Lohnsteuer wechseln

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    Alleinerziehende in Steuerklasse 2

    Welche Steuerklasse als Alleinerziehend? Alleinerziehende werden in die Steuerklasse 2 eingeordnet, sofern sie mindestens ein minderjähriges und im gleichen Haushalt lebendes Kind betreuen.

    Wie viel Steuer kann man in Steuerklasse 2 sparen? Für Arbeitnehmer in Steuerklasse 2 findet der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende Berücksichtigung. Dadurch fallen deutlich weniger Steuern für die betroffenen Personen an.

    Doch wie können Alleinerziehende in Steuerklasse 2 wechseln und wann muss ein solcher Wechsel erfolgen?

    Alleinerziehende in Steuerklasse 2: einfacher Weg in die Steuerklasse

    Grundsätzlich muss der Wechsel hin zu Steuerklasse 2 beim Finanzamt beantragt werden. Dafür steht dem Arbeitnehmer ein Formular zur Verfügung, das direkt beim zuständigen Finanzamt, per Post oder auch per Mail eingereicht werden kann.

    Anschließend führt die Behörde eine Prüfung der Angaben durch und gestattet den Wechsel in die Lohnsteuerklasse 2. Alle wichtigen Voraussetzungen für einen Wechsel in Steuerklasse 2 müssen erfüllt sein.

    • Über die Benachrichtung des Arbeitgebers muss sich der Alleinerziehende keine Gedanken machen. Dieser erfährt die geänderten Lohndaten direkt vom Finanzamt, das nach dem genehmigten Wechsel des Arbeitnehmers in die Lohnsteuerklasse 2 eine entsprechende Mitteilung an diesen abgibt.

    Direkt nach der Geburt des Kindes in Steuerklasse 2 wechseln

    Unter gewissen Umständen ist es für den Alleinerziehenden sogar möglich, direkt nach der Geburt des Kindes in die Lohnsteuerklasse 2 zu wechseln und von den wesentlich geringeren Abzügen in dieser zu profitieren.

    Voraussetzung hierfür ist es,

    • dass verheiratete Mütter und Väter schon im Jahr vor der Geburt getrennt gelebt haben.

    In diesem Fall ist ein weiterer Vordruck beim Finanzamt abzugeben. Dieser trägt die Bezeichnung Erklärung zum dauernden Getrenntleben.

    Sollten Mutter und Vater nicht verheiratet gewesen sein und auch keine Hausgemeinschaft geteilt haben, so ist der Wechsel in die Lohnsteuerklasse 2 direkt nach der Geburt des Kindes ebenfalls möglich.

    Die entsprechenden Vordrucke müssen nicht extra im Finanzamt abgeholt werden, sondern können auch direkt im Internet abgerufen werden.

    Sie stehen auf der Seite des Bundesfinanzministeriums zur Verfügung und können unter http://www.formulare-bfinv.de/ im Formularcenter ausgedruckt werden. In diesem Fall ist allerdings die Kennziffer vom eigenen Finanzamt einzutragen. Diese kann telefonisch erfragt werden.

    Voraussetzungen für Alleinerziehende in Steuerklasse 2

    Um die Vorteile der Steuerklasse in Anspruch nehmen zu dürfen, muss die steuerpflichtige Person die hierfür notwendigen Voraussetzungen erfüllen.

    • Es muss mindestens eine nicht volljährige Person im Haushalt leben. Darüber hinaus darf keine weitere volljährige Person im Haushalt leben, die als Erziehungsberechtigter auftreten könnte.

    Folgendes Beispiel verdeutlicht, in welchem Fall die Steuerklasse 2 greift.

    Beispiel: Eine Mutter hat einen minderjährigen und einen volljährigen Sohn

    Maria hat zwei Söhne, mit denen sie zusammenlebt. Benjamin ist 15 Jahre alt und somit minderjährig. Sein Bruder Jonas ist mit seinen 19 Jahren hingegen schon volljährig. In diesem Fall leben zwar zwei erwachsene Personen in einem Haushalt, da Jonas aber Marias Sohn und somit kein Erziehungsberechtigter für Benjamin ist, erfüllt Maria alle Voraussetzungen für Steuerklasse 2.

    Alleinerziehend: Welche Steuerklasse gilt wann?

    Alleinerziehende in Steuerklasse 2 – häufig gestellte Fragen

    Was sind die Unterschiede zwischen Steuerklasse 2 und Steuerklasse 1?

    Sowohl in Steuerklasse 1 als auch in Steuerklasse 2 befinden sich ledige Personen. Der Unterschied ist jedoch, dass die Ledigen in Steuerklasse 2 zudem alleinerziehend sein müssen.

    Nur wer mit mindestens einem minderjährigen Kind zusammenlebt und für dieses das Sorgerecht hat, kann in die Steuerklasse 2 eingeordnet werden. Darüber hinaus darf keine weitere volljährige Person im Haushalt leben, die als Erziehungsberechtigter auftreten könnte.

    Wer hingegen ledig und kinderlos ist oder nicht das Sorgerecht hat, wird der Steuerklasse 1 zugeordnet. Auch Personen, die mit ihrem Partner zusammenwohnen befinden sich in Klasse 1. Sie dürfen aber nicht verheiratet oder eine eingetragene Partnerschaft sein.

    Steuerlicher Unterschied: ein Rechenbeispiel

    Joachim ist ledig und Vater des 7-jährigen Ben. Bisher lebte der Junge bei seiner Mutter. Vor Kurzem hat aber Joachim das alleinige Sorgerecht zugesprochen bekommen, sodass Ben nun bei ihm wohnt.

    Bevor Joachim alleinerziehend war, gehörte er der Steuerklasse 1 an. Bei seinem monatlichen Bruttogehalt von 3200 Euro musste er 484,75 Euro Lohnsteuer zahlen.

    Bei Einzug von Ben wechselte Joachim in die Steuerklasse 2. Diese bietet dem Alleinerziehenden deutlich mehr Vorteile. Bei gleichem Gehalt muss Joachim in Klasse 2 nur noch 437,41 Euro Lohnsteuer zahlen und profitiert vom Entlastungsfreibetrag für Alleinerziehende.

    Wie kann die Steuerklasse 2 beantragt werden?

    Wer in Steuerklasse 2 wechseln möchte, muss dafür beim zuständigen Finanzamt einen Antrag stellen. Dafür sind entsprechende Formulare einzureichen.

    Die notwendigen Steuer-Formulare können Sie hier kostenlos herunterladen:

    Bei einer Änderung der Freibeträge reicht auch der

    Antrag auf Steuerklassenwechsel bei Ehegatten

    Sie sind verheiratet und möchten eine andere Steuerklassen wählen? Einmal im Jahr dürfen Sie das tun – einfach nur ein Formular ausfüllen, fertig. Aber keine Angst, selbst wenn Sie nicht die günstigste Kombination gewählt haben, zahlen Sie letztendlich keinen Cent mehr Steuern. Denn: Endgültig abgerechnet wird erst in der Steuererklärung.

    Mit diesem Formular beantragen Sie für sich und den Ehepartner einen Wechsel in eine günstigere Steuerklasse:

    Wenn Sie mehr Informationen zur Steuerklassenänderung benötigen, dann empfehlen wir Ihnen unsere kleine Broschüre:

    Die Broschüre bekommen Sie kostenlos mit folgendem Gutscheincode: ALXR-2PV6-UJ5W

    Steuerklassenwahl bei Ehegatten

    Erzielt nur ein Ehepartner Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit (z. B. Arbeitslohn oder eine Pension), wird in Steuerklasse III für ihn die geringste Lohnsteuer abgeführt. Das gilt auch, wenn der andere Ehepartner steuerpflichtige Einkünfte erzielt, zum Beispiel eine Altersrente.

    Wenn aber beide Ehepartner Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit beziehen, ist die Wahl schwieriger.

    Verheiratete können auswählen zwischen den Steuerklassenkombinationen

    IV-Faktor / IV-Faktor (das sog. Faktorverfahren).

    Unser Steuerklassen-Rechner hilft Verheirateten, die optimale Steuerklassen-Kombination zu wählen.

    Wann ist ein Steuerklassenwechsel möglich?

    Die Steuerklassen können Sie im Laufe des Jahres in der Regel nur einmal wechseln, und zwar spätestens bis zum 30. November des betreffenden Jahres. Auch die Wahl des Faktorverfahrens gilt als Steuerklassenwechsel. Ein weiteres Mal können Sie die Steuerklassen nur in folgenden Fällen wechseln:

    ein Ehepartner bezieht keinen Arbeitslohn mehr;

    ein Ehepartner nimmt nach Arbeitslosigkeit wieder ein Arbeitsverhältnis auf;

    Sie haben sich auf Dauer getrennt oder

    ein Ehepartner ist verstorben.

    Steuerklassenwechsel in Zeiten von ELStAM

    Mit der Umstellung auf das elektronische ELStAM-Verfahren gelten zwar die bisherigen Steuerklassenkombinationen weiter. Allerdings muss beim Faktorverfahren der Faktor jährlich neu beantragt werden.

    Bei Heirat nach 2012 erhalten im ELStAM-Verfahren derzeit in allen Fällen beide Ehepartner automatisch die Steuerklasse IV, selbst wenn ein Ehepartner gar keinen Arbeitslohn bezieht. Möchten Sie die Steuerklassenkombination III / V oder das Faktorverfahren, müssen Sie dies beim Finanzamt beantragen. Das Recht, die Steuerklassenkombination einmal jährlich wechseln zu dürfen, geht Ihnen dadurch nicht verloren.

    So wechseln Sie die Steuerklasse

    Für die Änderung der Steuerklasse gibt es den amtlichen Vordruck Antrag auf Steuerklassenwechsel bei Ehegatten , der von beiden Ehepartnern unterschrieben und dann an das Finanzamt geschickt werden muss.

    Keine Angst, selbst wenn Sie nicht die günstigste Kombination gewählt haben, zahlen Sie letztendlich keinen Cent mehr Steuern. Denn: Endgültig abgerechnet wird in der Steuererklärung nach Ablauf des Jahres und hier spielen die Steuerklassen für die Höhe der festgesetzten Steuer keine Rolle. Bei ungünstiger Steuerklassenwahl zahlen Sie zwar während des Jahres zu viel Lohnsteuer und verzichten dadurch auf Liquidität und mögliche Zinsen. Sie dürfen sich dann aber im nächsten Jahr mit Abgabe der Steuererklärung auf eine Steuererstattung freuen.

    Manchmal kann es für Sie sogar von Vorteil sein, eine steuerlich ungünstige Steuerklasse zu wählen. Denn die Steuerklasse beeinflusst oft die Höhe von Lohnersatzleistungen.

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    Nachträgliche Steuerklassenänderung nicht möglich

    Steuerklasse nachträglich ändern, ist das möglich? Welche steuerrechtlichen Auswirkungen hat ein nachträglicher und rückwirkender Steuerklassenwechsel und geht das überhaupt?

    Wenn sich etwas an der Lebenssituation grundsätzlich ändert, taucht auch die Frage nach einer nachträglichen Steuerklassenänderung auf.

    Wie kann man nachträglich die Steuerklasse ändern?

    Die Frage, ob die Steuerklasse nachträglich geändert werden kann, ist so wichtig wie Frage, ob man die richtige Steuerklasse gewählt hat. Jeder Arbeitnehmer, der Geld verdient und angemeldet ist, wird in eine Steuerklasse eingeteilt. Ändert sich die Lebenssituation und verpasst man die rechtzeitige Änderung der Steuerklasse, ist keine Änderung nachträglich oder rückwirkend möglich.

    • Ändern sich die Voraussetzungen für eine Steuerklasse, auch bei einer ungünstigen Änderung, muss der Arbeitnehmer dem Finanzamt die Änderungen mitteilen. Bei Verzug droht eine Nachforderung durch das Finanzamt.

    Steuerklasse ändern – wann ist das überhaupt möglich?

    Grundsätzlich muss eine Steuerklassenänderung möglich sein. Natürlich wird man bei Arbeitsantritt in einem neuen Beruf eventuell in eine neue Steuerklasse eingestuft. Auch nach einer Heirat ist ein Steuerklassenwechsel möglich. Allerdings unterscheidet sich dieser Steuerklassenwechsel von einer nachträglichen und rückwirkenden Änderung der Steuerklasse. Dieser nachträgliche und rückwirkende Steuerklassenwechsel ist nicht möglich.

    Steuerklassenänderung nach Heirat

    Singles werden entweder in die Steuerklasse 1 oder in die Steuerklasse 2 eingeordnet. Dies gilt unabhängig davon, ob sie:

    Gehen sie erstmalig oder nach einer Trennung erneut die Ehe ein, können sie die Steuerklassenkombination 4 / 4 oder die Steuerklassenkombination 3 / 5 wählen. Letzteres wird auch als Ehegattensplitting bezeichnet.

    Das Ehegattensplitting eignet sich in erster Linie für diejenigen Personen, die sehr unterschiedliche Verdienste haben, wobei der gut verdienende Ehepartner die Steuerklasse 3 und der gering verdienende Ehepartner die Steuerklasse 5 wählen sollte.

    Steuerklassenänderung nach Scheidung, Trennung oder Tod des Ehepartners

    Gelten die Voraussetzungen für eine gemeinsame Steuerklasse auch nach einer tiefgreifenden Änderung? Nach einer Trennung oder dem Tod des Ehepartners sind die Voraussetzungen für eine gemeinsame steuerliche Veranlagung nicht mehr gegeben. Nach einer Trennung die Steuerklasse ändern, sollte also so schnell wie möglich durchgeführt werden.

    Ähnlich wie bei einer Heirat gilt auch nach einer Trennung, dass die Steuerklassenänderung grundsätzlich ab dem Zeitpunkt wirksam wird, an dem das Finanzamt davon Kenntnis erlangt. Diese Änderung ist dann für das gesamte Kalenderjahr bindend. Eine rückwirkende Änderung ist allerdings ausgeschlossen. Die Steuerklassenänderung nachträglich zu beantragen ist also nicht möglich.

    Nach einer Trennung oder Scheidung werden beide Ehepartner wie Singles behandelt. Etwas anders verhält es sich, wenn der Ehepartner stirbt. Für den Hinterbliebenen gilt sowohl im Todesjahr als auch im darauf folgenden Kalenderjahr die Steuerklasse 3. Erst ab dem übernächsten Jahr ist ein Wechsel in die Steuerklasse 1 oder in die Steuerklasse 2 erforderlich. Letzteres träfe allerdings nur zu, wenn Kinder vorhanden sind.

    Steuerklassenwechsel bei Zweit- und Drittjobs

    Welche Steuerklasse gilt bei einer uneindeutigen Arbeitssituation? Gar nicht so selten kommt es vor, dass neben einem steuerpflichtigen Hauptjob noch ein Zweit- oder Drittjob ausgeübt wird. Hierfür gilt automatisch die Steuerklasse 6, welche mit sehr hohen Abzügen verbunden ist.

    Wird ein Nebenjob aus irgendeinem Grunde zum Hauptjob, lassen sich die Steuerklassen problemlos ändern. Eine entsprechende Meldung zur Änderung der Steuerklasse bei einem Jobwechsel müsste sowohl an die zuständigen Arbeitgeber als auch an das Finanzamt erfolgen.

    Nachträgliche Änderungen der Steuerklasse sind auch hier nicht möglich. Zu viel oder zu wenig gezahlte Steuern werden jedoch über den Jahressteuerausgleich korrigiert. Wenn eine Steuerklasse gewechselt werden soll, muss diese beantrag werden. Das passende PDF zum Steuerklassenwechsel ist hier zum Download erhältlich.

    Was bringt eine Steuerklassenänderung tatsächlich?

    Der normale Steuerbürger verspricht sich sehr viel von seiner Einteilung in Steuerklassen bzw. einer Änderung der Steuerklasse. Eine Änderung der Steuerklasse hat nicht mehr den tiefgreifenden Effekt, den beispielsweise eine Ehe noch vor ca. 25 Jahren hatte. Denn die Einstufung in eine Steuerklasse bedeutet lediglich, dass der Bürger im Laufe des Jahres mehr oder weniger steuerliche Abzüge von seinem Einkommen hat.

    Am Ende eines Jahres jedoch werden alle Einkommen des Steuerbürgers bzw. bei Paaren beider Partner addiert und davon die Steuer berechnet. Dabei spielt die Steuerklasse keinerlei Rolle.

    Wann bringt eine Steuerklassenänderung sofort mehr Geld ein?

    Es gibt allerdings einen wichtigen Aspekt, der die richtige Wahl der Steuerklasse relevant macht.

    Wenn es gesetzlich möglich ist und ein Ehepaar die Steuerklassenkombination 3/5 hat, so hat derjenige Partner mit der Steuerklasse 3 deutlich weniger Abzüge von seinem Einkommen, als wenn er in allen anderen Klassen steuerlich berücksichtigt würde. Das bedeutet, dass im Laufe des Jahres das Nettoeinkommen besonders hoch ist.

    Zwar wird das am Ende des Jahres bei der Einkommensteuererklärung wieder relativiert, ein hohes Nettoeinkommen übers Jahr kann aber wichtig sein. Und zwar dann, wenn es um die Berechnung von Krankengeld, Arbeitslosengeld, Erziehungsgeld und anderen, vom Nettoeinkommen abhängigen Geldleistungen geht.

    Wie lässt sich schnell und unkompliziert die Steuer berechnen für verschiedene Steuerklassen? Mit dem Gehaltsrechner kann für jede Steuerklasse das Nettogehalt berechnet werden.

    Wann eine Steuerklassenänderung in Steuerklasse 3 sinnvoll ist

    Wenn also abzusehen ist, dass eine längere Krankheit oder Arbeitslosigkeit droht oder Elterngeld erwartet wird, dann sollte der Ehepartner, den dies betrifft, sich möglichst im Jahr vor dem erwarteten Ereignis in Steuerklasse 3 einstufen lassen.

    Denn beispielsweise beim Arbeitslosengeld zählt eine Steuerklassenänderung im laufenden Jahr nicht. Hierbei wird berücksichtigt, welche Steuerklasse der Steuerbürger zwölf Monate vor Eintritt der Arbeitslosigkeit hatte.

    Eingetragene Lebensgemeinschaften profitieren von Ehegattensplitting

    Eine Wahl der Steuerklasse war bisher überhaupt nur Ehepaaren möglich. Alleinstehende erhielten grundsätzlich die Steuerklassen 1,2 oder 6. Entsprechend einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes aus 2013 werden künftig eingetragene Lebensgemeinschaften in den Genuss des Ehegattensplittings kommen.

    Sie werden dann also auch die Steuerklassen Kombination 3/5 wählen können. Damit wird dann die steuerliche Ungleichbehandlung zwischen Ehepaaren und eingetragenen Lebensgemeinschaften vorbei sein.

    Источники: http://www.steuerklassen.com/lohnsteuerklassen/alleinerziehende-in-steuerklasse-2/, http://www.steuertipps.de/steuererklaerung-finanzamt/themen/so-funktioniert-der-steuerklassenwechsel, http://www.steuerklassen.com/lohnsteuerklassen/nachtraegliche-steuerklassenaenderung/

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