Pendlerpauschale fahrrad

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    Entfernungspauschale

    Mit der Entfernungspauschale werden Kosten für Fahrten zwischen Wohnung und der täglichen Arbeitsstätte abgegolten. Die Entfernungspauschale gehört zu den Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit. Sie beträgt einheitlich 0,30 € je Entfernungskilometer.

    Die Entfernungspauschale kann grundsätzlich unabhängig vom benutzten Verkehrsmittel zum Ansatz kommen. So können auch Arbeitnehmer, die ihren täglichen Weg zur Arbeit per Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen, die Entfernungspauschale als Werbungskosten ansetzen. Hierbei ist aber die Kostendeckelung zu beachten.

    Arbeitnehmer, die mit dem Motorrad/Moped, Fahrrad oder im Rahmen einer Fahrgemeinschaft zur Arbeit fahren, können maximal 4.500,00 € (= Kostendeckelung) als Werbungskosten ansetzen.

    Werden die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt, können die tatsächlichen Kosten per Beleg nachgewiesen oder per Entfernungspauschale max. 4.500,00 € angesetzt werden. Wird die Fahrt zur Arbeit abwechselnd mit dem Pkw und öffentlichen Verkehrsmitteln zurück gelegt, muss dies ab dem 1.1.2012 nicht mehr täglich nachgewiesen bzw. durch das Finanzamt geprüft werden. Die Finanzämter sollen ab 1.1.2012 jahresbezogen prüfen, ob der Ansatz der Pendlerpauschale oder der Ansatz der tatsächlichen Kosten für den Steuerpflichtigen günstiger ist.

    Die Begrenzung der Entfernungspauschale auf insgesamt 4.500,00 € pro Veranlagungszeitraum (= Kostendeckelung) greift nicht, wenn das eigene Fahrzeug oder ein zur Nutzung überlassenes Fahrzeug für den täglichen Weg zur Arbeit genutzt wird. Falls kein eigenes Auto zur Verfügung steht, kann auch das Fahrzeug des Ehe- bzw. Lebenspartners, der Eltern oder der Geschwister für den Weg zur Arbeit genutzt werden. In allen Fällen ist die tatsächliche Jahresfahrleistung anhand geeigneter Belege zu dokumentieren.

    Die Entfernungspauschale ist auf die kürzeste Wegstrecke zu berechnen. Eine längere Strecke wird jedoch bei einer stichhaltigen Begründung berücksichtigt. So erkennt der Fiskus zum Beispiel eine längere Wegstrecke an, wenn sie verkehrsgünstiger liegt (Finanzgericht Düsseldorf, Urteil vom 23.3.2007, 1 K 3285/06 E).

    Fährt ein Arbeitnehmer über Mittag nach Hause, so kann er nur einmal am Tag die Entfernungspauschale ansetzen. Die zusätzlichen Kosten für die Mittagsheimfahrt bleiben damit unberücksichtigt.

    Wird der tägliche Weg zur Arbeit mit der S-Bahn zurück gelegt und ist diese S-Bahn-Strecke länger als die kürzeste Straßenverbindung, dann ist der Entfernungspauschale die kürzere Straßenverbindung und nicht die längere S-Bahn-Strecke zu Grund zu legen (Finanzgericht Baden-Württemberg, Urteil vom 30.3.2009, 4 K 5374/08).

    Gesetze und Urteile (Quellen)

    § 9 Abs. 2 Satz 2 EStG

    Der Begriff »Entfernungspauschale« wird im allgemeinen Sprachgebrauch gleichbedeutend mit »Pendlerpauschale« verwendet.

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    Die Pendlerpauschale fГјr Einsteiger

    Für Pendler gibt es Geld vom Staat zurück. Oder wie war das? So ähnlich. In jedem Fall lohnt sich die Pendlerpauschale für alle, die berufstätig sind.

    Ein Pendler ist steuerrechtlich gesehen ein Arbeitnehmer, der von seiner Wohnung zu seinem Arbeitsplatz geht oder fährt. Egal wie weit die Strecke zwischen Wohnung und Arbeitsplatz ist oder ob er die Strecke zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Mofa oder Motorrad, mit Bus oder Bahn, dem eigenen Auto oder einem anderen Verkehrsmittel zurücklegt.

    Pendler sind also BerufstГ¤tige, die nicht von Zuhause aus arbeiten. Die Fahrtkosten, die jedem Pendler fГјr seinen Weg zur Arbeit entstehen, kann er steuerlich geltend machen. Ob der Arbeitnehmer dabei Vollzeit oder Teilzeit arbeitet, spielt keine Rolle.В

    Wer mit einem Auto fährt, der kann prinzipiell alle Pendlerkosten von der Steuer absetzen. Wer allerdings mit dem Fahrrad, Motorrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit pendelt, darf nicht mehr als 4.500 Euro im Jahr angeben. Weitere Details dazu erfahren Sie in unserem Artikel Fahrtkosten – das müssen Sie wissen

    So wird die Pendlerpauschale berechnet

    Die meisten Berufstätigen müssen jeden Tag mehrere Kilometer zur Arbeit fahren. Zum Beispiel Fabian, der frischgebackene Mediendesigner: Er pendelt täglich mit seinem Auto 25 Kilometer zur Arbeit hin und 25 Kilometer wieder nach Hause zurück.

    FГјr jeden Kilometer der einfachen Fahrtstrecke, also entweder der Hin- oder der RГјckfahrt, bekommt Fabian 30 Cent SteuervergГјnstigung vom Staat. Bei 220 Arbeitstagen im Jahr sieht Fabians Berechnung der Pendlerpauschale so aus:

    220 Arbeitstage x 25 Kilometer einfache Fahrt x 0,3 Euro PendlerpauschaleВ = 1.650 Euro

    Wer sich nicht sicher ist, wie oft er in einem Jahr, abzГјglich Urlaub oder Krankheit, zur Arbeit gefahren ist, kann das dank unseres Arbeitstage-Rechners mit wenigen Klicks herausfinden.

    Wie das mit der Pendlerpauschale funktioniert, zeigt Ihnen auch unser kurzes Video sehr anschaulich:

    Die Pendlerpauschale ist nicht die einzige Steuererleichterung, die einem BerufstГ¤tigen zusteht. Fabian kann,В wie alle anderen Arbeitnehmer in Deutschland, auch seine Гјbrigen WerbungskostenВ in seine SteuererklГ¤rung eintragen.В

    So wird die Pendlerpauschale erstattet

    Fabian weiß jetzt, wie viel ihm das Finanzamt für seinen Weg zur Arbeit erstattet – aber wie kommt das Geld auf sein Konto? Überhaupt nicht, Fabian bekommt seine 1.650 Euro Pendlerpauschale nicht überwiesen oder ausgezahlt. Stattdessen zieht sein Finanzamt diesen Betrag von Fabians Jahreseinnahmen ab. Nur auf den restlichen Betrag muss Fabian Steuern zahlen.

    Das klingt vielleicht nicht ganz so schГ¶n wie eine Гњberweisung, hilft Fabian aber beim Steuern sparen. Einzige Bedingung: Fabian muss seine SteuererklГ¤rung abgeben. Nur so weiГџ das Finanzamt genau, wie hoch seine Kosten sind und kann ihm die Pendlerpauschale als steuerfreien Vorteil anrechnen. Die 1.650 Euro Pendlerpauschale trГ¤gt er in der Anlage N auf Seite 2 gemeinsam mit der Adresse seiner ersten TГ¤tigkeitsstГ¤tte – also seines Arbeitsplatzes – ein. Sein Finanzbeamter wird kurz nachrechnen, ob Fabians Angaben stimmen.

    Wer jedes Jahr viel pendelt und das auch die nächsten Jahre tun wird, kann sich die Fahrten zur Arbeit als Lohnsteuerfreibetrag beim Finanzamt eintragen lassen. Dann erhalten Sie ein höheres Nettogehalt.

    Diese Ausnahmen werden vom Finanzamt anerkannt

    Grundsätzlich gilt, dass nur der kürzeste Weg von zu Hause bis zur Arbeit anerkannt wird. Aber es gibt Ausnahmen. Nehmen wir an, auf dem Weg zu Fabians Arbeitsplatz ist seit einigen Wochen eine Großbaustelle. Jeden Morgen steht der Mediendesigner auf der Autobahn im Stau. Fährt Fabian über die Landstraße, um den Stau zu vermeiden, ist das ein Umweg von gut zehn Kilometern.

    Dennoch ist er trotz Umweg schneller im Büro als über den rein rechnerisch kürzeren Weg via Autobahn. Fabian wird eine kleine Notiz in der Anlage N auf Seite 2 beifügen. Darin erklärt er dem Finanzbeamten kurz und formlos, warum er für einige Zeit einen Umweg gefahren ist und seine Pendlerpauschale deshalb höher ausfällt.

    Wann lohnt sich die Pendlerpauschale?

    Für alle, die einen langen Weg zur Arbeit haben, lohnt sich die Pendlerpauschale. Doch ab welcher Kilometerzahl profitiert der Berufstätige tatsächlich? Eine einfache Rechnung zeigt: Schon wer 220 Tage im Jahr arbeitet und 16 Kilometer von seinem Arbeitsort entfernt wohnt, kann am Jahresende allein für die Fahrtkosten zur Arbeit über 1.000 Euro in seiner Einkommensteuererklärung eintragen:

    220 Arbeitstage x 16В Kilometer einfache Fahrt x 0,3 Euro PendlerpauschaleВ = 1.056 Euro

    Damit liegt der Berufstätige über der Werbungskostenpauschale von 1.000 Euro, die jedem Arbeitnehmer automatisch zusteht. Wenn der Arbeitnehmer jetzt noch weitere berufliche Ausgaben wie Fortbildungen oder Fachbücher hat, kann er diese zusätzlich geltend machen.

    FГјr alle Arbeitnehmer, die nur 15 Kilometer oder weniger zur Arbeit fahren, heiГџt das umgekehrt aber nicht, dass sich die Pendlerpauschale fГјr sie prinzipiell nicht lohnt. Wichtig ist die HГ¶he der beruflichen Ausgaben insgesamt. Wer also zum Beispiel eine 14 Kilometer lange Strecke zur Arbeit fГ¤hrt und zusГ¤tzlich mehrere Fortbildungen im Jahr besucht, kann ebenfalls profitieren. Entscheidend ist immer die individuelle Situation. Ihre VLH-Beraterin oder Ihr VLH-Berater hilft Ihnen gerne, die vielfГ¤ltigen beruflichen Ausgaben steuerlich geltend zu machen und berГ¤t Sie, ob Sie von der Pendlerpauschale profitieren kГ¶nnen. Hier geht es zur Beratersuche.В

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    Die 10 wichtigsten Fragen zum Thema Pendlerpauschale

    Was versteht man unter Pendlerpauschale (offiziell „Entfernungspauschale“)?

    Die im deutschen Einkommensteuerrecht verankerte Pendlerpauschale kann von Steuerzahlern für ihren Weg zur Arbeit in Anspruch genommen werden. Sie ist eine Entfernungspauschale, die die Höhe des zu versteuernden Einkommens reduziert. Über sie können Arbeitnehmer eine Pauschale von 0,30 Euro pro Entfernungskilometer von der Steuer absetzen – gleichgültig, welches Verkehrmittel benutzt wird (außer Fahrten mit Taxi oder Flugzeug) oder ob ihnen tatsächlich Kosten entstanden sind.

    Wer kann die Pendlerpauschale in Anspruch nehmen?

    Alle Arbeitnehmer und Selbstständigen haben Anspruch auf die Pauschale – unabhängig vom verwendeten Verkehrsmittel (außer Taxi bzw. Flugzeug) und davon, wie hoch die realen Aufwendungen waren.

    Wie wird die Pauschale errechnet?

    Die individuelle Pendlerpauschale lässt sich errechnen, indem zunächst die Anzahl der Arbeitstage des Kalenderjahres mit der Kilometerzahl für eine einfache Fahrt vom Wohnsitz zur Arbeitsstelle multipliziert werden. Das Ergebnis wird mit 30 Cent multipliziert, und das Resultat ist Ihre persönliche Pendlerpauschale. Diese Summe wird vom Finanzamt von den gesamten Jahreseinnahmen abgezogen. Für die verbleibende Summe werden Steuern erhoben. Die Pendlerpauschale kann nur für Tage angesetzt werden, an denen die Arbeitsstelle tatsächlich aufgesucht wurde. Außerdem kann sie pro Arbeitstag nur einmal und nur für die einfache Wegstrecke zur Arbeit berechnet werden, selbst wenn mehere Fahrten stattfanden. Nur volle, nicht angefangene Kilometer werden berücksichtigt, und die pro Kalenderjahr geltende Höchstgrenze beläuft sich auf 4.500 Euro. Pro Kalenderjahr akzeptiert das Finanzamt im Schnitt 220 – 230 Fahrten für eine 5-Tage-Woche und 260 – 280 Fahrten für eine 6-Tage-Woche.

    Welche Rolle spielt die „maßgebliche Wohnung“?

    Als maßgebliche Wohnung, von der aus die Fahrten zur Arbeitsstelle stattfinden, wird der „Mittelpunkt der Lebensinteressen“ angesehen. Dies ist der Wohnsitz, der von dem Arbeitnehmer vorwiegend genutzt wird. Das kann auch, falls zwei Wohnsitze verhanden sind, die weiter entfernt liegende Wohnung sein, wenn diese als Lebensmittelpunkt gilt.

    Wieviele Fahrten am Tag darf man berechnen?

    Pro Arbeitstag kann ein Berufstätiger nur eine einfache Wegstrecke berechnen, selbst bei Schichtarbeit oder wenn er z. B. mittags nach Hause fährt und anschließend wieder zurück zur Arbeitsstelle.

    Was beinhaltet die Regel der kürzesten Straßenverbindung?

    Grundsätzlich berücksichtigt das Finanzamt bei der Pendlerpauschale nur die kürzeste Fahrtstrecke vom Wohnsitz zur Arbeitsstelle. Allerdings haben Sie die Möglichkeit, eine alternative längere Straßenverbindung anzugeben, wenn diese erwiesenermaßen verkehrgünstiger ist und von Ihnen regelmäßig gefahren wird. Verkehrgünstig bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Sie Ihre Arbeitsstelle trotz gelegentlicher Verkehrsstörungen in der Regel zeitsparender und pünktlicher erreichen.

    Weitere Online-Rechner

    Für welche Verkehrsmittel gilt die Pauschale?

    Die Pendlerpauschale kann unabhängig vom benutzten Verkehrmittel beansprucht werden. Einzige Ausnahme sind Taxi und Flugzeug – ansonsten spielt es keine Rolle, ob Sie öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad, Moped, Motorrad, Motorroller oder ein Boot benutzen oder ob Sie zu Fuß zur Arbeit gehen. Auch bei der Mischform Park & Ride gilt, zunächst die kürzeste Straßenverbindung zu errechnen. Anschließend wird angegeben, für welche Teilstrecken Sie welches Verkehrmittel benutzt haben. Bei Flügen werden die tatsächlich angefallenen Fahrtkosten berechnet. Wenn Sie allerdings Ihren eigenen Wagen oder ein Ihnen überlassenes Fahrzeug für die Fahrt zur Arbeit benutzen, können Sie die Kilometerpauschale voll und ohne die Höchstgrenze von 4500 Euro ansetzen.

    Wie werden die Fahrtkosten berechnet?

    Die Kosten für die Fahrten zur Arbeit stellen einen Teil der Berufsausgaben dar, die steuerlich absetzbar sind. Für jeden Kilometer der einfachen Strecke zwischen Wohnsitz und Arbeitsstätte können Berufstätige 30 Cent über die Pendlerpauschale von der Steuer absetzen. Das bedeutet, dass ein Arbeitnehmer bei 220 Arbeitstagen, an denen er jeweils 16 Kilometer zur Arbeitsstätte zurücklegt, am Ende des Kalenderjahres mehr als 1000 Euro absetzen kann.

    Beispiel: 220 (Arbeitstage) x 16 (km einfache Fahrt) x 0,3 (Pendlerpauschale) = 1.056 Euro.

    Wo und wie trage ich die Pendlerpauschale in meine Steuererklärung ein?

    Die Ausgaben für Fahrten zur Arbeitsstätte werden in der Anlage N der Steuererklärung eingetragen, ab Zeile 31. Nur die einfache Strecke kann geltend gemacht werden, und pro Kalenderjahr wird ein Höchstbetrag von 4500 Euro berücksichtigt. Wenn Sie beim Finanzamt beantragen, die Entfernungskilometer auf Ihrer Lohnsteuerkarte eintragen zu lassen, vermeiden Sie, monatlich mehr Vorab-Steuern als nötig zu zahlen.

    Wie kann eine Fahrgemeinschaft die Pendlerpauschale abrechnen?

    Bei Fahrgemeinschaften gilt, dass jeder mitfahrende Arbeitskollege entsprechend der für ihn geltenden Entfernungsstrecke die Pauschale absetzen kann. Dabei gilt für Arbeitstage, an denen man mitfährt, der absetzbare Höchstbetrag von 4500 Euro. An den Tagen, an denen Sie Ihr eigenes Fahrzeug benutzen, können Sie die Kilometerpauschale voll und unbegrenzt ansetzen. Wege, um Mitfahrer abzuholen, dürfen nicht mitberechnet werden.

    Источники: http://www.steuertipps.de/lexikon/e/entfernungspauschale, http://www.vlh.de/arbeiten-pendeln/pendeln/die-pendlerpauschale-fuer-einsteiger.html, http://www.smart-rechner.de/pendlerpauschale/

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