Lohnsteuerklasse ledig

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    Die Steuerklassen für Ledige

    In welche Steuerklasse wird man bei Familienstand Ledig eingeordnet? Ledige werden in den meisten Fällen automatisch in Steuerklasse 1 einsortiert. Es gibt jedoch auch Ausnahmen.

    Ist eine ledige Person beispielsweise alleinerziehend und betreut ein minderjähriges Kind, das dauerhaft im eigenen Haushalt lebt, wird die Person Steuerklasse 2 zugeordnet.

    Welche Steuerklasse bei Familienstand ledig? Grundsätzlich ist für Ledige bei der Steuerklasse entscheidend, ob Kinder mit im Haushalt leben. Aber auch, wer einen Zweitjob ausübt, stellt eine Ausnahme dar. Der Nebenjob der ledigen Person wird in einem solchen Fall in Steuerklasse 6 eingeordnet.

    Welche Steuerklasse bin ich?

    Die Steuerklassen für Ledige in der Übersicht:

    Die möglichen Steuerklassen für Ledige im Detail

    In den meisten Fällen werden ledige Personen in die Steuerklasse 1 eingeordnet. Dies betrifft in der Regel Arbeitnehmer, die

    • keine Kinder haben
    • Kinder haben und unverheiratet mit dem Partner zusammen leben
    • oder deren Kinder nach einer Scheidung oder Trennung dem anderen Elternteil zugesprochen worden sind.

    Die Abzüge für Ledige in der Steuerklasse 1 sind vergleichsweise hoch. Trotzdem können auch in dieser Steuerklasse verschiedene Freibeträge in Anspruch genommen werden, die bei der jährlichen Steuererklärung zu berücksichtigen sind.

    Alle Personen, die ledig sind und mindestens ein Kind zu betreuen haben, werden in die Steuerklasse 2 eingeordnet. Die Bedingungen sind, dass die Person

    • das Kindergeld bezieht
    • und mit dem Kind den ständigen Wohnsitz teilt.

    Zusätzlich zu den übrigen Freibeträgen gibt es in der Steuerklasse 2 den Alleinerziehendenentlastungsbetrag.

    • Ab dem zweiten Kind erhöht sich der Alleinerziehendenentlastungsbetrag um 240 Euro.

    Wer in Steuerklasse 2 wechseln möchte, muss dazu beim zuständigen Finanzamt einen Antrag stellen. Dafür sind entsprechende Formulare einzureichen.

    Die notwendigen Formulare können Sie hier kostenlos herunterladen:

    Bei einer Änderung der Freibeträge reicht auch der

    Unabhängig davon, ob eine ledige Person in die Steuerklasse 1 oder die Steuerklasse 2 eingeordnet worden ist, gilt der Grundsatz, dass diese Steuerklasse nur in einem und nicht für mehrere Arbeitsverhältnisse gleichzeitig verwendet werden kann.

    Möchte eine ledige Person einen Zweitjob ausführen, wird dieser in die Steuerklasse 6 eingeordnet.

    Die Einordnung in die Steuerklasse 6 können ledige Personen vermeiden, indem sie sich eine Nebentätigkeit suchen, die sie auf selbstständiger oder freiberuflicher Basis ausführen können. Hier gelten dann gesonderte Regelungen.

    • Die Steuerklasse 6 kennzeichnet sich in erster Linie dadurch, dass hier kaum Freibeträge in Anspruch genommen werden können.

    Mit Kind und Lebenspartner – welche Steuerklasse ist die richtige?

    Eine ledige Person ist alleinerziehend und wohnt mit ihrem Lebensgefährten und Kind in einem Haushalt – eine Konstellation, die sehr häufig vorkommt. Doch welche Steuerklasse ist für Ledige in einer solchen Lebenssituation die beste?

    In der Regel gilt: Wer alleinerziehend ist und ein minderjähriges Kind betreut, das dauerhaft im eigenen Haushalt lebt, wird in Steuerklasse 2 eingeordnet. Kommt jedoch ein Lebenspartner hinzu, der mit in den Haushalt zieht, sind die Voraussetzungen für Steuerklasse 2 nicht mehr erfüllt. Denn, um in Klasse 2 einsortiert zu werden, muss .

    • mindestens eine nicht volljährige Person im Haushalt leben
    • und es darf keine weitere volljährige Person im Haushalt leben, die als Erziehungsberechtigter auftreten könnte.

    Lebt ein Lebenspartner dauerhaft mit im Haushalt, werden die Voraussetzungen folglich nicht mehr erfüllt. Ledige werden in diesem Fall in Steuerklasse 1 eingeordnet.

    • Claudia lebt mit ihrem 4-jährigen Sohn Tom zusammen. Sie ist alleinerziehend und daher der Steuerklasse 2 zugeordnet. Seit zwei ist sie mit Daniel zusammen. Bisher wohnten die beiden getrennt, doch das soll sich nun ändern. Daniel möchte zu Claudia und Tom ziehen.

    Sobald Daniel aber bei Claudia lebt, gilt für sie nicht mehr die Steuerklasse 2. Daniel kann als weiterer Erziehungsberechtigter für Tom fungieren und so werden die Voraussetzungen für die Klasse 2 nicht mehr erfüllt. Claudia wird dann der Steuerklasse 1 zugeordnet.

    Häufig gestellte Fragen zu Steuerklasse für Ledige

    Welche Abzüge gibt es in Steuerklasse 1?

    Generell richtet sich die Höhe der Abzüge in Steuerklasse 1 nach der Höhe des Einkommens. Deshalb sind konkrete Aussagen schwierig. Neben der Lohnsteuer, die auf Basis des Lohnsteuertarifs ermittelt wird, wird ein Solidaritätszuschlag gezahlt sowie eventuell Kirchensteuer. Darüber hinaus fallen folgende Sozialabgaben an:

    Welche Abzüge gibt es in Steuerklasse 2?

    Auch in Steuerklasse 2 fallen die bekannten Abzüge an. Diese sind – neben der Lohn- und Kirchensteuer – der Solidaritätszuschlag und:

    • Pflegeversicherung
    • Krankenversicherung
    • Rentenversicherung
    • Arbeitslosenversicherung.

    Aber: In der Steuerklasse 2 gibt es eine Besonderheit – der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende. Dieser liegt für das erste Kind bei 1.908 Euro und erhöht sich bei jedem weiteren um 240 Euro. Damit mindert sich die Berechnungsgrundlage für die Bemessung der Abzüge in der Steuerklasse.

    Was kann man in der Steuererklärung absetzen?

    Prinzipiell ist an dieser Stelle der konkrete Einzelfall zu berücksichtigen. Absetzbar ist unter anderem eine benötigte Zweitwohnung.

    Darüber hinaus haben Steuerpflichtige die Möglichkeit über den Posten der Werbungskosten Folgendes abzusetzen:

    • Dienstreisekosten
    • Aufwendungen für Berufsbekleidung
    • Gewerkschaftsbeiträge
    • Arbeitswege

    Ebenfalls in Frage kommt die Absetzbarkeit für verschiedene Versicherungen, wie der Berufsunfähigkeitsvorsorge. Oder die private Altersvorsorge, für die hohe Höchstbeträge gelten.

    Steuerklasse 1

    • Die Steuerklasse 1 ist für Ledige oder Verheiratete, die dauerhaft von ihrem Ehepartner getrennt leben.
    • Die Steuerklasse 1 gilt auch für Geschiedene oder Verwitwete.
    • In der Steuerklasse 1 gibt es einen Kinderfreibetrag.
    • Wer mehreren Jobs nachgeht, kann die Steuerklasse 1 nur einmal angeben.
    • Wenn man als ledige Person arbeitslos wird, bleibt man in der Steuerklasse 1.

    Steuerklasse 1 Rechner

    Wer wird in die Steuerklasse 1 eingeordnet?

    Die Steuerklasse 1 ist grundsätzlich allen Personen vorbehalten, die nicht (mehr) verheiratet sind. Dies betrifft sowohl

    • ledige
    • geschiedene
    • getrennt lebende
    • und verwitwete Arbeitnehmer.

    Steuerklasse 1 mit Kind

    Gerade für Arbeitnehmer, die in Steuerklasse 1 eingeordnet sind, bringt ein Kind steuerlich gesehen einige Änderungen mit sich. So können Alleinerziehende, die ein minderjähriges Kind versorgen, das dauerhaft im eigenen Haushalt lebt, von Steuerklasse 1 zu 2 wechseln. Hier bietet sich der Vorteil, dass der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende (§ 24b) berücksichtigt wird und die betroffene Person wesentlich weniger Steuern zahlen muss.

    Doch was ist, wenn ein unverheiratetes Paar zusammenlebt und Nachwuchs bekommt? In diesem Fall bleiben beide Partner in Steuerklasse 1. Da sie in einer eheähnlichen Gemeinschaft leben, profitieren sie nicht von den Vergünstigungen für Alleinerziehende.

    Haupt- und Nebentätigkeiten in der Steuerklasse 1

    Nimmt ein Arbeitnehmer neben seiner Hauptbeschäftigung eine Nebentätigkeit an, ist oft die Frage: Welche Steuerklasse ist die richtige? Grundsätzlich gilt: Die Steuerklasse 1 kann nur einmal verwendet werden. Der Nebenerwerb sowie alle weiteren Nebentätigkeiten werden in Steuerklasse 6 eingestuft.

    • Die Steuerklasse 1 kann nur einmal und dann nur für den Hauptjob verwendet werden. Für sämtliche Nebenjobs gilt die Steuerklasse 6.

    Steuerklasse 1: Die Freibeträge

    Welche Steuerfreibeträge gibt es in Steuerklasse 1?

    Alle monatlichen Bruttoverdienste bis zur Höhe von 450 Euro sind steuerfrei. Darüber hinaus gibt es in nahezu jeder Steuerklasse noch weitere Freibeträge, die jedoch unterschiedlich hoch sind und nicht nur den Familienstand des Arbeitnehmers, sondern auch die Zahl seiner Kinder berücksichtigen.

    In der Steuerklasse 1 liegt der Grundfreibetrag bei 8.820 Euro im Jahr 2017, der Arbeitnehmerpauschbetrag bei 1000 Euro und der Sozialausgabenpauschbetrag bei 36 Euro.

    Darüber hinaus erhält jeder Arbeitnehmer eine Vorsorgepauschale, die in ihrer Höhe variiert und grundsätzlich immer vom aktuellen Bruttoverdienst abhängig ist. Hat die steuerpflichtige Person Kinder, können pro Kind 7.356 Euro (im Jahr 2017) geltend gemacht werden.

    Verwitwete als Sonderfall in der Steuerklasse 1

    Stirbt ein Ehepartner, wird der Hinterbliebene nicht sofort in die Steuerklasse 1 eingeordnet. Sowohl im Jahr des Todes als auch im darauf folgenden Jahr können noch die Vergünstigungen der Steuerklasse 3 in Anspruch genommen werden. Erst dann wird ein Wechsel in die Steuerklasse 1 erforderlich.

    Häufig gestellte Fragen zur Steuerklasse 1

    Wie viele Abzüge gibt es in Steuerklasse 1?

    Generell richtet sich die Höhe der Abzüge in Steuerklasse 1 nach der Höhe des Einkommens. Daher sind konkrete Aussagen schwierig. Neben der Lohnsteuer, die auf Basis des Lohnsteuertarifs ermittelt wird, fallen zudem Sozialabgaben an.

    Auf Basis der verschiedenen Abzüge muss man als Steuerpflichtiger mit 30-40 Prozent Differenz rechnen.

    Was kann man in der Steuererklärung absetzen?

    Prinzipiell ist an dieser Stelle der konkrete Einzelfall zu berücksichtigen. Absetzbar ist unter anderem eine benötigte Zweitwohnung.

    Darüber hinaus haben Steuerpflichtige die Möglichkeit, über den Posten der Werbungskosten Folgendes abzusetzen:

    • Dienstreisekosten
    • Aufwendungen für Berufsbekleidung
    • Gewerkschaftsbeiträge
    • Arbeitswege

    Ebenfalls in Frage kommt die Absetzbarkeit für verschiedene Versicherungen, wie der Berufsunfähigkeitsvorsorge. Oder die private Altersvorsorge, für die hohe Höchstbeträge gelten.

    Wann kann man die Steuerklasse 1 ändern?

    Grundsätzlich ist ein Steuerklassenwechsel im Steuerrecht einmal im Jahr möglich. Da die Steuerklasse 1 speziell im Fall der Scheidung/Trennung eine Rolle spielt, sind hier einige Punkte zu beachten. Innerhalb des Trennungsjahres ist es möglich, die bisherige Klasse aus der Ehe/Lebenspartnerschaft zu behalten, also 3, 4 oder 5. Zum Ablauf des Kalenderjahres kommt es aber zum Wechsel von der bisherigen Steuerklasse in die Steuerklasse 1 oder Steuerklasse 2.

    Berechnungsbeispiele: Steuerklasse 1

    Um die Ermittlung der Abzüge in der Steuerklasse 1 besser zu verdeutlichen, werden hier gängige Szenarien vorgestellt.

    Szenario 1: Steuerpflichtiger ohne Religionszugehörigkeit

    Der Steuerpflichtige (Jahrgang 1986; keine Kinder) übt eine Vollzeitbeschäftigung mit 2.455 Euro Bruttoentgelt aus.

    Hierbei handelt es sich um die wahrscheinlich einfachste Konstellation für Steuerklasse 1.Der Steuerabzug vom Arbeitsentgelt liegt bei 310 Euro, der Solidaritätszuschlag kommt auf 17,05 Euro – Kirchensteuer wird keine erhoben. Der Nettolohn beläuft sich auf rund 1.647 Euro.

    Zudem fallen folgende Beträge an:

    • Rentenversicherung – 229,54 Euro
    • Krankenversicherung – 179,22 Euro
    • Pflegeversicherung – 34,98 Euro
    • Arbeitslosenversicherung – 36,83 Euro.

    Szenario 2: Steuerpflichtiger mit Kirchenzugehörigkeit

    Der Steuerpflichtige (evangelisch; Jahrgang 1986; Zusatzbeitrag 1 Prozent) übt eine Vollzeitbeschäftigung mit 2.455 Euro Bruttoentgelt aus und unterhält eine betr. Vorsorge mit 25 Euro.

    Die Lohnsteuer liegt bei 296,91 Euro, der Solidaritätszuschlag beläuft sich auf 16,33 Euro – Kirchensteuer wird in Höhe von 26,72 Euro erhoben. Der Nettolohn erreicht 1.590 Euro.

    Zusätzlich fallen folgende Beträge an:

    • Rentenversicherung – 227,21 Euro
    • Krankenversicherung – 201,69 Euro
    • Pflegeversicherung – 34,63 Euro
    • Arbeitslosenversicherung – 36,45 Euro.

    Szenario 3: Der Steuerpflichtige aus Szenario 2 heiratet im April des Kalenderjahres

    Hier kommt es zum Steuerklassenwechsel – und zwar automatisch. Durch die automatische Meldung über die Eheschließung passt das Finanzamt die Steuerklasse auf die Steuerklasse 4 an. Bei der Berechnung der Abzüge ändert sich nichts.

    Die Steuerklassen für Ledige

    In welche Steuerklasse wird man bei Familienstand Ledig eingeordnet? Ledige werden in den meisten Fällen automatisch in Steuerklasse 1 einsortiert. Es gibt jedoch auch Ausnahmen.

    Ist eine ledige Person beispielsweise alleinerziehend und betreut ein minderjähriges Kind, das dauerhaft im eigenen Haushalt lebt, wird die Person Steuerklasse 2 zugeordnet.

    Welche Steuerklasse bei Familienstand ledig? Grundsätzlich ist für Ledige bei der Steuerklasse entscheidend, ob Kinder mit im Haushalt leben. Aber auch, wer einen Zweitjob ausübt, stellt eine Ausnahme dar. Der Nebenjob der ledigen Person wird in einem solchen Fall in Steuerklasse 6 eingeordnet.

    Welche Steuerklasse bin ich?

    Die Steuerklassen für Ledige in der Übersicht:

    Die möglichen Steuerklassen für Ledige im Detail

    In den meisten Fällen werden ledige Personen in die Steuerklasse 1 eingeordnet. Dies betrifft in der Regel Arbeitnehmer, die

    • keine Kinder haben
    • Kinder haben und unverheiratet mit dem Partner zusammen leben
    • oder deren Kinder nach einer Scheidung oder Trennung dem anderen Elternteil zugesprochen worden sind.

    Die Abzüge für Ledige in der Steuerklasse 1 sind vergleichsweise hoch. Trotzdem können auch in dieser Steuerklasse verschiedene Freibeträge in Anspruch genommen werden, die bei der jährlichen Steuererklärung zu berücksichtigen sind.

    Alle Personen, die ledig sind und mindestens ein Kind zu betreuen haben, werden in die Steuerklasse 2 eingeordnet. Die Bedingungen sind, dass die Person

    • das Kindergeld bezieht
    • und mit dem Kind den ständigen Wohnsitz teilt.

    Zusätzlich zu den übrigen Freibeträgen gibt es in der Steuerklasse 2 den Alleinerziehendenentlastungsbetrag.

    • Ab dem zweiten Kind erhöht sich der Alleinerziehendenentlastungsbetrag um 240 Euro.

    Wer in Steuerklasse 2 wechseln möchte, muss dazu beim zuständigen Finanzamt einen Antrag stellen. Dafür sind entsprechende Formulare einzureichen.

    Die notwendigen Formulare können Sie hier kostenlos herunterladen:

    Bei einer Änderung der Freibeträge reicht auch der

    Unabhängig davon, ob eine ledige Person in die Steuerklasse 1 oder die Steuerklasse 2 eingeordnet worden ist, gilt der Grundsatz, dass diese Steuerklasse nur in einem und nicht für mehrere Arbeitsverhältnisse gleichzeitig verwendet werden kann.

    Möchte eine ledige Person einen Zweitjob ausführen, wird dieser in die Steuerklasse 6 eingeordnet.

    Die Einordnung in die Steuerklasse 6 können ledige Personen vermeiden, indem sie sich eine Nebentätigkeit suchen, die sie auf selbstständiger oder freiberuflicher Basis ausführen können. Hier gelten dann gesonderte Regelungen.

    • Die Steuerklasse 6 kennzeichnet sich in erster Linie dadurch, dass hier kaum Freibeträge in Anspruch genommen werden können.

    Mit Kind und Lebenspartner – welche Steuerklasse ist die richtige?

    Eine ledige Person ist alleinerziehend und wohnt mit ihrem Lebensgefährten und Kind in einem Haushalt – eine Konstellation, die sehr häufig vorkommt. Doch welche Steuerklasse ist für Ledige in einer solchen Lebenssituation die beste?

    In der Regel gilt: Wer alleinerziehend ist und ein minderjähriges Kind betreut, das dauerhaft im eigenen Haushalt lebt, wird in Steuerklasse 2 eingeordnet. Kommt jedoch ein Lebenspartner hinzu, der mit in den Haushalt zieht, sind die Voraussetzungen für Steuerklasse 2 nicht mehr erfüllt. Denn, um in Klasse 2 einsortiert zu werden, muss .

    • mindestens eine nicht volljährige Person im Haushalt leben
    • und es darf keine weitere volljährige Person im Haushalt leben, die als Erziehungsberechtigter auftreten könnte.

    Lebt ein Lebenspartner dauerhaft mit im Haushalt, werden die Voraussetzungen folglich nicht mehr erfüllt. Ledige werden in diesem Fall in Steuerklasse 1 eingeordnet.

    • Claudia lebt mit ihrem 4-jährigen Sohn Tom zusammen. Sie ist alleinerziehend und daher der Steuerklasse 2 zugeordnet. Seit zwei ist sie mit Daniel zusammen. Bisher wohnten die beiden getrennt, doch das soll sich nun ändern. Daniel möchte zu Claudia und Tom ziehen.

    Sobald Daniel aber bei Claudia lebt, gilt für sie nicht mehr die Steuerklasse 2. Daniel kann als weiterer Erziehungsberechtigter für Tom fungieren und so werden die Voraussetzungen für die Klasse 2 nicht mehr erfüllt. Claudia wird dann der Steuerklasse 1 zugeordnet.

    Häufig gestellte Fragen zu Steuerklasse für Ledige

    Welche Abzüge gibt es in Steuerklasse 1?

    Generell richtet sich die Höhe der Abzüge in Steuerklasse 1 nach der Höhe des Einkommens. Deshalb sind konkrete Aussagen schwierig. Neben der Lohnsteuer, die auf Basis des Lohnsteuertarifs ermittelt wird, wird ein Solidaritätszuschlag gezahlt sowie eventuell Kirchensteuer. Darüber hinaus fallen folgende Sozialabgaben an:

    Welche Abzüge gibt es in Steuerklasse 2?

    Auch in Steuerklasse 2 fallen die bekannten Abzüge an. Diese sind – neben der Lohn- und Kirchensteuer – der Solidaritätszuschlag und:

    • Pflegeversicherung
    • Krankenversicherung
    • Rentenversicherung
    • Arbeitslosenversicherung.

    Aber: In der Steuerklasse 2 gibt es eine Besonderheit – der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende. Dieser liegt für das erste Kind bei 1.908 Euro und erhöht sich bei jedem weiteren um 240 Euro. Damit mindert sich die Berechnungsgrundlage für die Bemessung der Abzüge in der Steuerklasse.

    Was kann man in der Steuererklärung absetzen?

    Prinzipiell ist an dieser Stelle der konkrete Einzelfall zu berücksichtigen. Absetzbar ist unter anderem eine benötigte Zweitwohnung.

    Darüber hinaus haben Steuerpflichtige die Möglichkeit über den Posten der Werbungskosten Folgendes abzusetzen:

    • Dienstreisekosten
    • Aufwendungen für Berufsbekleidung
    • Gewerkschaftsbeiträge
    • Arbeitswege

    Ebenfalls in Frage kommt die Absetzbarkeit für verschiedene Versicherungen, wie der Berufsunfähigkeitsvorsorge. Oder die private Altersvorsorge, für die hohe Höchstbeträge gelten.

    Источники: http://www.steuerklassen.com/lohnsteuerklassen/ledige/, http://www.steuerklassen.com/steuerklasse-1/, http://www.steuerklassen.com/lohnsteuerklassen/ledige/

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