Bescheinigung für finanzamt fahrtkosten

    0
    202

    Werbungskosten: Fahrten zur Arbeit

    Für die Wege zur Ihrer Arbeitsstätte können Sie die Entfernungspauschale nutzen. Die Pauschale berücksichtigt 0,30€ pro km der einfachen Entfernung (also nicht für Hin- und Rückweg).

    Tätigkeitsstätte

    Der Begriff »Arbeitsstätte« wird ab 2014 durch den Begriff »erste Tätigkeitsstätte« ersetzt. Die erste Tätigkeitsstätte entspricht bei den meisten Arbeitnehmern der früheren Arbeitsstätte. Es ist meist das Büro bzw. der Ort, wo man arbeitstäglich hinfährt. Sie wird in der Regel vom Arbeitgeber festgesetzt.

    Reisekosten – Fahrtkostenpauschale

    Für Wege zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte wird die Fahrtkostenpauschale angesetzt. Für weitere Wege, zum Beispiel zu weiteren Tätigkeitsstätten oder auch für Dienstreisen gilt werden Reisekosten angesetzt. Für jeden, der sich nicht hinsichtlich seiner Tätigkeitsstätte nicht sicher ist, gibt es in smartsteuer einen Tätigkeitsstätten-Assistenten.

    Transportmittel

    Mit welchem üblichen Transportmittel Sie zur Arbeit kommen, oder ob Sie sogar hinlaufen, ist für die Anwendung der Pauschale egal. Auch wenn Sie mit einer Fahrgemeinschaft zur Arbeit gefahren werden, ist die Pauschale anwendbar. Für Flugkosten kann die Pauschale nicht angewendet werden. Hier werden die tatsächlichen Kosten des Flugtickets erfasst. Für den Weg zum Flughafen kann die Pauschale allerdings angewendet werden.

    Maximal wird ein Höchstbetrag von 4.500€ für die pauschale Berechnung der Fahrtkosten anerkannt. Diese Kostendeckelung gibt es nicht für Wege mit den eigenen oder Firmen-PKW oder sonstigem zur Nutzung überlassenen PKW.

    Für Wege zur Arbeit, für die ein Arbeitgeber eine steuerfreie Sammelbeförderung gem. § 3 Nr. 32 EStG durchführt, wird kein Werbungskostenabzug für Fahrtkosten gewährt.

    Minderungen

    Viele Arbeitgeber zahlen Ihren Mitarbeitern steuerfreie Zuschüsse zu den Fahrtkosten oder übernehmen einen Teil der Monatskarte für den öffentlichen Nahverkehr. Diese Zuschüsse werden von den Fahrtkosten abgezogen, da der Steuerpflichtige in der Höhe der Zuschüsse nicht belastet ist. Die Zuschüsse sind auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung aufgeführt und werden von Ihrem Arbeitgeber an das Finanzamt elektronisch gemeldet.

    Angenommen, Sie fahren täglich 23 km zur Arbeit hin und zwar an 230 Tagen im Jahr. Die Entfernungspauschale wird dann wie folgt berechnet:

    23 km * 230 T * 0,3 € = 1.587 €

    Einfache Entfernung * Arbeitstage * 0,30 € = Fahrtkosten nach Fahrtkostenpauschale

    Arbeitstage

    Für die weit verbreitete 5-Tage Woche werden 230 Arbeitstage im Jahr anerkannt, für eine 6-Tage Woche sind es 280 Tage. Häufig müssen Arbeitstage nachgewiesen werden, wenn diese höher sind als die üblichen Arbeitstage pro Jahr. Die Fahrten zur Arbeit sind nur 1x pro Arbeitstag ansetzbar, selbst wenn die Arbeitsstätte mehrmals angefahren wird (z.B. wenn die Mittagspause zu Hause verbracht wird).

    Entfernung

    Anerkannt wird die kürzeste Straßenverbindung zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte. Eine längere Strecke wird nur vom Finanzamt akzeptiert, wenn diese offensichtlich verkehrsgünstiger ist (z.B. nutzen Sie eine Umgehungsstrasse statt des direkten Weges durch die Innenstadt).

    Tatsächliche Kosten

    Wenn Sie öffentliche Verkehrsmittel nutzen und oft weit fahren und öfters auch auf ein Taxi angewiesen sind, dann kann sich der Vergleich der Pauschale mit den tatsächlichen Kosten lohnen. Ist der Betrag für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel höher, so setzen Sie diesen an. Eine Kostendeckelung für tatsächliche Fahrtkosten gibt es nicht.

    Bsp: Sie fahren 5 Tage in der Woche zu Ihrem Arbeitsplatz in 40km (Straßen)Entfernung. Hierfür nutzen Sie die erste Klasse der Bahn und zahlen 250€ pro Monat für die Fahrkarten.

    Eine Pauschale würde 230*40*0,3= 2.760€. Tatsächliche Kosten fallen von 250*12= 3.000€ an. In diesem Fall wären die tatsächlichen Kosten für die Tickets höher und damit als Werbungskostenansatz günstiger.

    Sie fahren an 5 Tagen in der Woche zu Ihrer Arbeitsstätte, die in 6km kürzester Straßenentfernung liegt. Da die S-Bahn, die Sie nutzen, aber nicht direkt fährt, sondern Sie einmal ins Zentrum der Stadt fahren müssen, um umzusteigen, legen Sie wesentlich mehr km zurück.

    Diese sind für die Pauschale nicht erheblich. Fahrtkostenpauschale: 230 * 6 * 0,3€ = 414€. Da Sie mit Ihrer Monatskarte fahren, für die Sie 65€ mtl. bezahlen, ergeben sich tatsächliche Kosten von 65€ * 12 = 780€.

    Behinderung

    Behinderte Menschen können unter bestimmten Voraussetzungen tatsächliche Aufwendungen für Fahrtkosten geltend machen.

    • Grad der Behinderung von 70% und höher, oder
    • Grad der Behinderung mind. 50% und in der Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr erheblich eingeschränkt

    können auch höhere Fahrtkosten als Werbungskosten geltend gemacht werden.

    Die Voraussetzungen müssen gegenüber dem Finanzamt nachgewiesen werden können.

    Fahrgemeinschaft

    Nutzen Sie eine umweltfreundliche Fahrgemeinschaft, um zur Arbeit zu gelangen, so steht Ihnen auch die Fahrtkostenpauschale für die Entfernung zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte zu. Umwege, um einen Mitfahrer abzuholen, dürfen nicht berücksichtigt werden. Für Mitfahrer gilt die Kostendeckelung von 4.500€, für den Fahrer der Fahrgemeinschaft wird diese nicht angewandt.

    Im Normalfall wird das Finanzamt nicht prüfen, ob Sie wirklich mit dem Auto zur Arbeit gefahren sind. Für den Fall, dass das Finanzamt nachfragt, heben Sie bitte Unterlagen auf, auf denen Km-Stand und Datum vermerkt sind (z.B. Werkstattrechnungen). Mit Hilfe dieser können Sie gefahrene km nachweisen.

    Ähnliche Beiträge:

    Beitrags- Navigation

    Steuererklärung online

    Jetzt und hier mit smartsteuer die Steuererklärung online machen. Einfach unverbindlich ausprobieren und Steuererstattung berechnen.

    Newsletter

    Mit dem smartsteuer Newsletter halten wir Sie immer auf dem Laufenden. Erfahren Sie alles über das Thema Geld und Steuern sparen. Jetzt den kostenlosen Newsletter abonnieren!

    Weitere Tipps

    Über smartsteuer

    © smartsteuer – Steuererklärung online machen und Steuern sparen

    Berufliche Reisekosten

    Reisekosten als Werbungskosten von der Steuer absetzen

    • Zuletzt aktualisiert: 13. Januar 2017
    • Von: Udo Reuß

    Das Wichtigste in Kürze

    • Waren Sie aus beruflichen Gründen unterwegs, können Sie Ihre Ausgaben als Werbungskosten von der Steuer absetzen.
    • Für Fahrtkosten mit Ihrem privaten Fahrzeug setzen Sie entweder einen Pauschalbetrag oder – nachgewiesene – höhere Kosten je gefahrenen Kilometer an.
    • Auch für Ihren Verpflegungsmehraufwand gelten Pauschalen, die je nach Dauer der Abwesenheit gestaffelt sind. Ihr Arbeitgeber kann alternativ die Verpflegungspauschalen steuerfrei erstatten.
    • Die reinen Übernachtungskosten können Sie ebenfalls steuermindernd geltend machen. Weil es dafür keine Pauschbeträge gibt, müssen Sie aber Belege sammeln.

    Unser Tipp: Bleiben Sie zu Themen rund um Ihre Steuererklärung immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Wenn Sie aus beruflichen Gründen unterwegs waren, können Sie die Kosten, die Ihnen dadurch entstanden sind, als Reisekosten bei den Werbungskosten von der Steuer absetzen. Zu den Reisekosten zählen Fahrtkosten, Übernachtungskosten, Verpflegungsmehraufwand und Reisenebenkosten. Typische Beispiele für beruflich veranlasste Reisen sind Seminar-, Kunden- oder Messebesuche.

    Diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein

    Reisekosten sind als Werbungskosten abziehbar, wenn sie durch eine so gut wie ausschließlich beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit entstanden sind. Eine Auswärtstätigkeit liegt vor, wenn Sie vorübergehend außerhalb Ihrer Wohnung und Ihrer regelmäßigen Arbeitsstätte beruflich tätig geworden sind.

    Ob Ihre Auswärtstätigkeit beruflich veranlasst war, müssen Sie nachweisen. Sie sollten daher die Reisedauer und den Reiseweg genau aufzeichnen und anhand geeigneter Unterlagen belegen, beispielsweise durch ein Fahrtenbuch, Tankquittungen, Hotelrechnungen oder Schriftverkehr.

    Das können Sie absetzen – und das nicht

    Fahrtkosten: Sind Sie mit Ihrem eigenen Fahrzeug gefahren, können Sie für Ihre Fahrten – ohne Nachweise – pauschal für jeden gefahrenen Kilometer folgende Beträge ansetzen:

    • beim Pkw 30 Cent
    • beim Motorrad oder Motorroller 13 Cent
    • beim Moped oder Mofa 8 Cent
    • beim Fahrrad 5 Cent

    Wenn Sie in Ihrem Auto einen oder mehrere Arbeitskollegen mitgenommen haben, erhöht sich der Betrag von 30 Cent um 2 Cent. Auch die in der Realität vielleicht nicht allzu verbreitete Möglichkeit, dass Sie bei einer beruflich veranlassten Auswärtstätigkeit mit dem Motorrad oder dem Motorroller einen Arbeitskollegen mitnehmen, ist im Reisekostenrecht abgebildet: In diesem Fall erhöht sich der Betrag von 13 Cent auf 14 Cent.

    Dienst- und Firmenwagen

    Für Fahrstrecken, die Sie mit Ihrem Dienst- oder Firmenwagen oder im Rahmen einer steuerfreien Sammelbeförderung zurückgelegt haben, ist kein Werbungskostenabzug möglich.

    Falls Ihre Kosten mit dem eigenen Auto 30 Cent pro Kilometer überstiegen haben, können Sie auch höhere Kilometerkosten angeben, sofern Sie sie im Einzelnen durch Nachweise belegen können. Dazu müssen Sie Ihre jährlichen Gesamtkosten für Ihr Fahrzeug ermitteln und können dann den Teilbetrag ansetzen, der dem Anteil der zu berücksichtigenden Fahrten an der Jahresfahrleistung entspricht. Wenn Sie für Ihre beruflich veranlassten Reisen öffentliche Verkehrsmittel genutzt haben, brauchen Sie zum Nachweis jeweils Einzelbelege für Bus-, Bahn- oder Taxifahrten.

    Verpflegungsmehraufwand: Weil der Gesetzgeber davon ausgeht, dass Sie auf Reisen mehr Geld für Ihre Verpflegung ausgeben müssen als zu Hause, können Sie Mehraufwendungen für Essen und Trinken von der Steuer absetzen. Dafür sind pauschal feste Beträge vorgesehen, je nachdem, wie lange Sie von Ihrer Wohnung und Ihrer regelmäßigen Arbeitsstätte abwesend waren. Seit 2014 gelten hierfür nur noch zwei pauschale Sätze: 24 Euro für jeden Tag, an dem der Arbeitnehmer mindestens 24 Stunden von seiner Wohnung abwesend ist beziehungsweise 12 Euro für den An- und Abreisetag bei mehrtägigen Reisen. Bei Dienstreisen ohne Übernachtung, die nicht länger als 24 Stunden andauert gelten 12 Euro. Diese Pauschalen darf der Arbeitgeber steuer- und sozialversicherungsfrei erstatten. Maßgeblich ist die Abwesenheit von der ersten Tätigkeitsstätte.

    Zahlt der Arbeitgeber mehr, muss er die Beträge pauschal versteuern.

    Bis 2013 galten noch drei Pauschalsätze:

    Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwand bis 2013

    Diese Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwand sind verbindlich. Selbst wenn Sie also aus Nachweisgründen unterwegs Restaurantrechnungen gesammelt haben, können Sie keine höheren Kosten geltend machen. Anders ist das nur, wenn Sie auf Reisen Geschäftspartner bewirtet haben. Eine Ausnahme ist außerdem für die Bewirtung von (Team-)Kollegen möglich, sofern Ihr Gehalt variable erfolgsabhängige Bestandteile enthält.

    Wenn Sie beruflich im Ausland unterwegs waren, gelten je nach Staat unterschiedliche Pauschbeträge, die sogenannten Auslandstagegelder. Diese Beträge passt das Bundesfinanzministerium in regelmäßigen Abständen an die Preisentwicklung in den einzelnen Ländern an, für Auslandsreisen ab dem 1. Januar 2012 mit Schreiben vom 8. Dezember 2011 und für Auslandsreisen ab dem 1. Januar 2013 mit Schreiben vom 17. Dezember 2012 (Az. IV C 5 – S 2353/08/10006 :003).

    Bei Übernachtung im Doppelzimmer

    setzen Sie die Kosten an, die im selben Haus entstanden wären, wenn Sie ein Einzelzimmer genommen hätten. Fragen Sie im Hotel nach, ob Sie eine Rechnung über ein Einzelzimmer bekommen können. Oder Sie errechnen die Differenz zwischen den Preisen für Einzel- und Doppelzimmer selbst und bewahren als Nachweis beispielsweise eine Preisliste des Hotels auf.

    Übernachtungskosten: Als Übernachtungskosten gelten die tatsächlichen Kosten, die Ihnen für die persönliche Inanspruchnahme einer Unterkunft entstanden sind. Anders als bei den Verpflegungsmehraufwendungen verlangt das Finanzamt bei den Übernachtungskosten Einzelnachweise. Falls Sie nicht allein gereist sind, lässt sich der Fiskus leider nicht an den Mehrkosten beteiligen, die aufgrund der Mitnutzung etwa eines Hotelzimmers durch eine Begleitperson entstehen. Sofern die an Sie adressierte Hotelrechnung auch den Preis für das Frühstück, Mittag- oder Abendessen enthält, kürzt das Finanzamt den abziehbaren Betrag von sich aus prozentual.

    Soweit höhere Übernachtungskosten angefallen sind, weil Sie eine Unterkunft gemeinsam mit Personen genutzt haben, die in keinem Dienstverhältnis zu Ihrem Arbeitgeber stehen, können Sie nur diejenigen Aufwendungen ansetzen, die angefallen wären, wenn Sie die Unterkunft allein genutzt hätten. Nicht abziehbar sind somit Mehrkosten, die aufgrund der Mitnutzung der Übernachtungsmöglichkeit durch eine Begleitperson entstehen, insbesondere wenn die Begleitung privat und nicht beruflich veranlasst ist. Bei Mitnutzung eines Mehrbettzimmers (z. B. Doppelzimmer) können die Aufwendungen angesetzt werden, die bei Inanspruchnahme eines Einzelzimmers im selben Haus entstanden wären.

    Hierhin in der Steuererklärung

    Ihre Angaben zu den Reisekosten machen Sie bei den Werbungskosten auf Seite 2 der Anlage N zur Einkommensteuererklärung 2015 ab Zeile 49. Die Aufwendungen senken Ihr zu versteuerndes Einkommen und sorgen so dafür, dass Ihre Steuerlast geringer ausfällt.

    Auch wenn Sie Übernachtungskosten für den Werbungskostenabzug grundsätzlich einzeln nachweisen müssen, kann es passieren, dass Sie keine Übernachtungsbelege (mehr) haben. In diesem Ausnahmefall dürfen Sie Ihre Kosten schätzen, wenn sie Ihnen zweifelsfrei entstanden sind.

    Reisenebenkosten: Sie sollten zusätzlich die Kosten ansetzen, die Ihnen für die Beförderung und Aufbewahrung von Gepäck, Telefonate und Schriftverkehr beruflichen Inhalts mit dem Arbeitgeber oder dessen Geschäftspartner, für Straßenbenutzung und Parkplatz sowie eventuelle Schadensersatzleistungen infolge von Verkehrsunfällen entstanden sind. Wenn Sie eine Reisegepäckversicherung abgeschlossen haben, gehören auch diese Kosten zu den Reisenebenkosten, ebenso Wertverluste infolge eines Diebstahls Ihres persönlichen – notwendigen – Reisegepäcks. Geld und Schmuck bleiben dabei außen vor.

    Als Privatvergnügen gelten dagegen Ihre Aufwendungen für private Telefonate, Massagen, Minibar oder Pay-TV – an diesen Kosten lässt sich der Fiskus nicht beteiligen. Das Gleiche gilt für Kosten, die Ihnen für die Anschaffung von Bekleidung, Koffern und anderen Reiseausrüstungen entstanden sind.

    Sonderfall Leiharbeitnehmer

    Ein vom Lohnsteuerhilfeverein „Steuerring“ erstrittenes Urteil des Niedersächsischen Finanzgerichts vom 30. November 2016 (Az. 9 K 130/16; Revision beim Bundesfinanzhof unter Az. VI R 6/17) eröffnet weitere Steuersparmöglichkeiten für Leiharbeiter: Nicht nur die Entfernungspauschale, sondern die Fahrtkosten für jeden gefahrenen Kilometer zum Arbeitsort dürfen Leiharbeitnehmer abrechnen. Es zählt also nicht nur die einfache Wegstrecke, sondern jeder gefahrene Kilometer auf Hin- und Rückfahrt wie bei einer Dienstreise. Dies trifft dann zu, wenn der Arbeitsvertrag vorsieht, dass der Leiharbeitnehmer kurzfristig woanders eingesetzt werden kann, also nicht dauerhaft einem sogenannten Entleiher zugeordnet ist. Im konkreten Fall arbeitete der Leiharbeitnehmer ganzjährig im selben Betrieb, doch im Vertrag stand, dass er „bis auf Weiteres“, also eben nicht dauerhaft, in einer betrieblichen Einrichtung des Entleihers tätig werden soll. Der Betrieb des Entleihers stellt in solchen Fällen keine erste Tätigkeitsstätte dar.

    Ab 1. April 2017 haben Leiharbeitnehmer noch bessere Argumente, weil dann das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz den Einsatz beim selben Entleiher auf höchstens 18 Monate begrenzen wird. Für alle Angestellten, bei denen das Arbeitsverhältnis danach weitergeht, sind von Beginn an Reisekosten zu berücksichtigen. Leiharbeitnehmer sollten deshalb ihre Fahrtkosten aufzeichnen. Autofahrer können 30 Cent je gefahrenen Kilometer absetzen, Bus- und Bahnkunden hingegen die Kosten für ihre gekauften Fahrscheine. Zusätzlich können Leiharbeitnehmer für die ersten drei Monate eines neuen Einsatzes Mehraufwendungen für die Verpflegung geltend machen.

    So können Sie Steuern sparen

    Jobwechsel in Planung: Auch Reisen zu Vorstellungsgesprächen zählen zu den beruflich veranlassten Auswärtstätigkeiten. Sie können Ihre Kosten, die Ihnen durch die Reise zu einem Bewerbungsgespräch entstanden sind, daher als Werbungskosten ansetzen.

    Berufliches und Privates gemischt: Wenn Sie im Zusammenhang mit Ihrer beruflich veranlassten Auswärtstätigkeit in einem mehr als geringfügigen Umfang auch private Angelegenheiten erledigt haben, muss das nicht heißen, dass Sie auf Ihren Kosten sitzen bleiben. Allerdings müssen Sie die beruflich veranlassten von den privat veranlassten Aufwendungen trennen (können). Ist das nicht – auch nicht durch Schätzung – möglich, gehören Ihre gesamten Aufwendungen zu den nicht abziehbaren Aufwendungen für die Lebensführung. Als Aufteilungsmaßstab kommen in der Praxis meist die zeitlichen Anteile in Frage, die auf den beruflich und privat veranlassten Teil der Reise entfallen.

    Beispielrechnung für gemischte Aufwendungen

    Sie haben einen Fachkongress in London besucht und sind Samstagfrüh angereist. Die Veranstaltung fand ganztägig von Dienstag bis Donnerstag statt. Am Sonntagabend sind Sie nach Hause zurückgereist.

    In diesem Fall können Sie die Kosten für zwei Übernachtungen (von Dienstag bis Donnerstag) und die Kongressgebühren vollständig als Werbungskosten abziehen. Die Flugkosten sind gemischt veranlasst und entsprechend den Veranlassungsbeiträgen aufzuteilen. Sachgerechter Aufteilungsmaßstab ist das Verhältnis der beruflichen und privaten Zeitanteile der Reise (beruflich veranlasst sind drei Neuntel). Ihre Verpflegungskosten können Sie nur in Höhe der Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen für die beruflich veranlassten drei Tage als Werbungskosten abziehen.

    Nur eine regelmäßige Arbeitsstätte: Der Bundesfinanzhof hat 2011 entschieden, dass Arbeitnehmer nur eine regelmäßige Arbeitsstätte haben können. Der Fiskus folgt dieser Rechtsprechung (vgl. Bundesfinanzministerium, Schreiben vom 15. Dezember 2011, Az. IV C 5 – S 2353/11/10010). Das hat für Sie den Vorteil, dass Sie die Kosten, die Ihnen für Ihre Fahrten zu anderen Tätigkeitsstätten entstehen, als Reisekosten ansetzen können.

    Zahlung durch den Arbeitgeber

    Als Werbungskosten sind Ihre Reisekosten nur dann abziehbar, wenn Ihr Arbeitgeber sie Ihnen nicht ersetzt hat. Meistens oft zahlt dieser steuer- und sozialversicherungsfrei den Verpflegungsmehraufwand in Höhe der Pauschalen.

    Das Finanzamt geht von einer regelmäßigen Arbeitsstätte aus, wenn Sie dienstrechtlich oder arbeitsvertraglich einer betrieblichen Einrichtung Ihres Arbeitgebers dauerhaft zugeordnet sind oder in einer betrieblichen Einrichtung Ihres Arbeitgebers

    • arbeitstäglich,
    • je Arbeitswoche einen vollen Arbeitstag oder
    • mindestens 20 Prozent Ihrer vereinbarten regelmäßigen Arbeitszeit

    tätig werden sollen.

    Ein Arbeitnehmer ist grundsätzlich auswärts tätig, wenn er außerhalb einer dem Arbeitgeber zuzuordnenden Betriebsstätte tätig wird. Das ist vor allem bei Leiharbeitnehmern der Fall (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs vom 15. Mai 2013, Az. VI R 18/12). Beispiele für Tätigkeitsstätten außerhalb der regelmäßigen Arbeitsstätte sind auch verschiedene Filialen desselben Arbeitgebers.

    Reisekosten in der Steuererklärung

    Wie Sie Ihre Reisekosten in der Steuererklärung absetzen, lesen Sie in unserem Ratgeber So setzen Sie Ihre Reisekosten richtig ab.

    Wenn Sie sich über Einzelheiten informieren möchten, können Sie einen Blick in das Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 24. Oktober 2014 (IV C 5 -S 2353/14/10002) werfen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch das Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 23. Dezember 2014 (IV C 6 -S 2145/10/10005) zu den Entfernungspauschalen.

    Beide Dokumente enthalten zum besseren Verständnis zahlreiche Beispiele.

    Unser Tipp: Bleiben Sie zu Themen rund um Ihre Steuererklärung immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Doppelte Haushaltsführung seit 2014: Wenn Sie aus beruflichen Gründen einen doppelten Haushalt führen, können Sie in Ihrer Steuererklärung für das Jahr 2014 weiterhin die Kosten Ihrer Unterkunft angeben, die Ihnen tatsächlich entstanden sind. Während die Wohnungsgröße von höchstens 60 Quadratmetern anders als bis einschließlich 2013 keine Rolle mehr spielt, werden ab 2014 allerdings nur noch Kosten bis zu 1.000 Euro berücksichtigt. Außerdem wird künftig eine finanzielle Beteiligung an den laufenden Kosten der Haushaltsführung am Lebensmittelpunkt verlangt. Wenn Ihre Barleistungen mehr als zehn Prozent der monatlich regelmäßig anfallenden laufenden Kosten der Lebensführung betragen – zum Beispiel Miete, Mietnebenkosten, Kosten für Lebensmittel und andere Dinge des täglichen Bedarfs –, geht der Fiskus von einer finanziellen Beteiligung aus.Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber So setzen Sie Kosten der doppelten Haushaltsführung ab.

    Sollen wir Sie

    Einmal pro Woche die wichtigsten Verbraucher-Tipps – kostenlos und werbefrei direkt in Ihr Postfach.

    Vielen Dank für Ihre Anmeldung

    Bitte bestätigen Sie Ihre E-Mail-Adresse

    1. Schauen Sie gleich in Ihrem Postfach nach.
    2. Öffnen Sie die Mail von Finanztip Newsletter.
    3. Klicken Sie auf den Bestätigungslink.

    Schauen Sie bitte auch im Spam-Ordner nach.

    Das könnte Sie auch interessieren

    Noch mehr sparen mit Finanztip

    Finanztip Newsletter

    • Jede Woche die besten Tipps
    • Absolut kostenlos
    • 100% werbefrei

    Kostenlos anmelden

    Artikel verfasst von

    Finanztip-Experte für Steuern

    Der Steuerrechtler und Diplom-Kaufmann Udo Reuß ist bei Finanztip für Steuerthemen verantwortlich. Zuvor war er bei verschiedenen Wirtschafts- und Fachverlagen wie Handelsblatt, F.A.Z.-Verlagsgruppe, Haufe-Lexware und Vogel Business Media tätig – 14 Jahre davon arbeitete er als Chefredakteur von Fachzeitschriften. Aus dem komplexen Steuerrecht zieht er die relevanten Urteile für Steuersparer. Den Autor erreichen Sie unter [email protected] .

    freie Finanztip-Mitarbeiterin (bis 2015)

    Als freie Mitarbeiterin hat Sabine Himmelberg auf Finanztip zum Thema Steuern geschrieben. Sie blickt auf mehr als zwanzig Jahre Redaktionsarbeit im Steuerrecht zurück. Als spezialisierte Fachjournalistin deckt Sabine Himmelberg ein breites inhaltliches Spektrum für Publikationen namhafter Fachverlage ab. Nach ihrem Magisterabschluss an der Universität zu Köln trat sie in die Redaktion des Deubner Verlags ein, der Informationen für Rechtsanwälte und Steuerberater herausgibt und der WEKA-Gruppe angehört. Sie leitete dort drei Jahre lang die Redaktion Steuern.

    Bescheinigung für finanzamt fahrtkosten

    Wenn ein Arbeitnehmer ein Befцrderungsmittel benutzt, um dienstliche Wege zurьckzulegen, entstehen ihm Fahrtkosten. Auf diesen Kosten soll er nicht sitzen bleiben. Wege, die durch die Arbeit veranlasst sind, lassen sich in drei Fдlle unterteilen:

    1. Der tдgliche Weg in die Firma und zurьck nach Hause.
    2. Familienheimfahrten bei Wochenendpendlern (Doppelte Haushaltsfьhrung).
    3. Wege zu Auswдrtstдtigkeiten im Auftrag des Arbeitgebers.

    Diese Fahrten kann der Arbeitnehmer entweder als Werbungskosten von der Steuer absetzen oder er bekommt sie vom Arbeitgeber erstattet.

    1.Tдgliche Fahrten zur regelmдЯigen Arbeitsstдtte (ab 2014 „erste Arbeitsstдtte“)

    Kosten fьr den Arbeitsweg setzt der Arbeitnehmer ьber die Pendlerpauschale ab. Dafьr ermittelt er die Entfernung zur Arbeitsstelle. Dann kann er fьr jeden Tag, an dem er die Arbeitsstдtte aufgesucht hat, pro Kilometer 30 Cent ansetzen. Dabei zдhlt die einfache Fahrt. AuЯerdem muss der Arbeitnehmer den kьrzesten Weg wдhlen. Wer einen lдngeren Weg wдhlt, muss sich auf Nachfragen seines Finanzamtes einstellen und genau begrьnden kцnnen, warum der lдngere Weg beispielsweise die Fahrtzeit verkьrzt. Arbeitnehmer kцnnen die Pendlerpauschale nur bis zu einer Hцhe von 4.500 Euro im Kalenderjahr in Anspruch nehmen. Das hat der Gesetzgeber in § 9 Abs. 1 Nr. 4 EStG so geregelt. Die Pendlerpauschale lohnt sich schon ab einem Arbeitsweg von 16 Kilometern. Das rechnet der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. im Internet vor.

    2. Familienheimfahrten bei doppelter Haushaltsfьhrung

    Wer weit weg vom eigentlichen Wohnsitz arbeitet, kann ebenfalls die Pendlerpauschale in Anspruch nehmen. Der Arbeitnehmer kann in diesem Fall eine Heimfahrt pro Woche von der Steuer absetzen. Voraussetzung: Er muss eine doppelte Haushaltsfьhrung gemeldet haben. Auch hier gilt die einfache Entfernung. Der Anspruch gilt auch, wenn in Wirklichkeit gar keine Fahrtkosten entstanden sind, weil der Wochenendpendler beispielsweise eine kostenlose Mitfahrgelegenheit hat. Das hat im April 2013 der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden (Az. VI R 29/12).

    Achtung! Ьbernimmt der Arbeitgeber die Fahrtkosten, geht auch der Steuervorteil auf ihn ьber. Der Arbeitgeber kann in diesem Fall keine Pendlerpauschale mehr absetzen.

    3. Fahrtkosten im Rahmen einer Auswдrtstдtigkeit

    Dienstfahrten ьbernimmt in der Regel der Arbeitgeber. Fahrtkosten seiner Mitarbeiter sind als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar. Der Arbeitgeber kann dem Arbeitnehmer die realen Kosten ersetzen, die diesem entstehen, wenn er fьr Dienstfahrten sein eigenes Auto benutzt. Er kann aber auch mit Kilometerpauschalen arbeiten. Das ist der einfache Weg, der sich durchgesetzt hat.

    Folgende Kilometerpauschalen akzeptiert das Finanzamt anstandslos und ohne Nachweis:

    • Bei einem Privatfahrzeug 0,30 Euro je Fahrtkilometer.
    • Bei einem Motorrad, Motorroller, Moped oder Mofa 0,20 Euro je Fahrtkilometer

    Tatsдchliche Kosten berechnen

    Will der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber oder vom Finanzamt die tatsдchlichen Kosten seiner Dienstfahrten ersetzt haben, berechnet er zunдchst die Gesamtkosten seines Fahrzeugs. Wichtig: Bei der Berechnung des Wertverlustes muss der Arbeitnehmer eine Nutzungsdauer von sechs Jahren zugrunde legen. Er kann also 16,66 % des Kaufpreises als Wertverlust anrechnen.

    Achtung! Diese Kosten mьssen nachgewiesen werden. Das macht die Sache auch fьr den Arbeitnehmer aufwendig.

    Von diesen Gesamtkosten kann der Arbeitnehmer

    • den Anteil der Dienstfahrten ansetzen – entsprechend dem Anteil der Dienstfahrten an der Gesamtfahrleistung.
    • eine individuelle Kilometerpauschale ansetzen, die er aus den Gesamtkosten geteilt durch die Gesamtfahrleistung eines Jahres ermittelt.

    In beiden Fдllen mьssen Dienstfahrten anhand eines Fahrtenbuchs nachgewiesen werden. Mit den Pauschalen werden grundsдtzlich alle mit dem Betrieb eines Fahrzeugs verbundenen Aufwendungen abgedeckt (beispielsweise Aufwendungen fьr eine Garage, Kreditzinsen, Reifen, Fahrzeugpflege). Weiterhin decken diese Pauschalen auch Kosten bezьglich Parkgebьhren, sowie die Aufwendungen fьr Fahrzeug-Versicherungen.

    Neben den Kilometersдtzen kцnnen auch nicht vorhersehbare Kosten, die wдhrend einer Dienstfahrt eines Arbeitnehmers mit dem eigenen Personenkraftwagen entstanden sind, steuerfrei erstattet werden. Hierzu gehцren Aufwendungen zur Beseitigung von Unfallschдden, Aufwendungen infolge eines Schadens durch Fahrzeugdiebstahl.

    In der Regel wird ein Unternehmen ein standardisiertes Formular zur Fahrtkostenabrechnung fьr seine Mitarbeiter bereit halten. Eine Fahrtkostenabrechnung sollte die folgenden Angaben enthalten:

    • Grund/Anlass der Reise
    • Reisedatum
    • genutztes Verkehrsmittel
    • gefahrene Kilometer bzw.
    • Gesamtkosten
    • ggf. Nachweis der Belege bei Nutzung цffentlicher Verkehrsmittel
    • Name des Fahrers
    • Bankverbindung des Antragstellers
    • Datum des Antrags auf Fahrtkostenerstattung
    • Unterschrift des Antragstellers

    Fragen und Antworten

    • Wegen unregelmдЯiger Arbeitszeiten fahre ich oft zwischendurch noch einmal nach Hause und habe daher den doppelten Arbeitsweg. Kann ich dann auch die doppelte Pendlerpauschale absetzen oder vom Arbeitgeber ersetzen lassen?

    Nein. Die Pendlerpauschale ist eine Entfernungspauschale. Sie richtet sich nicht danach, wie oft ein Arbeitnehmer zwischen Wohnort und erster Tдtigkeitsstдtte pendelt.

  • Kann ich meine Fahrtkostenabrechnung auch nachtrдglich einreichen? Welche Frist gilt hier?

    In vielen Unternehmen gibt es dazu tarifvertragliche Regelungen. Allgemein gilt die Gesetzliche Verjдhrungsfrist von drei Jahren gemдЯ § 195 des Bьrgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Fьr den цffentlichen Dienst formuliert § 3 Bundesreisekostengesetz eine Frist von sechs Monaten, in der die Fahrtkostenabrechnung vorliegen muss.

  • letzte Änderung W.V.R. am 10.08.2017

    Erstellt: 20.10.2013 16:56:25

    Geдndert: 10.08.2017 11:23:10

    Autor(en): Wolff von Rechenberg

    Quelle: Rechnungswesen-Portal.de, Dejure.org, Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V.

    Wolff von Rechenberg betreut als Redakteur die Fachportale der reimus.NET sowie das Controlling-Journal. Der gelernte Zeitungsredakteur arbeitete als Wirtschafts- und Verbraucherjournalist fьr verschiedene Onlinemedien und versorgt seit 2012 die Fachportale der reimus.NET mit News und Fachartikeln.

    Weitere Fachbeitrдge zum Thema

    Kommentar zum Fachbeitrag abgeben

    09.09.2015 16:07:31 – Volker Schneidereit

    Hier kьrzen Sie die Verpflegungspauschalen bei arbeitgeberseitigen Mahlzeiten mit den Sachbezugswerten.

    Auch dies ist mit dem 1.1.2014 bereits geдndert worden.

    10.09.2015 15:10:07 – wvr

    21.09.2015 17:21:03 – Claudia

    22.09.2015 09:28:01 – wvr

    Dort wird Ihre Frage auch von anderen Nutzern gefunden.

    Hinterlassen Sie in den Kommentaren bitte nur Anmerkungen oder Fragen direkt zum Artikel.

    22.09.2015 16:09:45 – Gast

    kann ein Anspruch auf Erstattung von Dienstreisen auch verfallen, gibt es Abrechnungszeitrдume?

    Und wenn ja, wo kann ich das nachlesen, bzw. welches Gesetz trifft hier zu?

    22.10.2015 12:31:05 – Mimi

    das ist mir eindeutig zu wenig.

    Ich frage mich warum mein Arbeitgeber mir nicht einfach Pauschal 100 Euro an Fahrtgeld zahlen kann und fertig.

    Welche Nachteile entstehen ihm dadurch?

    22.10.2015 13:17:09 – Besucher

    22.10.2015 13:33:37 – wvr

    19.01.2016 13:29:08 – Carlo

    Von meiner Arbeitsstдtte zum Kunden sind es bspw. 80 km, somit in Summe 160 km.

    Hдufig sind meine Kundentermin abends. Danach fahre ich direkt nach Hause. Mein Wohnort liegt aber nur 20 km vom Kunden entfernt.

    Was rechne ich ab?

    2 x 80 km (weil hin und zurьck zum Dienstsitz)

    1 x 80 und 1 x 20 km (wobei die 20 km ja auch wieder eine Privatfahrt wдren)

    01.02.2016 18:15:09 – Birgit

    Mein Sohn ist vor einem Jahr umgezogen, er hat den Umzug dem Arbeitgeber angegeben. Ihm wurde durch Vergessenheit kein Fahrgeld gezahlt. Telefonische Mahnungen hatten keinen Erfolg. Erst jetzt wurde ihm mitgeteilt, dass Fahrgeld fьr 6 Monate rьckwirkend gezahlt wird, die restlichen 6Monate aber nicht. Ist die rechtens?

    02.02.2016 08:53:44 – FreelancerHH

    13.02.2016 17:25:36 – Gast

    Ich habe mal eine frage. Ich absolviere ein duales studium im sozialen bereich. Eigentlich ist meine ausbildungsstдtte 5 km von meinem wohnort entfernt, doch ich werde oft in anderen staedten eingesetzt, wodurch ich manchmal an einem tag 100 kilometer mit meinem privat pkw fahren muss. Mein arbeitgeber ьbernimmt diese fahrtkosten nicht, nur wenn ich an einem tag an zwei verschiedenen dienstorten bin. In diesem fall wird dann aber auch nur die fahrt vom ersten zum zweiten dienstort ьbernommen. Ist das rechtens?

    15.02.2016 08:43:53 – wvr

    18.02.2016 12:38:10 – Gast

    Ich erhalte von meinem Arbeitgeber 100Ђ (pro Monat) als Fahrgeldzuschuss, ich fahre jeden Tag (Mo.-Fr) 38km in die Arbeit.. Wдre es fьr mich besser den Fahrgeldzuschuss nicht zu nehmen und die Fahrkosten als Werbungskosten bei der Steuererklдrung anzugeben?

    18.02.2016 12:47:20 – Gast

    15.03.2016 14:44:46 – Gast

    Teilnahme an einem vom Arbeitgeber bezahlten Seminar, das in einem Hotel stattfindet, das auf dem Weg vom Wohnort zum Arbeitsplatz liegt.

    Das heiЯt, die Fahrt zum Arbeitsplatz ist lдnger als die Fahrt zum Seminar. Die Fahrt findet mit dem privaten PKW statt. Der Arbeitnehmer hat also niedrigere Kosten als wenn er zum Arbeitsplatz gefahren wдre, wofьr er vom Arbeitgeber keine Erstattung erhдlt. Die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstдtte werden bei der Steuererklдrung geltend gemacht.

    Gibt es hier eine gesetzliche Regelung, auf die man sich beziehen kann, ob in dem beschriebenen Fall Anspruch auf km-Geld besteht? Vielen Dank!

    21.03.2016 18:25:07 – Gast

    22.03.2016 08:38:25 – wvr

    22.03.2016 08:41:05 – HaWeBe

    22.03.2016 08:45:20 – HaWeBe

    Besteht in folgendem Fall Anspruch auf Erstattung der Fahrtkosten vom Arbeitgeber:

    RS Controlling-System

    Forum für Lohnabrechnung

    Besucher-Umfrage

    Veranstaltungen

    Lohnbuchhalter-Stellen

    Lohnsoftware

    Nutzen Sie kostenfrei das Forum für Lohnbuchhalter und diskutieren ihre Fragen zur Lohnabrechnung.

    Fachbeiträge

    Ihr Fachbeitrag

    Besuchen Sie uns auch bei:

    RS-Bilanzanalyse

    Rückstellungen leicht verwalten

    • Gewerbesteuerrückstellung
    • Urlaubsrückstellungen
    • Rückstellungen für Geschäftsunterlagen
    • Rückstellung für Tantiemen
    • Sonstige Rückstellungen

    TOP ANGEBOTE

    TOP ANGEBOTE

    Erstellen Sie mit RS-Plan Ihre Unternehmensplanung professionell. Automatische Plan-GuV, Plan-Bilanz, Plan- Kapitalflussrechnung und Kenn- zahlen. Preis: 119,- EUR mehr Informationen >>

    Источники: http://www.smartsteuer.de/online/steuertipps/werbungskosten-fahrten-zur-arbeit/, http://www.finanztip.de/reisekosten-absetzen/, http://www.lohn1x1.de/Fachinfo/Fahrtkosten-Das-sollten-Arbeitnehmer-und-Arbeitgeber-wissen.html

    HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

    Please enter your comment!
    Please enter your name here