Beitragsbemessungsgrenze erklärung

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    Versicherung

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    Einfache Erklärung Beitragsbemessungsgrenze

    Update 2012: Eine einfache Erklärung für die Beitragsbemessungsgrenze mit den vorläufigen Zahlen für das Jahr 2013. In der Regel werden die vorläufigen Zahlen im Herbst bestätigt.

    Der Arbeitnehmer muss für die Sozialversicherungen (Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung und Krankenversicherung) Beiträge bezahlen. Diese Beiträge werden dem Arbeitnehmer vom Bruttogehalt bis zur Beitragsbemessungsgrenze abgezogen und direkt vom Arbeitgeber an die jeweiligen Sozialversicherungsträger überwiesen.

    Beitragsbemessungsgrenze

    Unter der Beitragsbemessungsgrenze versteht man die Gehaltsgrenze bis zu der die Arbeitnehmer Beiträge bezahlen müssen. Sie wird von der Regierung jedes Jahr festgelegt.

    Das Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze hat damit keine Auswirkungen mehr auf die Beiträge in die Sozialversicherungen. Die Beitragsbemessungsgrenze darf nicht mit der Jahresarbeitsentgeltgrenze bzw. der Versicherungspflichtgrenze verwechselt werden.

    Aktuelle Höhe der Beitragsbemessungsgrenze

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    Beitragsbemessungsgrenze

    Ein wichtiger und oft umfangreicher Teil des betrieblichen Rechnungswesens beschäftigt sich mit den Löhnen und Gehältern der Mitarbeiter eines Unternehmens. In der Lohn- und Gehaltsrechnung wird dabei stets vom Bruttolohn ausgegangen.

    Diese gesetzlichen Versicherungsbeiträge werden in der Regel vom Arbeitnehmer und vom Arbeitgeber gemeinsam getragen. Sie werden anhand eines festgelegten Satzes prozentual berechnet und dann vom Bruttolohn abgezogen.

    Eine Definition der Beitragsbemessungsgrenze

    An dieser Stelle erlangt die Beitragsbemessungsgrenze Bedeutung. Diese Grenze ist ein von der Bundesregierung festgelegter Höchstbetrag des Einkommens, auf den sich diese Versicherungen prozentual beziehen. Das heißt, dass jeder Euro, den ein Arbeitnehmer über dieser Bemessungsgrenze hinaus verdient, bei der prozentualen Berechnung der Versicherungsbeiträge nicht mehr beachtet wird. Anders ausgedrückt ist das Einkommen eines Arbeitsnehmers bis zum festgelegten Höchstbetrag beitragspflichtig, alles darüber beitragsfrei. Ist der Bruttolohn eines Arbeitnehmers also höher als die vom Bund festgelegte Beitragsbemessungsgrenze, wird diese als Berechnungsgrundlage genutzt und nicht der Bruttolohn.

    Die zwei verschiedenen Werte der Beitragsbemessungsgrenze

    Für die oben genannten Versicherungen gibt es jedoch nicht nur eine bundeseinheitliche Höchstgrenze. Generell gibt es zwei verschiedene Werte. So wird die Bemessungsgrenze folgendermaßen aufgeteilt

    • Höchstbetrag für Kranken- und Pflegeversicherung
    • Höchstbetrag für Renten- und Arbeitslosenversicherung

    (Die Rentenversicherung wird hier noch in die gesetzliche und die knappschaftliche unterteilt)

    Die Grenze für die Kranken- und Pflegeversicherung ist bundeseinheitlich festgelegt und gilt für die neuen wie auch die alten Bundesländer. Bei der Rentenversicherung unterscheidet die Bunderegierung jedoch immer noch zwischen Ost und West. Jedes Jahr wird die Beitragsbemessungsgrenze in Abhängigkeit vom Lohnniveau und unter Beachtung von anderen wirtschaftlichen Faktoren neu ermittelt und durch die Bundesregierung veröffentlicht. Jedes Jahr ist sie ab dem 1. Januar gültig. Im Jahr 2017 gelten folgende Werte:

    Höchstbetrag Rentenversicherung Ost: 5.700 Euro / Monat

    Höchstbetrag Rentenversicherung West: 6.350 Euro / Monat

    Gesetzliche Krankversicherung bundeseinheitlich: 52.200 Euro / Jahr

    Abgrenzung der Begriffe Jahresentgeltgrenze und Versicherungspflichtgrenze

    Als Arbeitnehmer in Deutschland kann man sich auch privat versichern lassen. Damit dies möglich ist, muss das Einkommen im Jahr einen bestimmten Geldbetrag erreichen. Dieser Betrag wird Versicherungspflichtgrenze oder auch Jahresentgeltgrenze genannt. Ein Arbeitnehmer, der über diesem Betrag verdient, muss sich nicht mehr gesetzlich versichern lassen, sondern kann auf eine private Krankenversicherung zurückgreifen. Liegt der Betrag unter der Jahresentgeltgrenze, ist die gesetzliche Krankenversicherung verpflichtend.

    Bedeutung der Beitragsbemessungsgrenze

    Die Beitragsbemessungsgrenze wie oben angegeben ist in erster Linie für gesetzlich versicherte Arbeitnehmer relevant. Begründet ist sie durch das Sozialversicherungsrecht. Dieses regelt, dass die gesundheitliche Versicherung der deutschen Bevölkerung nach dem Solidaritätsprinzip zur Verfügung stehen muss.

    Kritik: Ist die Beitragsbemessungsgrenze eine faire Regelung?

    Über die Fairness der Beitragsbemessungsgrenze gibt es politisch und gesellschaftlich Spaltungen. So entlastet die Bemessungsgrenze im Grunde genommen Besserverdiener, da der prozentuale Anteil am Bruttolohn bei deutlich höheren Löhnen tendenziell sinkt. Eine Aufhebung der Beitragsbemessungsgrenze würde Top-Verdiener und deren Arbeitgeber höher belasten.

    Beitragsbemessungsgrenze

    Ein wichtiger und oft umfangreicher Teil des betrieblichen Rechnungswesens beschäftigt sich mit den Löhnen und Gehältern der Mitarbeiter eines Unternehmens. In der Lohn- und Gehaltsrechnung wird dabei stets vom Bruttolohn ausgegangen.

    Diese gesetzlichen Versicherungsbeiträge werden in der Regel vom Arbeitnehmer und vom Arbeitgeber gemeinsam getragen. Sie werden anhand eines festgelegten Satzes prozentual berechnet und dann vom Bruttolohn abgezogen.

    Eine Definition der Beitragsbemessungsgrenze

    An dieser Stelle erlangt die Beitragsbemessungsgrenze Bedeutung. Diese Grenze ist ein von der Bundesregierung festgelegter Höchstbetrag des Einkommens, auf den sich diese Versicherungen prozentual beziehen. Das heißt, dass jeder Euro, den ein Arbeitnehmer über dieser Bemessungsgrenze hinaus verdient, bei der prozentualen Berechnung der Versicherungsbeiträge nicht mehr beachtet wird. Anders ausgedrückt ist das Einkommen eines Arbeitsnehmers bis zum festgelegten Höchstbetrag beitragspflichtig, alles darüber beitragsfrei. Ist der Bruttolohn eines Arbeitnehmers also höher als die vom Bund festgelegte Beitragsbemessungsgrenze, wird diese als Berechnungsgrundlage genutzt und nicht der Bruttolohn.

    Die zwei verschiedenen Werte der Beitragsbemessungsgrenze

    Für die oben genannten Versicherungen gibt es jedoch nicht nur eine bundeseinheitliche Höchstgrenze. Generell gibt es zwei verschiedene Werte. So wird die Bemessungsgrenze folgendermaßen aufgeteilt

    • Höchstbetrag für Kranken- und Pflegeversicherung
    • Höchstbetrag für Renten- und Arbeitslosenversicherung

    (Die Rentenversicherung wird hier noch in die gesetzliche und die knappschaftliche unterteilt)

    Die Grenze für die Kranken- und Pflegeversicherung ist bundeseinheitlich festgelegt und gilt für die neuen wie auch die alten Bundesländer. Bei der Rentenversicherung unterscheidet die Bunderegierung jedoch immer noch zwischen Ost und West. Jedes Jahr wird die Beitragsbemessungsgrenze in Abhängigkeit vom Lohnniveau und unter Beachtung von anderen wirtschaftlichen Faktoren neu ermittelt und durch die Bundesregierung veröffentlicht. Jedes Jahr ist sie ab dem 1. Januar gültig. Im Jahr 2017 gelten folgende Werte:

    Höchstbetrag Rentenversicherung Ost: 5.700 Euro / Monat

    Höchstbetrag Rentenversicherung West: 6.350 Euro / Monat

    Gesetzliche Krankversicherung bundeseinheitlich: 52.200 Euro / Jahr

    Abgrenzung der Begriffe Jahresentgeltgrenze und Versicherungspflichtgrenze

    Als Arbeitnehmer in Deutschland kann man sich auch privat versichern lassen. Damit dies möglich ist, muss das Einkommen im Jahr einen bestimmten Geldbetrag erreichen. Dieser Betrag wird Versicherungspflichtgrenze oder auch Jahresentgeltgrenze genannt. Ein Arbeitnehmer, der über diesem Betrag verdient, muss sich nicht mehr gesetzlich versichern lassen, sondern kann auf eine private Krankenversicherung zurückgreifen. Liegt der Betrag unter der Jahresentgeltgrenze, ist die gesetzliche Krankenversicherung verpflichtend.

    Bedeutung der Beitragsbemessungsgrenze

    Die Beitragsbemessungsgrenze wie oben angegeben ist in erster Linie für gesetzlich versicherte Arbeitnehmer relevant. Begründet ist sie durch das Sozialversicherungsrecht. Dieses regelt, dass die gesundheitliche Versicherung der deutschen Bevölkerung nach dem Solidaritätsprinzip zur Verfügung stehen muss.

    Kritik: Ist die Beitragsbemessungsgrenze eine faire Regelung?

    Über die Fairness der Beitragsbemessungsgrenze gibt es politisch und gesellschaftlich Spaltungen. So entlastet die Bemessungsgrenze im Grunde genommen Besserverdiener, da der prozentuale Anteil am Bruttolohn bei deutlich höheren Löhnen tendenziell sinkt. Eine Aufhebung der Beitragsbemessungsgrenze würde Top-Verdiener und deren Arbeitgeber höher belasten.

    Источники: http://www.versicherung-in.de/einfache-erklaerung-beitragsbemessungsgrenze-8280/, http://www.rechnungswesen-verstehen.de/lohn-gehalt/beitragsbemessungsgrenze.php#Die_zwei_verschiedenen_Werte_der_Beitragsbemessungsgrenze, http://www.rechnungswesen-verstehen.de/lohn-gehalt/beitragsbemessungsgrenze.php#Eine_Definition_der_Beitragsbemessungsgrenze

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