Lohnsteuerausgleich online ausfüllen

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    Steuererklärung selber machen – es lohnt sich!

    Du wolltest schon immer mal Geld geschenkt bekommen? Davon schön Urlaub machen? Oder endlich das kaufen, was Du schon lange haben willst? Das geht schneller als Du denkst: Gib einfach Deine Steuererklärung ab. Wenn Du die Steuererklärung selber machst, sparst Du noch mehr! Du brauchst dafür keinen teuren Steuerberater – mit unseren Hinweisen kann nichts mehr schiefgehen. Im Durchschnitt bekommt jeder, der eine Steuererklärung abgibt, Geld zurück. Das kann sich sehen lassen!

    Steuererklärung selber machen: So geht´s – schnell und bequem

    Damit es mit der Rückzahlung klappt, wenn Du die Steuererklärung selber machst, musst Du Abgabefristen beachten. Dabei macht es einen Unterschied, ob Du die Steuererklärung abgeben musst oder dies freiwillig tun.

    Wenn Du die Steuererklärung freiwillig abgibst, hast Du theoretisch 4 Jahre Zeit. Die Steuererklärung von 2015 muss also spätestens am 31.12.2019 beim Finanzamt sein. Dieser Termin ist zwingend – sobald Du ihn um nur einen Tag verpasst, wird die Steuererklärung nicht mehr bearbeitet. Dann war die Mühe, die Steuererklärung selber zu machen, umsonst. Praktisch wäre Dir zu empfehlen, schon früher damit anzufangen. Du wirst sehen: Nach einem Jahr findest Du die benötigten Unterlagen schneller, als wenn Du erst 3 Jahre danach damit anfängst.

    Du bist verpflichtet eine Steuererklärung abzugeben, wenn Du

    • gleichzeitig mehrere Arbeitgeber hattest.
    • unversteuerte Einkünfte über 410 EUR bekommen hast (Rente, Honorare, Mieteinnahmen).
    • einen Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eingetragen hast.
    • Lohnersatzleistungen bezogen hast (Elterngeld, Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld).
    • verheiratet bist und beide Partner in Steuerklasse IV eingetragen sind oder ein Ehepartner in Steuerklasse V ist.

    Dann gelten für Dich andere Fristen, auch wenn Du deine Steuererklärung selber machen willst. Bei einer verpflichtenden Steuererklärung musst Du diese bis zum 31.5. im folgenden Jahr abgeben. Die Steuererklärung von 2017 muss also bis zum 31.5.2018 eingegangen sein. Wenn dieser Tag auf einen Samstag oder Sonntag fällt, verlängert sich die Abgabefrist bis zum Montag.

    Aber auch hier gibt es Ausnahmen: Zwar ist der 31.5. der offizielle Termin für die Abgabe, allerdings bekommst du noch keine Strafe, wenn Du ein paar Tage später dran bist. Wenn es nur ein paar Tage sind, hast Du also keinen Grund zur Sorge. Falls Du deutlich länger brauchst, solltest Du vor dem 31.5. eine Fristverlängerung beantragen. Wenn Du die Steuererklärung nicht selber machst, sondern einen Steuerberater beauftragst, verlängert sich die Frist automatisch auf den 31.12.

    smartsteuer – Die Online-Lösung für meine Steuererklärung

    • Steuererklärung in maximal 90 Minuten
    • Online ausfüllen
    • Keine Software oder Installation notwendig
    • Sichere Übermittlung Deiner Daten direkt ans Finanzamt
    • Bezahlt wird erst am Ende

    Steuererklärung selber machen: 2 Möglichkeiten

    Du hast 2 Möglichkeiten, wenn Du Deine Steuererklärung selber machen willst:

    • die verkürzte Steuererklärung

    Die verkürzte Steuererklärung macht dann Sinn, wenn Du Student oder Ferienjobber bist. Dann hast Du meistens Werbungskosten unter 920 EUR und keine weiteren Ausgaben, die Du versteuern musst. Falls Du dann die Steuererklärung selber machst, benötigst du nur den Mantelbogen und das Formular N.

    Wenn Du andere Einkünfte hast, die Du versteuern musst, benötigst Du mehrere Formulare und Anlagen. Aber keine Angst, Du kannst trotzdem Deine „normale“ Steuererklärung selber machen. Professionelle Softwarelösungen wie beispielsweise smartsteuer von Lexware können Dich dabei unterstützen. Der Aufwand ist überschaubar – und es lohnt sich!

    Wenn Du mit Deiner Steuererklärung beginnst, musst Du zuerst die passenden Formulare besorgen. Die gibt es zum Download im Internet. Damit Du weißt, welche Du brauchst, gibt es ein paar Faustregeln:

    • Anlage N: für Arbeitnehmer (Lohn, Werbungskosten, Arbeitnehmersparzulage etc.)
    • Anlage KAP: für alle, die sparen (Kapitalvermögen)
    • Anlage R: für Rentner (Rente und wiederkehrende Leistungen)
    • Anlage AV: für die Altersvorsorge (Beiträge zur Altersvorsorge)
    • Anlage V: für Vermieter (Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung)
    • Anlage Kind: für Eltern (Angaben zum Kind/zu Kindern)
    • Anlage VL: für alle, die sparen (vermögenswirksame Leistungen)

    Außerdem musst Du auch immer einen Mantelbogen ausfüllen. Dort trägst Du die Angaben zu Deiner Person, die Steuernummer und Deine Bankverbindung ein.

    Wenn Du eine Steuererklärung selber machen willst, solltest Du außerdem die Begriffe Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen kennen. Unter Sonderausgaben werden Kosten zur Kranken- und Pflegeversicherung, Haftpflichtversicherung, Altersvorsorge, Kirchensteuer, Unterhalt, Spenden, Kosten für die erste Ausbildung und Schuldgeld verstanden. Außergewöhnliche Belastungen sind Krankheitskosten (Zuzahlung Medikamente, Arztkosten, Fahrtkosten), Pflegekosten für die Eltern und auch Beerdigungskosten. Diese Kosten musst Du bei Deiner Steuererklärung angeben.

    Damit Du auch wirklich das Geld zurückbekommst, was Dir zusteht, musst Du schon ein paar Dinge beachten, bevor Du Deine Steuererklärung selber machst: Vermeide beispielsweise, Handwerker bar zu bezahlen. Es kann sein, dass das Finanzamt Belege als Beweis fordert. Bei Barzahlung bekommt man in der Regel keinen Beleg und kann den bezahlten Betrag nicht nachweisen.

    Oftmals wohnt man in der Wohnung seiner Eltern oder der größeren Verwandtschaft. Setze auch hier unbedingt einen rechtlich korrekten Mietvertrag auf. Denn nur so können Deine Eltern oder Verwandten die Mieten von der Steuer absetzen. Als Mieter hast Du steuerlich zwar keinen Vorteil, wohnst dafür aber meistens günstiger. Um die Kosten erstattet zu bekommen, achte bitte darauf, dass die Miete mindestens 75% des Mietdurchschnitts in deiner Gegend beträgt.

    Steuererklärung selber machen: Mit einer Software noch schneller zum Geld

    Neben der Möglichkeit, eine Steuererklärung selber zu machen, gibt es auch die Möglichkeit, eine Software dazu zu nutzen. Diese hat den Vorteil, dass Du wie in einem Interview nach den benötigten Daten abgefragt wirst. So ist die Wahrscheinlichkeit, etwas zu vergessen, für Dich weitaus geringer und Du bekommst somit mehr Geld vom Finanzamt zurück. Außerdem sammeln und sortieren solche Softwarelösungen auch Belege – damit sind alle Nachweise griffbereit, falls das Finanzamt anfragt.

    Ein weiterer Vorteil ist, dass ein Programm alle Formulare bereitstellt, die Du benötigst. So ersparst Du Dir die Suche im Internet und bekommst immer die passenden Formulare vorgeschlagen. Auch um die Übermittlung zum Finanzamt musst Du Dir keine Sorgen machen – auch dies übernimmt beispielsweise die Software smartsteuer von Lexware, der Marktführer auf dem Gebiet Steuern. Mach problemlos Deine Steuererklärung selber und das Geld für die nächste Traumreise ist gesichert!

    Lohnsteuerausgleich & Arbeitnehmerveranlagung 2017 / 2018 Цsterreich – Finanz Online

    Mit einem Lohnsteuerausgleich – auch Arbeitnehmerveranlagung (ANV) genannt – holt man sich vom Finanzamt Geld zurьck, das man an Steuern im letzten Jahr zu viel bezahlt hat. Liegt der Lohnzettel beim Finanzamt vor, kann der Steuerausgleich fьr fьnf Jahre rьckwirkend beim Finanzamt durchgefьhrt werden.

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    • Lohnsteuerausgleich

    Ein Lohnsteuerausgleich ist möglich, sobald der Jahreslohnzettel des Arbeitgebers beim Finanzamt aufliegt. In der Regel geschieht das zwischen Januar und Februar im darauffolgenden Jahr. Jeder Arbeitgeber ist verpflichtet den Jahreslohnzettel bis Ende Februar einzureichen.

    Eine Arbeitnehmerveranlagung kann bis zu maximal fünf Jahre rückwirkend berechnet und jederzeit beim Finanzamt oder online durchgeführt werden. Seit Jahresbeginn wird in Österreich die antragslose Arbeitnehmerveranlagung automatisch durchgeführt. Infomieren Sie sich über die Voraussetzungen und Durchführung des Steuerausgleiches!

    Steuerausgleich beim Finanzamt durchführen

    Ihre Lohnsteuer wird berechnet, als hätten Sie das ganze Jahr über jeden Monat gleich viel verdient hätten. Hat Einkommen aber geschwankt hat – etwa aufgrund eines Jobwechsels – zahlt sich eine Veranlagung (Lohnsteuerausgleich) in jedem Fall aus.

    Antragslose Arbeitnehmerveranlagung

    Die antragslose Arbeitnehmerveranlagung (Steuerausgleich) erfolgt ab heuer automatisch durch das Finanzamt. Hierzu muss kein Formular mehr eingereicht werden. Die zu viel bezahlte Lohnsteuer wird vom Finanzministerium ohne Antrag auf das Konto überwiesen.

    Wann erfolgt eine antragslose Arbeitnehmerveranlagung?

    Ein Lohnsteuerausgleich ohne Antrag bzw. Formular erfolgt dann automatisch, wenn in den Vorjahren keine Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen eingereicht wurde. Außerdem erfolgt sie erst, wenn bis Ende Juni keine Veranlagung für das Vorjahr durchgeführt wurde. Es müssen lohnsteuerpflichtige Einkünfte vorliegen.

    Ist eine Pflichtveranlagung vorgesehen oder sind zwei Dienstverhältnisse parallel aufrecht gewesen, kann der Steuerausgleich für dieses Jahr nicht antragslos durchgeführt werden. In diesem Fall müssen Sie das Formular L1 beim Finanzamt einreichen. Lesen dazu diesen Text weiter!

    Arbeitnehmerveranlagung mit Antrag

    Wichtiger Hinweis! Berechnen Sie Ihren Lohnsteuerausgleich immer vorab unverbindlich online auf finanzonline.bmf.gv.at. Wenn sich herausstellt, dass Sie etwas nachzuzahlen haben, können Sie anschließend darauf verzichten für dieses Jahr den Steuerausgleich durchzuführen.

    Hier finden Sie alle Informationen und Anleitungen, wie Sie Ihren Ausgleich online durchführen: FinanzOnline. Holen Sie sich Ihr Geld durch den Steuerausgleich vom Finanzamt zurück!

    Mit dem Einkommensteuerrechner kann die zu zahlende Einkommensteuer vorab berechnet werden:

    Alle Angaben sind ohne Gewдhr auf ihre Richtigkeit!

    Man kann 2018 also den Lohnsteuerausgleich für 2017, 2016, 2015, 2014 und 2013 machen und sich so Steuern zurückholen und Geld sparen.

    Lohnsteuertabelle 2017 / 2018 nach Jahreseinkommen:

    • ein Einkommen bis 11.000 €0 % Steuern
    • ein Einkommen von 11.000 € bis 25.000 €36,5 % Steuern
    • ein Einkommen von 25.000 € bis 60.000 €43,2 % Steuern
    • ein Einkommen über 60.000 €50 % Steuern

    Weitere Informationen zur Lohnsteuertabelle finden Sie hier!

    So wird der Steuerausgleich gemacht:

    • Jahreslohnzettel liegt dem Finanzamt vor.
    • Online die Summe der Rückerstattung oder Nachzahlung ausrechnen.
    • Formular online oder direkt beim Amt ausfüllen und einreichen.
    • Geld auf das Steuerkonto ausgezahlt bekommen (oder nachzahlen).

    Für Selbstständige und Freiberufler kommt keine antragslose Arbeitnehmerveranlagung in Frage, da sie ohnehin in die Pflichtveranlagung fallen. Sie müssen eine Einkommensteuererklärung jährlich einreichen.

    Steuererklärung in Österreich

    Die Einkommensteuererklärung in Österreich muss von jedem Selbstständigen und Freiberufler jährlich beim Finanzamt eingereicht werden. Auch alljene Arbeitnehmer und Arbeiter müssen eine Steuererklärung einreichen, wenn sie vom Finanzamt dazu aufgefordert werden (§ 42 Abs 1 Z 1 Einkommensteuergesetz – EStG). Darin wird der Lohnsteuerausgleich bereits berücksichtigt.

    Geld vom Finanzamt & Steuern sparen – Lohnsteuerausgleich für Arbeitnehmer

    Ein Lohnsteuerausgleich lohnt sich fast immer! So holen Sie sich Ihr Geld vom Finanzamt zurück:

    Pflichtveranlagung und Antragsveranlagung

    Pflichtveranlagung bedeutet, dass Sie durch mehrere Bezüge dazu verpflichtet sind eine Arbeitnehmerveranlagung durchzuführen. Das bedeutet, Sie müssen im Folgejahr für das vorherige Jahr einen Lohnsteuerausgleich per Pflichtantrag durchführen.

    Antragsveranlagung ist im Gegensatz dazu freiwillig. Sie können selbst entscheiden, ob Sie eine Arbeitnehmerveranlagung beim Finanzamt einbringen und durchführen möchten.

    Wichtig: Machen Sie zuerst online einen Test-Antrag, um vorab zu berechnen, wie viel Geld Sie zurückbekommen oder zahlen würden. Sollten Sie mehr Geld zahlen müssen, als Sie zurückbekommen würden, sollten Sie für dieses Jahr auf die freiwillige Arbeitnehmerveranlagung verzichten. So sparen Sie Geld beim Finanzamt!

    Steuerausgleich so schnell wie möglich!

    Sie haben fünf Jahre für einen Steuerausgleich Zeit, doch sollten Sie nicht so lange warten. Das zuständige Finanzamt und Bundesministerium für Finanzen in Österreich haben sechs Monate Zeit für die Bearbeitung Ihres Antrags. Das bedeutet, je früher Sie den Antrag zum Lohnsteuerausgleich einbringen, desto eher bekommen Sie Ihr Geld.

    Für den Ausgleich der Steuer können bei der Arbeitnehmerveranlagung Sonderausgaben, Werbungskosten und außergewöhnliche Belastungen angegeben und eingebracht werden. Damit wird die Steuer minimiert bzw. zurückbezahlt.

    Welche Formulare brauche ich für den Lohnsteuerausgleich?

    Für Ihren Steuerausgleich (Arbeitnehmerveranlagung) benötigen Sie das Formular L1. Für weitere Absetzbeträge oder Zusatzbeträge, wie Kinder oder ähnliches, benötigen Sie unter Umstände weitere Formulare. Diese finden Sie online in Ihrem Steuerkonto oder beim Finanzamt ausliegend.

    Lohnsteuerausgleich-Formular online ausfüllen oder herunterladen unter service.bmf.gv.at. Sie können Ihren Steuerausgleich auch direkt mit einem online Formular unter finanzonline.gv.at durchführen.

    Wie lange hat das Finanzamt Zeit meinen Steuerausgleich zu bearbeiten?

    Nach dem man den Antrag gestellt bzw. die Steuererklärung eingereicht hat, stellt man sich zurecht die Frage “ Wie lange braucht das Finanzamt für die Bearbeitung der Steuererklärung? “ bzw. “ Wie lange warte ich auf meinen Bescheid? „. Alle Anträge und Bescheide, die beim Amt eingehen, werden der Reihe nach abgearbeitet. Das bedeutet, dass etwa zwischen Januar und März besonders lange Wartezeiten zu erwarten sind, da hier die meisten Anträge eingebracht werden.

    Wichtig: Das Finanzamt hat bis zu sechs Monate Zeit um den Antrag bzw. die Steuererklärung zu bearbeiten.

    Finanz online: Lohnsteuerausgleich online machen

    Sie können die Arbeitnehmerveranlagung auch online unter finanzonline.bmf.gv.at durchführen und müssen nicht extra persönlich bei Ihrem Finanzamt erscheinen.

    Einkommensteuer & Lohnsteuerausgleich berechnen!

    Wenn Sie vorab wissen möchten, wie viel Lohnsteuer Sie pro Jahr an das Finanzamt bezahlt haben, können Sie den Einkommensteuer-Rechner und Brutto-Netto-Rechner von finanzierung.or.at verwenden.

    Brutto-Netto Rechner für Ihre Lohnsteuer

    Berechnen Sie jetzt Ihr Gehalt bzw. Ihren Lohn und die Lohnsteuer online!

    Antrag zum Steuerausgleich zurückziehen

    Innerhalb eines Monats nach Einreichung der Arbeitnehmerveranlagung kann der Antrag beim Finanzamt zurückgezogen werden, wenn das Ergebnis des Einkommensteuerbescheids für Sie negativ sein sollte und es sich um einen freiwilligen Antrag handelt. Das bedeutet, wenn Sie Einkommensteuer an das Finanzamt zahlen müssten, können Sie innerhalb eines Monats in Berufung gehen. Handelt es sich um einen Pflichtantrag, so müssen Sie die Einkommensteuer nachzahlen.

    Jahreslohnzettel fehlt – was tun?

    Ist der Jahreslohnzettel vom Arbeitgeber nicht bis Ende Februar dem Finanzamt übermittelt worden, können Sie keinen Lohnsteuerausgleich durchführen. Das kann vorkommen, wenn der Arbeitgeber beispielsweise in der Zwischenzeit Insolvent beantragt hat. In diesem Fall ist der zuständige Masseverwalter im Rahmen des Insolvenzverfahrens dafür zuständig Ihren Jahreslohnzettel zu übermitteln.

    Kommt Ihr Arbeitgeber oder der zuständige Masseverwalter dieser Pflicht nicht nach, sollten Sie zunächst den Arbeitgeber oder Masseverwalter daran erinnern. Wird der Lohnzettel weiterhin nicht eingereicht, müssen Sie das Finanzamt darüber schriftlich informieren. Nun kann das Finanzamt die weiteren Maßnahmen ergreifen und Ihnen Ihren Lohnzettel für das genannte Jahr selbst erstellen, sodass Sie Ihren Lohnsteuerausgleich durchführen können.

    Bei einem Ausgleich der Lohnsteuer wird Ihr Verdienst über das gesamte Jahr so berechnet, als hätten Sie jeden Monat gleich viel verdient. Sollten Sie innerhalb des Jahres Ihren Job / Arbeitgeber gewechselt haben oder eine Lohnerhöhung oder Gehaltserhöhung erhalten haben, wird die Steuer neu berechnet. In diesem Fall zahlt sich ein Ausgleich beim Finanzamt aus!

    In der Regel erhält man durch den Steuerausgleich eine Lohnsteuergutschrift, die direkt auf Ihr Konto überwiesen wird. Sollten Sie neben Ihrem Arbeitnehmer-Verhältnis eine Selbstständigkeit ausüben und haben diese dem Finanzamt gemeldet, wird Ihnen die Steuergutschrift auf Ihrem Steuerkonto gutgeschrieben. Sie können frei entscheiden, ob Sie die Gutschrift bis zur Einkommensteuervorauszahlung für das nächste Jahr auf Ihrem Steuerkonto lassen oder das Geld auf Ihr Konto überwiesen werden soll.

    Lohnsteuerausgleich – was kann ich abschreiben?

    Folgende Ausgaben können Sie bei Ihrer Arbeitnehmerveranlagung geltend machen:

    Alle Informationen zu Freibeträgen in Österreich finden Sie hier!

    Machen Sie jetzt Ihren Lohnsteuerausgleich – früher Jahresausgleich – direkt online oder begeben Sie sich persönlich zu Ihrem Finanzamt! Steuerfrei sind zudem das verrechnete Kilometergeld mit 0,42 Euro, das Arbeitslosengeld und die Familienbeihilfe.

    Rückerstattung bei Zahnspangen

    Die Kosten für Zahnspangen – ob für Kinder oder erwachsende Menschen – können in der Arbeitnehmerveranlagung ebenfalls eingereicht und damit rückerstattet werden. Diese Fallen dabei unter sogenannte „außergewöhnliche Belastungen„. Dabei können die gesamten Kosten der Zahnspange im vergangenen Kalenderjahr berücksichtigt und geltend gemacht werden.

    Lohnsteuerausgleich 2017 für fünf Jahre machen!

    Spätestens im März 2017 können Sie Ihren Jahresausgleich (Steuerausgleich) beim Finanzamt für folgende Jahre durchführen: 2015, 2014, 2013, 2012, 2011. Im Jahr 2017 kann demnach der Steuerausgleich für 2017, 2016, 2015, 2014 und 2013 durchgeführt werden.

    Wenn Sie Hilfe bei Ihrem Lohnsteuerausgleich benötigen, wenden Sie sich an einen professionellen Finanzamt Wien

    Wenn Sie eine Zahlung vom Finanzamt zurück bekommen haben, legen Sie es doch besser an und sparen Sie mit unseren Geldanlage-Ratgeber jede Menge Geld!

    Auf FinanzOnline können Sie den Lohnsteuerausgleich direkt online durchführen. Beantragen Sie Ihre Zugangsdaten zum Login unter finanzonline.bmf.gv.at.

    Tipps zum Lohnsteuerausgleich: Was bedeutet Arbeitnehmerveranlagung?

    Definition: Arbeitnehmerveranlagung (kurz ANV) bezeichnet die Durchführung eines Steuerausgleichs in Österreich beim Finanzamt. Mittels Formular können Absetzbeträge und Freibeträge geltend gemacht werden, wodurch sich die Lohnsteuer für das veranlagte Jahr je Arbeitnehmer verändert (reduziert oder erhöht).

    Viele Parteien haben immer wieder in ihrem Wahlprogramm eine Steuersenkung als Versprechen an die Wähler. Meist sind das jedoch nur leere Wahlprogramm-Versprechen, die man auf der Parteiwebsite findet. Die letzte Steuerreform fand im Januar 2016 statt. [team2013.at]

    Lohnsteuerausgleich online

    Der Lohnsteuerausgleich ist jedes Jahr wieder ein äußerst brisantes Thema. Es gibt unterschiedliche Gründe, einen Lohnsteuerausgleich zu machen. Vor allem, wenn man im vergangenen Jahr nicht alle 12 Monate gearbeitet hat, oder nur geringfügig oder Teilzeit beschäftigt war, lohnt es sich, einen Steuerausgleich zu machen.

    Wieso bekommt man Geld durch einen Lohnsteuerausgleich zurück?

    Der Grund hierfür ist, dass man für das ganze Jahr anteilig Steuern an den Staat zahlt, obwohl man nur teilweise oder zumindest nicht Vollzeit beschäftigt war. Somit erhält man den zu viel bezahlten Steuerbetrag in Form eines Rückerstattungsbetrags wieder retour. Man hat aktuell zwei Möglichkeiten seine Steuerrückerstattungen geltend zu machen.

    Finanz online Portal nutzen statt Formular L1

    Zum einen gibt es nach wie vor die Variante mit dem herkömmlichen und bekannten Formular zur Erklärung der Arbeitnehmerveranlagung, L1. In den letzten Jahren nutzen aber immer mehrere österreichische Bürger das Finanz Online Portal. Dieses Portal des Bundesministeriums für Finanzen macht es möglich, den Lohnsteuerausgleich online durchzuführen. Der Online Steuerausgleich hat einige Vorteile.

    Vorteil: Kein lästiger Papierkram durch Online-Formulare

    Der wohl bedeutendste Vorteil im Vergleich zum herkömmlichen Gang zum Finanzamt ist, dass der lästige und unnötige Papiergram wegfällt. Kein Formular, keine Rechnungskopien, keine Vertragskopien und andere schriftlichen Nachweise. Ein weiterer Vorteil ist die Vorberechnung. Diese Funktion macht es möglich, dass man bereits vorab den wahrscheinlichen Rückerstattungsbetrag berechnen lassen kann. So ist der Überraschungseffekt zum Großteil weg und ungünstige Negativsteuern, also Steuerrückzahlungen, können umgangen werden, indem man den Lohnsteuerausgleich in diesem Fall einfach nicht abschickt. Wenn man sich also dafür entscheidet, seinen Lohnsteuerausgleich künftig online durch zu führen, gilt es ein paar Dinge zu beachten.

    Anwenderfreundliche Gestaltung beim Finanz-Online Portal

    Grundsätzlich ist das Finanz Online Portal sehr anwenderfreundlich gestaltet. So ist es auch Bürgern mit Grundanwenderkenntnissen möglich, den Steuerausgleich online durchzuführen. Bevor man das Portal überhaupt nutzen kann, benötigt man Zugangsdaten. Auf finanzonline.bmf.gv.at muss man sich hier für mit Hilfe der Erstanmeldungsfunktion anmelden.

    Einfache Online Übermittlung der Daten

    Nach der Eingabe der angeforderten Daten werden diese online an das zuständige Finanzamt übermittelt. Dort werden Zugangsdaten generiert, die Ihnen anschließend eigenhändig, das heißt, mittels eines RSa Briefs postalisch zugesendet werden. Sobald Sie diesen Brief erhalten haben, können Sie sich direkt ins Finanz Online Portal einloggen. Die von Ihnen in der Anmeldung angeführten Grunddaten sowie die Steuernummer und andere Stammdaten des Finanzamts sind bereits im Portal angeführt. Einige allgemeine Daten wie Ihre Bankdaten und Kontaktdaten müssen noch nachträglich eingegeben werden.

    Jahr eingeben und Arbeitnehmerveranlagung durchführen

    Über den Link der Arbeitnehmerveranlagung kommt man direkt auf eine Oberfläche, wo man bereits das gewünschte Jahr eingeben muss. Nachdem Arbeitnehmerveranlagungen für bis zu fünf Jahre rückwirkend gemacht werden kann, ist hier die Eingabe der betreffenden Jahrzahl notwendig. Nach der Bestätigung der Eingabe kommt man direkt in das Portal zur Arbeitnehmerveranlagung. Auch hier relativ übersichtlich die Möglichkeit gegeben die relevanten Daten geordnet und nacheinander einzugeben.

    Einfacher Überblick über persönliche Daten

    Noch einmal findet man einen Link zur Anzeige der persönlichen Daten. Anschließend werden die unterschiedlichen Bereiche für Absetz- und Freibeträge angeführt. Dazu gehören unter anderem der Bereich „Allgemeine Daten“, die „Sonderausgaben“ oder die „Außergewöhnlichen Belastungen“. Hier können Sie detailliert Ihre absetzbaren Beträge eingeben und abspeichern. Nachdem Sie in den jeweiligen Bereichen Ihre Beträge eingegeben haben, erhalten Sie noch einmal eine Übersicht sowie die Möglichkeit der Vorberechnung. Diese zeigt Ihnen, mit welchem Rückerstattungsbetrag Sie wahrscheinlich rechnen können.

    Achten Sie auf Verzögerungen und Rückfragen

    Der endgültige Betrag kann allerdings davon abweichen. Erst nach Abschicken des Antrags, langen die Daten beim zuständigen Finanzamt ein. Wenn das erledigt ist, ist die Arbeit für Sie getan. Leider kann es auch bei dem online Steuerausgleich zu Problemen kommen. Diese können durch unterschiedliche Fehler oder Verzögerungen begründet sein.

    Ab wann kann ich die Arbeitnehmerveranlagung durchführen?

    Die Arbeitnehmerveranlagung kann ab dem 1.1. jeden Jahres für das vergangene Jahr durchgeführt werden. Wenn Sie allerdings auch bereits die Daten im Finanz Online Portal eingegeben haben und dass Abschicken des Antrags nicht funktioniert, ist meist das Fehlen des Jahreslohnzettels der Grund.

    Wichtig: Jahreslohnzettel müssen abgegeben werden

    Arbeitgeber und andere Institutionen, von denen Sie im letzten Jahr Einkünfte bezogen haben, haben bis 25. Februar Zeit, diese beim Finanzamt mittels des Jahreslohnzettels bekannt zu geben. Erst wenn alle Einkunftsnachweise beim Amt sind, kann der Steuerausgleich verschickt werden. Ein weiterer Grund für Verzögerungen bei der online Arbeitnehmerveranlagung kann natürlich auch ein Benutzerfehler sein.

    Wichtig: Auf korrekte Angaben achten

    Nicht angegebene Bankdaten oder falsche Adressdaten, führen zur falschen Bearbeitung des Antrags und können somit eine erhebliche Verzögerung verursachen. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Lohnsteuerausgleich sehr gewissenhaft durchzuführen und vor dem Abschicken der Daten noch einmal zu überprüfen.

    Wie lange dauert die Bearbeitung – Wann erhalte ich mein Geld?

    Sofern alles richtig eingegeben wurde und die Daten beim Finanzamt eingelangt sind, dauert die Bearbeitung etwa ein Monat. Anschließend erhält man den Bescheid und fast zeitgleich hat man das Geld auf dem Konto.Weitere Informationen zur Online Arbeitnehmerveranlagung erhält man natürlich auf dem Portal des Bundesministeriums für Finanzen aber auch beim jeweiligen Steuerberater. Auch der eigene Bankberater weiß häufig über die Vorgehensweisen beim Steuerausgleich Bescheid und steht häufig mit Rat und Tat zur Seite.

    Weitere Infos zum Online Lohnsteuerausgleich:

    Источники: http://www.meine-erste-steuererklaerung.de/steuererklaerung-selber-machen.html, http://www.finanz.at/steuern/lohnsteuerausgleich/, http://www.fgg.at/steuern/lohnsteuer/lohnsteuerausgleich-online/

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