Kinderfreibetrag beim finanzamt beantragen

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    Kinderfreibetrag; Beantragung einer Änderung – BayernPortal

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    Kinderfreibetrag; Beantragung einer Änderung

    Die Zahl der Kinderfreibeträge ist Bestandteil der Elektronischen LohnSteuerAbzugsMerkmale (ELStAM). Wenn sie geändert werden soll, müssen Sie dies bei Ihrem Finanzamt beantragen.

    Beschreibung

    Eltern werden entweder durch Kindergeld oder durch Freibeträge steuerlich entlastet. Wenn Sie Ihre Einkommensteuererklärung abgeben, prüft das Finanzamt was für Sie günstiger ist.

    Die Freibeträge für Kinder wirken sich auf die Höhe des Solidaritätszuschlags und der Kirchensteuer aus. Damit der Arbeitgeber diese Abzugsbeträge richtig berechnen kann, wird die Zahl der Kinderfreibeträge als elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) gebildet.

    Kinder, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, werden grundsätzlich automatisch nach Übermittlung der Meldedaten in den ELStAM berücksichtigt.

    Wenn für ein Kind, das nicht in Ihrer Wohnung gemeldet ist, ein Kinderfreibetrag bei den ELStAM gebildet werden soll, müssen Sie dies einmalig beantragen.

    Für Kinder, die das 18. Lebensjahr bereits vollendet haben, wird auf Antrag und bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen durch das Finanzamt die Zahl der Kinderfreibeträge gebildet.

    Weicht die Zahl der Kinderfreibeträge von den tatsächlichen Verhältnissen zu Ihren Gunsten ab, müssen Sie die ELStAM von Ihrem Finanzamt ändern lassen.

    Den Antrag für das laufende Kalenderjahr müssen Sie bis zum 30. November stellen.

    Erforderliche Unterlagen

    • bei Kind unter 18 Jahren: Geburtsurkunde des Kindes
    • bei Kind über 18 Jahren: Nachweise zur Erstausbildung
    • Formular, bayernweit: Antrag auf Lohnsteuerermäßigung 2018

    Dieses Formular müssen Sie mit Ihrer Unterschrift bei der zuständigen Stelle einreichen. Sie können es entweder handschriftlich unterschrieben per Post bzw. Fax an die zuständige Stelle übermitteln oder mit Ihrer qualifizierten elektronischen Signatur per (verschlüsselter) E-Mail. Sofern die zuständige Stelle über eine De-Mail-Adresse verfügt, können Sie das Formular auch über Ihr De-Mail-Konto als absenderbestätigte Nachricht versenden.

    Rechtsbehelf

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    Für die Kontaktdaten der zuständigen Stelle und ggf. lokal gültige Informationen wählen Sie bei "Vor Ort" einen Ort aus.

    Allgemeine Leistungsübersicht

    Alphabetische und hierarchische Übersicht aller Leistungen.

    Richtig den Kinderfreibetrag beantragen

    • Nach der Geburt des ersten Kindes muss man einmalig den Kinderfreibetrag beantragen.
    • Dazu reicht man beim Finanzamt den Antrag auf Lohnsteuerermäßigung ein.
    • Das Finanzamt prüft dann automatisch, ob der Kinderfreibetrag vorteilhafter ist als das Kindergeld.
    • Will man den Freibetrag ändern, reicht man den Vereinfachten Antrag auf Lohnsteuerermäßigung ein.

    Wann sollte man den Kinderfreibetrag beantragen

    Einen Rechtsanspruch auf den Kinderfreibetrag gibt es ab dem Geburtsmonat des Kindes. Viele Eltern lassen das Beantragen des Freibetrags jedoch einige Zeit schleifen, weil man nach der Geburt in der Regel einige andere Dinge im Kopf hat.

    Häufig kommt es vor, dass es sechs Monate oder sogar ein Jahr dauert, bis der entsprechende Antrag beim Finanzamt eingeht. Dies ist zwar (in aller Regel) kein Beinbruch, doch bereitet es den Ämtern immer wieder Kopfschmerzen. Diese bitten deshalb darum, die Eintragung zeitnah nach der Geburt des Kindes vornehmen zu lassen.

    Kinderfreibetrag beantragen – Häufig gestellte Fragen

    Wie gehören Kinderfreibetrag und Kindergeld zusammen?

    Die wenigsten Menschen wissen, wie der Freibetrag für Kinder und das Kindergeld zusammengehören.

    • Beantragen sollte man unbedingt beide Leistungen, auch wenn man streng genommen nur eine in Anspruch nehmen darf. Das Kindergeld wird allerdings bei der zuständigen Familienkasse beantragt.

    Denn es handelt sich eigentlich um zwei unterschiedliche steuerliche Begünstigungen für die Förderungen von Kindern, von denen man eine wählen muss. In der Regel sollte dies das Kindergeld sein.

    Beim Kindergeld wird der Freibetrag indirekt sofort ausgezahlt. Es handelt sich nämlich um steuerbefreites Einkommen. Diese Einkünfte werden also nicht für die Berechnung der Einkommensteuer aufgeschlagen.

    Es kann passieren, dass die Steuerersparnis, die sich deshalb ergibt, nicht an diejenige heranreicht, die man durch den Freibetrag erreicht hätte. Dies überprüft das Finanzamt automatisch bei der Abgabe der Einkommensteuererklärung im Rahmen der Günstigerprüfung.

    Bewahrheitet sich der Verdacht, erhält man die Differenz ausgezahlt. Waren die Steuervorteile durch das Kindergeld größer, muss einen dies jedoch nicht sorgen. Die Differenz darf man behalten. Der Staat bezeichnet diese zusätzliche Steuersubvention als ‚Förderung der Familien‘ und verzichtet auf eine Rückzahlung.

    Wann lohnt sich der Kinderfreibetrag?

    Die Frage, die deshalb häufig gestellt wird, lautet: Lohnt sich der Freibetrag überhaupt?

    Beziehungsweise ab wann sollte man ihn unbedingt vermerken lassen, um ihn wahrnehmen zu können?

    • Die Faustformel lautet: Alleinerziehende profitieren ab einem Jahreseinkommen von 30.000 Euro vom Freibetrag und Paare ab 60.000 Euro.

    Die Werte gelten dann, wenn alle steuerlichen Abzugsmöglichkeiten auch tatsächlich bereits von den Einkünften abgezogen worden sind.

    Wie und an wen kann man den Kinderfreibetrag übertragen?

    Als Eltern erhält man pro Kind einmal den vollen Freibetrag. Dieser wird auf die Elternteile aufgeteilt. Allerdings kann man § 32 Abs. 6 Satz 6-11 des Einkommensteuergesetzes den Freibetrag von einem auf den anderen Elternteil übertragen.

    Außerdem kann man den Kinderfreibetrag auf Groß- oder Stiefeltern übertragen, sofern das Kind bei ihnen lebt oder sie diesem gegenüber die Unterhaltspflicht haben.

    Fazit: Den Freibetrag übertragen kann man auf

    • das andere Elternteil,
    • auf Großeltern, sofern sie unterhaltspflichtig sind oder das Kind in ihrem Haushalt lebt,
    • auf Stiefeltern, sofern sie unterhaltspflichtig sind oder das Kind in ihrem Haushalt lebt.

    Richtig den Kinderfreibetrag beantragen

    • Nach der Geburt des ersten Kindes muss man einmalig den Kinderfreibetrag beantragen.
    • Dazu reicht man beim Finanzamt den Antrag auf Lohnsteuerermäßigung ein.
    • Das Finanzamt prüft dann automatisch, ob der Kinderfreibetrag vorteilhafter ist als das Kindergeld.
    • Will man den Freibetrag ändern, reicht man den Vereinfachten Antrag auf Lohnsteuerermäßigung ein.

    Wann sollte man den Kinderfreibetrag beantragen

    Einen Rechtsanspruch auf den Kinderfreibetrag gibt es ab dem Geburtsmonat des Kindes. Viele Eltern lassen das Beantragen des Freibetrags jedoch einige Zeit schleifen, weil man nach der Geburt in der Regel einige andere Dinge im Kopf hat.

    Häufig kommt es vor, dass es sechs Monate oder sogar ein Jahr dauert, bis der entsprechende Antrag beim Finanzamt eingeht. Dies ist zwar (in aller Regel) kein Beinbruch, doch bereitet es den Ämtern immer wieder Kopfschmerzen. Diese bitten deshalb darum, die Eintragung zeitnah nach der Geburt des Kindes vornehmen zu lassen.

    Kinderfreibetrag beantragen – Häufig gestellte Fragen

    Wie gehören Kinderfreibetrag und Kindergeld zusammen?

    Die wenigsten Menschen wissen, wie der Freibetrag für Kinder und das Kindergeld zusammengehören.

    • Beantragen sollte man unbedingt beide Leistungen, auch wenn man streng genommen nur eine in Anspruch nehmen darf. Das Kindergeld wird allerdings bei der zuständigen Familienkasse beantragt.

    Denn es handelt sich eigentlich um zwei unterschiedliche steuerliche Begünstigungen für die Förderungen von Kindern, von denen man eine wählen muss. In der Regel sollte dies das Kindergeld sein.

    Beim Kindergeld wird der Freibetrag indirekt sofort ausgezahlt. Es handelt sich nämlich um steuerbefreites Einkommen. Diese Einkünfte werden also nicht für die Berechnung der Einkommensteuer aufgeschlagen.

    Es kann passieren, dass die Steuerersparnis, die sich deshalb ergibt, nicht an diejenige heranreicht, die man durch den Freibetrag erreicht hätte. Dies überprüft das Finanzamt automatisch bei der Abgabe der Einkommensteuererklärung im Rahmen der Günstigerprüfung.

    Bewahrheitet sich der Verdacht, erhält man die Differenz ausgezahlt. Waren die Steuervorteile durch das Kindergeld größer, muss einen dies jedoch nicht sorgen. Die Differenz darf man behalten. Der Staat bezeichnet diese zusätzliche Steuersubvention als ‚Förderung der Familien‘ und verzichtet auf eine Rückzahlung.

    Wann lohnt sich der Kinderfreibetrag?

    Die Frage, die deshalb häufig gestellt wird, lautet: Lohnt sich der Freibetrag überhaupt?

    Beziehungsweise ab wann sollte man ihn unbedingt vermerken lassen, um ihn wahrnehmen zu können?

    • Die Faustformel lautet: Alleinerziehende profitieren ab einem Jahreseinkommen von 30.000 Euro vom Freibetrag und Paare ab 60.000 Euro.

    Die Werte gelten dann, wenn alle steuerlichen Abzugsmöglichkeiten auch tatsächlich bereits von den Einkünften abgezogen worden sind.

    Wie und an wen kann man den Kinderfreibetrag übertragen?

    Als Eltern erhält man pro Kind einmal den vollen Freibetrag. Dieser wird auf die Elternteile aufgeteilt. Allerdings kann man § 32 Abs. 6 Satz 6-11 des Einkommensteuergesetzes den Freibetrag von einem auf den anderen Elternteil übertragen.

    Außerdem kann man den Kinderfreibetrag auf Groß- oder Stiefeltern übertragen, sofern das Kind bei ihnen lebt oder sie diesem gegenüber die Unterhaltspflicht haben.

    Fazit: Den Freibetrag übertragen kann man auf

    • das andere Elternteil,
    • auf Großeltern, sofern sie unterhaltspflichtig sind oder das Kind in ihrem Haushalt lebt,
    • auf Stiefeltern, sofern sie unterhaltspflichtig sind oder das Kind in ihrem Haushalt lebt.

    Источники: http://www.freistaat.bayern/dokumente/leistung/5221859783, http://www.steuerklassen.com/kinderfreibetrag/beantragen/, http://www.steuerklassen.com/kinderfreibetrag/beantragen/

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