Erstausbildung werbungskosten

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    Student kann seine Miete absetzen

    Für Studenten ist es möglich, die Mietkosten von der Steuer abzusetzen. Das Gleiche gilt für Azubis. Allerdings gibt es einiges zu beachten.

    Die Miete für dein WG-Zimmer oder deine Wohnung am Studienort kannst du auf zwei verschiedene Arten in deine Steuererklärung eintragen: Als Sonderausgaben oder als Werbungskosten. Was für dein Studium oder deine Ausbildung gilt, erfährst du in unserem Artikel über Ausbildungskosten.

    Miete als Sonderausgaben absetzen

    Viele Studenten können ihre Ausbildungskosten nur als Sonderausgaben von der Steuer absetzen, weil ihr Studium die Erstausbildung ist. Doch auch in diesem Fall erkennt das Finanzamt die Kosten für die „auswärtige Unterbringung“, also das Studentenzimmer, an, wenn du außerhalb deines Studienortes noch ein Zuhause hast, das du regelmäßig besuchst.

    Ob dein Studentenzimmer dein anerkannter Zweitwohnsitz ist, ist dabei nicht relevant – das hat das Bundesfinanzministerium in einem Schreiben von 2010 festgelegt.

    Miete als Werbungskosten absetzen

    Wenn du als Student oder Azubi deine Miete als Werbungskosten absetzen darfst, kannst du das im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung tun. Allerdings gibt es hier strengere Vorschriften. Das liegt daran, dass Werbungskosten zu einer größeren Steuerersparnis führen können als Sonderausgaben. Die Bedingungen sind:

    Du hast eine Zweitwohnung oder ein WG-Zimmer am Studienort, die nicht dein Lebensmittelpunkt sind. Stattdessen musst du während des Studiums einen anderen Hauptwohnsitz und Lebensmittelpunkt haben, und dort mindestens zehn Prozent der laufenden Kosten (Miete, Nebenkosten, Lebensmittel etc.) bezahlen. Das solltest du per Kontoauszug nachweisen können. So steht es in einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 24. Oktober 2014.

    Fazit: Wenn du als Student kostenlos ein Zimmer bei den Eltern hast, kannst du keinen Zweitwohnsitz am Studienort als Werbungskosten absetzen. Das Gleiche gilt auch fГјr Auszubildende und Lehrlinge.

    Zudem verlangt das Finanzamt weitere Belege, wie beispielsweise eine Meldebescheinigung des Erstwohnsitzes, Bahntickets bzw. Tankquittungen (als Nachweis für deine regelmäßigen Wochenendbesuche) oder eine Mitgliedschaft in einem Verein – all das kannst du als Nachweis dafür nehmen, dass dein Lebensmittelpunkt nicht dort ist, wo du studierst.

    Seit 2014 gelten neue Regeln im Zusammenhang damit, wie duВ als Student deineВ Fahrtkosten in die SteuererklГ¤rung eintragenВ kannst. Mehr dazu erfГ¤hrst du in unserem Artikel Student oder Azubi: Fahrtkosten richtig absetzen.В

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    Diese Ausbildungskosten kannst du von der Steuer absetzen

    Ob Lehre, Studium oder Ausbildung: Einen Beruf zu erlernen kostet Geld. Wir zeigen dir, wie du die Kosten dafГјr absetzen kannst.

    Nach aktueller Steuerrechtslage kann jeder seine Ausbildungskosten von der Steuer absetzen. Das gilt für die Erstausbildung genauso wie für jede weitere Ausbildung. Der Unterschied wird erst dann deutlich, wenn es darum geht, wieviel man steuerlich geltend machen darf und ob die Ausbildungskosten Sonderausgaben oder Werbungskosten sind. Dazu später mehr.

    Kosten für eine berufliche Fort- und Weiterbildung gelten immer als Werbungskosten und können dementsprechend abgesetzt werden. Mehr dazu erfährst du in unserem Steuer-Tipp Kosten für Fort- und Weiterbildung von der Steuer absetzen.

    Der Besuch einer allgemein bildenden Schule, wie beispielsweise des Gymnasiums oder der Hauptschule, gilt nicht als Berufsausbildung.

    Unser Video zum Thema Ausbildungskosten gibt dir einen schnellen Гњberblick. FГјr die Details: Lies einfach weiter!

    Diese Ausbildungskosten kannst du absetzen

    Egal ob erste oder zweite Ausbildung, diese Kosten kannst du steuerlich geltend machen:

    • Zinsen fГјr ein Bildungsdarlehen wie beispielsweise BAfГ¶G. Mehr darГјber in unserem ArtikelВ Bildungskredit: Zinsen sind absetzbar.
    • StudiengebГјhren sowie Semester-, Lehrgangs-, PrГјfungs- und ZulassungsgebГјhren etc.
    • Portokosten fГјr Briefe an die Hochschule, insb. beim Fernstudium.
    • Ausgaben fГјr sogenannte Arbeitsmittel wie Fachliteratur, einen Computer, BГјromaterial oder einen Schreibtisch. EbensoВ Kosten fГјr ein eigenes Arbeitszimmer.
    • Fahrtkosten zur AusbildungsstГ¤tte, zum Beispiel zur UniversitГ¤t oder Fachhochschule. Mehr dazu erfГ¤hrst du in unserem Top Thema Student oder Azubi: Fahrtkosten richtig absetzen.
    • Hin- und RГјckfahrt zu privaten Lern- und Arbeitsgemeinschaften.
    • Kosten fГјr eine Unterbringung am auswГ¤rtigen Ausbildungsort – also Miete, Nebenkosten, Mehraufwendungen fГјr Verpflegung etc. Unter welchen Bedingungen du die Miete absetzen kannst, erklГ¤rt unser Artikel Student kann Miete absetzen.
    • Reise-, Гњbernachtungs- und Verpflegungskosten fГјr vorgeschriebene Studienreisen, Exkursionen, Praktika oder wenn du anderweitig aufgrund deiner Ausbildung lГ¤nger von Zuhause weg bist. Das gilt auch fГјr ein Auslandssemester.

    Erste oder zweite Ausbildung: Wo liegt der Unterschied?

    Unter Erstausbildung versteht die Finanzverwaltung die erste Lehre, die erste Ausbildung oder das erste Studium zum Erlernen eines kГјnftigen Berufs. Seit 2004 gilt: Je nachdem, ob du mit dieser ersten Ausbildung Geld verdienst oder nicht, kannst du die Ausbildungskosten als Werbungskosten oder Sonderausgaben steuerlich geltend machen.

    Die Kosten für jede weitere Ausbildung, nach der ersten abgeschlossenen Ausbildung, werden wie Fort- oder Weiterbildungskosten behandelt und können daher als Werbungskosten abgesetzt werden. Um von diesem Vorteil zu profitieren, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Die vorausgegangene, erste Ausbildung hat mindestens 12 Monate gedauert und wurde mit einer Prüfung abgeschlossen. Zudem sollte die zweite Ausbildung einen nachweisbaren Zusammenhang zum derzeitigen oder zukünftigen Beruf haben.

    Unsere folgenden Beispiele zeigen vier typische Ausbildungsszenarien und die dazugehörigen steuerlichen Regelungen:

    1) Erstausbildung außerhalb eines Dienstverhältnisses: Maximal 6.000 Euro im Jahr absetzen

    Nico hat früher stark gestottert. Nach unzähligen Therapien konnte ihm endlich ein spezialisierter Sprachtrainer helfen und seither spielt der junge Mann mit dem Gedanken, ebenfalls Logopäde zu werden. Doch auch ein Studium würde ihn reizen. Steuerrechtlich gesehen gelten für beide Ausbildungsgänge die gleichen Bedingungen.

    Nico sammelt alle Nachweise über seine Ausgaben, die im Zusammenhang mit seiner Ausbildung stehen. Die Gesamtsumme seiner Kosten könnte er im Hauptformular der Steuererklärung auf Seite 2 unter "Sonderausgaben" eintragen. Maximal 6.000 Euro im Jahr darf jeder an Ausbildungskosten von der Steuer absetzen.

    STEUER ABC

    Der Haken daran: Nico hat noch kein eigenes Einkommen und kann somit auch nichts absetzen. Und da Sonderausgaben nur in dem Jahr angegeben werden dürfen, in dem sie bezahlt wurden, kann Nico die Kosten auch nicht später geltend machen.

    Dieses Problem besteht jedoch nur bei eine Erstausbildung, die nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses stattfindet, d.h. mit der Ausbildung wird kein Geld verdient. Dazu gehören Magister-, Diplom- und Bachelor-Studiengänge, außerdem Heilberufe wie Logopädie, Physiotherapie oder die Ausbildung zum Rettungssanitäter.

    Wir, die VLH, halten die Einordnung der ersten Ausbildungskosten als Sonderausgaben für verfassungsrechtlich bedenklich. Das sieht der Bundesfinanzhof (BFH) genauso (Aktenzeichen VI R 2/12, VI R 8/12). Eine endgültige Entscheidung fällt nun das Bundesverfassungsgericht – allerdings ist damit erst 2018 zu rechnen, so die Einschätzung der Wirtschaftswoche.

    Daher empfehlen wir allen Studenten und anderen Betroffenen ihre Ausbildungskosten als Werbungskosten einzutragen und einen Verlustfeststellungsbescheid zu beantragen. Das Finanzamt versieht dann den Einkommensteuerbescheid mit einem Vorläufigkeitsvermerk (Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 20. Februar 2015). Sollte das Verfassungsgericht dem BFH zustimmen, kann man damit auch rückwirkend von diesem Urteil profitieren.

    Klingt kompliziert? Unsere Beraterinnen und Berater kennen sich aus und unterstützen dich gerne. Eine VLH-Beratungsstelle in deiner Nähe findest du über unsere Beratersuche.

    Die Kosten für ein ausbildungsinternes Praktikum, wie es heute in vielen Studiengängen obligatorisch ist, kann man immer als Werbungskosten absetzen.

    2) Erstausbildung im Dienstverhältnis: Kosten unbegrenzt absetzen

    Linda beginnt gerade eine Ausbildung zur Bauzeichnerin. Aus steuerrechtlicher Sicht handelt es sich dabei – wie auch bei einer Lehre, einem dualen Studium oder dem Referendariat – um ein sogenanntes AusbildungsdienstverhГ¤ltnis: Sie wird wГ¤hrend ihrer Ausbildungszeit lernen und gleichzeitig arbeiten.

    Deshalb steht ihr ein kleines Gehalt zu, das sich mit jedem Ausbildungsjahr etwas erhöht. Genau wie andere Lehrlinge muss Linda auf dieses Gehalt Steuern zahlen. Aus diesem Grund, so die Steuerrechtsprechung, darf sie die Kosten für ihre Berufsausbildung als Werbungskosten unbegrenzt von der Steuer absetzen. Dafür nutzt sie die Anlage N ihrer Steuererklärung.

    Steuer ABC

    Für Linda ist klar: Bei einem schmalen Ausbildungsgehalt von monatlich gut 600 Euro im ersten Jahr wird sie jeden Steuervorteil nutzen. Deshalb sammelt sie alle Rechnungen, die sie im Zusammenhang mit ihrer Ausbildung zahlen muss, angefangen mit der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz über die Kosten für das Bus- und Bahn-Semesterticket, ihre Bücher und vieles mehr – all diese Ausgaben kann sie am Ende des Jahres zusammenrechnen und in ihrer Steuererklärung als Werbungskosten eintragen. Das zuständige Finanzamt wird die Summe der Ausbildungskosten von ihren Jahreseinnahmen abziehen und nur den Rest versteuern.

    Wer wenig verdient, kann nur wenig absetzen. Daher kann sich bei Auszubildenden im Dienstverhältnis ein Verlustvortrag anbieten. Wie das genau funktioniert, erfährst du in unserem Steuer-ABC Was ist ein Verlustabzug?

    3) Zweite Ausbildung: Kosten unbegrenzt absetzen

    Philipp hat eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker abgeschlossen und Anfang des Jahres mit einem Maschinenbaustudium angefangen. Da er bereits eine erste Ausbildung in der Tasche hat, die länger als ein Jahr dauerte und mit Prüfung abgeschlossen wurde, handelt es sich bei dem Studium um seine zweite Ausbildung. Aus diesem Grund darf er die Kosten unbegrenzt als Werbungskosten in seine Steuererklärung eintragen und zwar in Anlage N.

    6.400 Euro im Jahr zahlt Philipp für Studiengebühren, die Fahrt zur Uni, seine Bücher und so weiter. Das Problem ist allerdings, dass er während dieser Zeit nichts verdient. Daher zahlt er keine Steuern und kann auch nichts absetzen. Seine Möglichkeit, um dennoch zu sparen: Er schiebt die Kosten für seine Ausbildung von Jahr zu Jahr bis er etwas verdient. Im Steuerrecht heißt das Verlustvortrag. Das bedeutet: Wenn Philipp seinen Abschluss macht und danach anfängt zu arbeiten, kann er die gesammelten Verlustvorträge nachträglich geltend machen.

    Diese Möglichkeit funktioniert jedoch nur bei Werbungskosten. Daher ist es doppelt von Vorteil, dass Philipps Studium seine zweite Ausbildung ist. Dazu gehören: Eine zweite Lehre oder ein Zweitstudium, ein Erststudium nach abgeschlossener Lehre, ein Universitätsstudium nach dem Fachhochschulabschluss oder die Promotion.

    Auch ein Master-Studium ist ein zweites Studium, denn die Finanzämter erkennen den vorausgehenden Bachelor als erste abgeschlossene Berufsausbildung an.

    4) Eltern unterstГјtzen ihre Kinder finanziell: 924 Euro Ausbildungsfreibetrag im Jahr

    In ihrer Ausbildung verdient Andrea gut 750 Euro im Monat – viel zu wenig für alle anfallenden Kosten im Alltag, findet ihr Vater. Deshalb will er sie unterstützen und zahlt die Miete ihrer kleinen Wohnung und die Versicherungen für ihr Auto samt Benzinkosten. Aber Papas Großzügigkeit zahlt sich steuerlich gesehen für ihn kaum aus.

    Lediglich 924 Euro im Jahr darf er als Ausbildungsfreibetrag in seiner SteuererklГ¤rung angeben. Das gilt fГјr alle anderen Eltern auch – unter drei Bedingungen: Das eigene Kind

    • ist volljГ¤hrig und in der Ausbildung,
    • ist kindergeldberechtigt,
    • wohnt nicht mehr Zuhause.

    Keine Rolle spielt dabei, wie viel das Kind in seiner Ausbildung verdient.В Vor 2012В reduzierte sich derВ Ausbildungsfreibetrag, wennВ die EinkГјnfte und BezГјge des KindesВ 1.848 Euro im Jahr Гјberstiegen.

    Wenn kein Anspruch auf Kindergeld besteht, können Eltern die Unterhaltskosten für ihr Kind als außergewöhnliche Belastungen steuerlich geltend machen – und zwar bis zu 8.820 Euro im Jahr. Von diesem Unterhaltshöchstbetrag werden jedoch alle Einkünfte und Bezüge des Kindes, die über 624 Euro liegen, abgezogen, sodass meistens nichts mehr übrig bleibt.

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    Student oder Azubi: Fahrtkosten richtig absetzen

    Dein Weg zur Uni ist weit? Die Berufsschule liegt in der Nachbarstadt? Wer zum Ausbildungsort oder zur Hochschule fahren muss, kann die Kosten absetzen.

    Jeder Student und Azubi kann seine Fahrtkosten zur Uni, zurВ berufsbildenden SchuleВ oder zum Job von der Steuer absetzen. Entweder mit 30 Cent pro Kilometer fГјr die einfache Fahrt, das ist die Entfernungspauschale, auch Pendlerpauschale genannt. Oder aber mit 30 Cent fГјr jeden gefahrenen Kilometer hin und wieder nach Hause zurГјck, das sindВ die sogenanntenВ Reisekosten.

    Fahrtkosten im Vollzeitstudium

    Bis im Jahr 2014 das neue Reisekostenrecht eingeführt wurde, galt noch folgende Faustregel: Wer studiert, kann jeden gefahrenen Kilometer von der Steuer absetzen, also den Weg zur Uni und wieder zurück nach Hause. Das hatte der Bundesfinanzhof 2012 entschieden (Aktenzeichen VI R 44/10). Seit dem 1. Januar 2014 fällt dieser Steuervorteil für Studenten weg, denn nun wird die Hochschule zur ersten Tätigkeitsstätte deklariert. Das heißt: Du darfst als Student im Vollzeitstudium oder einer vollzeitigen Bildungsmaßnahme nur noch die Entfernungspauschale anwenden.

    Fahrtkosten „normaler“ Vollzeitstudent:

    Zuhause > Hochschule = Entfernungspauschale

    Reisekostenrecht 2014

    Seit 1. Januar 2014 wird eine Bildungseinrichtung per Gesetz zur ersten Tätigkeitsstätte, wenn sie außerhalb eines Dienstverhältnisses zum Zwecke eines Vollzeitstudiums oder einer vollzeitigen Bildungsmaßnahme aufgesucht wird.

    Kompliziert wird es, wenn du ein duales Studium absolvierst. Denn liegt – wie im dualen Studium der Fall – ein DienstverhГ¤ltnis vor, dann kommt es auf deinen Dienstvertrag an, wie du die Fahrten absetzen kannst. Bestimmt dein Arbeitgeber beispielsweise den Betrieb zu deiner ersten TГ¤tigkeitsstГ¤tte, dann darfst du die Fahrten dorthin nur noch mit der Entfernungspauschale absetzen. Entscheidend ist also, welchen Ort dein Arbeitgeber dauerhaft (fГјr die Dauer des Studiums) als deine erste TГ¤tigkeitsstГ¤tte deklariert hat.

    Fahrtkosten dualer Vollzeitstudent:

    Der Arbeitsvertrag ist entscheidend

    Fahrtkosten im Teilzeitstudium

    Wenn du in Teilzeit studierst, dann gilt deine Fahrt zur Uni als sogenannte Auswärtstätigkeit. Das heißt: Du kannst die Kosten mit den tatsächlich gefahrenen Kilometern abrechnen. Gleiches gilt für ein Teilzeitstudium an der Fernuni, denn die Neuregelung seit 2014 betrifft nur ein Vollzeitstudium oder eine vollzeitige Bildungsmaßnahme.

    Zuhause > Hochschule =В Reisekosten

    Man kann natГјrlich auch ein Fernstudium in Vollzeit studieren, dann greift allerdings das neue Reisekostenrecht von 2014 und die Fahrten zur Hochschule dГјrfen nur einfach abrechnet werden.

    Fahrtkosten in der Ausbildung

    Wenn du eine Lehre machst, ist in der Regel der Ausbildungsbetrieb deine erste Arbeitsstätte. Daher kannst du die Kosten – wie jeder andere Arbeitnehmer auch – nur mit der einfachen Fahrt abrechnen. Im Gegenzug wird die berufsbildende Schule (BBS) als auswärtige Tätigkeitsstätte anerkannt und du kannst die Fahrt dorthin als Reisekosten absetzen. Vor allem Auszubildende, die ein- bis zweimal wöchentlich die Berufsschule besuchen, können von dieser Regelung profitieren.

    Auch wenn deine Ausbildung an der BBS ausnahmsweise als Blockunterricht zusammenhängend stattfindet, zum Beispiel für vier Monate am Stück, kannst du die Kosten als Reisekosten für die gesamte Dauer absetzen. Auch Reisenebenkosten und gegebenenfalls Übernachtungskosten erkennt das Finanzamt an.

    Das Gleiche gilt für Fahrten zu Lehrgängen, Kursen oder Seminaren, die du zusätzlich, also außerhalb deines Arbeitsverhältnisses, besuchst: Sie sind ebenfalls als Reisekosten absetzbar.

    Zuhause > Ausbildungsbetrieb = Entfernungspauschale

    Zuhause > Berufsschule =В Reisekosten

    Doch Vorsicht: Dein Arbeitgeber kann im Dienstvertrag auch die Schule zur ersten Tätigkeitsstätte deklarieren. Dann drehen sich die Absetzungsmöglichkeiten um.

    Fahrten zu beruflichen Lehrgängen, Kursen oder Seminaren, die du zusätzlich, also außerhalb deines Ausbildungsverhältnisses, besuchst: Sie sind immer als Reisekosten absetzbar.

    Arbeitstage angeben

    Es gibt keine pauschale Zahl der Arbeitstage, die du als Student bei deiner Steuererklärung ansetzen kannst. Dafür sind die Studiengänge zu unterschiedlich. Vielmehr gilt: Du solltest dir exakt notieren, wie viele Tage du tatsächlich zur Hochschule gefahren bist oder gegebenenfalls im Betrieb oder auf Exkursion warst.

    Das gleiche gilt für Azubis: Notiere genau wann du zum Ausbildungsbetrieb gefahren bist und wann du die Berufsschule oder Lehrgänge besucht hast.

    Zu kompliziert? Unsere Beraterinnen und Berater kennen sich im Reisekostenrecht aus und berechnen deine absetzbaren Fahrtkosten. Eine Beratungsstelle in deiner Nähe findest du über unsere Beratersuche.

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    Источники: http://www.vlh.de/arbeiten-pendeln/ausbildung-studium/student-kann-seine-miete-absetzen.html, http://www.vlh.de/arbeiten-pendeln/ausbildung-studium/diese-ausbildungskosten-kannst-du-von-der-steuer-absetzen.html, http://www.vlh.de/arbeiten-pendeln/ausbildung-studium/student-oder-azubi-fahrtkosten-richtig-absetzen.html

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