Elster programm steuererklärung

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    ElsterFormular

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    Autoren Quote

    Michael Humpa

    Das ElsterFormular erleichtert das Ausfüllen der jährlichen Steuererklärung. Mit Steuersoftware von WISO & Co. kann das ElsterFormular freilich nicht mithalten: Richtige Hinweise auf Pauschalen und die Absetzbarkeit von Sonderausgaben sucht man vergeblich.

    Kompatibel mit Windows 10

    und 5 weiteren Systemen.

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    Steuererklärung am PC ausfüllen

  • verschlГјsselte Гњbertragung
  • Beschreibung

    CHIP Fazit

    Wer keine steuerberatenden Funktionalitäten braucht, für den ist das ElsterFormular das perfekte Tool für die jährliche Steuererklärung.

    Michael Humpa | CHIP Software-Redaktion

    Die CHIP Redaktion sagt:

    Wollen Sie die Einkommensteuererklärung online abgeben, nutzen Sie doch einfach das ElsterFormular, die offizielle Software der Steuer-Verwaltung der Länder.

    Keine Probleme mit dem ElsterFormular

    Eine Kurzanleitung zum Online-Portal „Elster Online“ finden Sie auf praxistipps.chip.de. DarГјber hinaus bekommen Sie auf der offiziellen Website ein kostenloses PDF-Handbuch, das Ihnen im Detail alle Funktionen des Programm zeigt.

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    Kostenlose Vorlagen für gewerbliche Spesenabrechnungen und Rechnungen für Word und Excel.

    Software für Steuererklärung: Warum Elster schlechter ist

    Ratgeber Software für die Steuererklärung – Was ist gut?

    V iele gehen im Frühjahr zum Finanzamt, holen sich einen Packen Formulare auf grau-grünem Papier und reservieren sich ein Wochenende, um in Schuhkartons oder Ordnern gesammelte Belege in die Steuererklärung einzutragen. Schneller als mit Stift und Papier geht es aber am Computer – entweder mit gekaufter Software oder dem kostenlosen Elster-Programm der Finanzverwaltung.

    Zeit lässt sich etwa durch die vorausgefüllte elektronische Steuererklärung sparen. Deren Grundidee ist, dass beim Finanzamt einige Daten wie Adresse, Bankverbindung oder Zahl der Kinder vorliegen und andere wie Lohnsteuer und Krankenversicherung elektronisch übermittelt werden. Um das alles nutzen zu können, muss man sich aber einmal unter Elsteronline.de registriert und ein elektronisches Zertifikat beantragt haben.

    „Das Finanzamt weiß aber nicht alles“, warnt Markus Fischer von der Stiftung Warentest. Deshalb sollte auch niemand die vorausgefüllte Erklärung einfach abgeben, sondern sie durch die Angaben ergänzen, mit denen sich Steuern sparen lassen. „Das sind zum Beispiel Fahrt- und Reisekosten, Ausgaben für Kinderbetreuung oder Handwerker.“

    Elster macht viele Fehler

    Wer die Software der Finanzverwaltung nutzt, „muss wissen, wo welche Angaben gemacht werden müssen“, erklärt Fischer. „Elster hilft einem nicht bei der Steuererklärung, kommerzielle Software hat dagegen diesen Anspruch.“ Genauso wie bei Hilfe-Apps bestehe ihre Grundidee darin, dem Nutzer die richtigen Fragen zu stellen.

    Mit diesen sechs Tipps können Sie richtig Geld sparen

    Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

    Ob Mietnebenkosten oder Versicherungen: Viele Ausgaben, die das auf den ersten Blick nicht unbedingt vermuten lassen, können steuerlich geltend gemacht werden. Hier sind sechs lohnende Hinweise.

    Quelle: Die Welt

    Dass dieser Unterschied Geld kosten kann, zeigt ein Versuch der „Computerbild“: Leser setzten sich unter Aufsicht an den Computer und gaben ihre Steuerdaten ein. „Allen rechnete Elster eine geringere Steuererstattung aus als die kommerziellen Programme“, fasst „Computerbild“-Redakteur André Hesel das Ergebnis zusammen.

    Ein weiterer Elster-Kritikpunkt: „Manchmal wurden wegen der fehlenden Nutzerführung Daten falsch eingetragen.“ Zudem wiesen Kaufprogramme auf Pauschalen etwa für Kontoführung hin – Elster nicht.

    „Elster ist nicht intuitiv zu bedienen“, bestätigt auch „Finanztest“-Experte Fischer. Wer aber bereits früher mit den Formularen fertig geworden sei, komme auch mit Elster klar und spare Zeit und Papier. So müssen etwa bei elektronischer Übermittlung weniger Belege an die Behörde geschickt werden. Und wenn die digitale Erklärung rechtzeitig auf dem Finanzamtsserver angekommen ist, dürfen fehlende Belege auch später nachgereicht werden.

    Digital und Papier gleichzeitig

    Wer fürchtet, elektronisch vielleicht vorschnell falsche Angaben auf den Weg zu bringen, kann die mit Steuersoftware ausgefüllten Formulare auch weiterhin ausdrucken, genau lesen, noch einmal drüber schlafen und sogar nach wie vor persönlich beim Finanzamt abgeben. Beides lässt sich auch kombinieren, erklärt André Hesel.

    Die Daten könnten ohne Zertifikat digital zum Finanzamt gesendet werden, und eine komprimierte Steuererklärung auf Papier wird dann nachgereicht. Allerdings ist in diesem Fall für die Fristwahrung nicht die elektronische Übermittlung, sondern der Eingang der Papiererklärung beim Finanzamt entscheidend.

    Jede zweite Abrechnung ist fehlerhaft

    Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

    Die Deutschen Mietervereine raten, die Aufstellung des Vermieters genau zu prüfen, denn Millionen Betriebskostenabrechnung sind mangelhaft. Darauf sollten Sie als Mieter achten.

    Quelle: Die Welt

    An die Fähigkeiten eines Steuerberaters kommt nach Meinung von Fischer und Hesel auch die beste Software nicht heran. Lohnenswert ist das Hinzuziehen des Profis insbesondere, wenn es um Gewerbe oder Selbstständigkeit geht.

    Vielen Hausbesitzern, die mit einer Fotovoltaikanlage Strom einspeisen, sei etwa nicht bewusst, dass dies Einkünfte aus Gewerbebetrieb bedeute, sagt Annekathrin Wernsdorf, Referentin im Steuerberaterverband. Und Selbstständigen biete ein Steuerberater zusätzlich betriebswirtschaftliche Beratung.

    „Allerdings gilt bei vielen Arbeitnehmern, dass ein Steuerberater ungefähr den Betrag kostet, den er spart“, sagt Redakteur Hesel. „Wer sich unsicher ist, was er da tut und reinschreiben muss, kann sich auch an einen Lohnsteuerhilfeverein wenden“, ergänzt Fischer. Einig sind sich die beiden in einem anderen Punkt: Es lohne sich fast immer, eine Steuererklärung abzugeben.

    Viele Programme suchen nach Fehlern

    Für alle, die davon noch nicht überzeugt sind, hat Fischer eine beruhigende Gewissheit: „Wenn Sie freiwillig eine Steuererklärung abgeben, und es kommt doch zu einer Nachzahlung, können Sie die sogar zurückziehen.“

    Die Steuererklärung soll einfacher werden

    Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

    Eineinhalb Jahre wurde über die Vereinfachung der elektronischen Steuererklärung diskutiert. Nun hat das Kabinett sie auf den Weg gebracht. Künftig soll vieles automatisch und digital laufen.

    Quelle: Die Welt

    Der Preis für die Steuerhelfer am PC liegt ungefähr zwischen 15 und 40 Euro. Wer diese Summe in diesem Jahr sparen und noch einmal das Programm von 2015 verwenden möchte, wird enttäuscht. Zum einen achten die Anbieter darauf, dass nur mit der aktuellen Software produzierte Ergebnisse als Steuererklärung 2016 gekennzeichnet werden können.

    Und abgesehen davon gebe es in jedem Jahr Änderungen, die nicht nur einzelne Gruppen, sondern alle Steuerzahler beträfen, betont André Hesel von der „Computerbild“. Mit der Abgabe der Steuererklärung ist der Job der gekauften Software aber noch nicht vorbei: Viele Programme können den elektronischen Steuerbescheid analysieren.

    Entdecken sie Fehler, werden für viele Einzelfälle passende Musterbriefe angeboten, mit denen unkompliziert Einspruch beim Finanzamt erhoben werden kann, erklärt Hesel. „Bei manchen Programmen sind das mehr als 200.“

    Geld Steuererklärung

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    • Von Berrit Gräber
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    • Von Daniel Eckert
    • 13.12.2017
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    Ein Angebot von WELT und N24. © WeltN24 GmbH

    Ratgeber Elster

    Schneller Geld zurück mit der elektronischen Steuererklärung

    • Zuletzt aktualisiert: 23. August 2017
    • Von: Udo Reuß

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Kürzel Elster steht für elektronische Steuererklärung. Die zentrale Website elster.de versteht sich als Online-Finanzamt.
    • Steuerpflichtige können über mehrere Wege elektronische Steuererklärungen und Steueranmeldungen erstellen und abgeben: über das kostenlose Programm der Finanzverwaltung namens Elster-Formular, im Browser über „Mein Elster“ oder mithilfe kommerzieller Steuersoftware, die sich dann bei Elster anmeldet.
    • Unternehmer und Selbstständige müssen ihre Steuererklärungen und -anmeldungen elektronisch abgeben. Arbeitnehmer, Rentner und Pensionäre können dies freiwillig tun.
    • Seit Ende Juli 2017 ist das Elster-Online-Portal benutzerfreundlicher. Als eingeloggter Nutzer haben Sie nun eine individualisierte Startseite. Dafür müssen Sie Ihre passende Benutzergruppe, zum Beispiel als Arbeitnehmer „Privatpersonen“, auswählen.
    • Auf der Startseite integriert ist jetzt auch „Mein Elster“, das das bisherige Elster-Online-Portal unter www.elsteronline.de ablöste.

    So gehen Sie vor

    • Das Programm Elster-Formular können Sie auf elster.de herunterladen und auf Ihrem PC installieren. Ihre Steuerklärung erstellen Sie dann offline und übermitteln sie verschlüsselt an das Finanzamt.
    • Das Ausdrucken, Unterschreiben und Abschicken einer komprimierten Steuererklärung ans Finanzamt ersparen Sie sich, wenn Sie sich einmalig für Mein Elster registrieren. Für die meisten Steuerpflichtigen genügt das kostenlose Registrierungsverfahren namens Elster-Basis.
    • Sie können darüber Ihre Steuererklärung komplett elektronisch abgeben und viele weitere Dienste nutzen, etwa den Belegabruf (sogenannte vorausgefüllte Steuererklärung): Ans Finanzamt gemeldete Daten lassen sich per Mausklick in Ihre Steuererklärung übernehmen.
    • Die Angebote der Finanzverwaltung sind kostenlos und funktionieren, geben aber keine Tipps zum Steuersparen. Daher empfehlen wir den meisten Nutzern eine kommerzielle Steuersoftware.

    Unser Tipp: Bleiben Sie zu wichtigen Steuerfragen immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Elstern gelten gemeinhin als diebisch. Doch im Zusammenhang mit Steuern sind weder die Vögel noch das Stibitzen von glitzerndem Schmuck gemeint: Elster ist die Abkürzung für elektronische Steuererklärung. Elster ist zugleich ein Projekt der deutschen Steuerverwaltungen, also aller Länder und des Bundes, um Steuererklärungen und Steueranmeldungen über das Internet abzuwickeln. Koordiniert wird das Ganze vom Bayerischen Landesamt für Steuern.

    Ganz ohne den Vogel geht es allerdings nicht: Steuerbürger, die sich das Elster-Programm auf ihren Rechner laden, sehen als Symbol dafür ein kleines schwarz-weißes Tier, das ihre Steuererklärung beflügeln soll.

    Zwei Drittel der Steuerklärungen sind elektronisch

    Bereits seit 1999 sind elektronische Steuererklärungen möglich. 2016 wurden über die elektronischen Schnittstellen der Finanzverwaltung 21 Millionen Einkommensteuererklärungen eingereicht; vier Jahre zuvor waren es erst zwölf Millionen. Damit werden rund zwei Drittel aller Einkommensteuererklärungen elektronisch übermittelt – nicht zuletzt aufgrund der intensiven Hilfe durch Steuerberater oder Lohnsteuerhilfevereine und mittels Steuersoftware, die viele Steuerpflichtige nutzen. Außerdem bekam die Finanzverwaltung via Elster mehr als 38 Millionen Umsatzsteuer-Voranmeldungen und rund 18 Millionen Lohnsteuer-Anmeldungen. Das macht im Jahr mehr als 150 Millionen Erklärungen, Anmeldungen und Bescheide. Und diese Zahl nimmt ständig zu.

    Elster umfasst mittlerweile eine ganze Reihe unterschiedlicher Steuerarten, Erklärungen, Anmeldungen, Anträge sowie Bescheide. Das System wird immer weiter ausgebaut.

    Für Lohn- und Umsatzsteuer-Voranmeldungen ist die Übermittlung über Elster Pflicht. Grundsätzlich müssen Selbstständige und Unternehmer ihre Erklärungen auf elektronischem Weg ans Finanzamt übermitteln. Arbeitnehmer, Rentner und Pensionäre hingegen sind frei in ihrer Entscheidung. Sie dürfen auch die Papierformulare ausfüllen und abgeben.

    Tatsächlich aber wird die elektronische Steuererklärung bei den „normalen“ Steuerpflichtigen immer mehr zum Standard. Zu Recht: Denn die elektronische Steuererklärung ist in den meisten Fällen bequemer und weniger fehleranfällig als das Ausfüllen der Formulare des Finanzamts.

    Steuersoftware ist für die meisten die bessere Alternative

    Bei Elster füllen Steuerpflichtige faktisch Formulare digital aus. Das kann für Laien mitunter schwierig sein. Den meisten raten wir daher zum Kauf einer Steuersoftware. Sie ist in der Regel deutlich komfortabler und besser ausgestattet. Für rund 15 bis 40 Euro pro Jahr gibt es aktuelle Steuerprogramme, um die Steuererklärung am PC zu erstellen.

    Die fertige Erklärung wird – über eine Elster-Schnittstelle – elektronisch direkt ans Finanzamt übermittelt. Vorteil ist, dass auch Laien sehr gut damit zurechtkommen. Schließlich bieten die Programme konkrete Ausfüllhilfen. Idealerweise baut sich die Steuererklärung nach den Nutzer-Eingaben im Hintergrund selbst auf. Der Steuerpflichtige muss also nicht wissen, in welche Zeile welche Angabe gehört.

    Zusammengefasst bietet Ihnen eine elektronische Steuererklärung folgende weitere Vorteile:

    • Im Gegensatz zu den kostenlosen Angeboten des Fiskus bieten Ihnen professionelle Steuersoftware zahlreiche Tipps, um Steuern zu sparen.
    • Sie können Vorjahresdaten aus Ihrer letzten Steuererklärung übernehmen und sparen so Zeit.
    • Plausibilitätsprüfungen verhindern falsche Eingaben.
    • Berechnungen geben Anhaltspunkte für finanzielle Auswirkungen.
    • Ein Bescheidprüfer ermittelt Abweichungen zwischen den Angaben in der Erklärung und den tatsächlich anerkannten Positionen und Werten im Steuerbescheid.

    Elster-Formular und Mein Elster können nur einen Teil dieser Funktionen. Die aktuell empfehlenswerten käuflichen Steuerprogramme und Browser-Apps für einfache und komplexere Fälle erläutern wir im Ratgeber Steuersoftware.

    Mehr dazu im Ratgeber Steuersoftware

    Experte für Steuern

    Guter Rat ab 15 Euro:

    • Es gibt 3 große Anbieter mit je 2 Produktlinien.
    • Neben Desktop-Programmen werden Online-Lösungen immer bedeutender.
    • Spezielle Varianten richten sich etwa an Selbstständige, Vermieter oder Rentner.

    Von uns empfohlene Programme:

    Vier von fünf Erklärungen per Elster werden über kommerzielle Steuerprogramme erstellt. Dazu zählen neben der Steuersoftware für Selbsterklärer – also Steuerzahler, die ihre eigene Erklärung erstellen – auch professionelle Lösungen, beispielsweise von Datev und anderen Anbietern, die sich auf die steuerberatenden Berufe spezialisiert haben.

    Die Solaranlage auf dem Dach führt zu unternehmerischen Einkünften

    Auch Privatleute können recht schnell steuerliche Unternehmer sein – mit der Pflicht, zum Beispiel eine Einkommensteuererklärung mit gewerblichen Einkünften oder eine Umsatzsteuererklärung abzugeben und elektronisch zu übermitteln. Dies gilt etwa für Hauseigentümer, die eine Photovoltaik-Anlage haben und den selbst erzeugten Strom ins öffentliche Netz einspeisen. Die Vergütung dafür führt zu gewerblichen Einkünften.

    Elster-Formular ist das Programm vom Amt

    Soviel Hilfestellung wie die kommerziellen Programme bieten die kostenlosen Angebote der Finanzverwaltung nicht. Schließlich ist es nicht im Interesse des Fiskus, den Steuerzahler auf jede Steuersparmöglichkeit zu stoßen. Außerdem ist das Erstellen der Erklärung mit Elster-Formular für Menschen mit wenig Steuerformular-Erfahrung ein ganzes Stück schwieriger.

    Elster-Formular und Mein Elster – Zwei Wege bietet die Finanzverwaltung, wenn Sie Elster nutzen wollen: Sie können Ihre Erklärung über das Programm Elster-Formular oder webbasiert über „Mein Elster“, das frühere Elster-Online-Portal, abgeben. Das Programm Elster-Formular existiert aber nur für das Betriebssystem Windows von Microsoft. Sie müssen es zunächst auf der Elster-Seite herunterladen und auf Ihrem Computer installieren.

    Wählen Sie dann aus dem Katalog die gewünschten Module. Den meisten Privatanwender genügt die Einkommensteuererklärung für das entsprechende Jahr. Freiberufler müssen beispielsweise auch die Einnahmenüberschussrechnung herunterladen und ausfüllen.

    Das bietet das neue Elster-Portal

    Ende Juli 2017 ging die neue Elster-Homepage online. Sie ist dadurch ein ganzes Stück benutzerfreundlicher geworden. Bis dahin gab es neben elster.de das Elster-Online-Portal elsteronline.de. Nun wurden beide Websites zu einer zentralen Anlaufstelle unter www.elster.de vereint, die sich nun als Online-Finanzamt versteht.

    Ein integriertes Portal – Die Funktionen des bisherigen Elster-Online-Portals sind jetzt unter „Mein Elster“ zusammengefasst. Wer dafür bereits registriert ist, kann sich weiterhin mit seinen alten Daten einloggen und die bisher genutzten Dienste weiternutzen.

    Steuererklärung auf Tablet – Am augenfälligsten ist das modernere, übersichtlichere Design des Portals. Neu ist, dass Sie die Zertifikatsdatei auf Ihr Tablet und Smartphone übertragen und Mein Elster so auch mobil nutzen können. Am einfachsten geht das über die Elster-Smart-App. Sie können mit der App einen QR-Code einscannen. Alternativ können Sie die Zertifikatsdatei vom Computer über ein USB-Kabel auf das Handy übertragen und dann in die Elster-Smart-App importieren. Die Website verändert automatisch Form und Größe der dargestellten Inhalte – abhängig vom genutzten Gerät. Mit der Zertifikatsdatei auf Ihrem mobilen Gerät könnten Sie die Steuererklärung auch unterwegs bearbeiten.

    Personalisierte Startseite – Als Nutzer von Mein Elster können Sie nun eine individuelle Startseite erstellen, in der Sie die benötigten Formulare und Funktionen viel leichter als bisher finden. Die bisher genutzten sind dort aufgelistet. Dafür müssen Sie Ihre passende Benutzergruppe, zum Beispiel als Arbeitnehmer „Privatpersonen“, auswählen. Andere Benutzergruppen sind beispielsweise Unternehmer, Arbeitgeber oder Vereine.

    Mails im Postfach bleiben erhalten – Nach dem Login bekommen Sie auf Ihrer personalisierten Startseite zudem auf einen Blick alle wichtigen Informationen zu Ihrem Benutzerkonto und den vom Finanzamt empfangenen Mails. Die Nachrichten bleiben jetzt im Postfacharchiv und werden nicht mehr automatisch gelöscht.

    Bessere Suche – Um das richtige Formular zu finden und zu verwenden, können Sie jetzt Schlagwörter in einer Suchmaske eingeben.

    Hilfetexte einfacher – Auch beim Ausfüllen der Steuererklärung gibt es einige Verbesserungen. Viele Nutzer setzen im Formular an einer Stelle einen Haken und wissen nicht, was sich hinter einem Fachbegriff verbirgt. Die Finanzverwaltung hat daher die Erläuterungstexte etwas kürzer und verständlicher formuliert – etwas weniger Amtsdeutsch.

    Fehlerhinweise früher – Ein großes Ärgernis war bislang, dass erst kurz vor der Übermittlung der Steuererklärung Elster-Formular mit einer Liste über Fehler an den unterschiedlichsten Stellen in den Formularen informiert hat. Oft musste sich der Nutzer zeitaufwendig in die vermeintlich bereits abgearbeitete Steuerproblematik wieder hineindenken. Das Korrigieren soll nun weniger mühselig ausfallen, weil das Programm jetzt möglichst frühzeitig während der Bearbeitung auf falsche Angaben aufmerksam macht.

    Berechnung – Nützlich ist zudem die neue automatische Summenberechnung. Positionen, die über mehrere Zeilen im Formular gehen, addiert das Programm. Dadurch erhalten Sie besser den Überblick.

    Recherche nach Software – Falls Sie sich in einem ersten Schritt informieren möchten, welche kommerzielle Steuersoftware für Sie infrage kommt, können Sie über Elster suchen.

    Wählen Sie zunächst Ihr Betriebssystem aus (Windows, Linux, Mac OS, iOS oder Android). Dann legen Sie fest, welche Formulare Sie benötigen (zum Beispiel Einkommensteuererklärung und Anlage EÜR). Nach Ihrer Auswahl bekommen Sie eine Trefferliste – aufgeteilt nach kostenlosen und kostenpflichten Steuerprogrammen beziehungsweise deren Anbietern. Zumindest für die erste Vorauswahl ist dies hilfreich.

    So füllen Sie das Elster-Formular aus

    Wenn Sie nur das Programm Elster-Formular herunterladen möchten, dann können Sie dies direkt unter diesen Link tun. Sie müssen lediglich den Lizenzvertrag akzeptieren.

    So sieht das Steuerprogramm Elster-Formular aus

    Quelle: www.elster.de (Stand: 23. August 2017)

    Nach der Programminstallation starten Sie das Elster-Formular mit einem Doppelklick auf das Symbol auf dem Desktop. Als Arbeitnehmer oder Rentner wählen Sie „Privatperson“ aus und legen eine Einkommensteuererklärung an. Auf dem Bildschirm erscheint das jeweils ausgewählte Steuerformular. Daneben gibt es Erläuterungen. Sie können Zeile für Zeile Ihre Daten ins Formular eintragen und auch leicht korrigieren. Am besten ist es, wenn Sie gleich zu Beginn das Formular auf Ihrer Festplatte speichern und während des Ausfüllens immer wieder zwischenspeichern.

    Über das Menü „Plausibilitätsprüfung“ können Sie jederzeit kontrollieren, ob Angaben fehlen oder möglicherweise keinen Sinn ergeben. Angaben in Rot gekennzeichneter Felder müssen Sie zwingend korrigieren. Andernfalls können Sie die Erklärung nicht abgeben. Bei grün markierten Feldern sollten Sie die entsprechenden „Fehler/Hinweise“ lesen und gegebenenfalls Ihre Eingaben anpassen.

    Interview-Modus

    Sie können statt der Formular-Ansicht den Interview-Modus wählen, wenn Sie mehr Unterstützung beim Ausfüllen benötigen. Mit „Weiter“ und „Überspringen“ navigieren Sie.

    Haben Sie alle benötigten Anlagen passend ausgefüllt, können Sie Ihre Erklärung abgeben. Dazu gehen Sie auf das Menü „Datenübermittlung“. Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an.

    Ein Vorteil vom Elster-Formular ist, dass Sie sich den Bescheid elektronisch rückübermitteln lassen können. Etwaige Abweichungen zwischen Ihren Angaben und den genehmigten Abzugspositionen lassen sich so leichter erkennen.

    Außerdem können Sie Ihren elektronischen Bescheid über das Elster-Formular abholen. Rechtsverbindlich ist jedoch bislang nur der Steuerbescheid, den Sie per Post erhalten.

    Ganz ohne Papier geht es bei diesem Verfahren jedoch nicht. Sie müssen eine komprimierte Steuererklärung, die eine Telenummer enthält, ausdrucken, unterschreiben und ans Finanzamt schicken. Sie können dann auch gleich Belege mit abgeben.

    Das Programm bietet außerdem an, ein dazu passendes Begleitschreiben auszudrucken. Das ist aber nicht zwingend. Belege müssen Sie bei einer elektronischen Erklärung zunächst nicht ans Finanzamt schicken. Falls Ihr Finanzbeamter welche sehen möchte, bekommen Sie eine entsprechende Nachricht.

    Sie haben die Möglichkeit, das Elster-Formular ohne Authentifizierung nutzen. Sie können aber auch die Option wählen, die Erklärung authentifiziert zu übermitteln. Authentifizierung bedeutet, dass das Finanzamt erkennen kann, dass Sie zur Abgabe der Steuererklärung berechtigt sind. Dieses Verfahren ersetzt die eigenhändige Unterschrift.

    Unser Tipp: Bleiben Sie zu wichtigen Steuerfragen immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    So funktioniert Mein Elster

    Um möglichst alle Vorteile einer elektronischen Steuererklärung nutzen zu können, sollten Sie einmalig ein Benutzerkonto einrichten und sich für Mein Elster registrieren. Dann stehen Ihnen nicht nur Formulare zur Verfügung, sondern eine Reihe weiterer elektronischer Leistungen der Finanzverwaltung wie der Belegabruf oder die Auskunft darüber, welche Daten auf Ihrer elektronischen Lohnsteuerkarte (Elstam) eingetragen sind. Deshalb lohnt sich auf Dauer die Registrierung.

    Erstellen Sie online ein Benutzerkonto und registrieren Sie sich danach für Mein Elster. Mit der Authentifizierung bekommen Sie eine Zertifikatsdatei. Zusammen mit einem Passwort weisen Sie damit gegenüber dem Finanzamt nach, dass Sie die Steuererklärung elektronisch abgeben dürfen – auch die Erklärung mit dem zusammenveranlagten Ehepartner. Falls Sie beispielsweise einen nahen Verwandten bei der Steuererklärung unterstützen möchten, dann können Sie sich auch für ihn berechtigen lassen.

    Für die Authentifizierung gibt es mehrere Verfahren, wobei für die meisten die kostenlose Variante Elster-Basis genügt. Außerdem bietet das Portal die Alternativen „Elster-Spezial“ und „Elster-Plus“ an, die zwar mehr Datensicherheit bieten, dafür aber auch zwischen 45 und 150 Euro kosten.

    So sieht Mein Elster aus

    Quelle: www.elster.de (Stand: 23. August 2017)

    Hier im Überblick die Schritt-für-Schritt-Anleitung, um sich für Mein Elster zu registrieren:

    1. Benutzerkonto anlegen

    Tipp: Mit dem neuen Personalausweis im Scheckkartenformat können Sie sich noch schneller für ein Konto registrieren.

    2. Persönliche Daten absenden

    3. Den Brief oder die Mail für die Aktivierung abwarten

    4. Zertifikatsdatei herunterladen

    5. Passwort und Zertifikat aufbewahren

    Über Mein Elster können Sie Steueranmeldungen (zum Beispiel die Umsatzsteuer-Voranmeldung) online abgeben und die Einkommensteuererklärung komplett elektronisch erstellen und übermitteln. Sie müssen nicht einmal ein Programm herunterladen, Sie erstellen die Erklärung im Internetbrowser. Gut funktioniert das Erstellen einer Steuererklärung mit Chrome und Firefox. Auch Apple-Nutzer müssen einen dieser Standard-Browser nutzen, um alle Funktionen nutzen zu können. Mit Safari von Apple kommen sie nicht weit.

    Seit 2016 können Sie als registrierter Nutzer über Elster auch Einspruch gegen einen Bescheid einlegen. Das Formular „Einspruch“ finden Sie unter dem Punkt „Meine Formulare“. Für die Begründung haben Sie allerdings nur 500 Zeichen Platz. Per Klick können Sie dort auch die Aussetzung der Vollziehung beantragen.

    Achtung: Dies sollten Sie sich jedoch gut überlegen. Besteht das Risiko, dass Sie möglicherweise doch nicht Recht bekommen und Steuern nachzahlen müssen, kann es passieren, dass Sie zusätzlich auch noch bis zu 6 Prozent im Jahr an Zinsen bezahlen müssen.

    Über das Elster-Portal können Sie keine Klage vor einem Finanzgericht einlegen. Das persönliche elektronische Zertifikat genügt dafür nicht, hat das Finanzgericht Münster entschieden (FG Münster, Urteil vom 26. April 2017, Az. 7 K 2792/14 AO). Für eine elektronische Klageerhebung benötigen Sie eine qualifizierte Signatur, alternativ können Sie die auf Papier unterschriebene Klage einreichen.

    Belegabruf für die vorausgefüllte Erklärung

    Seit 2014 ist mit Elster-Online die „Vorausgefüllte Steuererklärung“ möglich. Offiziell heißt dieser Service Belegabruf – und dies ist auch der treffendere Begriff. Damit sparen sich Steuerpflichtige das Eintippen von Daten, die dem Finanzamt ohnehin elektronisch vorliegen. Bis Mitte März jeden Jahres liegen normalerweise alle benötigten Daten des Vorjahres vor. Neben den Stammdaten wie Name, Adresse, Konfession und Steuernummer sind dies vor allem

    • die vom Arbeitgeber einbehaltene Lohnsteuer, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag;
    • die bezahlten Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge;
    • Vorsorgeaufwendungen für Riester- und Rürup-Verträge sowie
    • erhaltene Rentenzahlungen.

    Geplant ist, dass immer mehr Daten elektronisch gemeldet werden und Ihnen dann zur Verfügung stehen.

    Um diese Belege für Ihre Steuererklärung abrufen zu können, benötigen Sie einen Abrufcode. Anfordern können Sie diesen nach folgenden Schritten:

    3. Daten kontrollieren

    4. Persönliche Angaben vom Vorjahr übernehmen

    Die Erklärung legen Sie an, indem Sie „Einkommensteuererklärung unbeschränkte Steuerpflicht“ ansteuern. Dann wählen Sie das Bundesland aus und geben Ihre Steueridentifikationsnummer ein. Vorteil für Elster-Nutzer: Sie können alte Daten aus vorherigen Erklärungen übernehmen.

    5. Die Steuer erklären

    6. Steuerbelege anlegen

    Bis die erste Registrierung im Elster-Online-Portal abgeschlossen ist, können Wochen vergehen. Langfristig sparen Sie sich damit jedoch Zeit.

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    Das Besteuerungsverfahren wird weiter modernisiert

    Elster wird in den nächsten Jahren noch weiter ausgebaut. Der Weg zum komplett automatischen Steuerverfahren ist zumindest vom Gesetzgeber bereitet. Am 17. Juni 2016 hat der Bundesrat das „Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens“, auch Steuermodernisierungsgesetz genannt, verabschiedet. Seit 2017 wird es Zug um Zug in die Praxis umgesetzt. Es ist die größte Reform der Abgabenordnung seit 1977.

    So erhalten künftig viele Steuerzahler automatisch erstellte Bescheide. Falls Sie wollen, dass ein Finanzbeamter Ihre Erklärung bearbeitet, können Sie dies dementsprechend markieren. Noch ist die automatische Bearbeitung in vielen Fällen zwar Zukunftsmusik, aber sie wird kommen.

    Источники: http://www.chip.de/downloads/ElsterFormular_46618168.html, http://www.welt.de/finanzen/article153660177/Software-fuer-die-Steuererklaerung-Was-ist-gut.html, http://www.finanztip.de/elster/

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