Kosten studium steuer

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    Kosten fГјr Fort- und Weiterbildung von der Steuer absetzen

    Ob Lehrgang oder Abendkurs, die Kosten für eine Fortbildung können Sie komplett von der Steuer absetzen. Das gleiche gilt für eine Weiterbildung.

    Im Steuerrecht ist eine berufliche Fort- oder Weiterbildung jede Bildungsmaßnahme, die Sie als Arbeitnehmer nach Ihrer abgeschlossenen Ausbildung in Anspruch nehmen. Dazu zählen zum Beispiel Lehrgänge, Seminare, Abendkurse und Umschulungen.

    Damit Ihre Fortbildung steuerlich anerkannt wird, muss sie Ihnen ermöglichen, Ihre „berufliche Handlungsfähigkeit zu erhalten und anzupassen oder zu erweitern und beruflich aufzusteigen“. So steht es im Berufsbildungsgesetzt (BBiG) § 1. Eine Weiterbildung hingegen kann auch die Umschulung zu einem ganz neuen Beruf sein. Das heißt: Eine Fortbildung oder Weiterbildung muss Ihre berufliche Qualifikation fördern – entweder innerhalb Ihres derzeitigen Berufs oder darüber hinaus.

    Sind diese Kriterien erfüllt, unterstützt der Staat Ihre Mühen und Sie können die Kosten für Ihre Fort- oder Weiterbildungen als Werbungskosten absetzen.

    Den privaten Besuch einer Kochschule oder den Sprachkurs für den nächsten Familienurlaub können Sie nicht steuerlich geltend machen, da hier der berufliche Bezug fehlt.

    Im Gegensatz dazu sind die Kosten fГјr eine erste Berufsausbildung entweder als Sonderausgaben oder als Werbungskosten absetzbar. Details darГјber, erfahren Sie in unserem ГњberblickВ Ausbildungskosten.

    Fortbildungskosten, die Sie absetzen können

    Diese Fort- und Weiterbildungskosten können Sie als berufliche Ausgaben in Ihrer Steuererklärung, genauer gesagt in der Anlage N, angeben:

    • Kurs- und PrГјfungsgebГјhren etc.
    • Reisekosten wie die Hin- und RГјckfahrt zum Fortbildungsort oder zu einer Lern- und Arbeitsgemeinschaft (wenn Sie sich VollzeitВ weiterbilden, kГ¶nnen Sie bei FahrtenВ zur Bildungseinrichtung nur die einfache Fahrt absetzen).В
    • Гњbernachtungskosten, beispielsweise im Hotel (eine eventuelle Miete kГ¶nnen Sie nur absetzen, wenn es sich um einenВ ZweitwohnsitzВ handelt).
    • FГјr Essen und Trinken auГџer Haus kГ¶nnen Sie pauschal Verpflegungskosten von der Steuer absetzen. Welche Verpflegungspauschalen Sie ansetzen kГ¶nnen, erfahren Sie in unserem ArtikelВ Verpflegungsmehraufwand – was ist das?.
    • Arbeitsmittel wie FachbГјcher oder Schreibmaterial.
    • Den heimischen Arbeitsplatz, wenn Sie die Fort- oder Weiterbildung daheim nach- oder vorbereiten mГјssen.

    Eine Höchstgrenze gibt es nicht.

    Wenn Sie Lehrer sind und einen pädagogischen Lehrgang besuchen wollen, gibt es ganz bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen damit Ihre Fortbildung steuerlich anerkannt wird. Welche das sind, erfahren Sie in unserem Überblick Steuertipps für Lehrer.

    BildungsprГ¤mie erhalten – Kosten absetzen

    Wenn Sie so wenig verdienen, dass Sie sich keine berufliche Weiterbildung leisten können, kann Ihnen der Staat mit der Bildungsprämie unter die Arme greifen. Mit dem sogenannten Prämiengutschein können Sie sich bei einem Weiterbildungsanbieter zu einem Kurs anmelden. Kostet der Kurs maximal 1.000 Euro, übernimmt der Staat die Hälfte der Kursgebühr für Sie. Die andere Hälfte, die Sie selbst bezahlen müssen, können Sie in Ihrer Steuererklärung eintragen.

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    Diese Ausbildungskosten kannst du von der Steuer absetzen

    Ob Lehre, Studium oder Ausbildung: Einen Beruf zu erlernen kostet Geld. Wir zeigen dir, wie du die Kosten dafГјr absetzen kannst.

    Nach aktueller Steuerrechtslage kann jeder seine Ausbildungskosten von der Steuer absetzen. Das gilt für die Erstausbildung genauso wie für jede weitere Ausbildung. Der Unterschied wird erst dann deutlich, wenn es darum geht, wieviel man steuerlich geltend machen darf und ob die Ausbildungskosten Sonderausgaben oder Werbungskosten sind. Dazu später mehr.

    Kosten für eine berufliche Fort- und Weiterbildung gelten immer als Werbungskosten und können dementsprechend abgesetzt werden. Mehr dazu erfährst du in unserem Steuer-Tipp Kosten für Fort- und Weiterbildung von der Steuer absetzen.

    Der Besuch einer allgemein bildenden Schule, wie beispielsweise des Gymnasiums oder der Hauptschule, gilt nicht als Berufsausbildung.

    Unser Video zum Thema Ausbildungskosten gibt dir einen schnellen Гњberblick. FГјr die Details: Lies einfach weiter!

    Diese Ausbildungskosten kannst du absetzen

    Egal ob erste oder zweite Ausbildung, diese Kosten kannst du steuerlich geltend machen:

    • Zinsen fГјr ein Bildungsdarlehen wie beispielsweise BAfГ¶G. Mehr darГјber in unserem ArtikelВ Bildungskredit: Zinsen sind absetzbar.
    • StudiengebГјhren sowie Semester-, Lehrgangs-, PrГјfungs- und ZulassungsgebГјhren etc.
    • Portokosten fГјr Briefe an die Hochschule, insb. beim Fernstudium.
    • Ausgaben fГјr sogenannte Arbeitsmittel wie Fachliteratur, einen Computer, BГјromaterial oder einen Schreibtisch. EbensoВ Kosten fГјr ein eigenes Arbeitszimmer.
    • Fahrtkosten zur AusbildungsstГ¤tte, zum Beispiel zur UniversitГ¤t oder Fachhochschule. Mehr dazu erfГ¤hrst du in unserem Top Thema Student oder Azubi: Fahrtkosten richtig absetzen.
    • Hin- und RГјckfahrt zu privaten Lern- und Arbeitsgemeinschaften.
    • Kosten fГјr eine Unterbringung am auswГ¤rtigen Ausbildungsort – also Miete, Nebenkosten, Mehraufwendungen fГјr Verpflegung etc. Unter welchen Bedingungen du die Miete absetzen kannst, erklГ¤rt unser Artikel Student kann Miete absetzen.
    • Reise-, Гњbernachtungs- und Verpflegungskosten fГјr vorgeschriebene Studienreisen, Exkursionen, Praktika oder wenn du anderweitig aufgrund deiner Ausbildung lГ¤nger von Zuhause weg bist. Das gilt auch fГјr ein Auslandssemester.

    Erste oder zweite Ausbildung: Wo liegt der Unterschied?

    Unter Erstausbildung versteht die Finanzverwaltung die erste Lehre, die erste Ausbildung oder das erste Studium zum Erlernen eines kГјnftigen Berufs. Seit 2004 gilt: Je nachdem, ob du mit dieser ersten Ausbildung Geld verdienst oder nicht, kannst du die Ausbildungskosten als Werbungskosten oder Sonderausgaben steuerlich geltend machen.

    Die Kosten für jede weitere Ausbildung, nach der ersten abgeschlossenen Ausbildung, werden wie Fort- oder Weiterbildungskosten behandelt und können daher als Werbungskosten abgesetzt werden. Um von diesem Vorteil zu profitieren, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Die vorausgegangene, erste Ausbildung hat mindestens 12 Monate gedauert und wurde mit einer Prüfung abgeschlossen. Zudem sollte die zweite Ausbildung einen nachweisbaren Zusammenhang zum derzeitigen oder zukünftigen Beruf haben.

    Unsere folgenden Beispiele zeigen vier typische Ausbildungsszenarien und die dazugehörigen steuerlichen Regelungen:

    1) Erstausbildung außerhalb eines Dienstverhältnisses: Maximal 6.000 Euro im Jahr absetzen

    Nico hat früher stark gestottert. Nach unzähligen Therapien konnte ihm endlich ein spezialisierter Sprachtrainer helfen und seither spielt der junge Mann mit dem Gedanken, ebenfalls Logopäde zu werden. Doch auch ein Studium würde ihn reizen. Steuerrechtlich gesehen gelten für beide Ausbildungsgänge die gleichen Bedingungen.

    Nico sammelt alle Nachweise über seine Ausgaben, die im Zusammenhang mit seiner Ausbildung stehen. Die Gesamtsumme seiner Kosten könnte er im Hauptformular der Steuererklärung auf Seite 2 unter "Sonderausgaben" eintragen. Maximal 6.000 Euro im Jahr darf jeder an Ausbildungskosten von der Steuer absetzen.

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    Der Haken daran: Nico hat noch kein eigenes Einkommen und kann somit auch nichts absetzen. Und da Sonderausgaben nur in dem Jahr angegeben werden dürfen, in dem sie bezahlt wurden, kann Nico die Kosten auch nicht später geltend machen.

    Dieses Problem besteht jedoch nur bei eine Erstausbildung, die nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses stattfindet, d.h. mit der Ausbildung wird kein Geld verdient. Dazu gehören Magister-, Diplom- und Bachelor-Studiengänge, außerdem Heilberufe wie Logopädie, Physiotherapie oder die Ausbildung zum Rettungssanitäter.

    Wir, die VLH, halten die Einordnung der ersten Ausbildungskosten als Sonderausgaben für verfassungsrechtlich bedenklich. Das sieht der Bundesfinanzhof (BFH) genauso (Aktenzeichen VI R 2/12, VI R 8/12). Eine endgültige Entscheidung fällt nun das Bundesverfassungsgericht – allerdings ist damit erst 2018 zu rechnen, so die Einschätzung der Wirtschaftswoche.

    Daher empfehlen wir allen Studenten und anderen Betroffenen ihre Ausbildungskosten als Werbungskosten einzutragen und einen Verlustfeststellungsbescheid zu beantragen. Das Finanzamt versieht dann den Einkommensteuerbescheid mit einem Vorläufigkeitsvermerk (Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 20. Februar 2015). Sollte das Verfassungsgericht dem BFH zustimmen, kann man damit auch rückwirkend von diesem Urteil profitieren.

    Klingt kompliziert? Unsere Beraterinnen und Berater kennen sich aus und unterstützen dich gerne. Eine VLH-Beratungsstelle in deiner Nähe findest du über unsere Beratersuche.

    Die Kosten für ein ausbildungsinternes Praktikum, wie es heute in vielen Studiengängen obligatorisch ist, kann man immer als Werbungskosten absetzen.

    2) Erstausbildung im Dienstverhältnis: Kosten unbegrenzt absetzen

    Linda beginnt gerade eine Ausbildung zur Bauzeichnerin. Aus steuerrechtlicher Sicht handelt es sich dabei – wie auch bei einer Lehre, einem dualen Studium oder dem Referendariat – um ein sogenanntes AusbildungsdienstverhГ¤ltnis: Sie wird wГ¤hrend ihrer Ausbildungszeit lernen und gleichzeitig arbeiten.

    Deshalb steht ihr ein kleines Gehalt zu, das sich mit jedem Ausbildungsjahr etwas erhöht. Genau wie andere Lehrlinge muss Linda auf dieses Gehalt Steuern zahlen. Aus diesem Grund, so die Steuerrechtsprechung, darf sie die Kosten für ihre Berufsausbildung als Werbungskosten unbegrenzt von der Steuer absetzen. Dafür nutzt sie die Anlage N ihrer Steuererklärung.

    Steuer ABC

    Für Linda ist klar: Bei einem schmalen Ausbildungsgehalt von monatlich gut 600 Euro im ersten Jahr wird sie jeden Steuervorteil nutzen. Deshalb sammelt sie alle Rechnungen, die sie im Zusammenhang mit ihrer Ausbildung zahlen muss, angefangen mit der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz über die Kosten für das Bus- und Bahn-Semesterticket, ihre Bücher und vieles mehr – all diese Ausgaben kann sie am Ende des Jahres zusammenrechnen und in ihrer Steuererklärung als Werbungskosten eintragen. Das zuständige Finanzamt wird die Summe der Ausbildungskosten von ihren Jahreseinnahmen abziehen und nur den Rest versteuern.

    Wer wenig verdient, kann nur wenig absetzen. Daher kann sich bei Auszubildenden im Dienstverhältnis ein Verlustvortrag anbieten. Wie das genau funktioniert, erfährst du in unserem Steuer-ABC Was ist ein Verlustabzug?

    3) Zweite Ausbildung: Kosten unbegrenzt absetzen

    Philipp hat eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker abgeschlossen und Anfang des Jahres mit einem Maschinenbaustudium angefangen. Da er bereits eine erste Ausbildung in der Tasche hat, die länger als ein Jahr dauerte und mit Prüfung abgeschlossen wurde, handelt es sich bei dem Studium um seine zweite Ausbildung. Aus diesem Grund darf er die Kosten unbegrenzt als Werbungskosten in seine Steuererklärung eintragen und zwar in Anlage N.

    6.400 Euro im Jahr zahlt Philipp für Studiengebühren, die Fahrt zur Uni, seine Bücher und so weiter. Das Problem ist allerdings, dass er während dieser Zeit nichts verdient. Daher zahlt er keine Steuern und kann auch nichts absetzen. Seine Möglichkeit, um dennoch zu sparen: Er schiebt die Kosten für seine Ausbildung von Jahr zu Jahr bis er etwas verdient. Im Steuerrecht heißt das Verlustvortrag. Das bedeutet: Wenn Philipp seinen Abschluss macht und danach anfängt zu arbeiten, kann er die gesammelten Verlustvorträge nachträglich geltend machen.

    Diese Möglichkeit funktioniert jedoch nur bei Werbungskosten. Daher ist es doppelt von Vorteil, dass Philipps Studium seine zweite Ausbildung ist. Dazu gehören: Eine zweite Lehre oder ein Zweitstudium, ein Erststudium nach abgeschlossener Lehre, ein Universitätsstudium nach dem Fachhochschulabschluss oder die Promotion.

    Auch ein Master-Studium ist ein zweites Studium, denn die Finanzämter erkennen den vorausgehenden Bachelor als erste abgeschlossene Berufsausbildung an.

    4) Eltern unterstГјtzen ihre Kinder finanziell: 924 Euro Ausbildungsfreibetrag im Jahr

    In ihrer Ausbildung verdient Andrea gut 750 Euro im Monat – viel zu wenig für alle anfallenden Kosten im Alltag, findet ihr Vater. Deshalb will er sie unterstützen und zahlt die Miete ihrer kleinen Wohnung und die Versicherungen für ihr Auto samt Benzinkosten. Aber Papas Großzügigkeit zahlt sich steuerlich gesehen für ihn kaum aus.

    Lediglich 924 Euro im Jahr darf er als Ausbildungsfreibetrag in seiner SteuererklГ¤rung angeben. Das gilt fГјr alle anderen Eltern auch – unter drei Bedingungen: Das eigene Kind

    • ist volljГ¤hrig und in der Ausbildung,
    • ist kindergeldberechtigt,
    • wohnt nicht mehr Zuhause.

    Keine Rolle spielt dabei, wie viel das Kind in seiner Ausbildung verdient.В Vor 2012В reduzierte sich derВ Ausbildungsfreibetrag, wennВ die EinkГјnfte und BezГјge des KindesВ 1.848 Euro im Jahr Гјberstiegen.

    Wenn kein Anspruch auf Kindergeld besteht, können Eltern die Unterhaltskosten für ihr Kind als außergewöhnliche Belastungen steuerlich geltend machen – und zwar bis zu 8.820 Euro im Jahr. Von diesem Unterhaltshöchstbetrag werden jedoch alle Einkünfte und Bezüge des Kindes, die über 624 Euro liegen, abgezogen, sodass meistens nichts mehr übrig bleibt.

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    Student kann seine Miete absetzen

    Für Studenten ist es möglich, die Mietkosten von der Steuer abzusetzen. Das Gleiche gilt für Azubis. Allerdings gibt es einiges zu beachten.

    Die Miete für dein WG-Zimmer oder deine Wohnung am Studienort kannst du auf zwei verschiedene Arten in deine Steuererklärung eintragen: Als Sonderausgaben oder als Werbungskosten. Was für dein Studium oder deine Ausbildung gilt, erfährst du in unserem Artikel über Ausbildungskosten.

    Miete als Sonderausgaben absetzen

    Viele Studenten können ihre Ausbildungskosten nur als Sonderausgaben von der Steuer absetzen, weil ihr Studium die Erstausbildung ist. Doch auch in diesem Fall erkennt das Finanzamt die Kosten für die „auswärtige Unterbringung“, also das Studentenzimmer, an, wenn du außerhalb deines Studienortes noch ein Zuhause hast, das du regelmäßig besuchst.

    Ob dein Studentenzimmer dein anerkannter Zweitwohnsitz ist, ist dabei nicht relevant – das hat das Bundesfinanzministerium in einem Schreiben von 2010 festgelegt.

    Miete als Werbungskosten absetzen

    Wenn du als Student oder Azubi deine Miete als Werbungskosten absetzen darfst, kannst du das im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung tun. Allerdings gibt es hier strengere Vorschriften. Das liegt daran, dass Werbungskosten zu einer größeren Steuerersparnis führen können als Sonderausgaben. Die Bedingungen sind:

    Du hast eine Zweitwohnung oder ein WG-Zimmer am Studienort, die nicht dein Lebensmittelpunkt sind. Stattdessen musst du während des Studiums einen anderen Hauptwohnsitz und Lebensmittelpunkt haben, und dort mindestens zehn Prozent der laufenden Kosten (Miete, Nebenkosten, Lebensmittel etc.) bezahlen. Das solltest du per Kontoauszug nachweisen können. So steht es in einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 24. Oktober 2014.

    Fazit: Wenn du als Student kostenlos ein Zimmer bei den Eltern hast, kannst du keinen Zweitwohnsitz am Studienort als Werbungskosten absetzen. Das Gleiche gilt auch fГјr Auszubildende und Lehrlinge.

    Zudem verlangt das Finanzamt weitere Belege, wie beispielsweise eine Meldebescheinigung des Erstwohnsitzes, Bahntickets bzw. Tankquittungen (als Nachweis für deine regelmäßigen Wochenendbesuche) oder eine Mitgliedschaft in einem Verein – all das kannst du als Nachweis dafür nehmen, dass dein Lebensmittelpunkt nicht dort ist, wo du studierst.

    Seit 2014 gelten neue Regeln im Zusammenhang damit, wie duВ als Student deineВ Fahrtkosten in die SteuererklГ¤rung eintragenВ kannst. Mehr dazu erfГ¤hrst du in unserem Artikel Student oder Azubi: Fahrtkosten richtig absetzen.В

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    Источники: http://www.vlh.de/arbeiten-pendeln/beruf/kosten-fuer-fort-und-weiterbildung-von-der-steuer-absetzen.html, http://www.vlh.de/arbeiten-pendeln/ausbildung-studium/diese-ausbildungskosten-kannst-du-von-der-steuer-absetzen.html, http://www.vlh.de/arbeiten-pendeln/ausbildung-studium/student-kann-seine-miete-absetzen.html

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