Computer von der steuer absetzen

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    Computer von der steuer absetzen

    So setzen Sie den Computer (PC, Tablet, Notebook) bei der Steuer ab

    • Zuletzt aktualisiert: 13. Dezember 2012

    Der Computer zu Hause kann relativ leicht in der Steuererklärung zur Einkommensteuer abgesetzt werden. Zumindest anteilig kann das Finanzamt an den Kosten schnell beteiligt werden. Einfach den Kaufbeleg für den Computer der Steuererklärung beifügen und den Betrag in Anlage N zur Steuererklärung eintragen.

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    Tipp zum Vorgehen

    Schätzen Sie die steuerrelevanten Nutzungsanteile, wobei der Anteil der beruflichen Nutzung glaubhaft gemacht werden soll. Beispiel: 50% berufliche Nutzung wegen Weiterbildung, Informationssammlung für die Steuererklärung usw. In der Regel erkennt das Finanzamt eine berufliche Nutzung von 50 Prozent weitgehend problemlos an, wenn die berufliche Nutzung auch glaubhaft gemacht werden kann. Bei einem höheren beruflichen Nutzungsanteil sind manchmal verstärkte Nachweise bis hin zu einer Art "groben PC-Fahrtenbuch" zu führen.

    einzelnen Seiten oder das Zusenden von entsprechenden Webseiten per Mail.

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    Nutzung von Notebook, Ultrabook, Tablet, Laptop

    In der Regel wird kaum ein Steuerpflichtiger den genauen beruflichen Nutzungsanteil des Computers nachweisen können. Zur Höhe der Abzugsfähigkeit der Kosten eines Laptops hat das Finanzgericht Baden Württemberg mit Urteil vom 5. Mai 2010 – Az. 12 K18/07 Stellung genommen. Auch wenn dieses Urteil zu einem Laptop ergangen ist, ist es sinngemäß auch für Notebook, Ultrabook, Tablet usw. anzuwenden. Danach soll gelten:

    Arbeitsmittel

    Computer und Co. von

    der Steuer absetzen

    • Zuletzt aktualisiert: 29. August 2017
    • Von: Sabine Himmelberg

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein privater Gegenstand kann ein steuerlich absetzbares Arbeitsmittel sein, wenn Sie ihn ganz überwiegend für berufliche Zwecke nutzen.
    • Zu den typischen Arbeitsmitteln gehören zum Beispiel Aktentasche, Computer, Schreibtisch, Bücherregal und Fachliteratur.
    • Die private Nutzung darf grundsätzlich so gut wie keine Rolle spielen.

    So gehen Sie vor

    • Ausgaben für Arbeitsmittel sind Werbungskosten und mindern Ihre Steuerlast bei Ihren Einkünften als Arbeitnehmer. Tragen Sie diese in der Anlage N Ihrer Steuererklärung ein.
    • Bei einigen Arbeitsmitteln ist eine sowohl private als auch berufliche Nutzung in Ordnung, und der berufliche Anteil kann abgesetzt werden – etwa bei Computer, Grundstücken, Telefon, Reisekosten und Haushaltshilfen.
    • Heben Sie alle Rechnungen und Quittungen gut auf.

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    Für viele Arbeitnehmer gilt das „Werkstorprinzip“ nicht: Sie beantworten abends mit dem eigenen Smartphone noch schnell eine E-Mail des Chefs oder eines Kunden, bereiten am heimischen Rechner den Unterricht für den nächsten Tag vor oder reinigen ihren Blaumann in der eigenen Waschmaschine. Alles, was Sie für Ihre berufliche Tätigkeit einsetzen, gilt als Arbeitsmittel. Das Geld, das Sie für Arbeitsmittel ausgeben, können Sie als Werbungskosten von der Steuer absetzen (§ 9 Einkommensteuergesetz).

    Sie können die Gegenstände und die Kosten dafür in der Anlage N, Seite 2, ab Zeile 41 Ihrer Steuererklärung eintragen.

    Was ist ein Arbeitsmittel?

    Zu den Arbeitsmitteln gehören zum Beispiel Werkzeuge, typische Berufsbekleidung und Fachzeitschriften. Arbeitsmittel sind Gegenstände, die Sie brauchen, um Ihre beruflichen Aufgaben zu erledigen. Das müssen nicht unbedingt nur körperliche Gegenstände wie Computer sein. Auch ein privater Telefonanschluss oder Software, die zu den sogenannten immateriellen Wirtschaftsgütern zählt, können Arbeitsmittel sein. Wichtig ist nur, dass Sie das Arbeitsmittel so gut wie ausschließlich beruflich nutzen. Das heißt, die private Nutzung darf kaum eine Rolle spielen.

    Beispiele für Arbeitsmittel:

    • Aktentasche/-koffer,
    • typische Berufskleidung (wie Arztkittel oder Blaumann) inklusive Reinigung,
    • Computer, Notebook und Ähnliches,
    • Anwender-Software,
    • Diktiergerät,
    • Fachliteratur und
    • Werkzeug.

    Werkzeuggeld

    Falls Ihr Arbeitgeber Ihnen eine Entschädigung dafür zahlt, dass Sie Ihre privaten Werkzeuge für die Arbeit nutzen, ist seine Zahlung steuerfrei. Im Gegenzug können Sie dieses sogenannte Werkzeuggeld aber nicht als Werbungskosten von der Steuer absetzen.

    Das Finanzamt erkennt Ihre Kosten an, wenn sie durch Ihren Beruf veranlasst sind. So wird ein Skilehrer keine Probleme haben, die Kosten seiner Skiausrüstung abzusetzen. Wenn dagegen ein Sportlehrer privat gerne in den Wintersport fährt, dürften seine Chancen für den Werbungskostenabzug schlecht stehen – es sei denn, er nimmt an einem Lehrgang teil, um eine Schul-Skileiter-Lizenz zu erwerben.

    Bei vielen Gegenständen ist aber unbestritten, dass sie Arbeitsmittel sind. Auch das Finanzamt geht nicht davon aus, dass Sie in Ihrer Freizeit mit einer Aktentasche oder einem Pilotenkoffer spazieren gehen. Anders sieht es grundsätzlich bei Bekleidung aus: Nach einem beruflichen Aufstieg erwartet man von Ihnen vielleicht, dass Sie einen bestimmten Dresscode einhalten. Der Fiskus wird Ihre Kosten für den „Chefanzug“ trotzdem nicht anerkennen, weil eine private Nutzung möglich ist.

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    Welche Kosten werden wie berücksichtigt?

    Neben Ihren Anschaffungskosten können Sie auch Reparatur-, Reinigungs- und Wartungskosten steuermindernd ansetzen.

    Viele Finanzämter erkennen ohne Nachweise einen pauschalen Betrag von 110 Euro für die Anschaffung, die Reparatur und die Reinigung von Arbeitsmitteln als Werbungskosten an. Diesen Betrag sollen Sie immer dann geltend machen, wenn Sie keine höheren Aufwendungen nachweisen können. Einen Rechtsanspruch auf diese Pauschale haben Sie allerdings nicht.

    Wenn das einzelne Arbeitsmittel nicht mehr als 410 Euro netto gekostet hat, können Sie den gesamten Anschaffungspreis sofort und in voller Höhe steuerlich absetzen. Eine Abschreibung über mehrere Jahre ist dann nicht notwendig. Maßgebend ist der Nettobetrag ohne Umsatzsteuer, der Rechnungsbetrag darf sich also höchstens auf 487,90 Euro belaufen bei 19 Prozent Mehrwertsteuer.

    Ab 2018 steigt dieser Betrag für geringwertige Wirtschaftsgüter auf 800 Euro netto (brutto: 952 Euro).

    Fahrtkosten absetzen

    Vergessen Sie nicht, auch Ihre Fahrtkosten zum Kauf von Arbeitsmitteln als Werbungskosten abzusetzen. Sind Sie zum Möbelhaus gefahren, um einen neuen Schreibtisch zu kaufen, führt das zu einer Steuerersparnis.

    Der Preis ist übrigens (fast) kein Kriterium: Auch wenn Sie für Ihr Arbeitsmittel ungewöhnlich viel ausgegeben haben, die Kosten aber bezogen auf Ihre berufliche Stellung und die Höhe Ihres Gehalts nicht unangemessen sind, ist ein Werbungskostenabzug möglich. Höchstrichterlich entschieden ist das zum Beispiel für den Flügel einer Musikpädagogin und einer Lehrerin, die am Gymnasium Musik unterrichtet.

    Werbungskosten können Sie auch für Wirtschaftsgüter abziehen, die Sie zunächst privat genutzt oder geschenkt bekommen haben. Solche Wirtschaftsgüter können Sie nämlich zu einem Arbeitsmittel „umwidmen“ und so dem steuerrelevanten Bereich zuordnen.

    Beispiel: Sie haben vor zwei Jahren ein Regal für Ihr Wohnzimmer gekauft, in dem Sie jetzt Ihre berufliche Fachliteratur aufbewahren. Für das Regal können Sie im Jahr der Umwidmung Werbungskosten geltend machen.

    Wenn das Arbeitsmittel bei der Umwidmung höchstens noch 410 Euro netto (ab 2018: 800 Euro zuzüglich Umsatzsteuer) wert ist, können Sie diesen Betrag sofort und in voller Höhe steuerlich absetzen. Ist es mehr wert, schreiben Sie den Gegenstand ab. Das heißt, Sie verteilen die Anschaffungskosten auf die Jahre der üblichen Nutzungsdauer. Sie sollten sich darauf einstellen, dass das Finanzamt wahrscheinlich Nachweise wie einen Kassenbon über Ihre ursprünglichen Anschaffungskosten verlangen wird.

    Beispiel Computer: Sowohl beruflich als auch privat genutzt

    Ihren neuen Computer können Sie vollständig als Arbeitsmittel absetzen, wenn Sie ihn fast ausschließlich und unmittelbar beruflich nutzen. Eine private Mitbenutzung von höchstens 10 Prozent ist erlaubt. Auch in diesem Fall liegt die magische Grenze bei 487,90 Euro (ab 2018: 952 Euro). Hat das Gerät nämlich höchstens 410 Euro ohne Umsatzsteuer (ab 2018: 800 Euro netto) gekostet, können Sie Ihre Anschaffungskosten sofort in voller Höhe ansetzen. War der Rechner teurer, berücksichtigt das Finanzamt Ihre Kosten nur im Wege einer dreijährigen Abschreibung. Die Abschreibung müssen Sie im Jahr der Anschaffung monatsweise berechnen.

    Teilen Sie die Kosten bei gemischten Aufwendungen

    Für den Fall, dass Ihnen das Finanzamt die mindestens 90-prozentige Nutzung für berufliche Zwecke nicht abnimmt, sollten Sie zumindest einen anteiligen Kostenabzug durchsetzen. Sie können Ihre Kosten dann entsprechend der beruflichen und privaten Nutzung aufteilen. Meistens schätzen die Finanzämter den beruflichen Anteil in solchen Fällen auf 50 Prozent. Ein anteiliger Kostenabzug ist auch bei folgenden gemischten Aufwendungen möglich: Telefon, Reisekosten, Grundstück und Haushaltshilfe. Beim Computer notieren Sie am besten die beruflich genutzten Stunden oder Sie akzeptieren die pauschale Schätzung von je 50 Prozent.

    Peripheriegeräte wie Scanner, Drucker und Bildschirm sind nicht selbstständig nutzbar. Sie müssen deren Anschaffungskosten deshalb mit denen des Computers zusammenrechnen. In der Regel überschreiten Sie dadurch die Nettogrenze von 410 Euro/800 Euro und können daher nur eine Abschreibung über drei Jahre geltend machen.

    Multifunktionsgeräte – etwa ein „All-in-one“-Drucker – gelten steuerlich dagegen als eigene Wirtschaftsgüter. Die Anschaffungskosten solcher Geräte können Sie deshalb sofort und in voller Höhe als Werbungskosten absetzen, wenn sie höchstens 410 Euro netto (ab 2018: 800 Euro netto) betragen haben. Das dürfte auch für externe Datenspeicher wie Festplatten gelten. Die Kosten für solche Zusatzgeräte sollten Sie daher ebenfalls unabhängig von der Abschreibung Ihres Rechners sofort und in voller Höhe von der Steuer absetzen.

    Schneller abschreiben

    Falls Ihr Notebook oder Laptop einer besonders starken Beanspruchung ausgesetzt ist und Sie sich deshalb alle zwei Jahre oder noch öfter ein neues Gerät kaufen, sollten Sie das in Ihrer Steuererklärung dokumentieren und auf einer kürzeren Abschreibungsdauer bestehen.

    Auch Einrichtungsgegenstände angeben

    Denken Sie daran, auch die Kosten der Einrichtung Ihres Arbeitszimmers (zum Beispiel Regale, Schreibtisch, Bürostuhl) als Werbungskosten anzusetzen. Diese Arbeitsmittel können Sie sogar unabhängig davon steuerlich geltend machen, ob das Finanzamt Ihr häusliches Arbeitszimmer anerkennt. Wo sich die Gegenstände in Ihrer Wohnung befinden, spielt keine Rolle. Voraussetzung ist nur, dass Sie diese Gegenstände so gut wie ausschließlich für berufliche Zwecke verwenden. Solche Einrichtungsgegenstände können Sie sofort absetzen, wenn der Kaufpreis inklusive Umsatzsteuer 487,90 Euro (ab 2018: 952 Euro) nicht übersteigt. Bei höheren Anschaffungskosten müssen Sie Ihre Kosten über die Nutzungsdauer verteilen.

    Wenn der Chef Arbeitsmittel stellt

    Bekommen Sie als Arbeitnehmer von Ihrem Arbeitgeber kostenfrei einen Laptop samt Drucker zur betrieblichen Nutzung gestellt, so dürfen Sie diesen auch privat nutzen und müssen dafür keinen geldwerten Vorteil versteuern. Falls Sie aber Ihr eigenes Druckerpapier und Zubehör wie Tonerkartuschen verwenden, können Sie diese Ausgaben eventuell als Werbungskosten absetzen. Dafür benötigen Sie Belege.

    Diskutieren Sie mit!

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    Artikel verfasst von

    freie Finanztip-Mitarbeiterin (bis 2015)

    Als freie Mitarbeiterin hat Sabine Himmelberg auf Finanztip zum Thema Steuern geschrieben. Sie blickt auf mehr als zwanzig Jahre Redaktionsarbeit im Steuerrecht zurück. Als spezialisierte Fachjournalistin deckt Sabine Himmelberg ein breites inhaltliches Spektrum für Publikationen namhafter Fachverlage ab. Nach ihrem Magisterabschluss an der Universität zu Köln trat sie in die Redaktion des Deubner Verlags ein, der Informationen für Rechtsanwälte und Steuerberater herausgibt und der WEKA-Gruppe angehört. Sie leitete dort drei Jahre lang die Redaktion Steuern.

    Lohnsteuer kompakt FAQs

    Die ganze Welt des Steuerwissen

    Wie kann ich einen Computer von der Steuer absetzen?

    Wenn Sie Ihren heimischen Computer nicht nur privat, sondern auch beruflich nutzen, können Sie die damit verbundenen Kosten anteilig als Werbungskosten steuerlich geltend machen. Im Falle des Computers gilt die Zehn-Prozent-Grenze nicht, wonach ein Gegenstand nur dann als Arbeitsmittel anerkannt wird, wenn es mindestens zu 90 Prozent beruflich genutzt wird. In welcher Höhe Sie die Kosten für den PC absetzen können, hängt vielmehr von der tatsächlichen Nutzungsdauer für berufliche und private Zwecke ab.

    Sie nutzen Ihren Computer wöchentlich sechs Stunden beruflich und vier Stunden privat. Dann sind 60 Prozent der Aufwendungen für Ihren PC samt Peripheriegeräten absetzbar.

    Wenn Sie eine fast ausschließliche berufliche Nutzung des PC (mind. 90 Prozent) glaubhaft machen, können Sie sogar die kompletten Kosten ansetzen. Ist ein Nachweis schwer oder gar nicht möglich, wird der Anteil der beruflichen Nutzung auf 50 Prozent geschätzt, d.h. Sie können die Hälfte der Kosten absetzen. Ein Computer wird privat mitbenutzt, wenn Sie dort Ihren privaten Schriftverkehr erledigen, Ihr Online-Banking dort betreiben oder spielen. Beispiele für eine berufliche Nutzung eines Computers sind die Erledigung beruflicher Aufgaben zu Hause (auch Rechercheaufgaben), der Erwerb von notwendigem EDV-Grundwissen, Fortbildungen oder auch die Erstellung von Bewerbungsschreiben.

    Bei der Erstanschaffung müssen Sie alle Computerkomponenten, die zum Betrieb des PC erforderlich sind, zusammenfassen und gemeinsam über die Nutzungsdauer abschreiben, wenn die Anschaffungskosten über der Grenze von 410 Euro (ohne Mehrwertsteuer) oder 487,90 Euro (inkl. 19 Prozent MwSt.) lagen. Rechner, Monitor, Tastatur und Maus stellen ein einheitliches, selbständig nutzbares Wirtschaftsgut „Computer“ dar. Die Abschreibungsdauer für Computer, Notebooks und Peripheriegeräte beträgt drei Jahre. Eine Ausnahme bilden Geräte, die auch selbständig nutzbar sind, wie so genannte All-in-one-Geräte, die gleichzeitig Drucker, Fax, Kopierer und Scanner sind. Liegt der Anschaffungspreis unter der 410-Euro-Grenze, können Sie die gesamten Kosten sofort absetzen.

    Berufsbezogene Anwenderprogramme und Systemsoftware mit Anschaffungskosten unter 410 Euro (ohne MwSt.) können Sie in voller Höhe sofort als Werbungskosten absetzen. Sollte ein Programm teurer sein, müssen Sie die Anschaffungskosten über die Jahre der voraussichtlichen Nutzung verteilen, d. h. „abschreiben“. Die Nutzungs- und Abschreibungsdauer beträgt drei Jahre. Beachten Sie besonders bei der Anschaffung von berufsbezogener Software, dass diese auch dann als Werbungskosten absetzbar sein kann, wenn der Computer nicht anerkannt wird. Wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt Computerbestandteile hinzukaufen, müssen Sie die Kosten dem Restwert des PC hinzurechnen und die Summe auf die verbleibende Restnutzungsdauer verteilen. Sollte Ihr Computer bereits abgeschrieben sein, sollten Sie die Kosten vollständig absetzen, wenn der Kaufpreis nicht mehr als 410 Euro netto beträgt. Ansonsten können Sie die Geräte oder die Software auch gesondert abschreiben. Ersetzen Sie vorhandene durch neue Komponenten, können Sie die Anschaffungskosten als Erhaltungsaufwand in voller Höhe und unabhängig vom Kaufpreis im Jahr des Kaufs sofort absetzen.

    Neben Computer, Software und Peripheriegeräten sind auch Aufwendungen für Computer-Zubehör wie Druckerpapier, Tonerkartuschen, Druckerpatronen, CD/DVD-Rohlinge, USB-Stick, Kabel oder Batterien absetzbar.

    Die Dauer der Abschreibung wird in den so genannten AfA-Tabellen des Bundesfinanzministeriums festgelegt.

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      Источники: http://www.finanztip.de/werbungskosten-computer/, http://www.finanztip.de/arbeitsmittel/, http://www.lohnsteuer-kompakt.de/fag/2017/312/wie_kann_ich_einen_computer_von_der_steuer_absetzen

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