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    Die wichtigsten Pauschalen für Ihre Steuer

    Ohne Ausgaben die Steuer mindern!

    Ausgaben in der Steuererklärung ansetzen, die man gar nicht hatte? Das klingt illegal! Ist jedoch absolut legitim. Denn auch ohne viel Papierkram können Sie mit einigen Tricks im Hinterkopf Steuern sparen. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Pauschalen für Ihre Steuererklärung.

    Lohnt sich die Zettelwirtschaft überhaupt?

    Es ist wieder soweit: Einmal im Jahr werden alle Schubladen und Schränke nervös durchforstet. Das Ziel: Verwertbare Belege und Quittungen für die Steuererklärung finden. Doch oft ist die Mühe umsonst. Denn der Gesetzgeber zieht für viele Kosten Pauschalen ab – ob mit oder ohne zerknüllter Rechnung. Wir zeigen Ihnen, bei welchen Ausgaben Sie gar nicht anfangen müssen zu suchen.

    Arbeitnehmer-Pauschbetrag: 1.000 Euro

    Fachliteratur, Porto, eine neue Schreibtischlampe. Und was noch? Nicht jeder hat viele Ausgaben für seinen Arbeitsplatz – zum Glück! Auch denjenigen ohne große Kosten gesteht der Fiskus den Arbeitnehmerpauschbetrag zu – immerhin 1.000 Euro pro Jahr.

    Dieser wird als Werbungskosten direkt von Ihrem Arbeitslohn abgezogen. Es sei denn, Sie weisen höhere Ausgaben nach- dann mindert der höhere Betrag Ihre Steuer. Beantragen müssen Sie die 1.000 Euro-Pauschale nicht – diese verrechnet der Fiskus automatisch.

    Pendlerpauschale: 30 Cent je Kilometer

    Bei der Pendlerpauschale werden je Entfernungskilometer zwischen Ihrer Wohnung und dem Arbeitsplatz 30 Cent berechnet. Dabei wird aber nur die kürzeste Straßenverbindung berücksichtigt – Hin- und Rückweg bleiben außen vor.

    Längere Strecken können Sie wegen verkehrsgünstigerer Gründe belegen – im Einzelfall muss Ihr Sachbearbeiter darüber entscheiden.

    Positiv: Sie können die Pauschale in Anspruch nehmen, egal mit welchem Verkehrsmittel Sie zur Arbeit gekommen sind. Sprich: Ob mit dem Rad, Bus und Bahn oder gar zu Fuß werden Ihnen 30 Cent je Kilometer berechnet. Selbst wenn Sie mit weiteren vier Mann eine Fahrgemeinschaft hatten.

    Arbeitsmittel: 110 Euro

    Hier einen Kugelschreiber mitgenommen, dort einen Zollstock bezahlt. Die Pauschale für Arbeitsmittel können Sie mit 110 Euro pro Jahr bei den Werbungskosten in der Anlage N, Zeile 41 ansetzen – egal, ob Sie tatsächlich für Ihren Beruf private Ausgaben hatten.

    Kontoführungsgebühr: 16 Euro

    Das monatliche Gehalt bar auf die Hand? Heutzutage unvorstellbar! Da Arbeitnehmer ein Girokonto für die Überweisung des Gehaltes benötigen, akzeptiert der Fiskus pauschal 16 Euro Kontoführungsgebühr im Jahr. Diese werden als Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit abgezogen.

    Auch höhere tatsächliche Gebühren können Sie absetzen. Doch die Gebühren müssen entweder durch die Gutschrift der Gehaltsüberweisung entstanden sein – oder durch die Abbuchung beruflich veranlasster Ausgaben wie Arbeitsmittel. Tragen Sie die Pauschale in der Anlage N, Zeile 46 ein.

    Bewerbungskosten: bis zu 8,50 Euro

    Bewerbungsstress kennt wohl jeder. Da vergisst man leicht mal, Quittungen über Briefmarken und Umschläge aufzuheben. Kein Problem bei Vater Staat! Pro Bewerbung mit Bewerbungsmappe können Sie pauschal 8,50 Euro ansetzen. Haben Sie sich ohne Mappe z.B. per E-Mail oder Initiativbewerbung um einen Job bemüht, können Sie 2,50 Euro je Bewerbung als Werbungskosten abziehen. Tragen Sie die Pauschale in der Anlage N, Zeile 46 ein.

    Arbeitskleidung: 110 Euro

    Sie haben sich Berufskleidung gekauft, finden aber den Kassenzettel nicht mehr? Dann können Sie 110 Euro Pauschale ansetzen – pro Jahr (aber nicht pro Kleidungsstück!).

    Voraussetzung: Es muss sich um typische Berufskleidung für Ihre Tätigkeit handeln – zum Beispiel Labormäntel, Ärztekittel, Amtstrachten oder Uniformen. Einzutragen ist die Pauschale in der Anlage N, Zeile 41.

    Reinigung der Arbeitskleidung: Rechnen ist angesagt!

    Sie tragen während Ihrer Arbeit typische Berufskleidung? Falls Sie diese nicht regelmäßig in die Reinigung geben, wird es nun ein bisschen komplizierter mit der Rechnerei: Je nach Waschprogramm und Trocknerart können Sie sich pro Kilo Wäsche folgende Sätze ansetzen – pro Waschgang wohlgemerkt.

    Bitte um Erklärung zu den unten benannten Punkt. Gibt es die Verplflegungsmehraufwendung von 12,.EUR nicht esrt ab 8,01 Stunden. Bis gegnau 8STunden bekommt mann nichts. ( Laut Reisekostengesetz 2014. oder ist das anders?

    Verpflegungsmehraufwendungen: bis zu 24 Euro,8 bis 24 Stunden Abwesenheit (bzw. An- oder Abreisetage) 12 Euro

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    Pauschalen: Das können Steuerzahler bequem ohne Belege von der Steuer absetzen

    Praktische Pauschalen : Das können Steuerzahler bequem ohne Belege absetzen

    Von Clemens Helf

    Die Pendlerpauschale ist vielen Steuerzahlern bekannt. Aber auch für berufliche Reisekosten oder berufsbedingte Umzüge können Pauschalen in der Steuererklärung angesetzt werden.

    Arbeitnehmer zahlen ihre Einkommensteuer jeden Monat, wenn die Lohnsteuer durch den Arbeitgeber abgeführt wird. Sofern sie keine anderen Einkünfte haben und ihre Lohnsteuer anhand der Steuerklassen I oder IV (ohne Faktor) berechnet wird , sind sie in der Regel auch nicht verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben.

    Aber: Die Abgabe einer Erklärung kann sich für viele Arbeitnehmer finanziell lohnen, wenn sie hohe Werbungskosten haben. Diese werden in der Anlage N der Steuererklärung angesetzt und mindern das zu versteuernde Einkommen. Je höher die Werbungskosten sind, desto mehr Geld gibt es vom Fiskus zurück.

    Für Arbeitnehmer ist die Anlage N der Steuererklärung besonders wichtig. Hier werden zum Beispiel die Werbungskosten eingetragen.

    Sofern Steuerzahler nicht verpflichtet sind, eine Steuererklärung abzugeben, können sie derzeit noch die Erklärungen der Jahre 2012 bis 2015 abgeben. Für die Steuererklärung 2012 ist jedoch der 31. Dezember 2016 der letztmögliche Abgabetermin.

    Erwarten Arbeitnehmer also für das Jahr 2012 eine Steuererstattung, sollten sie sich jetzt beeilen. Sonst entgeht ihnen nicht nur ihre Steuererstattung. Auch die Verzinsung der Steuererstattung von 0,5 Prozent für jeden vollen Monat ab dem 1. April 2014 geht verloren.

    Tipp: Steuerpflichtige müssen nicht alle Werbungskosten in der Anlage N mit Beleg nachweisen. An einigen Stellen dürfen sie Pauschalen ohne Einzelnachweis ansetzen – so wird das Ganze vereinfacht. In vielen Fällen ist der Ansatz der Pauschalen sogar finanziell vorteilhafter, als die tatsächlichen Kosten anzusetzen.

    Die Pauschalen im Überblick:

    Für jeden Entfernungskilometer von der Wohnung zum Arbeitsplatz (Erste Tätigkeitsstätte) gestattet das Finanzamt einen Ansatz von 30 Cent pro Kilometer pro Arbeitstag. Hier werden also nicht die durch Hin- und Rückfahrt tatsächlich gefahrenen Kilometer akzeptiert, sondern nur jeweils nur eine Strecke pro Tag.

    Bei einer 5-Tage-Woche werden in der Regel 230 Arbeitstage akzeptiert. Bei Lehrern werden meistens 192 Fahrten ohne Nachweis anerkannt.

    Das ist der Autor

    Clemens Helf ist selbständiger Steuerberater und hat Büros in den Städten Köln und Andernach. Seine Kanzlei betreut Unternehmen, Freiberufler und Privatpersonen in allen steuerrechtlichen Angelegenheiten. Mehr über Clemens Helf: www.steuerberater-helf.de

    Haben Sie neben den Fahrten zu Ihrer ersten Tätigkeitsstätte weitere berufliche Fahrten zu anderen Zielorten mit Ihrem privaten Kraftfahrzeug gemacht, können Sie diese ebenfalls ansetzen.

    Hier akzeptiert das Finanzamt 30 Cent Kosten pro tatsächlich gefahrenem Kilometer, also sowohl Hin- als auch Rückfahrt, allerdings nur, wenn Sie die Fahrtkosten auch tatsächlich selbst getragen haben. Fahrtkosten, die Ihr Arbeitgeber Ihnen bereits steuerfrei erstattet hat, können Sie nicht mehr ansetzen.

    Haben Sie Reisekosten anzusetzen, sollten Sie Ihrer Steuererklärung eine einfache und übersichtliche Aufstellung der relevanten Fahrten beilegen.

    Für Arbeitsmittel kann man eine Pauschale von 110 Euro pro Jahr ansetzen. Darunter fallen Büromaterial, Werkzeug, Berufsbekleidung, Büromöbel, PC, Fachliteratur.

    Falls die tatsächlichen Kosten für Arbeitsmittel höher sind, sollte man diese anhand von Belegen nachweisen und angeben. Die Pauschale kann dann natürlich nicht mehr abgezogen werden.

    Für die Kosten der Kontoführung können ohne Nachweis 16 Euro angesetzt werden.

    Umzug, Berufsbekleidung, Bewerbungskosten – was Sie sonst noch absetzen können, lesen Sie auf der nächsten Seite.

    Pauschalen: Das können Steuerzahler bequem ohne Belege von der Steuer absetzen

    Praktische Pauschalen : Das können Steuerzahler bequem ohne Belege absetzen

    Von Clemens Helf

    Die Pendlerpauschale ist vielen Steuerzahlern bekannt. Aber auch für berufliche Reisekosten oder berufsbedingte Umzüge können Pauschalen in der Steuererklärung angesetzt werden.

    Arbeitnehmer zahlen ihre Einkommensteuer jeden Monat, wenn die Lohnsteuer durch den Arbeitgeber abgeführt wird. Sofern sie keine anderen Einkünfte haben und ihre Lohnsteuer anhand der Steuerklassen I oder IV (ohne Faktor) berechnet wird , sind sie in der Regel auch nicht verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben.

    Aber: Die Abgabe einer Erklärung kann sich für viele Arbeitnehmer finanziell lohnen, wenn sie hohe Werbungskosten haben. Diese werden in der Anlage N der Steuererklärung angesetzt und mindern das zu versteuernde Einkommen. Je höher die Werbungskosten sind, desto mehr Geld gibt es vom Fiskus zurück.

    Für Arbeitnehmer ist die Anlage N der Steuererklärung besonders wichtig. Hier werden zum Beispiel die Werbungskosten eingetragen.

    Sofern Steuerzahler nicht verpflichtet sind, eine Steuererklärung abzugeben, können sie derzeit noch die Erklärungen der Jahre 2012 bis 2015 abgeben. Für die Steuererklärung 2012 ist jedoch der 31. Dezember 2016 der letztmögliche Abgabetermin.

    Erwarten Arbeitnehmer also für das Jahr 2012 eine Steuererstattung, sollten sie sich jetzt beeilen. Sonst entgeht ihnen nicht nur ihre Steuererstattung. Auch die Verzinsung der Steuererstattung von 0,5 Prozent für jeden vollen Monat ab dem 1. April 2014 geht verloren.

    Tipp: Steuerpflichtige müssen nicht alle Werbungskosten in der Anlage N mit Beleg nachweisen. An einigen Stellen dürfen sie Pauschalen ohne Einzelnachweis ansetzen – so wird das Ganze vereinfacht. In vielen Fällen ist der Ansatz der Pauschalen sogar finanziell vorteilhafter, als die tatsächlichen Kosten anzusetzen.

    Die Pauschalen im Überblick:

    Für jeden Entfernungskilometer von der Wohnung zum Arbeitsplatz (Erste Tätigkeitsstätte) gestattet das Finanzamt einen Ansatz von 30 Cent pro Kilometer pro Arbeitstag. Hier werden also nicht die durch Hin- und Rückfahrt tatsächlich gefahrenen Kilometer akzeptiert, sondern nur jeweils nur eine Strecke pro Tag.

    Bei einer 5-Tage-Woche werden in der Regel 230 Arbeitstage akzeptiert. Bei Lehrern werden meistens 192 Fahrten ohne Nachweis anerkannt.

    Das ist der Autor

    Clemens Helf ist selbständiger Steuerberater und hat Büros in den Städten Köln und Andernach. Seine Kanzlei betreut Unternehmen, Freiberufler und Privatpersonen in allen steuerrechtlichen Angelegenheiten. Mehr über Clemens Helf: www.steuerberater-helf.de

    Haben Sie neben den Fahrten zu Ihrer ersten Tätigkeitsstätte weitere berufliche Fahrten zu anderen Zielorten mit Ihrem privaten Kraftfahrzeug gemacht, können Sie diese ebenfalls ansetzen.

    Hier akzeptiert das Finanzamt 30 Cent Kosten pro tatsächlich gefahrenem Kilometer, also sowohl Hin- als auch Rückfahrt, allerdings nur, wenn Sie die Fahrtkosten auch tatsächlich selbst getragen haben. Fahrtkosten, die Ihr Arbeitgeber Ihnen bereits steuerfrei erstattet hat, können Sie nicht mehr ansetzen.

    Haben Sie Reisekosten anzusetzen, sollten Sie Ihrer Steuererklärung eine einfache und übersichtliche Aufstellung der relevanten Fahrten beilegen.

    Für Arbeitsmittel kann man eine Pauschale von 110 Euro pro Jahr ansetzen. Darunter fallen Büromaterial, Werkzeug, Berufsbekleidung, Büromöbel, PC, Fachliteratur.

    Falls die tatsächlichen Kosten für Arbeitsmittel höher sind, sollte man diese anhand von Belegen nachweisen und angeben. Die Pauschale kann dann natürlich nicht mehr abgezogen werden.

    Für die Kosten der Kontoführung können ohne Nachweis 16 Euro angesetzt werden.

    Umzug, Berufsbekleidung, Bewerbungskosten – was Sie sonst noch absetzen können, lesen Sie auf der nächsten Seite.

    Источники: http://www.buhl.de/steuernsparen/die-wichtigsten-pauschalen-fuer-ihre-steuer/, http://mobil.mz-web.de/wirtschaft/finanzen/geld/das-koennen-steuerzahler-bequem-ohne-belege-absetzen-sote-23339892, http://mobil.berliner-zeitung.de/ratgeber/geld/das-koennen-steuerzahler-bequem-ohne-belege-absetzen-sote-23339892

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