Behinderten pauschbetrag

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    Steuerliche Hinweise für Behinderte Menschen

    Wie kann ich meine Behinderung steuerlich geltend machen?

    Aufwendungen im Zusammenhang mit Ihrer Behinderung stellen außergewöhnliche Belastungen dar, die Sie entweder im Einzelnen oder durch die Beantragung eines Pauschbetrags steuerlich geltend machen können. Sofern Sie die Berücksichtigung von Einzelaufwendungen wählen, hängt die Höhe des Abzugs von Ihrer sog. „zumutbaren Belastung“ ab. Ein vom Gesamtbetrag der Einkünfte, dem Familienstand und der Anzahl der steuerlich zu berücksichtigenden Kinder abhängiger Betrag wird dabei von den tatsächlichen Aufwendungen abgezogen. Die Pauschbeträge wirken sich stets voll steuermindernd aus. Die Höhe des Pauschbetrags richtet sich nach dem dauernden Grad der Behinderung. Als Pauschbeträge werden gewährt bei einem Grad der Behinderung:

    Bei bescheinigter Hilflosigkeit oder Blindheit erhöht sich der Pauschbetrag auf 3.700 EUR .

    Ein behinderter Mensch, dessen Grad der Behinderung auf weniger als 50, aber mindestens 25 festgestellt ist, erhalten einen Pauschbetrag nur, wenn ihm wegen seiner Behinderung nach gesetzlichen Vorschriften eine Rente oder andere laufende Bezüge zustehen oder die Behinderung zu einer dauernden Einbuße der körperlichen Beweglichkeit geführt hat oder auf einer typischen Berufskrankheit beruht. Auch diese Voraussetzungen sind nachzuweisen.

    Wie weise ich meine Behinderung nach?

    Der Nachweis erfolgt grundsätzlich durch die Vorlage des Behindertenausweises bzw. eines Bescheides des zuständigen Versorgungsamts, aus dem der Grad der Behinderung hervorgeht.

    Ich pflege eine hilflose Person. Gibt es auch hierfür eine Steuererleichterung?

    Wenn Sie eine ständig hilflose Person mit dem Merkzeichen „H“ in Ihrer oder deren eigener Wohnung im Inland persönlich pflegen und Sie hierfür keine Einnahmen erhalten, steht Ihnen ein Pflege-Pauschbetrag von 924 EUR jährlich zu. Dieser wird auch gewährt, wenn die zu pflegende Person Leistungen aus der Pflegeversicherung erhält und den Pflegegrad 4 oder 5 hat.

    Gibt es Aufwendungen, die ich neben dem Behinderten-Pauschbetrag zusätzlich für meine Behinderung geltend machen kann?

    Grundsätzlich werden entweder nur der Behinderten-Pauschbetrag oder die tatsächlichen Aufwendungen berücksichtigt. Wenn Sie aber z. B. Kraftfahrzeugkosten für durch die Behinderung veranlasste unvermeidbare Fahrten haben, können Sie diese auch neben dem Behinderten-Pauschbetrag als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend machen. Voraussetzung ist, dass die Fahrten nachgewiesen oder glaubhaft gemacht werden und angemessen sind. Bei geh- und stehbehinderten (Grad der Behinderung mindestens 80 oder mindestens 70 und Merkzeichen G) Menschen wird ein Aufwand für Fahrten bis zu 3000 km im Jahr als angemessen angesehen werden.

    Bei außergewöhnlich gehbehinderten (Merkzeichen aG), blinden (Merkzeichen Bl) und hilflosen (Merkzeichen H) Menschen dürfen in den Grenzen der Angemessenheit auch Fahrten für Freizeit-, Erholungs- und Besuchsfahrten abgezogen werden. Als angemessen wird hier in der Regel eine jährliche Fahrleistung von bis zu 15.000 km angesehen. Auch hier ist Voraussetzung, dass die tatsächliche Fahrleistung nachgewiesen oder glaubhaft gemacht wird.

    Für jeden so zu berücksichtigenden Fahrtkilometer wird ein Aufwand von 0,30 EUR steuerlich berücksichtigt. Ein höherer Aufwand kann nur in besonders seltenen Ausnahmefällen angesetzt werden.

    Unser Kind ist behindert und hat keine Einkünfte. Was passiert mit seinem Behinderten-Pauschbetrag?

    Der dem Kind zustehende Behinderten-Pauschbetrag kann auf Sie übertragen werden, wenn ihn das Kind selbst nicht in Anspruch nimmt. Voraussetzung hierfür ist, dass das Kind als solches bei Ihnen zu berücksichtigen ist (z. B. durch die Gewährung von Kindergeld). Dabei ist der Pauschbetrag grundsätzlich auf beide Elternteile je zur Hälfte aufzuteilen; auf gemeinsamen Antrag hin ist eine andere Aufteilung möglich.

    Kann ich mir meinen Behinderten-Pauschbetrag als Freibetrag in die Lohnsteuerabzugsmerkmale eintragen lassen?

    Dies ist mit dem Antrag auf Lohnsteuerermäßigung bei dem für Sie zuständigen Finanzamt (in der Regel das Finanzamt an Ihrem Wohnsitz) möglich. Dadurch ist bereits im laufenden Jahr der Steuereinbehalt durch den Arbeitgeber niedriger. Es ist auch möglich, den Behinderten-Pauschbetrag des Ehepartners/Lebenspartners bei den ELStAM des anderen Ehepartners/Lebenspartners speichern zu lassen.

    Der Antrag auf die Freibetragseintragung muss nicht jährlich neu gestellt werden. Das Finanzamt speichert den Behinderten-Pauschbetrag für die Dauer des Gültigkeitszeitraums des Behindertenausweises. Nach Ablauf dieses Zeitraums ist ein neuer Antrag auf Eintragung eines Freibetrags erforderlich.

    Es folgen die Inhalte der rechten Seitenspalte

    Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Finanzamt oder rufen Sie die einheitliche Behördennummer 115 an.

    Behindertenpauschbetrag: So viel Steuern sparen Sie wirklich

    Der Behindertenpauschbetrag spart Steuern und senkt die Bürokratie für behinderte Menschen. Sie dürfen jedes Jahr einen pauschalen Betrag für behinderungsbedingte Aufwendungen geltend machen. Ob sie in Wirklichkeit viel niedrigere oder gar keine solche Kosten hatten, spielt keine Rolle: Sie setzen die volle Pauschale an, ohne mühsam Belege auflisten und beim Finanzamt einreichen zu müssen. Daher wird der Behindertenpauschbetrag umgangssprachlich manchmal "Behindertenfreibetrag" genannt.

    Alternative: Wenn Ihre Ausgaben höher waren als der Behindertenpauschbetrag, dürfen Sie wahlweise diese tatsächlichen Kosten geltend machen. Nachteile: Ihre Ausgaben fallen dann unter die außergewöhnlichen Belastungen und Sie müssen die Eigenanteil-Hürde namens "zumutbare Belastung" überschreiten, um im betreffenden Jahr eine Steuerersparnis zu erzielen. Außerdem brauchen Sie in diesem Fall alle Belege. Welche dieser Alternativen sinnvoller ist, erklären wir am Ende dieses Artikels mit zwei Rechenbeispielen.

    Wie hoch ist der Behindertenpauschbetrag?

    Die Höhe des jährlichen Behindertenpauschbetrags hängt vom Grad der Behinderung (GdB) ab, den ein ärztlicher Gutachter festgestellt hat. Die folgende Tabelle zeigt, welche Behindertenpauschale Ihnen im Jahr zusteht:

    Welche Pauschale gilt, wenn sich der Behinderungsgrad ändert?

    Falls sich im Jahresverlauf der Grad Ihrer Behinderung ändert, gilt der höhere Wert fürs gesamte Jahr. Selbst wenn der höhere GdB, übertrieben ausgedrückt, nur für einen einzigen Tag im Jahr vorlag. Beispiel: In der letzten Dezemberwoche wird das Merkmal "Bl" für "blind" im Schwerbehindertenausweis eingetragen. Dann steht Ihnen für das gesamte Jahr der Höchstbetrag von 3.700 Euro zu.

    Mehrere Behindertenpauschalen für Partner und Kinder

    Der Behindertenpauschbetrag ist personenbezogen. Wenn Sie und Ihr Ehepartner beide behindert sind und bei der Steuererklärung zusammen veranlagt werden, dann stehen Ihnen beide Pauschalen zu. (Bei getrennter Veranlagung nutzt jeder Partner seinen eigenen Pauschbetrag.)

    Behinderte Kinder haben ebenfalls Anspruch auf die Behindertenpauschale. Wenn Sie für ein behindertes Kind kindergeldberechtigt sind, lassen Sie dessen Pauschbetrag auf sich übertragen. Bei der Steuererklärung gibt es hierfür eigene Zeilen in der Anlage Kind. Füllen Sie diese Übertragung für jedes Jahr erneut aus.

    Wie Sie den Behindertenpauschbetrag beantragen

    Wenn Sie die jährliche Pauschale nutzen, tragen Sie Ihren eigenen Behindertenpauschbetrag im Mantelbogen der Steuererklärung ein: Zeilen 61 bis 64 "Steuervergünstigungen für behinderte Menschen und Hinterbliebene". Als Nachweis fügen Sie eine Kopie Ihrer Behindertenausweises, des Bescheids Ihrer Pflegekasse oder eine Bescheinigung des Versorgungsamts oder Sozialamts ein.

    Stattdessen können Sie Ihre behinderungsbedingten Ausgaben auch bei den außergewöhnlichen Belastungen geltend machen, siehe oben.

    Um einen Behindertenpauschbetrag für Ihr(e) Kind(er) zu nutzen, füllen Sie die Anlage Kind aus (siehe oben).

    Was ist sinnvoller: Behindertenpauschbetrag oder außergewöhnliche Belastungen?

    Wie schon erklärt, können Sie wahlweise den Behindertenpauschbetrag nutzen (sehr einfach und unbürokratisch) oder Ihre tatsächlichen Kosten über die außergewöhnlichen Belastungen geltend machen (gewissenhaft alle Belege sammeln und einreichen). Welcher dieser Wege spart mehr Steuern? Da Sie bei den außergewöhnlichen Belastungen (agB) eine Selbstbeteiligung schultern müssen, lohnt sich dieser Weg in den meisten Fällen nur für Steuerjahre, in denen Sie diese beiden Voraussetzungen erfüllen:

    • Ihre behinderungsbedingten Ausgaben sind nennenswert höher als der Behindertenpauschbetrag und
    • Ihre sämtlichen außergewöhnlichen Belastungen sind nennenswert höher als Ihre Selbstbeteiligung plus Behindertenpauschbetrag.

    Beispiel: Ihre Behindertenpauschale beträgt 720 Euro, Ihre tatsächlichen behinderungsbedingten Ausgaben 5.000 Euro, Ihre zumutbare Belastung 2.000 Euro. Ihre übrigen außergewöhnlichen Belastungen lassen wir für dieses Beispiel außen vor. Rechnung: Sie können 5.000 Euro agB – 2.000 Euro Eigenanteil = 3.000 Euro agB geltend machen. Das ist deutlich mehr als der Behindertenpauschbetrag von 720 Euro. Ergebnis: Verzichten Sie auf die Behindertenpauschale. Allein durch Ihre tatsächlichen Kosten übertreffen Sie den Vorteil der Pauschale deutlich. Jegliche weiteren außergewöhnlichen Belastungen, die wir für dieses Beispiel gar nicht betrachtet haben, erhöhen den Vorteil zusätzlich.

    Gegenbeispiel: Ihre Behindertenpauschale beträgt 720 Euro, Ihre tatsächlichen behinderungsbedingten Ausgaben 300 Euro, Ihre "anderen" außergewöhnlichen Belastungen 3.500 Euro, Ihre zumutbare Belastung 2.000 Euro. Rechnung: Sie können bereits 3.500 Euro agB – 2.000 Euro Eigenanteil = 1.500 Euro agB geltend machen. Durch die tatsächlichen behinderungsbedingten Kosten kämen nur 300 Euro hinzu, während die Pauschale 720 Euro beträgt, also 420 Euro mehr. Ergebnis: Nutzen Sie den höheren Behindertenpauschbetrag von 720 Euro. Machen Sie Ihre außergewöhnlichen Belastungen ohne die behinderungsbedingten Aufwendungen geltend.

    Achtung: Dies sind nur vereinfachte und verallgemeinerte Rechenbeispiele. Wenn es in Ihrem konkreten Fall um ähnlich hohe Beträge geht, sichern Sie sich ab: Fragen Sie einen Steuerberater – entweder persönlich an Ihrem Wohnort oder online/telefonisch. Holen Sie sich sicherheitshalber eine zweite Meinung ein.

    Nachrichten und Urteile zum Behindertenpauschbetrag:

    Niedriger Behinderten-Pauschbetrag ist verfassungskonform

    Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) hat die Verfassungsbeschwerde zur Höhe des Behinderten-Pauschbetrags nicht zugelassen (Aktenzeichen: 2 BvR 1059/03). Damit bleiben die Pauschbeträge unverändert. Die Kläger. [weiterlesen. ]

    Ihre Lebenszeit.

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    Behinderte/Pauschbetrag

    Anstelle der Steuerermäßigungen nach § 33 EStG (außergewöhnliche Belastungen) können Behinderte einen Behinderten-Pauschbetrag geltend machen. Dieser sollte genutzt werden, wenn die Aufwendungen per Einzelnachweis geringer sind als der jeweilige Pauschbetrag. Welcher Pauschbetrag zum Ansatz kommt, richtet sich nach dem Grad der Behinderung.

    Grad der Behinderung (in Prozent)

    Sind Behinderte blind (Merkmal BL ) oder hilflos (Merkmal Hl ) so können sie einen erhöhten Behinderten-Pauschbetrag von 3.700,00 € in Anspruch nehmen. Der Behinderten-Pauschbetrag wird jährlich gewährt. Dies gilt auch dann, wenn die Behinderung erst zum Ende des Jahres vorlag. Trat zum Beispiel erst am 25.12. die Behinderung ein, so kann trotzdem der volle Jahresbetrag steuerlich geltend gemacht werden. Der Pauschbetrag kann vom Behinderten oder von dessen Eltern in Anspruch genommen werden.

    Wird der Behinderten-Pauschbetrag genutzt, so können die typischen außergewöhnlichen Belastungen, die durch die Behinderung entstehen, nicht mehr geltend gemacht werden. Untypische außergewöhnliche Belastungen können trotzdem noch berücksichtigt werden. Dazu zählen: Kurkosten, Operationskosten, Krankheitskosten (bei akutem Anlass), Kosten für die Haushalthilfe, Schulgeld (Privatschule), Fahrtkosten.

    Gesetze und Urteile (Quellen)

    BFH 28.9.2000, III R 21/00

    Die rechtliche Betreuung von Pflegebedürftigen

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    Источники: http://www.berlin.de/sen/finanzen/steuern/informationen-fuer-steuerzahler-/faq-steuern/artikel.8839.php, http://www.steuer-schutzbrief.de/behindertenpauschbetrag.html, http://www.steuertipps.de/lexikon/b/behinderte-pauschbetrag

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