Dividende steuererklärung angeben

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    Steuererklärung 2016: Das Ausfüllen der Anlage KAP

    Die Steuerbescheinigungen Ihrer Bank bieten bereits einen ersten Hinweis, wie die Anlage KAP sicher auszufüllen ist. Die Daten können anhand der Zeilenangaben auf der Steuerbescheinigung übernommen werden.

    Denken Sie daran, dass Sie nur in den oben bereits ausgeführten Fällen eine Anlage KAP Ihrer Steuererklärung beifügen müssen.

    Kapitalerträge, die dem inländischen Steuerabzug unterlegen haben

    Die ausgewiesenen Beträge in den Steuerbescheinigungen der Banken tragen Sie in die linke Spalte der Zeilen 7 bis 13 der Anlage KAP ein. Summieren Sie dazu die jeweiligen Beträge aus Ihren einzelnen Steuerbescheinigungen.

    Sind die bescheinigten Daten nicht zutreffend, sind in der rechten Spalte der Zeilen 7 bis 13 der Anlage KAP die korrigierten Beträge einzutragen. Geben Sie die Erläuterungen auf einem gesonderten Blatt an und fügen Sie dieses Ihrer Steuererklärung bei.

    In Zeile 8 tragen Sie die Summe der Gewinne aus den Vermögensmehrungen ein. Dazu gehören sämtliche realisierten Kursgewinne aller Wertpapierarten, also Gewinne z. B. aus dem Verkauf von Aktien, Zertifikaten, Fonds und Anleihen.

    Die Gewinne aus Aktienveräußerungen werden in Zeile 9 noch einmal gesondert eingetragen. Denn diese Gewinne können mit „Altverlusten“ ausgeglichen werden. Die Einnahmen aus Stillhalterprämien für die Einräumung von Optionen werden in Zeile 10 eingetragen.

    In Zeile 11 der Anlage KAP tragen Sie die Ersatzbemessungsgrundlage ein. Wenn Ihrer Bank z. B. die Anschaffungsdaten aus einem Aktienkauf nicht bekannt sind (z. B. aufgrund eines Depotübertrags), werden pauschal 30% von dem Veräußerungserlös an das Finanzamt abgeführt.

    In Zeile 12 tragen Sie die nicht ausgeglichenen Verluste ohne Verluste aus der Veräußerung von Aktien ein. Dazu gehören Wertpapiergeschäfte mit z. B. Zertifikaten, Anleihen, Termingeschäfte und Investmentfonds.

    Ihr Vorteil: Diese Verluste können mit Erträgen, die bei einer anderen Bank erzielt wurden, verrechnet werden. Die besondere (Verlust-)Bescheinigung erhalten Sie von Ihrer Bank, die bis zum 15. Dezember eines Jahres angefordert werden kann.

    Die Verluste aus Aktiengeschäften tragen Sie schließlich in Zeile 13 ein. Verluste aus Aktienveräußerungen sind nur mit Gewinnen aus anderen Aktienveräußerungen zu verrechnen, daher die Trennung dieser beiden Verlustarten.

    Sparerpauschbetrag

    In Zeile 14 tragen Sie Ihren in Anspruch genommenen Sparerpauschbetrag, der auf die Einnahmen der Zeilen 7 bis 13 entfällt, ein. Wurde ein Sparerpauschbetrag in Anspruch genommen, der auf die in der Anlage KAP nicht erklärten Kapitalerträge entfällt, ist dieser in Zeile 15 einzutragen.

    Kapitalerträge, die nicht dem inländischen Steuerabzug unterlegen haben

    Ähnlich aufgebaut wie die Zeilen 7 bis 13 sind die Zeilen 16 bis 23. Der Unterschied liegt darin, dass die Kapitalerträge (noch) nicht dem inländischen Steuerabzug unterworfen wurden.

    Beispiele hierfür sind Erträge aus ausländischen thesaurierenden Investmentfonds (auch wenn sie in Ihrem Depot einer inländischen Bank verwahrt werden), Zinsen und Dividenden bei ausländischen Kreditinstituten (beispielsweise wenn Sie ein Konto oder Depot in Österreich führen) oder ein Privatdarlehen wie unter fremden Dritten (z. B. wenn Sie einem Freund ein Darlehen für eine Geschäftsidee gegeben haben).

    All diese Kapitalerträge gehören in Zeile 16 der Anlage KAP. Die Gewinne aus der Veräußerung von Kapitalanlagen werden in Zeilen 18 und 19 eingetragen. Auch hier wird wieder nach Gewinnen aus Aktiengeschäften und sonstige Gewinne aus der Veräußerung von Kapitalanlagen unterschieden.

    Die Zeilen 20 und 21 enthalten die Verluste aus der Veräußerung von Kapitalanlagen – auch hier die Trennung nach Aktien (Zeile 20) und sonstigen Kapitalanlagen (z. B. Anleihen, Fonds). Die erhaltenen Stillhalterprämien für die Einräumung von Optionen tragen Sie in Zeile 22 ein.

    Ein großes Streitthema war bisher die Zinserstattungen, die vom Finanzamt für Steuererstattungen gezahlt wurden. In Zeile 23 der Anlage KAP sind diese einzutragen. Mitte Februar 2014 wurde das jüngste BFH-Urteil vom 12.11.2013 (Az. VIII R 36/10) veröffentlicht.

    Damit ist nun endgültig ein Riegel auf eine Steuerfreiheit dieser Zinsen vorgeschoben worden. Die Zinsen, die das Finanzamt an den Steuerbürger auszahlt, sind und bleiben steuerpflichtige Kapitalerträge.

    Kapitalerträge, die der tariflichen Einkommensteuer unterliegen

    Kapitalerträge unterliegen in einigen Fällen nicht der Abgeltungssteuer von 25%, sondern grundsätzlich dem tariflichen (persönlichen) Einkommensteuersatz. Insbesondere zählen hierzu laufende Einkünfte aus Kapitalforderungen jeder Art und aus stiller Gesellschaft, soweit Gläubiger und Schuldner einander nahestehende Personen sind.

    Wurde beispielsweise ein Darlehen an eine nahestehende Person (z. B. das eigene Kind) gewährt und kann sie die Zinsaufwendungen als Betriebsausgabe oder als Werbungskosten geltend machen, sind die Zinserträge abzüglich der Werbungskosten beim Gläubiger in Zeile 25 und nicht in Zeile 16 einzutragen.

    Das Gleiche gilt für Darlehenszinsen an Kapitalgesellschaften oder Genossenschaften, an denen der Gläubiger zu mindestens 10% beteiligt ist. Der Sparerpauschbetrag findet in diesen Fällen keine Anwendung, denn der Werbungskostenabzug ist hier zugelassen.

    Sollten Sie also Aufwendungen im Zusammenhang mit diesen Erträge haben, ziehen Sie diese von den erhaltenen Erträgen ab. Ein Gewinn aus der Veräußerung oder Einlösung von diesen Kapitalanlagen ist in Zeile 26 einzutragen.

    Ein Beispiel zum Begriff „nahestehende Person“

    Ein Sohn erhält von seinem Vater einen Kredit von 100.000 € zu einem angemessenen Zinssatz für:

    a) den Bau seines Eigenheims und

    b) dessen Betrieb

    Der Vater erzielt in beiden Fällen Zinserträge und somit Einnahmen aus Kapitalvermögen. Für die steuerliche Bewertung ist allerdings die Verwendung der Darlehensmittel von Bedeutung.

    Im Fall a) nutzt der Sohn den Kredit für die private Lebensführung. Beim Vater greift der Abgeltungssteuersatz von 25%. Die Zinsen muss der Vater in seiner Steuererklärung angeben, und zwar in Zeile 16, nicht in Zeile 25.

    Im Fall b) stellen die Schuldzinsen für den Sohn Betriebsausgaben dar. Hierbei ist der Abgeltungssteuersatz nicht anzuwenden, da Gläubiger (Vater) und Schuldner (Sohn) nahestehende Personen sind und der Sohn die Schuldzinsen als Betriebsausgaben abziehen kann. Die erhaltenen Zinsen trägt der Vater in Zeile 25 ein; sie sind mit dem persönlichen Steuersatz zu versteuern.

    Sind die Zinsen als Betriebsausgaben oder Werbungskosten bei der nahestehenden Person geltend gemacht worden, besteht der Vorteil für den Kreditgeber darin, dass er selbst wiederum Werbungskosten geltend machen kann, z. B. die Ausgaben für die eigene Finanzierung dieser Darlehensmittel.

    Steht unter dem Strich ein negativer Saldo, kann dieser Verlust mit anderen Einkunftsarten ausgeglichen werden. Im Fall der privaten Mittelverwendung des Kreditnehmers (Fall a) des o. g. Beispiels) geht das nicht. Die Zinsen werden pauschal versteuert. Ein Abzug von eigenen Aufwendungen ist nicht möglich.

    Optionsmöglichkeit bei unternehmerischer Beteiligung

    In den Fällen einer Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft, an der die Beteiligung unmittelbar oder mittelbar

    • •zu mindestens 25% oder
    • zu mindestens 1% besteht und der Gläubiger beruflich für diese tätig ist,

    können auf Antrag die Kapitaleinkünfte mit dem persönlichen Steuersatz besteuert werden. Wichtig ist hier, dass der Antrag gestellt wird (Zeile 27 der Anlage KAP).

    Wurde die Beteiligung refinanziert und entsprechende Schuldzinsen gezahlt, ist die Optionsmöglichkeit günstig. Denn einen weiteren Vorteil bietet diese Option: Zum einen sind Werbungskosten abzugsfähig und zum anderen können negative Einkünfte hieraus (Werbungskosten übersteigen die Einnahmen) mit anderen Einkunftsarten saldiert werden.

    Dabei wird das Teileinkünfteverfahren angewendet. Von den Einnahmen und den Ausgaben sind nur 60% steuerlich berücksichtigungsfähig. Die entsprechende Kürzung wird aber vom Finanzamt vorgenommen. Tragen Sie die vollen Beträge in die Steuererklärung ein.

    Erträge aus Beteiligungen

    Vom Aufbau her ähnelt die Rückseite der Anlage KAP der Vorderseite. Zunächst sind in Zeile 31 bis 49 die Erträge aus Beteiligungen anzugeben. Achten Sie darauf, dass Sie das Feststellungsfinanzamt und die Steuernummer angeben.

    Steuerabzugsbeträge zu den Kapitalerträgen

    Die bereits gezahlten Steuern tragen Sie in Zeilen 50 bis 58 der Anlage KAP ein. Aus der Bankbescheinigung können Sie die Daten entnehmen. Bei Beteiligungen sind die anzurechnenden Steuern aus dem Feststellungsbescheid ersichtlich.

    Anzurechnende Quellensteuern nach der Zinsinformationsverordnung (ZIV) tragen Sie in Zeile 59 ein. Staaten wie Luxemburg, Österreich, Schweiz und Liechtenstein erheben eine Quellensteuer auf Zinszahlungen, die in voller Höhe auf die Einkommensteuer angerechnet werden kann. Weisen Sie die Quellensteuer mittels einer Bescheinigung nach.

    Verrechnung von Altverlusten

    Über die Zeile 60 beantragen Sie die Verrechnung von (Alt-)Verlusten. Diese sind in einem gesonderten Bescheid in den Vorjahren festgestellt worden. Sie werden mit Gewinnen aus den Verkäufen von Aktien, Zertifikaten oder Anleihen verrechnet, die im Kalenderjahr 2016 nach dem neuen „Abgeltungssteuer-System“ realisiert wurden.

    Das Jahr 2013 bot letztmalig die Möglichkeit, Altverluste mit Gewinnen aus den Verkäufen von Kapitalanlagen zu verrechnen.

    Die bis dahin noch nicht verrechneten Altverluste können seit 2014 im Grunde nur noch mit Gewinnen aus Immobilienverkäufen (nur vermietete Immobilien) und sonstigen Wertgegenständen, die nicht dem alltäglichen Gebrauch unterliegen, verrechnet werden.

    Hierzu gehören z. B. Oldtimer und Gold- oder Silberbarren. Die Haltedauer darf aber nicht länger als 1 Jahr betragen haben.

    Dirk Schöbel ist Diplom-Kaufmann und für einen Steuerberater, wie auch als Finanzredakteur tätig. Zu seinen Themenschwerpunkten zählen die Vermögensberatung und -analyse unter Berücksichtigung der steuerlichen Gegebenheiten.

    10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt

    Steuererklärung: Angabe von Kapitalerträgen kann sich lohnen

    Steuererklärung Angabe von Kapitalerträgen kann sich lohnen

    Quelle: dpa/Jens Schierenbeck

    E igentlich sollte mit der Abgeltungsteuer alles einfacher werden. Zumindest hatte die Regierung vollmundig versprochen, dass die einheitliche Besteuerung von Zinsen und Kapitalerträgen für die Steuerzahler zu einer „erheblichen Entlastung“ führe. Die Neuregelung sollte Anlegern das lästige Ausfüllen etlicher Bögen in der Steuererklärung ersparen.

    „Doch von einer Vereinfachung kann überhaupt keine Rede sein“, sagt Uwe Rauhöft vom Neuen Verband der Lohnsteuerhilfevereine. Denn nach wie vor müssen viele Anleger ihre Kapitalerträge in der Steuererklärung angeben. Und andere wiederum sollten auf das Ausfüllen auf keinen Fall verzichten, wenn sie dem Finanzamt nicht unnötigerweise Geld schenken wollen. Und weil alles ja so viel einfacher werden sollte, hat das Bundesfinanzministerium Ende vergangenen Jahres gleich ein beinahe 200 Seiten starkes Papier veröffentlicht, um detailliert darzustellen, wie die einzelnen Kapitalerträge zu besteuern sind und auf welche Ausnahmen die einzelnen Steuerzahler achten müssen.

    Seit 2009 behalten die Kreditinstitute 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer von den Kapitalerträgen der Kunden ein. Die Spekulationsfrist wurde abgeschafft. Anleger müssen nun immer das Finanzamt an den Gewinnen aus Aktien oder Fonds beteiligen – unabhängig davon, wann die Papiere wieder verkauft werden. Auch haben die Finanzbeamten das Halbeinkünfteverfahren bei Dividenden und bei Gewinnen aus Aktien innerhalb der Spekulationsfrist gestrichen. Dividenden werden nun voll besteuert.

    Aus dem Sparerfreibetrag ist jetzt der Sparerpauschbetrag geworden. Mit dem entscheidenden Unterschied, dass dieser ab sofort nicht wie bislang nur für Zinsen und Dividenden, sondern auch für andere Kapitalerträge gilt. „Der Sparerpauschbetrag von 801 Euro für Alleinstehende und 1602 Euro für Verheiratete ist daher deutlich schneller ausgeschöpft“, sagt Peter Kauth, Steuerexperte beim unabhängigen Internetportal Steuerrat24.de.

    Auch entfällt für Steuerzahler die Möglichkeit, Werbungskosten wie beispielsweise Fahrten zu Hauptversammlungen dem Finanzamt in Rechnung stellen zu können. Ab sofort können Anleger nur noch die Bankspesen beim An- und Verkauf von Wertpapieren mit dem Gewinn aus der Kapitalanlage verrechnen.

    Und in vielen Fällen kommen Steuerzahler nicht umhin, die „Anlage KAP“ in der Steuererklärung auszufüllen. Etwa dann, wenn sie Kapitalerträge (beispielsweise aus ausländischen Papieren) erhalten haben, für die das Kreditinstitut keine Steuer einbehalten hat.

    Auch wenn die Kreditinstitute keine Kirchensteuer einbehalten haben, müssen Steuerzahler ihre Kapitalerträge angeben. „Doch in diesem Fall müssen Anleger die Anlage ‚KAP‘ nicht komplett ausfüllen“, sagt Kauth. Kirchensteuerpflichtige Anleger müssen in Zeile 6 eine „1“ und in die Zeilen 49 und 50 einbehaltene Abgeltungsteuer und Solidaritätszuschlag eintragen.

    Wenn Steuerzahler in der Steuererklärung Vergünstigungen in Anspruch nehmen wollen, deren Höhe sich nach dem zu versteuernden Einkommen richtet, sind sie ebenfalls gezwungen, ihre Kapitalerträge in der Steuererklärung anzugeben. Davon betroffen sind beispielsweise Steuerzahler, die außergewöhnliche Belastungen allgemeiner Art, also Ausgaben für Krankheiten oder Kuren mit dem Fiskus verrechnen wollen.

    Es kann sich auch lohnen, die Kapitalerträge freiwillig in der Steuererklärung anzugeben. Etwa dann, wenn die Bank Abgeltungsteuer einbehalten hat, weil kein oder kein ausreichend hoher Freistellungsauftrag gestellt wurde. Anleger können sich das Geld dann mit etwas Aufwand über die Steuererklärung zurückholen.

    Auch Steuerzahler, die 2009 besonders großzügig waren und viel Geld gespendet haben, sollten sich etwas Zeit nehmen und zumindest einige Angaben in der „Anlage KAP“ machen. Pro Jahr akzeptieren die Finanzbeamten Spenden bis zur Höhe von 20 Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte als Sonderausgaben. Und wer seine Kapitalerträge in der Steuererklärung angibt, kann so einfach seine Einkünfte und damit auch den Ertrag erhöhen, den er dem Finanzamt für seine Großzügigkeit in Rechnung stellen kann.

    Dringend sollten auch ältere Steuerzahler ihre Kapitalerträge in der Steuererklärung angeben. Denn die Finanzbeamten schreiben jedem Ruheständler für Kapitalerträge oder Mieteinkünfte einen sogenannten Altersentlastungsbetrag gut. Einzige Bedingung: Der Rentner muss das 64. Lebensjahr vollendet haben. Wer im vergangenen Jahr seinen 64. Geburtstag feierte, erhält ab diesem Jahr einen Altersentlastungsbetrag von 32 Prozent, maximal 1520 Euro. „Doch der Altersentlastungsbetrag kann nur gut geschrieben werden, wenn das Finanzamt auch von den Kapitalerträgen weiß“, sagt Rauhöft.

    Auch für Steuerzahler, die über geringe Einkünfte verfügen, kann sich das Ausfüllen lohnen. Alleinstehende, deren zu versteuerndes Einkommen unter 15.500 Euro (Verheiratete 31.000 Euro) liegt, müssen dieses mit einem Steuersatz von unter 25 Prozent versteuern. Betroffene Anleger sollten in Zeile 4 die Ziffer „1“eintragen. Die Finanzbeamten prüfen dann, ob es für den Steuerzahler günstiger ist, die Kapitalerträge mit der Abgeltungsteuer oder dem persönlichen Steuersatz zu versteuern. Die zu viel gezahlte Abgeltungsteuer erhalten sie dann zurück.

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    Wo ausländische Dividende angeben?

    ich bekomme als stiller Gesellschafter von einer Polnischen Firma eine Dividende die bereits mit 15% in Polen besteuert wurde. Jetzt stellt sich für mich dir Frage wo ich das in meiner Steuererklärung angeben muss. Also bei KAP oder AUS ober beides. Zeilennummer wäre auch gamz schön. Über einen Hinweis würde ich mich wirklich sehr freuen.

    Mit bestem Dank im Vorraus

    auch als alusch007. Und das vom letzten Jahr.

    das ist nicht seltsam, weil ich diese Frage auch gestellt habe. Die Antwort ist aber nicht ganz schlüssig für mich. Ich habe mich diesbezüglich bei zwei Finanzämter schalu machen wollen. Leider gibt es da auch zwei unterschiedliche Aussagen. Einmal heißt es Anlage AUs Zeile 7 und 10 und dann wieder Anlage KAP Zeile 22 wobei ich da nicht weiß wo die anzurechnenden ausländischen Steuern angegeben werden. Ich bin also genauso schlau wie vorher.

    Du musst die Angabem in beiden Formularen machen. Denn es sind Kapitalerträge und ausländische Erträge.

    Danke Niklaus, es ist so wie du sagst. Inzwischen habe ich noch mal bei meinem FA angerufen und sogar eine kompetente Sachbearbeiterin gefunden, die mir das ausführlich erklären konnte.

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    ich bin etwas irritiert. Ich habe meine Gehaltsangaben in folgende Berechnungstool eingetragen:

    ich bekomme dort eine höhere Rückerstattung angezeigt, wenn ich statt den tatsächlichen Werbungskosten von ca. 2000 € nur die Pauschale eintrage.

    brutto 28000eur lohnsteuer 4000 eur soli 220 eur werbungskosten pauschale ca 800 eur erstattung

    das gleiche mit werbungskosten 2000 eur ca 400 eur erstattung .

    Ist das tatsächlich so, oder ist die Internetseite falsch.

    Hallo Ich habe im Jahr 20400 Euro brutto. Bin nicht verheiratet. Habe keine Kinder. Fahre einfache Strecke zur Arbeit 25 Kilometer. Wie viel Geld bekomme ich circa zurück? Lohnt sich das eigentlich da etwas zu machen?

    Hallo, seid wieder gegrüßt !! Ich (männlich, 62 Jahre alt) habe infolge Dauerarbeitslosigkeit ohne Leistungsbezug die von den Banken abgeführten Steuern aus Kapitalerträgen in den letzten Jahren vom Finanzamt München zurückerhalten. Wenn man (theoretisch !) innerhalb eines Jahres Anlagekonten und Fonds auflöst: Gibt es bei der Steuerrückerstattung bei Arbeitslosigkeit eine obere Grenze (theoretisch z. B. bei 10.000 Euro oder 12.000 Euro ?). Es wird infolge ständig neuer Regelungen auch jedes Jahr wieder etwas anders.. Danke vielmals für eine vielleicht hilfreiche Antwort .

    Hallo ich hätte eine Frage im Namen meiner Mutter . Ihr Ehemann/ mein vater ist am 7.4.2015 verstorben und sie bekommt nun die große Witwenrente aus Deutschland . Da mein Vater aber eine zeit lang in Österreich gearbeitet hat bekommt sie nun von dort auch Geld . Muss sie dieses den deutschen Behörden in irgendeiner Art und Weise melden ?

    1.) Ich bin in diesem Jahr nach Luxemburg umgezogen. Nun gebe ich mein Einkommen in DE und die Kapitalerträge bis zum Umzug wie gewohnt in der Steuer in DE an.

    2.) Dazu gebe ich mein Arbeitseinkommen in Luxemburg für die Berechnung der Progression an, glaube im Mantelbogen Zeile 99.

    Frage: In verschiedenen Ausfüllhilfen zur Steuer steht, im Jahr des Umzugs werden auch ausländische Kapitalerträge nach dem Umzug mit zur Progression Berechnung gezählt. Welche ausländischen Kapitalerträge sind gemeint ?

    Ich beziehe ausländische Dividenden und diese werden an der Quelle(15%) und im Wohnsitzland besteuert, damit müssten sie doch erledigt sein.

    Bis zum Umzug sind diese in DE und danach eben in Luxemburg zu versteuern. Was übersehe ich hierbei ?

    Ich schau grade meine Gehaltsabrechnun an und überleg mir – was macht die Kirche eigentlich mit der ganzen Kirchensteuer?

    Hallo, ich habe einen Dienstwagen und seit 2 Monaten einen DHHF. Die Familienheimfahrt (400km) mit dem Firmenwagen ist sehr anstrengend und gerade in Anbetracht des bevorstehenden Winters nicht risikolos. So dass mich meine Frau drängt mit dem Zug zu fahren.

    Kann ich die Bahnfahrt 100 trotz Firmenwagen (1% Regelung) steuerlich ansetzen?

    ich habe gerade festgestellt, dass die 4 Jahresfrist zur Abgabe meiner StE verstreicht. Nun bin ich weit entfernt von meinem Wohnsitzfinanzamt Berlin und möchte eine Blankoformular (nur mit Namen und St-Nr.) noch schnell fristwahrend bei einem anderen (für mich nicht zuständigen) Finanzamt einwerfen.

    Gillt die Abgabe bei einem falschen Finanzamt auch als Fristwahrend oder tatsächlich erst dann, wenn die StE bei dem Wohnsitzfinanzamt eintrifft?

    Ich frage mich gerade, wie wohl Provision ausgezahlt werden kann, wenn sie nebenberuflich selbstständig erwirtschaftet wird?

    Sagen wir, ich bin ganz normal angestellt. Da ich aber in meinem Umfeld ganz gute Kontakte habe, würde ich gern nebenher ab und zu Projekte vermitteln und dafür gern mit 10% des Honorars bezahlt werden.

    Da diese Vermittlungstätigkeit nebenberuflich ist frage ich mich: 1. Muss ich dafür ein Gewerbe anmelden (mehr als 10.000€ im Jahr wird dabei nicht rumkommen)? 2. Oder kann die Provi einfach unter selbstständige Einkünfte verbuchen? 3. Welche Konsequenzen hat das ganze steuerlich?

    Vielen Dank & Mfg!

    Hallo liebe alle,

    ich habe eine kleine Frage an Experts, und zwar:

    -Ich habe in Sept 2013 mit einer Ausländerin im nicht-EU Ausland geheiratet. -Im 30. August 2014 ist sie nach Deutschland eingereist und seitdem leben wir Zusammen.

    Ich werde jetzt Steuereklärung für das Jahr 2014 abgeben. Ab September 2014 habe ich Steuerklasse 3.

    Meine Frage ist ob es Zusammenveranlagung in meinem Fall geht oder nicht. Und im 2014 habe ich ca. 49K brutto verdient und ca. 8K Lohnsteuer bezahlt. Wie viel Rückerstattung kann ich rechnen?

    Danke im Voraus für Ihre Antwort.

    ich habe heute meinen Einkommensteuerbescheid erhalten, in dem festgestzt wird, dass ich 410 Euro Einkommensteuer zu entrichten habe sowie 22,55 Euro Solidaritätszuschlag und 36,90 Euro evangelische Kirchensteuer.

    Ich habe im Jahr 2014 1680 euro Kapitalerträge gehabt. Es waren Zinsen von einem Privatdarlehen. Diese habe ich in der Anlage KAP Zeile 19 angegeben (Kapitaleinkünfte, die nicht dem inländischen Steuerabzug unterlegen haben). ich hatte sonst keinerlei Einnahmen. Ich habe nicht gearbeitet oder Sozialleistungen in Anspruch genommen.

    Ich habe auch noch die ca. 800 Euro Krankenkassenbeiträge angegeben (ich glaube unter Sonderausgaben oder so, bin ich mir jetzt nicht mehr ganz sicher) denke aber, dass diese irrelevant sind.

    Nun habe ich mehrere Fragen: 1.) Wieso muss ich Einkommensteuer bezahlen, wenn meine Einkünfte doch weit unter 8000 Euro waren? Ich dachte die Kapitalertragssteuern fallen erst an, wenn ich darüber liege? 2.) Ich dachte man hätte einen Freibetrag von 800 Euro für Kapitalerträge? Also müssten wenn dann nicht 1680-800 Euro versteuert werden? 3.) Warum muss ich Kirchensteuer entrichten? Ich wüsste nicht, dass ich Mitglied in der Kirche. Ich war seit 20 Jahren nicht mehr in der Kirche und wollte ehrlich gesagt auch mit all dem nichts mehr zu tun haben.

    Bei den Berechnungsgrundlagen steht übrigens, dass die 1680 Euro unter die Einkünfte fallen, die nach §32d Abs. 1 ESTG besteuert werden. Als Sparer-Pauschbetrag sind 0 Euro angegeben.

    4.) Habe ich versehtlich falsche Angaben bei der Steuererklärung gemacht? Kann ich diese korrigieren, indem ich eine berichtigte Steuererklärung einreiche und Widerspruch der Festsetzung einlege (oder so in der Art)?

    Ich freue mich über Ratschläge. vielen Dank!

    Teilzeitbeschäftigt und beziehe Witwenrente, muß ich Steuern auf meine Witwenrente zahlen? Wie wird es berechnet?

    Ich wohne alleine und beziehe seit 6/2004 Witwenrente von der Deutsche Rentenversicherung. Zur Zeit bekomme ich von der Deutsche Rentenversicherung monatl. 600 € Witwenrente Brutto.

    Seit 6/2004 habe ich keine Einkommensteuererklärung für die Witwenrente gemacht. (weil ich wusste nichts davon)

    Heute bekam ich von Finanzamt einen Post und ich soll für das Kalenderjahr 2010 eine Einkommensteuererklärung für Witwenrente ausfüllen bzw. abgeben. Weil das Finanzamt hat von der Deutsche Rentenversicherung eine Mitteilung (Auswertung der Daten der Rentenbezugsmitteilung für das Kalenderjahr 2010) erhalten, wo drauf steht, dass es 7.200€ (für das Kalenderjahr 2010) zu versteuern sind.

    Ich arbeite seit 2002 als Teilzeitkraft und verdiene brutto monatl. ca. 800 € (Sozialvers.-Beiträge und Lohnsteuer wird bezahlt). Jahreslohnsteuer ist bei mir aber sehr niedrig, so zwischen 100-150 € oder manchmal 0 €.

    Also nochmal: Jahreswitwenrente Brutto 7200 €. 50% von 7200 € macht 3100 €. Grundfreibetrag für Witwenrente ist: 8.004 €

    Frage: 1. Bin ich wirklich steuerpflichtig? Wenn ja, wieviel € Steuer muss ich eventuell an Finanzamt nachzahlen?

    1. Werden Witwenrenteeinkommen (Brutto) und Beschäftigungseinkommen (Brutto-Teilzeitjob) bei der Einkommensteuererklärung zusammengerechnet? Wenn ja, dann überschritte ich die Grundfreibetrag von 8.004 € für die Witwenrente und ich muss dann eventuell Steuern nachzahlen. Stimmt das, was meint Ihr?

    Ich danke Euch schonmal im Voraus.

    Ich meine so etwas wie Smartsteuer o.ä. Berechnen die eine Erstattung richtig? Wie verlässlich sind solche Programme?

    Источники: http://www.gevestor.de/details/steuererklaerung-2013-das-ausfuellen-der-anlage-kap-696020.html, http://www.welt.de/finanzen/article6687495/Angabe-von-Kapitalertraegen-kann-sich-lohnen.html, http://www.finanzfrage.net/frage/wo-auslaendische-dividende-angeben

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