Dauer bearbeitung steuererklärung

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    Steuererklärung abgegeben Wann kommt die Rückerstattung?

    Die Steuererklärung ist nicht jedermanns Sache, aber wenigstens lohnt sich der Aufwand meistens. Wer sich jetzt schon an die Arbeit macht, wird allerdings eine ganze Weile auf die Rückerstattung warten müssen.

    Die Tage sind kurz, kalt und oft auch nass und als wäre das nicht genug, sind Januar und Februar auch finanziell meist unangenehme Monate. Das Weihnachtsgeld – so es denn welches gab – ist ausgegeben, die Stromrechnung fällt nicht immer erfreulich aus und oft buchen auch noch diverse Versicherungen ihre Prämien ab. Eine Möglichkeit, das gebeutelte Konto mit relativ wenig Aufwand wieder aufzufüllen: die Steuererklärung. Zumindest diejenigen, die nicht zur Abgabe verpflichtet sind, können sich oft ganz ansehnliche Summen zurückholen. Laut den Zahlen des Statistischen Bundesamts bekommen Arbeitnehmer im Schnitt rund 870 Euro Nachzahlung. Wer jetzt allerdings auf buchstäblich schnelles Geld hofft, wird enttäuscht. Im Februar wird das wohl nichts mehr mit der Finanzspritze vom Fiskus.

    In der Regel legen die Finanzämter nämlich erst ab März mit der Bearbeitung der neuen Steuererklärungen los. Aus guten Gründen. Zum einen gibt es in jedem Jahr Änderungen beim Steuerrecht. Und die müssen auch in der Software der Finanzbehörden berücksichtigt werden. Anfang des Jahres werden die Programme aktualisiert. Zum anderen dauert es seine Zeit, bis die Finanzämter die nötigen Unterlagen beisammen haben. Arbeitgeber, Versicherungen und andere Institutionen haben per Gesetz bis Ende Februar Zeit, die Daten an die Finanzverwaltung zu übermitteln, die für die Steuerberechnung gebraucht werden. Dazu zählen unter anderem Lohnsteuerbescheinigungen, Rentenbezugsmitteilungen und die Beitragsdaten zur Kranken- und Pflegeversicherung.

    Solange diese Informationen nicht vorliegen, kann das Finanzamt mit den eingehenden Steuererklärungen nichts anfangen. Manchmal zieht sich der Bearbeitungsstart auch noch länger hin. Die Finanzämter in Brandenburg etwa legen erst los, wenn 85 Prozent der Daten vorliegen, berichtet die Vereinigte Lohnsteuerhilfe. Das konnte in der Vergangenheit auch mal Ende März werden. Dieses Jahr wollen die Finanzämter in Brandenburg und Berlin Mitte März startklar sein, in Hessen, Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern bereits am Anfang.

    Elster geht auch nicht viel schneller

    Auch wenn die Steuererklärungen erstmal in der Ablage landen, kann es nicht schaden, sich jetzt schon darum zu kümmern. Bearbeitet werden sie nämlich nach der Reihenfolge ihres Eingangs. Wer die Sache noch etwas beschleunigen will, nutzt zur Übermittlung das Elster-Verfahren. Der zeitliche Vorteil ist aber überschaubar. Laut dem Bund der Steuerzahler muss man nur "wenige Tage" länger warten, wenn man die Formulare per Hand ausfüllt, einscannt und per E-Mail ans Finanzamt schickt.

    Arbeitnehmer bekamen in den letzten Jahren im Schnitt meist um die 870 Euro zurück.

    Seit Jahren führt der Bund der Steuerzahler über die Bearbeitungszeiten in den einzelnen Bundesländern Statistik. Viel wichtiger als die Frage, auf welchem Weg die Steuererklärung das Finanzamt erreicht, ist demnach der Zeitpunkt. Spätestens bis Ende April sollte man in die Puschen kommen, wenn man auf eine baldige Rückzahlung hofft. Denn Ende Mai und Anfang Juni haben die Finanzbeamten alle Hände voll zu tun, den Schwung der Pflichtveranlagten abzuarbeiten, also derer, die ihre Steuererklärung bis zum 31. Mai abgeben müssen.

    Wie lange die Bearbeitung dann letztlich dauert, hängt stark vom jeweiligen Bundesland ab. In Baden-Württemberg mussten Arbeitnehmer 2014 nur 36 Tage warten, in Hamburg und Rheinland-Pfalz waren die Fälle im Schnitt nach gut fünf Wochen erledigt. In den meisten anderen Ländern dauerte es ein bis zwei Woche länger. Mit Abstand am meisten Geduld war laut Steuerzahlerbund in Bremen nötig, dort brauchten die Finanzämter gut drei Monate.

    Wenn sich nichts tut

    Eine gesetzliche Regelung, wie lange sich die Finanzämter Zeit lassen dürfen, gibt es nicht. Wer nach drei Monaten noch keine Reaktion bekommen hat, sollte beim zuständigen Sachbearbeiter nachhaken – zumindest empfiehlt sich das, wenn man Geld zurückerwartet. Ist nach sechs Monaten immer noch kein Steuerbescheid angekommen, kann man dem Finanzamt einen sogenannten Untätigkeitseinspruch schicken. Entsprechende Musterschreiben findet man im Netz. In diesem Fall empfiehlt es sich aber, dass die abgegebene Steuererklärung wirklich wasserfest ist, also keine zweifelhaften Positionen enthält. Denn nach dem Einspruch sind die Aussichten auf Kulanz seitens der Finanzbeamten natürlich geringer.

    Wenn man nicht dringend auf das Geld angewiesen ist, kann ein trödelndes Finanzamt sogar von Vorteil sein. Nach Ablauf von 15 Monaten nach dem Steuerjahr muss die Steuererstattung verzinst werden – und das sogar sehr gut. Für jeden Monat, der über diese Frist hinaus geht, muss der Fiskus 0,5 Prozent Zinsen zahlen.

    Steuererklärung: Wie lange dauert die Bearbeitung?

    Sie haben Ihre Steuererklärung schon vor Monaten abgegeben, ergänzende Unterlagen nachgereicht – und das Finanzamt stellt sich tot. Was können Sie jetzt tun?

    Um es gleich vorwegzunehmen: Es gibt keine Frist, innerhalb derer das Finanzamt Ihre Steuererklärung bearbeiten muss!

    Das Finanzamt bearbeitet die Steuererklärungen in der Reihenfolge des Eingangs. Wenn Sie eine vollständige Steuererklärung abgegeben haben und eventuelle Rückfragen des Finanzamts beantwortet sind, dauert die Bearbeitung erfahrungsgemäß fünf bis acht Wochen – mal geht es schneller, mal dauert es länger.

    Haben Sie nach zwei bis drei Monaten noch keinen Steuerbescheid erhalten, können Sie beim Finanzamt nachfragen, wann Sie damit rechnen können.

    Wenn Sie Ihre Steuererklärung per ELSTER abgeben, geht es schneller! Die Finanzverwaltung bearbeitet die elektronischen Steuererklärungen vorrangig vor Papier-Steuererklärungen. Sie erhalten also auch Ihren Steuerbescheid und Ihre Steuererstattung schneller.

    Das Finanzamt darf sich aber nicht beliebig lange Zeit lassen: Vergehen seit der Abgabe der Steuererklärung mehr als sechs Monate, ohne dass das Finanzamt tätig wird, kommt ein Untätigkeitseinspruch in Betracht. Diesen legen Sie bei Ihrem Finanzamt ein (§ 347 Abs. 1 Satz 2 AO).

    Bevor Sie einen Untätigkeitseinspruch einlegen, sollten Sie vorher bei Ihrem Finanzamt nachhaken und die Bearbeitung der Steuererklärung anmahnen. Erst wenn sich auch dann nichts tut, sollten Sie den Untätigkeitseinspruch in Erwägung ziehen. Er sollte immer das letzte Mittel sein, um beim Finanzamt etwas zu bewegen.

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    Wartezeit auf Steuerbescheid Das sind die langsamsten Finanzämter Deutschlands

    Wie lange Sie auf Ihren Steuerbescheid warten müssen, hängt sehr von Ihrem Finanzamt ab. In Berlin geht es laut einer aktuellen Auswertung besonders schnell, in Bremen müssen Steuerpflichtige am längsten warten. © Manuel Findeis / Fotolia.com

    Bis Ende Mai müssen viele Bürger ihre Steuererklärung abgeben. Aber wie lange dauert es, bis der Steuerbescheid im Briefkasten liegt? Wo es besonders schnell geht – und wo es am längsten dauert.

    Viele Steuerpflichtige haben am kommenden Wochenende noch eine wichtige Aufgabe vor sich: die Einkommensteuererklärung. Denn am 31. Mai 2017 endet die reguläre Abgabefrist für das Jahr 2016. Alle Selbstständigen und viele Arbeitnehmer müssen ihre Einkommensteuererklärung bis zu diesem Datum abgeben, wenn sie die Steuererklärung selbst machen. Tun sie das nicht, kann das Finanzamt Verspätungszuschläge verlangen.

    Doch wie lange dauert es, bis am Ende der Steuerbescheid im Briefkasten landet und man weiß, wie viele Steuern man zurückerstattet bekommt oder nachzahlen muss? Die Antwort: Es kommt ganz darauf an, wo man wohnt. Denn bei den Bearbeitungszeiten gibt es von Finanzamt zu Finanzamt massive Unterschiede.

    Das Online-Portal Lohnsteuer kompakt hat in den vergangenen zwölf Monaten rund 200.000 Steuererklärungen, die über die Plattform erstellt wurden, anonymisiert ausgewertet und erhoben, wie lange es dauert, bis der Steuerbescheid verschickt wird.

    Wo es am schnellsten geht – und wo es am längsten dauert

    Wer hätte das gedacht: Am schnellsten geht es im Landesvergleich in Berlin. 45,2 Tage brauchen die Finanzämter dort im Schnitt, um eine Steuererklärung zu bearbeiten. In Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt geht es mit 46,4 beziehungsweise 46,6 Tagen im Landesdurchschnitt fast genauso schnell. Der Vorjahressieger Hamburg landet mit einer durchschnittlichen Bearbeitungsdauer von 46,7 Tagen dieses Mal auf dem vierten Platz. Wer am 31. Mai seine Steuererklärung abgibt, kann in diesen Bundesländern Mitte Juli mit einem Bescheid rechnen.

    Deutlich länger dauert es in Bremen. Hier vergehen im Schnitt 71,8 Tage. Im Vergleich zwischen den Bundesländern ist der Stadtstaat damit Schlusslicht. Der Mittelwert liegt bundesweit bei 52,52 Tagen.

    Besonders langsam: Bremerhaven

    Innerhalb der Bundesländer gibt es Ämter, die deutlich schneller arbeiten als andere. Auf dem Spitzenplatz liegt das hessische Finanzamt Bensheim Außenstelle Fürth mit gerade einmal 27 Tagen durchschnittlicher Bearbeitungszeit. In Nordrhein-Westfalen braucht das schnellste Finanzamt in Bielefeld-Außenstadt im Schnitt knapp 29 Tage, bis es den Steuerbescheid verschickt, in Warendorf sind es rund 35 Tage.

    Auch in Lichtenfels in Bayern sind die Mitarbeiter mit 33,7 Tagen relativ flott. Am längsten müssen Steuerpflichtige in Bremerhaven auf den Steuerbescheid warten: Dort dauert es rund 86 Tage, bis die Steuererklärung bearbeitet ist.

    „Die regionalen Unterschiede sind erstaunlich groß,“ sagt Felix Bodeewes, Geschäftsführer von Lohnsteuer kompakt. „Deshalb müssen einige Arbeitnehmer bis zu dreimal so lange auf ihren Steuerbescheid warten.“

    Wie lange das Finanzamt nach Berechnungen des Online-Portals www.lohnsteuer-kompakt.de an Ihrem Wohnort braucht, können Sie hier nachsehen.

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    Ich habe per Elster meine Steuererklärung im April 2017 an das für mich zuständige Finanzamt geschickt. Im Juli habe ich die mit zugeschickten Belege und Rechnungen zurück erhalten mit dem Verkehr das diese für die weitere Bearbeitung nicht mehr gebraucht werden da diese bereits bearbeitet sind. Zwei Tage später kam der Steuerbescheid: Nichts wurde berücksichtigt. Also Einspruch eingelegt und alles noch mal hin geschickt. Es wurde dann auch alles anerkannt. Die entgültige Bearbeitung könnte sich aber noch etwas hin ziehen. Naja, bis jetzt kam da auch keine Antwort mehr und ich warte auf den korrigierten Steuerbescheid…

    In Berlin warte ich schon seit Mitte Mai 2017.

    Die Unterlagen habe ich elektronisch per Elster eingereicht.

    Ich habe immer noch keinen Bescheid und habe vor dem Stichtag abgegeben.

    Köln Porz ist besonders langsam.

    Hallo ,es wird immer skuriler mit Lohnsteuerbescheiden ……Erst bekomm ich ne Frist gesetzt ,angeblich liegen unsere Unterlagen nicht vor (persönlich eingeworfen direkt beim Finanzamt ).Dann tauchen Papiere auf nach Androhung einer Anzeige bei der Polizei.Dann gibts den Bescheid ,mit der Mitteilung über die Verwendung des Guthabens bekommen wir Bescheid .Zwei weitere Wochen das Geld wird ausgezahlt ,nach 15 Telefonaten wovon 14 AB waren ….und wann ? hm ich warte mittlerweile 3 Monate …bisher 0.Ich komme mir so richtig verarscht vor …Finanzamt Soest . lg Weber

    Habe an 01.07.2017 abgegeben. Lasse meine Steuer vom LHV machen. Bis Heute, d.06.10.2017 noch nix vom Amt gehört. Finde ich langsam OberFrech, Geld kassieren tun sie ja schließlich schnell und sofort. Nur, ihnen nicht gehörendes Geld zurückzugeben, davon haben sie scheinbar nich nix gehört. Ich nenne das kriminell!

    Getreu dem ehernen Grundsatz: “ Vertraue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht ( besser gefertigt ) hast! “ sind ihre Aussagen zu der Bearbeitungsdauer ausgewählter Finanzämter, auf den Einzelfall bezogen, völlig untauglich. Was wollen Sie dem Leser denn vermitteln? Dass es in “ wohlhabenden “ Bayern in den FAs zügiger zugeht als im “ armen “ Bremen? Ich habe da – auf berufsbezogen – völlig andere Erfahrungen gemacht. Bei einer ESt – Erklärung mussten wir als Zusammenveranlagte in Dresden zwischen 3 bis 4 Monate und in einem Fall bis 1 1/5 Jahre auf den ESt -Bescheid warten. Nahezu die Hälfte der bislang 12 gefertigten ESt – Bescheide waren sowohl sachlich als auch rechtlich falsch. Auf meine Rechtsmittel hin mussten und wurden sie allesamt abgeändert und es erfolgte eine bescheidmäßige Neufestsetzung. In sämtlichen Veranlagungszeiträumen zu unseren Gunsten. Im aktuellen Fall warten wir immer noch auf den abgeänderten ESt-Bescheid.

    Unsere Kinder, die in Nähe von M wohnen haben ihre Erklärung bei dem FA M I bereits Ende April 2017 für den Veranlagungszeitraum abgegeben und bis heute, also mehr als 150 ( ! ) Tage danach keinen Bescheid.

    Ergo: Schnelligkeit bedeutet nicht gleich die gesetzlich vorgegebene Behandlung der Steuererklärung. Statistik hin, die daraus erfolgende Interpretation her. Übrigens: In Bremen habe ich in Bezug auf eine zügige Bearbeitung der Steuererklärungen keine negativen Erfahrungen gemacht.

    Korrektur: Der Zeitraum muss natürlich auf 1 1/2 Jahre lauten.

    Habe die Erklärung mit Elster am 30. mai gesendet.

    Gestern telefonisch nachgefragt. Aussage: wird ab morgen (18. Sep.) bearbeitet.

    Also nach 3 Monaten und 19 Tagen.

    Ich habe per Elster Ende Mai meine Einkommensteuererklärung gemacht. Am 19. Juni 2017 beim Finanzamt Regensburg angerufen und mitgeteilt bekommen, das alle Unterlagen angekommen sind. Heute ist der 2. September 2017 und noch kein Bescheid da. Einfach ärgerlich, da ich keinen komplizierten Vorgang habe, der normal am PC in 5 Minuten erledigt wäre.

    mein steuerjahresausgleich von finanzamt stuttgart-nord nach 7 zage bearbeitet…

    …bei nachfrage die sagen, der pc hat automatisch steuerbescheid…

    Also ich wäre froh wenn es nur 86 tage dauern würde, ich warten bis jetzt schon zirka

    127 Tage und mein zuständiger Bearbeiter im Finanzamt Gifhorn ist noch bis 02.08 im Urlaub, toll oder.

    Mit freundlichem Gruß

    (Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

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    Vanessa Weber

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    Источники: http://mobil.n-tv.de/ratgeber/Wann-kommt-die-Rueckerstattung-article16922446.html, http://www.steuertipps.de/steuererklaerung-finanzamt/themen/steuererklaerung-wie-lange-dauert-die-bearbeitung, http://www.impulse.de/recht-steuern/steuertipps/steuerbescheid-wartezeit/2648171.html

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