Rente steuererklärung

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    Rentenbesteuerung

    Als Rentner steuerfrei im Alter leben – von wegen

    • Zuletzt aktualisiert: 24. November 2017
    • Von: Udo Reuß

    Das Wichtigste in Kürze

    • Rund 4,4 Millionen der mehr als 20 Millionen Rentner in Deutschland sind bereits heute einkommensteuerpflichtig. Allein die Rentenerhöhung im Juli 2017 führt vermutlich dazu, dass rund weitere 120.000 steuerpflichtig werden, zirka 40.000 für das Jahr 2017 und 80.000 für 2018.
    • Die Zahl der steuerpflichtigen Rentner steigt kontinuierlich. Das liegt daran, dass für jeden neuen Rentnerjahrgang ein immer höherer Anteil der gesetzlichen Rente zu versteuern ist. Der so ermittelte Freibetrag ist fix; jede Rentenerhöhung muss der Rentner daher voll versteuern.
    • Die Renten werden unterschieden nach Basisversorgung, steuerlich geförderten Altersvorsorgeverträgen und sonstiger privater Altersvorsorge. Für jede Kategorie gibt es eine andere Besteuerungssystematik.
    • Das Finanzamt erhält von den auszahlenden Stellen Rentenbezugsmitteilungen und erfährt daher, welche Renten diese überwiesen haben.

    So gehen Sie vor

    • Falls Sie nur die Rente als einzige Einkünfte beziehen, müssen Sie als Lediger grundsätzlich eine Steuererklärung abgeben, wenn Sie mindestens 8.922 Euro Rente im Jahr einnehmen (8.820 Euro als Grundfreibetrag 2017 plus 102 Euro Werbungskostenpauschale).
    • Die verschiedenen Rentenbezüge gehören in die Anlage R, Pensionen hingegen als Versorgungsbezüge in die Anlage N der Einkommensteuererklärung.
    • Das zu versteuernde Einkommen lässt sich reduzieren um Werbungskosten, Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen, Handwerkerleistungen, haushaltsnahe Dienstleistungen, den Altersentlastungsbetrag, einen Hinterbliebenen-Pauschbetrag oder einen Pauschbetrag für Behinderte.
    • Eine Tabelle in diesem Ratgeber gibt Ihnen Orientierung, ab welcher Bruttorente Sie mit einer Steuerbelastung rechnen müssen.

    Unser Tipp: Bleiben Sie zu wichtigen Steuerfragen immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Es könnte so schön sein: Ein Leben lang hat man gearbeitet und in die Rentenkasse sowie die private Altersvorsorge eingezahlt – und im Alter genießt man einfach das Geld, das nun in umgekehrte Richtung fließt. Doch weit gefehlt: Auch Renten sind steuerpflichtig, und zwar als sonstige Einkünfte. Das ist vielen Ruheständlern nicht bewusst.

    Allerdings unterliegt bei den Altersrenten nur ein bestimmter Teil der Steuerpflicht. Wie hoch dieser ist, hängt davon ab, wann jemand erstmals eine Rente bezogen hat. Von den mehr als 20 Millionen Rentnern in Deutschland müssen nach Angaben des Bundesfinanzministeriums derzeit zirka 4,4 Millionen tatsächlich Steuern zahlen. Diese Zahl steigt mit jeder Rentenerhöhung und jedem neuen Rentnerjahrgang.

    Am 1. Juli 2017 stieg die Rente in Westdeutschland um 1,9 Prozent, im Osten sogar um 3,59 Prozent. Das führt dazu, dass vermutlich deshalb rund 40.000 Rentner im Jahr 2017 und weitere 80.000 ein Jahr später neu in die Steuerpflicht rutschen, schätzt das Bundesfinanzministerium.

    Nachgelagerte Besteuerung und Übergangsphase

    2005 hat der Gesetzgeber für Renten die nachgelagerte Besteuerung eingeführt. Bis 2040 gibt es eine Übergangsphase, in der nur ein Teil der Rente zu versteuern und im Gegenzug ein immer höherer Anteil der geleisteten Rentenversicherungsbeiträge als Vorsorgeaufwendungen steuerlich abzugsfähig ist. Dieser Prozentsatz steigt jedes Jahr für Neurentner.

    Wer schon Rentner ist, für den bleibt der steuerfreie Teil in Euro konstant. Mit jeder Rentenerhöhung nimmt die steuerpflichtige Rente zu. Auch deshalb wächst die Zahl der steuerpflichtigen Rentner.

    Wann die gesetzliche Rente zu versteuern ist

    Die Wahrscheinlichkeit, dass Rentner steuerpflichtige Einkünfte beziehen, steigt kontinuierlich. Die Standardrente für das Jahr 2015 lag in Westdeutschland bei 15.611 Euro, in Ostdeutschland bei 14.429 Euro. Ein lediger Rentner, der 2017 erstmals Rente bezieht, keine weiteren Einkünfte hat und in die gesetzliche Krankenversicherung einen eigenen Beitrag von 8,4 Prozent gezahlt hat, muss bei einer Brutto-Jahresrente von mehr als 14.208 Euro davon ausgehen, dass er darauf Steuern zu zahlen hat. Diese Zahlen hat der Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine ermittelt.

    In der folgenden Tabelle können Sie anhand des Rentenbeginns und der Rentenhöhe ablesen, ob Sie Ihre Rente versteuern müssen, falls Sie ausschließlich gesetzliche Rentenbezüge haben. Die Zahlen stellen die Bruttorente dar, das heißt, die Einnahmen aus der gesetzlichen Rentenversicherung inklusive 8,4 Prozent Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung und 2,55 Prozent Pflegeversicherung. Sie gelten für einen ledigen Steuerpflichtigen. Als Monatsrente sind die seit Juli 2017 erhöhten Rentenzahlungen zu verstehen. Für Ehepaare, die sich zusammen veranlagen lassen, gelten die doppelten Beträge.

    Überschreiten Sie diese in der Tabelle dargestellten Beträge im Jahr 2017 nicht, haben Sie keine Steuernachzahlung zu befürchten. Liegen Sie hingegen deutlich darüber, sollten Sie zügig prüfen, ob Sie für die Vorjahre Steuererklärungen nachreichen müssen. Dies sollten Sie möglichst schnell erledigen. Schließlich verlangen Finanzämter 15 Monate nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Steuer entstanden ist, für jeden Verspätungsmonat 0,5 Prozent Zinsen – also 6 Prozent im Jahr.

    Steuerfreie Bruttorente 2017

    Quelle: Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine e.V. (Stand: 25. Juli 2017)

    Die Steuerpflicht greift demnach bei vielen Neurentnern, die etwas unterhalb der Standardrente liegen. Doch viele Ruheständler können diverse Beträge steuerlich absetzen. Daher lohnt es sich, jeden Einzelfall für sich zu prüfen – und so mancher Rentner muss nach Abgabe einer Steuererklärung doch keine Steuern zahlen.

    Tipp: Mit dem Alterseinkünfte-Rechner des Bayerischen Landesamts für Steuern können Rentner kostenlos kalkulieren, wie hoch eine mögliche Einkommensteuer ausfällt.

    Wann Rentner eine Steuererklärung abgeben müssen

    Die meisten Rentner bekommen zu wenig Geld, als dass sie Steuern zahlen müssten. Bei Überschreiten einiger Grenzen sind jedoch auch Bezieher von Ruhegeld verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben. Für 2016 liegt der Grundfreibetrag bei 8.652 Euro, 2017 bei 8.820 Euro. Die Werbungskostenpauschale für Rentner in Höhe von 102 Euro kann addiert werden. Das heißt: 2017 bleiben Renteneinkünfte von bis zu 8.922 Euro im Jahr auf jeden Fall steuerfrei. Bei Zusammenveranlagten verdoppelt sich dieser Betrag.

    Wenn Sie höhere Werbungskosten haben, können Sie Aufwendungen geltend machen, falls Sie diese belegen können. Haben Sie als Rentner-Ehepaar gemeinsam einen Gesamtbetrag der Einkünfte von mehr als 17.304 Euro, dann müssen Sie grundsätzlich bis zum 31. Mai 2017 eine Steuererklärung für das Jahr 2016 abgegeben haben.

    Kommen Nebeneinkünfte – etwa Vermietungs- oder Kapitaleinnahmen – hinzu, zählen diese natürlich dazu. Auch wenn einer der zusammenveranlagten Partner Lohn bezieht oder andere Einkünfte hat, können Sie zur Abgabe verpflichtet sein. Im Ratgeber Pflicht zur Einkommensteuererklärung haben wir die allgemeinen Grundsätze zusammengefasst.

    Finanzamt erfährt von Rentenzahlungen automatisch

    Die Träger der Rentenversicherungen und auch die privaten Versicherer teilen der Finanzverwaltung in sogenannten Rentenbezugsmitteilungen mit, welche Renten sie im Jahr überwiesen haben (§ 22a Einkommensteuergesetz). Folglich fordern Finanzämter manche Rentner gezielt dazu auf, eine Steuererklärung abzugeben. Wer sich als Steuerpflichtiger bei Elster online für die vorausgefüllte Steuererklärung registrieren lässt, der erhält automatisch auch die gemeldeten Rentenzahlungen als Daten übermittelt.

    Vor diesem Hintergrund konnten die Finanzämter in Mecklenburg-Vorpommern im Mai 2017 ein Pilotprojekt starten: die Amtsveranlagung von Rentnern. Damit ist gemeint, dass Rentenbezieher nur einen einseitigen Vordruck unterschreiben brauchen. Sie müssen keine Steuererklärung erstellen, wenn sie bis auf ihre Renteneinkünfte allenfalls einen Minijob mit maximal 450 Euro monatlichen Einnahmen hatten und Kapitaleinkünfte bereits über die Abgeltungssteuer versteuert haben oder unterhalb des Sparerpauschbetrags von 801 Euro je Person blieben. Das Finanzamt erstellt dann auf unbürokratische Art und Weise einen Steuerbescheid. Elektronisch gemeldete Daten wie die bezahlten Beiträge an die Kranken- und Pflegeversicherung berücksichtigt es als Sonderausgaben. Stellt es fest, dass ein Rentner Steuern zahlen muss, dann muss er diese dementsprechend entrichten.

    Steuererklärung kann sich dennoch lohnen

    Das Finanzamt kann nur elektronisch gemeldete Daten für die Amtsveranlagung nutzen. Spendete beispielsweise der Rentner an eine gemeinnützige Organisation und wurde diese Spende nicht elektronisch gemeldet, dann kann das Finanzamt davon nichts wissen. Folglich wird sie auch nicht als Sonderausgabe berücksichtigt. Fielen Handwerkerkosten, haushaltsnahe Dienstleistungen und Krankheitskosten als außergewöhnliche Belastungen an, dann sollte der Rentner selbst eine Steuererklärung anfertigen und diese Kosten darin angeben. Oft braucht er dann doch keine Einkommensteuer zahlen.

    Steuerpflichtige Rentner müssen die Anlage R ausfüllen

    Ihre Rentenbezüge müssen Sie in der Einkommensteuererklärung in die Anlage R eintragen. Anders ist es bei Pensionen. Diese gelten als Versorgungsbezüge aus dem früheren Dienstverhältnis und gehören in die Anlage N. Für Pensionen gibt es einen Versorgungsfreibetrag samt Zuschlag zum selbigen, sodass ein Teil steuerfrei bleibt.

    Damit Sie in Anlage R die verschiedenen Renten in die richtige Zeile eintragen können, müssen Sie die Systematik der Rentenarten kennen. Der Gesetzgeber teilt diese in drei Kategorien ein: Basisversorgung, steuerlich geförderte Altersvorsorgeverträge und sonstige private Altersvorsorge – mit jeweils anderen steuerlichen Konsequenzen. Geregelt ist dies im schwer verständlich formulierten Paragraf 22 Einkommensteuergesetz.

    Rente von Unfallversicherung

    Steuerfrei ist die Rente, die aufgrund eines Arbeitsunfalls von der gesetzlichen Unfallversicherung bezahlt wird. Das gilt auch für Leistungen aus der Kranken- und Pflegeversicherung sowie für Sachleistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

    Basisversorgung

    Bei den Leistungen aus der Basisversorgung handelt es sich um dauerhafte, wiederkehrende Zahlungen, meist im monatlichen Turnus – ob als Alters-, Erwerbsminderungs- oder Hinterbliebenenrente. Als Basisversorgung gelten auch Teilrenten oder eine Rentenzahlung, die als einmalige Leistung ausgezahlt wird.

    Im Einzelnen handelt es sich um Leibrenten und andere Leistungen aus

    Für diese Renten greift die nachgelagerte Besteuerung, die schrittweise bis 2040 umgesetzt wird (siehe Tabelle unten). So gilt für Rentner, die erstmals 2017 eine Altersrente erhalten, dauerhaft ein Besteuerungsanteil von 74 Prozent. Das heißt, 26 Prozent der Renten sind steuerfrei. Dieser Anteil sinkt für jüngere Rentnerjahrgänge, sodass bei einem Rentenbeginn beispielsweise 2018 nur noch 24 Prozent steuerfrei sind. Der steuerfreie Teil der Rente wird als konstanter Betrag in Euro ermittelt und für die Folgejahre als individueller Rentenfreibetrag festgeschrieben. Alles, was drüber liegt, muss der Rentner dann versteuern.

    Anteil der Besteuerung nimmt zu

    Quelle: § 22 Einkommensteuergesetz

    Einzutragen sind diese Renten und anderen Leistungen im oberen Teil der ersten Seite der Anlage R. Die meisten Rentner erhalten auf ihr Konto nicht die vollständige Rente überwiesen. Die Rentenversicherungsträger ziehen vorher die Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung ab. Als Rentner müssen Sie in der Steuererklärung die komplette Jahresrente (Bruttorente) angeben, nicht die Summe der monatlich ausgezahlten Beträge.

    Öffnungsklausel

    Die Übergangsregelung bis 2040 soll dafür sorgen, dass geleistete Beiträge möglichst kein zweites Mal besteuert werden. Für spezielle Fälle hat der Gesetzgeber eine Öffnungsklausel geschaffen. Diese betrifft vor allem Bezieher von berufsständischen Versorgungseinrichtungen. Haben Sie vor Ihrer Rente bis Ende 2004 mindestens zehn Jahre lang Beiträge oberhalb des Höchstbeitrags zur gesetzlichen Rentenversicherung eingezahlt, können Sie für die auf diesen Beiträgen beruhenden Renten eine günstigere Besteuerung mit dem Ertragsanteil wählen. Dazu müssen Sie in der Anlage R ab Zeile 11 entsprechende Angaben machen.

    Steuerlich geförderte Altersvorsorge

    Auf die zweite Seite der Anlage R gehören die Renten aus der zweiten Kategorie. Dazu zählen alle Leistungen, die auf steuerlich geförderten Beiträgen beruhen – wie die Riester-Rente und Leistungen aus einer betrieblichen Altersvorsorge (Pensionskasse, Pensionsfonds und Direktversicherung).

    In aller Regel basieren diese Leistungen auf Beiträgen, die entweder durch Zulagen, den Sonderausgabenabzug oder durch Steuerfreistellung privilegiert wurden. Dafür gilt grundsätzlich die volle Einkommensteuer, soweit diese Leistungen auf steuerfreien oder geförderten Beiträgen beruhen. Trifft dies nur teilweise zu, dann sind diese auch nur anteilig zu versteuern.

    Sonstige Leibrenten

    In die dritte Gruppe der sonstigen Leibrenten fallen Renten aus privaten Rentenversicherungsverträgen, die vor dem 1. Januar 2005 abgeschlossen wurden (Altverträge). Außerdem zählen nach dem 1. Januar 2005 abgeschlossene Verträge dazu, die eine Teilkapitalisierung beziehungsweise eine Einmalauszahlung oder einen Rentenbeginn vor Vollendung des 60. Lebensjahrs vorsehen. Wurde der Vertrag 2012 oder später abgeschlossen, gilt das 62. Lebensjahr.

    Im Wesentlichen handelt es sich in dieser Kategorie um private Rentenversicherungen und Zusatzversorgungsrenten für ehemalige Mitarbeiter im öffentlichen Dienst. Solche sonstigen Leibrenten sind im unteren Teil von Seite 1 der Anlage R einzutragen.

    Zu versteuern ist nur der Ertragsanteil einer solchen Rente. Dabei unterscheidet sich der Ertragsanteil bei Leibrenten und bei abgekürzten Leibrenten. Bei letzteren handelt es sich um befristete Renten beziehungsweise solche, die mit dem Todeszeitpunkt erlöschen. Beispiele sind

    • private selbstständige Erwerbsminderungsrenten, die nur bis zum 65. Lebensjahr gezahlt werden (Berufsunfähigkeitsrenten) und
    • Waisenrenten aus privaten Versicherungen, die die Voraussetzungen der Basisversorgung nicht erfüllen.

    Die Besteuerung von abgekürzten Leibrenten hängt von der voraussichtlichen Laufzeit ab (§ 55 der Einkommensteuer-Durchführungsverordnung). Bei Leibrenten ist der Ertragsanteil abhängig vom Alter des Beziehers bei Rentenbeginn. So liegt dieser bei einem 65-jährigen Leibrentenempfänger bei 18 Prozent.

    Altersteilzeit-Leistungen sind begrenzt steuerfrei

    Zahlt der Arbeitgeber für den gleitenden Übergang in den Ruhestand Aufstockungsbeträge und zusätzliche Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, sind diese begrenzt steuerfrei. Allerdings gelten diese als Lohnersatzleistung und unterliegen damit dem Progressionsvorbehalt – sie erhöhen also den Steuersatz für die zu versteuernden Einkünfte.

    Aufgabe- und Veräußerungsgewinn ermäßigt versteuern

    Für Selbstständige, Gewerbetreibende und Landwirte stellt oft der eigene Betrieb eine wichtige Säule der Altersvorsorge dar. Haben sie das 55. Lebensjahr vollendet oder sind sie dauernd berufsunfähig, profitieren sie von Steuererleichterungen, wenn sie ihren Betrieb aufgeben oder verkaufen. Dafür gibt es einen Freibetrag von 45.000 Euro. Übersteigt der Aufgabegewinn jedoch 136.000 Euro, wird der Freibetrag um den überschießenden Betrag gekürzt. Dieser Aufgabe- beziehungsweise Veräußerungsgewinn kann einmal im Leben mit einem ermäßigten Steuersatz versteuert werden.

    Den Altersentlastungsbetrag gibt es ab 64 Jahren

    Ältere Steuerzahler bekommen ab dem Kalenderjahr, vor dem sie ihr 64. Lebensjahr vollendet haben, vom Fiskus eine Steuerermäßigung in Form des Altersentlastungsbetrags. Allerdings gilt dieser nicht für Renten und Pensionen, aber für alle anderen Einkünfte (§ 24a EStG).

    Beispiel: Am 13. Dezember 2015 wurde Steuerzahler A 64 Jahre alt. Er arbeitet als Angestellter. Ab 2016 steht ihm der Altersentlastungsbetrag zu. Der beträgt in diesem Fall 22,4 Prozent der Einkünfte – und maximal 1.064 Euro. Um höchstens 1.064 Euro kann also Herr A die Summe seiner Einkünfte (beispielsweise aus Lohn, Kapitaleinkünfte, Mieteinnahmen) reduzieren. Dadurch verringert sich der Gesamtbetrag seiner steuerpflichtigen Einkünfte.

    Der Altersentlastungsbetrag kann bereits bei der monatlichen Gehaltsabrechnung berücksichtigt werden. Er schmilzt per Gesetz jährlich ab, sodass der Geburtsjahrgang 1974 als letzter davon profitiert. Für 2017 ist der Altersentlastungsbetrag auf 20,8 Prozent und einem Höchstbetrag von 988 Euro gesunken.

    Den Altersentlastungsbetrag müssen Sie nicht gesondert beantragen. Das Finanzamt berücksichtigt ihn im Steuerbescheid automatisch.

    Hohe Krankheitskosten senken Steuern

    Senioren können wie andere Steuerpflichtige von allgemeinen Steuererleichterungen profitieren. Ältere Menschen haben häufig deutlich höhere Krankheits- und Pflegekosten. Das altersbedingte Wohnen in einem Seniorenheim ist zwar steuerlich nicht absetzbar. Etwas anderes gilt jedoch, wenn Behinderung, Krankheit oder Pflegebedürftigkeit die Ursache ist. Von den Unterbringungskosten ist die sogenannte Haushaltsersparnis abzuziehen.

    Das heißt: Der Fiskus geht davon aus, dass der Gepflegte durch die Verköstigung im Heim unter anderem Geld für Lebensmittel, Strom und Wasser spart. Für 2016 liegt die Haushaltsersparnis bei 8.652 Euro für das volle Jahr der Heimunterbringung beziehungsweise 1/360 davon für jeden Tag (= 24,03 Euro), wenn der Haushalt erst im Laufe des Jahres aufgelöst wurde. Der Jahresbetrag 2017 liegt bei 8.820 Euro.

    Verordnet ein Arzt oder ein Heilpraktiker Medikamente oder Hilfsmittel, dann sind die dafür selbst getragenen Kosten als außergewöhnliche Belastungen abziehbar. Dasselbe gilt für andere Krankheitskosten: Kurkosten, Zuzahlungen für die Brille, das Hörgerät oder für den Zahnarzt. Gegebenenfalls können Sie auch Fahrtkosten und die Aufwendungen einer erforderlichen Begleitperson als außergewöhnliche Belastungen geltend machen. Allerdings gilt auch für Rentner, dass sie nur die Kosten absetzen können, die die zumutbare Belastung übersteigen.

    Hinterbliebenen-Pauschbetrag

    Zu den außergewöhnlichen Belastungen zählt auch der Hinterbliebenen-Pauschbetrag in Höhe von 370 Euro (§ 33b Abs. 4 EStG). Um diesen Betrag ermäßigt sich auf Antrag das zu versteuernde Einkommen eines Hinterbliebenen. Voraussetzung ist, dass er als Hinterbliebener eine Rente oder andere finanzielle Leistung aufgrund des Tods eines Angehörigen erhält. Beispiele für solche Hinterbliebenenbezüge sind

    • eine Rente aus der gesetzlichen Unfallversicherung bei Tod durch Arbeitsunfall,
    • der Bezug nach dem Gesetz über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten,
    • der Bezug nach dem Soldatenversorgungsgesetz und
    • der Bezug nach dem Gesetz über die Bundespolizei.

    Der Pauschbetrag ist auf Seite 3 des Mantelbogens in der Einkommensteuererklärung 2016 in den Zeilen 61 und 62, Feld 380 zu beantragen.

    Behinderten-Pauschbetrag

    Auch der Pauschbetrag für Behinderte kann beantragt werden, wenn die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen (Grad der Behinderung von mindestens 25; § 33b EStG).

    Werbungskosten und Sonderausgaben absetzen

    Machen Sie in der Steuererklärung keine weiteren Angaben, dann berücksichtigt das Finanzamt für jeden Rentner 102 Euro als Werbungskostenpauschale und 36 Euro als Sonderausgabenpauschale. Die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge zählen als Sonderausgaben. Diese tragen Sie in der Anlage Vorsorgeaufwand ein. Dorthin gehören auch der Beitrag für die Kfz-Haftpflichtversicherung und für eine Unfallversicherung. Gezahlte Kirchensteuer und Spenden tragen Sie auf der zweiten Seite des Mantelbogens als Sonderausgaben ein.

    In die Anlage R gehören die Werbungskosten. Beispiele dafür sind:

    • die Gebühren für einen Rentenberater,
    • die mit der Anlage R verbundenen Steuerberatungskosten und
    • die Ausgaben für Steuersoftware.

    Im Ratgeber Steuersoftware empfehlen wir Ihnen Programme, mit denen Sie Ihre Steuererklärung selbst erstellen können. Dazu zählt unter anderem die Steuersparerklärung. Von diesem Programm gibt es eine spezielle Version: Steuersparerklärung für Rentner. Der Herausgeber hat zudem ein Portal namens Steuergoldies geschaffen. Dort finden Rentner Tipps und Werkzeuge rund um die Themen Steuern, Pflege und Behinderung.

    Handwerkerleistungen und haushaltsnahe Dienstleistungen können Sie zusätzlich abziehen. Wer als alter Mensch im eigenen Haushalt Hilfe benötigt und deswegen eine ambulante Pflegekraft beauftragt, kann einen Teil seiner Kosten über die Steuererklärung zurückholen. Haushaltsnahe Dienstleistungen lassen sich bis höchstens 20.000 Euro geltend machen und können maximal 4.000 Euro Steuern sparen.

    Zusammenveranlagung trotz neuer Lebensgefährtin

    Bei Verheirateten ist die Zusammenveranlagung der Normalfall. Das spart in vielen Fällen Geld. Voraussetzung dafür ist, dass beide Partner nicht dauernd getrennt leben. Doch was passiert, wenn einer der beiden dauerhaft ins Pflegeheim muss und der andere Partner mit einer neuen Lebensgefährtin zusammenlebt?

    Diesen Fall hatte das Finanzgericht Niedersachsen zu entscheiden. Es bejahte die Zusammenveranlagung, weil der Mann nicht nur die Pflegekosten zahlte, sondern sich nach Auskunft der Pflegeeinrichtung auch weiterhin liebevoll und geduldig um seine Ehefrau kümmerte (Urteil vom 23. Juni 2015, Az. 13 K 225/14; Revision beim Bundesfinanzhof: Az. III R 15/15).

    Gefahr der Doppelbesteuerung

    In der Übergangsphase bis 2040 sinkt auf der einen Seite der Anteil der steuerfreien Rente, während auf der anderen Seite die steuerpflichtigen Beiträge stets steigen. Es gibt jedoch offensichtlich Fälle, bei denen über die gesamte Laufzeit weniger steuerlich absetzbar ist als letztlich im Alter zu versteuern. Dies hängt natürlich auch von der Lebenserwartung ab.

    Eine Doppelbesteuerung von Renten könnte in manchen Konstellationen auftreten. Und dies würde gegen das Grundgesetz verstoßen. Der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Günter Siepe und sein Bruder, der Finanzmathematiker Werner Siepe, haben in einer Studie von 2016 festgestellt, dass viele Arbeitnehmer ab Renteneintritt 2015 von einer Doppelbesteuerung der Rente betroffen sind. Besonders häufig tritt dies bei Höherverdienern im Bereich der Beitragsbemessungsgrenze ein.

    Die Siepe-Brüder berechneten in ihrer Studie den Fall eines Rentners mit 45 Beitragsjahren und einem Durchschnittsverdienst (Standardrentner). Ab einem Rentenbeginn im Jahr 2015 übersteigen nach dieser Berechnung die addierten steuerpflichtigen Beiträge die steuerfreien Renten. Die Differenz von anfangs 2.781 Euro steigt bis auf fast 54.000 Euro bei einem Rentenbeginn im Jahr 2040. Dieser Betrag würde ein zweites Mal besteuert werden. Ob die Berechnungen der Siepe-Brüder korrekt sind, ist umstritten.

    Es mehren sich jedoch Anzeichen, dass von Jahr zu Jahr immer mehr Rentner von der Doppelbesteuerung betroffen sind und das Problem mit jedem neuen Rentnerjahrgang zunimmt. Nach aktueller Rechtslage muss ein Rentner dies in seinem Einzelfall vor Gericht nachweisen. Dazu benötigt er unter anderem alle Steuerbescheide für die Jahre, in denen er Rentenversicherungsbeiträge gezahlt hat.

    Der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen sucht geeignete Fälle, die von einer Doppelbesteuerung betroffen sein könnten. Dazu zählt er Gewerbetreibende und Freiberufler mit Rentenbeginn 2015 und Arbeitnehmer mit Rentenbeginn ab 2018.

    Unser Tipp: Bleiben Sie zu wichtigen Steuerfragen immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Wann muss ich als Rentner Steuern zahlen? Und wie viel?

    Sobald Sie als Rentner mit Ihrem Einkommen Гјber dem steuerfreien Grundfreibetrag liegen, mГјssen Sie Steuern zahlen. Immerhin: Ihnen steht ein sogenannter Rentenfreibetrag zu.

    Seit 1. Januar 2005 ist das AlterseinkГјnftegesetz in Kraft. Demnach gilt bei Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung die nachgelagerte Besteuerung, auch Rentensteuer genannt.

    Wie viel Rente Sie tatsächlich versteuern müssen, hängt ausschließlich vom Jahr Ihres Renteneintritts ab:

    • Wer 2005 und frГјher in Rente gegangen ist, muss 50 Prozent seiner Rente versteuern;
    • ab 2006 sind 52 Prozent der Rente steuerpflichtig;
    • ab 2007 sind es 54 Prozent;
    • ab 2010 sind es 60 Prozent;
    • ab 2015 sind es 70 Prozent;

    Aktuell mГјssen Rentner also nur einen Teil der Rente versteuern. Der Teil der Rente, der nicht versteuert werden muss, wird Rentenfreibetrag genannt. Das sind 2017 immerhin 26 Prozent der Rente. Der Rentenfreibetrag richtet sich Гјbrigens nur nach dem Jahr Ihres Rentenbeginns.

    Im Klartext: Wer bereits 2004 in Rente gegangen ist, hat einen Rentenfreibetrag von 50 Prozent der Jahresbruttorente 2005. Der Rentenfreibetrag ist ein fester Eurobetrag, der in den Folgejahren unverГ¤ndert bleibt – auch wenn die Rente durch Rentenanpassungen steigt.

    Auch derВ Bundesfinanzhof (BFH) hГ¤lt die Besteuerung von gesetzlichen Altersrenten fГјr verfassungskonform. In mehreren Urteilen kamen die obersten Richter zu dem Schluss, dassВ durch die Rentenbesteuerung grundsГ¤tzlichВ keine verfassungswidrige Doppelbesteuerung vorliegt.В

    Wann muss ich als Rentner eine Steuererklärung abgeben?

    Sie als Rentner müssen dann eine Steuererklärung abgeben, wenn Ihre Jahreseinnahmen über dem Grundfreibetrag liegen. Dieser Grundfreibetrag wird vom Gesetzgeber immer mal wieder angepasst, hier eine Übersicht der letzten Jahre:

    Wichtig: Jeder Rentner muss eine Steuererklärung abgeben, wenn das Finanzamt ihn dazu auffordert. Anderslautende Mitteilungen des Finanzamts vor 2005 sind durch das Alterseinkünftegesetz hinfällig. Unser Rat: Erhalten Sie eine entsprechende Aufforderung vom Finanzamt, sollten Sie zügig reagieren. Das Finanzamt wird sonst Ihre steuerliche Situation schätzen – und das kann zu empfindlichen Steuernachzahlungen führen. Abhängig von der Höhe der Nachzahlungen kann außerdem ein Verspätungszuschlag oder Zwangsgeld festgesetzt werden.

    Einen schnellen Гњberblick gibt Ihnen auch unser Video zum Thema Rente und Steuern:

    Welche Steuersätze gelten für mich als Rentner?

    In Deutschland wird die Einkommensteuer nach dem progressiven Steuersatz berechnet. FГјr Rentner wie fГјr Arbeitnehmer heiГџt das: Je hГ¶her das Einkommen, desto hГ¶her ist der Steuersatz.В

    Sie als alleinstehender Rentner mГјssen keine Einkommensteuer zahlen. Ehepaare in Rente zahlen keine Einkommensteuer bei einem Jahreseinkommen von bis zu 17.640 Euro.

  • 8.821 Euro bis 13.469 Euro Jahreseinkommen

    Sie als alleinstehender Rentner mГјssen mit einer Einkommenssteuer zwischen einem Prozent und 7,2 Prozent rechnen. FГјr Ehepaare in Rente gilt der gleiche Steuersatz bei doppelt so hohem Jahreseinkommen.

  • 13.470 Euro bis 52.881 Euro Jahreseinkommen

    Sie als alleinstehender Rentner zahlen zwischen 7,2 undВ 26,5 Prozent Einkommensteuer. FГјr Ehepaare in Rente gilt der gleiche Steuersatz bei doppelt so hohem Jahreseinkommen.

  • 52.882 Euro bis 250.730 Euro Jahreseinkommen

    Sie als alleinstehender Rentner mГјssen 26,5 bis 38,7 Prozent Einkommensteuer zahlen. FГјr Ehepaare in Rente gilt der gleiche Steuersatz bei doppelt so hohem Jahreseinkommen.В

  • Ab 250.731 Euro Jahreseinkommen

    Sie als alleinstehender Rentner zahlen den Spitzensteuersatz von 45 Prozent. Ehepaare in Rente mГјssten ein Jahreseinkommen von mehr als 501.462 Euro beziehen, um den Spitzensteuersatz von 45 Prozent zu zahlen.

  • Ein Beispiel: Walter bekommt aktuell 18.000 Euro Rente im Jahr. Weil er 2005 in Rente gegangen ist, muss er 50 Prozent davon versteuern. Das sind 9.000 Euro. Walter und seine Ehefrau haben keine weiteren Einnahmen und liegen damit unter dem jГ¤hrlichen Grundfreibetrag von 17.640 Euro fГјr Ehepaare. Sie mГјssen keine Einkommensteuer zahlen.

    WГ¤re Walter unverheiratet, wГјrde er mit 9.000 Euro zu versteuernder Jahresrente knapp Гјber dem Grundfreibetrag von 8.820 Euro fГјr Singles liegen. FГјr 180В Euro mГјsste Walter Einkommensteuer zahlen, also ungefГ¤hr zwischen einem und 7 Prozent. (Ein Hinweis zu unserem Beispiel: RentenanpassungsbeitrГ¤ge bleiben hier unberГјcksichtigt.)В

    Stirbt die Ehefrau von Walter, so wird ihm im Todesjahr noch der doppelte Grundfreibetrag gewährt. Das gilt auch für das Folgejahr – erst im zweiten Jahr nach dem Tod des Ehepartners wird Walter vom Finanzamt einzeln veranlagt. Für ihn gilt dann nur noch der einfache Grundfreibetrag von 8.820 Euro.

    Dank RentenerhГ¶hung plГ¶tzlich steuerpflichtig – was nun?

    Jedes Jahr zum 1. Juli legt die Bundesregierung die Anpassung der Renten fest. So wurden im vergangenen Jahr 2015 die Renten um etwa 2 Prozent erhГ¶ht. Auch 2016В durften sich die RuhestГ¤ndler freuen: Zum Juli konnten sie mit etwa fГјnf Prozent mehr rechnen – das ist das stГ¤rkste Rentenplus seit 23 Jahren. Einige Rentner fГјrchten nun, dass sie durch die RentenerhГ¶hung plГ¶tzlich Steuern zahlen mГјssen. Doch diese Sorge ist meistens unbegrГјndet.В

    Ein Beispiel: Bernhard ist Single, wohnt in Mannheim und bekommt 1.400 Euro Rente im Monat. Da er vor 2005 in Rente gegangen ist, muss er 50 Prozent seiner Rente versteuern, also 700 Euro. Das sind 8.400 Euro im Jahr. Damit liegt er 2015 eigentlich unter dem Grundfreibetrag von 8.472 Euro. Er muss keine Steuern zahlen. (Ein Hinweis zu unserem Beispiel: RentenanpassungsbeitrГ¤ge bleiben hier unberГјcksichtigt.)В

    Im Sommer 2015 wurden jedoch die Renten für die alten Bundesländer um 2,1 Prozent angehoben (neue Bundesländer 2,5 Prozent). Mit der Rentenerhöhung bekommt Bernhard nun 29,40 Euro mehr, also insgesamt 1.429,40 Euro im Monat. Damit steigt sein Jahreseinkommen auf 16.976,40 Euro:

    Jan. – Juli: 1.400,00 Euro Rente x 6 = 8.400,00 Euro

    Juli – Dez.: 1.429,40 Euro Rente x 6 = 8.576,40 Euro

    8.400,00 Euro + 8.576,40 Euro = 16.976,40 Euro – 8.400 Euro (steuerfreier Teil) = 8.576,40 Euro

    Bernhard übersteigt den Grundfreibetrag 2015 nun um 104,40 Euro. Damit ist er zunächst zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet. Es bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass Bernhard auch Steuern zahlen muss, denn von seinen Jahreseinnahmen kann er jetzt noch beispielsweise Krankheitskosten, Spenden und sogar Werbungskosten abziehen.

    Muss ich als Rentner zusätzliche Einnahmen versteuern?

    Ja, egal ob Sie eine gesetzliche Altersrente oder andere gesetzliche Renten beziehen – auf zusätzliche Einkünfte sind Steuern fällig, sobald Sie mit Ihrem Einkommen als Alleinstehender über 8.652 Euro im Jahr liegen. Wie hoch die Steuern tatsächlich sind, hängt dabei auch von der Art der Einkünfte ab. Denn Einnahmen aus selbständiger oder nicht selbständiger Arbeit, aus Vermietung und Verpachtung, aus privaten Renten oder Kapitaleinnahmen werden steuerlich unterschiedlich behandelt.

    Welche Steuervorteile gibt es fГјr Rentner?

    Unabhängig davon, ob Sie Ihre Rente finanziell aufbessern wollen oder neu in Rente gehen, in den kommenden Jahren müssen immer mehr Ruheständler auf Ihre Rente Steuern zahlen. Doch genau wie Arbeitnehmer können auch Sie als Rentner Ihr zu versteuerndes Einkommen senken, etwa mit sogenannten Freibeträgen. Hier ein Überblick über die wichtigsten Steuervorteile für Rentner:

    Dazu gehören zum Beispiel Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung oder auch zur privaten Haftpflichtversicherung und Spenden. Mehr dazu in unserem Steuer ABC Was sind Sonderausgaben?.

  • AuГџergewГ¶hnliche Belastungen

    Dazu gehören zum Beispiel Arzt- und Medikamentenrechnungen, Krankheits-, Pflegeheim- oder Beerdigungskosten. Mehr dazu in unserem Steuer ABC Was sind außergewöhnliche Belastungen?.

  • Werbungskosten

    Dazu gehören zum Beispiel Gewerkschaftsbeiträge oder Kosten für einen Renten- oder Versicherungsberater. Mehr dazu in unserem Steuer-Tipp Rentner können Werbungskosten von der Steuer absetzen.

  • Behinderten-Pauschbetrag

    Steuerlich entlastende Freibeträge gibt es auch speziell für behinderte Rentner. Der Behinderten-Pauschbetrag deckt alle regelmäßigen Kosten ab, die typisch für die Behinderung sind. Dazu gehören zum Beispiel Kosten für Medikamente oder für den erhöhten Wäschebedarf. Die Höhe des Pauschbetrages richtet sich nach dem Grad der Behinderung. Mehr dazu in unserem Steuer ABC Was ist der Behinderten-Pauschbetrag?.

  • Altersentlastungsbetrag

    Rentner, die über 64 Jahre alt sind, können mit dem Altersentlastungsbetrag Ihr zu versteuerndes Einkommen um gegebenenfalls maximal 1.900 Euro im Jahr senken. Wie hoch der Altersentlastungsbetrag für Sie ausfällt, hängt von Ihrem Geburtsjahr ab. Haben Sie zum Beispiel im Jahr 2009 Ihren 64. Geburtstag gefeiert, erhalten Sie einen Altersentlastungsbetrag von maximal 1.520 Euro. Eine Übersicht dazu können Sie hier einsehen: Einkommenssteuergesetz (EStG) § 24 Altersentlastungsbetrag. Wichtig: Für alle, die nach dem 1. Januar 1975 geboren sind, entfällt der Altersentlastungsbetrag.

    Wenn Sie als Rentner die volle Rente beziehen und einen Minijob – auch 450-Euro-Job genannt – ausГјben, mГјssen Sie darauf keine Steuern zahlen. Anders kann das aussehen, wenn es um einen sozialversicherungspflichtigen Nebenberuf geht. Alle Details dazu erfahren Sie in unserem Artikel Rente und Nebenjob: Was ist steuerlich zu beachten?.

    Zahle ich als Rentner auch Soli und Kirchensteuer?

    Ja, wie alle übrigen Steuerzahler in Deutschland kommen 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag und 8 bis 9 Prozent Kirchensteuer zur Einkommensteuer hinzu. Weitere Details zu Kirchensteuer und Soli erhalten Sie in unserem Überblick Das wird Arbeitnehmern vom Lohn abgezogen.

    Betrifft die Rentenbesteuerung nur die gesetzliche Rente?

    Nein, die Rentenbesteuerung gilt nicht nur für Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung, sondern auch Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit und die Hinterbliebenenrente. Schlechte Nachrichten auch für private Altersvorsorgler: Auch die Riester-Rente oder die betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist im Rentenalter voll steuerpflichtig und wird mit dem persönlichen Steuersatz versteuert.

    Sie als Rentner können etliche Steuervorteile nutzen. Sollten Sie Unterstützung dabei brauchen, können Sie sich über unsere Beratersuche eine Beraterin oder einen Berater auswählen und im persönlichen Gespräch beraten lassen.

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    Гњberblick

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    Steuererklärung Rentner – wann sich die Abgabe einer Steuererklärung lohnt

    In welchen Fällen ein Rentner eine Steuererklärung abgeben muss, ist nicht ganz so einfach zu beantworten.

    1. Das Finanzamt fordert Sie dazu auf. Der Rentenversicherungsträger übermittelt dem Finanzamt z.B. die Höhe der Rentenzahlung. Das Finanzamt prüft daher überschlägig, ob eine Steuer anfallen könnte. Im Zweifel fordert es von Ihnen eine Steuererklärung an.

    2. Erhalten Sie zwar keine Aufforderung aber gehen Sie davon aus, dass für Sie eine Einkommensteuer anfällt, sind Sie zur Abgabe einer Steuererklärung nach dem Einkommensteuergesetz verpflichtet.

    Außerdem könnte es für Sie noch von Vorteil sein, eine Steuererklärung abzugeben. Das ist z.B. der Fall, wenn Sie lohnsteuerpflichtige Einnahmen oder Einnahmen mit Kapitalertragsteuerabzug hatten und sich eine Steuererstattung erhoffen.

    Diese Einschätzung, ob Sie eine Steuer schulden oder eine Steuererstattung erwarten können, ist ohne eine genaue Berechnung schwierig. Am besten benutzen Sie dazu eine Steuersoftware.

    Wichtig ist dabei, dass Sie alle wesentlichen steuerrelevanten Informationen in Ihrer Steuererklärung zusammentragen. Auch dabei hilft Ihnen die Steuersoftware.

    Machen wir das an einem Beispiel deutlich:

    Walter, geb. 1950

    Gesetzliche Rente 18.000 EUR

    Katharina, geb. 1952

    Gesetzliche Rente 12.000 EUR

    Nebeneinnahmen

    Mieteinnahmen 6.000 EUR

    Besonderheit

    Behinderung von Werner

    „Nach Abzug von Versicherungen und Miete bleibt nicht wirklich viel von unserer Rente für die Steuer übrig. Eigentlich wollten wir mit den Mieteinnahmen aus dem Appartement verreisen. Das Geld möchte ich lieber für uns ausgeben, anstatt es dem Finanzamt zu überlassen. Dank der Online-Steuererklärung smartsteuer hat das wunderbar geklappt. Das Programm ist auch leicht zu bedienen.

    Ich bin gesundheitlich sehr angeschlagen. Die Software wies mich darauf hin, dass mir ein Behinderten-Pauschbetrag zusteht. Ebenso auf die Absetzung von Spenden und Kosten für die Haushaltshilfe. Die Folge: Weniger Steuer auf meine Rente!“

    Suchen Sie eine einfache Lösung für Ihre Steuererklärung?

    TAXMAN 2017 für Rentner

  • Steuersoftware speziell für die Bedürfnisse von Rentnern entwickelt
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  • ab 34,90 € pro Steuerjahr

    Die Details zum Steuerfall:

    Walter (geb. 1950) bezieht seine Rente seit 1.6.2014. Im Jahr 2016 betrug die Brutto-Rente vor Abzug der Krankenversicherung insgesamt 18.000 EUR. Sein Anteil am Krankenversicherungsbeitrag betrug 1.494 EUR, der Pflegeversicherungsbeitrag 504 EUR.

    Seine Ehefrau Katharina (geb. 1952) bezieht ihre Rente seit 1.3.2015, insgesamt 12.000 EUR in 2016. Der Krankenversicherungsbeitrag betrug 996 EUR, der Pflegeversicherungsbeitrag 336 EUR.

    Außerdem besitzen die beiden eine kleine vermietete Eigentumswohnung. Hieraus erzielen die beiden 6.000 EUR Mieteinnahmen, die Werbungskosten (Abschreibung, Reparaturen etc.) betrugen 1.000 EUR, sodass die Differenz von 5.000 EUR zu versteuern ist.

    Geben Walter und Katharina auf Basis dieser Daten ihre Steuererklärung ab, müssen Sie an das Finanzamt 662 EUR Einkommensteuer abführen.

    Zur Erläuterung:

    Wie viel Sie von Ihrer Rente versteuern müssen, hängt davon ab, wann Sie in Rente gegangen sind. Der Besteuerungsanteil beträgt für Rentner, die im Jahr 2005 oder früher in Rente gegangen sind 50 %. Die Hälfte der bezogenen Rente wird also in die Steuerberechnung einbezogen. Der steuerpflichtige Teil der Rente erhöht sich in jedem Jahr, das Sie später in Rente gegangen sind, um 2 %, ab 2021 um 1%. Für Walter beträgt der Besteuerungsanteil daher 68%, für Katharina bereits 70%. Personen, die im Jahr 2040 erstmals Rente beziehen, müssen den gesamten Rentenbetrag versteuern.

    Hier eine kleine Übersicht:

    Im zweiten Rentenjahr legt das Finanzamt den prozentualen Rentenfreibetrag fest. Für Walter sind das 32 % (100% abzgl. 68%), für Katharina 30%. Dieser bleibt für die komplette Zeit, in der die Rente bezogen wird, konstant.

    Da Walter am 1.1.2016 das 64. Lebensjahr vollendet hat, erhält er einen Altersentlastungsbetrag. Ab 2018 erhält auch Katharina den Altersentlastungsbetrag.

    Die Möglichkeiten hat das Rentner-Paar, um Steuern zu sparen:

    Walter und Katharina sind natürlich nicht begeistert, dass sie Steuern zahlen sollen. Sie überlegen, was sie noch steuermindernd geltend machen können. Dabei fallen Ihnen folgende Dinge ein:

    1. Die Eheleute spenden jährlich an verschiedene gemeinnützige Organisationen. Im Jahr 2016 waren dieses insgesamt 300 EUR.

    2. Walter ist seit einigen Jahren schwer krank. Bisher hat er sich aber immer noch gescheut, sich einen Schwerbehindertenausweis ausstellen zu lassen. In 2016 hat er sich endlich durchgerungen, worauf die zuständige Behörde ihm eine 100%ige Behinderung zuerkannt hat.

    3. Beide beschäftigen eine Haushaltshilfe, die sie mit Hilfe des Haushaltsscheckverfahren bei der Knappschaft angemeldet haben. Insgesamt haben Sie der Haushaltshilfe 1.500 EUR im Jahr 2016 gezahlt.

    Auf Grund dieser Daten ändert sich die Einkommensteuerberechnung so, dass Walter und Katharina nur noch eine Einkommensteuer in Höhe von 78 EUR zahlen müssen (siehe Berechnungstabelle).

    Weniger Steuer auf die Rente: Steuerersparnis von 584 EUR

    Durch diese Minderungen ergibt sich eine tarifliche Einkommensteuer von 378 EUR. Die Aufwendungen für die Haushaltshilfe mindern diesen Betrag nochmals um 20% der Aufwendungen (max. 510 EUR), so dass nur noch 78 EUR Einkommensteuer an das Finanzamt abgeführt werden muss. Walter und Katharina haben somit 584 EUR gespart.

    Da die Spenden (300 EUR) die Sonderausgabenpauschale (72 EUR) übersteigen, mindert sich das zu versteuernde Einkommen um weitere 228 EUR. Für die Behinderung erhält Walter den sog. Behindertenpauschbetrag, der sich nach dem Grad der Behinderung staffelt. Bei einer 100%igen Behinderung werden 1.420 EUR abgezogen.

    Steuer und Rente: So macht Werner seine Steuererklärung als Rentner

    Werner ist durch die Nutzung des Behinderten-Pauschbetrags auf den Geschmack gekommen. Er möchte auch im nächsten Jahr keine Steuern zahlen und nutzt dafür eine Steuersoftware, die ideal für Rentner geeignet ist. Die gesparte Steuer freut ihn – so hat er mehr von seiner Rente. Die Steuererklärung hat sich gelohnt. Mit smartsteuer ging das ganz einfach – testen auch Sie smartsteuer nun kostenlos.

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    Steuererklärung Rentner: Hintergrundwissen

    Das unvermeidliche Ziel, auf das alle Arbeitnehmer hinarbeiten: die Rente. Endlich nicht mehr arbeiten müssen, sich die Zeit selbst einteilen können – ein Traum. Wäre da nicht der blaue Brief vom Finanzamt, das eine Steuererklärung fordert. Doch wie sieht die Gesetzeslage zur Rentensteuer eigentlich genau aus?

    Steuererklärung Rentner: Steuern auf Rente erst bei Überschreiten des Freibetrags

    Wenn Sie als Rentner eine Steuererklärung abgeben, heißt das nicht automatisch, dass Sie auch Steuern bezahlen müssen. Dies hängt nämlich davon ab, ob Sie den Freibeitrag überschreiten oder nicht.

    2014 lag der Freibetrag bei 8.562 EUR für Alleinstehende und bei 17.304 EUR für Ehepaare. Für die Berechnung, ob Sie über oder unter dem Betrag liegen, müssen Sie immer Ihre Bruttorente heranziehen. Also die Summe vor Abzug der Kranken- und Pflegeversicherung.

    Welchen Anteil von der Rente zu versteuern ist, hängt aber auch damit zusammen, wann Sie in Rente gegangen sind (siehe weiter unten). Nur wenn Ihr zu versteuerndes Einkommen nach allen Abzügen über dem Freibetrag liegt, müssen Sie Steuern zahlen.

    Zudem werden auch andere Einkommen und Ausgaben berechnet:

    • Steuerpflichtig sind ebenfalls Einnahmen aus Miete oder Verpachtung, Zinseinnahmen und Bezüge aus Altersvorsorge, Betriebs- oder Witwenrente.
    • Von diesen Einnahmen werden allerdings auch wieder Ausgaben abgezogen: Werbungskostenpauschale, Sonderausgaben, Unterhaltskosten, Spendenbeiträge, außergewöhnliche Belastungen (z. B. Krankheitskosten) und Kosten für Unfall- und Haftpflichtversicherung. Dies mindert Ihr zu versteuerndes Einkommen.

    Steuererklärung Rentner: Die Höhe des zu versteuernden Einkommens

    Wie im Beispiel der Rentensteuer von Walter und Katharina schon erläutert, steigt der sogenannte Besteuerungsanteil der Rente stetig an. Somit entscheidet das Jahr, in dem Sie in Rente gegangen sind, darüber, wie viel Prozent Ihrer Rente Sie versteuern müssen. Seit 2005 (als man 50 % der Rente versteuern musste) wird der Besteuerungsanteil jährlich um 2 % erhöht. Er liegt für das Jahr 2016 bei 72 %. Ab dem Jahr 2021 kommt jedes Jahr nur noch 1 % hinzu. Und schließlich werden dann Rentner, deren Rente 2040 beginnt, Ihre Rente zu 100 % versteuern müssen.

    Hier sehen Sie noch einmal die Übersicht über einige ausgewählte Renteneintritts-Jahre:

    Der Prozentsatz, den Sie als Rentner bezahlen müssen, bleibt für die komplette Zeit, in der Sie Rente beziehen, konstant.

    Steuererklärung Rentner: Minijob

    Es kann mehrere Gründe haben, weshalb Sie als Rentner einen Minijob ausüben: sinnvolle Beschäftigung oder zusätzliches Taschengeld. Ob und wie viel Sie davon Steuern zahlen und ob Ihre Rente dadurch gekürzt wird, hängt von Ihrem Alter ab. Wenn Sie noch unter dem gesetzlichen Rentenalter liegen, führt schon ein Zuverdienst von 451 EUR monatlich (450 EUR sind erlaubt) zu Rentenkürzungen. Je nach Höhe um ein Viertel, die Hälfte oder drei Viertel.

    Es kann sogar sein, dass Ihnen die gesamte Rente gestrichen wird. Zweimal im Jahr dürfen Sie im Monat bis zu 900 EUR verdienen, ohne dass Ihnen die Rente gekürzt wird.

    Aber passen Sie dennoch auf, dass Sie dann nicht unter dem Strich trotz Nebenjob weniger Geld haben als ohne Nebenverdienst. Bei einem Gehalt bis 450 EUR fallen für den Arbeitnehmer in der Regel keine Abgaben an – die übernimmt der Arbeitgeber. Wenn Sie das gesetzliche Rentenalter schon erreicht haben, dürfen Sie so viel dazu verdienen, wie Sie möchten.

    Wenn Sie mehr als 450 EUR im Monat verdienen, müssen Sie das gesamte Gehalt gemeinsam mit Ihrer Rente versteuern (Anteil abhängig vom Besteuerungsanteil). Auch hier gilt: Für Einnahmen bis 450 EUR im Monat fallen für den Arbeitnehmer in der Regel keine Abgaben an.

    Steuererklärung Rentner: So geht´s richtig

    Wenn Sie als Rentner eine Steuererklärung erstellen, haben Sie mehrere Möglichkeiten: Zum einen können Sie die Steuerformulare handschriftlich ausfüllen oder eine Steuersoftware nutzen. Heutzutage werden aber die elektronischen Steuererklärungen bevorzugt.

    Unser Tipp: Erstellen Sie die Steuererklärung mit smartsteuer. Diese zeichnet sich durch Übersichtlichkeit und einfache Handhabung aus. Marktführer auf diesem Gebiet ist Lexware mit smartsteuer.

    Weitere Beispiele

    Familie Müller, 2 Kinder

    Natalie, 23, Berufsanfängerin

    Marco, 32, selbstständig

    ist ein Steuerfuchs

    und zahlt als Gründerin

    Zum nächsten Schritt

    Weitere Antworten zur ersten Steuererklärung

    Источники: http://www.finanztip.de/steuererklaerung-anlage-r/, http://www.vlh.de/krankheit-vorsorge/altersbezuege/wann-muss-ich-als-rentner-steuern-zahlen-und-wie-viel.html, http://www.meine-erste-steuererklaerung.de/rentner-steuererklaerung.html

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