Lohnsteuerausgleich selber machen

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    Steuererklärung selber machen: Die besten Tipps!

    Manche Arbeitnehmer, die nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet sind, scheuen die Kosten für einen Steuerberater und verzichten damit häufig auf eine Steuererstattung. Der Grund: In 9 von 10 Antragsveranlagungen gibt es Geld zurück.

    Der Ausweg: SteuererklГ¤rung selber machen. Mit den richtigen Tipps und Tools ist das kein Problem – und als steuerlicher Laie mГјssen Sie selbst dann keine Angst vor dem Finanzamt haben, wenn Ihnen mal ein Fehler unterlГ¤uft.

    Packen Sie es an und holen Sie sich Ihr Geld zurГјck. Wir zeigen Ihnen hier, wie einfach es ist!

    Schritt für Schritt die Steuererklärung 2015 online ausfüllen

    Die Steuerklärung 2015 am Beispiel smartsteuer ausfüllen und abgeben. Eine Steuererklärung abzugeben muss nicht kompliziert sein.

    Steuererklärung selber machen: Wann sich der Aufwand lohnt

    Gerade für Arbeitnehmer, von denen das Finanzamt keine Steuererklärung erwartet, lohnt es sich in der Regel, eine Steuererklärung selber zu machen. Denn durchschnittlich erhalten Steuerpflichtige mit Antragsveranlagung knapp 1.000 EUR zurück. Das liegt v. a. daran, dass das Finanzamt bei sämtlichen steuermindernden Ausgaben (z. B. Werbungskosten, Sonderausgaben, Vorsorgeaufwendungen, Außergewöhnliche Belastungen, aber auch Mitgliedsbeiträge, Spenden etc.) nur die pauschalen Sätze bzw. Freibeträge abzieht. Wenn Ihre individuellen Ausgaben höher sind, können Sie diese nur in einer Steuererklärung geltend machen, ansonsten fallen sie unter den Tisch.

    Und: Wer die Ausgaben für Steuerberater oder Lohnsteuerhilfevereine scheut, kann seine Steuererklärung auch selber machen. Das ist kein Hexenwerk und lohnt sich besonders in folgenden Fällen:

    • Wenn Sie sehr hohe Werbungskosten haben und den Werbungskostenpauschbetrag Гјberschreiten.
    • Wenn Ihre auГџergewГ¶hnlichen Belastungen besonders hoch sind.
    • Wenn Sie verheiratet sind und trotz sehr unterschiedlicher Einkommen die Steuerklassenkombination IV/IV gewГ¤hlt haben.
    • Wenn Sie Ausgaben fГјr haushaltsnahe Dienst- oder Handwerkerleistungen haben.
    • Wenn Sie eine Haushaltshilfe beschГ¤ftigen.

    Derartige Aufwendungen kann Ihr Arbeitgeber bei der Berechnung Ihrer monatlichen Lohnsteuer und des Lohnsteuerjahresausgleichs im Dezember nicht berücksichtigen. Daher ist zu erwarten, dass diese Kosten zu einer Steuererstattung führen, wenn Sie eine Steuererklärung abgeben. Als Arbeitnehmer können Sie die Steuererklärung ohne Schwierigkeiten selber machen. Aber auch Arbeitnehmer und Selbstständige, die der Einkommenssteuerpflicht unterliegen, können Ihre Steuererklärung selber machen. Alles Wichtige dazu haben wir im Beitrag Steuererklärung 2015 (umgangssprachlich auch Lohnsteuererklärung 2015) für Sie zusammengefasst.

    Sie haben wenig Ahnung von Steuern und Steuererklärung, möchten aber gerne Ihr Geld zurück haben? Dann nutzen Sie eine professionelle Steuersoftware. Für Angestellte ohne Einkünfte aus selbstständiger Arbeit reicht eine günstige Steuersoftware. Dies ist auch viel einfacher als die Nutzung von Elster-Formular.

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    Steuererklärung selber machen ist einfach

    Die Antragsveranlagung (wenn man nicht verpflichtet ist eine Steuererklärung zu machen) erfordert keine besonderen Kenntnisse im Steuerrecht und auch keinen gesonderten Antrag. Es genügt schon, wenn Sie eine Steuererklärung abgeben, auch eine vereinfachte Steuererklärung ist ausreichend. Das dazu notwendige Formular umfasst gerade einmal 2 Seiten, sodass Sie die Steuererklärung problemlos selber machen können. In das Formular tragen Sie neben den Daten aus Ihrer elektronischen Lohnsteuerkarte die Höhe der entsprechenden Kosten ein. Dieses Formular müssen Sie unterschreiben und gegebenenfalls zusammen mit Belegen an das für Ihren Wohnort zuständige Finanzamt schicken oder persönlich dort abgeben.

    Steuererklärung selber machen: ELSTER versus Steuersoftware

    Aber auch wenn Sie zur Abgabe einer Einkommenssteuererklärung verpflichtet sind, können Sie Ihre Steuererklärung selber machen. Als Privatperson haben Sie die Wahl zwischen der Verwendung der Steuerformulare, die Sie bei den Finanzämtern sowie in Kommunalbehörden erhalten, oder der elektronischen Abgabe der Steuererklärung. Dieses Verfahren können Sie mithilfe der komplizierten Software ohne Hilfefunktion der Finanzbehörden, ELSTER-Formular, durchführen oder auf professionelle Steuersoftware zurückgreifen.

    Mit diesen Programmen können Sie auch als Laie einfach und sicher eine inhaltlich richtige und vor allem in Bezug auf Ihre Ausgaben steueroptimierte Steuererklärung abgeben. Über die sogenannte ELSTER-Schnittstelle wird am Ende Ihrer Erstellung die Steuererklärung elektronisch an das Finanzamt übermittelt.

    Die Website "Meine erste Steuererklärung" bietet Hilfe für alle die noch nie eine Steuererklärung abgegeben haben! Hier findet sich auch eine einfache Schritt für Schritt Anleitung!

    Ideal für den Fall, dass Sie Ihre Steuererklärung selber machen möchten, ist die Verwendung einer komfortablen Steuersoftware wie TAXMAN oder einer anderen Lösung aus unserem Steuersoftware Test. Die Software führt Sie Schritt für Schritt durch Ihre Steuererklärung und gibt Ihnen zu jedem Punkt ausführliche Erläuterungen. Dabei erhalten Sie auch Tipps, welche Steuersparmöglichkeiten Sie nutzen können. Detaillierte Hinweise erinnern Sie an die Berücksichtigung einzelner Punkte, Alternativrechnungen tragen zur Optimierung bei. Einige Programme zeigen Ihnen im Verlauf der Eingaben die voraussichtliche aktuelle Steuererstattung oder Nachforderung des Finanzamts an.

    Besonders komfortabel sind Belegmanager, die es Ihnen ermöglichen, Ihre Belege unter Zuordnung zu einzelnen Kategorien zu erfassen, und diese später automatisch den jeweiligen Bereichen zuordnen. Dadurch sparen Sie Zeit und Mühe für das Durchsuchen Ihrer Belege. Zur Berechnung der Kosten, die für Dienstreisen, ein häusliches Arbeitszimmer oder andere Aufwendungen geltend gemacht werden, stehen Ihnen in der Steuersoftware entsprechende Tabellen zur Verfügung, die auf Wunsch auch ausgedruckt und der Steuererklärung als Anlage beigefügt werden können. Da die kommerziellen Steuerprogramme über eine Schnittstelle zum ELSTER-Portal verfügen, haben Sie außerdem die Möglichkeit, aus dem Steuerprogramm heraus die Steuererklärung online an das Finanzamt zu übermitteln.

    Wie mache ich meine Steuererklärung?

    Alles im Leben macht man ein erstes Mal – auch die eigene Steuererklärung. Wir erklären Ihnen hier, was Sie beachten müssen.

    Egal ob 2016, 2017 oder 2018, jedes Jahr gibt es Steuerzahler, die zum ersten Mal Ihre Steuererklärung machen. Manche wenden sich direkt an einen Steuerberater oder den Lohnsteuerhilfeverein, andere lassen sich von Freunden helfen oder machen die Steuererklärung selbst. Doch wie fängt man an und was muss beachtet werden? Wir erklären die wichtigsten Schritte, wenn Sie Ihre Steuererklärung selber machen wollen:

    Was muss ich zuerst tun?

    Noch vor einigen Jahren war der Gang zum Finanzamt der erste Schritt zur Steuererklärung. Jeder Steuerpflichtige musste sich die grünen Steuerformulare, die meist in einem Regal im Eingangsbereich des Finanzamtes lagen, besorgen und sie per Hand ausfüllen.

    Heute geht es wesentlich einfacher: Die Vordrucke für die Einkommensteuererklärung stellen die Finanzämter auf ihren Internetseiten kostenlos zum Download zur Verfügung. Den Gang zum Finanzamt kann man sich daher sparen und die Formulare direkt zuhause ausdrucken. Wenn Sie sich fragen, wie Sie Ihr zuständiges Finanzamt finden, dann lesen Sie unseren Artikel.

    Die Steuerformulare im PDF-Format finden Sie auch auf dem Formularserver der Bundesfinanzverwaltung.

    Kann ich die Steuererklärung auch elektronisch am PC machen?

    Seit Einführung von ELSTER, der elektronischen Steuererklärung, können Sie die Formulare direkt am Computer bearbeiten. Die entsprechende Software stellt das Finanzamt kostenlos zur Verfügung. Alternativ können Sie auch andere Softwareprogramme für Ihre Steuererklärung nutzen – sie unterscheiden sich in der Regel in der Benutzerführung und im Design. Welche Funktionen Ihnen das elektronische Finanzamt bietet, erfahren Sie in unserem Artikel zu Elster Online.

    Ist Ihnen die Einarbeitung in das ELSTER und die Registrierung zu zeitaufwändig? Für unser Beraterinnen und Berater gehören der Umgang mit dem Portal und das Ausarbeiten Ihrer Steuererklärung zum Tagesgeschäft. Gerne unterstützen unsere Beraterinnen und Berater Sie bei Ihrer Steuererklärung. Hier geht es zur Beratersuche.

    Unser Video gibt Ihnen einen schnellen Überblick zum Thema "Wie mache ich eine Steuererklärung?":

    Welche Formulare brauche ich?

    GrundsГ¤tzlich muss jeder den vierseitigen sogenannten Mantelbogen ausfГјllen. In den Mantelbogen tragen Sie allgemeine Informationen wie Ihren Namen, Ihre Steuer-Identifikationsnummer und Ihre Kontonummer ein. Hier machen Sie auch Angaben zu Ihren Sonderausgaben oder den auГџergewГ¶hnlichen Belastungen. Sie sind sich nicht mehr sicher, was diese Begriffe bedeuten? Unsere Steuer ABCs helfen Ihnen weiter: Was sind Sonderausgaben? und Was sind auГџergewГ¶hnliche Belastungen?В В

    (z. B. gesetzliche Renten, Renten aus privaten Versicherungen)

    Wenn SieВ mehrВ Гјber die einzelnen FormulareВ wissen wollen, lesen Sie einfach unseren ausfГјhrlichen ArtikelВ Steuerformular: Alle Anlagen auf einen Blick.

    Bis wann muss die Steuererklärung abgegeben werden?

    Wenn Sie die Steuererklärung selbst machen, dann sollte diese bis zum 31. Mai beim Finanzamt sein. Doch bald wird das anderes: Ab 2019 gilt für alle der 31. Juli als verbindlicher Abgabetermin für die Steuererklärung. Mehr dazu und was Sie machen müssen, wenn Sie die Abgabefrist nicht einhalten können oder sie verpasst haben, erfahren Sie in unserem Artikel Bis wann muss die Steuererklärung abgegeben werden?

    Muss ich Quittungen und Belege einreichen?В

    Anders als viele Steuerpflichtige denken, können Sie Ihre Steuererklärung ganz ohne Belege abgeben. Das gilt seit 2017. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Steuer ABC Welche Belege müssen in die Steuererklärung? Dennoch ist es wichtig, alle Quittungen und Nachweise zu sammeln und sie bereit zu halten, falls das Finanzamt nachträglich danach fragt.

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    Steuer ABC

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    Sieben teure Fehler bei der Steuererklärung 2014

    Einkommensteuer Sieben teure Fehler bei der Steuererklärung

    Quelle: dpa/aw dt htf jai jhe

    D ie Abgabefrist für die Steuererklärung läuft bald ab – der 1. Juni rückt bedrohlich näher. Der gesetzliche Termin ist der 31. Mai. Die meisten Bürger wollen die lästige Pflicht so schnell wie möglich vom Tisch haben und sprinten oft im Turbotempo durch die Formulare.

    Nur rasch weg damit. Kommt dann der Steuerbescheid, wird er gleich weggelegt. Doch Unaufmerksamkeit oder gar Schludern rächt sich. Jahr für Jahr verlieren Steuerzahler wegen Fehlern in der Einkommensteuererklärung viel Geld, wie Christina Georgiadis, Sprecherin des Vereins Vereinigte Lohnsteuerhilfe (VLH), warnt.

    Da genügt es schon, dass Werbungskosten in die falsche Zeile rutschen oder Beiträge zur Riester-Rente vergessen werden. Dem Verein zufolge sind dies die sieben teuersten Fehler:

    Steuerfehler 1: Ausgaben vergessen

    Arbeitnehmer dürfen ihre Beiträge für die Riester- oder Rürup-Rente von der Steuer absetzen. Wer solche Altersvorsorgeverträge abgeschlossen hat, weiß das meistens auch. Das Geltendmachen ist in der Regel ein schlagkräftiges Verkaufsargument für die Sparprodukte.

    „Doch aus der Praxis wissen wir, dass Steuerzahler oft vergessen, ihre Riester- und Rürup-Kosten dann auch tatsächlich in der Steuererklärung aufzulisten“, sagt Fachfrau Georgiadis. Damit fallen Zahlungen von meist vielen Hundert Euro unter den Tisch. Den Fiskus freut’s.

    Steuerfehler 2: Bar zahlen

    Die Ausgaben für Handwerker, Gärtner, Putzfrauen oder auch Au-pairs dürfen ebenfalls in die Steuer gepackt werden. Entweder als sogenannte Handwerkerleistung oder als haushaltsnahe Dienstleistung.

    Doch viele Bürger zahlen den Arbeitslohn bar, statt das Geld zu überweisen. Damit bleiben sie aber voll auf den Ausgaben sitzen. Da hilft es auch nichts, die Rechnungen aufzuheben und sie brav aufzulisten. Da ist das Finanzamt unerbittlich: Ohne Kontonachweis keine Steuervorteile.

    Steuerfehler 3: Außergewöhnliche Belastungen vergessen

    Was kaum jemand weiß: Auf jeden Fall rein in die Steuer gehören diesmal alle außergewöhnlichen Belastungen wie Arztkosten, Pflege oder Scheidung, auch wenn es momentan Grenzen dafür gibt. Der Bundesfinanzhof (BFH) muss bald klären, ob die zumutbare Eigenbelastung noch Bestand hat und der Fiskus nicht doch mehr mithelfen muss (BFH VI R 32/13).

    Jeder sollte deshalb Behandlungen bei Ärzten, Heilpraktikern, Physiotherapeuten und Logopäden sicherheitshalber geltend machen. Außerdem alles, was verordnet wurde, von Medikamenten übers Augenlasern, bis zu Rollstühlen, Kuren und Hörgeräten.

    Wer Unterhalt an Lebensgefährten oder an Angehörige wie Eltern zahlt, kann für 2014 bis zu 8354 Euro absetzen, 224 Euro mehr als 2013. „Über diese Summe hinausgehende Kosten gelten als außergewöhnliche Belastung“, sagt Uwe Rauhöft, Geschäftsführer vom Neuen Verband der Lohnsteuerhilfevereine (NVL). Muss jemand krankheitsbedingt ins Pflegeheim, lässt sich auch das absetzen.

    Sollten die BFH-Richter die Belastungsgrenze tatsächlich kippen, haben sich clevere Bürger durch das Auflisten ab dem ersten Cent deutlich größere Steuervorteile gesichert, wie Georgiadis erläutert. Dann lassen sich die vollen Kosten fürs Implantat oder die Brille absetzen. Das gilt auch, wenn bis zum Steuerbescheid noch kein Urteil da ist, den Vorteil gibt es dann nachträglich.

    Steuerfehler 4: Mangelhafte Mietverträge

    Vermietungen unter Verwandten sind nicht ungewöhnlich. Der Mieter bekommt eine Immobilie zum günstigen Preis, der Vermieter kann – trotz geringerer Miete – seine Kosten für das Objekt voll absetzen. Doch auch hier verschenken Steuerzahler immer wieder viel Geld, weil sie zwei Bedingungen nicht beachten: Die monatliche Miete beträgt mindestens 66 Prozent der ortsüblichen Miete, zu günstig geht nicht.

    Und der Mietvertrag muss einem Fremdvergleich standhalten. Das bedeutet: Die Miete wird überwiesen und nicht bar ausgezahlt, sie kommt außerdem pünktlich, es gibt eine jährliche Nebenkostenabrechnung und Ähnliches mehr. Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben, setzt das Finanzamt den Rostift an.

    Steuerfehler 5: In der Zeile verrutscht

    Solche typischen Flüchtigkeitsfehler passieren massenhaft und alle Jahre wieder: Der Steuerbürger verrutscht in der Zeile und trägt seine Fortbildungskosten nicht bei „Weiterbildung“, sondern bei den „allgemeinen Werbungskosten“ ein. Oder die Handwerkerleistungen landen nicht da, wo sie hingehören, sondern bei den außergewöhnlichen Belastungen.

    Der Finanzbeamte streicht dann zwar die angesetzten Kosten aus den falschen Zeilen raus, trägt sie aber nicht in die richtigen ein, wie Georgiadis aus ihrer täglichen Erfahrung berichtet. Die Kosten gehen verloren. Die Rückzahlung, die für diese Posten drin wäre, bleibt aus.

    Steuerfehler 6: Fristen missachtet

    Haben sich Fehler eingeschlichen, sind sie korrigierbar, aber nicht unendlich lange. Vier Wochen nach Erhalt des Steuerbescheids verstreicht die Einspruchsfrist. Bis dahin können Steuerzahler die Post vom Finanzamt noch mal auf Schieflagen abklopfen oder einen Profi vom Lohnsteuerhilfeverein engagieren, der das Ganze unter die Lupe nimmt.

    Wer einfach nur froh ist, dass er keine Nachzahlung am Bein hat und den Bescheid ungeprüft in die Ecke legt, schießt oft viel Geld in den Wind, mahnt Georgiadis zur Vorsicht.

    Steuerfehler 7: Sich drücken

    Auch wenn sie Mühe macht: Eine Steuererklärung lohnt sich. Wer keine macht, verschenkt Geld. Das Statistische Bundesamt hat die Verluste mal hochgerechnet. Danach bekommen Steuerbürger, die ihre Erklärung selbst machen, durchschnittlich gut 400 Euro zurück.

    Wer zum Steuerberater geht, darf mit Rückzahlungen von jeweils 800 Euro rechnen, wie aus Daten des Bundesministeriums für Finanzen hervorgeht, weiß Rauhöft. Allerdings, darauf weist der Steuerexperte hin, ist in Einzelfällen durchaus mehr drin.

    Tipp: Wer einen Steuerprofi – Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein – beauftragt, kann den Stichtag zur Abgabe getrost verstreichen lassen. Er hat dann noch Zeit bis zum Jahresende.

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    Источники: http://www.steuern.de/steuererklaerung-selber-machen.html, http://www.vlh.de/wissen-service/steuer-abc/wie-mache-ich-meine-steuererklaerung.html, http://www.welt.de/finanzen/ratgeber-steuern/article128139436/Sieben-teure-Fehler-bei-der-Steuererklaerung.html

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