Auto von steuer absetzen

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    Die KFZ Steuer richtig absetzen

    Die jährliche Steuer auf das eigene Kraftfahrzeug ist unausweichlich und frisst als solche einen Teil des eigenen Lohns bzw. der eigenen Einkünfte auf.

    Viele Leute würden deshalb gerne die KFZ Steuer absetzen, um sich einen Teil dieses Geldes über die Einkommensteuererklärung zurückzuholen.

    Der Gedanke erscheint logisch, schließt lautet ein Credo der deutschen Steuergesetzgebung, dass alle Ausgaben, die vom Staat als verpflichtend verordnet werden, absetzbar sein sollen. Bei der KFZ Steuer ist dies jedoch nicht ganz so.

    Wann kann man die KFZ Steuer absetzen?

    Vollständig absetzen kann man die KFZ Steuer nur dann, wenn es sich um ein dienstliches Fahrzeug handelt, dessen Aufwendungen als Betriebsausgaben laufen. Dazu müssen die folgenden Kriterien erfüllt sein:

    • Das Fahrzeug wird vollständig ausschließlich zu dienstlichen Zwecken genutzt.
    • Hierüber wird ein Nachweis geführt – beispielsweise über ein Fahrtenbuch.

    Wieso kann man als Privatperson die KFZ Steuer nicht absetzen?

    Es ist die identische Argumentation, mit der auch begründet wird, weshalb man die Mehrwertsteuer nicht absetzen kann: Die Anschaffung des PKW ist freiwillig und geschieht nicht unter Zwang. Wer kein Auto besitzt, muss auch die entsprechende Steuer nicht bezahlen.

    Diese Argumentation hat allerdings bekanntlich Lücken. Der Staat hat ja auch für Lebensmittel einen reduzierten Mehrwertsteuer-Satz eingeführt, weil man Essen eben doch erwerben muss.

    Bei der KFZ Steuer erfolgt die Entlastung jedoch nicht direkt an dieser Abgabe, sondern durch die Pendler-Pauschale, die dem Umstand Rechnung trägt, dass man eben doch einen Arbeitsweg zurücklegen muss, um überhaupt Einnahmen zu erzielen.

    Wie kann man KFZ Kosten absetzen?

    Allerdings gibt es neben der KFZ Steuer für Privatpersonen die Möglichkeit, andere Kosten abzusetzen. Hierfür ist die KFZ Haftpflichtversicherung zu nennen, die im Bereich der Sonderausgaben vermerkt werden darf.

    Diese Möglichkeit beschränkt sich jedoch tatsächlich nur auf die Haftpflichtversicherung. Wer einen Kasko-Versicherung hat, muss den Haftpflichtteil extrahieren und angeben. Der Rest der eigenen Beiträge kann nicht abgesetzt werden.

    Privates Auto absetzbar?

    Wie kann ich mein privat gekauftes Auto von der Steuer absetzen? Ich habe vor 2 Jahren eine Hundepension eröffnet und möchte jetzt gerne auch den Kunden einen Bring- und Abholservice anbieten, möchte das Auto aber nach wie vor auch privat nutzen.

    Das Gute zuerst: Ihre betrieblichen Fahrten können Sie in jedem Fall steuerlich absetzen. Auch können Sie Ihr Auto nach wie vor privat nutzen. Allerdings ist die Kfz-Besteuerung knifflig. Das Finanzamt kennt verschiedene Besteuerungsvarianten, wobei Sie nicht immer frei nach Gusto wählen können. Ausgangspunkt für die Besteuerung ist, ob Ihr Pkw als Privatwagen oder Firmenwagen einzustufen ist.

    Das sind die Grundsätze: Nutzen Sie Ihren Pkw zu mehr als 50 % geschäftlich, dann ist Ihr fahrbarer Untersatz zwingend Betriebsvermögen. Ist die betriebliche Nutzung unter 10 %, liegt immer Privatvermögen vor. Bei einer betrieblichen Nutzung zwischen 10 % und 50 % können Sie wählen, ob Sie das Fahrzeug als Betriebsvermögen oder Privatvermögen ansetzen.

    Und so setzen Sie Ihre betrieblichen Fahrten ab: Bei einem Privatwagen setzen Sie die betriebliche Fahrten mit der 30-Cent-Kilometerpauschale steuerlich ab. Bei einem Geschäftswagen sind die anfallenden Kosten vollständig Betriebsausgaben, jedoch ist eine etwaige Privatnutzung nach der Fahrtenbuchmethode oder der 1-%-Methode als Betriebseinnahme gegenzurechnen.

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    Tipps für die Steuererklärung: Diese Kfz-Ausgaben können Sie absetzen

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    Tipps für die Steuererklärung

    Düsseldorf . Autofahren ist teuer, nicht zuletzt durch die hohen Mineralöl- und Kfz-Steuern. Doch einmal im Jahr ist Tag der Abrechnung – bei der Steuererklärung. Dann kann man sich ganz legal einige, manchmal sogar ein paar hundert Euro wieder vom Staat zurückholen.

    So sollten beispielsweise im Bereich Sonderausgaben die Beiträge der Kfz-Haftpflichtversicherungen abgesetzt werden. Den größten Posten macht aber die sogenannte Pendlerpauschale aus. Den Arbeitsweg können Berufspendler steuerlich als Werbungskosten geltend machen.

    Die Pauschale beträgt 30 Cent pro einfach gefahrenen Kilometer – und zwar unabhängig vom Verkehrsmittel. Auch Zugreisende, Fahrradfahrer und Mitglieder einer Fahrgemeinschaft können die Werbungskosten absetzen. Der Höchstbetrag liegt bei 4500 Euro pro Jahr.

    Pauschalbetrag steht jedem zu

    Für die Steuererklärung multipliziert man die Zahl der jährlichen Arbeitstage mit der Entfernung zum Arbeitsplatz, allerdings nur in eine Richtung und nicht etwa hin und zurück. Beispielsweise 230 Tage mal 20 Kilometer einfache Fahrt mal 30 Cent, macht 1380 Euro an Werbungskosten. Wie groß die tatsächliche Steuerersparnis ist, hängt dann vom Einkommen und vom persönlichen Steuersatz ab.

    Und ob der jedem Arbeitnehmer sowieso zustehende Pauschalbetrag von 1.000 Euro überhaupt überschritten wird. Übt man mehrere Jobs aus und hat daher mehrere Arbeitsstätten, kann man die Wege auch gesondert berechnen.

    Arbeitnehmer, die an mehreren Standorten ihres Unternehmens tätig sind, sollten mit ihrem Arbeitgeber klären, welcher davon ihr erster Einsatzort ist. Das empfiehlt die Verbraucherzentrale NRW. Der Grund: Während das Finanzamt bislang die „regelmäßige Arbeitsstätte“ als Bezugspunkt für die Berechnung der Entfernungspauschale angesetzt hat, wird dies ab Januar 2014 an der „ersten Tätigkeitsstätte“ festgemacht.

    Wer von seiner Wohnung zu den anderen Einsatzorten fährt, kann künftig jedes Mal die Hin- und Rückfahrt mit 30 Cent pro Kilometer ansetzen – also sehr viel höhere Beträge als bislang. Die „erste Tätigkeitsstätte“ muss nur eine ortsfeste Einrichtung sein, der der Arbeitnehmer auf Dauer zugeordnet ist.

    Keine Rolle spielt es, wie oft und in welchem Umfang dort gearbeitet wird. Dauerhaft heißt, dass er der ersten Tätigkeitsstätte während des gesamten Vertragsverhältnisses oder länger als 48 Monate zugeordnet ist.

    Paare sind wie Fahrgemeinschaften

    Wer mit einem Auto zu einer Bahnhaltestelle und von dort mit öffentlichen Verkehrsmitteln weiter fährt, kann die Strecke aufteilen. Einmal die Fahrt zum Parkplatz mit 30 Cent pro Kilometer, und dann noch die tatsächlichen Kosten für das Jobticket. Paare, die einen gemeinsamen Arbeitsweg haben, sind genauso gestellt wie Mitglieder von Fahrgemeinschaften. Sie alle können den regulären Satz von 30 Cent pro Kilometer pro Kopf abrechnen. Umwege zur Abholung zählen allerdings nicht.

    Hat ein Arbeitnehmer einen längeren Weg zur Arbeit und kommt über den jährlichen Höchstbetrag von 4500 Euro, kann er mittels eines exakt geführten Fahrtenbuchs auch höhere Kosten beim Finanzamt abrechnen. Bei öffentlichen Verkehrsmitteln sorgen Belege für Glaubwürdigkeit. Wird das Privatfahrzeug auch für dienstliche Fahrten eingesetzt, können die tatsächlichen Kosten abgerechnet werden.

    Zwischen Privat- und Firmenfahrten trennen

    Wichtig dabei ist, dass zwischen Privat- und Firmenfahrten sauber getrennt wird. Das geht am besten mit einem penibel geführten Fahrtenbuch und ausreichend vielen Tank- und Reparaturbelegen. Erstattet der Arbeitgeber aber die Kosten, dürfen sie natürlich nicht in der Steuererklärung aufgeführt werden.

    Muss wegen eines neuen Jobs der Wohnort gewechselt werden, können die Umzugskosten voll abgesetzt werden. Das gleiche gilt, wenn man zwar umzieht, aber immer noch zur gleichen Arbeitsstätte fährt und sich der Weg danach um mehr als eine halbe Stunde verkürzt. Die Kosten werden am besten per Rechnung nachgewiesen.

    Auch Unfallkosten und Ausgaben für die Kasko-Selbstbeteiligung, den Abschleppdienst oder Anwalts- oder Gerichtsgebühren können unter Umständen von der Steuer abgesetzt werden. Das gilt allerdings nur für Unfälle, die auf dem Arbeitsweg passiert sind und die nicht durch die eigene oder gegnerische Versicherung abgedeckt wurden.

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    Die Steuererklärung soll demnächst weniger Nerven kosten und bald nur noch alle zwei Jahre fällig sein. Finanzminister Schäuble möchte Erleichterungen für die Bürger. Einziger Haken: Dann gibt es nur alle zwei Jahre eine mögliche Rückzahlung vom Finanzamt.

    Die finanziellen Folgen eines Unfalls mit dem eigenen Auto können Arbeitnehmer nicht von der Steuer absetzen. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden.

    Источники: http://www.steuerklassen.com/kfzsteuer/kfz-steuer-absetzen/, http://www.gruenderkueche.de/gruendertalk/frage-le-chef/steuern/, http://m.rp-online.de/leben/auto/ratgeber/diese-kfz-ausgaben-koennen-sie-absetzen-aid-1.2409728

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