Lohnsteuer machen

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    Steuererklärung Azubi Steuererklärung lohnt sich auch für Azubis

    Das erste selbst verdiente Geld in der Ausbildung, die monatlichen Lohnzettel, die Lohnsteuerbescheinigung des Arbeitgebers, das erste Mal selbst krankenversichert: Auszubildende werden mit vielen Informationen und viel Papierkram überflutet. Ein Überblick über die wichtigsten Grundregeln.

    Von Bernhard Köstler

    Müssen auch Auszubildende Steuern bezahlen?

    Die erste Frage, die sich Auszubildende häufig stellen, ist die Frage, ob auch Auszubildende Steuern bezahlen müssen.

    Die Antwortet lautet: Grundsätzlich ja, praktisch aber oftmals nein.

    Auszubildende, die in einem Handwerksbetrieb eine Lehre machen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Dabei handelt es sich um Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit. Und diese Einkünfte muss ein Auszubildender wie jeder andere Arbeitnehmer auch versteuern. Die Steuern behält der Arbeitgeber ein und führt sie ans Finanzamt ab.

    Ob Steuern gezahlt wurden, kann der Jahressteuerbescheinigung entnommen werden, die der Arbeitgeber nach Ablauf des Jahres seinen Mitarbeitern in Papierform aushändigt. Steht in den Zeilen zur Lohnsteuer, zum Solidaritätszuschlag oder zur Kirchensteuer eine Zahl, die größer als null ist, wurden Steuern von der Ausbildungsvergütung einbehalten.

    Welche Informationen benötigt der Arbeitgeber zur Ermittlung der Steuerabzüge?

    Damit der Arbeitgeber die korrekten Daten zur Ermittlung der monatlichen Steuerabzüge erhält, müssen Auszubildende ihm folgende Informationen geben:

    • das Geburtsdatum
    • die persönliche Steuer-Identifikationsnummer: Wer seine Nummer vergessen hat oder sie nicht mehr findet, kann sie beim Bundeszentralamt für Steuern über den Antrag für Erneute Mitteilung der steuerlichen Identifikationsnummer schriftlich anfordern.
    • die Information, dass er Hauptarbeitgeber ist

    Mit diesen Daten kann der Arbeitgeber elektronisch die über den Auszubildenden beim Finanzamt gespeicherten Lohnsteuerabzugsmerkmale ( ELStAM) wie Steuerklasse, Religionszugehörigkeit, etc. elektronisch abrufen und bei der Ermittlung der monatlichen Steuerabzugsbeträge verwenden.

    Lohnt sich die Abgabe einer Einkommensteuererklärung?

    Ob sich die Abgabe einer Einkommensteuererklärung beim Finanzamt für Ausbildende lohnt, hängt davon ab, ob der Arbeitgeber in diesem Jahr Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer ans Finanzamt abgeführt hat. Falls nein, kann auf die Einreichung einer Einkommensteuererklärung verzichtet werden.

    Falls tatsächlich Steuern einbehalten wurden, sollte unbedingt eine Steuererklärung ausgefüllt werden. Denn meist werden Auszubildenden sämtliche Steuern erstattet.

    VLH erklärt: Wie setze ich meine Ausbildungskosten ab?

    Ob Lehre, Studium oder Ausbildung: Einen Beruf zu erlernen kostet Geld. Immerhin kannst du deine Kosten von der Steuer absetzen. Doch Sonderausgaben oder Werbungskosten – das ist hier die Frage. Das Video zeigt, wie es geht.

    Welche typischen Werbungskosten können Auszubildende absetzen?

    Musste ein Auszubildender Steuern bezahlen, kann er sich diese vom Finanzamt wiederholen, in dem er beim Finanzamt eine Einkommensteuererklärung einreicht und dem Finanzamt sämtliche Ausgaben auflistet, die im Zusammenhang mit der Lehre angefallen sind. Typische Werbungskosten sind unter anderem:

    • Fahrtkosten zur Ausbildungsstätte: Hierfür dürfen 0,30 Euro je Kilometer für die einfache Strecke von der Wohnung zur Arbeit als Werbungskosten geltend gemacht werden. Beispiel: 210 Arbeitstage x 30 km x 0,30 Euro/km =1.890 Euro.
    • Bewerbungskosten: Ausgaben für Fotos, Kopien, Beglaubigungen, Papier und Porto können als Werbungskosten abgezogen werden. Für die Fahrten zum Bewerbungsgespräch dürfen die tatsächlichen Kosten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder 0,30 Euro je Kilometer für die Hin- und Rückfahrt bei Benutzung eines Autos steuersparend berücksichtigt werden.
    • Kontoführung: Für Kontoführungsgebühren dürfen 16 Euro geltend gemacht werden.
    • Sonstige Kosten: Abziehbar sind zudem sämtliche Ausgaben, bei denen Sie das Finanzamt davon überzeugen können, dass sie aus beruflichen Gründen entstanden sind. Beispiel: Ausgaben für Telefonkosten, Kauf von Arbeitsmitteln, Nachhilfe für Berufsschulfächer.

    Gehaltsextra Handy

    Gerade im Handwerk sind Auszubildende oftmals „Mangelware“. Auszubildende können zwar schlecht eine Bezahlung über dem gesetzlichen Ausbildungstarif verlangen, sie können jedoch um Gehaltsextras bitten. Eines dieser Extras ist die Gestellung eines Smartphones durch den Arbeitgeber zur beruflichen und privaten Nutzung. Der Clou daran: Der Azubi spart sich die Kosten von bis zu 800 Euro für den Kauf eines neuen Smartphones und die monatlichen Telefonrechnungen. Dieses Gehaltsextra ist auch noch steuerfrei, selbst wenn der Azubi das Handy zu 100 Prozent privat nutzt (§ 3 Nr. 45 EStG).

    Bekommen Eltern während der Ausbildung noch Kindergeld?

    Eltern haben grundsätzlich einen Kindergeldanspruch, solange sich ein Kind noch in Ausbildung befindet und seinen 25. Geburtstag noch nicht gefeiert hat. Es gibt jedoch eine Einschränkung.

    Handelt es sich bei der Lehre um eine Zweitausbildung und die wöchentliche Arbeitszeit liegt bei über 20 Stunden, stellt die Familienkasse die Kindergeldzahlungen an die Eltern ein. Eine Zweitausbildung liegt vor, wenn ein Kind vor einer Lehre bereits ein Studium abgeschlossen hat oder vor der Lehre bereits eine andere Ausbildung absolviert hat.

    Sonderausgabenabzug der Eltern für Beiträge des Kindes möglich?

    Geht Ihr Kind noch zur Schule, absolviert eine Ausbildung oder studiert und Sie bekommen noch Kindergeld, winkt Ihnen in der Einkommensteuererklärung 2015 ein oftmals unbekanntes Steuersparmodell. Sie dürfen die Beitragszahlungen des Kindes zur Kranken- und Pflegeversicherung als Sonderausgaben steuerlich geltend machen.

    Beispiel: Der selbständige Handwerker Müller und seine Frau haben einen 19-jährigen Sohn, der gerade eine Lehre macht. Der Lohnsteuerbescheinigung 2015 des Sohnes kann entnommen werden, das der Ausbildungsbetrieb des Sohnes im Jahr 2015 935 Euro für Krankenversicherungsbeiträge und 116 Euro für Pflegeversicherungsbeiträge einbehalten und abgeführt hat.

    Folge: Diese Beitragszahlungen dürfen die Eltern als Sonderausgaben in ihrer Einkommensteuererklärung berücksichtigen.

    Das müssen Eltern zum Sonderausgabenabzug wissen

    Damit das Finanzamt dem Sonderausgabenabzug für Beitragszahlungen eines Kindes zur Kranken- und Pflegeversicherung in der Einkommensteuererklärung 2015 der Eltern zustimmt, müssen Eltern Folgendes beachten:

    • Grundvoraussetzung ist, dass Eltern für ihr Kind noch einen Kindergeldanspruch haben.
    • Beantragen Eltern in ihrer Einkommensteuererklärung 2015 einen solchen Sonderausgabenabzug, darf das Kind in einer eigenen Einkommensteuererklärung 2015 die Beitragszahlungen nicht noch einmal geltend machen.
    • Angaben zum Sonderausgabenabzug für Beiträge ihres Kindes machen Eltern in der Anlage Kind.

    Mit Steuerzinsen spielen

    Erwartet ein Azubi eine Steuerrückerstattung und braucht diese aber nicht unbedingt sofort, kann er auch noch ein paar Jahre mit der Abgabe seiner Steuererklärung warten. Denn ab dem 15. Monat nach Ablauf des Steuerjahrs winken für jeden Monat der Steuererstattung 0,5 Prozent Erstattungszinsen (das sind phänomenale 6 Prozent Zinsen pro Jahr!).

    Beispiel: Bäcker-Azubi Tobias hat ausgerechnet, dass für 2016 eine Steuererstattung von 800 Euro bekommen würde. Das Geld braucht er gerade nicht. Macht er sofort seine Steuererklärung und legt die 800 Euro auf die Bank, bekommt er dafür wohl keine Zinsen. Gibt er seine Steuererklärung 2016 dagegen erst im Jahr 2020 beim Finanzamt ab, bekommt er neben den 800 Euro Rückerstattung noch zusätzliche Erstattungszinsen in Höhe von 132 Euro.

    DHZ-Tipp: Bei freiwilliger Abgabe einer Steuererklärung muss die Erklärung spätestens vier Jahre nach Ende des Steuerjahrs im Briefkasten des Finanzamts landen. Geht die Erklärung nur einen Tag zu spät ein, ist die Steuererstattung verloren. Die Steuererklärung 2016 muss deshalb bis spätestens 31. Dezember 2020 im Briefkasten des Finanzamts landen.

    Sonderfall: Keine Einnahmen

    Wer eine Ausbildung absolviert und dafür Geld bezahlen muss oder wer studiert, zahlt mangels Einnahmen zwar keine Steuern, dennoch kann es sinnvoll sein, dem Finanzamt eine Steuererklärung zu präsentieren. In dieser Steuererklärung sind alle Ausgaben im Zusammenhang mit dieser Ausbildung oder diesem Studium als „vorweggenommene Werbungskosten“ aus nichtselbstständiger Arbeit zu erfassen. Denn Verluste aus einer Einkunftsart können in späteren Jahren vorgetragen werden, sprich mit späteren Einnahmen steuersparend verrechnet werden. Das Problem: Die Finanzämter erkennen im Rahmen einer Erstausbildung keine vorweggenommenen Werbungskosten an, sondern nur Sonderausgaben. Doch für Sonderausgaben gibt es keinen Verlustvortrag.

    DHZ-Tipp: Beim Bundesverfassungsgericht sind mehrere Fälle zu dieser Thematik anhängig. Weigert sich das Finanzamt also, für die Ausgaben im Zusammenhang mit einer Erstausbildung ohne Einnahmen oder im Zusammenhang mit einem Erststudium einen vortragsfähigen Verlust festzustellen, empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:

    1. Gegen die nachteiligen Steuerbescheide ist Einspruch einzulegen.
    2. Gleichzeitig beantragen Sie mit Hinweis auf die anhängigen Musterprozesse bis zur endgültigen Entscheidung ein Ruhen dieses Einspruchsverfahrens.
    3. Dann heißt es abwarten. Geben die Karlsruher Richter irgendwann einmal grünes Licht für den Abzug vorweggenommener Werbungskosten, wird das Finanzamt die angefochtenen Steuerbescheide zu Ihren Gunsten ändern und Ihnen steht die spätere steuersparende Verlustverrechnung mit erzielten Einkünften zu.

    Beispiel: Herta Müller besucht eine Fachschule für Kosmetikerinnen. Sie zahlt dafür 300 Euro pro Monat. Für diese 3.600 Euro beantragt sie in einer Steuererklärung vorweggenommene Werbungskosten aus nichtselbständiger Arbeit in der Anlage N. Das Finanzamt lehnt ab und erkennt diese Ausgaben im Zusammenhang mit einer Erstausbildung nur als Sonderausgaben an. Dagegen legt Herta Einspruch ein. Im Jahr 2019 erwartet Herta erstmals Einkünfte als Kosmetikerin in Höhe von 18.000 Euro. Gehen die Musterprozesse beim Bundesverfassungsgericht positiv für sie aus, muss sie 2019 nicht 18.000 Euro versteuern, sondern nur 14.400 Euro (Einkünfte 18.000 Euro abzgl. Verlustvortrag 3.600 Euro).

    Erste kostenlose steuerliche Gehversuche

    Wer testen möchte, ob es in seinem Fall eine Steuererstattung gibt, muss nicht gleich eine Steuersoftware kaufen. Man kann bei vielen Anbietern (z.B. smartsteuer) erst einmal seine Daten in die Steuererklärung eintragen und die Steuererstattung ausrechnen lassen, ohne dafür einen Cent zu bezahlen. Nur wenn man die Erklärung tatsächlich per ELSTER elektronisch ans Finanzamt schicken will, wird es kostenpflichtig. Gibt es keine Erstattung, kann der Vorgang einfach abgebrochen werden.

    Der Beitrag wurde am 9. Juni 2017 aktualisiert.

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    Sehr gute Info, aber.

    Ich bin Mutter einer 20. jährigen Tochter im 2. Ausbildungsjahr. Ich finde die Infos auf dieser Seite sehr gut, aber die grauen Hinweis Kästen geben mir aus meiner persönlichen Erfahrung recht. Auch die Finanzämter bescheis. die hohen Fahrkosten kann meine Tochter selber tragen weil sie ja keine Steuern zahlt bleibt sie auf den Kosten sitzen. Und das nur weil sie doch ein wertvolle Fachkraft für die Gesellschaft werden möchte. Und die Hinweise in ihren grauen Kästen setzten eine gute Rechtschutzversicherung voraus um den Krieg beim Finanzamt zu gewinnen. Deshalb ist ihre Info nur bedingt wertvoll.

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    • Macher gesucht! 16.12.2017 – Sa. – 16.45 Uhr – Bayerisches Fernsehen
    • Brotzeit: Mit den „Wildbakers“ rund um Freiburg 20.12.2017 – Mi. – 21.00 Uhr – SWR Fernsehen

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    Alles im Leben macht man ein erstes Mal – auch die eigene Steuererklärung. Wir erklären Ihnen hier, was Sie beachten müssen.

    Egal ob 2016, 2017 oder 2018, jedes Jahr gibt es Steuerzahler, die zum ersten Mal Ihre Steuererklärung machen. Manche wenden sich direkt an einen Steuerberater oder den Lohnsteuerhilfeverein, andere lassen sich von Freunden helfen oder machen die Steuererklärung selbst. Doch wie fängt man an und was muss beachtet werden? Wir erklären die wichtigsten Schritte, wenn Sie Ihre Steuererklärung selber machen wollen:

    Was muss ich zuerst tun?

    Noch vor einigen Jahren war der Gang zum Finanzamt der erste Schritt zur Steuererklärung. Jeder Steuerpflichtige musste sich die grünen Steuerformulare, die meist in einem Regal im Eingangsbereich des Finanzamtes lagen, besorgen und sie per Hand ausfüllen.

    Heute geht es wesentlich einfacher: Die Vordrucke für die Einkommensteuererklärung stellen die Finanzämter auf ihren Internetseiten kostenlos zum Download zur Verfügung. Den Gang zum Finanzamt kann man sich daher sparen und die Formulare direkt zuhause ausdrucken. Wenn Sie sich fragen, wie Sie Ihr zuständiges Finanzamt finden, dann lesen Sie unseren Artikel.

    Die Steuerformulare im PDF-Format finden Sie auch auf dem Formularserver der Bundesfinanzverwaltung.

    Kann ich die Steuererklärung auch elektronisch am PC machen?

    Seit Einführung von ELSTER, der elektronischen Steuererklärung, können Sie die Formulare direkt am Computer bearbeiten. Die entsprechende Software stellt das Finanzamt kostenlos zur Verfügung. Alternativ können Sie auch andere Softwareprogramme für Ihre Steuererklärung nutzen – sie unterscheiden sich in der Regel in der Benutzerführung und im Design. Welche Funktionen Ihnen das elektronische Finanzamt bietet, erfahren Sie in unserem Artikel zu Elster Online.

    Ist Ihnen die Einarbeitung in das ELSTER und die Registrierung zu zeitaufwändig? Für unser Beraterinnen und Berater gehören der Umgang mit dem Portal und das Ausarbeiten Ihrer Steuererklärung zum Tagesgeschäft. Gerne unterstützen unsere Beraterinnen und Berater Sie bei Ihrer Steuererklärung. Hier geht es zur Beratersuche.

    Unser Video gibt Ihnen einen schnellen Überblick zum Thema "Wie mache ich eine Steuererklärung?":

    Welche Formulare brauche ich?

    GrundsГ¤tzlich muss jeder den vierseitigen sogenannten Mantelbogen ausfГјllen. In den Mantelbogen tragen Sie allgemeine Informationen wie Ihren Namen, Ihre Steuer-Identifikationsnummer und Ihre Kontonummer ein. Hier machen Sie auch Angaben zu Ihren Sonderausgaben oder den auГџergewГ¶hnlichen Belastungen. Sie sind sich nicht mehr sicher, was diese Begriffe bedeuten? Unsere Steuer ABCs helfen Ihnen weiter: Was sind Sonderausgaben? und Was sind auГџergewГ¶hnliche Belastungen?В В

    (z. B. gesetzliche Renten, Renten aus privaten Versicherungen)

    Wenn SieВ mehrВ Гјber die einzelnen FormulareВ wissen wollen, lesen Sie einfach unseren ausfГјhrlichen ArtikelВ Steuerformular: Alle Anlagen auf einen Blick.

    Bis wann muss die Steuererklärung abgegeben werden?

    Wenn Sie die Steuererklärung selbst machen, dann sollte diese bis zum 31. Mai beim Finanzamt sein. Doch bald wird das anderes: Ab 2019 gilt für alle der 31. Juli als verbindlicher Abgabetermin für die Steuererklärung. Mehr dazu und was Sie machen müssen, wenn Sie die Abgabefrist nicht einhalten können oder sie verpasst haben, erfahren Sie in unserem Artikel Bis wann muss die Steuererklärung abgegeben werden?

    Muss ich Quittungen und Belege einreichen?В

    Anders als viele Steuerpflichtige denken, können Sie Ihre Steuererklärung ganz ohne Belege abgeben. Das gilt seit 2017. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Steuer ABC Welche Belege müssen in die Steuererklärung? Dennoch ist es wichtig, alle Quittungen und Nachweise zu sammeln und sie bereit zu halten, falls das Finanzamt nachträglich danach fragt.

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    Und: Wer die Ausgaben für Steuerberater oder Lohnsteuerhilfevereine scheut, kann seine Steuererklärung auch selber machen. Das ist kein Hexenwerk und lohnt sich besonders in folgenden Fällen:

    • Wenn Sie sehr hohe Werbungskosten haben und den Werbungskostenpauschbetrag Гјberschreiten.
    • Wenn Ihre auГџergewГ¶hnlichen Belastungen besonders hoch sind.
    • Wenn Sie verheiratet sind und trotz sehr unterschiedlicher Einkommen die Steuerklassenkombination IV/IV gewГ¤hlt haben.
    • Wenn Sie Ausgaben fГјr haushaltsnahe Dienst- oder Handwerkerleistungen haben.
    • Wenn Sie eine Haushaltshilfe beschГ¤ftigen.

    Derartige Aufwendungen kann Ihr Arbeitgeber bei der Berechnung Ihrer monatlichen Lohnsteuer und des Lohnsteuerjahresausgleichs im Dezember nicht berücksichtigen. Daher ist zu erwarten, dass diese Kosten zu einer Steuererstattung führen, wenn Sie eine Steuererklärung abgeben. Als Arbeitnehmer können Sie die Steuererklärung ohne Schwierigkeiten selber machen. Aber auch Arbeitnehmer und Selbstständige, die der Einkommenssteuerpflicht unterliegen, können Ihre Steuererklärung selber machen. Alles Wichtige dazu haben wir im Beitrag Steuererklärung 2015 (umgangssprachlich auch Lohnsteuererklärung 2015) für Sie zusammengefasst.

    Sie haben wenig Ahnung von Steuern und Steuererklärung, möchten aber gerne Ihr Geld zurück haben? Dann nutzen Sie eine professionelle Steuersoftware. Für Angestellte ohne Einkünfte aus selbstständiger Arbeit reicht eine günstige Steuersoftware. Dies ist auch viel einfacher als die Nutzung von Elster-Formular.

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    Unsere Umfrage-Ergebnisse zeigen es.

    Steuererklärung selber machen ist einfach

    Die Antragsveranlagung (wenn man nicht verpflichtet ist eine Steuererklärung zu machen) erfordert keine besonderen Kenntnisse im Steuerrecht und auch keinen gesonderten Antrag. Es genügt schon, wenn Sie eine Steuererklärung abgeben, auch eine vereinfachte Steuererklärung ist ausreichend. Das dazu notwendige Formular umfasst gerade einmal 2 Seiten, sodass Sie die Steuererklärung problemlos selber machen können. In das Formular tragen Sie neben den Daten aus Ihrer elektronischen Lohnsteuerkarte die Höhe der entsprechenden Kosten ein. Dieses Formular müssen Sie unterschreiben und gegebenenfalls zusammen mit Belegen an das für Ihren Wohnort zuständige Finanzamt schicken oder persönlich dort abgeben.

    Steuererklärung selber machen: ELSTER versus Steuersoftware

    Aber auch wenn Sie zur Abgabe einer Einkommenssteuererklärung verpflichtet sind, können Sie Ihre Steuererklärung selber machen. Als Privatperson haben Sie die Wahl zwischen der Verwendung der Steuerformulare, die Sie bei den Finanzämtern sowie in Kommunalbehörden erhalten, oder der elektronischen Abgabe der Steuererklärung. Dieses Verfahren können Sie mithilfe der komplizierten Software ohne Hilfefunktion der Finanzbehörden, ELSTER-Formular, durchführen oder auf professionelle Steuersoftware zurückgreifen.

    Mit diesen Programmen können Sie auch als Laie einfach und sicher eine inhaltlich richtige und vor allem in Bezug auf Ihre Ausgaben steueroptimierte Steuererklärung abgeben. Über die sogenannte ELSTER-Schnittstelle wird am Ende Ihrer Erstellung die Steuererklärung elektronisch an das Finanzamt übermittelt.

    Die Website "Meine erste Steuererklärung" bietet Hilfe für alle die noch nie eine Steuererklärung abgegeben haben! Hier findet sich auch eine einfache Schritt für Schritt Anleitung!

    Ideal für den Fall, dass Sie Ihre Steuererklärung selber machen möchten, ist die Verwendung einer komfortablen Steuersoftware wie TAXMAN oder einer anderen Lösung aus unserem Steuersoftware Test. Die Software führt Sie Schritt für Schritt durch Ihre Steuererklärung und gibt Ihnen zu jedem Punkt ausführliche Erläuterungen. Dabei erhalten Sie auch Tipps, welche Steuersparmöglichkeiten Sie nutzen können. Detaillierte Hinweise erinnern Sie an die Berücksichtigung einzelner Punkte, Alternativrechnungen tragen zur Optimierung bei. Einige Programme zeigen Ihnen im Verlauf der Eingaben die voraussichtliche aktuelle Steuererstattung oder Nachforderung des Finanzamts an.

    Besonders komfortabel sind Belegmanager, die es Ihnen ermöglichen, Ihre Belege unter Zuordnung zu einzelnen Kategorien zu erfassen, und diese später automatisch den jeweiligen Bereichen zuordnen. Dadurch sparen Sie Zeit und Mühe für das Durchsuchen Ihrer Belege. Zur Berechnung der Kosten, die für Dienstreisen, ein häusliches Arbeitszimmer oder andere Aufwendungen geltend gemacht werden, stehen Ihnen in der Steuersoftware entsprechende Tabellen zur Verfügung, die auf Wunsch auch ausgedruckt und der Steuererklärung als Anlage beigefügt werden können. Da die kommerziellen Steuerprogramme über eine Schnittstelle zum ELSTER-Portal verfügen, haben Sie außerdem die Möglichkeit, aus dem Steuerprogramm heraus die Steuererklärung online an das Finanzamt zu übermitteln.

    Источники: http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/steuererklaerung-lohnt-sich-auch-fuer-azubis/150/9447/200487, http://www.vlh.de/wissen-service/steuer-abc/wie-mache-ich-meine-steuererklaerung.html, http://www.steuern.de/steuererklaerung-selber-machen.html

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