Lohnsteuerrückzahlung berechnen

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    Lohnsteuerrückzahlung

    Wie viel Lohnsteuer erhalte ich zurück

    Die Frage „wieviel Lohnsteuer erhalte ich zurück“ ist wohl die häufigste gestellte Frage in Bezug auf die Lohnsteuer. Mit dieser Frage kommen viele Steuerbürger zu den Lohnsteuerhilfevereinen.

    Sie möchten möglichst gleich sofort wissen, wie viel sie vom Fiskus zurück erwarten können.

    Die Frage kann nicht pauschal beantwortet werden

    Dass diese Frage nicht zwischen Tür und Angel beantwortet werden kann, ist einzusehen. Nicht umsonst benötigen Steuerberater und Beratungsstellenleiter von Lohnsteuerhilfevereinen eine mehrjährige Ausbildung.

    Sie müssen nicht unbedingt mit dem Lohnsteuerjahresausgleich Geld zurückerhalten

    Zunächst erst einmal muss klar sein, dass das Ergebnis einer Einkommenssteuererklärung (früher Lohnsteuerjahresausgleich) nicht unbedingt zugunsten des Steuerpflichtigen ausgehen muss. Die Antwort auf obige Frage kann also durchaus sein, dass eine Nachzahlung ansteht.

    In einer umfänglichen Beratung müssen sämtliche für den Steuerbürger relevanten steuerlichen Tatbestände erhoben werden. Das geht von der Anzahl der Kinder über verheiratet oder nicht verheiratet, Vorhandensein eines Autos bis hin zu Einkommen aus abhängiger Beschäftigung.

    Allein der Fragebogen, den ein Lohnsteuerhilfeverein bei der Beratung eines Mitgliedes abarbeiten muss, geht über zwei eng beschriebene Seiten.

    Lohnsteuerrechner online

    Im Internet kursieren diverse Lohnsteuerrechner, die suggerieren, dass hier schnell ermittelt werden kann, wie viel Lohnsteuer vom Finanzamt zurückgezahlt werden kann. Mit diesen Ergebnissen kommen dann die Menschen nicht zurecht, wenn sie vom Finanzamt eine andere Mitteilung im Einkommensteuerbescheid erhalten.

    Deshalb kann nur empfohlen werden, sich auf solche Hilfsmittel nicht völlig zu verlassen.

    Die Höhe der Lohnsteuererstattung hängt von diversen Faktoren ab

    Im Wesentlichen hängt die Höhe einer Zurückzahlung des Finanzamtes von den erzielten Einkommen, der darauf einbehaltenen Lohnsteuer und den Familienverhältnissen des Steuerpflichtigen ab.

    Wer die allseits bekannten grünen Bögen der Finanzverwaltung schon einmal ausfüllen musste, weiß, dass weit mehr abgefragt wird. Daraus kann er auch ersehen, dass es eine allgemeine Auskunft zur Höhe zurückgezahlter Lohnsteuer niemals geben kann.

    Steuergesetze ändern sich jedes Jahr

    Und eines ist noch wichtig zu beachten: Jedes Jahr ändern sich die Steuergesetze. Das bedeutet: Selbst dann, wenn bei einem Steuerpflichtigen in einem Jahr genau die gleiche Einkommenshöhe und andere Prämissen vorliegen wie im Jahr davor, muss das nicht das gleiche Ergebnis ergeben wie im Vorjahr. Darüber wundern sich viele, die sich nicht fachkundig beraten lassen.

    Die Höhe der Lohnsteuererstattung schätzen

    Bei der Schätzung einer eventuellen Steuerrückzahlung sollten Sie beachten, dass insbesondere in großen Betrieben im Dezember eine besondere Lohnsteuerermittlung durchgeführt wird. Die Lohnbuchhaltung gleicht im letzten Monat des Jahres eventuelle Ungenauigkeiten bei der Lohnsteuerzahlung, die durchaus vorkommen können, aus.

    Die Lohnsteuerrückzahlung selbst berechnen

    Wie bereits weiter oben deutlich ausgeführt, ist die Frage „wie viel Lohnsteuer erhalte ich zurück“ nicht auf die Schnelle zu beantworten. Wenn Sie dennoch sofort zumindest eine „in etwa“ Angabe erfahren möchten, dann bietet Ihnen die folgende Vorgehensweise eine gute Hilfe, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen, mit welcher Lohnsteuerrückzahlung Sie in etwa rechnen können.

    Berechnung Lohnsteuerrückzahlung Schritt 1:

    Ermittlung des zu versteuernden Einkommens

    Basis für die Berechnung der Lohnsteuerrückzahlung ist Ihr zu versteuerndes Einkommen. Anhand des zu versteuernden Einkommens wird Ihr Steuersatz ermittelt, der wiederum Auskunft darüber gibt, wie viel Steuern Sie an den Fiskus zahlen müssen.

    a.) Machen Sie eine Liste aller Einnahmen

    Machen Sie eine Liste aller Ihrer Einkünfte wie Einkommen aus Vermietung und Verpachtung, Einkommen aus Landwirtschaft und Forstwirtschaft, Einkommen aus Vermietung und Verpachtung, Einnahmen aus Gewerbebetrieb, selbständiger Arbeit und natürlich auch Einkünfte aus Kapitalvermögen. Bei den Einnahmen müssen dabei die dazugehörigen Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben zum Abzug gebracht werden. Addieren Sie anschließend nach der Subtraktion der Werbungskosten und Betriebskosten die Einnahmen der einzelnen Einkünfte. Sie haben nunmehr den Gesamtbetrag ihrer Einkünfte ermittelt.

    b.) Bringen Sie die Sonderausgaben zum Abzug

    Bringen Sie nun die Sonderausgaben vom Gesamtbetrag der Einkünfte zum Abzug wie: Spenden, Rentenbeiträge, Beiträge zur Krankenversicherung, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung sowie Kirchensteuer und Berufsbildungskosten. Auch Pflegepauschbeträge, Unterhaltsleistungen sowie außergewöhnliche Belastungen können dabei vom Gesamtbetrag der Einkünfte abgezogen werden. Sind weitere Voraussetzungen gegeben, können zudem noch andere Freibeträge abgezogen werden wie Altersentlastungsbetrag oder der Kinderfreibetrag.

    Berechnung Lohnsteuerrückzahlung Schritt 2: den Steuersatz ermitteln

    Nachdem Sie nun Ihr zu versteuerndes Einkommen ermittelt und alle Sonderausgaben abgezogen haben, gilt es nun Ihren Steuersatz zu ermitteln. Dieser wird entweder basierend auf der Grundtabelle oder basierend auf der Splittingtabelle ermittelt. Anhand des anzuwendenden Steuersatzes kann jetzt die festzusetzende Einkommensteuer festgestellt werden sowie der anzusetzende Solidaritätszuschlag.

    Berechnung Lohnsteuerrückzahlung Schritt 3: Anrechnung der bereits geleisteten Steuern

    Haben Sie die zu zahlende Einkommensteuer ermittelt, dann müssen die bereits gezahlten Steuern wie Kapitalertragsteuer, etwaige Vorauszahlungen sowie die bereits abgeführte Lohnsteuer abgezogen werden.

    Kommen Sie nun zu dem Ergebnis, dass Sie bereits mehr abgeführt haben, als eigentlich vom Finanzamt gefordert wird, dann erhalten Sie eine Lohnsteuerrückerstattung. Die Höhe der Lohnsteuerrückerstattung ergibt sich aus dem Differenzbetrag.

    Um es nochmals zu betonen: die ausgeführte Vorgehensweise bietet nur einen ganz groben Überblick über die Berechnung der Lohnsteuerrückerstattung.

    Es ist in jedem Fall empfohlen, sich an einen Lohnsteuerverein oder einen Steuerberater zu wenden. Auch Betreiber wie Smartsteuer bieten eine zuverlässige Möglichkeit, seine Steuererklärung online schnell und einfach zu erstellen. Im Fall von Smartsteuer wird erst nach Erstellung und Abgabe der Steuererklärung eine Gebühr fällig. Sie wissen damit bereits im Voraus, mit welcher Lohnsteuerrückerstattung Sie rechnen können.

    Online Steuerberatung Lohnsteuerrückzahlung

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    Lohnsteuerrückzahlung berechnen

    Lohnsteuerrückzahlung berechnen – was Sie beachten sollten

    Der Staat lebt von unseren Steuern. Und das nicht schlecht. Er möchte immer besser leben, damit er immer besser seine Aufgaben erfüllen kann.

    Ergo benötigt er immer höhere Steuern. Dieses Bedürfnis steht dem diametralen Gegensatz zu den Wünschen der Bürger.

    Denn diese möchten auch stetig besser leben, ihre hart erarbeiten Einkommen also möglichst behalten.

    Die kalte Progression – sie frisst Lohnerhöhungen auf!

    Hinzu kommt, dass bei manchem Arbeitnehmer, für den die Gewerkschaften Lohnerhöhungen erkämpft haben, durch die sogenannte kalte Progression ein Großteil der Lohnerhöhung aufgefressen wird.

    Beides zusammen treibt immer mehr Arbeitnehmer dazu an, eine Steuererklärung abzugeben und somit vom Finanzamt gezahlte Steuer zurückzuerhalten.

    Jeder ist bestrebt, dass die Lohnsteuerrückzahlung möglichst hoch ausfällt

    Der Natur des Menschen entsprechend strebt jeder Steuerbürger danach, die Lohnsteuerrückzahlung des Finanzamtes möglichst hoch ausfallen zu lassen, die Lohnsteuerrückzahlung berechnen ist damit für jedes Jahr aufs Neue eine „Lieblingsbeschäftigung“ vieler Steuerzahler.

    Um die Lohnsteuerrückzahlung zu berechnen werden Quittungen gesammelt, Fahrtenbücher geschrieben, Handwerkerrechnungen aufgehoben, Steuerberater beschäftigt usw. und sofort.

    Was erstattet wird, wurde vorher weggenommen!

    Alles gut und schön. Wenn‘s denn nötig ist, soll es so sein. Die meisten abhängig Beschäftigten vergessen dabei jedoch eines beim Berechnen Lohnsteuerrückzahlung : Das Geld, das einem der Fiskus erstattet, hat er einem zuvor weggenommen.

    Das Finanzamt hat kostenlos mit der zu viel bezahlten Lohnsteuer 1 Jahr gearbeitet und Zinsen erzielt!

    Da die Rückerstattung der Lohnsteuer frühestens im Folgejahr der Lohnsteuerzahlung möglich ist, hat er mindestens ein Jahr lang das Geld des Steuerzahlers behalten und kann damit arbeiten.

    Der Steuerzahler gibt dem Staat also ein Jahr lang einen Kredit, von seinem eigenen Geld.

    Eine möglichst geringe Lohnsteuerrückzahlung sollte angestrebt werden

    Na klar, so eine Lohnsteuerrückzahlung ist bestens geeignet, einen Urlaub zu finanzieren, eine Anschaffung zu stemmen.

    Der Steuerzahler hat jedoch weit mehr davon, wenn er das Geld anspart, statt sich einen an den Staat ausgereichten Kredit zurückerstatten zu lassen.

    Deshalb sollte immer dann, wenn es darum geht, die Lohnsteuerrückzahlung berechnen zu wollen, in diese Überlegungen mit einbezogen werden, dass diese Rückerstattung möglichst gering ausfällt. Beispielsweise dadurch, dass rechtzeitig Lohnsteuerfreibeträge in die elektronische Lohnsteuerkarte eingetragen werden.

    Tipp: Immer einen Fachmann zu Rate ziehen

    Beim Lohnsteuerrückzahlung berechnen sollte immer ein Fachmann einbezogen sein. Noch so kluge Ratschläge von Laien, Computerprogramme und Elsterformulare können nicht die menschliche Erfahrung ersetzen.

    Mindestens bei der Erstellung der ersten Steuererklärung sollte ein Lohnsteuerberater des Lohnsteuerhilfevereins Unterstützung leisten.

    Diese sind für die Erstellung der Einkommensteuererklärungen der Arbeitnehmer und Rentner bestens gerüstet. Nun gut, so ein Lohnsteuerhilfeverein kostet Geld.

    Mit diesem Geld bezahlt der Arbeitnehmer aber jahrelange Erfahrung und Routine, die er selbst nicht haben kann.

    Online Steuerberatung Lohnsteuerrückzahlung berechnen

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    Wie man die eigene Steuererstattung berechnen kann

    Jedes Jahr im Mai befassen sich die meisten Steuerzahler mit ihrer Steuererklärung. Um im Vorfeld eine eventuelle Erstattung berechnen zu können, muss man ein paar Hinweise beachten.

    Die Lohn- bzw. Einkommensteuer wird in der Regel im Voraus berechnet. Die Erstattung dient dazu, eine zu viel gezahlte Steuer zurück zu bekommen. Wie viel diese Steuererstattung für den einzelnen Steuerzahler bringt, hängt von vielen Faktoren ab. Die wichtigsten sind die jeweilige Steuerklasse, mit der die entsprechenden Freibeträge und Steuersätze festgelegt werden, und die jährlichen Ausgaben. Diese werden in Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen unterteilt. Zu den Werbungskosten zählen u.a. Bewerbungskosten, Kosten für eine doppelte Haushaltsführung, Ausgaben für Arbeitsmittel und Dienstkleidung sowie der Unterhalt für ein Arbeitszimmer. Als Sonderausgaben können Vorsorgeaufwendungen und Rentenbeiträge für gesetzlich geförderte Renten veranlagt werden. In die Kategorie außergewöhnliche Belastungen gehören u.a. Krankheits- und Beerdigungskosten.

    Zu Beginn muss man die Jahreseinnahmen um die Höhe des Grundfreibetrages von 8004 Euro reduzieren. Von dieser Differenz werden die Werbungskosten abgezogen. Wenn diese den Pauschalbetrag von 920 Euro pro Jahr nicht übersteigen, dann gilt die Pauschale. Der so erhaltene Betrag wird um die Freibeträge und die Sonderausgaben reduziert. Der Pauschalbetrag in diesem Bereich beläuft sich auf 36 Euro für die Sonderausgaben. Die außergewöhnlichen Belastungen werden um den zumutbaren Betrag reduziert. Dieser errechnet sich aus einem bestimmten Prozentsatz, der von den Gesamteinkünften und der Steuerklasse abhängig ist. Er liegt zwischen 1% und 7% der Einkünfte. Die Differenz der Belastungen wird zur Reduzierung des Einkommens genutzt. Erst jetzt wird die Lohnsteuer berechnet. Diese beträgt zwischen 14% und 45% des Einkommens. Der Solidaritätsbeitrag entspricht 5,5% der Steuer und eine eventuelle Kirchensteuer beträgt 8% des Einkommens. Zum Schluss bildet man die Differenz der zu zahlenden und gezahlten Steuer und erhält das Ergebnis der Erstattung.

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