Lohnsteuern rechner

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    Lohnsteuer Rechner 2017 in Österreich – Lohnsteuer berechnen

    Natürliche Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich sind unbeschränkt einkommensteuerpflichtig. Das bedeutet, dass auf sämtliche In- und ausländischen Einkünfte Einkommensteuer zu zahlen ist.

    Für die Arbeitnehmer, also die Mehrzahl der Österreicher, hält der Staat bereits bei der Lohnauszahlung seine Hand auf. Der Fiskus behält vom Bruttolohn monatlich einen Anteil an Lohnsteuer ein. Begrifflich kann man die Lohnsteuer also als Vorauszahlung auf künftige Steuerschulden sehen. Ziel ist es nämlich, durch den Lohnsteuereinbehalt die Einkommensteuer zu decken, die der Arbeitnehmer am Jahresende voraussichtlich zahlen muss.

    Der Vorteil für den Staat liegt darin, der geschuldeten Steuer nicht nachlaufen zu müssen. Im Vergleich zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung liegt der Vorteil für die Arbeitnehmer klar im vereinfachten Verfahren.

    Wie tief greift der Fiskus in meine Tasche?

    Die Höhe, in der Einkommen als Lohnsteuer einbehalten wird, ist keineswegs willkürlich. Sie ist gesetzlich klar geregelt. Laien wie auch Kenner stellt die Berechnung der monatlichen Lohnsteuer gleichermaßen immer wieder vor Probleme, ist sie doch teilweise von jährlich anzupassenden Faktoren wie dem Einkommensteuertarif abhängig.

    Die unkomplizierteste Variante der Berechnung bietet dabei der Lohnsteuerrechner, der mit wenigen persönlichen Eingaben durch den Anwender die monatliche oder für das ganze Jahr einzubehaltende Lohnsteuer ermittelt. So ist es für jeden Arbeitnehmer möglich, den Steuerabzug vorauszuberechnen oder auch den aktuellen Gehaltszettel zu überprüfen.

    Wer? Womit? Wieviel? – Wenige Angaben genügen

    Eine Berechnung der Steuer ist für verschiedene Lohnzahlungszeiträume möglich – für das gesamte Jahr, wie auch für den einzelnen Monat. Achtung: Egal für welchen Zeitraum eine Berechnung vorgenommen werden soll, in jedem Fall ist das Monatsbrutto in der Eingabemaske zu erfassen.

    Neben dem Bruttolohn (also dem Lohn vor allen Abzügen) sind noch wenige persönliche Abzugsmerkmale des Anwenders anzugeben. Hierzu zählt neben dem Arbeitnehmerverhältnis (Angestellter, also Arbeitnehmer in kaufmännischer Tätigkeit, oder Arbeiter) noch der AVAB, der „Alleinerzieher- und Alleinverdienerabsetzbetrag“. Bei Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen erfordert die Eintragung zu Letzterem bloß die Angabe der zum Haushalt zählenden Kinder.

    Mit diesen überschaubaren Eingaben und einem Klick auf den „Berechnen“-Button erhält man so eine Übersicht über die Abzüge vom Bruttolohn und im Ergebnis die Berechnung des Nettolohns (anzumerken ist, dass in den meisten Fällen neben der Lohnsteuer noch weitere Beträge zur Sozialversicherung vom Bruttolohn einbehalten werden).

    3.000,- € Brutto monatlich – Was kommt auf meinem Konto an?

    Wer im Jahr 2017 als Arbeitnehmer im kaufmännischen Bereich (also: Angestellter) mit einem monatlichen Bruttogehalt von 3.000,- € ausgestattet wird und keine Kinder hat, muss die die Eingabemaske entsprechend mit folgenden Angaben füllen:

    AVAB Keine Kinder

    Das Ergebnis zeigt, dass von den 3.000,- € Lohn monatlich neben den Sozialversicherungsbeiträgen weitere 441,46 € Lohnsteuer einbehalten wird. Letztlich werden 2.014,76 € Monat für Monat auf das Bankkonto des Arbeitnehmers überwiesen. Dieser Betrag entspricht dem Nettolohn.

    Durch die Veränderung einer einzigen Eingabe ist die Berechnung auf das Jahresnetto auszuweiten. Mit den Angaben

    AVAB keine Kinder

    und einem weiteren Klick auf „Berechnen“ erfolgt die Hochrechnung auf das ganze Jahr. Das ermittelte Jahresnetto von 24.168,- € wird sofort ausgegeben und ist nicht zufällig das zwölffache des zuvor ermittelten monatlichen Nettolohns.

    Lohnsteuerrechner – Wo ist der Haken?

    Mit dem Lohnsteuerrechner erfolgt die Berechnung der monatlichen oder jährlichen Lohnsteuer sofort, kostenfrei und nach aktuell gültiger Rechtslage. Für die Ermittlung werden keine sensiblen Daten benötigt. Es besteht damit keinerlei Risiko für den Anwender.

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    Lohnsteuerrechner 2018 – Berechnen Sie Ihr Nettogehalt aus Ihrem Brutto Lohn

    Unser Online Lohnsteuerrechner ermöglicht Ihnen, sich einen Überblick zu ihren persönlichen Lohnsteuerabzügen zu verschaffen und schnell aus Ihrem Brutto-Gehalt Ihr Netto-Gehalt zu berechnen. Verschaffen Sie sich einen schnellen Einblick über Ihr Nettogehalt unter Berechnung des Faktorverfahren, der Kirchensteuer und Ihrer individuellen Steuerklasse.

    Der Rechner wird geladen .

    In unserem Lohnsteuerrechner für das Jahr 2018: Die Lohnsteuer als Quellensteuer

    Steuerpflichtige, die Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit (Lohn) beziehen, also beispielsweise in einem Büro oder Ladengeschäft als Angestellte tätig sind und einen Lohn erhalten, müssen eine Lohnsteuer entrichten. Diese wird jedoch direkt an der Quelle, dem Gehalt, einbehalten und von dem jeweiligen Arbeitgeber an die zuständige Finanzbehörde abgeführt. Die Höhe der zu zahlenden Lohnsteuer richtet sich dabei nach der Steuerklasse, in die jeder Steuerpflichtige eingeteilt wird. Testen Sie auch unseren Gehaltsrechner 2018, diese hilft Ihnen ebenfalls bei der Brutto Netto Berechnung.

    Lohnsteuerklassen und die Lohnsteuerkarte

    In der Lohnsteuerklasse 1 werden alle Steuerpflichtigen zusammengefasst, die unverheiratet, verwitwet oder geschieden sind und keine Kinder haben. Sobald mindestens ein Kind vorhanden ist, werden diese Steuerpflichtigen in der steuerlichen Klasse 2 geführt. Verheiratete Personen, die deutlich mehr Geld verdienen als ihr Ehepartner, werden in die Steuerklasse 3 eingestuft, während sich der Partner dann automatisch in der Lohnsteuerklasse 5 befindet. In der Steuerklasse 4 werden alle Ehepaare geführt, in denen beide Parteien über ein annähernd gleich hohes Einkommen von Ihrem Arbeitgeber verfügen. Die Steuerklasse 6 enthält schließlich Steuerpflichtige, die mehrere Beschäftigungen auf der Grundlage ihrer Lohnsteuerkarte ausüben. Die genauen Auswirkungen der Steuerklassen können Sie im obigen Lohnsteuerrechner sofort testen. Berechnen Sie, welches Nettogehalt von Ihrem Brutto Gehalt übrig bleibt. Gerne können Sie auch unseren Rechner zur Optimierung der Steuerklassen (mit und ohne Kinder) verwenden. Ihre Steuerklassenkombination wird in der wird in der Lohnsteuerkarte eingetragen, sie beruht in der Regel auf dem sog. Faktorverfahren.

    Tipp 1 zum Lohnsteuerrechner bzw. Einkommensteuerrechner: Summe der Steuerklassen immer 8

    Bei Ehepaaren muss die Gesamtzahl der Steuerklassen immer 8 ergeben. Sollten Ihre Einkünfte erheblich voneinander abweichen, so können Sie bereits sicher sein, dass der besser verdienende Partner in der Lohnsteuerklasse 3 und der geringer verdienende Partner in der Klasse 5 geführt werden wird, wenn Sie heiraten. In vielen Fällen lohnt sich der Gang zum Traualtar aus steuerlicher Sicht, jedoch sollte dies natürlich nicht der einzige Grund für eine Eheschließung sein.

    Lohnsteuer und Einkommensteuererklärung

    Für jeden Steuerpflichtigen lohnt sich die Abgabe einer Steuerklärung! Durch den festgelegten Arbeitnehmerpauschbetrag hat selbst ein Arbeitnehmer ohne weitere anfallende Werbungskosten die Möglichkeit, eine Steuererstattung zu erhalten. Kommen dann beispielsweise noch gezahlte Versicherungen, Krankenversicherung, geleistete Spenden oder ungewöhnlich hohe Krankheitskosten dazu, ist dem steuerpflichtigen Arbeitnehmer dringend zu raten, seine Steuererklärung bei der zuständigen Finanzbehörde einzureichen. Eine Abgabe ist bis zum 31.05. des jeweilige Folgejahres möglich.

    Tipp 2 zum obigen Lohnsteuerrechner : Verlängerung durch einen Steuerberater

    Nimmt der Steuerpflichtige die Unterstützung eines Steuerberaters in Anspruch, so verlängert sich die Abgabefrist bis zum 31.12. des jeweilige Folgejahres. Außerdem können auf diesem Weg beim Ausfüllen der durchaus komplizierten Formulare keine möglicherweise folgenschweren Missverständnisse und Fehleinträge entstehen.

    P.S.: Dieser Rechner ist sehr vergleichbar mit unserem Gehaltsrechner.

    News zum Lohnsteuerrechner

    22.11.2017: Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung ab 2018 gesenkt

    Der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung sinkt zum 1. Januar 2018 von 18,7 auf 18,6 Prozent. Dies wurde vom Kabinett gemäß Pressemeldung der Bundesregierung beschlossen.

    14.11.2017: Der Rechner unterstützt nun auch die Lohnsteuerberechnung für 2018. Folgende Änderungen für 2018 wurden unter anderem vorgenommen:

    • Anhebung des Grundfreibetrags auf 9.000 Euro und weitere Anpassungen des Einkommensteuertarifs
    • Anhebung der Freibeträge für Kinder auf 3.714 Euro bzw. 7.428 Euro.
    • Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung und sozialen Pflegeversicherung ab 2018 53.100 Euro (2017: 52.200 Euro)
    • Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze West (BBG West) der allgemeinen Rentenversicherung auf 78.000 Euro (2017: 76.200 Euro) und für die Beitragsbemessungsgrenze Ost (BBG Ost) auf 69.600 Euro (2017: 68.400 Euro)
    • Der Teilbetrag der Vorsorgepauschale beträgt 2018 für die Rentenversicherung 72 % (2017: 68 %)

    01.11.2017: Geringerer kassenindividueller Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung

    Der durchschnittliche kassenindividuelle Zusatzbeitrag für 2018 liegt bei nunmehr 1,0 Prozent. Dieser jüngst im Bundesanzeiger veröffentlichte, allein vom Arbeitnehmer zu tragende Beitragsanteil hat sich somit im Durchschnitt um 0,1 Prozentpunkte gegenüber 2017 verringert.

    26.06.2017: Immer wieder erreichen uns Fragen zum Solidaritätszuschlag oder zum Thema Kinderfreibeträge:

    Viele Nutzer fragen uns, ob bei unserer Lohnsteuerberechnung auch der Solidaritätszuschlag, Kinderfreibeträge oder der Arbeitgeberzuschuss berücksichtigt werden. Die einfache Antwort ist: na klar. Wir brechnen nicht nur die Lohnsteuer. Wenn Sie den Rechner verwenden, erhalten Sie ein Ergebnisfenster mit detaillierten Werten zum Solidaritätszuschlag, zur Kirchensteuer und natürlich auch zum Thema Arbeitgeberzuschuss (zu Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung und Pflegeversicherung). Der Steuerrechner verwendet hierzu selbstverständlich die Kinderfreibeträge (siehe links) und als Grundlage die Lohnsteuertabelle.

    22.11.2016: Der Rechner unterstützt nun auch die Lohnsteuerberechnung für 2017. Folgende Änderungen für 2017 wurden unter anderem vorgenommen:

    • Anhebung des Grundfreibetrags auf 8.820 Euro und weitere Anpassungen des Einkommensteuertarifs
    • Anhebung der Freibeträge für Kinder auf 3.678 Euro bzw. 7.356 Euro.
    • Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung und sozialen Pflegeversicherung ab 2017 auf 52.200 Euro (2016: 50.850 Euro)
    • Anhebung des bundeseinheitlichen Beitragssatz in der sozialen Pflegeversicherung auf 2,55 % (2016: 2,35 %)
    • Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze West (BBG West) der allgemeinen Rentenversicherung auf 76.200 Euro (2016: 74.400 Euro) und für die Beitragsbemessungsgrenze Ost (BBG Ost) auf 68.400 Euro (2016: 64.800 Euro)
    • Der Teilbetrag der Vorsorgepauschale beträgt 2017 für die Rentenversicherung 68 % (2016: 64 %)

    01.01.2016: Gestiegener kassenindividueller Zusatzbeitrag bei der gesetzlichen Krankenversicherung

    Der durchschnittliche kassenindividuelle Zusatzbeitrag für 2016 liegt bei nunmehr 1,1 Prozent, wie im Bundesanzeiger vor kurzem publiziert wurde. Dieser Beitragsanteil, der allein vom Arbeitnehmer zu tragen ist, hat sich daher im Mittel um 0,2 Prozentpunkte gegenüber dem Zusatzbeitrag aus 2015 erhöht.

    01.12.2015: Tarifentlastung für 2015 komplett im Dezember 2015

    Mitte 2015 wurde rückwirkend zum Beginn des Jahres das Gesetz zur Anhebung des Grundfreibetrags, des Kinderfreibetrags, des Kindergeldes und des Kinderzuschlags beschlossen. Auf eine rückwirkende Korrektur der Lohnsteuer hat man dabei verzichtet. Stattdessen wurde einheitlich geregelt, die gesamte resultierende Tarifentlastung für 2015 nur bei der Lohn- bzw. Gehaltsabrechnung im Dezember 2015 zu berechnen. Im Lohnsteuerrechner kann zur Berechnung der Tarifentlastung im Feld "Steuerjahr" "2015 (Dez.)" ausgewählt werden.

    01.01.2015 : Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung

    Während der neu festgelegte Beitragssatz von 14,6% zur gesetzlichen Krankenversicherung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber grundsätzlich geteilt wird, können die Krankenkassen fortan einen einkommensabhängigen Zusatzbeitrag für deren Finanzierung erheben. Dieser ist vollständig vom Arbeitnehmer zu tragen. Laut Bundesanzeiger vom Oktober 2014 beträgt der durchschnittliche Zusatzbeitrag 0,9 Prozent und gilt als Richtgröße für die Krankenkassen bei der Festlegung ihrer individuellen Zusatzbeitragssätze. Sofern also Ihre gesetzliche Krankenkasse nicht mehr als diesen Zusatzbeitrag von 0,9 Prozent erhebt, haben Sie als Arbeitnehmer keine höheren Beiträge als im letzten Jahr zu leisten. Denn auch im vergangenen Jahr wurde letztlich ein Anteil von 8,2 Prozent Ihres Bruttogehalts für die gesetzliche Krankenversicherung einbehalten. Es bleibt allerdings abzuwarten, wie sich dieser Zusatzbeitrag in Zukunft entwickelt.

    Erstmals seit 1991 erzielte der Bund in einem ersten Halbjahr einen Überschuss an Steuereinnahmen. Dies wurde vor allem durch besonders hohe Zuwächse von 5 Prozent bei den Lohnsteuereinnahmen und 8,3 Prozent bei den Einkommensteuereinnahmen im zweiten Quartal 2014 erzielt. Jeder einzelne Arbeitnehmer verdiente im Durchschnitt brutto 2,7 Prozent mehr, netto waren es 2,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

    Die 10 wichtigsten Fragen zum Thema Lohnsteuer

    Lesen Sie die hilfreichen Antworten und Tipps zu den 10 wichtigsten Fragen zum Thema Lohnsteuer

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    Glossar

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    VIDEO: Mit diesen Tricks holen Sie im Bewerbungsgespräch mehr Gehalt raus

    Wie hoch das zu versteuernde Einkommen tatsächlich ist, kann der Arbeitgeber ja nicht wissen: Zum einen erzielt der Arbeitnehmer möglicherweise weitere Einkünfte aus Nebentätigkeiten, hat Einkünfte aus Kapitalvermögen oder vermieteten Immobilien und so weiter, zum anderen reduzieren Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen das zu versteuernde Einkommen.

    Was vom Gehalt übrig bleibt

    Erst aus allem zusammen ergibt sich die Einkommensteuer, die in den meisten Fällen niedriger ist als die automatisch abgeführte Lohnsteuer. Nach Abgabe der Steuererklärung (häufig auch Lohnsteuerjahresausgleich genannt) erstattet das Finanzamt die zu viel entrichtete Lohnsteuer zurück – streng genommen also ein zinsloses Darlehen für den Fiskus.

    Um dieses Darlehen möglichst gering zu halten, lohnt es sich, beim Finanzamt einen Antrag auf Lohnsteuerermäßigung zu stellen: Das geht immer dann, wenn fest kalkulierbare Ausgaben anfallen, beispielsweise den Arbeitnehmerpauschbetrag (1000 Euro) deutlich übersteigende Fahrtkosten zur Arbeitsstätte oder Unterhaltszahlungen. Durch den Freibetrag reduziert sich die vom Gehalt abgezogene Lohnsteuer. Insgesamt spart man dadurch zwar nichts, hat dafür aber von vornherein mehr Geld im Portmonee. Entfällt im Laufe des Jahres der Grund für den Freibetrag (zum Beispiel durch den Wechsel zu einer näher gelegenen Arbeitsstelle), muss man die zu wenig abgeführte Steuer natürlich nachzahlen.

    Источники: http://www.vknn.at/lohnsteuer-rechner/, http://www.smart-rechner.de/lohnsteuer/rechner.php, http://m.focus.de/finanzen/steuern/steuererklaerung/lohnrechner-2016-berechnen-sie-ihre-lohnsteuer-und-das-nettogehalt_id_3513725.html

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