Günstigerprüfung kindergeld

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    Kinderfreibetrag oder Kindergeld – Günstigerprüfung

    Beim Kinderfreibetrag handelt es sich steuerrechtlich um einen Betrag, der bei der Versteuerung des Einkommens der Eltern nicht berücksichtigt wird, also nicht besteuert wird. Er stellt in diesem Sinne keine Art der Kinderförderung dar, sondern ist lediglich Ausfluss des Prinzips der Steuergerechtigkeit. Wie das Kindergeld, dient er zum größten Teil nicht als eine Art Sozialleistung, sondern als Ausgleichs- oder Entschädigungsleistung (Ausgleichszahlung) des Staates für die Versteuerung des Einkommens der Steuerpflichtigen und damit des Existenzminimums der Kinder. Sowohl der Kinderfreibetrag als auch das Kindergeld können als Steuerungsmaßnahmen der Familienförderung angesehen werden.

    Unterschied Kindergeld und Kinderfreibetrag

    Im Wesentlichen unterscheiden sich Kindergeld und Kinderfreibetrag dahingehend, dass das Kindergeld monatlich an die Eltern ausgezahlt wird, wohingegen der Kinderfreibetrag als, wie der Name schon sagt, als Freibetrag bei der steuerlichen Veranlagung gewährt wird.

    Günstigerprüfung ob Kindergeld oder Kinderfreibetrag

    Das Finanzamt nimmt bei der Prüfung, ob das Kindergeld oder der Kinderfreibetrag gewährt wird, die sogenannte Günstigerprüfung automatisch vor, ohne dass seitens der Eltern ein Antrag gestellt werden muss.

    Im Rahmen der Einkommensteuererklärung der Eltern werden der Kinderfreibetrag und das Kindergeld derart gegenüber gestellt, dass für die steuerpflichtigen Eltern das finanziell günstigere Modell berücksichtigt wird.

    Das bedeutet, dass für die Steuerpflichtigen der Kinderfreibetrag nur wirksam wird, wenn das Finanzamt im Rahmen der Günstigerprüfung feststellt, dass der Bezug von Kindergeld für die Eltern finanziell nachteiliger wäre.

    Rechtsgrundlagen zum Kinderfreibetrag

    Die rechtliche Grundlage für den Familienleistungsausgleich findet sich in § 31 EStG, der den Verweis auf den Kinderfreibetrag in § 32 Abs. 6 EStG beinhaltet.

    Grundsätzlich kommt einem steuerpflichtigen Elternteil bei der Veranlagung der Einkommensteuer gemäß § 32 Abs. 6 EStG pro zu berücksichtigendem Kind ein Kinderfreibetrag in Höhe von 2.184 Euro jährlich zugute. Dieser dient der Sicherstellung des sächlichen Existenzminimums des Kindes.

    Neben diesem sächlichen Existenzminimum steht dem Steuerpflichtigen zusätzlich ein Freibetrag für Betreuungs-, Erziehungs- und Ausbildungsbedarf des Kindes zu. Dieser beträgt 1.320 Euro. Die Steuerlast verringert sich durch diese Freibeträge, da das zu versteuernde Einkommen durch diese reduziert wird.

    Kinderfreibetrag bei Ehegatten

    Für Ehegatten, die gemeinsam steuerlich veranlagt werden, verdoppelt sich der Betrag, der sich aus dem sächlichen Existenzminimum in Höhe von 2.184 Euro und aus dem Freibetrag für den Betreuungs-, Erziehungs- sowie Ausbildungsbedarf in Höhe von 1.320 Euro ergibt, auf insgesamt 7.008 Euro jährlich für beide Ehegatten.

    Positive Auswirkung des Kinderfreibetrages

    Zum Zuge kommt der Kinderfreibetrag bei steuerpflichtigen Eltern, deren Besteuerung nach der Splitting-Tabelle vorgenommen wird, erst ab einem zu versteuernden Einkommen in Höhe von ca. 63.500€, bei der Besteuerung nach der Grundtabelle erst ab einem Betrag in Höhe von 33.500€. Hält sich das Einkommen unter diesen Beträgen, ist es für Steuerpflichtige finanziell günstiger, das Kindergeld zu beziehen. Das bedeutet praktisch, dass sich der Kinderfreibetrag bei zwei steuerpflichtigen verheirateten Elternteilen lohnt, deren Besteuerung zusammen veranlagt wird und die insgesamt ein Einkommen von über 63.500€ haben. Bei Ehegatten und Alleinstehenden, die getrennt nach der Grundtabelle besteuert werden, lohnt sich der Kinderfreibetrag erst ab einem Einkommen in Höhe von 33.500€.

    Beispielberechnung

    Zu versteuerndes Einkommen eines Verheirateten: 64.000,00€

    Einkommenssteuer: 12.206 Euro

    Solidaritätszuschlag: 671,33 Euro

    Summe der Abgaben: 12.877,33 Euro

    Versteuerung mit Kinderfreibetrag in Höhe von 7.008 Euro: 56.992 Euro

    Einkommenssteuer: 10.312 Euro

    Solidaritätszuschlag: 567,16 Euro

    Summe der Abgaben: 10.879,16 Euro

    Steuerersparnis aus Kinderfreibetrag: 1.998,17 Euro

    Anrechnung Kindergeld: 2.208 Euro

    Der Betrag des Kindergeldes ist hier um 209,83 Euro höher als der sich aus dem Kinderfreibetrag ergebende Steuervorteil. Hier würde das Finanzamt dem Günstigerprinzip Rechnung tragend das Kindergeld ungefragt gewähren, da es für die Steuerpflichtigen finanziell günstiger ist.

    Dauer des Kinderfreibetrages

    Die Laufzeit des Kinderfreibetrags läuft ebenso lange, wie der Anspruch auf Kindergeld bestehen würde. Änderungen nimmt das Finanzamt nur vor, wenn sich aufgrund der Änderung des zu versteuernden Einkommens ergeben würde, dass der Bezug von Kindergeld für die Steuerpflichtigen günstiger ist.

    Getrennt lebende oder geschiedene Ehegatten

    Zwar steht getrennt lebenden oder dauernd geschiedenen Ehegatten der Kinderfreibetrag je zur Hälfte zu. Diesbezüglich ist es möglich, dass ein geschieden oder getrennt lebender Elternteil beim Finanzamt beantragt, dass der auf den anderen Elternteil entfallende Kinderfreibetrag auf ihn selbst übertragen wird. Dies geht aber nur, wenn gegenüber dem Kind seine Verpflichtung zum Unterhalt zumindest zu 75% erfüllt, der andere Elternteil seinen Unterhaltsverpflichtungen jedoch nicht nachkommt. Sowohl Kinderfreibetrag als auch der Freibetrag für Betreuungs- Erziehungs- und Ausbildungsbedarf wird dann übertragen.

    Kindergeld

    Fragen zum Kindergeld?

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    GГјnstigerprГјfung: Finanzamt sucht gГјnstigste Variante

    Was bringt dem Steuerzahler mehr Geld? Das findet das Finanzamt bei einer GГјnstigerprГјfung heraus.

    Zu den Aufgaben des Finanzamtes gehört die Günstigerprüfung. Das heißt: Der Finanzbeamte prüft, was für den Steuerzahler günstiger ist – also steuerlich größere Vorteile bringt. Der Fiskus führt vor allem in diesen vier Fällen eine Günstigerprüfung durch:

    • Kindergeld oder Kinderfreibetrag
    • Riester-Rente: Sonderausgabenabzug oder staatliche Zulage
    • Pendeln: Entfernungspauschale oder tatsГ¤chliche Kosten bei Г¶ffentlichen Verkehrsmitteln
    • KapitalertrГ¤ge: Abgeltungssteuer oder Besteuerung mit dem individuellen Steuersatz

    Kindergeld oder Kinderfreibetrag

    Familien bekommen entweder Kindergeld oder den Kinderfreibetrag. Das Kindergeld wird monatlich überwiesen, der Kinderfreibetrag ist eine jährliche Rechengröße in Höhe von 7.356 Euro für ein Elternpaar. Da Eltern nur eine Form der Steuererleichterung erhalten, führt das Finanzamt eine Günstigerprüfung durch. In unserem Artikel Wie funktioniert das mit dem Kinderfreibetrag? zeigen wir Ihnen anhand unserer Beispielrechnung, wie das im Detail funktioniert.

    Riester-Rente: Sonderausgabenabzug oder staatliche Zulagen

    Als Riester-Sparer können Sie während der Ansparphase Ihre selbst gezahlten Beiträge sowie die staatliche Zulage jedes Jahr als Sonderausgabe in Ihrer Steuererklärung geltend machen – und zwar bis maximal 2.100 Euro. Allerdings ergibt erst die Günstigerprüfung, ob der Fiskus Ihre Beiträge tatsächlich als Sonderausgabe anerkennt:

    • Der Sonderausgabenabzug findet nicht statt, wenn die Steuerersparnis niedriger ist als die Zulage.

    Erfahren Sie hier mehr zum Thema Riester-Rente: Was ist die Riester-Rente?

    Pendeln: Entfernungspauschale oder tatsächliche Kosten

    Fahren Sie als Berufspendler den täglichen Weg zur Arbeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, muss der Finanzbeamte prüfen, ob die Entfernungspauschale oder die tatsächlichen Kosten für Sie günstiger sind. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Überblick Fahrtkosten: Das müssen Sie wissen.

    Kapitalerträge: Abgeltungssteuer oder persönlicher Steuersatz

    Liegt Ihr persönlicher Steuersatz unter 25 Prozent – also unter dem Prozentsatz der Abgeltungssteuer – können Sie beim Fiskus eine Günstigerprüfung beantragen. Zu viel bezahlte Steuern erhalten Sie dann vom Finanzamt zurück. Dafür müssen Sie in der Anlage KAP auf Seite 1 die Günstigerprüfung beantragen. Unser Artikel Wie funktioniert die Abgeltungssteuer? erklärt Ihnen, wann sich die Günstigerprüfung lohnt.

    Beim Kindergeld bzw. dem Kinderfreibetrag, beim Sonderausgabenabzug der Riester-Rente, und der Entfernungspauschale fГјhrt das Finanzamt die GГјnstigerprГјfung automatisch durch. Nur bei den KapitalertrГ¤gen mГјssen Sie die GГјnstigerprГјfung bei derВ Abgabe derВ SteuererklГ¤rung beantragen. Setzen Sie einfach den entsprechenden Haken auf Seite 1 der Anlage KAP.В

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    Kindergeld oder Kinderfreibetrag beantragen?

    Familien mit Kindern werden durch Kindergeld und Kinderfreibetrag entlastet. Die steuerlich günstigere Variante errechnet das Finanzamt, wenn du eine Steuererklärung abgibst.

    Unterschiede: Kinderfreibetrag oder Kindergeld?

    Kinderfreibetrag und Kindergeld sind zwei Varianten, um Familien mit Kindern finanziell zu fördern. Der große Unterschied zwischen beiden ist:

    • das Kindergeld wird einem Elternteil monatlich ausgezahlt
    • der Kinderfreibetrag verringert bei höheren Einkommen nach Abgabe der Steuererklärung die Einkommensteuer und wird nicht ausgezahlt

    Wie viel Kindergeld gibt es?

    Das Kindergeld erhöht sich fast jedes Jahr. Dabei gibt es ab dem dritten Kind eine höhere Summe, da eine finanzielle Mehrbelastung bei kinderreichen Familien angenommen wird. Ab dem vierten Kind erhöht sich das Kindergeld nochmals für jedes darauffolgende Kind.

    Kindergeld 2016

    Kindergeld 2017

    Kinderfreibetrag – Wie hoch ist der Satz?

    Der Kinderfreibetrag setzt sich je Elternteil aus

    • dem Betreuungsfreibetrag (Freibetrag für den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf)
    • und dem Kinderfreibetrag auf Basis des Existenzminimums eines Kindes zusammen.

    Kinderfreibetrag nach Jahren

    Für jedes Kind beträgt der Kinderfreibetrag 2017 insgesamt 7.356 Euro. Er erhöht sich ebenfalls fast jedes Jahr. Verheiratete können ihn bei Zusammenveranlagung in voller Höhe gemeinsam nutzen. Bei unverheirateten Eltern wird der Betrag aufgeteilt, sodass jedes Elternteil einen halben Kinderfreibetrag nutzen kann.

    Entweder Kindergeld oder Kinderfreibetrag

    Du kannst entweder nur das Kindegeld oder den Kinderfreibetrag nutzen. In jedem Fall bekommst du aber Kindergeld, wenn du es beantragst. Erst ab einem bestimmten Einkommen ist der Kinderfreibetrag bei der Berechnung der zu zahlenden Steuer günstiger. Welche Variante für den Einzelfall besser ist, prüft das Finanzamt mit der sogenannten Günstigerprüfung.

    Günstigerprüfung – Steuervorteil mit Kinderfreibetrag berechnen

    Für Eheleute mit Kind lohnt sich der Freibetrag erst etwa ab einem gemeinsamen Bruttoeinkommen von ca. 60.000 Euro. Bei Ledigen mit Kind ab ca. 30.000 Euro.

    Das Finanzamt berechnet deine Steuern bei Abgabe deiner Steuererklärung zuerst mit dem Kindergeld und anschließend mit dem Kinderfreibetrag. Die für dich günstigere Variante wird anschließend benutzt, um deine endgültige Steuer festzulegen. Alles was du dafür machen musst, ist eine Steuererklärung mit der Anlage Kind abzugeben.

    Du musst nur Kindergeld beantragen!

    Wenn du ein Kind erwartest, solltest du Kindergeld beantragen. Dies ist eine Förderung, die dir sofort monatlich überwiesen wird. Den Antrag stellst du bei der Familienkasse, die an deinem Wohnort zuständig ist.

    Wenn sich der Kinderfreibetrag als die vorteilhaftere Variante beim Steuern sparen herausstellt, werden Kindergeld und Freibetrag wie im Beispiel oben miteinander verrechnet.

    Hast du weitere Fragen zum Kinderfreibetrag?

    Kindergeld und Kinderfreibetrag: Wie lange besteht Anspruch?

    Den Kinderfreibetrag kannst du so lange nutzen, wie ein Anspruch auf Kindergeld besteht.

    Kindergeldanspruch hast du so lange, bis dein Kind das 18. Lebensjahr vollendet hat. Darüber hinaus wird es auf Nachweis bis zum vollendeten 25. Lebensjahr weiter ausgezahlt, wenn sich dein Kind:

    • in einer ersten Ausbildung befindet (Studium, schulische und betriebliche Ausbildung)
    • in einer zweiten, weiterführenden Ausbildung befindet
    • in einer Übergangszeit zwischen Schule und Ausbildung befindet (maximal 4 Monate)
    • erfolglos für eine Ausbildung beworben hat (das muss nachweisbar sein)

    Über das 25. Lebensjahr hinaus besteht nur bei Kindern mit Behinderung Kindergeldanspruch, wenn diese für ihren Lebensunterhalt nicht selbst aufkommen können. Die Behinderung muss allerdings vor Vollendung des 25. Lebensjahres eingetreten sein.

    Ist dein Kind bei einem Jobcenter als arbeitssuchend gemeldet, besteht bis zum vollendeten 21. Lebensjahr Anspruch auf Kindergeld.

    Kinderfreibetrag eintragen – Wie mache ich das?

    Wenn du mit deinem Partner ein Kind bekommst, ist der Weg zum Standesamt der erste amtliche Schritt. Oft bieten Krankenhäuser an, alle erforderlichen Unterlagen für die Ausstellung der Geburtsurkunde an das Standesamt zu senden. Nach etwa einer Woche erhaltet ihr per Post die Geburtsurkunde.

    Weil alle Ämter in Deutschland miteinander vernetzt sind, erfährt das Einwohnermeldeamt und auch das Finanzamt von der Geburt des Kindes. Der Kinderfreibetrag wird daraufhin automatisch über das ELStAM-Verfahren an eure Arbeitgeber weitergeleitet.

    Du musst also gar nichts machen, um den Kinderfreibetrag eintragen zu lassen. Das geschieht alles automatisch.

    Kinderfreibetrag 0,5 auf der Lohnsteuerbescheinigung – Was bedeutet das?

    Es wird davon ausgegangen, dass sich Eltern um ihren Nachwuchs gleichermaßen kümmern. Daher wird bei beiden Elternteilen automatisch ein halber Kinderfreibetrag in die Lohnsteuerabzugsmerkmale eingetragen.

    Für ein Kind steht dann in der Regel auf deiner Lohnsteuerbescheinigung:

    Der Kinderfreibetrag wirkt sich aber nicht auf deine monatlich abgeführte Lohnsteuer aus. Allerdings mindert er den Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer.

    Bist du mit deinem Ehepartner gemeinsam veranlagt, werden eure halben Kinderfreibeträge bei Abgabe der Steuererklärung auf euer gemeinsames Einkommen angewendet. Damit könnt ihr wieder gemeinsam vom Kinderfreibetrag profitieren.

    Zahl der Kinderfreibeträge 1,0 – Kinderfreibetrag ändern?

    Wenn du mit deinem Partner zwei Kinder hast, steht in deinen Lohnsteuerabzugsmerkmalen ein Kinderfreibetrag von 1,0. Für jedes Kind ist das ein Kinderfreibetrag von 0,5.

    Hast du nur ein Kind, kann die Anzahl der Kinderfreibeträge 1,0 sein, wenn du den Kinderfreibetrag änderst. Das geht unter folgenden Voraussetzungen:

    • Ein Elternteil lebt im Ausland
    • Der andere Elternteil hat das Kind adoptiert (Stiefelternteil)
    • Der andere Elternteil kommt seiner Unterhaltsverpflichtung nicht zu mindestens 75 Prozent nach
    • Der Vater des Kindes ist unbekannt
    • Ein Elternteil ist verstorben

    Wie kann ich den Kinderfreibetrag übertragen?

    Laut § 32 Abs. 6 Satz 6-11 des Einkommensteuergesetzes kannst du auf folgende Personen den halben Kinderfreibetrag übertragen:

    • Den anderen Elternteil
    • Die Großeltern, wenn sie unterhaltspflichtig sind oder das Kind in ihrem Haushalt lebt
    • Die Stiefeltern, wenn sie unterhaltspflichtig sind oder das Kind in ihrem Haushalt lebt

    Um den Kinderfreibetrag zu übertragen, musst du die Anlage K ausfüllen und an dein für dich zuständiges Finanzamt schicken.

    Источники: http://www.kindergeld.info/kinderfreibetrag.html, http://www.vlh.de/wissen-service/steuer-nachrichten/guenstigerpruefung-finanzamt-sucht-guenstigste-variante.html, http://taxfix.de/steuertipps/kindergeld-oder-kinderfreibetrag-beantragen/

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