Lohnsteuerjahresausgleich tipps

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    Das können Sie absetzen

    Die sieben besten Tipps für Ihre Steuererklärung

    • Zuletzt aktualisiert: 29. Januar 2015
    • Von: Finanztip-Redaktion

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    Die Frist rückt immer näher: Bis zum 31. Mai müssen Sie Ihre Steuererklärung abgeben. Für viele sind mehrere Hundert Euro Rückzahlung drin – auch ohne Hilfe vom Steuerberater! Wir haben die sieben wichtigsten Möglichkeiten für den Abzug aufgelistet und zeigen Ihnen, wo Sie die Aufwendungen in Ihrer Steuererklärung eintragen müssen. Details zu den einzelnen Punkten finden Sie in unseren Ratgebern.

    1. Entfernungspauschale – Von Ihrem zu versteuernden Einkommen wird immer die Werbungskostenpauschale abgezogen, mit der Sie sich aber nicht zufriedengeben sollten. Viele Arbeitnehmer erreichen einen höheren Wert allein dadurch, dass sie die Entfernungspauschale für ihren Arbeitsweg geltend machen. Dazu berechnen Sie die einfache Strecke, die Sie zurücklegen – Hin- und Rückweg zählt nicht doppelt. Die Kilometerzahl multiplizieren Sie mit 30 Cent und tragen den Euro-Betrag in der Steuererklärung ein. [Hierhin in der Steuererklärung: Anlage N, Seite 2, Zeilen 31 bis 39]

    2. Handwerkerkosten – Haben Sie einen Handwerker in Ihrer Wohnung oder Ihrem Eigenheim für sich arbeiten lassen, können Sie seinen Arbeitslohn zu 20 Prozent direkt von Ihrer Steuerschuld abziehen – bis zu einer Summe von 1.200 Euro. Begünstigt sind Tätigkeiten, die der Reparatur oder Wartung dienen, nicht aber die Herstellung von etwas Neuem. Selbst wenn Sie zur Miete wohnen, können Sie diesen Steuervorteil nutzen: Was Ihr Vermieter an Handwerkerleistungen im Mietshaus auf Ihre Nebenkostenrechnung gesetzt hat, ist ebenfalls abzugsfähig. [Hierhin in der Steuererklärung: Mantelbogen, Seite 3, Zeile 75]

    3. Haushaltsnahe Dienstleistungen – Ebenfalls einen direkten Steuerabzug bietet Ihnen die Beschäftigung haushaltsnaher Dienstleister in der eigenen Wohnung oder im eigenen Heim – zum Beispiel der Lohn für die Putzfrau. Was in der Nebenkostenabrechnung für Ihre Mietwohnung zum Beispiel für einen Hausmeister anfällt, können Sie ebenfalls geltend machen. Abzugsfähig sind 20 Prozent der Arbeitskosten, höchstens aber 4.000 Euro. Wichtig für beide Möglichkeiten: Sie brauchen eine Rechnung und die Summe müssen Sie überwiesen haben – bar auf die Hand erkennt das Finanzamt nicht an. [Hierhin in der Steuererklärung: Mantelbogen, Seite 3, Zeile 73]

    4. Altersvorsorge – Was Sie für das Alter zurücklegen, können Sie von der Steuer abziehen. Das sollten Sie auch tun, denn im Alter werden Sie Ihre Einkünfte in zunehmendem Maße versteuern müssen. Nutzen Sie also den Vorteil und setzen Sie diesen Posten als Sonderausgaben an. Das geht etwa für einen Riester-Vertrag mit bis zu 2.100 Euro im Jahr. Auch wenn Sie eine private Krankenversicherung oder eine Zusatzversicherung haben, verringern die Ausgaben dafür Ihr zu versteuerndes Einkommen. [Hierhin in der Steuererklärung: Anlage Vorsorgeaufwand, Anlage AV]

    5. Kinderbetreuung – Die lieben Kleinen kosten Geld – nicht nur neue Schuhe und Hosen, sondern auch die Betreuung. Die Aufwendungen dafür sind abzugsfähig und mindern die Summe, die Sie versteuern müssen. Das gilt für zwei Drittel der Aufwendungen bis zu einer Höhe von 4.000 Euro. Ansetzen können Sie zum Beispiel die Kosten für den Hort oder die Kita, aber auch für eine Tagesmutter oder für eine Aufsichtsperson während der Schularbeiten zuhause. [Hierhin in der Steuererklärung: Anlage Kind, Seite 3, Zeilen 67 bis 73]

    6. Ehrenamt/Übungsleiter – Sind Sie zum Beispiel als Trainer einer Amateurfußballmannschaft oder als Leiter eines Kirchenchors tätig, profitieren Sie von der Übungsleiterpauschale von bis zu 2.400 Euro, die Sie dabei steuerfrei verdienen dürfen. Für ein Ehrenamt in einer gemeinnützigen Organisation können Sie bis zu 720 Euro annehmen, ohne darauf Steuern zahlen zu müssen. Beide Möglichkeiten sind kombinierbar, solange Sie sie nicht für dieselbe Tätigkeit beanspruchen, und Sie können Sie auch als Hausfrau/-mann oder Arbeitsloser in Anspruch nehmen. Wollen Sie kein Geld nehmen, sollten Sie sich das auch bestätigen lassen: Ist Ihre Organisation entsprechend anerkannt, können Sie den Betrag, auf den Sie verzichten, als Spende absetzen. [Hierhin in der Steuererklärung: Anlage S, Seite 2, Zeilen 36 und 37; Mantelbogen, Seite 2, Zeilen 45 bis 56 (Spenden)]

    7. Umzugskosten – Kosten für einen beruflich veranlassten Umzug können Sie nicht nur dann geltend machen, wenn Sie den Job wechseln. Das Finanzamt erkennt Ihre Ausgaben auch dann als Werbungskosten an, wenn Sie näher an Ihren Arbeitsplatz heranziehen. Ihr Arbeitsweg muss sich dazu aber um insgesamt eine Stunde für Hin- und Rückweg vermindern – die Entfernung spielt keine Rolle. Dann profitieren Sie auch von den Umzugspauschalen. Selbst wenn Sie aus rein privaten Gründen umziehen, sollten Sie daran denken, dass einige Posten abzugsfähig sind – etwa die haushaltsnahe Dienstleistung der Umzugshelfer, die Ihnen einen direkten Steuerabzug bescheren kann. [Hierhin in der Steuererklärung: Anlage N, Seite 2, Zeilen 45 bis 48; Mantelbogen, Seite 3, Zeile 73 (haushaltsnahe Dienstleistung)]

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    Bis zum 31. Mai muss die Steuererklärung jedes Jahr beim Finanzamt sein, wenn sie nicht von einem Steuerberater gemacht wird! Haben Sie noch nicht erledigt? Experten erläutern, wie Sie die Steuererklärung rasch vom Tisch bekommen oder Aufschub erhalten.

    ★ Die ersten Schritte bei der Steuererklärung ★

    ► Wer muss eine Steuererklärung abgeben?

    • Ehepaare mit Steuerklasse III/V oder „IV + Faktor“

    • Arbeitnehmer mit zweiter Lohnsteuerkarte (Klasse VI)

    • Alle, die 2012 Arbeitslosengeld, Krankengeld, Elterngeld oder Kurzarbeitergeld erhalten haben

    • Alle mit Einnahmen aus Vermietung oder Gewerbe

    Alle anderen können freiwillig einen Steuerbescheid machen.

    Welche Fristen gibt es für die Abgabe der Steuererklärung?

    Abgabefrist der Formulare der Steuererklärung ist der 31. Mai. Mit einem formlosen Antrag kann man eine Fristverlängerung erhalten. Wer seine Steuererklärung von einem Lohnsteuerhilfeverein oder Steuerberater erstellen lässt, hat Zeit bis zum 31. Dezember.

    Woher bekomme ich die Formulare für die Steuererklärung?

    Falls das Finanzamt schon geschlossen ist: im Internet unter www.steuerliches-info-center.de zum Ausdrucken. Unter www.elster.de lässt sich das Gratis-Programm „ElsterFormular“ auf den Computer überspielen, die Steuererklärung dann am PC ausfüllt werden.

    Diese Programme erleichtern die Steuererklärung

    Mit welcher Software ist das Ausfüllen der Steuererklärung besonders einfach und korrekt? COMPUTER BILD (6/2013) hat es getestet. Die Ergebnisse:

    ★ Die interessanteste Frage: WAS kann ich von der Steuer absetzen? ★

    Eine Steuererklärung ist keine spaßige Angelegenheit – sie bringt Ihnen jedoch bares Geld! In 90 % aller Fälle können Sie mit einer Überweisung vom Finanzamt rechnen, so die Erfahrung des Lohnsteuerhilfevereins Bayerns. Und diese beträgt im Durchschnitt rund 1000 Euro!

    Manche versuchen dabei, mit kleinen Tricks Geld am Staat vorbeizuschummeln. Aber Vorsicht: Viele beliebte Versuche sind nicht nur rechtswidrig, sondern können auch schnell auffliegen. Denn das Finanzamt kennt Tricks wie zum Beispiel das Lügen bei der Länge des Arbeitsweges.

    ► Nichtsdestotrotz gibt es einige ganz legale (!) Tricks, das meiste aus ihrer Steuererklärung herauszuholen. Dafür müssen Sie nur genau wissen, WAS man von der Steuer absetzen kann.

    Tipps für Ihre nächste Steuererklärung

    1. Setzen Sie ehrenamtliche Arbeit als Spende ab!

    Ehrenamtliche, die für einen gemeinnützigen Verein arbeiten, können ihren Aufwand (z. B. Fahrtkosten) als Spende geltend machen. Voraussetzung: Der Verein würde normalerweise für die Kosten aufkommen, der Ehrenamtliche verzichtet aber darauf. Diese Vereinbarung muss schriftlich vorliegen.

    Tipps für Ihre nächste Steuererklärung

    11. So bekommen Sie Kindergeld und den Kinderfreibetrag für volljährige Kinder!

    Eltern können für ihre volljährigen Kinder Kindergeld oder Kinderfreibeträge erhalten, wenn der Nachwuchs weniger als 8004 Euro im Jahr einnimmt.

    Tipps für Ihre nächste Steuererklärung

    21. Umzug wegen Job – lassen Sie den Staat helfen!

    Ein Umzug aus Jobgründen kann man dann von der Steuer absetzen, wenn sich der tägliche Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte um mindestens eine Stunde reduziert (halbe Stunde pro Strecke). Zum anderen, wenn eine Versetzung ansteht oder eine doppelte Haushaltsführung vermieden wird. Absetzbar sind Transportkosten der Wohnungseinrichtung, Reisekosten im Zusammenhang mit dem Umzug.

    Tipps für Ihre nächste Steuererklärung

    31. Verkehrsunfall: Kosten wieder steuerrelevant!

    Kommt es auf dem Arbeitsweg zu einem Unfall, kann man die Kosten wieder als Werbungskosten absetzen – und zwar rückwirkend ab dem 31. 12. 2007. Grund ist die Wiedereinführung der Pendlerpauschale.

    Tipps für Ihre nächste Steuererklärung

    41. Werden Sie Kraftwerkbetreiber!

    Viele Eigentümer betreiben in den eigenen Immobilien ein Blockheizkraftwerk, das mehr Strom erzeugt als man selber verbraucht – und verkauft den Rest an einen Energieversorger. Die Umsatzsteuer aus den Anschaffungskosten des Blockheizkraftwerks können beim Finanzamt als Vorsteuer abgezogen werden.

    ★ Was Sie außerdem bei der Steuererklärung beachten müssen ★

    ► Wie kann ich die Belege für die Steuererklärung schnell ordnen?

    Machen Sie am besten vier Stapel:

    • Werbungskosten: Ausgaben rund um den Job – Arbeitsmittel, Weiterbildung, Dienstreisen, Arbeitszimmer daheim, Zweithaushalt am Arbeitsort, Gewerkschaftsbeiträge. Dazu (ohne Belege) den Weg zur Arbeit: pro Kilometer von der Wohnung zur Arbeit 30 Cent. 920 Euro werden pauschal anerkannt, alles darüber muss durch Belege bewiesen werden.

    • Sonderausgaben: Versicherungen (Haftpflicht, Unfall, Berufsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit), Spenden, Kirchensteuer, Beiträge an gemeinnützige Vereine, Kirchen, Hochschulen, Parteien, bis 4000 Euro für die erste Ausbildung.

    • Außergewöhnliche Belastungen: z. B. Therapien und Hilfen wg. Krankheit oder Pflegebedarf, Scheidungskosten, Unterhalt.

    • Dienstleistungen: z. B. Rechnungen von Handwerkern (ohne Materialkosten, berücksichtigt werden 20 Prozent, max. 1200 Euro), Kinderbetreuung, Putzfrau

    Wichtige Informationen zur Einkommenssteuererklärung

    Bis 31. Mai machen! Die wichtigsten Infos zur Steuererklärung

    Der Countdown läuft: Bis 31. Mai muss die Steuererklärung eingereicht haben, wer dazu verpflichtet ist. Lesen Sie die wichtigsten Infos zu Fristen, Rückerstattung & Co.

    Jobs Steuererklärung ohne Steuerberater?

    Eine Steuererklärung muss jedes Jahr abgegeben werden. Doch viele Menschen machen dabei Fehler und verlieren deswegen Geld.

    Kann ich fehlende Belege der Steuererklärung notfalls dem Finanzamt nachliefern?

    Ja. Schreiben Sie dem Finanzamt, dass Sie fehlende Quittungen nachreichen. Sogar innerhalb der einmonatigen Einspruchsfrist nach Erhalt des Steuerbescheids können Sie fehlende Ausgaben nachmelden.

    Droht eine Strafe, wenn ich die Steuererklärung nicht pünktlich abgebe?

    Ab Juni mahnen die Finanzämter die Steuererklärung schriftlich an, setzen eine Frist von vier bis sechs Wochen, um sie abzugeben.

    Nach dieser Frist kann das Finanzamt mit Zwangsgeld drohen und einen Verspätungszuschlag verlangen. Möglicher Zuschlag: bis zehn Prozent der fälligen Einkommenssteuer, jedoch maximal 25 000 Euro im Jahr. Den Zuschlag müssen Sie auch zahlen, wenn nur ein Teil der Steuer oder gar nicht nachgezahlt werden muss!

    Die Tabelle (s. li.) zeigt am Beispiel der Steuerklassen I und IV, wie viel Geld Sie zurückbekommen. Links finden Sie das Bruttojahreseinkommen, dann die gezahlte Lohnsteuer und den Grenzsteuersatz. Die Spalten rechts zeigen, mit welcher Rückzahlung Sie rechnen können, wenn z. B. Ihre berufsbedingten Werbungskosten 920 Euro übersteigen.

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    Deine erste Steuererklärung – darum lohnt es sich!

    Wusstest Du schon? 9 von 10 Arbeitnehmern erhalten Geld zurück, wenn sie eine Steuererklärung einreichen. Wir zeigen Dir, wie Steuererklärung geht! Einfach und verständlich navigieren wir Dich durch den Steuer-Dschungel. Fang gleich an und sichere Dir Deine Rückerstattung vom Finanzamt. Online, kostenlos und unverbindlich. Reiche gleich jetzt Deine erste Steuererklärung mit smartsteuer ein.

    Erste Steuererklärung – wann darf ich?

    Du bist dir nicht sicher, ob es sich für Dich lohnt eine Steuererklärung abzugeben? Hier erfährst Du im Detail ob sich die Abgabe der Steuererklärung für dich in der aktuellen Situation lohnt. Die Abgabe einer freiwilligen Steuererklärung lohnt sich besonders, wenn Du auf Jobsuche bist, Du gegen Ende des Jahres einen neuen Job angefangen hast oder Du täglich zu Deiner Arbeitsstelle pendelst.

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    Erste Steuererklärung – wann muss ich?

    Leider ist es nicht immer einfach rauszufinden, ob Du verpflichtet bist, eine Steuererklärung einzureichen. Bestimmte Faktoren, wie die Höhe Deines Gehalts, ob Du Nebeneinkünfte hast oder Deine Steuerklasse, bestimmen, ob Du verpflichtest bist, eine Steuererklärung abzugeben. Ob Du mit Deinem Gehalt, die jährliche Einkommensgrenze überschreitest, erfährst Du hier.

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    Finanztest: smartsteuer erhält Bestnote für die Bedienung/Benutzerführung

    „Unser Rat: Wenn Sie wenig Erfahrung mit Steuererklärungen haben, sollten Sie sich Smartsteuer anschauen. Laien kommen damit am besten zurecht.“ Finanztest Ausgabe (5/2016).

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    Erste Steuererklärung – Tipps und Tricks

    Gerade für Studenten, Azubis und Berufseinsteiger kann sich eine Steuererklärung richtig lohnen! Aber auch nach der Ausbildung, nach dem Studium oder nach der Hochzeit macht es Sinn, rückwirkend für das vergangene Jahr eine Steuererklärung abzugeben.

    Doch gerade bei der ersten Steuererklärung kann die Vielzahl der Formulare und der Dinge, die beachtet werden müssen, abschrecken. Die folgende Übersicht soll Dir einen Einblick in das Steuerchaos ermöglichen, sodass Deiner ersten Steuererklärung nichts mehr im Weg steht!

    Erste Steuererklärung: Checkliste – damit geht nichts schief

    In der folgenden Übersicht ist zusammengefasst, was Du in Deiner Steuererklärung nicht vergessen darfst. So geht nichts schief und die Steuererklärung selber machen ist einfach, egal ob nach dem Studium, nach der Ausbildung oder nach der Hochzeit. Bevor Du loslegst, solltest Du folgende Unterlagen bereithalten:

    • Persönliche Daten (Name, Adresse, Geburtsort, Steuernummer, Steueridentifikationsnummer, etc.) Anmerkung: Bei der ersten Steuererklärung das Feld „Steuernummer“ freilassen. Die Steueridentifikationsnummer findest Du auf dem Lohnsteuerbescheid.

    Wenn Du die Unterlagen parat hältst, kannst Du ohne Probleme mit Deiner Steuererklärung starten!

    Erste Steuererklärung: Was Du sonst noch wissen musst

    Neben den benötigten Unterlagen gibt es aber noch einige Dinge, die Du bei Deiner ersten Steuererklärung beachten musst.

    Per Gesetz ist nicht jeder dazu verpflichtet, überhaupt eine Steuererklärung abzugeben. Du bist verpflichtet, wenn Du

    • gleichzeitig mehrere Arbeitgeber hattest.
    • unversteuerte Einkünfte über 410 EUR bekommen hast (Rente, Honorare, Mieteinnahmen).
    • einen Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eingetragen hast.
    • Lohnersatzleistungen bezogen hast (Elterngeld, Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld).
    • verheiratet bist und beide Partner in Steuerklasse IV sind oder ein Partner in Steuerklasse V ist.

    Auch, wenn Du gesetzlich keine Steuererklärung abgeben musst, kann es sich oftmals trotzdem lohnen! Die Mühen halten sich selbst bei der ersten Steuererklärung in Grenzen und werden meistens mit einer Rückzahlung belohnt! Die Erstellung und Abgabe der Steuererklärung ist kinderleicht – und man bezahlt erst am Ende, wenn man die Steuererklärung abgibt. Daher einfach smartsteuer kostenlos testen! Vor allem nach der Hochzeit macht eine Steuererklärung Sinn, da Du die Steuerklasse wechselst und per Gesetz als Ehepaar weniger Steuern zahlen musst.

    Du solltest zudem auch Fristen einhalten, wenn Du eine Steuererklärung beim Finanzamt abgibst. Diejenigen, die dazu verpflichtet sind, müssen sie bis zum 31.5. im folgenden Jahr eingereicht haben. Das bedeutet: Die Steuererklärung für das Jahr 2017 muss bis zum 31.5.2018 eingegangen sein. Nur im folgenden Kalenderjahr nach der Hochzeit, dem Studium oder der Ausbildung können die Steuern eingefordert werden. Wenn es ein paar Tage später wird, ist es in der Regel auch kein Problem. Falls Du die Frist aber nicht einhälst, droht ein hohes Bußgeld. Wenn Du deine erste Steuererklärung von einem Steuerberater anfertigen lässt, verlängert sich die Frist automatisch auf den 31.12. Bedenke allerdings, dass der Steuerberater einen Teil Deiner Rückzahlung bekommt.

    Ob Du Steuern bezahlen musst oder nicht, hängt stark von dem gesetzlichen Freibetrag ab. Bei der ersten Steuererklärung ist man meist noch Auszubildender, Student oder gerade erst ins Berufsleben gestartet. Da dann die Einkünfte recht gering sind, ist es wahrscheinlich, dass man unter dem Freibetrag bleibt und die Steuern, die man bereits bezahlt hat, wieder zurückbekommt. Der Freibetrag steigt von Jahr zu Jahr: 2016 lag er bei 8.652 EUR, 2017 schon bei 8.820 EUR. Erst, wenn die Einkünfte über dem Steuerbetrag liegen, fallen Steuern ab. Diese können jedoch durch Abzug von beispielsweise Werbungskosten gesenkt werden. In den meisten Fällen bekommt man Steuern zurück.

    Gerade bei der ersten Steuererklärung fällt es oftmals schwer, die richtigen Formulare auszuwählen. Die gute Nachricht: Für die erste Steuererklärung benötigt man meistens nur wenige Formulare, da man keine Kinder hat und oftmals auch noch keine Immobilien besitzt. Noch einfacher geht es mit der verkürzten Steuererklärung: Diese besteht aus nur 2 Seiten und ist schnell ausgefüllt. Vor allem in dem Jahr nach der Hochzeit kann sich dies lohnen. Du musst nur wenig Zeit investieren und bekommst Steuern zurück. Die verkürzte Steuererklärung eignet sich vor allen dann, wenn Du keine besonderen Kosten absetzen willst und es nur um die Pauschalen und Freibeträge geht. Dafür berechnet das Finanzamt von sich aus einen Freibetrag und benötigt keine Nachweise. Noch schneller kannst Du kein Geld zurückbekommen!

    Erste Steuererklärung: Das kannst Du absetzen

    Grundsätzlich gibt es 4 Kategorien, die Du bei Deiner ersten Steuererklärung absetzen kannst: Werbungskosten, Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen und Steuerermäßigungen.

    Unter Werbungskosten versteht man alle Kosten, die mit dem Beruf oder der Ausbildung zusammenhängen. Dabei geht es von der Bewerbung, über die Fahrtkosten bis hin zu Fortbildungen. Vom Finanzamt werden jährlich 1.000 EUR automatisch als Arbeitnehmerpauschbetrag berücksichtigt. Wenn Du höhere Kosten hattest, lohnt es sich, diese aufzustellen und anzugeben. Dafür benötigst Du aber auch die entsprechenden Belege, um sie nachweisen zu können. Bewahre daher alle Belege von Arbeitsmaterialen, Bewerbungskosten (inklusive Reisekosten), Umzugskosten, Studienkosten und Aus- und Fortbildungskosten auf. Aber unter gewissen Umständen lassen sich auch eine doppelte Haushaltsführung und das Arbeitszimmer von der Steuer absetzen.

    Zu Sonderausgaben zählen Beiträge für die Altersvorsorge, Beiträge zu der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung, zur Rentenversicherung aber auch Spenden. Wenn Du keine genauen Angaben zu der Höhe der Ausgaben machst, werden Dir pauschal 36 EUR angerechnet.

    Krankheitskosten (Arztkosten, Zuzahlung für Medikamente, Brille, etc.), Unterhaltkosten und Katastrophenschäden fallen unter den Begriff der außergewöhnlichen Belastung. Wie viel davon angerechnet wird, hängt von der Höhe Deines Einkommens, dem Familienstand und der Anzahl der Kinder ab.

    Steuerermäßigungen bekommst Du für alle Handwerksarbeiten und Dienstleistungen, die rund um den Haushalt anfallen. Dazu gehörten beispielsweise Kosten für Maler, Heizungswartung, aber auch Kosten für Haushaltshilfen. Diese Art von Kosten fallen bei der der ersten Steuererklärung meist nicht an, da Studenten, Azubis oder Berufseinsteiger solche Dienstleistungen nicht in Anspruch nehmen. Anders sieht das kurz nach der Hochzeit aus: Bei einem Umzug summieren sich die Kosten für Handwerker und Dienstleistungen enorm. Bewahre also unbedingt die Belege auf – es lohnt sich!

    Erste Steuererklärung: 5 Schritte zur Steuererklärung

    Hier eine kleine Übersicht, damit Deiner ersten Steuererklärung nichts im Weg steht:

    • Belege und benötigte Daten suchen und sammeln
    • Formulare besorgen
    • Formulare ausfüllen und kontrollieren
    • Steuererklärung einreichen
    • Nach Steuerbescheid: Bescheid überprüfen

    Источники: http://www.finanztip.de/steuererklaerung-tipps/, http://www.bild.de/themen/specials/steuererklaerung/geld-sparen-steuern-tipps-nachrichten-news-fotos-videos-19301816.bild.html, http://www.meine-erste-steuererklaerung.de/

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