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    Kfz-Steuer: jetzt einfach berechnen

    Für jeden in Deutschland zugelassenen Pkw fällt eine Kfz-Steuer an.

    Hier können Sie sofort die Kfz-Steuer für Ihr Fahrzeug online berechnen.

    Diese finden Sie in der Zulassungsbescheinigung Teil I (bis 2009: Fahrzeugschein):

    Wie berechnet sich die Kfz-Steuer?

    1. Berechnungsart ab Erstzulassung ab dem 01. Juli 2009:

    Neben der Motorart (Benzin oder Diesel) ist der CO2-Ausstoß für die Berechnung wichtig.

    Pro angefangene 100 Kubikzentimeter Hubraum (ccm) wird je nach Motor ein unterschiedlich hoher Betrag fällig.

    Zu diesem „Sockelbetrag” kommt zusätzlich noch ein CO2-Anteil, wenn das Auto mehr als 95 Gramm Kohlendioxid je Kilometer in die Luft bläst. Jedes Gramm mehr kostet zusätzlich zwei Euro Kfz-Steuer. Der entsprechende Emissionswert des Fahrzeugs nach Herstellerangaben ist in den Fahrzeugpapieren verzeichnet.

    Für Fahrzeuge mit Dieselmotor, die bis zu 3,6 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen, und Benziner, die bis 4,1 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen, wird bei der Kfz-Steuer also allein der Grundbetrag fällig. Alle anderen zahlen drauf.

    Bei einem Hybridauto wird lediglich der entsprechende Verbrennungsmotor besteuert. Fahrzeuge mit alternativen Antrieben (etwa Erdgas, Autogas) werden steuerlich wie Benzin- oder Dieselfahrzeuge behandelt.

    1. Berechnungsart ab Erstzulassung bis zum 30. Juni 2009:

    Für Pkw mit Erstzulassungsdatum bis zum 30. Juni 2009 wird die Kfz-Steuer anhand folgender Parameter berechnet:

    • Antriebsart (Otto-, Diesel)
    • Hubraum (in ccm)
    • Emissionsschlüssel bzw. Emissionsklasse (Euro-Norm)

    Die Schlüsselnummer befindet sich bei Fahrzeugscheinen im Feld 1. In der Zulassungsbescheinigung Teil I steht sie im Feld 14.1. Jeweils die letzten beiden Ziffern sind relevant.)

    Für Pkw beträgt die Steuer je nach Schadstoffausstoß pro angefangene 100 ccm Hubraum:

    (Grenzwerte bis 2,5 t)

    Bei Pkw, die zwischen dem 5. November 2008 und dem 30. Juni 2009 zugelassen worden sind, gibt es die „Günstigerprüfung”. Dabei wird die günstigere Steuerhöhe von beiden oben genannten Berechnungsarten ermittelt.

    Was ist die Kfz-Steuer?

    Die Kfz-Steuer ist eine Verkehrsteuer, deren Erträge laut den Artikeln 106 und 108 des Grundgesetzes dem Bund zufließt. Sie ist nicht zweckgebunden – wird also nicht nur für den Erhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur genutzt.

    Laut der Zollverwaltung, die seit 2014 für die Bearbeitung der Kfz-Steuer zuständig ist, beträgt das jährliche Steueraufkommen aus der Kfz-Steuer etwa neun Milliarden Euro.

    Die Kfz-Steuer wurde bereits im Jahr 1906 eingeführt.

    Wer ist von der Kfz-Steuer befreit?

    Von der Kfz-Steuer sind aktuell nur Elektroautos befreit – und zwar befristet für die ersten Jahre nach ihrer Erstzulassung. Wie viele Jahre es genau sind, hängt vom Datum der Erstzulassung ab:

    • 10 Jahre bei Erstzulassung ab dem 18. Mai 2011 und dem 31. Dezember 2015
    • 5 Jahre bei Erstzulassung ab dem 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2020

    Nach Ablauf dieser Frist wird sich die Besteuerung laut den derzeitigen Planungen an deren Gewicht orientieren.

    Wer ist steuerpflichtig?

    Steuerpflichtig ist stets der Halter des Pkw. Das ist jene Person (oder Firma), die in der Zulassungsbescheinigung Teil II (ehemals Fahrzeugbrief) eingetragen ist.

    Die Kfz-Steuer ist einmal im Jahr im Voraus zu zahlen und muss entrichtet werden, solange das Auto zugelassen ist.

    Bei einem Pkw müssen Halter und Kfz-Versicherungsnehmer nicht identisch sein.

    Wann beginnt und wann endet die Steuerpflicht?

    Ihre Steuerpflicht beginnt mit dem Tag der Anmeldung bei der Zulassungsbehörde und endet mit dem Tag, an dem es abgemeldet wird.

    Da die Kfz-Steuer für zwölf Monate im Voraus eingezogen wird, bleibt nach der Abmeldung in der Regel ein Guthaben übrig. Dieses wird auf den Tag genau berechnet.

    Der Betrag wird laut Zollverwaltung dann in der Regel innerhalb von drei Wochen zurückgezahlt, sofern dem zuständigen Hauptzollamt eine Bankverbindung für die Erstattung vorliegt.

    An wen muss die Kfz-Steuer gezahlt werden?

    Welches Hauptzollamt für Sie zuständig ist, hängt von Ihrem Wohnort und damit vom Zulassungsbezirk ab.

    Auf dem Steuerbescheid finden Sie auch das Kassenzeichen (damit kann die Behörde den Vorgang zuordnen) sowie die Bankverbindung bei der Bundeskasse.

    Wie wird die Kfz-Steuer gezahlt?

    Die Kfz-Steuer wird von der Bundeskasse per SEPA-Lastschriftverfahren eingezogen. Eine Zahlungserinnerung/Mahnung gibt es nicht.

    Deshalb müssen Sie bei der Anmeldung des Pkw bei der Zulassungsbehörde eine ausgefüllte und unterschriebene Einzugsermächtigung abgeben.

    Dieser Vordruck muss sowohl vom Girokontoinhaber als auch vom eventuell abweichenden Fahrzeughalter unterschrieben sein.

    Übrigens: Die Zulassungsstellen prüfen inzwischen vor der Anmeldung eines Fahrzeuges, ob der Halter mit der Kfz-Steuer im Rückstand ist. Ist das der Fall, kann kein Auto zugelassen werden. Zuerst müssen die Steuerschulden beglichen werden.

    Kann ich eine Ratenzahlung beantragen?

    Ja, sofern die Jahressteuerhöhe im Jahr mindestens 500 Euro beträgt. Bei einer Steuerhöhe von bis zu 1.000 Euro kann gegen Aufschlag eine halbjährliche Abbuchung beantragt werden. Ab 1.000 Euro ist auf Wunsch eine vierteljährliche Abbuchung möglich – ebenfalls mit Zuschlag.

    Was passiert, wenn das Konto nicht gedeckt ist?

    Kann der Betrag nicht abgebucht werden, können Sie Ihr Auto nicht zulassen.

    Ist bei einer Folgeabbuchung das Konto nicht gedeckt, erhalten Sie vom Zoll zunächst eine Ankündigung der Vollstreckung. Ist das Konto dann immer noch nicht gedeckt, droht eine Zwangsstilllegung des Pkw.

    Was tue ich, wenn ich die Kontoverbindung ändern will?

    Eine Änderung des Kontos muss dem zuständigen Hauptzollamt über einen ausgefüllten Vordruck mitgeteilt werden. Diesen können Sie hier herunterladen.

    Wie oft erhalte ich einen Bescheid zur Kfz-Steuer?

    Der Kfz-Steuerbescheid, den Sie nach der Anmeldung eines Pkw erhalten, bleibt bis auf Widerruf gültig. Das bedeutet: Solange sich die Kfz-Steuer für Ihr Auto nicht ändert, erhalten Sie nach dem ersten Bescheid in den Folgejahren keinen neuen.

    Melden Sie den Pkw ab, erhalten Sie eine Abmeldebestätigung.

    Was ist bei Oldtimern?

    Ist ein Fahrzeug mit einem H-Kennzeichen für Oldtimer ausgestattet, wird für dieses Auto eine pauschale Kfz-Steuer in Höhe von aktuell 191 Euro pro Jahr fällig.

    Kann ich die Kfz-Steuer steuerlich absetzen?

    Als Arbeitnehmer, nein.

    Setzen Sie Ihr Auto im Rahmen einer selbstständigen Tätigkeit ein, gelten die Beiträge zur Kfz-Steuer als Betriebsausgaben – möglicherweise nur anteilig.

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    Kfz-Steuer-Rechner von ERGO – Wie viel kostet mich mein Auto?

    Ein Kfz verursacht zweifellos Kosten. Jedoch nicht nur die Anschaffungskosten sollten bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden, auch laufende Kosten, wie die Kfz-Steuer, sind nicht zu unterschätzen. Erfahren Sie nach nur wenigen Klicks, wie hoch die Kfz-Steuer für Ihr Fahrzeug ausfällt.

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    Unser neuer Service für Sie: Der Kfz Steuer Rechner

    Wer muss Kfz-Steuer zahlen?

    Jeder, der mit einem Kraftfahrzeug am Straßenverkehr teilnimmt und selbiges dafür zulässt, muss eine Kfz-Steuer entrichten.

    Wann muss die Steuer für Kraftfahrzeuge bezahlt werden?

    Ähnlich wie die Einkommenssteuer wird auch die Kfz-Steuer von den Finanzbehörden erhoben und muss einmal jährlich im Voraus entrichtet werden. Mit dem kostenlosen ERGO-Direkt-Steuer-Rechner können Sie die Höhe der anfallenden Kfz-Steuer nach nur wenigen Klicks ablesen. Ob Diesel, Benzin, Auto oder Motorrad – unser Kfz-Steuer-Rechner bietet Ihnen die wichtigsten Informationen.

    Kfz-Steuer berechnen: So viel kostet sie 2017

    Welche Daten brauche ich, um meine Kfz-Steuer berechnen zu können?

    Alle Informationen, die Sie benötigen, um die Kraftfahrzeugsteuer, kurz Kfz-Steuer oder Pkw-Steuer, Ihres Autos berechnen zu können, finden Sie in Ihrer Zulassungsbescheinigung Teil I oder in Ihrem Fahrzeugschein.

    Wie viel Kohlendioxid Ihr Fahrzeug in g/km ausstößt, steht unter V.7. Der alte Fahrzeugschein enthält diesen Wert nicht.

    Wie wird die Kfz-Steuer berechnet?

    Seit Juli 2009 belohnt der Staat umweltfreundliche Autos: Die Kfz-Steuer wird nicht mehr ausschließlich nach Hubraum und Motorart berechnet, sondern zusätzlich auch nach der Höhe des CO2-Ausstoßes und der vergebenen Schadstoffklasse. Je weniger Schadstoffe ein Fahrzeug produziert, umso günstiger fällt die Kfz-Steuer aus. Das Gesamtgewicht des Kfz spielt bei der Berechnung keine Rolle. Welcher Steuersatz tatsächlich für Ihr Auto gilt, ergibt sich in dem Rechner aus einem komplizierten Zusammenspiel dieser Faktoren:

    Für den Faktor 1 benötigen Sie Ihre Motorart und den Hubraum: Je angefangene 100 cm 3 Hubraum zahlen Sie für einen Benziner 2 Euro, für einen Diesel 9,50 Euro Kfz-Steuer. Lesen Sie auch mehr dazu, wie Sie für Ihren Pkw den Hubraum berechnen können.

    Im Faktor 2 geht es um den Schadstoffausstoß: Für alle Fahrzeuge gibt es abhängig von ihrer Erstzulassung unterschiedliche CO2-Freibeträge. Ältere Autos haben hier bei der Besteuerung einen Vorteil gegenüber neueren Fahrzeugen. Für Autos, die vor dem 1. Januar 2012 zugelassen worden sind, gilt ein höherer Grenzwert: Sie dürfen 120 g/km Kohlendioxid ausstoßen, bei Fahrzeugen ab 2012 muss der Wert unter 110 g/km liegen und bei einer Erstzulassung ab 2014 sogar unter 95 g/km. Für jedes Gramm pro Kilometer, das das Auto darüber hinaus ausstößt, werden 2 Euro auf die Steuer aufgeschlagen.

    Ein Rechenbeispiel mit dem Kfz-Steuerrechner für einen VW Sharan 2.0 TDI, der 2010 zugelassen worden ist:

    Der Sharan hat einen Hubraum von 1.968 cm 3 . Das ergibt für den Faktor 1 eine Steuer von 9,50 Euro für Diesel, multipliziert mit 20 für jede 100 cm 3 angefangenen Hubraum. Das ergibt bis hierher eine Kfz-Steuer von 190 Euro. Der Sharan ist 2010 erstmals zugelassen worden. Das führt zu einem CO2-Sockelwert von 120 g/km. Tatsächlich stößt der VW-Van 154 g/km aus, also 34 Gramm „zu viel“, die mit 2 Euro pro Gramm zu Buche schlagen. Für den Faktor 2 fallen also weitere 68 Euro an.

    Die Kfz-Steuer für den VW Sharan beträgt 190 plus 68 Euro, insgesamt 258 Euro pro Jahr.

    Welche Fahrzeuge sind von der Kfz-Steuer befreit oder steuerbegünstigt?

    Auch wenn Anschaffungspreise und Reichweiten heute noch nicht für Elektroautos sprechen, sind sie zumindest aus steuerlicher Sicht hochattraktiv. Wie einige andere Fahrzeuggruppen profitieren sie noch einige Jahre von einer Kfz-Steuerbefreiung:

    Noch bis zum 31. Dezember 2020 bekommen Elektroautos, die zum ersten Mal zugelassen werden, eine Steuerbefreiung. Hat die Erstzulassung bereits zwischen dem 18. Mai 2011 und dem 31. Dezember 2015 stattgefunden, so gilt die Steuerbefreiung insgesamt 10 Jahre lang. Ab dem Jahr 2016 bis Ende 2020 sind noch 5 steuerfreie Jahre für Elektrofahrzeuge drin. Das bedeutet: Wer am 31. Dezember 2020 zur Zulassungsstelle geht, zahlt bis zum 31. Dezember 2025 keine Kfz-Steuer. Bei einem Halterwechsel kann die Steuerbefreiung übertragen, aber nicht verlängert werden. Auch nach den steuerfreien Jahren lässt sich mit Elektroautos sparen: Es gibt eine Steuerermäßigung von 50 %.

  • Erdgas-Fahrzeuge

    Erdgas-Fahrzeuge erhalten ebenfalls eine Steuerbegünstigung, jedoch nicht über eine verringerte Kfz-Steuer, sondern über den weiterhin niedrigen Erdgas-Steuersatz. Dieser wird auch über das Jahr 2018 hinaus erhalten bleiben. Hier spart der Besitzer also über die Spritkosten.

  • Saubere Diesel

    Diesel-Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 6 bekamen eine einmalige Steuerbefreiung in Höhe von 150 Euro, wenn sie zwischen dem 1. Januar 2011 und dem 31. Dezember 2013 zugelassen worden waren. Diese Förderung ist mittlerweile abgelaufen.

  • Oldtimer

    Echte Oldtimer, die über 30 Jahre alt sind und ein H-Kennzeichen tragen, erhalten eine vergünstigte Besteuerung. Krafträder kosten jährlich pauschal 46 Euro, alle übrigen Oldtimer 191 Euro.

  • Einsatzfahrzeuge

    Auf Fahrzeuge, die zum Allgemeinwohl unterwegs sind, wird keine Kfz-Steuer erhoben. Das gilt beispielsweise für Krankenwagen, Feuerwehrautos und Einsatzfahrzeuge der Polizei. Aber auch Busse, die Straßenreinigung und bestimmte land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge sind unter bestimmten Bedingungen steuerfrei.

  • Autos von schwerbehinderten Fahrzeughaltern

    Von der Kfz-Steuer befreit sind auch die Autos schwerbehinderter Fahrzeughalter mit den Vermerken „H“, „Bl“ oder „aG“ im Behindertenausweis.

  • Wer muss Kfz-Steuer bezahlen und wer bekommt sie?

    Bis auf wenige Ausnahmen ist jedes für den Verkehr zugelassene Auto in Deutschland steuerpflichtig. Das gilt sowohl für Fahrzeuge, die in Deutschland zugelassen sind, als auch für ausländische Fahrzeuge, solange sie sich in Deutschland befinden. Allerdings sind ausländische Fahrzeuge bei einem vorübergehenden Aufenthalt bis zu 1 Jahr von der Steuer befreit.

    Bezahlt werden muss die Kfz-Steuer in der Regel vom Fahrzeughalter. Es ist aber möglich, im Steuerformular einen anderen Zahler als den Halter einzutragen, zum Beispiel den Sohn oder die Tochter, wenn das Auto zwar auf den Vater zugelassen ist, aber tatsächlich eigentlich dem Kind gehört.

    Die Kfz-Steuer bekommt der deutsche Staat: Bei über 58 Millionen Fahrzeugen, die in Deutschland angemeldet sind, bedeutet das jährliche Steuereinnahmen von rund 8,5 Milliarden Euro. Das Geld fließt direkt in die Haushaltskasse des Bundes.

    Источники: http://www.check24.de/kfz-versicherung/kfz-steuer/, http://ergodirekt.de/de/ratgeber/zuhause_und_unterwegs/rund_ums_auto/kfz_steuer_rechner.html, http://www.allianz-autowelt.de/kfz-steuer/rechner/

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