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    Elster anlage v

    Anlage V zur Steuererklärung 2012

    • Zuletzt aktualisiert: 13. Dezember 2012
    • Von: Finanztip-Redaktion

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    Steuerformular Anlage V – Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung:

    Download / Ausfüllen für Steuererklärung 2012 an Finanzamt (Veranlagung):

    Anlage V oder alternativ Steuerformular Anlage V – Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung oder zur Startseite der Steuerformulare Einkommensteuer, wo Sie auch Steuervordrucke der Vorjahre finden. Klicken Sie im interaktiven Steuerformular für weitere (amtliche) Informationen und Hinweise auf den Button "Anleitung". Download der (über Formular-Server) Anleitung zum korrekten Ausfüllen des Steuerformulars.

    Ausfüllen und Anleitung zur Anlage V

    Dem Steuervordruck ist eine Anleitung beigefügt, die aber für viele Steuerzahler zu viel "Amtsdeutsch" enthält. Auch hier können sich die Informationen zum Ausfüllen des Steuerformulars nicht ganz dieser "Sprache" entziehen, weil viele Rechtsbegriffe im Steuerrecht so von Gesetz und Rechtsprechung definiert sind.

    Auf der Vorderseite sind die Einkünfte aus bebauten Grundstücken, d.h. in der Regel die Mieteinnahmen und die erhaltenen Gelder für Umlagen (z.B. Betriebskosten aus vermieteter Wohnung). Bei verbilligter Überlassung an Wohnraum ist ab dem Jahr 2012 keine Prognose über die Einkunftserzielung mehr notwendig. Dazu muss man aber beachten, dass die Miete für die Überlassung einer Wohnung zu Wohnzwecken mindestens 66 Prozent der ortsüblichen Marktmiete ausmacht. Handelt es sich um eine Ferienwohnung, teilen Sie auf einem besonderen Blatt auch die Anzahl der jeweiligen Kalendertage mit, an denen diese Wohnung vermietet, eigengenutzt, unentgeltlich an Dritte überlassen wurde oder leer stand.

    Andere Einkünfte: Darunter fallen vor allem Mieteinnahmen aus der Vermietung von unbebauten Grundstücken, Stellplätzen, Lagerplätzen sowie möblierten Zimmern und de Untervermietung von gemieteten Räumen.

    Einzutragende Werbungskosten

    Ausgaben, die im Zusammenhang mit einer Wohnung oder einzelnen Räumen anfallen, sind Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung, wenn aus der Wohnung oder den Räumen entsprechende Einnahmen erzielt werden oder in Zukunft erzielt werden sollen.

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    Alles Wissenswerte zur Anlage V (Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung )

    Wer als Steuerpflichtiger Gewinne aus der Vermietung oder Verpachtung von Häusern, Wohnungen oder sonstigen Immobilien erzielt, muss über diese bei seiner Einkommensteuererklärung separat in der sogenannten Anlage V Auskunft geben.

    Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung müssen in der Anlage V angegeben werden. Auch die Werbungskosten aus Vermietungseinkünften geben Sie in diesem Formular an.

    Hierbei erleichtert es die Arbeit ungemein, wenn eine entsprechende Software zur computergestützten Bearbeitung genutzt wird, wie zum Beispiel die SteuerSparErklärung. Wird die Erklärung händisch bearbeitet, gilt es, Einiges zu beachten. Dies wird hier an den wesentlichen Abschnitten der Anlage V erklärt.

    Wer muss die Anlage V ausfüllen?

    Grundsätzlich ist jeder zu Angaben in diesem Formular verpflichtet, der Miet- oder Pachteinnahmen verzeichnen kann. Dabei ist es unerheblich, ob eine ganze Immobilie vermietet wird, oder nur einzelne Räume beziehungsweise Wohnungen in einem Gebäude der eigenen privaten oder geschäftlichen Nutzung.

    Es muss nicht für jede Wohneinheit, sondern pro Immobilie eine Anlage V ausgefüllt werden.

    Nachdem grundsätzliche Angaben zu Besitzverhältnissen und Lage der Immobilie sowie zur spezifischen Nutzung gemacht wurden (durchgängige Vermietung, zweitweise Nutzung als Ferienwohnung und so weiter), müssen im Anschluss die konkreten Umlagen der Miete beziffert werden. Diese beinhalten auch Mietnachzahlungen aus dem Vorjahr und Vorauszahlungen für das Folgejahr.

    Darüber hinaus müssen natürlich auch Angaben zu anderen Pachtgegenständen gemacht werden, etwa zu Garagen, Werbeflächen oder unbebauten Grundstücken.

    Ebenso sind hier Angaben zur gezahlten Umsatzsteuer zu machen. Außerdem gilt es, öffentliche Zuschüsse sowie Guthabenzinsen aus Bausparverträgen aufzuschlüsseln.

    Angaben bei Bauherrengemeinschaften, Grundstücksgemeinschaft und Immobilienfonds

    Falls der Steuerpflichtige Teil einer Bauherrengemeinschaft, Grundstücksgemeinschaft oder eines Immobilienfonds ist, müssen die Einkünfte aus dieser Beteiligung ebenfalls genannt werden.

    Zu dieser Kategorie gehören insbesondere Einnahmen aus Untermietverhältnissen, die auf einem gesonderten Blatt formlos beziffert werden müssen.

    Untermieteinkünfte, die 520 Euro jährlich nicht überschreiten, müssen nicht versteuert werden. Allerdings bedeutet das auch, dass keine mit der Mieteinheit in Verbindung stehenden Kosten steuerlich abgesetzt werden können.

    Als Werbungskosten werden im Großen und Ganzen Ausgaben bezeichnet, die der Eigentümer tätigen musste, um Mieteinnahmen zu erzielen. Klassischerweise gehören hierzu beispielsweise Maklerkosten, Renovierungsmaßnahmen aber auch Kreditzinsen, die durch den Kauf der Immobilie entstanden sind.

    Um Werbungskosten geltend zu machen, ist es nicht zwingend nötig, dass bereits eine Vermietung stattfindet. Wenn die Absicht zur Vermietung nachgewiesen werden kann, reicht auch das.

    Zusätzlich ist die sogenannte Abschreibung für Abnutzung (AfA) möglich. Hier können prozentuale Anschaffungswerte für abnutzbare Elemente der Immobilie geltend gemacht werden.

    Geldbeschaffungskosten und anschaffungsnaher Aufwand

    In diese Rubrik gehören zum Beispiel Notarkosten und Grundbuchkosten, ein marktübliches Darlehensaufgeld (Damnum, Disagio) sowie Erhaltungsaufwendungen, die zur Instandhaltung der Immobilie getätigt wurden.

    Achtung: Werden in den ersten drei Jahren nach dem Immobilienkauf mehr als 15 Prozent des Anschaffungspreises für Reparaturen ausgegeben, zählen diese nicht zum Erhaltungsaufwand, sondern werden als anschaffungsnaher Aufwand betitelt. Das bedeutet, dass sie nicht direkt abgezogen werden können, sondern auf die Anschaffungskosten aufgeschlagen werden und so über die Abschreibung für Abnutzung zur Geltung kommen.

    Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung müssen in der Anlage V angegeben werden. Auch die Werbungskosten aus Vermietungseinkünften geben Sie in diesem Formular an.

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    Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

    Vermietung und Verpachtung: Anlage V der Steuererklärung

    Die Anlage V der Steuererklärung ist von allen Personen auszufüllen, die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung beziehen.

    Dazu zählen alle Einnahmen, die aus bebauten Grundstücken (Haus, Wohnung, etc.) sowie aus der Überlassung bestimmter Rechte (Urheberrechte, Ausbeuterechte, etc.) erwirtschaftet werden.

    Zudem gibt es noch einen Spezialfall: Auch die Zinsen aus Bausparverträgen gehören in die Anlage V der Steuererklärung, insofern die Verträge entweder für den Kauf eines Grundstücks, einen Hausbau oder die Umschuldung einer Immobilie verwendet worden ist.

    Die Anlage über Vermietung und Verpachtung dient zudem dazu, die Abschreibungen und Abzüge aller Kosten der Immobilien geltend zu machen.

    Pro Immobilie eine Anlage einreichen

    Besitzt man mehr als eine Immobilie bzw. mehr als ein Grundstück oder ein Recht, aus dem man Einnahmen durch Vermietung oder Verpachtung erzielt, so ist für jede von diesen eine eigene Anlage V mit der Steuererklärung einzureichen.

    Ist eine der Einnahmequellen im Ausland beheimatet, so muss eine Anlage V-AUS für diese ausgefüllt werden. Nicht notwendig ist es, die Anlage für Vermietung und Verpachtung auszufüllen, wenn die entsprechenden Immobilien oder Gebäudeteile ausschließlich zu eigenen Zwecken genutzt werden.

    Mieten und Umlagen angeben: Auf den Marktpreis achten

    Auf der ersten Seite der Anlage V werden die Einnahmen aus bebauten Grundstücken vermerkt. In aller Regel wird es sich also um Mieteinnahmen handeln. Hierbei sind auch die Umlagen anzugeben (Nebenkosten der Mieter).

    Vermietet man Ferienwohnungen, sind auf einem gesonderten Bogen Papier die exakten Kalendertage der Vermietungen anzugeben.

    Vermietet man Wohnungen oder Häuser zu Wohnzwecken ist zudem darauf zu achten, dass der Mietpreis wenigstens 66 Prozent der marktüblichen Miete in der Region ausmachen muss.

    Anteilige Einkünfte und sonstige Einkünfte in der Anlage V vermerken

    Ist man nicht alleiniger Besitzer, sondern Mitglied einer Eigentumsgemeinschaft, so muss der Name der Gemeinschaft sowie der Anteil der eigenen Einnahmen an den Gesamteinnahmen angegeben werden. Ist dieser unbekannt, reicht der Hinweis noch offen.

    Die Eigentumsgemeinschaft muss eine gesonderte Erklärung abgeben. Das Finanzamt führt in der Folge die entsprechende Berechnung durch.

    Zu den sonstigen bzw. anderen Einkünften aus Vermietung und Verpachtung, die anschließend in der Steuererklärung angegeben werden müssen, zählen Einnahmen aus:

    • Der Vermietung von unbebauten Grundstücken
    • Der Vermietung von Lagerplätzen
    • Der Vermietung von möblierten Zimmern
    • Der Untervermietung von gemieteten (Wohn-)Flächen

    Die Werbungskosten

    Werbungskosten, die in der Steuererklärung im Zusammenhang im Vermietung und Verpachtung vermerkt werden dürfen, sind alle Ausgaben, die für die aktuelle oder zukünftige Erreichung dieser Einnahmen dienen. In der Hauptsache handelt es sich deshalb um Abschreibungen.

    Im Steuerrecht werden diese mit dem Kürzel AfA bezeichnet. Dieses steht für ‚Abschreibungen für Abnutzungen‘.

    Wird für eine Immobilie die AfA erstmals in die Anlage für Vermietung und Verpachtung der Steuererklärung aufgenommen, muss eine weitere Kostenaufstellung hinzugefügt werden. Als Erbauer dreht sich diese um die Bau- bzw. Herstellungskosten. Als Käufer handelt sie von den Anschaffungskosten.

    Zudem können auch die Finanzierungskosten gesondert in der Anlage V eingetragen werden. Zu diesen zählen Schuldzinsen und Geldbschaffungskosten. Zu den Schuldzinsen zählt auch ein Disagio (Darlehensabgeld), soweit es marktüblich ist.

    Ansonsten kann nur der marktübliche Teil abgezogen werden. Der Zeitraum der Zinsfestschreibung muss zudem wenigstens fünf Jahre betragen und das Darlehensabgeld darf höchstens fünf Prozent der Kreditsumme ausmachen.

    Abgezogen in der Anlage für Vermietung und Verpachtung werden dürfen zudem Kosten für kleinere Reparaturen oder Instandhaltungsmaßnahmen. Hierfür kann man zumeist eine Pauschale bis zu 150 Euro ansetzen, für die das Finanzamt keinen gesonderten Nachweis verlangt.

    Источники: http://www.finanztip.de/steuererklaerung-anlage-v/, http://www.steuertipps.de/steuererklaerung-finanzamt/themen/anlage-v, http://www.steuerklassen.com/steuererklaerung/anlagen/anlage-v/

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