Muss ich steuern zahlen

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    Wer muss Steuern zahlen?

    Aufgepasst: Wer im Ausland lebt, muss eventuell seine deutschen Einkünfte in Deutschland versteuern!

    Ab dem Jahr 2005 gilt dies für Empfänger einer deutschen Rente, selbst wenn sie im Ausland wohnen.

    Allerdings trifft die Steuerpflicht nicht jeden Rentner. Entscheidend ist die Art der Einkünfte sowie das Land, in dem der Rentenempfänger lebt.

    Weil nicht alle Einkünfte betroffen sind – also nicht das gesamte Welteinkommen besteuert wird – werden die Personen als „beschränkt“ steuerpflichtig bezeichnet.

    Ob eine Rente in Deutschland zu versteuern ist, hängt einerseits davon ab, um was für eine Art von Rente es sich handelt und in welchem Staat Sie Ihren Wohnsitz haben! Die Höhe der Rente spielt für die Steuerpflicht keine Rolle.

    Zunächst entscheidet die Art der Rente

    Alle beschränkt steuerpflichtigen Einkünfte sind in § 49 Absatz 1 Einkommensteuergesetz (EStG) abschließend aufgezählt. Renteneinkünfte fallen unter § 49 Absatz 1 Nummer 7 oder Nummer 10 EStG. Diese Rechtsnorm verweist auf § 22 EStG. Dort sind alle Rentenarten genannt, die das deutsche Steuerrecht kennt und zwar ungeachtet eines Wohnsitzes in Deutschland. Es gibt gesetzliche, betriebliche und private Renten, die unterschiedlich besteuert werden.

    Sowohl § 22 EStG als auch der Katalog der beschränkt steuerpflichtigen Einkünfte in § 49 EStG wurden in den letzten Jahren mehrmals geändert, so dass sich die Anzahl der steuerpflichtigen Rentenarten schrittweise verändert hat. Ab dem Jahr 2010 unterliegen sämtliche Renten der beschränkten Steuerpflicht. Die Art der Rente ist daher für die Frage „Wer Steuern zahlen muss?“ nur bis zum Jahr 2010 entscheidend.

    Warum der Wohnsitz wichtig ist

    Die Steuerpflicht allein führt noch nicht zur Steuerfestsetzung! Besteht zwischen Ihrem Wohnsitzstaat und Deutschland ein Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung (kurz: Doppelbesteuerungsabkommen) regelt dieses, welcher Staat die Rente besteuert: entweder der Ansässigkeitsstaat (Wohnsitzstaat) oder der Quellenstaat oder beide. Steht ausschließlich dem Ansässigkeitsstaat – also dem Wohnsitzstaat – das Recht zur Besteuerung der deutschen Rente zu, darf Deutschland nicht besteuern.

    Es ist daher wichtig zu wissen, ob zwischen Ihrem Wohnsitzstaat und Deutschland ein Doppel- besteuerungsabkommen besteht und – falls ja – welchem Staat darin das Recht zur Besteuerung der deutschen Rente zugewiesen wird.

    Möglich ist auch, dass beide Staaten – sowohl der Wohnsitzstaat als auch der Quellenstaat – die deutsche Rente besteuern dürfen. In diesem Fall muss der Ansässigkeitsstaat eine doppelte Besteuerung vermeiden. Die Doppelbesteuerung kann im Ansässigkeitsstaat durch Steuerbefreiung für die deutsche Rente oder durch Anrechnung der deutschen Steuer erfolgen. Welche der Methoden zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung anzuwenden ist, ist ebenfalls im Doppelbesteuerungsabkommen geregelt.

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    Aktuelle Nachrichten in der Süddeutschen Zeitung

    Trödelmarkt-Verkäufe: Muss ich Steuern zahlen?

    Berlin (dpa/tmn) – Der Frühling bietet eine gute Gelegenheit für einen Frühjahrsputz. Auf Trödelmärkten oder im Internet lassen sich für unliebsam gewordene Schätze noch Abnehmer finden. Doch müssen diese Einkünfte versteuert werden? In der Regel nicht.

    Frist einhalten:Die Einkommensteuer für ein sogenanntes privates Veräußerungsgeschäft fällt nur an, wenn der Verkauf innerhalb der gesetzlichen Frist von einem Jahr nach Anschaffung erfolgt. Darauf macht der Bund der Steuerzahler aufmerksam. Gewinne, die innerhalb dieser Frist aus dem Verkauf der entrümpelten Gegenstände anfallen, müssen in der Steuererklärung angegeben werden. Ebenso können auch Verluste geltend gemacht werden.

    Freigrenze ausschöpfen:Außerdem gilt eine Freigrenze von 600 Euro im Jahr. Übersteigen die Gewinne diese Grenze, sind sie in vollem Umfang steuerpflichtig. Allerdings muss ein Gewinn überhaupt erst mal entstehen. So können beispielsweise Gebühren für die eBay-Nutzung oder die Standmiete beim Trödelmarkt steuermindernd berücksichtigt werden.

    Außerdem gilt:Gegenstände des täglichen Gebrauchs sind in der Regel nicht steuerlich relevant, da es ihnen an einem Wertsteigerungspotenzial fehlt und eher ein Wertverlust zu erwarten ist. Somit können zwar Verluste aus dem Verkauf solcher Gegenstände steuerlich nicht berücksichtigt werden. Im Gegenzug müssen aber auch die Gewinne, die aus der Veräußerung innerhalb der Jahresfrist entstanden sind, nicht versteuert werden.

    Werden dagegen Sammlergegenstände, deren Wert eher steigt, innerhalb eines Jahres ange- und verkauft, sind Gewinne und Verluste steuerlich zu erfassen. Dies betrifft vor allem Wertgegenstände wie Schmuck, Edelmetalle oder Kunstobjekte.

    Bemessungsgrenzen | Ab wann ​muss ich

    Deutschland redet über Steuerhinterzieher und Steuerflucht. Frauenrechtlerin Alice Schwarzer erstattete Selbstanzeige, weil sie jahrelang Geld in der Schweiz geparkt hatte, ohne Steuern für die Zinserträge zu zahlen. CDU-Schatzmeister Helmut Linssen führte für seine Familie ein umstrittenes Konto auf den Bahamas und in Panama, über das er nun stolperte.

    Aber ab welchem Einkommen bin ich eigentlich ein Fall fürs Finanzamt? Und wie viel Steuern und Sozialbeiträge muss ich zahlen?

    Die Antwort geben die gerade frisch veröffentlichten Steuerdaten des Bundesfinanzministeriums.

    Sie zeigen, dass die Steuer wegen unterschiedlicher Freibeträge mal früher und mal später zuschlägt. Danach begann die Steuerpflicht 2013 für:

    ► Singles (Steuerklasse I/0): bei 11 042 Euro Jahreseinkommen.

    ► Singles mit einem Kind (Steuerklasse II/0,5): 12 616 Euro.

    ► Alleinverdiener-Ehepaare ohne Kinder (Steuerklasse III/0): 20 837 Euro.

    ► Beamtenpensionär (bei Pensionsbeginn 2013): 12 419 (verheiratet: 21 666) Euro.

    ► Rentner (Neurentner): 14 845 (verheiratet: 29 507) Euro.

    Das Steuer-Papier des Finanzministeriums gibt auch Auskunft über die Entwicklung der Abgabenlast des Durchschnittsverdieners. Danach hat ausgerechnet das Alleinverdiener-Ehepaar mit zwei Kindern im vergangenen Jahr netto schlechter abgeschnitten, während andere Verdiener zugelegt haben.

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    BILD-Umfrage Deutsche rechnen fest mit höheren Steuern

    Fast 80 Prozent der Deutschen rechnen damit, dass die Große Koalition die Steuern erhöhen wird.

    Ratenkredit-Vergleiche

    Ein Service von

    Der Durchschnittsverdienst lag im Jahr 2013 bei 31 089 Euro im Jahr – also rund 2591 Euro im Monat. Darauf zahlten:

    ► Singles: 10 864 Euro Steuern und Sozialbeiträge. Das Netto lag bei 20 225, rd. 500 Euro über dem Netto des Vorjahres. Das verfügbare Einkommen stieg von 64,9 auf 65,1 Prozent.

    ► Alleinverdiener-Ehepaar mit zwei Kindern: 7968 Euro Steuern und Abgaben. Mit Kindergeld stieg das Netto-Einkommen auf 27 537 Euro. Das verfügbare Einkommen lag bei 88,6 Prozent des Bruttos und damit 0,1 Prozent niedriger als 2012.

    ► Alleinerziehende mit einem Kind: 10 301 Euro Steuern und Abgaben. Inklusive Kindergeld bekamen sie 22 996 Euro raus, 74 Prozent des Bruttos.

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    Источники: http://www.finanzamt-rente-im-ausland.de/de/wer-warum-wieviel/wer-muss-steuern-zahlen/, http://www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft/finanzen-troedelmarkt-verkaeufe-muss-ich-steuern-zahlen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-140508-99-01734, http://www.bild.de/geld/wirtschaft/steuern/finanzamt-zahlen-ab-wann-muss-ich-steuern-zahlen-34587468.bild.html

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