufügen.

    volljähriges Kind mit Behinderung

    Wird für behinderte Kinder Kindergeld bezogen, ist ein amtlicher Nachweis der Behinderung in Form eines Behindertenausweises, eines Feststellungsbescheids des Versorgungsamtes oder eines Rentenbescheids erforderlich.

    Form des Antrags – Schriftform und Online

    Zumindest das Ausfüllen und Bearbeiten des Antrags ist sowohl schriftlich als auch online möglich. Die entsprechenden Formulare können Sie hier oder auf der Internetpräsenz der Agentur für Arbeit abrufen. Antragsteller können sie dann am Computer zu Hause ausfüllen und elektronisch, ohne sie auszudrucken, bearbeiten.

    Formulardienst der Familienkassen

    Grundsätzlich ist für die Kindergeldanträge zwar Schriftform erforderlich, das heißt, sie müssen eigenhändig unterschrieben werden. Jedoch kann die für die Schriftform erforderliche eigenhändige Unterschrift grundsätzlich durch eine elektronische Signatur dem Signaturgesetz entsprechend ersetzt werden. Dies hat die Agentur für Arbeit in ihrem Onlineservice jedoch noch nicht endgültig eingeführt.

    Antragsberechtigte

    Anspruchsberechtigte bezüglich des Kindergeldes sind grundsätzlich nicht die Kinder, sondern die Erziehungsberechtigten, also die Eltern. Daneben haben auch Pflegeeltern, Adoptiveltern oder Großeltern einen Kindergeldanspruch. Voraussetzung ist grundsätzlich, dass der Berechtigte seinen Wohnsitz oder zumindest gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat und das Kind, für das er Kindergeld beantragt, in seinem Haushalt aufgenommen hat. Weitere Einzelheiten zu Anspruchsberechtigten unter: Kindergeldanspruch

    Zuständige Behörde

    Zuständig ist die Familienkassen der Agentur für Arbeit für die Stadt oder Gemeinde des Antragstellers (Sie können die Adresse Ihrer Behörde in unserer Liste der Familienkassen finden). Diese prüfen den Antrag, teilen eine Kindergeldnummer zu und erlassen einen Kindergeldbescheid. Bei Beschäftigten im öffentlichen Dienst/ Beamten wird das Kindergeld durch die Vergütungs- bzw. Besodlungsstelle ausgezahlt.

    Letzte Aktualisierung: 09.11.2017

    Kindergeldantrag :

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    Kindergeld: Anträge und Anleitungen

    Wenn Ihr Kind auf die Welt kommt, erhalten Sie Kindergeld. Aber das gibt es nicht automatisch, sondern: Kindergeld muss beantragt werden. Ohne Antrag kein Kindergeld! Den Antrag müssen Sie schriftlich stellen. Das heißt für Sie: Antrag ausfüllen, Unterschrift nicht vergessen und per Brief an die Familienkasse schicken oder persönlich dort abgeben.

    Die beiden für Sie wichtigsten Formulare sind:

    Diesen Vordruck müssen Sie auf jeden Fall bei Ihrem ersten Kind ausfüllen. Vergessen Sie nicht, dem Antrag die Geburtsbescheinigung für Kindergeld oder die Geburtsurkunde beizufügen.

    Erhalten Sie bereits für ein anderes Kind Kindergeld, brauchen Sie für ein weiteres neugeborenes Kind nur diesen Kurzantrag ausfüllen.

    Unter www.familienkasse.de finden Sie noch weitere Formulare. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, mit einem Formulardienst die Anträge online auszufüllen.

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    Kindergeld Antrag – so beantragen Sie Kindergeld-Leistungen

    Da es sich beim Kindergeld um eine staatliche Leistung bzw. Ausgleichsleistung handelt, ist ein Antrag zwingend erforderlich. Das Kindergeld ist nach § 67 EStG stets schriftlich bei der zuständigen Familienkasse zu beantragen. Entsprechende Antragsformulare liegen bei der Familienkasse zur Mitnahme bereit oder sind online abrufbar (siehe weiter unten).

    Wann Kindergeldantrag stellen?

    Das Kindergeld kann dann beantragt werden, wenn die Anspruchsvoraussetzungen vorliegen, also in der Regel mit der Geburt des Kindes. Bis zur Volljährigkeit des Kindes müssen keine weiteren Kindergeldanträge gestellt werden, da das Kindergeld automatisch gezahlt wird.

    Aber auch wenn die Anspruchsvoraussetzungen zwischenzeitlich nicht vorlagen und erneut wieder eintreffen, kann der Kindergeldantrag gestellt werden. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn für volljährige Kinder (bis zum 25. Lebensjahr) zwischenzeitlich kein Anspruch bestand, z.B. weil sie einer Erwerbstätigkeit nachgingen und anschließend wieder bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend gemeldet sind. Weitere Informationen siehe dazu unter Kindergeldanspruch volljähriger Kinder.

    Notwendige Unterlagen

    Beim ersten Kindergeldantrag muss die Geburtsurkunde als Nachweis vorgelegt werden.

    Hat das Kind die Volljährigkeit erreicht, muss glaubhaft gemacht werden, dass der Kindergeldanspruch weiterhin besteht, dies geht beispielsweise mit:

    Dauer des Kindergeldantrags

    Um die Dauer des Kindergeldantrags so kurz wie möglich zu halten, sollten nach Möglichkeit alle notwendigen Unterlagen geschlossen eingereicht werden, da Rückfragen die Bearbeitungsdauer bei der Familienkasse verlängern. In der Regel kann man von einer Bearbeitungszeit ab Datum der Abgabe des Kindergeldantrags mit drei bis sechs Wochen rechnen, wobei dies stark von der Anzahl der Kindergeldanträge sowie der Sachbearbeiter und deren Verteilung abhängig ist. Nach vier Wochen kann man aber durchaus freundlich bei der Familienkasse nachfragen, wie es um die Bearbeitungsdauer steht.

    Es sind auch bereits Fälle vorgekommen, wo die Antragsteller eine Bearbeitungsdauer von drei Monaten hinnehmen mussten. Dies sind jedoch Ausnahmefälle.

    Kindergeld rückwirkend beantragen – Verjährung des Kindergeldanspruchs

    Kindergeld wird für den Zeitraum gezahlt, für den auch ein Anspruch besteht, dabei reicht ein Tag im Monat aus, um für den gesamten Monat Kindergeld zu erhalten. Dies ist auch rückwirkend möglich und zwar (noch bis zum 31.12.2017!) für

    da der Anspruch auf Kindergeld erst vier Jahre nach dem Kalenderjahr verjährt, in dem er entstanden ist. Es sind die Verjährungsvorschriften nach § 169 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Abgabenordnung (AO) anzuwenden. Damit ist es möglich, beispielsweise einen Kindergeldanspruch aus 2013 noch im Jahre 2017 geltend zu machen, sofern die Familienkasse keine Einrede der Verjährung erhoben hat.

    Neue Frist ab 01.01.2018

    Ab dem Jahr 2018 wird die Frist zur rückwirkenden Auszahlung (nicht Beantragung!) des Kindergeldes signifikant verkürzt , nämlich von vier Jahren auf nur noch sechs Monate . Hintergrund sind Artikel 7 Nrm. 6 c und 7 des Steuerumgehungsbekämpfungsgesetzes vom 23.06.2017 (BGBl. I S. 1682), wonach § 66 des Einkommensteuergesetzes (EStG) zum 01.01.2018 um Absatz 3 erweitert wird, der wie folgt lautet:

    „Das Kindergeld wird rückwirkend nur für die letzten sechs Monate vor Beginn des Monats gezahlt, in dem der Antrag auf Kindergeld eingegangen ist.“

    Die Änderungen beziehen sich damit nur auf die Auszahlung (Erhebungsverfahren) und nicht auf das Festsetzungsverfahren, also den generellen Anspruch auf Kindergeld. Stellt die Familienkasse beim Kindergeldantrag einen rückwirkenden Anspruch auf Kindergeld fest, der über die sechs-Monats-Frist hinausreicht, so wird sie auf dem Bescheid auf die verkürzte Frist von sechs Monaten bei der Auszahlung hinweisen.

    rechtskräftiger Bewilligungsbescheid?

    Ergeht ein Ablehnungsbescheid für das Kindergeld und dieser wird nach verstrichener Einspruchsfrist (ein Monat) rechtskräftig, so ist ein rückwirkender Kindergeldantrag im Bewilligungsbescheid genannten Zeitraum nicht mehr möglich.

    Wer kann den Antrag auf Kindergeld stellen?

    Grundsätzlich obliegt es den Eltern des kindergeldberechtigten Kindes, den Antrag zu stellen. Neben dem Berechtigten kann auch den Antrag stellen, wer ein berechtigtes Interesse an der Leistung des Kindergeldes hat (§ 67 EStG). Das kann etwa diejenige Person sein, die dem Kind anstelle der Eltern Unterhalt gewährt. Das Kind selbst kann den Antrag erst stellen, wenn es volljährig und damit unbeschränkt geschäftsfähig ist.

    Sollte es nicht möglich sein, den Kindergeldantrag persönlich auszufüllen und abzugeben, so kann hierfür auch ein Vertreter eingesetzt werden, z.B. Steuerberater oder Rechtsanwalt.

    Kindergeld online beantragen

    Der Kindergeldantrag muss der Familienkasse schriftlich eingereicht werden, was bedeutet, dass eine reine Onlinebeantragung des Kindergeldes nicht möglich ist. Zwar bietet die Bundesagentur für Arbeit auf Ihrer Seite das „Kindergeld Online“ an, bei der man über die Webseite der Agentur Anträge stellen und Veränderungen mitteilen kann, jedoch bezieht sich dies nur auf das online Ausfüllen von Formularen. Der Postweg bleibt hierdurch nicht erspart.

    Es besteht aber die Möglichkeit, neben dem Formular, welches handschriftlich ausgefüllt werden kann, auch eine PDF Datei zu nutzen, die am Computer ausgefüllt, gespeichert und ausgedruckt werden kann.

    Der Kindergeld Antrag als PDF-Dokument kann direkt bei der Agentur für Arbeit zur weiteren Bearbeitung aufgerufen werden und ist hier zu finden:

    Wo ist der Kindergeldantrag zu stellen?

    Zuständig ist die Familienkasse, in deren Bezirk der Antragsteller wohnt oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. In der Regel sind die Familienkassen in den örtlichen Agenturen für Arbeit (Arbeitsamt) ansässig. Ein Ortsverzeichnis mit den Familienkassen erhalten Sie direkt auf der Seite der www.arbeitsagentur.de.

    letzte Aktualisierung: 05.08.2015

    Kindergeld

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    Источники: http://www.kindergeld.org/kindergeld-antrag.html, http://www.steuertipps.de/steuererklaerung-finanzamt/themen/kindergeld-antraege-und-anleitungen, http://www.kindergeld.info/antrag.html

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