Kosten duales studium

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    Gehalt & Studienfinanzierung

    Studieren ohne Geldsorgen? Diesen Gedanken haben viele, wenn sie an ein duales Studium denken, denn immerhin bekommst du als dual Studierender in der Regel von Anfang an ein monatliches Gehalt. Doch wie geht es weiter, wenn das Geld trotzdem nicht reicht? Gibt es auch Finanzierungsmöglichkeiten für ein duales Studium? Wir haben hier alles Infos zum Thema Gehalt und Studienfinanzierung für dich zusammengestellt: Wie sieht es z. B. mit BAföG und Steuern im dualen Studium aus und wie viel Gehalt kannst du erwarten?

    Hier findest du alle Infos zu Gehalt und Studienfinanzierung im dualen Studium!

    Gehalt im dualen Studium

    Die gute Nachricht: Das duale Studium wird vergütet! Aber welche Einschränkungen und Zusatzleistungen gibt es?

    Konkrete Gehaltsbeispiele

    Wie viel Gehalt gibt es im dualen Studium? Hier findest du konkrete Zahlen von Unternehmen und dualen Studierenden!

    Reicht das Gehalt?

    Wir haben 600 Studierende gefragt, wie ihre finanzielle Situation aussieht und ob sie mit dem Gehalt hinkommen.

    Studiengebühren

    Wer übernimmt die Studiengebühren im dualen Studium? Welche Möglichkeiten es gibt, erfährst du hier!

    Studienfinanzierung

    Was tun, wenn das Geld trotz Gehalt nicht ausreicht? Hier findest du verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten!

    BAföG im dualen Studium – geht das? Hier erfährst du, worauf du achten musst und welche Sonderfälle es gibt!

    Steuern zahlen

    Brutto ist nicht gleich netto – welche Abzüge du im dualen Studium von deinem Gehalt hast, erfährst du in diesem Beitrag!

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    Freie duale Studienplätze per E-Mail?

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    Das Richtige studieren

    Ob Studiengänge wie Wirtschaftspsychologie, Marketing oder Tourismus – wir haben die Infos zu vielen spannenden Fächern!

    Wer übernimmt die Studiengebühren im dualen Studium?

    Auch duale Hochschulen und Berufsakademien können für das duale Studium Studiengebühren verlangen. Oft werden die Studiengebühren vom Unternehmen getragen. Aber ist das tatsächlich immer so? Und übernehmen die Unternehmen die gesamte Summe? Wir erklären dir hier, worauf du bei der Vertragsabschließung achten solltest!

    Inhaltsverzeichnis

    Beim klassischen Vollzeit-Studium ist es üblich, dass man an privaten Hochschulen und Berufsakademien Studiengebühren pro Monat bzw. Semester bezahlen muss. Das ist beim dualen Studium auch nicht anders. Während aber beim klassischen Studienmodell normalerweise immer die Studierenden für den Betrag aufkommen müssen, stellt sich beim dualen Studium die Frage, ob das Unternehmen die Kosten übernimmt – zumindest teilweise – und wie genau die Kostenübernahme geregelt ist. Daher findest du im Folgenden die unterschiedlichen Modelle, die von den Unternehmen angeboten werden.

    Studiengebühren im dualen Studium

    Die verschiedenen Modelle

    Die Höhe der Studiengebühren ist nicht pauschal festgelegt, sondern variiert von Hochschule zu Hochschule. Grundsätzlich kannst du mit einem Betrag zwischen 300 und 600 Euro monatlich rechnen. Wie genau die Zahlung der Studiengebühren bei dir im Unternehmen gehandhabt wird, sollte auf jeden Fall im Ausbildungs-/Arbeitsvertrag festgehalten sein. Am besten fragst du bereits beim Bewerbungsgespräch, ob die Studiengebühren übernommen werden. Denn wenn du selbst (vielleicht auch nur teilweise) dafür aufkommen musst, solltest du dir frühzeitig Gedanken um die Finanzierung deines dualen Studiums machen. Musst du Miete, Studiengebühren, evtl. Fahrtkosten und Lebenshaltungskosten von deinem Auszubildendengehalt bezahlen, kann es mit dem Geld doch schnell eng werden. Ausführliche Infos dazu findest du in unserem Artikel über die Studienfinanzierung im dualen Studium.

    Hier listen wir dir nun die verschiedenen Modelle auf:

    Komplette Übernahme der Studiengebühren plus Gehalt

    Das ist der optimale Fall! Wenn deine Firma die Studiengebühren vollständig übernimmt und dir dazu noch ein Gehalt zahlt, hast du auf jeden Fall die beste Variante erwischt. Es kann allerdings sein, dass dein Gehalt etwas niedriger ausfällt, da das Unternehmen einen Teil der Gebühren auf dein Gehalt umlegt. Trotzdem musst du dir bei dieser Variante weniger Gedanken um deine Studienfinanzierung machen, weil ein Großteil der Kosten durch die Firma abgedeckt wird – in den meisten Fällen zahlt das Unternehmen auch die Sozialbeiträge, die pro Semester an der Hochschule anfallen.

    Studiengebühren auf Gehalt umgelegt

    Es gibt auch den Fall, dass dein Gehalt sozusagen umgelegt wird und für die Zahlung der Studiengebühren verwendet wird. In dieser Variante wird von deinem eigentlichen Gehalt in der Regel nichts mehr übrig sein und du musst dir überlegen, wie du für deine Lebenshaltungskosten und evtl. weiter anfallende Kosten aufkommst.

    Manche Studierende bekommen von ihrem Praxisunternehmen monatliche Zusatzleistungen, wie z. B. Zuschüsse zu Miet- oder Fahrtkosten. Damit kann dann immerhin ein Teil deiner Kosten gedeckt werden, allerdings wirst du wohl nicht darum herumkommen, dir im Vorfeld Gedanken über die Finanzierung deines dualen Studiums zu machen.

    Teilen der Gebühren

    Eine sehr häufige Variante ist die, die Gebühren zwischen dem Unternehmen und dem dualen Studierenden zu teilen. Wie das Verhältnis dabei ist, ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Oft beträgt der Anteil 50:50, es gibt aber auch andere Regelungen. Die Commerzbank beispielsweise übernimmt zwei Drittel der Studiengebühren, das Geld für die Gebühren wird brutto mit dem Monatsgehalt ausgezahlt.

    Damit kommen wir zu einem weiteren Punkt, der variieren kann: wie die Kostenübernahme geregelt ist. Entweder wird dir der Anteil direkt vom Gehalt abgezogen oder – wie beim Beispiel der Commerzbank – du bekommst den Anteil für die Studiengebühren zum Bruttogehalt überwiesen und kümmerst dich selbst um die Bezahlung.

    Keine Übernahme der Studienkosten

    Es kommt leider auch recht häufig vor, dass dein Unternehmen die Studiengebühren gar nicht bezahlt und du ganz allein dafür aufkommen musst. Gerade Firmen, die zum ersten Mal ein duales Studium anbieten und das vielleicht auch nur auf das Drängen eines Interessenten hin, kennen sich am Anfang noch nicht so gut aus und bieten daher keine Übernahme der Studiengebühren an.

    In diesem Fall gilt erst recht: Informiere dich frühzeitig, wie deine Vergütung, die Studiengebühren und evtl. Zusatzleistungen geregelt sind, denn die Studienfinanzierung durch BAföG und Co. eines dualen Studiums ist etwas komplizierter als beim klassischen Vollzeit-Studium.

    Welche Möglichkeiten der Studienfinanzierung es für duale Studierende gibt, haben wir für dich in einem extra Beitrag zusammengestellt:

    Worauf du außerdem achten solltest

    Neben der Frage, wie genau die Übernahme der Studiengebühren geregelt ist, gibt es noch ein paar kleinere Aspekte zu beachten, die indirekt damit zusammenhängen:

    Studienabbruch oder frühzeitiges Verlassen der Firma

    Ein duales Studium kostet – auch die Unternehmen! Daher sichern sich die meisten Unternehmen durch bestimmte Zusatzklauseln im Arbeitsvertrag ab. Falls du also dein duales Studium mittendrin abbrichst oder falls du dich vertraglich für eine gewisse Zeit nach deinem Abschluss an das Unternehmen gebunden hast und doch vorher wechseln möchtest, kann es sein, dass du die vom Unternehmen gezahlten Studiengebühren anteilig zurückzahlen musst. Hast du dich also zum Beispiel dazu verpflichtet, mindestens drei Jahre nach deinem Abschluss im gleichen Unternehmen zu bleiben, möchtest aber bereits nach 1,5 Jahren wechseln, ist es sehr wahrscheinlich, dass du einen Teil der Studiengebühren an die Firma zurückzahlen musst.

    Wie hoch die Rückzahlung ist, sollte auf jeden Fall vertraglich festgehalten werden. Wenn dieser Fall auf dich zutrifft, wendest du dich am besten an eine Rechtsberatung, die dir eine verbindliche Auskunft geben kann. Denn es kann immer vorkommen, dass bereits Gerichtsurteile zu deinen Gunsten gefällt wurden und eventuelle Klauseln in deinem Vertrag nicht mehr gültig sind.

    Die Steuern machen zwar nur einen kleinen Teil aus, aber trotzdem sollte man diesen Aspekt berücksichtigen. Denn in der Regel musst du Steuern zahlen, da du ja ein regelmäßiges Gehalt ausgezahlt bekommst. Prinzipiell gilt, je höher dein Bruttogehalt ausfällt, desto mehr Abgaben wirst du haben. Das bedeutet, dein Nettogehalt kann geringer ausfallen. Es kann also sein, dass sich deine steuerlichen Abgaben ändern, wenn dir deine Firma das Geld für die Studiengebühren beispielsweise auf dein Bruttogehalt aufschlägt.

    Mehr Infos zu Steuern im dualen Studium bekommst du in unserem Beitrag zu diesem Thema.

    Gehalt nur während Praxisphase

    Manche Unternehmen zahlen dir nur Gehalt während deiner Praxisphasen! In diesem Fall wirst du normalerweise selbst für die Studiengebühren aufkommen müssen – auch ohne regelmäßiges Einkommen.

    Semesterbeiträge

    Die üblichen Sozial- bzw. Semesterbeiträge werden getrennt von den Studiengebühren behandelt. Achte also auch dabei darauf, ob dein Unternehmen diese Kosten übernimmt oder ob du selbst dafür aufkommen musst. Der Semesterbeitrag ist aber auf jeden Fall deutlich geringer als eventuell anfallende Studiengebühren.

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    Gehalt und Studiengebühren im dualen Studium

    Die Wahl eines dualen Studiums hängt bei vielen Schülern mit dem Gehalt zusammen, das sie schon während dieser Ausbildung erhalten. Ist das auch für dich ein Grund für deine Entscheidung, findest du hier alle Informationen zum Gehalt im dualen Studium. Außerdem erfährst du, wie das mit den Studiengebühren für dein duales Studium geregelt werden kann.

    1. Tipps
    2. Duales Studium
    3. Gehalt & Studiengebühren
    4. Gehalt und Studiengebühren im dualen Studium

    Das Gehalt im dualen Studium

    Zu einem der wesentlichen Vorteile im dualen Studium zählt für die rund 64.000 Studenten, die 2014 ein duales Studium begonnen haben, das Gehalt. So erhalten duale Studenten im Gegensatz zu ihren Kommilitonen, die in Vollzeit studieren, bereits jeden Monat einen festen Lohn.

    Hier einmal die wichtigsten Fakten zu deinem Gehalt im dualen Studium:

    • Das Gehalt beträgt im dualen Studium zwischen 500 und 1.200 Euro im Monat
    • Je größer das Unternehmen, desto höher der Verdienst
    • Im wirtschaftlich/technischen Bereich ist das Gehalt höher als im Sozialwesen
    • Zusätzlich zum Gehalt bieten manche Firmen geldwerte Vorteile wie Firmenhandy oder Aktienbeteiligungen an

    Das Gehalt wird mit deinem Unternehmen im Arbeitsvertrag festgelegt. Vorher kannst du dich auf der Website des Unternehmens oder im Vorstellungsgespräch dazu erkundigen. Meist wird das Gehalt und die weiteren Zusatzleistungen schon im Gespräch genannt.

    Wieviel du verdienst, hängt letztendlich von deinem Ausbildungsbetrieb ab. So zahlen größere, internationale Unternehmen ihren dualen Studenten in der Regel mehr als kleine Betriebe. Außerdem fallen die Löhne in wirtschaftlichen oder technischen Studiengängen höher aus als im Sozialwesen. Dennoch solltest du deine Entscheidung nicht allein davon abhängig machen, was du verdienst, sondern den Bereich wählen, der dich interessiert! Wie hoch dein monatliches Gehalt im Durchschnitt ist, kannst du auch auf AZUBI.DE bei den verschiedenen dualen Studiengängen nachschauen.

    Gehaltssteigerung: Aus mehr wird mehr

    Voll gut: Bei einem ausbildungsintegrierenden dualen Studium muss dein Gehalt von Jahr zu Jahr steigen. Das ist im Paragraph 17 des Berufsbildungsgesetzes festgelegt. Bei manchen Unternehmen steigst du deswegen mit rund 650 Euro im ersten Ausbildungsjahr ein und erhältst in deinem dritten Ausbildungsjahr schon 1.000 Euro im Monat.

    Gehalt immer oder nur phasenweise?

    Bevor du deinen Arbeitsvertrag unterschreibst, solltest du abklären, wann dein Gehalt bezahlt wird. Manche Unternehmen zahlen zum Beispiel in einem praxisintegrierenden Studium nur während der Praxisphasen ein Gehalt, also während du aktiv im Unternehmen mitarbeitest. Auch bei einem ausbildungsintegrierenden Studium kann es sein, dass du nur während der Ausbildung Gehalt erhältst und nicht, wenn du am Ende noch einmal zwei oder drei Semester studierst. Das muss aber im Arbeitsvertrag festgehalten werden.

    Studiengebühren im dualen Studium

    Ein weiterer Pluspunkt im dualen Studium ist, dass viele Unternehmen die Studiengebühren übernehmen. Studiengebühren fallen oftmals bei privaten Hochschulen oder Berufsakademien an, und diese sind oftmals nicht ohne. Im Arbeitsvertrag wird deswegen festgelegt, wie das mit den Studiengebühren geregelt wird. Hierbei gibt es drei Möglichkeiten:

    Dein Unternehmen übernimmt die Studiengebühren komplett. Das ist für dich der beste Fall, weil du dann keine Kosten hast. Es kann aber sein, dass dafür dein Gehalt etwas niedriger ausfällt.

    Dein Unternehmen übernimmt die Studiengebühren teilweise. Meist wird es dann 50:50 geregelt, also eine Hälfte bezahlst du, die andere Hälfte dein Unternehmen. Wie hoch die Studiengebühren dann für dich sind und wie die Aufteilung ist, wird auch hier im Arbeitsvertrag festgehalten. Außerdem kann das Unternehmen zum Beispiel sagen, es zieht dir deinen Teil der Studiengebühren vom Gehalt ab, damit du nicht auf einmal einen großen Geldbetrag bezahlen musst.

    Dein Unternehmen übernimmt keine Studiengebühren. Das ist zwar nicht so schön für dich, kann aber vorkommen, vor allem, wenn das Unternehmen erst seit kurzem ein duales Studium anbietet oder der Vertrag mit der Hochschule neu ist.

    Du siehst: Alle Vereinbarungen zu deinem Gehalt und den Studiengebühren im dualen Studium werden in deinem Arbeitsvertrag festgehalten. Bevor du diesen also unterschreibst, lies dir genau durch, wie die einzelnen Punkte geregelt werden, dann erwartet dich da auch keine böse Überraschung.

    Источники: http://www.wegweiser-duales-studium.de/gehalt/, http://www.wegweiser-duales-studium.de/gehalt/studiengebuehren/, http://www.azubi.de/duales-studium/tipps/gehalt-und-studiengebuehren-duales-studium

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