Riester rente auszahlung steuer

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    Auszahlung der Riester-Rente

    – Das sollten Sie wissen

    • Auszahlung bereits ab dem 60. Lebensjahr
    • Einmalzahlung in Höhe von 30 Prozent
    • Regelmäßige Zahlungen bis zum Lebensende

    Einmal abgeschlossen, brauchen sich Versicherte nur wenig um ihre Riester Rente zu kümmern. Erst bei der Auszahlung wird es für sie wieder interessant. Diese ist je nach Versicherungsbeginn zu unterschiedlichen Zeiten möglich. Zudem haben Riester Sparer die Wahl zwischen zwei Formen der Auszahlung. Unabhängig davon wird die Riester Rente ein Leben lang ausgezahlt.

    Auszahlung der Riester Rente

    Die Auszahlung der Riester Rente fällt in der Regel mit den Beginn der regulären Altersrente zusammen. Wer demnach Jahrgang 1964 und jünger ist, erhält mit 67 Jahren nicht nur eine gesetzliche Rente (sofern die Voraussetzungen dafür erfüllt sind), sondern auch die private Rente. Eine frühere Riester Rente Auszahlung ist allerdings auch möglich. Jedoch sollten Versicherte dabei beachten, dass diese kleiner ausfällt, weil sie weniger Beiträge eingezahlt und Zulagen erhalten haben.

    Besteuerung der Riester-Rente

    Die Riester-Rente fällt unter die sogenannte nachgelagerte Besteuerung. Das bedeutet, dass die Auszahlungen aus der Riester-Rente mit dem persönlichen Steuersatz voll versteuert werden müssen. Wie hoch der Steuersatz ausfällt, ist abhängig von dem gesamten Einkommen des Rentners. Da Ruheständler jedoch im Alter meist geringere Einkünfte haben, fällt der Steuersatz niedriger aus als während des Berufslebens. Eine volle Versteuerung bedeutet, dass die gesamte ausgezahlte Rente besteuert wird.

    Anders ist es bei Renten- oder Lebens­versicherungen, die in der Ansparphase weder durch Zulagen noch durch Steuervorteile gefördert werden. Hier wird nur der Ertragsanteil versteuert, also der Teil der zusätzlich zu den eigenen Einzahlungen erwirtschaftet wurde. Dabei richtet sich der steuerpflichtige Ertragsanteil nach dem Alter bei Renteneintritt.

    Frühester Beginn der Riester Rente Auszahlung

    Der frühestmögliche Auszahlungsbeginn hängt vom Datum des Vertragsabschlusses der staatlich geförderten Altersvorsorge ab. Für Verträge, die 2011 und früher abgeschlossen wurden, können Sparer schon ab dem 60. Lebensjahr eine Auszahlung beantragen. Bei einem späteren Versicherungsbeginn liegt die Grenze beim 62. Lebensjahr. Sollten Versicherte dennoch auf eine frühere Rentenauszahlung bestehen, müssen sie mit dem Verlust aller erhaltenen staatlichen Förderungen rechnen.

    Einmalauszahlung der Riester Rente

    Die Auszahlung der Riester Rente kann auf zwei verschiedenen Wegen passieren. Versicherte können sich für oder gegen eine Einmalzahlung in Höhe von 30 Prozent des Gesamtkapitals entscheiden (20 Prozent bei Verträgen, die vor 2005 abgeschlossen wurden). Danach folgt die reguläre monatliche Auszahlung der privaten Rente. Der einmalig gezahlte Betrag reduziert allerdings das anschließende Altersgeld und wird voll besteuert. Hier können alle weiteren Aspekte zur Besteuerung der Riester Rente nachgelesen werden.

    Auf die regelmäßigen Zahlungen bis zum Lebensende können sich Riester Sparer verlassen. Es besteht zudem die Möglichkeit, eine Rentengarantiezeit zu vereinbaren, sodass die Rente auch eine gewisse Zeit an Angehörige weitergezahlt wird, wenn der Versicherte verstorben ist. Allerdings sollten solche Angebote gut überprüft werden, denn diese Option kann sich förderschädlich auswirken. In diesem Fall müssen die erhaltenen Zulagen oder Steuervorteile samt Zinsen zurückgezahlt werden. Gehen Sie auf Nummer sicher und fordern Sie ein persönliches Angebot an.

    Kleinstbetragsrente: Gesamte Rente auszahlen lassen

    Auch wenn eine hundertprozentige einmalige Kapitalauszahlung bei der Riester Rente nicht möglich ist, so gibt es doch eine Möglichkeit, das gesamte Riester Kapital auf einen Schlag zu erhalten. Voraussetzung dafür ist eine sehr geringe monatliche Rentenzahlung. Liegt dann eine sogenannte Kleinstbetragsrente vor, können Verbraucher die gesamte Auszahlung fordern.

    Die Entscheidung, ob ein Altersgeld zu klein ist und sich Versicherte ihre Riester Rente komplett auszahlen lassen können, hängt von der Bezugsgröße West nach §18 Sozialgesetzbuch IV ab. Bei einer Kleinbetragsrente darf die monatliche Rente nicht größer als ein Prozent dieses Werts sein. Im Jahr 2016 liegt diese Grenze, die das Durchschnittsentgelt der gesetzlichen Rentenversicherung bezeichnet, bei 34.020 Euro. Ein Prozent entsprechen demnach im Monat 28,25 Euro. Sofern die monatliche Riester Rente geringer ist, besteht das Recht auf eine komplette Einmalauszahlung.

    Die Auszahlung kann auch gestückelt werden und jährlich erfolgen, was je nach Besteuerung günstiger für Versicherte ausfallen kann. Im Ernstfall empfiehlt sich hier dringend eine Beratung beispielsweise von einer Verbraucherzentrale, um Verluste durch Steuern möglich gering zu halten.

    Auszahlung der Riester-Rente

    – Das sollten Sie wissen

    • Auszahlung bereits ab dem 60. Lebensjahr
    • Einmalzahlung in Höhe von 30 Prozent
    • Regelmäßige Zahlungen bis zum Lebensende

    Einmal abgeschlossen, brauchen sich Versicherte nur wenig um ihre Riester Rente zu kümmern. Erst bei der Auszahlung wird es für sie wieder interessant. Diese ist je nach Versicherungsbeginn zu unterschiedlichen Zeiten möglich. Zudem haben Riester Sparer die Wahl zwischen zwei Formen der Auszahlung. Unabhängig davon wird die Riester Rente ein Leben lang ausgezahlt.

    Auszahlung der Riester Rente

    Die Auszahlung der Riester Rente fällt in der Regel mit den Beginn der regulären Altersrente zusammen. Wer demnach Jahrgang 1964 und jünger ist, erhält mit 67 Jahren nicht nur eine gesetzliche Rente (sofern die Voraussetzungen dafür erfüllt sind), sondern auch die private Rente. Eine frühere Riester Rente Auszahlung ist allerdings auch möglich. Jedoch sollten Versicherte dabei beachten, dass diese kleiner ausfällt, weil sie weniger Beiträge eingezahlt und Zulagen erhalten haben.

    Besteuerung der Riester-Rente

    Die Riester-Rente fällt unter die sogenannte nachgelagerte Besteuerung. Das bedeutet, dass die Auszahlungen aus der Riester-Rente mit dem persönlichen Steuersatz voll versteuert werden müssen. Wie hoch der Steuersatz ausfällt, ist abhängig von dem gesamten Einkommen des Rentners. Da Ruheständler jedoch im Alter meist geringere Einkünfte haben, fällt der Steuersatz niedriger aus als während des Berufslebens. Eine volle Versteuerung bedeutet, dass die gesamte ausgezahlte Rente besteuert wird.

    Anders ist es bei Renten- oder Lebens­versicherungen, die in der Ansparphase weder durch Zulagen noch durch Steuervorteile gefördert werden. Hier wird nur der Ertragsanteil versteuert, also der Teil der zusätzlich zu den eigenen Einzahlungen erwirtschaftet wurde. Dabei richtet sich der steuerpflichtige Ertragsanteil nach dem Alter bei Renteneintritt.

    Frühester Beginn der Riester Rente Auszahlung

    Der frühestmögliche Auszahlungsbeginn hängt vom Datum des Vertragsabschlusses der staatlich geförderten Altersvorsorge ab. Für Verträge, die 2011 und früher abgeschlossen wurden, können Sparer schon ab dem 60. Lebensjahr eine Auszahlung beantragen. Bei einem späteren Versicherungsbeginn liegt die Grenze beim 62. Lebensjahr. Sollten Versicherte dennoch auf eine frühere Rentenauszahlung bestehen, müssen sie mit dem Verlust aller erhaltenen staatlichen Förderungen rechnen.

    Einmalauszahlung der Riester Rente

    Die Auszahlung der Riester Rente kann auf zwei verschiedenen Wegen passieren. Versicherte können sich für oder gegen eine Einmalzahlung in Höhe von 30 Prozent des Gesamtkapitals entscheiden (20 Prozent bei Verträgen, die vor 2005 abgeschlossen wurden). Danach folgt die reguläre monatliche Auszahlung der privaten Rente. Der einmalig gezahlte Betrag reduziert allerdings das anschließende Altersgeld und wird voll besteuert. Hier können alle weiteren Aspekte zur Besteuerung der Riester Rente nachgelesen werden.

    Auf die regelmäßigen Zahlungen bis zum Lebensende können sich Riester Sparer verlassen. Es besteht zudem die Möglichkeit, eine Rentengarantiezeit zu vereinbaren, sodass die Rente auch eine gewisse Zeit an Angehörige weitergezahlt wird, wenn der Versicherte verstorben ist. Allerdings sollten solche Angebote gut überprüft werden, denn diese Option kann sich förderschädlich auswirken. In diesem Fall müssen die erhaltenen Zulagen oder Steuervorteile samt Zinsen zurückgezahlt werden. Gehen Sie auf Nummer sicher und fordern Sie ein persönliches Angebot an.

    Kleinstbetragsrente: Gesamte Rente auszahlen lassen

    Auch wenn eine hundertprozentige einmalige Kapitalauszahlung bei der Riester Rente nicht möglich ist, so gibt es doch eine Möglichkeit, das gesamte Riester Kapital auf einen Schlag zu erhalten. Voraussetzung dafür ist eine sehr geringe monatliche Rentenzahlung. Liegt dann eine sogenannte Kleinstbetragsrente vor, können Verbraucher die gesamte Auszahlung fordern.

    Die Entscheidung, ob ein Altersgeld zu klein ist und sich Versicherte ihre Riester Rente komplett auszahlen lassen können, hängt von der Bezugsgröße West nach §18 Sozialgesetzbuch IV ab. Bei einer Kleinbetragsrente darf die monatliche Rente nicht größer als ein Prozent dieses Werts sein. Im Jahr 2016 liegt diese Grenze, die das Durchschnittsentgelt der gesetzlichen Rentenversicherung bezeichnet, bei 34.020 Euro. Ein Prozent entsprechen demnach im Monat 28,25 Euro. Sofern die monatliche Riester Rente geringer ist, besteht das Recht auf eine komplette Einmalauszahlung.

    Die Auszahlung kann auch gestückelt werden und jährlich erfolgen, was je nach Besteuerung günstiger für Versicherte ausfallen kann. Im Ernstfall empfiehlt sich hier dringend eine Beratung beispielsweise von einer Verbraucherzentrale, um Verluste durch Steuern möglich gering zu halten.

    Riester auszahlen lassen

    In diesem kurzen Video wird Ihnen das Prinzip der Riester-Rente erkärt und warum sich die Riester Rente für jeden lohnt. Weiter unten im Beitrag erfahren Sie alles über die Auszahlung der Riester Rente und über die Rentenphase.

    Veröffentlicht unter Altersvorsorge | Publiziert am 17. Oktober 2013 von Marco Mahling

    Nach jahrelangem Sparen können sich Rentner ihre Rentenansprüche auszahlen lassen. Wenn es endlich so weit ist, dass man sich die Riester auszahlen lassen kann, eröffnet sich mehr als nur eine Möglichkeit, die sich lohnt, Riester wirksam und gut zu nützen. Doch manchmal stellt man sich überhaupt die Frage „Riester: Ja oder nein?“.

    Rentenansprüche auszahlen lassen

    Riester: Ja oder nein? Die Frage, ob sich das Sparen dafür lohnt, Riester auszahlen zu lassen, stellen sich viele, da die Aussichten darauf schlecht stehen, dass man sich ausreichende Rentenansprüche auszahlen lassen kann. Viele Experten zweifeln am Ausgleich der sinkenden Renten durch eine Riester-Förderung. Grundsätzlich muss man aber sagen, dass sich die Riester Rente für jeden Angestellten lohnt , weil die eingezahlten Beiträge und auch die staatlichen Zulagen zum Rentenbeginn per Gesetz garantiert sind. Einen Verlust kann also niemand erleiden!

    Wenn man beispielsweise 30 Jahre lang 100 Euro monatlich für die Riester-Förderung einspart, kann man sich später jeden Monat rund 130 Euro Riester-Rente auszahlen lassen. Doch wenn man sich die Riester-Rente auszahlen lassen möchte, wird diese erst einmal nachgelagert völlig versteuert, was somit auch viele bezüglich Steuervorteil Riester-geförderter Renten verunsichert. Dabei muss man aber beachten, dass man in der Anspharphase der Riester Rente auch jedes Jahr Geld über die Steuererklärung zurück bekommt, weil die Beiträge zur Riester Rente zu 100% steuerlich absetzbar sind. Und als Angestellter hat man i.d.R. einen höheren Steuersatz als Rentner, somit ist mit hoher Wahrscheinlichkeit die Steuerersparnis grösser als die Steuerlast die man bei Rentenbezug zu zahlen hat aus dem Riester-Vertrag.

    Die Regeln für die Riester-Auszahlungsphase, wie und wann man sich die Rentenansprüche auszahlen lassen kann, haben sich seit Einführung vor allem im Zeitpunkt, ab dem die Auszahlung Riester-geförderter Zusatzrenten möglich ist, verändert. Bei einem Vertragsabschluss einer Riester-Förderung bis Ende 2011 kann man sich ab dem 60. Lebensjahr seine Riester-Rente auszahlen lassen. Rentner mit späteren Vertragsabschlüssen können sich frühestens mit 62 Jahren ihre ersparte Riester auszahlen lassen.

    Steuervorteil Riester: Ja oder nein? Jede Riester-Förderung ist steuerpflichtig. Der Steuervorteil Riester-geförderter Zusatzrenten vor der Riester-Auszahlungsphase wird durch die nachgelagerte Besteuerung wieder ausgeglichen, was somit den Steuervorteil Riester-geförderter Renten in Frage stellt. Da jedoch der Steuersatz nach der Riester-Auszahlungsphase deutlich unter dem Berufstätigen-Steuersatz liegt, ist der Steuervorteil Riester-geförderter Renten vor allem in der Riester-Auszahlungsphase stark gegeben.

    Vererbung von Riester: Ja oder nein? Die Riester-Förderung wird bei einer Riester-Kapitals-Vererbung während des Ansparens auf den Ehepartner nicht schädlich beeinflusst. Lediglich andere Kapitalserben der Riester-Förderung sind zur Rückzahlung der staatlichen Förderungen verpflichtet, wenn sie sich die geerbte Riester auszahlen lassen möchten. Die Erben können sich dann nur die restliche Riester auszahlen lassen. Es ist somit Ansichtssache, ob es sich für einen lohnt, Riester-Renten zu vererben, weshalb die Frage „Riester: Ja oder nein?“ durchaus begründet ist. Die Vererbbarkeit des Kapitals der Riester-Förderung ist dabei grundsätzlich während der Riester-Auszahlungsphase möglich.

    Auszahlung Riester-Rente

    Die Gestaltung der Riester-Auszahlungsphase, beziehungsweise der Art, wie man sich die Riester auszahlen lassen möchte, obliegt dem Riester-Rentner. Dazu gibt es verschiedene Varianten, wie man sich die Riester-Rente auszahlen lassen kann, zwischen denen man auch vor der Riester-Auszahlungsphase wechseln kann.

    Bei einer Riester-Förderung mittels Versicherung wird bei der Auszahlung Riester-geförderten Kapitals, dieses in einer Rentenversicherung mit lebenslanger Laufzeit verwaltet. Bei guten Erträgen kann sich der Riester-Rentner während der Riester-Auszahlungsphase auch eine höhere Riester-Rente auszahlen lassen.

    Sollte man für sich herausfinden, dass es sich lohnt, Riester-Rente zu vererben, sollte man dabei die Rentengarantiezeit beachten, mit der typischerweise zehn Jahre Rentenweiterzahlung vereinbart werden (bei Abschluss aber unbedingt dabei achten, dass die max. Rentengarantiezeit ausgewählt wird, nicht die vom Programm vorgegebenen 10 Jahre!). Diese fließen bei der Auszahlung Riester-geförderter Renten an den Ehepartner.

    Der zukünftige Riester-Rentner hat vor der Riester-Auszahlungsphase grundsätzlich zwei Optionen: Einerseits kann man sich per Sofortrente die Riester auszahlen lassen. Andererseits besteht die Möglichkeit, sich per Auszahlplan die Riester-Rente auszahlen lassen.

    Sollte man sich über einen Auszahlplan die Riester auszahlen lassen, bestehen wiederum zwei Möglichkeiten. Beim Banksparplan erhält man einen variablen Zins, wenn man sich die Riester-Rente auszahlen lassen will, was nicht unbedingt auf einen Steuervorteil Riester-geförderter Renten deutet.

    Beim Fondsauszahlplan wird das Kapital größtenteils in Renten- und Aktienfonds angelegt. Dabei werden die liquiden Mittel bei der monatlichen Auszahlung Riester-geförderter Renten herangezogen. Steigen die Fondswerte, kann man sich höhere Rentenansprüche auszahlen lassen. Fallen sie hingegen, muss man sich nicht automatisch eine geringere Riester-Rente auszahlen lassen, da hierbei ein bestimmter Mindestbetrag für die Auszahlung Riester-geförderter Renten festgelegt wird. Dies zeigt, dass es sich für bestimmte Leute lohnt, Riester beziehungsweise Riester-Förderung anzusparen. Im Todesfall können sich die Erben die Riester auszahlen lassen.

    Die andere Option vor der Riester-Auszahlungsphase ist die „Sofortrente“. Dabei kann man sich, durch höhere Versicherungskosten, höhere Rentenansprüche auszahlen lassen. Meist wird hierbei die Rentengarantiezeit nur durch höhere Kosten verlängert, wodurch man sich im Monat so auch nur geringere Rentenansprüche auszahlen lassen kann.

    Jeder Riester-Sparer hat aber die Möglichkeit, sich zu Rentenbeginn 30% einmalig förderunschädlich auszahlen zu lassen. 70% vom vorhandenen Kapital müssen mind. verrentet werden, weil sonst der Charakter einer „Rentenvorsorge“ nicht mehr gegeben ist.

    Steuervorteil Riester – lohnt Riester sich?

    Gesamt-Auszahlung Riester: Ja oder nein? Die Art, wie man sich Rentenansprüche auszahlen lassen kann, ist seit der Einführung von Riester flexibler geworden. Diesbezüglich kann man sich schon zu Rentenantritt 30 Prozent der Riester-Rente auszahlen lassen. Die Frage, wann es sich lohnt, Riester-Kapital in dieser Höhe zu entnehmen, ist schnell beantwortet, da viele für größere Investitionen sofort ein größeres Kapital brauchen.

    Dabei kann man sich diese 30 Prozent der Rentenansprüche auszahlen lassen, ohne dass die Förderung dadurch irgendwie schädlich beeinflusst wird. Hier zeigt sich auch der Steuervorteil Riester-geförderter Renten: Steuervorteile oder staatliche Zulagen müssen die Rentner dabei nämlich nicht zurückbezahlen.

    Trotz diesem Steuervorteil Riester-geförderter Renten, müssen Rentner, wenn sie sich die Riester auszahlen lassen, diese Auszahlungen besteuern lassen. Somit wird durch die 30-prozentige Auszahlung Riester-geförderter Renten auch die Steuer dementsprechend hoch angesetzt, was so den Steuervorteil Riester-geförderter Renten wieder ausgleicht. Aus dem restlichen Kapital wird errechnet, wie viel man sich monatlich von der Riester-Rente auszahlen lassen kann.

    Die Frage „Riester: Ja oder nein?“ stellen sich viele auch schon vor Rentenantritt. Oft ist man einfach unschlüssig, ob es sich lohnt, Riester-Renten anzusparen. Einerseits liegt dies an der Ungewissheit vom Steuervorteil Riester-geförderter Renten. Andererseits kommt die Frage „Riester: Ja oder nein?“ einfach daher, dass man unsicher ist, ob sich die Auszahlung Riester-geförderter Renten auch wortwörtlich rentiert.

    Egal, wie man sich selbst die Frage „Riester, ja oder nein?“ beantwortet: Sollte man sich für eine Auszahlung Riester-geförderter Renten entschieden haben, kann man immer noch vor Rentenantritt von dieser Rentenform „zurücktreten“. Mit diesem Fakt wird einem die Entscheidung, ob es sich lohnt, Riester-Renten zu beziehen („Riester: Ja oder nein?“) deutlich vereinfacht.

    Man kann sich auch noch vor Rentenantritt die gesamte Riester auszahlen lassen, indem man ein Eigenheim kauft beziehungsweise finanziert. Für manche zeigt allein dieser Fakt, dass es sich lohnt, Riester-Renten beziehungsweise Riester-Förderung anzusparen.

    Zwar kann man sich so die gesamten Rentenansprüche auszahlen lassen, doch dann bleibt kein Kapital mehr, für eine weitere Auszahlung Riester-geförderter Renten. Jedoch entsteht auch keine weitere Kostenbelastung seitens der Versicherung.

    viele weitere Artikel zur Riester Rente auf meinem Blog

    In der Kategorie “Altersvorsorge” finden Sie viele weitere Beiträge über die Riester Rente sowie Produkt- und Tarifvergleiche. Klicken Sie hier:

    Anbei ein paar Artikel dazu:

    Rückfragen / weitere Unterlagen

    Wenn Sie dazu weitere Fragen haben zur Auszahlung Riester Rente, so senden Sie mir bitte eine Email zu ([email protected]), nutzen mein Kontaktformular oder das Chatfenster unten rechts wenn ich online bin.

    Marco Mahling ist als unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler tätig im Raum München und Ingolstadt, online berät er seine Kunden aber aus ganz Deutschland. Er ist gelernter Bankkaufmann, zertifizierter Fondsspezialist (TÜV-Süd), Experte für private Vorsorge (DMA), qualifizierter Berater zur Riester-Rente sowie Fachmann für Vorsorgemanagement und berät seine Kunden in den Bereichen Ruhestandsplanung, private Krankenversicherung und Immobilien. Auf Bewertungsplattformen im Internet lässt er sich von seinen Kunden bewerten und hat auf dem Portal von WhoFinance mehr als 500 Referenzen. Über seinen Blog hält er seine Interessenten auf dem Laufenden und informiert seine Kunden regelmäßig per Newsletter.

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    Finanzdienstleistungen Marco Mahling GmbH & Co. KG

    Источники: http://www.riester-rente.net/foerderung/auszahlung/, http://www.riester-rente.net/foerderung/auszahlung/, http://www.finanzen-versicherungen-blog.de/riester-auszahlen-lassen/

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