Kindergeldbescheinigung anfordern

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    Kindergeld für volljährige Kinder

    Kindergeldanspruch über das 18. Lebensjahr hinaus

    Im Gegensatz zu minderjährigen Kindern, für die die Familienkasse das Kindergeld bis zum 18. Geburtstag ohne jede Bedingung zahlt, gilt es für volljährige Kinder einige Bedingungen zu erfüllen, um weiterhin Anspruch auf Kindergeld zu haben. Kommt dem Kind das Kindergeld nicht zugute, da die Eltern ihre Unterhaltspflicht nicht oder nicht ausreichend erfüllen, kann das Kind einen Abzweigungsantrag auf Kindergeld stellen.

    Ausbildungsstatus

    Keine abgeschlossene Berufsausbildung/kein abgeschlossenes Studium

    Volljährige Kinder, die weder Berufsausbildung noch Studium absolviert haben, erhalten Kindergeld:

    • während der Wartezeit (nicht länger als vier Monate) auf einen Ausbildungs- oder Studienplatz
    • in der Zeit der ersten Berufsausbildung bzw. während des Erststudiums
    • während der Überbrückungszeit zwischen zwei Ausbildungsabschnitten

    In diesem Fall ist es bedeutungslos, wie viel die Kinder arbeiten bzw. wie viel sie verdienen.

    Abgeschlossene Berufsausbildung/abgeschlossenes Studium

    Volljährige Kinder, die schon eine Ausbildung oder ein Studium absolviert haben, und

    • auf einen zweiten Ausbildungs- oder Studienplatz warten
    • einer zweiten Ausbildung bzw. einem zweiten Studium nachgehen
    • die Zeit zwischen zwei Ausbildungen überbrücken

    haben nur dann Anspruch auf Kindergeld, wenn die Beschäftigung, der sie nachgehen, als unschädlich zu bezeichnen ist.

    Unschädliche Erwerbstätigkeit

    Die Familienkasse klassifiziert eine Beschäftigung dann als unschädlich,

    • wenn die Erwerbstätigkeit im Rahmen eines Ausbildungsverhältnisses ausgeübt wird (Ausbildungsmaßnahme muss allerdings Gegenstand des Dienstverhältnisses sein)
    • wenn es sich bei der Erwerbstätigkeit um eine geringfügige Beschäftigung handelt (Mini-Job bzw. 450-Euro-Job; grundsätzlich ist hier die Einstufung des Arbeitgebers maßgeblich)
    • wenn die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit insgesamt nicht mehr als 20 Stunden beträgt (hierbei zählt stets die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit)
      • Wird die Beschäftigung nur vorübergehend (nicht mehr als zwei Monate am Stück) ausgeweitet, ist das nicht problematisch, wenn die durchschnittliche Arbeitszeit während des gesamten Berücksichtigungszeitraums im Kalenderjahr nicht mehr als 20 Stunden beträgt.

    Kind befindet sich in Ausbildung/Studium

    Damit ein Kind, dass sich in der Berufsausbildung oder im Studium befindet, in der Altersphase zwischen 18 und 25 Kindergeld erhält, muss die Ausbildung bzw. das Studium zielführend für den späteren Beruf sein.

    Die Kindergeldzahlung erlischt bei Ausbildung oder Studium spätestens in dem Monat, in dem das offizielle Prüfungsergebnis schriftlich mitgeteilt wird – auch wenn der Ausbildungsvertrag diesen Zeitpunkt überdauert oder das Kind noch immer als Student immatrikuliert ist.

    Ausführlichere Informationen zum Thema – vor allem zur Differenzierung von Erst- und Zweitausbildung – gibt es unter Kindergeld in Ausbildung.

    Anerkannte Schulformen

    Die Familienkasse erkennt folgende Schulformen zur Ausbildung/zum Studium an:

    • Allgemeinbildende Schule
    • Fachoberschule
    • Berufskolleg/Berufsfachschule
    • Berufsakademie
    • Hochschule/Universität
    • Fachhochschule
    • Betriebliche Ausbildung

    Übergangszeit nach dem Schulabschluss

    Zwischen dem Schulabschluss und einer anschließenden Berufsausbildung besteht weiterhin Kindergeldanspruch, jedoch nur für einen Zeitraum über vier Monate. Diese Übergangsregelung gilt für die Zeit zwischen Schulabschluss und

    • Lehre/Berufsausbildung
    • Studium
    • Wehr- bzw. Zivildienst (zum 01.07.2011 ausgelaufen) oder einem entsprechenden Ersatzdienst
    • Europäischem Freiwilligendienst oder Auslandsdienst nach dem Zivildienstgesetz
    • einem Freiwilligen Sozialen oder Ökologischen Jahr

    Egal welchen beruflichen Weg das Kind einschlägt: Werden Dienst, Berufsausbildung oder Studium nicht angetreten/begonnen, erlischt der Kindergeldanspruch.

    Kindergeld trotz fehlendem Ausbildungsplatz

    Auch ein Kind, das in keinem Ausbildungsverhältnis steht, hat zwischen 18 und 25 Anspruch auf Kindergeld: jedoch nur, wenn es aufgrund von Erfolglosigkeit keine Ausbildung zum ehesten Zeitpunkt antreten kann. Vorausgesetzt wird hier, dass das Kind sich ernsthaft um eine Ausbildungsstelle bemüht hat. Die Erfolglosigkeit muss nachweisbar sein; dies kann beispielsweise durch das Vorlegen der erfolgten Bewerbungen geschehen. Ist das Kind bei der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit/beim Jobcenter als Bewerber um eine Ausbildungsstelle/für Bildungsmaßnahmen registriert, zählt dies als ausreichender Beleg.

    Kindergeld trotz Arbeitslosigkeit

    Wenn das Kind bei der Bundesagentur für Arbeit oder beim Jobcenter als arbeitssuchend registriert ist, hat es bis zu seinem 21. Lebensjahr Anspruch auf Kindergeld.

    • Der Kindergeldanspruch besteht auch dann weiter, wenn sich das Kind mit einem Mini-Job (bis 450 Euro pro Monat) etwas dazuverdient.
    • Falls das Kind seinen Grundwehrdienst, Zivildienst oder einen vergleichbaren Dienst abgeleistet hat, wird das Kindergeld für den betreffenden Zeitraum auch über den 21. Geburtstag hinaus gewährt.
    • Wichtig: Das Kind muss sich alle drei Monate bei der Bundesagentur für Arbeit als weiterhin arbeitssuchend/ausbildungssuchend melden, weil der Kindergeldanspruch andernfalls keinen Fortbestand hat (BFH vom 19.06.2008, Az.: III R 66/05 und III R 68/05)

    Kindergeld bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres

    Kindergeld wird grundsätzlich höchstens bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres gezahlt. Für die Jahrgänge 1981 bis 1983 gab es jedoch eine Übergangsregelung: So erhielten Kinder, die bis zum 01.01.1982 (einschließlich) geboren wurden, bis zur Vollendung ihres 27. Lebensjahres Kindergeld – zwischen dem 02.01.1982 und dem 01.01.1983 geborene Kinder bis zur Vollendung ihres 26. Lebensjahres.

    Kindergeld über das 25. Lebensjahr hinaus

    Nur unter zwei Voraussetzungen wird Kindergeld auch nach der Vollendung des 25. Lebensjahres gezahlt:

    • wenn das Kind den gesetzlichen Grundwehr- bzw. Zivildienst abgeleistet oder eine von diesen Diensten befreiende Tätigkeit als Entwicklungshelfer ausgeübt hat
    • wenn es sich um ein behindertes Kind handelt

    Kindergeld bei Grundwehrdienst, Zivildienst oder bei einer Tätigkeit als Entwicklungshelfer

    Eine das 25. Lebensjahr überschreitende Auszahlung von Kindergeld an Kinder in Berufsausbildung oder Studium konnte erfolgen, wenn das Kind den gesetzlichen Grundwehr- bzw. Zivildienst abgeleistet oder eine von diesen Diensten befreiende Tätigkeit als Entwicklungshelfer ausgeübt hat.

    Der Zeitraum der Dienstableistung wurde dann auf die Altersgrenze von 25 aufaddiert. Darüber hinaus erhöhte eine freiwillige Verpflichtung zum Wehrdienst von höchstens drei Jahren die Kindergeld-Bezugsdauer. Diese verlängerte sich dabei höchstens um die Zeit des gesetzlichen Grundwehr- bzw. Zivildienstes – während dieser Zeit haben die Eltern jedoch kein Kindergeld erhalten.

    Kindergeld bei Behinderung

    Sollte die Behinderung eines Kindes ursächlich dafür sein, dass das Kind seinen Lebensunterhalt nicht selbst erwirtschaften kann, wird das Kindergeld unter Umständen ohne Altersgrenze über das 25. Lebensjahr hinaus gewährt. Das jährliche Einkommen des Kindes darf dabei aber den Grundfreibetrag nicht überschreiten.

    Mehr Details zu diesem Thema gibt es unter Kindergeld bei Behinderung.

    Wegfall der Einkommensgrenze

    Letzte Aktualisierung: 03.03.2017

    Kindergeld für volljährige Kinder :

    3,55 von 5 Punkten, basierend auf 451 abgegebenen Stimmen.

    Kindergeld Ratgeber 2017 / 2018

    Anspruch – Kindergeldantrag – Höhe und Auszahlung

    Entgegen der weit verbreiteten Meinung, handelt es sich beim Kindergeld um keine Sozialleistung. Zwar wird es i. d. R. von den Familienkassen ausgezahlt, ist im Endeffekt aber eine steuerliche Ausgleichszahlung. Das Kindergeld soll das steuerliche Existenzminimum des Kindes freistellen und dient der Grundversorgung der in Deutschland lebenden Kinder vom Geburtsmonat an. Dabei entsteht der Anspruch automatisch, setzt aber einen schriftlichen Antrag voraus.

    Außer der kleinen Kindergelderhöhung um 2 Euro haben sich für 2017 keine weiteren Änderungen beim Kindergeld ergeben.

    Kindergeld Erhöhung 2018

    Die Kindergelderhöhung für die Jahre 2017 und 2018 basiert dem „Gesetz zur Umsetzung der Änderungen der EU-Amtshilferichtlinie und von weiteren Maßnahmen gegen Gewinnkürzungen und –verlagerungen“. Veröffentlicht wurde sie im Bundesgesetzblatt(BStBl Teil I Nr. 63 Seite 3000 ff). Im kommenden Jahr 2018 wird das Kindergeld also erneut erhöht. Wie im Jahr 2017 wird es auch in 2018 eine Steigerung um jeweils 2 Euro je Kind geben.

    Weitere Informationen zu Änderungen beim Kindergeld ab dem 01.01.2018 sowie den Überweisungsplan finden Sie unter der eigens eingerichteten Informationseite Kindergeld 2018.

    Kindergeld Änderungen 2016

    Seit 2016 müssen zwingend in allen Kindergeldanträgen die Steuer-Identifikationsnummern des Antragstellers sowie des berechtigten Kindes angegeben werden, da der Antrag sonst nicht bearbeitet wird und so auch kein Kindergeld fließt. Bei bereits vor dem Jahreswechsel laufenden Kindergeldzahlungen müssen die Identifikationsnummern schriftlich an die Familienkasse gemeldet werden. Damit es zu keinen Zahlungsverzögerungen kommt, raten wir, die Identifikationsnummern schnellstmöglich an die Familienkasse zu melden. Sollten Kindergeldbezieher diese jedoch nicht an die Kindergeldkasse melden, droht die Rückzahlung des gesamten Kindergeldes für 2016.Hintergrund dieser zwingenden Nennung der Steuer-IdNr. ist eine klare Identifizierung der Kindergeldbezieher und damit auch der Vermeidung von Doppelzahlungen.

    Weitere Informationen finden Sie im ausführlichen Artikel unter: Kindergeld 2016

    Was Eltern zum Kindergeld 2015 wissen müssen

    Bild: lilo/ fotolia.com

    Im folgenden Ratgeber finden sie zunächst kurze Informationen zum Kindergeld, die die wichtigsten Themen der Förderung für Familien aufgreifen. Weitere Hilfe sowie tiefergehende Informationen finden Sie, indem Sie den Links an der entsprechenden Stelle folgen.

    Eine der wichtigsten Änderungen fand zum Jahreswechsel von 2011 auf 2012 statt. Durch die Reform wurde die Einkommensgrenze beim Kindergeld ersatzlos abgeschafft, so dass volljährige Kinder unabhängig der Höhe ihres Einkommens weiter Leistungen beziehen können, sofern sie die weiteren Anspruchsvoraussetzungen erfüllen.

    Kindergeldanspruch

    Einen Anspruch auf Kindergeld haben Eltern oder Erziehungsberechtigte (z.B. Adoptiv- und Stiefeltern, Pflegeeltern, Großeltern) für Kinder, die im Haushalt der Familie aufgenommen wurden. Weiter wird vorausgesetzt, dass die Erziehungsberechtigten in Deutschland

    • einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben oder
    • keinen Wohnsitz/ gewöhnlichen Aufenthalt haben, aber in der Bundesrepublik unbeschränkt steuerpflichtig sind

    Für Ausländer oder im Ausland lebende Deutsche, die weder einen Wohnsitz/ gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik haben, noch unbeschränkt steuerpflichtig sind, gelten besondere Regelungen nach dem Bundeskindergeldgesetz (BKGG).

    Anspruch für minderjährige Kinder

    Der Kindergeldanspruch entsteht bereits im Geburtsmonat und besteht uneingeschränkt bis zum 18. Geburtstag des Kindes. Antragsberechtigt sind die Eltern oder andere Erziehungsberechtigte (nicht das Kind selbst!).

    Volljährige Kinder

    Mit Vollendung des 18. Lebensjahres bleibt der Kindergeldanspruch nur weiterhin bestehen, wenn sich das Kind in einer Schul- oder Berufsausbildung befindet oder bei der Agentur für Arbeit als arbeit- bzw. ausbildungssuchend gemeldet ist. In diesem Fall werden Leistungen bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres weiter gezahlt (die Monate, in denen das Kind den gesetzlichen Wehr- oder Zivildienst abgeleistet hat, werden über das 25. Lebensjahr hinaus weiter gezahlt).

    Lesen Sie folgende Beiträge mit weiteren Erläuterungen:

    Keine Altersbeschränkung für behinderte Kinder

    Bei behinderten Kindern spielt es keine Rolle ob diese sich in einer Ausbildung etc. befinden. Sofern die Behinderung vor dem 25. Lebensjahr eingetreten ist, wird Kindergeld ohne Altersbeschränkung weitergezahlt.

    Kindergeldantrag stellen

    Der Kindergeldantrag erfolgt schriftlich mit dem dafür vorgesehenen Formular/ Vordruck

    Um Kindergeld zu erhalten, müssen die Eltern dieses schriftlich beantragen. Grundsätzlich sind die Familienkassen zuständig, die in den meisten Fällen bei der zuständigen Agentur für arbeit ansässig sind. Zusammen mit einer Lebensbescheinigung (Geburtsurkunde) wird der Kindergeldantrag bei der Behörde eingereicht, wobei mit einer Bearbeitungsdauer von 4 bis 6 Wochen gerechnet werden muss.

    Bis zu 4 Jahre rückwirkend können Leistungen beantragt werden. Wer also den Kindergeldantrag zunächst versäumt, hat genügend Zeit, ihn nachzuholen.

    Antragsvordrucke

    Entweder nutzt man hierfür die bei den Familienkassen ausgelegten Antragsformulare oder lässt sich diese zuschicken. Eine andere Alternative ist das Online Formular, welches zu Hause als PDF ausgefüllt und anschließend ausgedruckt werden kann.

    Antrag bei Beamten und im öffentlichen Dienst

    Für Beamte und Beschäftigte im öffentlichen Dienst gilt die Besonderheit, dass die Familienkasse nicht zuständig ist. In diesem Fall wird das Kindergeld beim Dienstherren bzw. der Vergütungsstelle beantragt und monatlich direkt an den Anspruchsberechtigten zusammen mit den Bezügen ausgezahlt.

    Kindergeld Höhe 2017 und 2018

    Die Höhe des Kindergeldes ist in § 66 EStG bzw. § 6 BKGG definiert, welche sich nach Anzahl der Kinder richtet. Die letzte Erhöhung hat es im Jahr 2017 gegeben und die nächste folgt 2018 (Beträge in Klammern), seither werden für

    Wie hoch Ihr individuelles Kindergeld unter Berücksichtigung der Anspruchsvoraussetzungen ausfällt, können Sie mit unserem Kindergeldrechner ermitteln.

    Kindergelderhöhung in 2015, 2016 und 2017

    Zwar war bei Koalitionsgesprächen nach der Bundestagswahl 2013 eine Kindergeld Erhöhung angesprochen worden, diese wurde jedoch im November 2013 wieder verworfen. Bereits im Wahlkampf hatte die Union sogar 35 Euro pro Kind ab 2014 angekündigt. Anfang März 2014 gab die Bundesregierung jedoch bekannt, dass es aufgrund der Haushaltskonsolidierung aktuell keine Kindergeld Erhöhung geben werden. Aufgrund der Anhebung des Existenzminimums würde sich aktuell pro Kind rechnerisch eine Erhöhung des Kindergeldes von zwei Euro ergeben, für den Staat Kosten von insgesamt gut 425 Millionen Euro.

    Die nächste Kindergelderhöhung wurde sodann um zwei weitere Jahre auf 2016 verlegt. Nun wurde am 13.01.2015 bekannt, dass der Bund bereits ein Jahr früher als geplant ohne neue Schulden auskomme und somit die die Erhöhung des Kinderfreibetrags sowie des Kindergeldes im Jahr 2015 stattfinden kann.

    Nach den Zahlen des aktuellen Existenzminimum-Berichts müsste der Kinderfreibetrag von aktuell 7.008 Euro je Kind im Jahr 2015 um 144 Euro steigen und im Jahr 2016 um weitere 96 Euro. Im Kern einer solchen Erhöhung stehe die Entlastung von Familien mit mittlerem Einkommen, weshalb im gleichen Zuge auch das Kindergeld steigen würde. Rechnerisch ergebe sich daraus eine Kindergelderhöhung pro Kind in 2015 um fünf Euro oder im Jahr 2016 um acht Euro.

    Erhöhung in vier Schritten um insgesamt 10 Euro bis 2018

    Anfang März 2015 berichteten die Medien, dass Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) an einem Gesetzentwurf zur Anhebung des Kinderfreibetrages sowie des Kindergeldes arbeiten lässt, das doch schon in 2015 greifen soll. Im Vergleich zu den bisherigen Plänen von etwa zehn Euro auf einmal war dann nur eine gestaffelte Kindergelderhöhung von 4 Euro in 2015 und um weitere 2 Euro ab 2016 erfolgt. Eine weitere Kindergelderhöhungung folgte um 2 Euro ab 01.01.2017. Ab Januar 2018 erhalten Elteern weitere 2 Euro je Kind mehr.

    Auszahlung

    Die festen Auszahlungstermine sowohl für das Kindergeld als auch den Kinderzuschlag richten sich nach den Anfangsbuchstaben der Kindergeldnummer, welche auf dem Kindergeldbescheid vermerkt sind. Hier finden Sie die Termine zur Kindergeldauszahlung 2017

    Kindergeld oder Kinderfreibetrag?

    Ob Eltern das Kindergeld erhalten oder doch der Kinderfreibetrag nach § 32 Abs. 6 EStG gewährt wird, hängt von der Höhe des Einkommens ab. Am Jahresende macht das Finanzamt bei der Veranlagung zur Einkommensteuer automatisch eine Günstigerprüfung, welche Vergünstigung vorteilhafter ist. Als grobe Richtung gilt, dass der Kinderfreibetrag günstiger ausfällt als das Kindergeld bei einem zu versteuernden Einkommen von

    • ca. 33.500 Euro bei Alleinstehenden
    • ca. 63.500 Euro bei Verheirateten

    Auch wenn das persönliche Einkommen diese Beträge übersteigt, muss dennoch ein Kindergeldantrag gestellt werden. In einem solchen Fall kommt es dann am Jahresende ggfls. zu einer Verrechnung und das Kindergeld wird als Vorauszahlung auf den Kinderfreibetrag berücksichtigt.

    Was Sie sonst noch wissen sollten

    Weitere Informationen und Verweise hält auch die Bundesagentur für Arbeit mit Ihrem Merkblatt bereit:

    Startseite :

    3,94 von 5 Punkten, basierend auf 195 abgegebenen Stimmen.

    Online-Antrag Kindergeld

    Sie möchten für Ihr Kind Kindergeld beantragen? Dann können Sie den Antrag auch online ausfüllen.

    Kindergeld-Antrag in drei Schritten

    Gerne können Sie Ihren Kindergeld-Antrag online ausfüllen. Sie werden dazu gezielt durch das Antragsformular geführt. Nachdem Sie die Fragen beantwortet haben, wird Ihnen zur Überprüfung eine Zusammenfassung Ihrer Angaben angezeigt. Anschließend werden die Daten vorab verschlüsselt an die Familienkasse übertragen.

    Danach sind allerdings noch weitere Schritte notwendig:

    • Drucken Sie nun das online ausgefüllte Formular aus und unterschreiben es.
    • Bitte senden Sie es anschließend per Post oder Fax an Ihre zuständige Familienkasse.

    Sie können uns online auch Änderungen Ihrer persönlichen Verhältnisse oder Ihre steuerliche Identifikationsnummer (Steuer-ID) mitteilen.

    Weitere Formulare zum Kindergeld

    Neben dem Kindergeld-Antrag und der Veränderungsmitteilung finden Sie online noch weitere Formulare wie:

    • Erklärung zum Ausbildungsverhältnis
    • Erklärung zu den Verhältnissen eines über 18 Jahre alten Kindes
    • Mitteilung über ein Kind ohne Ausbildungs- und Arbeitsplatz

    Persönliche Angaben online einsehen und bearbeiten

    Über die Startseite des Onlinedienstes und mit einem Benutzerkonto bei der Bundesagentur für Arbeit können Sie die Informationen online abrufen. Oder Sie nutzen zur Abfrage die Online-Ausweisfunktion Ihres neuen Personalausweises / elektronischen Aufenthaltstitels.

    Damit können Sie:

    Online-Ausweisfunktion nutzen

    Sie können mit der Online-Ausweisfunktion des Personalausweises / elektronischen Aufenthaltstitels auch ohne Benutzerkonto

    Sie möchten diese Funktion nutzen? Dann starten Sie bitte vorher AusweisApp2. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesinnenministeriums.

    Источники: http://www.kindergeld.org/kindergeld-fuer-volljaehrige-kinder.html, http://www.kindergeld.org/, http://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kindergeld-online

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