Firmenwagen steuererklärung

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    Dienstwagenbesteuerung

    Mit Fahrtenbuch oder über die

    • Zuletzt aktualisiert: 23. Oktober 2017
    • Von: Udo Reuß

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die private Nutzung eines Firmenwagens ist ein „geldwerter Vorteil“, den Arbeitnehmer versteuern müssen.
    • Es gibt zwei Wege der Besteuerung: Ein-Prozent-Regelung oder Fahrtenbuch. Ein Wechsel zwischen den beiden Methoden ist während des Jahres nicht möglich.
    • Bei der Ein-Prozent-Regelung kommt es ausschließlich auf den Listenpreis zum Zeitpunkt der Erstzulassung an.
    • Das Führen eines Fahrtenbuchs ist aufwendig, es bildet aber die tatsächlichen Kosten ab.
    • Zahlt der Arbeitnehmer für die private Nutzung seinem Arbeitgeber etwas dazu, reduziert das den geldwerten Vorteil bis auf 0 Euro; negative Werte sind nicht möglich. Wer mehr zuzahlt, profitiert also nicht zusätzlich.
    • Wenn Sie den Dienstwagen laut Arbeitsvertrag nicht privat nutzen dürfen, dann müssen Sie auch keinen geldwerten Vorteil versteuern. Der Arbeitgeber muss nicht kontrollieren, ob sich ein Arbeitnehmer an das Verbot hält.

    So gehen Sie vor

    • Rechnen Sie nach, welche Art der Besteuerung für Sie günstiger ist.
    • Fahren Sie mit dem Pkw viel privat, dann kann die pauschale Versteuerung günstiger sein als das Führen eines Fahrtenbuchs.
    • Da es bei der Ein-Prozent-Regelung aber immer auf den Bruttolisten-Neupreis des Wagens ankommt – unabhängig von den tatsächlichen Kosten –, geht die Regel bei einem gebrauchten Dienstfahrzeug zu Ihren Lasten, insbesondere bei einem hohen Bruttolistenpreis.
    • Wenn Sie ein Fahrtenbuch führen, können Sie im Laufe eines Jahres gut ermitteln, welche Art der Besteuerung für Sie günstiger ist, und zu Beginn des neuen Jahres oder wenn Sie ein neues Auto bekommen, das Verfahren wechseln.
    • Das Fahrtenbuch muss die Anforderungen des Finanzamts erfüllen (keine Excel-Liste; keine änderbare Loseblattsammlung, sondern nur nicht manipulierbare Bücher, Hard- und Software). Im Ratgeber Fahrtenbuch empfehlen wir Vimcar, Driverslog Pro 2 und Kfz-Fahrtenbuch als elektronische Lösungen.

    Unser Tipp: Bleiben Sie zu wichtigen Steuerfragen immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen als Arbeitnehmer einen Dienstwagen zur Verfügung stellt, den Sie auch privat nutzen dürfen, dann müssen Sie für diese private Nutzung Steuern zahlen. Denn das Finanzamt betrachtet die unentgeltliche Überlassung des Autos zur privaten Nutzung als Sachzuwendung. Auf diesen geldwerten Vorteil fällt Einkommensteuer an.

    Wann Umsatzsteuer anfällt

    Sind Sie beispielsweise als Freiberufler (Arzt, Apotheker, Rechtsanwalt, Journalist) oder anderweitig selbstständig tätig und nutzen Ihr Firmenauto sowohl betrieblich als auch privat, müssen Sie für die Privatnutzung nicht nur Einkommensteuer, sondern in aller Regel auch Umsatzsteuer zahlen.

    Sie haben zwei Möglichkeiten, die private Nutzung zu versteuern: entweder pauschal über die sogenannte Ein-Prozent-Regel oder über das Führen eines Fahrtenbuchs. Die gewählte Variante müssen Sie beziehungsweise muss Ihr Arbeitgeber das gesamte Jahr über beibehalten. Es ist also nicht möglich, unterjährig von einer Methode zur anderen zu wechseln.

    Für Ihre Einkommensteuererklärung sind Sie allerdings nicht dauerhaft an die zuvor gewählte Variante gebunden: Sie können sie zu Jahresbeginn wechseln, falls die andere Berechnungsart für Sie günstiger ist. Auch für den Fall, dass Sie im Laufe des Jahres ein anderes Fahrzeug nutzen, können Sie die Versteuerungsmethode ändern.

    Die Ein-Prozent-Regelung

    Geldwerter Vorteil – Laut Einkommensteuergesetz (§ 6 Abs. 1 Nr. 4 S. 2 EStG) können Sie die private Nutzung eines Kraftfahrzeugs für jeden Kalendermonat mit 1 Prozent des inländischen Listenpreises ansetzen. Die Ein-Prozent-Pauschale gilt nicht nur für gekaufte Fahrzeuge, sondern auch für geleaste oder gemietete Pkw. Fahren Sie zum Beispiel ein Auto mit einem Wert von 50.000 Euro, dann beträgt der geldwerte Vorteil, der sich aus der privaten Nutzung ergibt, 500 Euro pro Monat. Auf diesen Betrag müssen Sie monatlich Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, gegebenenfalls Kirchensteuer sowie Sozialversicherungsbeiträge zahlen.

    Passiert ein Unglück und Sie können das Auto aufgrund eines ärztlichen Fahrverbots überhaupt nicht nutzen, entfällt der geldwerte Vorteil zumindest für die vollen Monate, in denen dieses Fahrverbot gilt. Wichtig ist auch, dass der Dienstwagen in der Zeit der Fahruntüchtigkeit nicht anderweitig – zum Beispiel von einem Familienangehörigen – genutzt wurde.

    So entschied das Finanzgericht Düsseldorf den Fall eines Steuerzahlers, dem nach einem Hirnschlag für mehr als fünf Monate von einem Arzt Fahruntüchtigkeit attestiert wurde. Erst nachdem der Mann in einer Fahrschule seine erneute Fahrtüchtigkeit belegt hatte, musste er wieder einen monatlichen geldwerten Vorteil versteuern (Urteil vom 24. Januar 2017, Az. 10 K 1932/16 E).

    Das Gericht akzeptierte jedoch nur die vollen Monate der Fahruntüchtigkeit. Der Autofahrer erlitt den Hirnschlag an einem 23. Februar, erst am 29. Juli desselben Jahres wurde das ärztliche Fahrverbot aufgehoben. Für den kompletten Februar und Juli musste er den geldwerten Vorteil versteuern.

    Listenpreis – Maßgebend ist der Listenpreis zum Zeitpunkt der Erstzulassung. Als Listenpreis gilt die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers zuzüglich Kosten für Sonderausstattung einschließlich Umsatzsteuer – selbst dann, wenn beim Kauf gar keine Umsatzsteuer angefallen ist.

    Sonderausstattung

    Wird zum Beispiel ein Navigationsgerät oder ein Flüssiggastank nachträglich eingebaut, erhöht dies nicht den geldwerten Vorteil.

    Der Listenpreis gilt auch, wenn Ihr Arbeitgeber wegen eines Preisnachlasses weniger bezahlt hat oder für Sie einen Gebrauchtwagen als Dienstfahrzeug angeschafft hat. Hat Ihre Firma für das gebrauchte Auto 20.000 Euro bezahlt und der Neupreis lag bei 50.000 Euro, müssen Sie trotzdem 500 Euro – 1 Prozent von 50.000 Euro – im Monat versteuern.

    Nicht zum Listenpreis des Geschäftswagens gehören

    • die Kosten der Überführung und Zulassung des Fahrzeugs,
    • der Wert eines weiteren Satzes Reifen einschließlich Felgen (zum Beispiel Winterreifen) und
    • die Kosten für ein Autotelefon (Privatgespräche sind nach Paragraf 3 Nr. 45 Einkommensteuergesetz steuerfrei).

    Erstattet Ihr Arbeitgeber Ihnen die folgenden, bei Privatfahrten mit Ihrem Firmenwagen entstandenen Ausgaben, gelten diese in vollem Umfang als steuerpflichtiger Arbeitslohn. Sie sind also durch die Ein-Prozent-Pauschale nicht abgegolten:

    • Straßennutzungsgebühren (zum Beispiel Parkgebühren, Mautgebühren, Straßenvignetten),
    • Aufwendungen für den Transport des Autos (beispielsweise Autoreisezug, Fähren) sowie
    • Kosten für die Mitgliedschaft in einem Automobilklub oder einen Autoschutzbrief.

    Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz

    Dürfen Sie Ihren Firmenwagen auch für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz nutzen und wenden Sie die Ein-Prozent-Regelung an, erhöht sich der pauschale Wert des geldwerten Vorteils für jeden Entfernungskilometer der einfachen Strecke um 0,03 Prozent des Listenpreises. Nutzen Sie Ihren Dienstwagen auch für Familienheimfahrten im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung, erhöht sich die Pauschale für jeden Entfernungskilometer zwischen Beschäftigungsort und Heimatort um 0,002 Prozent des Listenpreises. Das gilt allerdings nicht für Fahrten, die Sie als Werbungskosten absetzen können (vgl. § 8 Abs. 2 EStG).

    Wenn Sie als Arbeitnehmer mit einem Dienstwagen ausschließlich von der Wohnung zum Arbeitsplatz fahren, brauchen Sie keine Steuern auf eine private Nutzung des Autos zu zahlen. Denn die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte sind nicht der Privat-, sondern der Erwerbssphäre zuzuordnen, entschied der Bundesfinanzhof (BFH, Urteil vom 6. Oktober 2011, Az. VI R 56/10).

    Begründung: Die Fahrt zur Arbeit per Geschäftswagen ist kein Privatvergnügen. Der Arbeitgeber braucht nicht kontrollieren, ob sich der Mitarbeiter an die Vorgabe hält, das Auto nicht privat zu nutzen. Wer dagegen das Auto ausdrücklich privat fahren dürfe, müsse zahlen.

    Klare Regelung

    Wollen Sie als Dienstwagennutzer die Ein-Prozent-Regelung vermeiden, ohne ein Fahrtenbuch zu führen? Dann sollte Ihr Arbeitgeber die Privatnutzung schriftlich verbieten. Ob Sie dieses Verbot einhalten, muss er nicht kontrollieren. Ist nichts geregelt, kann das Finanzamt dagegen davon ausgehen, dass Sie das Auto auch privat nutzen dürfen. Denn es ist nicht vorgeschrieben, dass entsprechende Regelungen nur schriftlich gelten. Auch mündlich kann Ihr Chef Ihnen die Privatnutzung erlauben.

    Geklagt hatte ein Autoverkäufer, der aufgrund einer mündlichen Erlaubnis seines Arbeitgebers einen Vorführwagen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nutzen durfte. Das Fahrzeug privat zu nutzen, war ihm jedoch laut Arbeitsvertrag verboten. Das Finanzamt unterstellte dennoch eine Privatnutzung und folglich einen geldwerten Vorteil nach der Ein-Prozent-Regelung – mit dem Argument, der Anschein spreche für eine private Nutzung.

    Gegen die Entscheidung legte der Mann Einspruch ein und klagte anschließend vor dem Finanzgericht, vor dem er in erster Instanz unterlag. Der Bundesfinanzhof gab dem Autoverkäufer in der letzten Instanz Recht und urteilte, er habe es nicht privat genutzt. Denn genau das hatte der Arbeitgeber ja im Arbeitsvertrag untersagt und zudem die Kilometerstände der Vorführautos kontrolliert. Dabei sind Kontrollen, ob ein Mitarbeiter ein ausdrückliches Verbot der Privatnutzung unterläuft, nicht einmal erforderlich. Das Finanzamt dürfe nicht einfach unterstellen, dass sich der Verkäufer an das Verbot seines Arbeitgebers nicht hält.

    Die Ein-Prozent-Regelung sei jedenfalls auf das Pendeln von und zur Arbeit mit einem Firmenwagen nicht anwendbar, urteilten die obersten Finanzrichter. Denn der Gesetzgeber habe die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte eindeutig „der Erwerbssphäre zugeordnet".

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    Die Fahrtenbuch-Regelung

    Statt der Ein-Prozent-Pauschale können Sie auch die tatsächlichen Aufwendungen als geldwerten Vorteil ansetzen (§ 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 3 EStG).

    Beispielrechnung

    Sie fahren mit Ihrem Dienstwagen 24.000 Kilometer im Jahr, davon sind 3.600 km privat. Die gesamten Aufwendungen betragen dabei 6.000 Euro. Das ergibt 0,25 Euro pro Kilometer (6.000 Euro geteilt durch 24.000 km), für die Privatnutzung also Kosten von 900 Euro (0,25 Euro pro km mal 3.600 km). Demnach rechnet der Fiskus 900 Euro zu Ihrem zu versteuernden Jahreseinkommen hinzu.

    Verwenden Sie ein Fahrtenbuch, zählen für die Steuer sämtliche mit dem Pkw zusammenhängenden Kosten – also auch die jährliche Abschreibung des Fahrzeugs ohne Sonderabschreibungen. Bemessungsgrundlage ist nicht der Listenpreis, sondern die tatsächlichen Anschaffungskosten einschließlich Umsatzsteuer. Dabei ist bei einem Neuwagen von einer sechsjährigen Nutzungsdauer auszugehen. Für Gebrauchtwagen müssen Sie die Restnutzungsdauer schätzen und dabei Alter und Fahrzeugzustand berücksichtigen.

    Wahlfreiheit

    Sie haben die Möglichkeit, die Privatnutzung Ihres Firmenwagens zunächst mit Ihrem Arbeitgeber nach der Ein-Prozent-Methode vorzunehmen und dann in Ihrer Einkommensteuererklärung die tatsächlichen Aufwendungen anhand eines ordnungsgemäß geführten Fahrtenbuchs sowie von Einzelbelegen anzusetzen. Dieses müssen Sie jedoch von Anfang an führen.

    Auch elektronische Nachweise möglich

    Elektronische Fahrtenbücher akzeptiert das Finanzamt ebenfalls, sofern sich daraus dieselben Erkenntnisse ergeben wie aus einem manuell geführten Fahrtenbuch. Für elektronische Fahrtenbücher, die Datum, Fahrtziel und Kilometerstand automatisch aufzeichnen, gilt sogar gegenüber manuellen eine Erleichterung: Der Anlass der Fahrt kann innerhalb von einer Woche nachgetragen werden.

    Anders bei handschriftlichen Fahrtenbüchern: Bei ihnen muss der Arbeitnehmer sofort nach der Fahrt den Anlass vermerken. Falls nicht, gilt die Fahrt als privat, so regelt es ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums (Az. IV C 5 – S 2334/10/10006).

    Der empfehlenswerte Anbieter eines elektronischen Fahrtenbuchs, Vimcar, hat gemeinsam mit Steuerberatern eine Lösung entwickelt. Bei diesem System zeichnet ein Stecker automatisch die Kilometerstände, die Start- und Zieladressen sowie Zeitstempel auf. Der Stecker lässt sich in einem Auto ab dem Baujahr 2004 installieren. Das Fahrtenbuch selbst wird als App auf dem Smartphone verwaltet. Als Einstieg in ein digitales Fahrtenbuch kann aber auch eine reine App-Lösung genügen.

    Wer es lieber handschriftlich mag: Im Fachbuchhandel und auch online gibt es eine Vielzahl an manuellen Fahrtenbüchern, die alle von der Finanzverwaltung geforderten Angaben beinhalten.

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    • Vimcar
    • Driverslog Pro 2
    • Kfz-Fahrtenbuch

    Zuzahlungen mindern den geldwerten Vorteil

    Zahlen Sie zu Ihrem Dienstwagen wegen der außerdienstlichen Nutzung etwas dazu, mindert diese Summe Ihren zu versteuernden geldwerten Vorteil. Dies gilt immer dann, wenn Sie die Zuzahlung zum Beispiel aufgrund einer arbeitsvertraglichen Vereinbarung leisten müssen. Infrage kommen als Nutzungsentgelt:

    • eine Kilometerpauschale,
    • eine Monatspauschale,
    • (teilweise) übernommene Leasingraten und
    • teilweise oder vollständig übernommene einzelne Kraftfahrzeugkosten.

    Dies ist nach zwei Urteilen des Bundesfinanzhofs vom 30. November 2016 sowohl für die Ein-Prozent-Regelung als auch die Fahrtenbuchmethode möglich (Az. VI R 2/15 und Az. VI R 49/14).

    Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat in einem Schreiben vom 21. September 2017 akzeptiert, dass sich die Rechtsprechung geändert hat, und Details geregelt.

    Es listet darin auf, welche vom Arbeitnehmer übernommenen Kosten als Nutzungsentgelt zählen und somit den geldwerten Vorteil reduzieren können. Das sind Ausgaben für:

    • Treibstoff,
    • Reparaturen und Wartung,
    • Wagenwäsche,
    • Kfz-Steuer,
    • Kfz-Haftpflicht- und Kaskoversicherung,
    • Garagen-/Stellplatzmiete,
    • eine Anwohnerparkberechtigung und
    • Ladestrom.

    Unberücksichtigt bleiben Parkgebühren, Maut sowie Verwarnungs- und Bußgelder.

    Der geldwerte Vorteil kann durch die Zuzahlung höchstens auf 0 Euro sinken. Zahlen Sie als Arbeitnehmer mehr selbst dazu, als Sie an geldwertem Vorteil hätten, können Sie diese Ausgaben nicht als Werbungskosten absetzen.

    Kostendeckelung vereinbaren

    Die Ein-Prozent-Regelung kann schon recht teuer kommen, erst recht, wenn Sie Zuzahlungen zu leisten haben. Kalkulieren Sie daher genau, wie viel Steuern und weitere Kosten für ein Dienstauto zusammenkommen. Vereinbaren Sie mit Ihrem Arbeitgeber im Arbeitsvertrag eine Kostendeckelung. Sonst kann es Ihnen passieren, dass Sie mehr zuzahlen als Ihr geldwerter Vorteil letztlich beträgt – und auf dieser Differenz bleiben Sie sitzen. Ein steuerlicher Abzug ist nur bis zur Höhe des berechneten geldwerten Vorteils möglich.

    Wenn der Mitarbeiter ein Fahrtenbuch führt, fließen grundsätzlich die von ihm bezahlten Aufwendungen nicht in die zu ermittelnden Gesamtkosten ein. Der individuelle Nutzungswert erhöht sich auf diese Weise nicht. Das BMF-Schreiben lässt jedoch eine Alternative (Nichtbeanstandungsregelung) zu: Demnach zählen die übernommenen Kosten zu den Gesamtkosten, gelten jedoch als Nutzungsentgelt und reduzieren somit den geldwerten Vorteil.

    Beispiel: Im Arbeitsvertrag ist vereinbart, dass der Arbeitnehmer die kompletten Benzinkosten bezahlen muss. Sie betragen 3.000 Euro im Jahr. Die anderen Kfz-Kosten in Höhe von 7.000 Euro übernimmt der Arbeitgeber. Der Mitarbeiter nutzt den Dienstwagen zu 10 Prozent privat.

    1. Alternative: Der private Nutzungswert beträgt 10 Prozent von 7.000 Euro (= 700 Euro). Ein Werbungskostenabzug von 90 Prozent von den 3.000 Euro Benzinkosten (= 2.700 Euro) ist nicht möglich.

    2. Alternative: Die Gesamtkosten liegen bei 10.000 Euro (= 7.000 Euro + 3.000 Euro), davon gelten 10 Prozent (= 1.000 Euro) als Nutzungswert. Aufgrund der Zuzahlung von 3.000 Euro sinkt der geldwerte Vorteil auf 0 Euro. Auch in diesem Fall ist kein weiterer Werbungskostenabzug gestattet.

    Zuzahlungen zu den Anschaffungskosten eines Firmenwagens rechnet der Fiskus auch auf den Nutzungswert an – im Zahlungsjahr und auch in den Folgejahren. Der Nutzungswert kann jedoch höchstens auf 0 Euro gemindert werden.

    Wichtig: Als Arbeitnehmer müssen Sie selbst getragene Kosten nachweisen können. Diese sowie die Gesamtfahrleistung müssen Sie jedes Jahr Ihrem Arbeitgeber schriftlich erklären. Dieser wiederum muss schon im Lohnsteuerabzugsverfahren die von Ihnen getragenen Kosten berücksichtigen und Ihren geldwerten Vorteil dementsprechend senken.

    Zahlen Sie zum Dienstwagen etwas dazu, kann ein Fahrtenbuch daher sinnvoll sein.

    Vorteile beim Elektro-Dienstwagen

    Arbeitnehmer mit einem Elektro-Dienstwagen profitieren von einigen Steuervorteilen. Die meisten gelten zunächst für den Zeitraum 2017 bis 2020:

    Aufladen im Betrieb – Lädt der Arbeitnehmer sein Elektro-Auto im Betrieb, so ist dies lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei. Das gilt für private und dienstlich genutzte Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge.

    Privates Aufladen – Trägt der Arbeitnehmer die Stromkosten für seinen Dienstwagen selbst, kann der Arbeitgeber diese Auslagen steuer- und sozialversicherungsfrei erstatten, und zwar mit folgenden monatlichen Pauschalen: 20 Euro für E-Autos und 10 Euro für Hybrid-Fahrzeuge, wenn es eine zusätzliche Lademöglichkeit beim Arbeitgeber gibt; falls nicht, betragen die Pauschalen 50 Euro für Elektro- und 25 Euro für Hybrid-Fahrzeuge. Erstattet der Arbeitgeber die Kosten nicht, dann mindern diese Pauschalen den geldwerten Vorteil des Arbeitnehmers.

    Ladevorrichtung – Lohnsteuerfrei kann der Arbeitgeber eine betriebliche Ladevorrichtung zeitweise an seinen Mitarbeiter überlassen. Übergibt er die Ladevorrichtung dauerhaft kostenlos oder verbilligt, kann er den geldwerten Vorteil und Zuschüsse pauschal mit 25 Prozent Lohnsteuer abgelten.

    Kfz-Steuer – Melden Sie ein E-Auto im Zeitraum 2016 bis 2020 an, dann ist es zehn Jahre lang von der Kfz-Steuer befreit. Dies gilt für reine Elektroautos und entsprechend umgerüstete Fahrzeuge.

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    Artikel verfasst von

    Finanztip-Experte für Steuern

    Der Steuerrechtler und Diplom-Kaufmann Udo Reuß ist bei Finanztip für Steuerthemen verantwortlich. Zuvor war er bei verschiedenen Wirtschafts- und Fachverlagen wie Handelsblatt, F.A.Z.-Verlagsgruppe, Haufe-Lexware und Vogel Business Media tätig – 14 Jahre davon arbeitete er als Chefredakteur von Fachzeitschriften. Aus dem komplexen Steuerrecht zieht er die relevanten Urteile für Steuersparer. Den Autor erreichen Sie unter [email protected] .

    ehemaliger freier Finanztip-Mitarbeiter

    Ludwig Heinz hat als freier Finanztip-Redakteur zu Themen rund um Verbraucherfinanzen geschrieben. Zuletzt arbeitete er als Teamleiter Anlagestrategie für Gruner + Jahr Wirtschaftsmedien in Frankfurt, davor als Ressortleiter Wirtschaft und Politik bei der Anlegerzeitschrift Börse Online in München. Zudem war er in unterschiedlichen Positionen für mehrere Banken tätig, überwiegend im Research. Ludwig Heinz studierte nach einer Bankausbildung Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in München.

    Den Dienstwagen in der Steuererklärung richtig vermerken

    Es ist in größeren Firmen üblich, den wichtigen Mitarbeitern einen Dienstwagen zur Verfügung zu stellen.

    Möchte das Unternehmen ihre Spitzenkräfte zu Bestleistungen motivieren, erlaubt es häufig auch, das Fahrzeug privat zu nutzen.

    Die anfängliche Euphorie verfliegt aber alsbald, wenn es an die Steuererklärung geht.

    Das dienstliche KFZ hat hier erhebliche Konsequenzen. Diese sind allerdings alles andere als positiv.

    Worauf ist beim Dienstwagen in der Steuererklärung zu achten?

    Darf man das Fahrzeug ausschließlich dienstlich verwenden, bedeutet dies lediglich, dass die Pendlerpauschale entfällt, denn der Arbeitgeber zahlt ja jetzt die Fahrten. Ansonsten gibt es nichts zu berücksichtigen.

    Anders ist es, wenn man das Fahrzeug auch privat nutzen darf. In diesem Fall handelt es sich um einen geldwerten Vorteil für den Arbeitnehmer – und dieser muss versteuert werden.

    Wie wird der Dienstwagen als geldwerter Vorteil versteuert?

    Es gibt zwei Möglichkeiten, wie sich die Steuerschuld für das Fahrzeug errechnen lässt. Zum einen ist der pauschale Ansatz möglich: Pro Monat zahlt man pauschal einen Prozent des Bruttolisten-Preises des Autos. Hinzu kommen 0,03 Prozent dieses Werts je Kilometer zwischen Arbeitsstätte und Wohnung.

    Möchte man diese Variante nicht nutzen, hat man die Möglichkeit, ein Fahrtenbuch zu führen. Auf diese Weise kann man exakt zwischen den dienstlichen und den privaten Fahrten trennen.

    Hierbei sind zwei Punkte zu beachten: Elektronische Fahrtenschreiber werden vom Finanzamt nicht anerkannt.

    Zudem sind die Fahrtenbücher überaus fehleranfällig und deshalb Einfallstor für saftige Nachzahlungen.

    Das Fahrtenbuch lohnt sich nur, wenn sehr wenige private Fahrten mit dem Dienstwagen unternommen werden.

    Wo wird der Dienstwagen als geldwerter Vorteil in der Steuer vermerkt?

    Diese Frage kommt immer wieder, weil die entsprechende Stelle in der Einkommensteuererklärung bedauerlicherweise alles andere als transparent überschrieben ist.

    Das dienstliche Fahrzeug ist als geldwerter Vorteil in der Anlage N in dem Feld ‚Steuerpflichtiger Arbeitslohn, von dem kein Lohnsteuerabzug vorgenommen worden ist (soweit nicht in der Lohnsteuerbescheinigung enthalten)‘ einzureichen.

    Damit ist es allerdings nicht getan: Zusätzlich muss eine gesonderte Erklärung nebst Berechnung der Einkommensteuererklärung beigefügt werden.

    Auf diese Punkte kommt es besonders an, wenn man einen Dienstwagen in der Steuererklärung vermerkt.

    Dienstwagen: Das sollten Arbeitnehmer steuerlich beachten

    Ein schicker Dienstwagen hat viele Vorteile: Der Arbeitgeber zahlt die meisten Kosten, häufig sogar für den privaten Spritverbrauch, Reparaturen übernimmt die Vertragswerkstatt und wenn der Wagen mal ausfällt, steht sofort ein adäquater Ersatz zur Verfügung. Trotzdem sollten Sie beim Thema Dienstwagen einige steuerliche Aspekte bedenken, beispielsweise die Versteuerung des geldwerten Vorteils über die Einkommensteuer.

    Welche steuerlichen Auswirkungen hat die Nutzung eines Dienstwagens?

    Wenn Sie den Dienstwagen auch fГјr Privatfahrten nutzen dГјrfen, mГјssen Sie den entsprechenden Nutzungswert als Arbeitslohn versteuern. Eine Privatnutzung kann nur ausgeschlossen werden, wenn es ein privates Nutzungsverbot gibt, das entsprechend vom Arbeitgeber kontrolliert wird. In aller Regel holt sich das Finanzamt seinen Anteil – wie hoch der ist, ermittelt das Finanzamt entweder mithilfe eines von Ihnen gefГјhrten Fahrtenbuchs, oder nach der sogenannten 1-%-Regelung. Welches Verfahren angewendet werden soll, kГ¶nnen Sie in Absprache mit Ihrem Arbeitgeber festlegen (Achtung: Es darf bei demselben Kfz wГ¤hrend des Kalenderjahres nicht gewechselt werden).

    Praxis-Tipp: Wenn Ihr Arbeitgeber die 1-%-Regelung angewandt hat und Sie trotzdem ein Fahrtenbuch geführt haben, können Sie in Ihrer Einkommensteuererklärung ggf. den Bruttoarbeitslohn korrigieren. Rechnen Sie wie folgt:

    – darin enthaltener Nutzungswert

    + Nutzungswert gemäß Fahrtenbuchmethode

    Wenn Sie Ihren Dienstwagen für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte nutzen (und hierfür ein geldwerter Vorteil angesetzt wird), können Sie wie bei Fahrten mit dem eigenen Pkw auch die Entfernungspauschale als Werbungskosten absetzen. Hat Ihr Arbeitgeber den geldwerten Vorteil pauschal versteuert (dies ist durch einen entsprechenden Eintrag auf der Lohnsteuerkarte ersichtlich), ist kein Abzug möglich.

    Achtung: Wenn Sie bei einer privaten Fahrt einen Unfall haben, gehören die Reparaturkosten nicht zu den Gesamtkosten eines dem Arbeitnehmer überlassenen Dienstwagens. Folge: Wenn der Arbeitgeber die Unfallkosten übernimmt, müssen Sie diese als zusätzlichen geldwerten Vorteil versteuern. Bei Unfallkosten, die im einzelnen Schadensfall nach Abzug von Erstattungen den Betrag von 1.000 EUR zzgl. Umsatzsteuer nicht übersteigen, können die Reparaturkosten in die Gesamtkosten einbezogen werden. Dieses gilt sowohl bei der 1-%-Methode als auch bei der Fahrtenbuchmethode.

    1-%-Regelung oder Fahrtenbuch beim Geschäftswagen: Wie berechne ich den geldwerten Vorteil?

    Grundsätzlich können Sie den geldwerten Vorteil entweder pauschal (sogenannte 1-%-Regelung) oder mit Hilfe eines Fahrtenbuchs für Ihren Geschäftswagen bzw. Dienstwagen ermitteln.

    Wenn Sie den geldwerten Vorteil Ihres Dienstwagens mit der 1-%-Regelung ermitteln wollen, bleiben die tatsächlich privat gefahrenen Kilometer bedeutungslos. Ohne Beachtung der Kfz-Kosten und der tatsächlich gefahrenen Kilometer wird stattdessen für die private Nutzung pauschal 1 % des Fahrzeuglistenpreises (der inländische Bruttolistenpreis zum Zeitpunkt der Erstzulassung zzgl. Sonderausstattung einschließlich fest eingebautem Navigationsgerät) pro Monat als Arbeitslohn angesetzt. Für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte erhöht sich der Betrag um 0,03 % des Bruttolistenpreises pro Entfernungskilometer. Bei doppelter Haushaltsführung kommen noch einmal 0,002 % pro Heimfahrt und Entfernungskilometer hinzu, sofern die Kosten nicht als Werbungskosten abzugsfähig sind.

    Handelt es sich bei Ihrem Dienstwagen um ein Elektrofahrzeug, werden die Kosten des Batteriesystems vom Listenpreis des Fahrzeugs abgezogen.

    Wird das Fahrzeug nur gelegentlich für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte genutzt, ist nicht mehr zwingend die Monatspauschale (0,03 %) anzusetzen.

    Hierbei gelten folgende Grundregeln:

    • Entweder Einzelbewertung der tatsГ¤chlichen Fahrten mit 0,002 % des Listenpreises je Entfernungskilometer oder Monatspauschale (0,03 %)
    • Abstimmung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer
    • Einmalige Wahl fГјr Kalenderjahr, kein Wechsel mГ¶glich
    • Bei der EinkommensteuererklГ¤rung ist eine andere Entscheidung mГ¶glich.

    Steht fest, dass der Arbeitnehmer den Pkw nur für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nutzen darf, kommt die 1-%-Regelung nicht zum Tragen. Zu versteuern ist lediglich der Nutzungsvorteil aufgrund der Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte mit 0,03 %.

    Alternativ können Sie den geldwerten Vorteil Ihres Dienstwagens mithilfe eines Fahrtenbuchs ermitteln. Nach den Vorgaben des Bundesfinanzhofs (BFH) muss ein Fahrtenbuch zu den beruflichen Fahrten mindestens folgende lesbare Angaben ausweisen:

    • Datum
    • Reiseziel bzw. Reiseroute
    • die aufgesuchten Kunden oder GeschГ¤ftspartner bzw. die dienstliche TГ¤tigkeit
    • den Gesamtkilometerstand am Ende der Fahrt

    Mehrere Teilabschnitte einer Reise können zu einer Eintragung verbunden werden, wenn die aufgesuchten Kunden oder Geschäftspartner im Fahrtenbuch in der zeitlichen Reihenfolge aufgeführt werden.

    Am Beginn und am Ende einer privaten Nutzung ist der Gesamtkilometerstand anzugeben. Weitere Informationen sind nicht notwendig.

    Ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch muss zeitnah und in geschlossener Form ("Buch", keine Loseblattsammlung oder Ordner) geführt werden, und die zu erfassenden Fahrten einschließlich des an ihrem Ende erreichten Gesamtkilometerstands sind vollständig und in ihrem fortlaufenden Zusammenhang wiederzugeben. Die erforderlichen Angaben und wesentliche Informationen müssen sich aus dem Fahrtenbuch selbst entnehmen lassen.

    Praxis-Tipp: Machen Sie also Ihre Eintragungen direkt in Ihr Fahrtenbuch und verzichten Sie auf Notizzettel. Bei Fehlen eines ordnungsgemäßen Fahrtenbuchs müssen Sie den geldwerten Vorteil nach der 1-%-Methode berechnen.

    Einzelne, vom Arbeitnehmer selbst getragene Kraftfahrzeugkosten (z. B. einzelne Treibstoffkosten, Garagenmiete) können als Werbungskosten berücksichtigt werden, allerdings nur, wenn die Fahrtenbuchmethode angewandt wird.

    Zur Berechnung des geldwerten Vorteils müssen Sie zunächst die Gesamtkosten (Abschreibung, Versicherung, Steuer, Benzin etc.) des gesamten Jahres ermitteln, die auf das Fahrzeug entfallen.

    Praxis-Tipp: Die Abschreibung muss nicht unbedingt mit den AfA-Sätzen angesetzt werden, die bei der Gewinnermittlung Gültigkeit haben. Vielmehr ist im Regelfall von einer AfA für Pkw von 12,5 % jährlich auszugehen.

    Der private Anteil wird folgendermaГџen berechnet:

    Gesamtfahrleistung Г— private Fahrleistung laut Fahrtenbuch

    Die private Fahrleistung umfasst auch die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (erster Tätigkeitsstätte) sowie die Fahrstrecke, die im Rahmen der doppelten Haushaltsführung zurückgelegt wird, sofern die Kosten nicht als Werbungskosten abzugsfähig sind.

    Beispiel: Der Arbeitnehmer A nutzt einen Dienstwagen (Listenpreis 35.000 EUR), den der Arbeitgeber für 25.000 EUR erworben hat. Die Gesamtkosten (inkl. AfA) für das Kfz betrugen 15.000 EUR bei einer Fahrleistung von 50.000 km. Neben der privaten Nutzung (8.000 km) hat A während einer steuerlich anzuerkennenden doppelten Haushaltsführung wöchentlich 2 Familienheimfahrten (40 Fahrten, Entfernung 220 km) absolviert. An 230 Tagen fuhr A jeweils 10 km zu seiner Arbeitsstätte.

    8.000 km Г— Kosten/km

    12 Г— 0,03 % Г— 10 km

    230 T. Г— 20 km Г— Kosten/km

    – 1. wГ¶chentliche Heimfahrt

    – 2. wГ¶chentliche Heimfahrt:

    20 Г— 0,002 % Г— 220 km

    20 T. Г— 440 km Г— Kosten/km

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    Источники: http://www.finanztip.de/dienstwagen-besteuerung/, http://www.steuerklassen.com/steuererklaerung/ratgeber/dienstwagen/, http://www.steuern.de/dienstwagen.html

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