Lohnsteuer in prozent

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    Lohnsteuer

    Auf Ihrer Gehaltbescheinigung können Sie ihn jeden Monat nach verfolgen: den Betrag, den Sie als Lohnsteuer an den Fiskus abführen. Der Betrag kann, wenn man ihn mit anderen Ländern vergleicht, recht beträchtlich ausfallen und hängt vom jeweiligen Einkommen ab. Genau genommen spricht man vom Einkommen aus nichtselbständiger Arbeit, eben den Lohn. Andere Formen des Einkommens sind zum Beispiel Einkünfte aus selbstständiger Arbeit oder Zinseinnahmen. Letztere werden nicht mit der Lohnsteuer, sondern mit der Kapitalertragsteuer, besteuert.

    Progressiver Einkommenssteuertarif

    Als angestellter Arbeitnehmer schulden Sie dem Fiskus die Lohnsteuer direkt, sie ist also eine direkte Steuer. Jedoch regelt der Arbeitgeber die Abwicklung für Sie und hat bei jeder Lohnabrechnung die Lohnsteuer zu berechnen, vom Bruttolohn einzubehalten und abzuführen. Das ist der Betrag, den Sie auf der Gehaltsbescheinigung sehen können. Maßgeblich für die Höhe der abzuführenden Steuer ist der Einkommenssteuertarif, der für Löhne gilt, aber auch beispielsweise für Einkommen aus selbstständiger Arbeit. Der ist progressiv gestaltet. Das bedeutet, je mehr Sie verdienen, desto höher ist der prozentuale Anteil der Einkommenssteuer. Gleichzeitig ist ein Minimaleinkommen von der Steuer befreit.

    Steuerfreibetrag und Steuersätze

    Aktuell (2017) sind:

    • i.d.R. jährliche Einkommen bis 8.820 Euro steuerfrei, das ist der Grundfreibetrag,
    • steigt der Steuertarif von 14 Prozent das Einkommen über 8.820 Euro (d.h. das Einkommen, der diesen Wert überschreitet wird besteuert) bis auf 42 Prozent bei einem Einkommen ab 53.666 Euro.
    • gilt zusätzlich ein Tarif der so genannten Reichensteuer, der derzeit 45 Prozent des Einkommens über 250.731 Euro beträgt.

    Grundfreibetrag beeinflussbar

    Der Grundfreibetrag von 8.820 Euro ist aber durch die Lohnsteuerklasse beeinflussbar. Je höher der Freibetrag, desto mehr Einkommen ist steuerfrei und desto geringer damit die Steuerlast. Eine Steuerklasse, die den Freibetrag für den Steuerzahler erhöht ist finanziell gesehen für diesen vorteilhaft. Die Lohnsteuerklasse wird auf der Lohnsteuerkarte eingetragen. Hinzu kommen weitere Freibeträge, wie ein Arbeitnehmerpauschbetrag von 1000 Euro oder ein Pauschalbetrag für Sonderausgaben von 36 Euro.

    Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag

    Zusätzlich zur Lohnsteuer werden vom Arbeitgeber noch Kirchensteuer, sofern der Steuerzahler Mitglied einer Kirche ist und der Solidaritätszuschlag einbehalten und abgeführt. Die Kirchensteuer beträgt je nach Bundesland 8 oder 9 Prozent der Einkommenssteuer und der Solidaritätszuschlag 5,5 Prozent der Einkommenssteuer. Beide Steuern hängen also nur indirekt, nämlich über die Einkommenssteuer, mit dem eigenen Einkommen zusammen.

    Für den angestellten Arbeitnehmer ist es meist ärgerlich, dass die Lohnsteuer im Voraus bezahlt wird. Die dabei einbehaltene Summe kann zum Teil die tatsächliche Steuerschuld erheblich überschreiten. Viele noch Steuer mindernde Freibeträge und Ausgaben, wie Werbungskosten, können erst im Nachhinein beim so genannten Lohnsteuerjahresausgleich geltend gemacht werden. Oft ist nach einem Lohnsteuerjahresausgleich eine Steuerrückzahlung die Folge. Für den Lohnsteuerjahresausgleich muss der Arbeitnehmer für das vorangegangene Jahr eine Einkommenssteuererklärung vornehmen, die zum Teil auch verpflichtend ist.

    Lohnsteuer

    Auf Ihrer Gehaltbescheinigung können Sie ihn jeden Monat nach verfolgen: den Betrag, den Sie als Lohnsteuer an den Fiskus abführen. Der Betrag kann, wenn man ihn mit anderen Ländern vergleicht, recht beträchtlich ausfallen und hängt vom jeweiligen Einkommen ab. Genau genommen spricht man vom Einkommen aus nichtselbständiger Arbeit, eben den Lohn. Andere Formen des Einkommens sind zum Beispiel Einkünfte aus selbstständiger Arbeit oder Zinseinnahmen. Letztere werden nicht mit der Lohnsteuer, sondern mit der Kapitalertragsteuer, besteuert.

    Progressiver Einkommenssteuertarif

    Als angestellter Arbeitnehmer schulden Sie dem Fiskus die Lohnsteuer direkt, sie ist also eine direkte Steuer. Jedoch regelt der Arbeitgeber die Abwicklung für Sie und hat bei jeder Lohnabrechnung die Lohnsteuer zu berechnen, vom Bruttolohn einzubehalten und abzuführen. Das ist der Betrag, den Sie auf der Gehaltsbescheinigung sehen können. Maßgeblich für die Höhe der abzuführenden Steuer ist der Einkommenssteuertarif, der für Löhne gilt, aber auch beispielsweise für Einkommen aus selbstständiger Arbeit. Der ist progressiv gestaltet. Das bedeutet, je mehr Sie verdienen, desto höher ist der prozentuale Anteil der Einkommenssteuer. Gleichzeitig ist ein Minimaleinkommen von der Steuer befreit.

    Steuerfreibetrag und Steuersätze

    Aktuell (2017) sind:

    • i.d.R. jährliche Einkommen bis 8.820 Euro steuerfrei, das ist der Grundfreibetrag,
    • steigt der Steuertarif von 14 Prozent das Einkommen über 8.820 Euro (d.h. das Einkommen, der diesen Wert überschreitet wird besteuert) bis auf 42 Prozent bei einem Einkommen ab 53.666 Euro.
    • gilt zusätzlich ein Tarif der so genannten Reichensteuer, der derzeit 45 Prozent des Einkommens über 250.731 Euro beträgt.

    Grundfreibetrag beeinflussbar

    Der Grundfreibetrag von 8.820 Euro ist aber durch die Lohnsteuerklasse beeinflussbar. Je höher der Freibetrag, desto mehr Einkommen ist steuerfrei und desto geringer damit die Steuerlast. Eine Steuerklasse, die den Freibetrag für den Steuerzahler erhöht ist finanziell gesehen für diesen vorteilhaft. Die Lohnsteuerklasse wird auf der Lohnsteuerkarte eingetragen. Hinzu kommen weitere Freibeträge, wie ein Arbeitnehmerpauschbetrag von 1000 Euro oder ein Pauschalbetrag für Sonderausgaben von 36 Euro.

    Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag

    Zusätzlich zur Lohnsteuer werden vom Arbeitgeber noch Kirchensteuer, sofern der Steuerzahler Mitglied einer Kirche ist und der Solidaritätszuschlag einbehalten und abgeführt. Die Kirchensteuer beträgt je nach Bundesland 8 oder 9 Prozent der Einkommenssteuer und der Solidaritätszuschlag 5,5 Prozent der Einkommenssteuer. Beide Steuern hängen also nur indirekt, nämlich über die Einkommenssteuer, mit dem eigenen Einkommen zusammen.

    Für den angestellten Arbeitnehmer ist es meist ärgerlich, dass die Lohnsteuer im Voraus bezahlt wird. Die dabei einbehaltene Summe kann zum Teil die tatsächliche Steuerschuld erheblich überschreiten. Viele noch Steuer mindernde Freibeträge und Ausgaben, wie Werbungskosten, können erst im Nachhinein beim so genannten Lohnsteuerjahresausgleich geltend gemacht werden. Oft ist nach einem Lohnsteuerjahresausgleich eine Steuerrückzahlung die Folge. Für den Lohnsteuerjahresausgleich muss der Arbeitnehmer für das vorangegangene Jahr eine Einkommenssteuererklärung vornehmen, die zum Teil auch verpflichtend ist.

    Die Abzüge in der Steuerklasse 1

    • Die Abzüge in Steuerklasse 1 und in Steuerklasse 4 sind identisch.
    • Generell setzten sich die Abzüge in der Steuerklasse 1 wie in den anderen Steuerklassen zusammen.
    • Es werden Steuern und Sozialabgaben abgezogen.
    • Die Steuerfreibeträge in Steuerklasse 1 fallen deutlich niedriger aus.

    Die Abzüge in Steuerklasse 1

    Vom Bruttogehalt werden Steuern abgezogen:
    • der Solidaritätszuschlag,
    • die Lohnsteuer,
    • und die Kirchensteuer.

    Zu beachten ist, dass es sich bei Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag um sogenannte indirekte Steuern handelt. Sie werden nicht auf das Bruttogehalt erhoben, sondern prozentual auf die Lohnsteuer.

    Es werden allgemeine Sozialabgaben abgezogen:

    Oftmals führt ein Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen ab. In diesem Fall verringert auch dies das Nettoeinkommen, das letztendlich ausgezahlt wird.

    Auf einen Blick: Abzüge in Steuerklasse 1

    Wer ist in Steuerklasse 1?

    Die Steuerklasse 1 ist für alle Personen vorgesehen, die nicht oder nicht mehr verheiratet sind. Das heißt, folgende Personen sind der Steuerklasse 1 zuzuordnen:

    Wichtig für die Abzüge in Steuerklasse 1: Privat oder gesetzlich versichert?

    Für den Gesetzgeber macht es keinen Unterschied, ob man privat oder gesetzlich versichert ist. Die Abzüge vom Lohn finden immer statt. Doch wer nach Steuerklasse 1 veranlagt wird und seinen Nettolohn berechnen möchte, muss wissen, dass die prozentualen Abzüge schwanken.

    Gesetzlich Versicherte müssen 14,6 Prozent für die Krankenversicherung aufwenden. Dieser Beitragssatz ist bei allen Krankenkassen gleich. Des Weiteren ist ein Zusatzbeitrag vom Arbeitnehmer zu leisten, der von Krankenkasse zu Krankenkasse variiert.

    Die Beiträge zur privaten Krankenversicherung in Steuerklasse 1 sind vom Tarif anhängig und richten sich in der Regel nach Alter, Beruf und ggf. Gesundheitszustand.

    Abzüge in Steuerklasse 1: Steuerfreibeträge machen den Unterschied

    Grundsätzlich setzen sich die Abzüge vom Lohn bei Steuerklasse 1 genauso zusammen, wie in anderen Steuerklassen auch. Wesentlicher Unterschied sind die Steuerfreibeträge. In der Steuerklasse 1 fallen die Steuerfreibeträge deutlich niedriger aus, als in den anderen Steuerklassen.

    • In fast allen Steuerklassen gibt es Freibeträge, die jedoch unterschiedlich hoch sind und nicht nur den Familienstand des Arbeitnehmers, sondern auch die Zahl seiner Kinder berücksichtigen.

    Beispiel: Abzüge in Steuerklasse 1

    Szenario: Keine Kinder, in der Kirche, gesetzlich versichert, Bruttogehalt von 2.500 Euro

    Um eine Vorstellung zu erhalten, wie sich die Abzüge in der Steuerklasse 1 auf das Nettogehalt auswirken, hier ein Beispiel. Gehen wir davon aus, dass eine steuerpflichtige Person keine Kinder hat, in der Kirche und gesetzlich versichert ist (Barmer GEK) und über ein Bruttoeinkommen von 2.500 Euro verfügt.

    Als Single ist die Person in Steuerklasse 1 eingestuft. Ihre Abzüge bei Steuerklasse 1 setzen sich in diesem Fall wie folgt zusammen:

    Die Person verdient demnach bei einer Einstufung in Steuerklasse 1 1.630,08 Euro netto.

    Häufig gestellte Fragen zu Abzüge in der Steuerklasse 1

    Was kann in der Steuererklärung abgesetzt werden?

    Es hängt immer vom Einzelfall ab, was in der Steuererklärung abgesetzt werden kann. Generell gilt: Absetzbar ist unter anderem eine benötigte Zweitwohnung. Steuerpflichtige haben aber auch die Möglichkeit, über den Posten der Werbungskosten Folgendes abzusetzen:

    • Dienstreisekosten
    • Aufwendungen für Berufsbekleidung
    • Gewerkschaftsbeiträge
    • Arbeitswege

    Auch möglich ist es, verschiedene Versicherungen wie die Berufsunfähigkeitsvorsorge oder die private Altersvorsorge abzusetzen. Die Abzüge in der Steuerklasse 1 vom Lohn lassen sich mit verschiedenen Rechnern berechnen.

    Wie kann die Steuerklasse 1 gewechselt werden?

    Anders als Ehepaare oder eingetragene Lebenspartnerschaften haben Personen in Steuerklasse 1 keine Möglichkeit, die Steuerklasse zu wählen. Es gibt jedoch Situationen, in denen ein Steuerklassenwechsel hin zu einer anderen Steuerklasse sinnvoll bzw. sogar erforderlich ist.

    Bekommt eine alleinstehende Person ein Kind, hat sie – sofern sie nicht mit ihrem Partner zusammenlebt – das Anrecht, in die Steuerklasse 2 zu wechseln.

    Heiratet eine ledige Person, kommt sie nach der Heirat gemeinsam mit ihrem Ehepartner in Steuerklasse 4.

    Sind die Bedingungen für einen Steuerklassenwechsel erfüllt, kann dieser einmal jährlich vollzogen werden. Stichtag ist dabei der 30. November.

    Источники: http://www.steuerklassen.net/steuererklaerung/lohnsteuer.html, http://www.steuerklassen.net/steuererklaerung/lohnsteuer.html, http://www.steuerklassen.com/lohnsteuerklassen/steuerklasse-1-abzuege/

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