Kindergeld zivildienst

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    Kindergeld Ratgeber

    Kindergeldanspruch 2017 / 2018

    Grundsätzlich dreht sich auf kindergeld.info alles rund um Leistungen an Eltern, die im Zusammenhang mit Kindern stehen. In erster Linie wird natürlich das Thema Kindergeld sehr ausführlich behandelt, darüber hinaus finden Sie hier auch Informationen zu weiteren Leistungen wir Elterngeld, Kinderzuschlag und Mutterschaftsgeld. Allerdings ist das Kindergeld in der Bundesrepublik die prominenteste Leistung für Familien mit Kind. Bis zum Erreichen der Volljährigkeit erhalten Eltern für ihre Kinder das Kindergeld ohne weitere Auflagen. Nach Vollendung des 18. Lebensjahres muss das Kind sich allerdings in einer Ausbildung befinden oder bei der Arbeitsagentur für Arbeit arbeitslos gemeldet sein, um weiterhin einen Anspruch zu haben.

    Ratgeber Kindergeld

    Beim Kindergeld handelt es sich um eine vom Staat steuerliche Ausgleichszahlung nach dem EStG und dem Bundeskindergeldgesetz (BKGG). Dabei steht den Eltern bis zur Volljährigkeit der Kinder das Kindergeld ohne Auflagen und Bedingungen zu und beträgt:

    Im Juli 2015 wurde das Kindergeld erstmalig seit 2010 wieder angehoben und galt rückwirkend zum 01. Januar 2015. Zum 01.01.2016 sowie 01.01.2017 gab es eine weitere Erhöhung um 2 Euro je Kind. Ebenfalls zum 01.01.2018 wird das Kindergeld um weitere zwei Euro erhöht.

    Anstatt des Kindergeldes können besserverdienende Eltern bei der Veranlagung der Einkommensteuer den Kinderfreibetrag geltend machen.

    Grundsätzlich besteht der Anspruch auf Kindergeld für minderjährige Kinder. Ab Vollendung des 18. Lebensjahres wird das Kindergeld für Volljährige nur gezahlt, wenn sich das Kind in einer Schul- oder Berufsausbildung (auch Studium) befindet. Dabei sind keine Einkommensgrenzen mehr zu beachten. Die Kindergeldzahlungen laufen längstens bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres.

    Kindergeld über das 25. Lebensjahr hinaus

    Bei behinderten Kindern gibt es keine Altersgrenze, so dass Kindergeldzahlungen zunächst unbegrenzt weiterlaufen. Bei nicht behinderten Volljährigen ist spätestens mit dem 25. Geburtstag Schluss. Allerdings können Zeiten eines abgeleisteten gesetzlichen Wehr- oder Zivildienstes die Bezugsdauer um den Zeitraum der Ableistung verlängern. Der für den abgesetzten Wehr- oder Zivildienst eingeführte Bundesfreiwilligendienst (kurz BFD) verlängert den Bezugszeitraum des Kindergeldes allerdings nicht, da es sich hierbei um keine gesetzliche Pflicht handelt.

    Ausländer in Deutschland

    Für ausländische Antragsteller gelten gesonderte Regeln, daher sind diese im Artikel Kindergeld für Ausländer abgefasst. Hier spielt insbesondere die Staatsangehörigkeit bzw. Aufenthaltserlaubnis beim Kindergeldanspruch eine Rolle.

    Kindergeld Antrag

    Der Antrag auf Kindergeld muss schriftlich gestellt werden. Hierzu halten Familienkassen die Antragsformulare bereit oder man lädt sich diese kostenfrei im Internet herunter. Weitere Informationen zum Kindergeldantrag (mit Downloadlink): Kindergeld Antrag

    Auszahlung des Kindergeldes

    Die Auszahlung erfolgt monatlich zu einem festgelegten Datum, welches sich nach den letzten Ziffern der Kindergeldnummer richtet. Besteht für einen Tag im Monat Kindergeldanspruch, so wird der volle Betrag für den gesamten Monat gezahlt. Einzelheiten zur Auszahlung sowie die Auszahlungstermine für 2015 können unter Kindergeldzahlung eingesehen werden.

    Rechtsbehelf gegen Kindergeldbescheid

    Das Kindergeld wird per Bescheid als Verwaltungsakt festgesetzt. Zwar gibt es keine Einkommensgrenzen mehr beim Kindergeld, so dass sich kaum Fehler einschleichen – dennoch sollte der Kindergeldbescheid gründlich geprüft werden und falls sich Unstimmigkeiten eingeschlichen haben, fristgerecht Widerspruch erheben. Im Artikel zum Einspruch gegen den Kindergeldbescheid als Rechtsbehelf sind weitere nützliche Informationen sowie Fristen zusammengefasst.

    Kinderfreibetrag

    Wie bereits eingangs erwöhnt, handelt es sich beim Kindergeld um eine steuerliche Ausgleichszahlung. Eltern die über ein gemeinsames Einkommen von über 60.000 Euro verfügen, sind allerdings mit dem Kinderfreibetrag bei der Steuererklärung besser gestellt als mit dem Kindergeld, welches monatlich ausgezahlt wird. Hier nimmt das Finanzamt allerdings selbst eine Günstigerprüfung durch um zu ermitteln, ob sich das Kindergeld oder der Kinderfreibetrag positiver für den Steuerpflichtigen auswirken. Einzelheiten zur Günstigerprüfung ob Kindergeld oder Kinderfreibetrag.

    Änderungen beim Kindergeld 2016

    Seit dem Jahr 2016 ist in allen Kindergeldanträgen verpflichtend, die Steuer-Identifikationsnummer auf den Formularen zu vermerken. Dabei muss sowohl die Steuer-Identifikationsnummer des Elternteiles als auch die des Kindes mit angegeben werden. Diese Maßnahme dient zu einer besseren und schnelleren Zuordnung und soll so eine etwaige Doppelzahlung von Kindergeldleistungen verhindern.

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    Elterngeld 2017

    Erstmalig wurde das Elterngeld im Jahre 2007 eingeführt, mit dem Ziel, die Familienplanung zu fördern. Im Klartext bedeutet dies, dass es sich um eine Entgeltersatzleistung handelt, welche Eltern nach der Geburt ihres Kindes erhalten, die zur Erziehung und Pflege des Kindes zu Hause bleiben oder sich beruflich einschränken. Dabei dient es als Ersatzleistung für das weggefallene Einkommen aus der Beschäftigung vor der Kindesgeburt und wird wie jede Entgeltersatzleistung steuerfrei ausgezahlt, unterliegt jedoch dem Progressionsvorbehalt. Die letzte Änderung fand zum 01.01.2015 mit der Einführung des ElterngeldPlus statt. Diese Informationen finden Sie in einem gesonderten Artikel unter: ElterngeldPlus. Für 2017 gibt es im Vergleich zum Vorjahr keine Veränderungen.

    Kinderzuschlag

    Der Kinderzuschlag wird als zusätzliche Sozialleistung zum Einkommen durch die Familienkasse gezahlt. Diesen erhalten Eltern, die zwar über genügend Einkommen für sich verfügen, aber nicht ausreichend verdienen, um ihre Kinder adäquat zu versorgen. Die Höhe beträgt seit 01.01.2017 maximal 170 Euro (160 Euro bis 31.12.2016) und ist abhängig davon, ob das elterliche Einkommen sich in den Einkommensgrenzen bewegt. Grundvoraussetzung ist allerdings, dass tatsächlich Erwerbseinkommen und nicht nur ausschließlich Sozialleistungen wie Hartz IV oder Sozialhilfe bezogen werden. Die Eltern müssen also in einem Arbeitsverhältnis stehen und ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können.

    Mutterschaftsgeld

    Das Mutterschaftsgeld erhalten Mütter während der Mutterschutzfrist, die bereits 6 Wochen vor der Geburt des Kindes beginnt und 8 Wochen nach der Kindesgeburt endet. Mütter, die der gesetzlichen Krankenversicherung angehören, erhalten das Mutterschaftsgeld von ihrer Krankenkasse. Privat krankenversicherte Mütter müssen sich mit ihrem Antrag hingegen an das Bundesversicherungsamt (BVA) wenden. Berechnungsgrundlage ist hier das Nettoentgelt welches in den drei Monaten vor der Mutterschutzfrist bezogen wurde.

    Kindergeld Anspruch für volljährige Kinder

    Anders als bei minderjährigen Kindern, wo das Kindergeld bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres ohne weitere Bedingungen gezahlt wird, müssen bei volljährigen Kindern ein paar Voraussetzungen für den Bezug von Kindergeld beachtet werden. Der folgende Ratgeber befindet sich auf dem aktuellen Stand des Jahres 2016.

    Keine Einkommensanrechnung mehr

    Hierfür ist zwingende Voraussetzung, ob sich das Kind gerade in Ausbildung befindet oder gar arbeitslos ist. Auch spielte das Einkommen bis einschließlich 2011 (Freigrenze von 8.004 Euro jährlich) des volljährigen Kindes eine elementare Rolle für die Weitergewährung von Kindergeld, die allerdings ab 2012 ersatzlos weggefallen ist.

    Volljährige Kinder werden unter Berücksichtigung ihres Ausbildungsstatus und nicht mehr anhand des Einkommens berücksichtigt. Dabei gibt es zwei Arten beim Kindergeld Anspruch von volljährigen zu unterscheiden:

    Kinder ohne Berufsausbildung/ abgeschlossenem Studium

    Kinder, die noch keine Berufsausbildung absolviert oder ein Studium abgeschlossen haben erhalten in der Wartezeit auf einen Ausbildungsplatz, während der ersten Berufsausbildung oder in der Übergangszeit zwischen zwei Ausbildungsabschnitten ohne weitere Voraussetzung Kindergeld. Dabei ist es unerheblich, in welchen zeitlichen Umfang sie einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder wie viel Einkommen sie verdienen.

    Kinder mit Berufsausbildung/ abgeschlossenem Studium

    Sollten volljährige Kinder bereits über eine Ausbildung bzw. ein absgeschlossenes Studium verfügen und auf einen weiteren Ausbildungsplatz warten, sich in einer weiteren Ausbildung oder der Übergangszeit zwischen zwei Ausbildung befinden, erhalten Kindergeld nur, wenn die Erwerbstätigkeit, der sie nachgehen, unschädlich ist. Unschädlich für den Kindergeldanspruch volljähriger Kinder ist die Erwerbstätigkeit dann, wenn:

    • es sich um Einkommen aus einem Ausbildungsverhältnis handelt (Ausbildungsvergütung)
    • es sich um Einkommen aus einer geringfügigen Beschäftigung handelt (Minijob, 450-Euro-Job)
    • die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit 20 Stunden nicht überschreitet

    In den nachfolgenden Absätzen finden Sie die Bedingungen, unter denen das Kindergeld über das 18. Lebensjahr hinaus, gezahlt wird.

    Kindergeld nur bis zum 25. Lebensjahr

    Grundsätzlich ist eine Förderung durch Kindergeld nur bis zu Vollendung des 25. Lebensjahres möglich. Für die Jahrgänge 1981 bis 1983 gab es eine Übergangsregelung, die nach dem Geburtstag wie folgt gestaffelt war:

    • bis einschließlich 01.01.1982 geboren: bis Vollendung des 27. Lebensjahres
    • zwischen 02.01.1982 und 01.01.1983 geboren: bis Vollendung des 26. Lebensjahres
    • ab 02.01.1983 geboren: bis Vollendung des 25. Lebensjahres

    Diese Übergangsregelung ist allerdings letztmalig in 2010 ausgelaufen, wenn man Jahrgänge von 1982 und einen möglichen, abgeleisteten Wehr- oder Zivildienst (ab 01.07.2011 ausgelaufen) berücksichtigt.

    Bei Kindern mit Behinderung kann die Altersgrenze von 25 Jahren entfallen. Weitere Informationen hierzu:

    Bei arbeitslosen Kindern, die bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet sind, wird Kindergeld über das 18. Lebensjahr hinaus bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres gezahlt

    Auszahlung über das 25. Lebensjahr hinaus

    Über das 25. Lebensjahr hinaus kann einer Auszahlung von Kindergeld an Kinder in Schul-, Berufsausbildung oder Studium nur erfolgen, wenn das Kind den gesetzlichen Grundwehr- bzw. Zivildienst abgeleistet hat oder eine von diesen Diensten befreiende Tätigkeit als Entwicklungshelfer ausübte. Der Zeitraum der Ableistung des Dienstes wird auf die Bezugsdauer über das 25. Lebensjahr aufaddiert. Ferner erhöhte eine freiwillige Verpflichtung zum Wehrdienst von nicht mehr als drei Jahren die Bezugsdauer des Kindergeldes.

    Wichtig ist, dass sich die Bezugsdauer nur höchstens um die Zeit des gesetzlichen Grundwehrdienstes bzw. Zivildienstes verlängert, die Eltern aber während der Zeit der Dienste grundsätzlich kein Kindergeld erhalten.

    Kind in Ausbildung oder Studium

    Kindergeld wird für Kinder zwischen dem 18. Und dem 25. Lebensjahr nur gezahlt, solange sich diese in einer Ausbildung oder Studium befinden. Diese Ausbildung muss auf ein bestimmtes Berufsziel hinarbeiten und dem Kind die Fähigkeiten vermitteln, diesen Beruf ausüben zu können. Die Kindergeld Auszahlung endet spätestens mit dem Schuljahr, bei Ausbildung oder Studium mit dem Monat, in dem schriftlich das offizielle Prüfungsergebnis bekannt gegeben wurde. Hierbei spielt es keine Rolle, ob der Ausbildungsvertrag für einen längeren Zeitraum abgeschlossen wurde oder das Kind weiterhin bei der Universität / Fachhochschule immatrikuliert bleibt.

    Einen ausführlichen Beitrag zum Kindergeld in der Ausbildung, insbesondere die Unterscheidung der Erst- und Zweitausbildung finden Sie hier.

    Anerkannte Schulformen der Ausbildung für das Kindergeld:

    • Allgemeinbildende Schule
    • Fachoberschule
    • Berufskolleg/ Berufsfachschule
    • Berufsakademie
    • Fachhochschule
    • Hochschule / Universität
    • Betriebliche Ausbildung

    Muss die Ausbildung oder das Studium wegen Krankheit oder Mutterschaft vorübergehend unterbrochen werden, so besteht weiterhin Kindergeldanspruch. Diese Unterbrechung darf aber keine Unterbrechungszeit zur Kinderbetreuung nach Ablauf der Mutterschutzfrist sein, was zum Beispiel bei der Elternzeit der Fall wäre. In diesem Fall wird kein Kindergeld gezahlt.

    Übergangszeit zwischen Schulabschluss und Ausbildung

    Kindergeld kann für eine Übergangszeit von vier Monaten zwischen dem Schulabschluss und einer darauf folgenden Berufsausbildung gezahlt werden. Dies gilt auch für die Zeiten zwischen dem Schulabschluss und dem Wehr- bzw. Zivildienst oder einem entsprechenden Ersatzdienst, sowie einem Freiwilligen Sozialen bzw. Ökologischen Jahr. Hierbei sind auch der Europäische Freiwilligendienst sowie der Auslandsdienst nach dem Zivildienstgesetz eingeschlossen. Ist die Übergangszeit länger, so wird das Kindergeld trotzdem nur für vier Monate gezahlt.

    Voraussetzungen sind jedoch, dass der Dienst angetreten wird oder die Berufsausbildung tatsächlich begonnen wird.

    Kind ohne Ausbildungsplatz

    Für ein Kind ohne Ausbildungsplatz steht Kindergeld ab dem 18. Lebensjahr bis zum 25. Lebensjahr zu. Dies gilt aber nur, wenn das Kind eine Ausbildung beginnen möchte, dieses aber wegen Fehlens eines Ausbildungsplatzes nicht möglich ist. In diesem Fall kann das Kind ohne Ausbildungsplatz nur berücksichtigt werden, wenn es trotz ernsthafter Bemühungen um einen Ausbildungsplatz eine Ausbildung zum frühestmöglichen Zeitpunkt wegen Erfolglosigkeit der Bemühungen nicht antreten kann. Die Erfolglosigkeit der Bemühungen ist z.B. durch Absagen auf die getätigten Bewerbungen nachzuweisen oder glaubhaft zu machen.

    Auch gilt als Nachweis, wenn das Kind bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit oder einem vergleichbaren Leistungsträger für Arbeitslosengeld II als Bewerber auf einen Ausbildungsplatz oder Bildungsmaßnahmen registriert und geführt wird.

    Kind arbeitslos

    Ist das Kind ohne Beschäftigungsverhältnis bei der Agentur für Arbeit oder einem vergleichbaren für Arbeitslosengeld II zuständigen Leistungsträger als arbeitssuchend gemeldet, so wird das Kindergeld über das 18. Lebensjahr hinaus, bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres gewährt.

    Zu beachten ist, dass ein Mini-Job sprich, eine geringfügige Beschäftigung mit einem Monatseinkommen von nicht mehr als 450 Euro den Anspruch auf Kindergeld nicht ausschließt.

    Sollte das zu berücksichtigende Kind bereits seinen Grundwehrdienst, Zivildienst oder einen vergleichbaren und anerkannten Dienst abgeleistet haben, so wird für diese Zeit das Kindergeld über das 21. Lebensjahr hinaus gezahlt.

    Meldung alle drei Monate

    Nach aktueller Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes (BFH) Az.: III R 66/05 und III R 68/05 vom 19.06.2008 muss eine Meldung bei der Agentur für Arbeit im Falle von Arbeitslosigkeit bzw. Ausbilungsplatzsuche alle drei Monate erfolgen, da sonst der Kindergeldanspruch erlöscht.

    Anrechnung von Einkommen des volljährigen Kindes

    Die bisherige Regelung beim Kindergeld bis einschließlich 2011 sah vor, dass jedes Einkommen von volljährigen Kindern unter Berücksichtigung einer Freigrenze von 8.004 Euro jährlich angerechnet würde. Wurde die Grenze auch nur um einen Euro überschritten, entfiel der Kindergeldanspruch für volljährige Kinder vollständig und im schlimmsten Fall musste hier eine Rückzahlung geleistet werden.

    Ab dem Jahr 2012 ist die Einkommensanrechnung vollständig weggefallen und richtet sich nach dem Ausbildungsstatus des volljährigen Kindes. Ausführliche Informationen zur Anrechnung des Einkommens bei Volljährigen finden Sie im Artikel:

    Letzte Aktualisierung: 20.05.2016

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    Kindergeld nach Zivildienst

    Ein Monat länger Kindergeld nach Zivildienst – BFH-Urteil hilft Studenten

    17.06.2010, 11:34 Uhr | afp, AFP

    Der Zivildienst beginnt aber häufig nicht am Ersten eines Monats. (Bild: Imago) (Quelle: imago)

    Eltern von Kindern, die Zivildienst abgeleistet haben, haben häufig einen Monat länger Anspruch auf Kindergeld. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) in München entschieden. Er verwarf damit die gegenteilige Praxis der Familienkassen. Das Urteil greift insbesondere für Studenten, deren vorausgegangener Zivildienst nicht zum Monatsersten begonnen hat.

    Zahlung verlängert sich

    Für Kinder, die sich noch in Ausbilddung befinden oder die eine Arbeit suchen, besteht Anspruch auf Kindergeld bis zum 25. Geburtstag. Während des Wehr- oder Zivildienstes wird kein Kindergeld gezahlt, dafür verlängert sich die Zahlung entsprechend über den 25. Geburtstag hinaus.

    Start ist nicht immer der Monatserste

    Der Zivildienst beginnt aber häufig nicht am Ersten eines Monats – im konkreten Streitfall begann er am 4. August 2003. Nach seinem damals zehnmonatigen Dienst ging der junge Mann zur Uni. Wie üblich zahlte die Familienkasse Kindergeld – auch noch für den angebrochenen August. An den 25. Geburtstag hängte sie dafür nur neun Kindergeld-Monate an, der zehnte Monat sei schon im Vorfeld abgegolten worden.

    Gesetzeswortlaut ist maßgebend

    Dem widersprach der BFH. Es gebe keinen Grund, vom Gesetzeswortlaut abzuweichen. Damit festigten die obersten Finanzrichter ihre Rechtsprechung aus dem Jahr 2008, die von den Familienkassen bislang aber übergangen wurde.

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    Источники: http://www.kindergeld.info/, http://www.kindergeld.info/volljaehrige-kinder.html, http://www.t-online.de/leben/familie/id_41995832/kindergeld-nach-zivildienst-bfh-urteil-hilft-studenten.html

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