Anzahl kinderfreibeträge

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    Freibeträge für Kinder ab 18 Jahren (Besonderheiten)

    Kinderfreibeträge verringern Ihre Einkommensteuer. Kinderfreibeträge können Sie auch für volljährige Kinder (ab 18 Jahren) geltend machen. Dafür müssen alle Voraussetzungen erfüllt sein, die auch für minderjährige Kinder gelten. Zusätzlich muss Ihr Kind wenigstens einer der unter Voraussetzungen genannten Gruppen angehören.

    Voraussetzungen

    • Personen unter 21 Jahren, die beschäftigungslos und arbeitsuchend sind:

    Die Altersgrenzen von 21 und 25 Jahren können sich erhöhen, zum Beispiel wenn Ihr Kind Wehrdienst oder Zivildienst geleistet hat.

    Erforderliche Unterlagen

    • Allgemeine Unterlagen für Kinderfreibeträge

    Gebühren

    Rechtsgrundlagen

    Weiterführende Informationen

    Zuständige Behörden

    Zuständig ist das Finanzamt Ihres Wohnsitzes.

    Zu konkreten Standortinformationen gelangen Sie zurzeit nur über die Homepage der Behörde: Finanzamt Wilmersdorf

    Verwandte Dienstleistungen

    Diese Seiten werden verantwortet durch die Senatskanzlei des Regierenden Bürgermeisters.

    Kinderfreibeträge – Allgemeine Informationen

    Kinderfreibeträge können Ihre Einkommensteuer verringern. Für jedes Kind, für das Sie den Freibetrag bekommen, müssen Sie im Normalfall 307 Euro im Monat nicht versteuern. Das sind 3678 Euro im Jahr.

    Bis zum Jahr 2016 waren es 302 Euro im Monat und 3624 Euro im Jahr.

    Den doppelten Freibetrag können Sie zum Beispiel bekommen,

    • falls Sie mit dem anderen Elternteil verheiratet sind und gemeinsam zur Einkommensteuer veranlagt werden oder
    • falls Sie das Kind alleine adoptiert haben oder
    • falls der andere Elternteil gestorben ist oder
    • falls Sie alleine das Sorgerecht haben und der andere Elternteil den Unterhalt nicht zahlt.

    Außerdem können Sie Ihren Freibetrag übertragen auf den anderen Elternteil oder auf die Großmutter oder den Großvater des Kindes. Das geht aber nur unter besonderen Voraussetzungen. Mehr zum Thema: Steuerfreibeträge – Eintragung – Übertragung des Kinderfreibetrags

    • ab dem Monat, in dem Ihr Kind geboren wurde,
    • bis zu dem Monat, in dem Ihr Kind 18 Jahre alt wird. Danach gibt es den Freibetrag nur noch unter besonderen Voraussetzungen. Mehr zu diesem Thema: Kinderfreibeträge – Besonderheiten für Kindern ab 18 Jahren

    • die Lohnsteuer,
    • der Solidaritätszuschlag und
    • falls Sie in einer Kirche sind, die Kirchensteuer.

    Dieses Verfahren nennt man „Lohnsteuerabzug“.

    Dabei werden Ihre Kinder unter 18 Jahren automatisch berücksichtigt. Für Kinder über 18 Jahren müssen Sie einen Antrag stellen. Mehr zu dem Thema: Kinderfreibeträge – Besonderheiten für Kindern ab 18 Jahren

    Voraussetzungen

    • Steuererklärungen mit Anlage Kind

    • Ihr leibliches Kind oder

    • Ihr Adoptivkind oder

    • Ihr Pflegekind, mit dem Sie als Familie zusammenleben.

    Erforderliche Unterlagen

    • Steuererklärungen mit Anlage Kind

    • elektronisch, zum Beispiel mit dem Programm „Elster“ oder

    • im Internet bei „Elster Online“ oder

    • auf den amtlichen Formularen; siehe Abschnitt „Formulare“

    Gebühren

    Rechtsgrundlagen

    Weiterführende Informationen

    Zuständige Behörden

    Zuständig ist das Finanzamt Ihres Wohnsitzes.

    Diese Seiten werden verantwortet durch die Senatskanzlei des Regierenden Bürgermeisters.

    § 38b EStG – Lohnsteuerklassen, Zahl der Kinderfreibeträge

    (1) 1 Für die Durchführung des Lohnsteuerabzugs werden Arbeitnehmer in Steuerklassen eingereiht. 2 Dabei gilt Folgendes:

    In die Steuerklasse I gehören Arbeitnehmer, die

    unbeschränkt einkommensteuerpflichtig und

    verheiratet, verwitwet oder geschieden sind und bei denen die Voraussetzungen für die Steuerklasse III oder IV nicht erfüllt sind; oder

    beschränkt einkommensteuerpflichtig sind;

    in die Steuerklasse II gehören die unter Nummer 1 Buchstabe a bezeichneten Arbeitnehmer, wenn bei ihnen der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende (§ 24b) zu berücksichtigen ist;

    in die Steuerklasse III gehören Arbeitnehmer,

    die verheiratet sind, wenn beide Ehegatten unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind und nicht dauernd getrennt leben und

    der Ehegatte des Arbeitnehmers keinen Arbeitslohn bezieht oder

    der Ehegatte des Arbeitnehmers auf Antrag beider Ehegatten in die Steuerklasse V eingereiht wird,

    die verwitwet sind, wenn sie und ihr verstorbener Ehegatte im Zeitpunkt seines Todes unbeschränkt einkommensteuerpflichtig waren und in diesem Zeitpunkt nicht dauernd getrennt gelebt haben, für das Kalenderjahr, das dem Kalenderjahr folgt, in dem der Ehegatte verstorben ist,

    deren Ehe aufgelöst worden ist, wenn

    im Kalenderjahr der Auflösung der Ehe beide Ehegatten unbeschränkt einkommensteuerpflichtig waren und nicht dauernd getrennt gelebt haben und

    der andere Ehegatte wieder geheiratet hat, von seinem neuen Ehegatten nicht dauernd getrennt lebt und er und sein neuer Ehegatte unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind,

    für das Kalenderjahr, in dem die Ehe aufgelöst worden ist;

    in die Steuerklasse IV gehören Arbeitnehmer, die verheiratet sind, wenn beide Ehegatten unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind und nicht dauernd getrennt leben und der Ehegatte des Arbeitnehmers ebenfalls Arbeitslohn bezieht;

    in die Steuerklasse V gehören die unter Nummer 4 bezeichneten Arbeitnehmer, wenn der Ehegatte des Arbeitnehmers auf Antrag beider Ehegatten in die Steuerklasse III eingereiht wird;

    die Steuerklasse VI gilt bei Arbeitnehmern, die nebeneinander von mehreren Arbeitgebern Arbeitslohn beziehen, für die Einbehaltung der Lohnsteuer vom Arbeitslohn aus dem zweiten und einem weiteren Dienstverhältnis sowie in den Fällen des § 39c.

    3 Als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig im Sinne der Nummern 3 und 4 gelten nur Personen, die die Voraussetzungen des § 1 Absatz 1 oder 2 oder des § 1a erfüllen.

    (2) 1 Für ein minderjähriges und nach § 1 Absatz 1 unbeschränkt einkommensteuerpflichtiges Kind im Sinne des § 32 Absatz 1 Nummer 1 und Absatz 3 werden bei der Anwendung der Steuerklassen I bis IV die Kinderfreibeträge als Lohnsteuerabzugsmerkmal nach § 39 Absatz 1 wie folgt berücksichtigt:

    mit Zähler 0,5, wenn dem Arbeitnehmer der Kinderfreibetrag nach § 32 Absatz 6 Satz 1 zusteht, oder

    mit Zähler 1, wenn dem Arbeitnehmer der Kinderfreibetrag zusteht, weil

    die Voraussetzungen des § 32 Absatz 6 Satz 2 vorliegen oder

    der andere Elternteil vor dem Beginn des Kalenderjahres verstorben ist oder

    der Arbeitnehmer allein das Kind angenommen hat.

    2 Soweit dem Arbeitnehmer Kinderfreibeträge nach § 32 Absatz 1 bis 6 zustehen, die nicht nach Satz 1 berücksichtigt werden, ist die Zahl der Kinderfreibeträge auf Antrag vorbehaltlich des § 39a Absatz 1 Nummer 6 zu Grunde zu legen. 3 In den Fällen des Satzes 2 können die Kinderfreibeträge für mehrere Jahre gelten, wenn nach den tatsächlichen Verhältnissen zu erwarten ist, dass die Voraussetzungen bestehen bleiben. 4 Bei Anwendung der Steuerklassen III und IV sind auch Kinder des Ehegatten bei der Zahl der Kinderfreibeträge zu berücksichtigen. 5 Der Antrag kann nur nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck gestellt werden.

    (3) 1 Auf Antrag des Arbeitnehmers kann abweichend von Absatz 1 oder 2 eine für ihn ungünstigere Steuerklasse oder geringere Zahl der Kinderfreibeträge als Lohnsteuerabzugsmerkmal gebildet werden. 2 Dieser Antrag ist nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck zu stellen und vom Arbeitnehmer eigenhändig zu unterschreiben.

    Zu § 38b: Geändert durch G vom 7. 12. 2011 (BGBl I S. 2592).

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    Источники: http://service.berlin.de/dienstleistung/325821/, http://service.berlin.de/dienstleistung/325035/, http://www.steuertipps.de/gesetze/estg/38b-lohnsteuerklassen-zahl-der-kinderfreibetraege

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