Arbeitstage pro jahr steuer

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    Wie viele Arbeitstage kann ich in der Steuererklärung für Fahrtkosten ansetzen?

    Das Jahr hat 365 Tage abzüglich 104 Samstage und Sonntage und je nach Bundesland zwischen 9 und 13 Feiertage. Bei einer 5-Tage-Woche hat ein Angestellter zudem mindestens 20 Tage Urlaub, viele aber dank Tarifvertrag 30 oder gar 35 Tage.

    Somit bleiben je nach Bundesland und Arbeitsvertrag zwischen 213 und 232 Arbeitstage übrig. zusätzlich müssten dann Krankheits- und andere Fehltage abgezogen werden.

    Das Finanzamt erkennt daher in der Regel ohne Nachfrage folgende Arbeitstage pro Jahr an:

    • bei einer 5-Tage-Woche 230 Arbeitstage pro Jahr oder
    • bei einer 6-Tage-Woche 280 Tage pro Jahr
    • Arbeitstage-Rechner: Mit unserem Arbeitstage-Rechner ermitteln Sie ganz einfach die Zahl der Arbeitstage in einem beliebigen Zeitraum.
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      Die Arbeitstage in der Steuererklärung richtig angeben

      In der Steuererklärung spielt die Zahl der absolvierten Arbeitstage im Veranlagungsjahr eine zentrale Rolle.

      Sie bestimmen beispielsweise über die Höhe der Fahrtkosten, die man als Pendlerpauschale abziehen kann.

      Wer möchte, kann sich die Mühe machen, die tatsächliche Zahl der Tage auszurechnen. Nötig ist dies allerdings nicht unbedingt.

      Wie wird die Zahl der Arbeitstage berechnet?

      Die Finanzämter arbeiten mit der sogenannten Nichtangriffsgrenze. Hat man beispielsweise eine Fünf-Tage-Woche, so liegt die Nichtangriffsgrenze bei 230 Tagen, die man entsprechend einfach in der Einkommensteuererklärung vermerken kann.

      Bei einer Sechs-Tage-Woche liegt der entsprechende Wert bei 280 Tagen. In der Praxis haben sich diese Grenzwerte als vorteilhaft für die Arbeitnehmer erwiesen.

      Wer tatsächlich aber mehr Tage gearbeitet hat, sollte die wirkliche Zahl vermerken. In diesem Fall bestehen die Ämter jedoch auf eine lückenlose Dokumentation.

      Dies gilt insbesondere dann, wenn die Zahl der Wochenarbeitstage und der entsprechende Wert der im Veranlagungsjahr geleisteten Arbeitstage sehr weit auseinanderfallen.

      Hat man beispielsweise fünf Tage pro Woche gearbeitet, aber 270 Tage in der Einkommensteuererklärung vermerkt, ist es sehr wahrscheinlich, dass die zuständige Behörde auf entsprechende Belege besteht.

      Wo werden die Arbeitstage in der Steuererklärung eingetragen?

      Die Zahl wird in der Anlage N der Einkommensteuererklärung eingetragen, die von Arbeitnehmern auszufüllen ist. Hier beginnen die entsprechenden Eintragungen ab Zeile 32 (Version 2012).

      Um die Zahl der Arbeitstage für die Steuererklärung nachweisen zu können, sind grundsätzlich alle Belege zulässig, welche nachweisen können, das man tatsächlich die angegebene Zahl der Tage an der Arbeitsstätte gewesen ist. Hierzu zählen beispielsweise:

      • Zeitkontenauszüge
      • Tickets öffentlicher Verkehrsmittel
      • Kopie des Arbeitsvertrags samt Auflistung von Urlaubs- und Krankheitstagen

      Entfernungspauschale: Wie viele Arbeitstage erkennt das Finanzamt an?

      Die Kosten für den Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte sind als Werbungskosten abzugsfähig: Das Finanzamt gewährt Ihnen dafür die Entfernungspauschale, auch Pendlerpauschale genannt. Gibt es auch eine pauschale Anzahl von Arbeitstagen, die das Finanzamt anerkennt?

      Die Entfernungspauschale können Sie für jeden Arbeitstag, an dem Sie an Ihre regelmäßige Arbeitsstätte fahren, in Anspruch nehmen. Wer aber zählt schon gerne Arbeitstage? Viele Finanzämter zeigen sich hier einsichtig und fordern keine umständlichen Berechnungen oder gar Nachweise:

      bei einer 5-Tage-Woche: 230 Tage

      bei einer 6-Tage-Woche: 280 Tage

      Wichtig: Diese Zahl an Arbeitstagen wird erfahrungsgemäß von den Finanzämtern im Regelfall noch anerkannt. Sie haben darauf aber keinen Rechtsanspruch. Letztlich richtet sich die Zahl der Arbeitstage nach Ihren individuellen Verhältnissen.

      Die Zahl Ihrer Arbeitstage erhalten Sie, indem Sie von den 365 Kalendertagen die arbeitsfreien Tage abziehen (Wochenenden, Feiertage, Urlaubs- und Krankheitstage, Arbeitslosigkeit etc.).

      Am einfachsten geht das mit unserem Arbeitstage-Rechner. Damit können Sie auch ganz leicht die Zahl der Arbeitstage für einen bestimmten Zeitraum während des Jahres ermitteln.

      Sie können auch mehr als 230 Arbeitstage geltend machen, wenn Sie beispielsweise am Wochenende arbeiten mussten oder keinen Urlaub genommen haben. Sie müssen dies aber nachweisen oder zumindest glaubhaft machen können. Denn im Streitfall tragen Sie die Beweislast.

      Machen Sie mehr als 230 Arbeitstage geltend, sollten Sie dies deshalb in einer Anlage zur Steuererklärung erläutern oder durch eine Arbeitgeberbescheinigung nachweisen. Das erspart Rückfragen durch das Finanzamt.

      Wann das Finanzamt Arbeitstage streicht

      Ist bereits aus den sonstigen Angaben in der Steuererklärung ersichtlich, dass Sie an weniger Tagen als üblich zur Arbeit gefahren sind, etwa bei Bezug von Krankengeld oder bei Angabe von mehrtägigen Auswärtstätigkeiten, kürzt das Finanzamt häufig die Arbeitstage.

      Hinweis für Lehrer: Gerade bei Lehrern an allgemeinbildenden Schulen ziehen viele Finanzämter auch die Ferientage ab und akzeptieren nur deutlich weniger Arbeitstage. Deshalb ist ratsam, Aufzeichnungen darüber zu machen, an wie vielen Tagen Sie in den Ferien oder am Wochenende zur Schule gefahren sind. So wurden bei einem Lehrer am Gymnasium nur Fahrtkosten für 192 Fahrten anerkannt, weil er keine Aufstellung über die zusätzlichen Fahrten vorlegte ( FG Sachsen-Anhalt vom 17.12.2002, 4 K 483/01 ).

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