Einkommensteuererklärung welche anlagen

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    Steuererklärung: Welche Formulare musst Du ausfüllen und was gehört da rein?

    Den vierseitigen Mantelbogen musst Du jeden Fall ausfüllen. Welche Formulare Du darüber hinaus noch brauchst, hängt vom Einzelfall ab.

    Für die Steuererklärung ist eine besondere Form vorgeschrieben: Du musst dafür die amtlichen Formulare nutzen und ausfüllen. Wie Du das am besten machst, kannst Du hier nachlesen. Welche Formulare Du im Einzelnen brauchst, was das Finanzamt darin abfragt und welche Angaben Ihr machen müsst, erklären wir Dir hier.

    die wichtigsten Steuererklärungs-Formulare im Überblick

    Mantelbogen, Anlage N für Arbeitnehmer, Zinsen und andere Kapitaleinnahmen, Riester-Rente, Versicherungen, Vermögenswirksame Leistungen und Arbeitnehmer-Sparzulage, Angaben bei Selbstständigkeit

    Das sind die wichtigsten Formulare

    die wichtigsten Steuererklärungs-Formulare im Überblick

    Freiberufler, andere Selbstständige ( § 18 EStG )

    Gewerbetreibende ( § 15 EStG )

    Freiberufler, andere Selbstständige ( § 18 EStG )

    vermögenswirksame Leistungen und Arbeitnehmer-Sparzulage

    Das waren die wichtigsten Formulare, die Dir bei den ersten paar Steuererklärungen begegnen werden. Es gibt aber noch zahlreiche weitere Anlagen – zum Beispiel für den Fall, dass Du Kinder hast, eine Wohnung oder ein Haus vermietest, Unterhalt bezahlst und so weiter.

    Alle Formulare kannst Du Dir auf steuertipps.de im Service-Bereich anschauen. Zum Ausfüllen solltest Du eine Software benutzen – das reduziert die Fehleranfälligkeit erheblich! Denn eine Software führt Dich meist nicht offensichtlich von Formular zu Formular, sondern fragt Situationen, Ausgaben und Einnahmen ab und schreibt die Angaben automatisch im richtigen Formular an die richtige Stelle.

    Wann brauchst Du welches Formular – und was will das Finanzamt darin wissen?

    Mantelbogen, Anlage N für Arbeitnehmer, Zinsen und andere Kapitaleinnahmen, Riester-Rente, Versicherungen, Vermögenswirksame Leistungen und Arbeitnehmer-Sparzulage, Angaben bei Selbstständigkeit

    Mantelbogen – das Hauptformular der Steuererklärung

    Den Mantelbogen müssen alle unbeschränkt Steuerpflichtigen abgeben, also Steuerpflichtige mit Wohnsitz und Einkünften in Deutschland. Im Mantelbogen wird zum Beispiel nach Name, Adresse, Beruf, Kontoverbindung, Religionszugehörigkeit usw. gefragt, aber auch Spenden und Mitgliedsbeiträge, Kosten für Handwerkerleistungen, Angaben zu Behinderungen etc. trägst Du hier ein.

    Zusätzlich zum Mantelbogen gibst Du als Arbeitnehmer dann noch die Anlage N ab, als Selbstständiger die Anlage G oder S sowie eventuell auch die Anlage EÜR. Mehr zu diesen Anlagen liest Du weiter unten.

    Unter bestimmten Umständen reicht für Arbeitnehmer mit nichtselbstständigen Einkünften auch die Abgabe einer vereinfachten Steuererklärung. Der vereinfachte Vordruck hat nur zwei Seiten und ersetzt den vierseitigen Mantelbogen sowie die Anlage N. Zusätzlich zu diesem verkürzten Formular gibst Du dann ggf. noch die Anlage Vorsorgeaufwand ab und – wenn Du ein Kind hast – die Anlage Kind. Die vereinfachte Steuererklärung ist erlaubt, wenn Du folgende Voraussetzungen erfüllst:

    Du beziehst ausschließlich Arbeitslohn oder Lohn- bzw. Entgeltersatzleistungen (z. B. Arbeitslosengeld I). Auf dem vereinfachten Formular werden Deine Lohndaten nicht eingetragen (nur Deine eTIN), da die Daten vom Arbeitgeber per elektronischer Lohnsteuerbescheinigung ans Finanzamt gemeldet werden. Wenn Du gleichzeitig bei mehreren Arbeitgebern gearbeitet hast, darfst Du unserer Meinung nach trotzdem eine vereinfachte Steuererklärung abgeben. Die eTIN (Electronic Taxpayer Identification Number) findest Du auf dem Ausdruck Deiner elektronischen Lohnsteuerbescheinigung.

    Als Werbungskosten willst Du nur Kosten für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, Arbeitsmittel, Bewerbungskosten, Fortbildungskosten, Kontoführungsgebühren sowie Reisekosten bei Auswärtstätigkeit, Flugkosten und Beiträge zu Berufsverbänden absetzen.

    An Sonderausgaben hast Du außer Vorsorgeaufwendungen und Altersvorsorgebeiträgen nur Kirchensteuer und Spenden.

    Deine außergewöhnlichen Belastungen beschränken sich auf den Behinderten-Pauschbetrag, Fahrtkosten wegen Behinderung, Scheidungs-, Krankheits-, Kur- und Pflegekosten.

    Die Beantragung einer Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen oder Handwerkerleistungen ist mit der vereinfachten Steuererklärung ebenfalls möglich.

    Mantelbogen für beschränkt Steuerpflichtige

    Daneben gibt es noch den Mantelbogen für beschränkt Steuerpflichtige, den wir hier der Vollständigkeit halber nennen wollen, obwohl er Dich wahrscheinlich nicht betrifft: Beschränkt Steuerpflichtige sind Personen ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland mit inländischen Einkünften. Sie sind zur Abgabe einer besonderen Steuererklärung für beschränkt Steuerpflichtige verpflichtet.

    Anlage N für Arbeitnehmer

    Jeder Steuerzahler, der Einkommen aus nichtselbstständiger Arbeit und eine Lohnsteuerkarte hat, muss die Anlage N ausfüllen.

    In die Anlage N gehören im Wesentlichen der Arbeitslohn und die Werbungskosten (zum Beispiel die Pendlerpauschale / Entfernungspauschale für den Weg zur Arbeit, Kosten für ein Arbeitszimmer oder Angaben zu einer doppelten Haushaltsführung).

    Anlage Vorsorgeaufwand für Versicherungsbeiträge

    In der Anlage Vorsorgeaufwand gibst Du alle Versicherungsbeiträge für die Altersvorsorge an. Im Steuerrecht spricht man hier von Sonderausgaben . Neben den Beiträgen zur gesetzlichen Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung können auch Beiträge zu privaten Kranken- und Pflegeversicherungen, Erwerbs- und Berufsunfähigkeitsversicherungen sowie Unfall- und Haftpflichtversicherungen eingetragen werden. Unter bestimmten Voraussetzungen gehören auch Lebensversicherungen zu den abzugsfähigen Kosten.

    Anlage AV für Einzahlungen in eine Riester-Rente

    Hier trägst Du die Angaben zu Deinem Riestervertrag ein, falls Du einen abgeschlossen hast. Das Finanzamt prüft dann im Rahmen der sogenannten Günstigerprüfung, welche Förderung (Zulage oder Sonderausgabenabzug) in Deinem Fall günstiger ist

    Anlage KAP für Kapitalanleger

    Die Abgabe der Anlage KAP ist durch Einführung der Abgeltungsteuer nur noch selten verpflichtend: Nur wenn Du Kapitalerträge erzielst, für die keine Abgeltungsteuer einbehalten wird, musst Du die Anlage KAP abgeben.

    Oft lohnt sich aber die freiwillige Abgabe der Anlage KAP: Wenn Dein Einkommen so niedrig ist, dass Dein durchschnittlicher Steuersatz unter 25 % liegt, dann bekommst Du zu viel gezahlte Abgeltungsteuer zurück (zur Veranschaulichung: wenn Dein durchschnittlicher Steuersatz nur bei 20 % liegt, werden Deine Kapitaleinnahmen auch nur mit 20 % besteuert und nicht mit 25 % – was während des Jahres von den Banken zu viel abgezogen wurde, bekommst Du durch die Abgabe der Anlage KAP zurück).

    Anlage AUS für ausländische Kapitaleinkünfte

    Dieses Formular musst Du ausfüllen, wenn Du Kapitaleinkünfte im Ausland erzielst, also beispielsweise Zinsen für ein Konto in der Schweiz. Die Anlage AUS musst Du auch dann abgeben, wenn mit dem betroffenen Land ein sogenanntes Doppelbesteuerungsabkommen besteht.

    Anlage VL für vermögenswirksame Leistung und Arbeitnehmer-Sparzulage

    Um die Arbeitnehmer-Sparzulage zu beantragen und erhalten, musst Du Deiner Steuererklärung die Anlage VL beifügen. Normalerweise bekommst Du diese Anlage von dem Kreditinstitut zugeschickt, bei dem Deine vermögenswirksame Anlage erfolgt. Falls sie Dir nicht vorliegt: bitte nachfragen! Denn ohne Anlage VL gibt es keine Arbeitnehmer-Sparzulage.

    Anlage S, Anlage G und Anlage EÜR für Selbststände (Freiberufler, Freelancer, Gewerbetreibende usw.)

    Über die Ermittlung und Versteuerung selbstständiger Einnahmen kann man Bücher schreiben. Hier soll es nur ganz kurz darum gehen, welche Formulare Du als Selbstständiger für die Steuererklärung brauchst. Ob Du eine Bilanz erstellen musst oder eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung reicht (und was das ist), lies bitte an anderer Stelle nach.

    Angenommen, Du erfüllst die Voraussetzungen für eine Einnahmen-Überschuss Rechnung (und musst nicht bilanzieren, was deutlich aufwendiger ist), dann gilt für Deine Steuererklärung folgendes:

    Anlage EÜR (Einnahmen-Überschuss-Rechnung)

    Wenn Du Deinen Gewinn als Selbstständiger über die Einnahmen-Überschuss-Rechnung ermittelst und Deine Jahres-Einnahmen aus der selbstständigen Tätigkeit 17.500 € oder mehr betragen, musst Du das Formular Anlage EÜR abgeben. Es spielt dann auch keine Rolle, ob Du steuerlich als Freiberufler oder als Gewerbetreibender eingestuft wirst (hier steht mehr zu den Unterschieden und zu den Vorteilen einer Freiberuflichkeit).

    Wenn Du in Deinem Betrieb Anlagevermögen hast (Computer, Telefon, Fahrzeug etc.), das nach dem 5.5.2006 angeschafft wurde, musst Du zusammen mit der Einnahmen-Überschuss-Rechnung ein Verzeichnis der Anlagegüter abgeben. Dafür kannst Du den amtlichen Vordruck Anlage AV EÜR benutzen oder Dir eine eigene Aufstellung basteln , die für das Finanzamt aber natürlich verständlich sein muss. Der Einfachheit halber würden wir Dir empfehlen, das Formular Anlage AV EÜR zu benutzen, dann stellt das Finanzamt erfahrungsgemäß weniger Rückfragen.

    Die standardisierte Gewinnermittlung über den Vordruck Anlage EÜR dient der Finanzverwaltung dazu, die Einnahmen, Ausgaben und Jahresergebnisse von Betrieben ohne größeren Aufwand miteinander vergleichen und auf Plausibilität prüfen zu können: Die erfassten Beträge lassen sich auf Knopfdruck auswerten und Referenzwerten gegenüberstellen. Daraus können sich Ansatzpunkte für weitere Überprüfungen ergeben.

    Wichtig: Selbstständige müssen ihre Einkommensteuererklärung samt der Anlage EÜR immer elektronisch beim Finanzamt einreichen.

    Anlage S (Einkünfte aus selbstständiger Arbeit)

    Freiberufler erzielen keine gewerblichen Einkünfte, sondern Einkünfte aus selbstständiger Arbeit. Die Höhe der Einkünfte (Gewinn oder Verlust) trägst Du in die Anlage S ein, die Du Deiner Steuererklärung beifügst. Die Abgabe der Anlage S ist auch dann erforderlich, wenn die Anlage EÜR nicht ausgefüllt werden muss (die Einnahmen also unter 17.500 € liegen).

    Anlage G (Einkünfte aus Gewerbebetrieb)

    Wenn Du als Selbstständiger gewerblich tätig bist, musst Du Deinen Gewinn oder Verlust in der Anlage G eintragen und das Formular Deiner Steuererklärung beilegen.

    Steuerformulare für die Steuererklärung

    Steuerformulare für die Einkommensteuererklärung

    Die Abgabe einer Steuererklärung muss in besonderer Form erfolgen. Damit die eingereichte Steuererklärung vom Finanzamt akzeptiert wird, müssen die amtlich vorgeschriebenen Formulare genutzt werden. Der Mantelbogen zur Steuererklärung ist das zentrale Steuerformular und muss von jedem ausgefüllt werden. Darüber hinaus ist die Steuererklärung in verschiedene Anlagen gegliedert. Jede Anlage steht dabei für eine bestimmte Einkunftsart oder für einen speziellen Aufwand, die im Rahmen einer Steuererklärung geltend gemacht werden können.

    Wichtige Steuerformulare in der Übersicht

    • Mantelbogen: Dieses 4-seitige Hauptformular muss jeder ausfüllen. Hier werden allgemeine Angaben zur Person (Name, Adresse, Kontoverbindung etc.) gemacht, aber auch Handwerkerleistungen oder Behinderungen werden hier eingetragen.
    • Anlage N: Wenn du Einkommen aus nichtselbstständiger Arbeit erzielst und eine Lohnsteuerkarte hast, musst du dieses Formular ausfüllen. Hier trägst du u.a. deine Einkünfte, gezahlte Lohnsteuer und Werbungskosten ein.
    • Anlage S: Als Selbstständiger oder Freiberufler nutzt du dieses Formular, um deine Einkünfte oder Verluste anzugeben.
    • Anlage G: Wenn du einen Gewerbebetrieb angemeldet hast, trägst du Gewinne und Verluste hier ein.
    • Anlage Vorsorgeaufwand: Gezahlte Versicherungsbeiträge und Ausgaben für die Altersvorsorge gehören in dieses Steuerformular. Hierzu zählen etwa Beiträge zur gesetzlichen Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung. Aber auch Beiträge zu einer privaten Kranken- und Pflegeversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen sowie Unfall- und Haftpflichtversicherungen.
    • Anlage KAP: Wenn du Kapitalerträge durch Aktiendepots, Bankeinlagen etc. erzielst, musst du diese hier angeben.

    Wo bekomme ich die Steuerformulare?

    Wenn du deine Steuererklärung komplett selbst und auf Papier machen willst, bekommst du alle notwendigen Steuerformulare und Anlagen entweder vor Ort in deinem Finanzamt oder kannst diese auf der Webseite des Finanzministeriums herunterladen.

    Hinweis: Wenn du über kein ausgeprägtes Steuerwissen verfügst, wirst du schnell feststellen, dass das Ausfüllen der Formulare ganz schön kompliziert und zeitaufwändig ist. In der Regel wesentlich einfacher für Steuerlaien ist die Erstellung einer Steuererklärung mit Hilfe von Steuerprogrammen oder einer Online-Software wie der von StudentenSteuererklärung.

    Alternativen zu den Steuerformularen in Papierform

    Online-Software

    Eine moderne Lösung für eine Steuererklärung per PC, Laptop, Tablet oder Smartphone bieten dir verschiedene Online-Anbieter.

    ELSTER Formular

    Die offiziellen Steuerformulare gibt es auch als elektronische Version im ELSTER-Portal der Finanzämter.

    Steuer CD-ROM

    Du kannst dir eines von vielen Steuerprogrammen auf CR-ROM kaufen und deine Steuererklärung am Computer erstellen.

    Steuerberater

    Wenn du keine Lust darauf hast, selbst eine Steuererklärung zu machen, kannst du auch einen Steuerberater beauftragen.

    Vor- und Nachteile der Alternativen zu den klassischen Steuerformularen

    Eins vorneweg: Welche Variante zur Erstellung einer Steuererklärung die geeignetste ist, hängt natürlich nicht zuletzt von den persönlichen Vorlieben ab. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass viele Menschen mit dem Ausfüllen von Steuerformularen ohne Hilfestellung schnell überfordert sind. Gerade für Studenten eignen sich die klassischen Steuerformulare in Papierform nur bedingt, da sie sich in erster Linie an Arbeitnehmer, Selbstständige oder Rentner richten und viele für Studenten typische Kosten- und Einnahmenpositionen nicht (oder nicht eindeutig) berücksichtigen.

    ELSTER-Formular

    • Wenn im Vorjahr bereits das Elster-Formular genutzt wurde, können viele Daten wieder übernommen werden.
    • Durch eine Plausibilitätsprüfung kann sichergestellt werden, dass das Finanzamt die gemachten Angaben akzeptiert.
    • Die Vergleichsfunktion ermöglicht die Überprüfung der Daten der Erklärung mit den Daten des Steuerbescheids auf Abweichungen hin.
    • Das Elster-Formular kann auch genutzt werden, wenn einem noch keine Steuernummer zugewiesen wurde.
    • Das Elster-Formular unterscheidet sich kaum von den Steuerformularen auf Papier.
    • Es eignet sich daher nur für all jene, die auch ohne Probleme mit den Formularen in Papierform zurechtkommen.
    • Für Studenten ist zudem nicht sofort ersichtlich, wo z.B. welche Studienkosten eingetragen werden können.
    • Relativ hoher Zeitauwand.

    Steuer CD-ROMs

    • Die Steuer CD-ROMs verzichten auf komplizierte Formulare.

    • Die Programme erlauben meist nur die Steuererklärung für ein bestimmtes Jahr.
    • Wer mehrere Steuererklärungen machen will, muss auch mehrere CD-ROMs kaufen.
    • Die CD-ROMs sind gerade für Studenten nur bedingt geeignet, da sie nicht eindeutig auf deren persönliche Situation eingehen.
    • Relativ hoher Zeitaufwand.

    Steuerberater

    • Umfassende Steuerberatung zur individuellen Lebens- und Studiensituation.
    • Der Steuerberater übernimmt bei Bedarf die Kommunikation mit dem Finanzamt.
    • Kaum Zeitaufwand für den Kunden selbst.
    • Die Dienstleistung eines Steuerberaters ist meist mit hohen Kosten verbunden.

    Online-Steuererklärungen

    • Keine komplizierten Formulare, sondern zumeist Datenabfrage in einfacher Interview-Form.
    • Viele Hilfen & Tipps ermöglichen eigenständige Erstellung einer Steuererklärung.
    • Oft geräteunabhängige Erstellung der Erklärung möglich: PC, Laptop, Tablet oder Smartphone.
    • Automatische Übertragung der Angaben in das offizielle Steuerformular.
    • Steuerformular kann direkt online ans Finanzamt gesendet werden.
    • Internetverbindung als notwendige Voraussetzung.
    • Zumeist keine Berücksichtigung der speziellen Steuer-Situation von Studenten.

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    Steuererklärung 2014: Das sind die wichtigsten Anlagen

    Anlagen Die wichtigsten Formulare für Ihre Steuererklärung

    B ei Steuerformularen ist für jeden was dabei: Von der Anlage „N“, der Anlage „S“ oder auch der Anlage „Kind“ haben die meisten wohl schon einmal gehört. Auch die Anlage „Vorsorgeaufwand“ dürfte vielen ein Begriff sein. Doch die Finanzbehörden halten auch noch Exotisches bereit. Zum Beispiel die Anlage mit der Ziffer 085: „Weinbau“.

    Nicht alle Steuerformulare sind für jeden gleich wichtig. Einige halten jedoch überraschende Steuersparmöglichkeiten bereit.

    Außer dem „Mantelbogen“ oder auch „Hauptvordruck“ genannten Hauptformular für die Steuererklärung, müssen Steuerzahler noch weitere Bögen ausfüllen. Mit wenigen Ziffern, Worten und Kreuzchen an den richtigen Stellen können sie ihre Abrechnung mit dem Fiskus ganz schnell machen – und so in vielen Fällen auch mit einer baldigen Rückzahlung rechnen.

    Der Mantelbogen ist für alle da

    In den Mantelbogen gehören die allgemeinen Angaben zum Steuerzahler. Wichtig für einen reibungslosen Ablauf ist, die Steuernummer einzutragen. Und – so banal es auch klingen mag – das richtige Finanzamt anzugeben. Nach einem Umzug ändert sich nicht nur die eigene Adresse. Auch das zuständige Finanzamt ist in der Regel ein anderes.

    Zuständig ist immer das Finanzamt des aktuellen Wohnsitzes. Bei einem Zweitwohnsitz ist das Finanzamt des Wohnsitzes zuständig, an dem man sich vorwiegend aufhält.

    Bei „Religionszugehörigkeit“ muss man auch dann etwas eintragen, wenn man keiner oder keiner kirchsteuerberechtigten Religionsgemeinschaft angehört: „VD“ ist dann die richtige Abkürzung. Auf dem Bogen stehen nur die in Deutschland am weitesten verbreitenden Religionen: Evangelisch = „EV“, Römisch-Katholisch = „RK“.

    Doch der Religionsschlüssel ist länger: Wer in der Alt-Katholischen Kirche ist, trägt „AK“ ein. Freie Religionsgemeinschaft Alzey: „FA“, Freireligiöse Landesgemeinde Baden: „FB“, Freireligiöse Landesgemeinde Pfalz: „FG“, Freireligiöse Gemeinde Mainz: „FM“, Freireligiöse Gemeinde Offenbach am Main: „FS“, Israelitische Religionsgemeinschaft Baden: „IB“, Israelitische Kultussteuer Land Hessen: „IL“, Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs: „IW“, Jüdische Kultussteuer (NRW): „JD“ und „Jüdische Kultussteuer (Hamburg): JH“. Mit „IS“ haben einen gemeinsamen Religionsschlüssel für die Steuererklärung: die Israelitische Bekenntnissteuer (Bayern), die Israelitische Kultussteuer Frankfurt, die Jüdische Kultusgemeinden Koblenz und Bad Kreuznach sowie die Synagogengemeinde Saar.

    Auch wenn Eheleute und eingetragene Lebenspartner eine gemeinsame Einkommensteuererklärung abgeben können, müssen beide einzeln aufgeführt werden. In Zeile 24 können verpartnerte oder verheiratete Paare ihre Veranlagungsart wählen. Wer hier kein Kreuzchen setzt, wird vom Finanzbeamten automatisch zusammen veranlagt – diese Veranlagungsart gilt im Regelfall auch als die günstigere.

    Die begehrte Steuerrückerstattung gibt es natürlich nicht bar auf die Hand, sondern per Überweisung. Dafür müssen IBAN, Kontoinhaber sowie – bei ausländischen Kreditinstituten – der BIC angegeben werden. Auch hier sollten sich besser keine Tippfehler einschleichen, damit sich die Auszahlung nicht verzögert.

    Anlage „N“ ist wichtig für Arbeitnehmer

    Wichtig für Arbeitnehmer ist vor allem die Anlage „N“. Hier werden die Werbungskosten eingetragen, die einen großen Posten ausmachen. Insbesondere den Arbeitsweg kann jeder abrechnen. Egal, auf welche Weise man zur Arbeit gelangt: Das Finanzamt erkennt pro Tag und Kilometer 30 Cent steuermindernd an. Geltend machen lässt sich jedoch meist nur die einfache Entfernung.

    „Den Pauschbetrag von 1000 Euro erreichen die meisten Beschäftigten allein schon durch die Fahrten zur Arbeit“, erklärt Erich Nöll vom Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine (BDL). Fährt etwa ein Arbeitnehmer an 220 Arbeitstagen 15 Kilometer zur Arbeitsstätte, kommen 990 Euro zusammen. Weitere Werbungskosten wirken sich dann also schnell steuermindernd aus.

    Wichtig: In Zeile 31 der Anlage „N“ muss die erste Tätigkeitsstätte stehen. Bisher hieß dieser Begriff „regelmäßige Arbeitsstätte“. Hinter der Begriffsänderung verbirgt sich eine Neuerung: „Bei mehreren Arbeitsstellen kann der Arbeitgeber einen beliebigen Ort als erste Tätigkeitsstätte festlegen“, erklärt Uwe Rauhöft vom Neuen Verband der Lohnsteuerhilfevereine (NVL). „Das kann auch ein Arbeitsort sein, der nur selten aufgesucht wird.“

    Steuerlich bezahlt machen sich neben Beiträgen zu Berufsverbänden (Zeile 40) und Fortbildungskosten (Zeile 44) Dienstreisen, die ab Zeile 49 in die Anlage „N“ kommen. Für Verpflegungspauschalen, die hier geltend gemacht werden können, gelten seit Anfang 2014 neue Sätze. Bei einer Abwesenheit von 8 Stunden werden jetzt 12 Euro erstattet. Ist der Arbeitnehmer aus beruflichen Gründen 24 Stunden von seiner Wohnung entfernt, bekommt er 24 Euro.

    Bezahlt der Arbeitgeber die Mahlzeiten, wird die Verpflegungspauschale allerdings gekürzt. Der Steuererklärung muss mitunter eine formlose Übersicht beigefügt werden, denn der Vordruck sieht nur eine Eintragung des Gesamtbetrages vor. Die neuen Regelungen zu den Verpflegungspauschalen gelten auch für die doppelte Haushaltsführung, wenn Beschäftigte etwa wegen eines neuen Jobs umziehen (ab Zeile 61).

    Selbstständige und Freiberufler reicht Anlage „S“ oft nicht

    Für Selbstständige und Freiberufler gibt es eine magische Grenze: Sie liegt bei 17.500 Euro. Wenn die Betriebseinnahmen unter 17.500 Euro im Jahr bleiben, reicht es – zusätzlich zu Mantelbogen und Anlage „S“ – eine plausible Übersicht der Einnahmen und Ausgaben per Post an das Finanzamt zu schicken.

    Jeder Freiberufler aber, der mehr als 17.500 Euro verdient, muss eine Einnahmenüberschussrechnung („EÜR“) erstellen und seine Steuererklärung elektronisch über die Plattform Elster an das Finanzamt übermitteln, erklärt Isabel Klocke vom Bund der Steuerzahler Deutschland (BdSt). Wer gewerblich tätig ist, muss eine Bilanz erstellen, ergänzt Nora Schmidt-Kesseler, Hauptgeschäftsführerin der Bundessteuerberaterkammer (BstBK).

    Quelle: Infografik Die Welt

    Wolfgang Wawro vom Deutschen Steuerberaterverband (DstV) warnt: „Seit 2015 muss eine ordnungsgemäße Aufzeichnungspflicht zeitnah erfolgen.“ Das bedeutet: Einnahmen und Ausgaben müssen wöchentlich erfasst werden. Es lohnt sich, Kosten für das Büromaterial, Fahrtkosten sowie Ausgaben für Weiterbildung, Vorsorge oder Beiträge für Berufsverbände in der Steuererklärung anzugeben. Sie werden als Betriebsausgaben gegen die Einnahmen verrechnet. Die Belege müssen im Original vorliegen, beziehungsweise nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung elektronisch abgelegt werden.

    Anlage „Kind“ für Familien

    In der Anlage „Kind“ tragen Eltern in Zeile 6 ein, wie viel Kindergeld sie im vergangenen Jahr erhalten haben: 2208 Euro für das erste und das zweite Kind, für das dritte 2280 Euro und für alle weiteren Kinder je 2580 Euro (Zeile 7). Ab einer bestimmten Einkommenshöhe profitieren Eltern zudem von Kinderfreibeträgen. Das Finanzamt prüft im Rahmen einer Einkommensteuererklärung automatisch, ob Eltern durch die Kinderfreibeträge mit größeren Steuerersparnissen rechnen können. Die Freibeträge (jeweils 2184 Euro) werden dann mit dem Kindergeld verrechnet.

    Zum Freibetrag, der das Existenzminimum sichern soll, kommt einer für den Betreuungs-, Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf von 1320 Euro je Elternteil hinzu. Auch Adoptiv-, Pflege-, Stief- oder Großeltern können Freibeträge beantragen (Zeilen 10 bis 14 beziehungsweise 41 bis 43).

    Kindergeld gibt es grundsätzlich für alle Kinder bis zum 18. Lebensjahr. Vor Abschluss der ersten Berufsausbildung oder eines Erststudiums wird es unabhängig vom Einkommen des Nachwuchses gezahlt (Zeilen 15 bis 27). Wer sich in einer zweiten Ausbildung befindet, bekommt die Familienförderung nur, wenn er wöchentlich regelmäßig nicht mehr als 20 Stunden nebenbei oder in einem Minijob arbeitet.

    Lebt der Nachwuchs für eine Ausbildung oder ein Studium in einer anderen Stadt, können Eltern zusätzlich einen Ausbildungsfreibetrag beantragen (924 Euro als außergewöhnliche Belastung, Zeilen 50–52). Alleinerziehende können vom Entlastungsbetrag profitieren (1308 Euro pro Jahr, Zeilen 44 bis 49).

    Für Kinder, die das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können Eltern Betreuungskosten bis 6000 Euro abrechnen – davon werden dann zwei Drittel steuerlich berücksichtigt (Zeilen 67 bis 69). Unter Betreuungskosten fallen Ausgaben für den Kindergarten, den Hortplatz, aber auch für eine Tagesmutter.

    Anlage „KAP“ für Sparer

    Anleger zahlen zwar bereits auf alle Kapitalerträge Abgeltungsteuer: Wenn Dividenden ausgeschüttet, Zinsen gezahlt oder Veräußerungsgewinne realisiert werden, führen Banken, Bausparkassen, Fondsgesellschaften oder auch Versicherer die fällige Steuer grundsätzlich automatisch an das Finanzamt ab. Damit ist eigentlich alles erledigt. Eine Steuererklärung kann sich aber trotzdem oft lohnen. Und manchmal ist sie sogar ein Muss.

    Verpflichtet, die Anlage „KAP“ auszufüllen, sind Anleger, die 2014 keine Kirchensteuer auf ihre Kapitalerträge gezahlt haben, obwohl sie kirchensteuerpflichtig sind. Sie müssen in das Kästchen in Zeile 6 eine 1 eintragen. „Ab 2015 Jahr erfolgt der Abzug der Kirchensteuer dann automatisch“, erklärt Rauhöft vom Neuen Verband der Lohnsteuerhilfevereine. Für den Abzug der Kirchensteuer muss die einbehaltene Abgeltungsteuer in Zeile 47 und der Solidaritätszuschlag in Zeile 48 eingetragen werden. Die entsprechenden Angaben findet man in den Steuerbescheinigungen des Geldinstituts.

    Die Pflicht zur Abgabe der Anlage „KAP“ trifft außerdem alle Anleger, deren Steuern auf Kapitalerträge nicht automatisch abgeführt werden. Das ist zum Beispiel bei privaten Darlehen der Fall (Zeile 14).

    Auch wenn Anleger einen thesaurierenden Fonds einer ausländischen Fondsgesellschaft haben, müssen die Formulare ausgefüllt werden. Thesaurierend heißt, dass die jährlichen Ausschüttungen des Fonds wieder angelegt werden (Erträge in Zeile 15 eintragen). Wurde Quellensteuer erhoben und bereits angerechnet, muss diese in Zeile 50 eingetragen werden. In Zeile 51 werden noch nicht angerechnete Quellensteuern eingetragen.

    Quelle: Infografik Die Welt

    Vornehmen sollten sich die Anlage „KAP“ auch alle Anleger und Sparer, die ihren Sparerfreibetrag nicht optimal aufgeteilt haben, empfiehlt Klocke vom Bund der Steuerzahler. Kapitaleinkünfte bis zu 801 Euro pro Jahr oder 1602 Euro bei Ehepaaren sind nämlich steuerfrei. Die Geldinstitute führen bei einem Freistellungsauftrag auf geringere Erträge keine Steuern ab. Wer mehrere Depots hat und den Freibetrag nicht optimal aufgeteilt hat, kann sich zu viel gezahlte Steuer zurückholen. Dafür in Zeile 5 eine 1 eintragen.

    In Zeile 12 wird der für die angegebenen Kapitalerträge in Anspruch genommene Sparer-Pauschbetrag eingetragen und die Erträge in den Zeilen 7 bis 11 erklärt. In Zeile 13 tragen Anleger den Teil des Sparer-Pauschbetrags ein, der auf die nicht eingetragenen Kapitalerträge entfällt. Trifft das nicht zu, steht hier eine 0.

    Lohnenswert kann das Ausfüllen der Anlage KAP zudem sein, wenn der persönliche Steuersatz unter dem Abgeltungsteuersatz von 25 Prozent liegt. Zumeist sind es Rentner, die hier profitieren. Denn Ruheständler können zusätzlich zum Sparerfreibetrag über einen Altersentlastungsbetrag von bis zu 1900 Euro verfügen. Hier lohnt sich eine Günstigerprüfung, die in Zeile 4 beantragt wird. Voraussetzung ist, sämtliche Kapitalerträge anzugeben.

    Die wichtigsten Informationen zu Ihrer Steuererklärung – zugeschnitten auf Ihre persönliche Situation – sowie Ratschläge von Experten und Rechner, mit denen Sie Ihre Steuerlast ermitteln können, finden Sie in unserem großen Steuer-Ratgeber.

    Ratgeber Steuern Unbeliebte Behörde

    • Von Stephan Maaß
    • 16.10.2015

    Ratgeber Steuern Pille, Föhn, Toupet

    • Von Berrit Gräber
    • 16.10.2015

    Geldanlage Georg Fahrenschon

    • Von Anne Kunz
    • 17.11.2017

    Wirtschaft Bundeshaushalt

    • Von Dorothea Siems
    • 13.12.2017

    Geld Datenaustausch

    • Von Karsten Seibel
    • 19.11.2017

    • Von Berrit Gräber
    • 17.11.2017
    • Chevron Up

    Ein Angebot von WELT und N24. © WeltN24 GmbH

    Источники: http://www.steuertipps.de/die-erste-steuererklaerung/finanzamt-und-formalitaeten/steuererklaerung-welche-formulare-musst-du-ausfuellen-und-was-gehoert-da-rein, http://www.studentensteuererklaerung.de/elster-steuerformulare, http://www.welt.de/finanzen/ratgeber-steuern/article140437907/Die-wichtigsten-Formulare-fuer-Ihre-Steuererklaerung.html

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