Muss elterngeld versteuert werden

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    Muss Elterngeld versteuert werden?

    In diesem Teil unseres Ratgebers klären wir die Frage nach den steuerlichen Abgaben. Wir erklären warum, das Elterngeld indirekt doch versteuert werden muss und wann es für Sie sinnvoll ist in eine andere Steuerklasse zu wechseln.

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    Vorsicht! Das Elterngeld ist zwar steuerfrei, wird aber zum steuerpflichtigen Einkommen gerechnet.

    Nein. Das Elterngeld selbst ist steuerfrei. Aber: Es kann trotzdem zu höheren Steuerzahlungen kommen: Das Elterngeld wird zum steuerpflichtigen Einkommen hinzugerechnet, um Ihren Steuersatz festzulegen. Der erwerbstätige Partner muss somit nur das Einkommen versteuern, jedoch mit dem Steuersatz, der für die Gesamtsumme gilt. Die Steuernachzahlung unbedingt miteinplanen!

    Ja. Es fallen keine Sozialversicherungsbeiträge beim Elterngeld an. Privat Versicherte zahlen ihre Beiträge selbst weiter.

    Sie können durch den Wechsel in eine andere Steuerklasse mehr Elterngeld bekommen, wenn Sie bei gleichbleibendem Brutto ein höheres Netto herausbekommen. Allerdings wird dies von den Behörden nur akzeptiert, wenn der Wechsel auch steuerrechtlich sinnvoll ist, unabhängig vom Elterngeldbezug. Können Sie nicht nachweisen, dass Sie nicht nur wegen des höheren Elterngeldes gewechselt haben, wird Ihr Nettoeinkommen und das Elterngeld nach der alten Steuerklasse berechnet.

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    Die Wahrheit über das Elterngeld

    2. Teil: Elterngeld und Steuern: „Das Elterngeld ist steuerfrei“

    ist Chef vom Dienst bei SPIEGEL ONLINE.

    Bild: Lisa Meinen

    Offiziell muss man auf das Elterngeld keine Steuern zahlen. Doch praktisch läuft es genau darauf hinaus. Der Grund ist der sogenannte „Progressionsvorbehalt“. Der besagt, dass das Elterngeld selbst nicht besteuert wird, es wird aber auf alle anderen Einkommen angerechnet, zum Beispiel auf das Gehalt des Ehepartners. Dadurch erhöht sich dessen Steuersatz, die Gesamtbelastung steigt.

    Wolfgang Wawro vom Steuerberaterverband Berlin-Brandenburg rechnet dies anhand eines Beispiels vor: Der Ehemann verdient 60.000 Euro im Jahr, die Frau bezieht 840 Euro Elterngeld im Monat. Ohne das Elterngeld müsste der Mann 11.523 Euro Steuern zahlen, inklusive Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag. Durch das Elterngeld erhöht sich jedoch sein Steuersatz, so dass 12.840 Euro fällig werden. Das heißt: Das Ehepaar hat eine Mehrbelastung von 1317 Euro – nur weil es Elterngeld bezieht. Faktisch entspricht dies einer Steuer auf das Elterngeld in Höhe von 13 Prozent.

    Die erhoffte Rückzahlung bei der nächsten Steuererklärung dürfte also dürftig ausfallen. In vielen Fällen müssen Familien sogar eine Nachzahlung leisten. Im Klartext bedeutet dies: Paare, die Elterngeld beziehen, sollten frühzeitig Geld fürs Finanzamt zurücklegen.

    Dabei trifft der Progressionsvorbehalt nicht nur Ehepaare. Auch Alleinerziehende müssen genau nachrechnen. Dies macht ein weiteres Beispiel des Experten Wawro deutlich: Eine alleinerziehende Mutter verdient 25.000 Euro im Jahr. Am 1. Juli geht sie in Elternzeit und bezieht fortan ein Elterngeld von 840 Euro im Monat. Für die sechs Monate, in denen sie gearbeitet hat, müsste die Frau eigentlich nur 285 Euro Steuern zahlen. Doch weil das Elterngeld den Steuersatz nach oben treibt, sind samt Kirchensteuer 943 Euro fällig. Die Mehrbelastung beträgt also 658 Euro. Damit ergibt sich auch in diesem Fall ein „Steuersatz“ auf das Elterngeld von 13 Prozent.

    Das Familienministerium bestreitet dies nicht, weist aber Kritik von sich. Dass es den Progressionsvorbehalt gebe, sei nichts Neues. „All das haben wir von Anfang an so kommuniziert“, erklärt ein Sprecher.

    Besonders hoch fällt die Mehrbelastung bei Geringverdienern aus. Denn der Steuersatz steigt bei niedrigen Einkommen überproportional stark. Besserverdiener sind dagegen fein raus: Sie zahlen ohnehin den Spitzensteuersatz, der sich nicht weiter erhöht.

    • 1. Teil: Die Wahrheit über das Elterngeld
    • 2. Teil: Elterngeld und Steuern: „Das Elterngeld ist steuerfrei“
    • 3. Teil: Elterngeld für Väter: „Das Elterngeld bekommt man 14 Monate lang“
    • 4. Teil: „Das Elterngeld entspricht 67 Prozent vom Netto“
    • 5. Teil: „Das Elterngeld ist sozialabgabenfrei“
    • 6. Teil: „Das Elterngeld ist für alle gleich“
    • 7. Teil: „Das Elterngeld hilft unbürokratisch“

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    Wird Elterngeld nachträglich versteuert.

    Ist das denn richtig. Wir sind jedoch nicht verheiratet, ist das ein Unterschied.

    Es wird in die Berechnung des zu versteuernden Einkommens mit hineingerechnet und muss eventuell nachversteuert werden.

    Auch bei unverheirateten.

    Ruf doch mal beim Finanzamt an- die können dir da bestimmt auch Auskunft geben.

    Ist leider so, wird aber von unserer "Familienursel" gerne verschwiegen.

    Erst mal ist es steuerfrei – nämlich dann wenn Du es bekommst und dann wird es auf das Einkommen des "Verdieners" draufgerechnet und man muss evtl. ordentlich nachzahlen.

    Gilt übrigens auch für Kurzarbeitergeld.

    Ja, das passiert dir auch. Das Elterngeld unterliegt dem Progressionsvorbehalt, ist allerdings selber steuerfrei. Als einfaches Rechenbeispiel:

    dein EK aus Arbeit: 10.000

    kein eigenes Einkommen

    In Beispiel B wird gar nichts gerechnet. Da du kein Einkommen hast, sondern in dem Jahr nur Elterngeld bezogen hast, musst du keine Steuern zahlen, da Elterngeld immer steuerfrei bleibt.

    Das Einkommen deines Freundes zählt nicht, da ihr eben nicht verheiratet seid.

    das Elterngeld wird nicht versteuert.

    Ja ich finde dies schon eine Frechheit.

    Ich hatte auch mal gehört das wenn man unter 400,– im Monat ist das man nichts bezahlen muß.

    das mit den unter 400 im Monat ist falsch.

    Ich war zuvor noch in Elternzeit mit unserer ersten Tochter.

    wenn du keine steuerpflichtigen Einkünfte hattest hat die Regelung für dich keinen Nachteil. Wie gesagt – man kann 0 Euro steuerpflichtige Einkünfte mit jedem beliebigen Steuersatz multiplizieren. am Ende kommt immer 0 raus.

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    Источники: http://www.familie.de/eltern/elterngeld-steuern-abgaben-536437.html, http://m.spiegel.de/wirtschaft/enttaeuschte-familien-die-wahrheit-ueber-das-elterngeld-a-558794-2.html, http://m.urbia.de/archiv/forum/th-2339030/wird-elterngeld-nachtraeglich-versteuert.html

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