Riester steuer

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    Riester-Förderung

    So viel bekommen Sie vom Staat

    • Zuletzt aktualisiert: 11. September 2017
    • Von: Sara Zinnecker

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Riester-Förderung besteht aus Zulagen und Steuervorteilen.
    • Die jährliche Grundzulage beträgt pro Person 154 Euro, die Kinderzulage 185 Euro für bis Ende 2007 geborene und 300 Euro für ab 2008 geborene Kinder.
    • Ab 2018 steigt die Grundzulage von 154 auf 175 Euro im Jahr an.
    • Sie können die Riester-Beiträge von der Steuer absetzen. Die Höhe Ihres Steuervorteils hängt von Ihrem Einkommensteuersatz ab.
    • Sie zahlen erst in der Auszahlungsphase Steuern: Alle Riester-Verträge werden nachgelagert besteuert.

    So gehen Sie vor

    • Entscheiden Sie, welche Riester-Form am besten zu Ihnen passt: Infrage kommen zum Beispiel eine Riester-Rentenversicherung, ein Riester-Fondssparplan oder Wohnriester.
    • Um die volle staatliche Förderung zu erhalten, müssen Sie jährlich 4 Prozent Ihres rentenversicherungspflichtigen Einkommens einzahlen.
    • Beantragen Sie über Ihren Riester-Anbieter eine Dauerzulage. Das erspart Ihnen, jedes Jahr aufs Neue einen Förderantrag auszufüllen.
    • Prüfen Sie, ob sich ein Riester-Vertrag auch für Ihren Ehepartner lohnt. Falls er nicht in die Rentenversicherung einzahlt, kann er für 60 Euro im Jahr mitriestern und erhält die volle Zulage.
    • Wenn Sie Kinder haben, beantragen Sie die Kinderzulage. Falls Sie als Paar riestern, sollte derjenige die Kinderzulage mitnehmen, der weniger verdient.
    • Geben Sie Ihre Riester-Beiträge in der Anlage AV Ihrer Steuererklärung an.

    Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Riester-Rente immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Ob sich ein Riester-Vertrag lohnt, hängt von der staatlichen Förderung ab, die Ihnen zusteht. Sie haben verschiedene Möglichkeiten, sich die Vorteile der Riester-Förderung zu sichern: Sie können wählen zwischen einem Riester-Banksparplan, einem Riester-Bausparvertrag, einem Riester-Fondssparplan, einer Riester-Rentenversicherung und einem Riester-Darlehen.

    Einen Riester-Vertrag abschließen kann jeder, der in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt. Aber auch in anderen Fällen können Sie förderberechtigt sein – wann genau, lesen Sie in unserem Ratgeber "Wer darf riestern?".

    So hoch ist die Riester-Förderung

    Der Staat fördert Riester-Verträge auf zwei Arten: über Zulagen und über Steuervorteile. Für die gesamte Förderung werden beide gegengerechnet. Um die volle Riester-Förderung zu erhalten, müssen Sie jährlich mindestens 4 Prozent Ihres rentenversicherungspflichtigen Einkommens einzahlen. Gefördert werden höchstens 2.100 Euro. Für Arbeitnehmer sind Bruttoeinkommen und rentenversicherungspflichtiges Einkommen meist identisch.

    Die jährliche Grundzulage beträgt 154 Euro pro förderberechtigter Person. Ab 1. Januar 2018 steigt die Zulage aller Voraussicht nach auf 175 Euro an. Hinzu kommt eine Kinderzulage von 185 Euro für Kinder, die vor 2008 geboren wurden, und 300 Euro für Kinder, die 2008 oder später zur Welt kamen. Grundsätzlich gilt dabei: Die Kinderzulage erhalten Sie, solange Sie auch Kindergeld beziehen. Wenn Ihr Kind eine Ausbildung oder ein Studium absolviert, erhalten Sie die Zulage bis zu seinem 25. Lebensjahr.

    Alle Zulagen werden auf Ihre Beiträge angerechnet und vermindern somit den Anteil, den Sie tatsächlich einzahlen müssen. Es kann passieren, dass der Eigenanteil durch die Zulagen vollständig entfällt. In diesen Fällen müssen Sie trotzdem einen jährlichen Sockelbetrag von 60 Euro einzahlen, um die staatliche Förderung zu erhalten.

    Prämie für Junge

    Wenn Sie einen Riester-Vertrag abschließen und die erste Zulage beantragen, ehe Sie das 25. Lebensjahr vollendet haben, bekommen Sie einen einmaligen Berufseinsteigerbonus von 200 Euro.

    In der folgenden Tabelle sehen Sie, wie sich Ihre jährliche Einzahlung durch die Zulagen verändert. Für alle Kinder in dem Beispiel gilt ein Geburtsdatum ab 2008:

    Den Steuervorteil können Sie in Ihrer Steuererklärung geltend machen. Dazu füllen Sie die Anlage AV der Steuererklärung aus.

    Riestern für Paare

    Wenn beide Ehepartner in die Rentenversicherung einzahlen, können beide einen Riester-Vertrag abschließen, und jeder erhält die Grundzulage. Der maximal geförderte Betrag erhöht sich dann auf 4.200 Euro. Die Kinderzulage gibt es aber nur einmal pro Ehepaar. Beantragt das Paar diese versehentlich doppelt, muss ein Partner eine bereits gewährte Förderung zurückzahlen. Der Übersichtlichkeit halber raten wir daher, alle Kinderzulagen einem Partner zuzuteilen.

    Zahlt nur ein Ehepartner in die Rentenversicherung ein, ist der andere trotzdem mittelbar förderberechtigt. Um die Grundzulage zu erhalten, muss der zweite Ehepartner lediglich den Sockelbetrag von 60 Euro pro Jahr in einen eigenen Riester-Vertrag einzahlen. Die Fördergrenze steigt dementsprechend auf 2.160 Euro.

    Um die Zulagen und den Mindestanteil zu berechnen, verwendet die Zulagenstelle immer die Angaben des Vorjahrs. Das gilt für die Kinderzulage, aber auch bei einer Scheidung oder wenn sich das Gehalt ändert.

    Riestern für Arbeitnehmer mit geringen Einkommen

    Bislang war die Riester-Rente für Arbeitnehmer mit geringem Einkommen wenig attraktiv. Den wer im Alter auf staatliche Grundsicherung angewiesen war, musste seine Riester-Rente darauf anrechnen lassen. Diese Sparer hatten also ganz umsonst in Riester eingezahlt. Ab 2018 ändert sich das: Dann können Sparer mindestens 100 und maximal 200 Euro ihrer Riesterrente (und auch Betriebsrente) behalten. Verabschiedet wurde die neue Regelung im Juli 2017 im Betriebsrentenstärkungsgesetz.

    Steuervorteil für Riester-Sparer

    Zusätzlich zu den Zulagen können sich einige Riester-Sparer auch noch Steuern vom Finanzamt zurückholen. Denn Riester-Beiträge und Zulagen lassen sich bis 2.100 Euro im Jahr als Sonderausgaben absetzen (Anlage AV der Steuererklärung).

    Zunächst ergibt sich daraus ein rechnerischer Steuervorteil. Er hängt vom persönlichen Einkommensteuersatz und der Höhe der jährlichen Einzahlungen in den Riester-Vertrag ab.

    Der errechnete Steuervorteil ist jedoch immer höher als die tatsächliche Rückerstattung. Der Grund liegt in der Verrechnung von Steuervorteil und Zulagen: Sie erhalten nur den Anteil Ihres Steuervorteils, der nach Abzug aller Zulagen übrig bleibt.

    In den Beispielen der Tabelle riestert ein Single. Der tatsächliche Steuervorteil liegt jeweils 154 Euro unter dem zunächst errechneten.

    Steuervorteil beim Riester-Sparen

    ¹ Wir betrachten den Fall eines sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.

    ² Der Grenzsteuersatz legt fest, wie hoch ein zusätzlicher Euro an Einkommen besteuert wird. Er bezieht sich auf das zu versteuernde Einkommen, nach Abzügen von Sozialversicherungsbeiträgen und Sparerpauschbetrag.

    ³ Der Steuervorteil ist näherungsweise anhand des Grenzsteuersatzes des zu versteuernden Einkommens errechnet. Er fällt in der Realität leicht geringer aus.

    Quelle: Finanztip-Berechnung (Stand: 8. September 2017)

    So viel bringt die Riester-Förderung

    Die eigentliche Förderrendite für Sparer ergibt sich am Ende aus dem Zusammenspiel von Zulagen und Steuervorteil. Am stärksten profitieren Sparer, die einen der beiden Faktoren stark ausschöpfen: Das sind einmal Riester-Sparer mit geringem Einkommen und vielen Kindern; sie bekommen hohe Zulagen. Oder Besserverdiener ohne Kinder; sie greifen einen hohen Steuervorteil ab. Der Durchschnittsverdiener ohne Kinder kann dagegen weder von einem besonders hohen Steuervorteil noch von Kinderzulagen profitieren.

    Wie viel Rendite allein die Förderung über 30 Jahre pro Jahr für verschiedene Mustersparer zusammenkommt, zeigt die Tabelle.

    So viel Rendite bringt die Riester-Förderung über 30 Jahre¹

    ¹ Alle Riester-Sparer zahlen 4 Prozent ihres Einkommens, um die maximale Förderung zu erhalten. Bei Ehepaaren verdient nur einer. Der Verdiener macht den vollen Steuervorteil geltend. Der Partner riestert mit 60 Euro pro Jahr und erhält die Kinderzulagen. Alle Renditen sind Vorsteuer-Renditen.

    ² Mit Einzahlungen sind die Netto-Einzahlungen gemeint, die der Sparer nach Verrechnung von Zulagen und Steuererstattung noch leisten muss. Wir rechnen mit einer Grundzulage von 175 Euro. Sie gilt offiziell ab 2018.

    ³ Vereinfachend rechnen wir so, als ob Sparer den Beitrag zur Rentenversicherung bereits heute voll von der Steuer absetzen können. Der absetzbare Beitrag liegt in 2017 eigentlich bei nur 84 Prozent und steigt bis 2030 auf 100 Prozent. Die echte Förderrendite läge somit etwas höher.

    Quelle: Finanztip-Berechnungen (Stand: 9. August 2017)

    Wenn die Grundzulage ab 2018 175 Euro steigt, profitieren Riester-Sparer, die wenig verdienen. Sie müssten etwas weniger einzahlen, oder genauer gesagt: Das Verhältnis von eigenen Einzahlungen und Guthaben würde sich etwas verbessern.

    Im Beispiel kann der Geringverdiener mit einem Kind mit einer Förderrendite von 3,27 Prozent (statt 3,12 Prozent) pro Jahr rechnen. Die Förderrendite für das alleinerziehende Elternteil mit drei Kindern steigt von 10,78 auf 10,94 Prozent pro Jahr.

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    Besteuerung erst im Alter

    Die Riester-Beiträge können Sie in der Sparphase von der Steuer absetzen. Im Gegenzug fällt Einkommenssteuer auf die künftige Riester-Rente an (nachgelagerte Besteuerung). Wie viel Einkommenssteuer Sie im Alter genau zahlen, hängt von der Höhe Ihres dann zu versteuernden Einkommens ab. Weil das im Rentenalter normalerweise niedriger ausfällt als während des Berufslebens, ist Ihr Steuersatz in aller Regel geringer – und von Ihrer Rente geht weniger ab.

    Das folgende Beispiel verdeutlicht diesen Vorteil: Der Arbeitnehmer verdient 55.000 Euro brutto (ab grob dieser Grenze gilt der Steuersatz von 42 Prozent), ist alleinstehend und hat keine Kinder. Der Startwert sind 100 Euro, die einmal direkt und einmal erst nach 30 Jahren besteuert werden. In unserem Beispiel sparen Sie dabei 25 Euro.

    Auf Riester-Verträge wird keine Abgeltungssteuer fällig. Ihre Zinsen und Dividenden (Riester-Fondssparplan) sind sowohl in der Ansparphase als auch bei der Auszahlung von der Steuer befreit. Das gilt selbst für Einzahlungen, die über die maximal geförderte Summe hinausgehen.

    Sonderfall Wohn-Riester

    Wenn Sie die Riester-Förderung für den Erwerb von Wohneigentum nutzen, können später keine Steuern berechnet werden. Anstatt einer zu versteuernden Rente besitzen Sie dann eine Immobilie. Zu diesem Zweck wird ein fiktives Wohnförderkonto geführt. Sobald der Sparer Riester-Guthaben für die Finanzierung aus dem Riester-Vertrag entnimmt oder sich seinen Bauspar-Guthaben auszahlen lässt, werden jährlich die geförderten Spar- und Tilgungsleistungen verbucht. Im Rentenalter dient das Wohnförderkonto als Grundlage für die Besteuerung.

    Zulagen und Steuervorteil können zurückgefordert werden

    Riester-Verträge dienen der Altersvorsorge. Wenn Sie sich entscheiden, Ihren Riester-Vertrag vorzeitig aufzulösen oder das angesparte Geld für einen anderen Zweck zu verwenden, gilt das als schädliche Verwendung: Sie müssen alle erhaltenen Förderungen zurückzahlen. Das gilt sowohl für Zulagen als auch für Steuervorteile. Es gibt jedoch Ausnahmen, beispielsweise die Entnahme Ihres Guthabens für den Erwerb einer selbstbewohnten Immobilie, was nicht als schädliche Verwendung gilt.

    Zusätzlich müssen die erwirtschafteten Zinsen nachträglich versteuert werden. Sie fallen als sonstige Einkünfte an, weil die Befreiung von der Abgeltungssteuer auch für frühzeitig gekündigte Verträge besteht.

    Diese Riester-Rente passt zu Ihnen

    Sara Zinnecker

    Expertin für Geldanlage

    Altersvorsorge mit staatlicher Förderung

    • Speziell für Arbeitnehmer und Beamte.
    • Förderung durch Zulagen und Steuervorteile.
    • Versteuerung erfolgt im Rentenalter.

    Unsere Anbieter-Empfehlung:

    • Rentenversicherung: Hannoversche, Huk24
    • Fondssparplan: DWS Toprente Dynamik über Online-Vermittler, Fairriester 2.0, Deka Zukunftsplan Classic, Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
    • Wohn-Riester: Dr. Klein, Interhyp und Planethyp

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    Artikel verfasst von

    Finanztip-Expertin für Bankprodukte

    Sara Zinnecker ist Redakteurin im Team Bank & Geldanlage. Nach ihrem Volontariat an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten schrieb sie beim Handelsblatt über Geldanlage und Altersvorsorge. Zuvor studierte Sara Zinnecker in Nürnberg, Italien und Portugal internationale Volkswirtschaftslehre mit Diplom-Abschluss, arbeitete bei Lokalzeitungen sowie der Süddeutschen Zeitung.

    ehemaliger Finanztip-Redakteur (bis August 2016)

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    Steuerersparnis versus Besteuerung der Riester Rente

    Die Riester-Rente bietet in der Ansparphase einen Steuervorteil durch eine Steuerersparnis. In der Rentenphase hingegen werden die Auszahlungen besteuert. Insbesondere durch die Einführung der Abgeltungsteuer hat sie auch ohne Riester-Förderung an Attraktivität gewonnen.

    Steuervorteil / Steuerersparnis während der Ansparphase

    Sowohl für Personen (siehe Riester-Förderberechtigte), die in den Genuss der Riester-Förderung kommen als auch für Nicht-Förderberechtigte bietet die Riester-Rente einen attraktiven Steuervorteil:

    Während der Ansparphase fallen im Rahmen der Riester-Rente auf die Wertzuwächse keine Steuern an. Nicht-Förderberechtigte profitieren im Vergleich zu einem Fonds-Sparplan dahingehend, dass bis zum Auszahlungszeitpunkt keine Abgeltungssteuer auf die Erträge anfallen.

    Förderberechtigte profitieren während der Ansparphase zusätzlich von der Riester-Rente-Zulage und meist von einer Riester-Steuerersparnis. Wie sich diese ergibt, erfahren Sie hier:

    Ihren individuellen Steuervorteil in Form einer Riester-Steuerersparnis können Sie mit unserem Förderrechner ermitteln.

    Besteuerung der Riester-Rente zum Auszahlungszeitpunkt

    Die Riester-Rente bietet während der Ansparphase eine attraktive Förderung, da die Besteuerung nachgelagert, sprich zum Auszahlungszeitpunkt, erfolgt. In vielen Fällen ist dies für den Sparer sehr vorteilhaft. Man muss zwischen einer Auszahlung vor und nach dem 60. Lebensjahr unterscheiden:

    Auszahlung vor dem 60. Lebensjahr – mit Steuervorteil

    Erfolgt eine Auszahlung vor dem 60. Lebensjahr, ist dies grundsätzlich förderschädlich. Dies bedeutet, dass man die erhaltenen Steuererstattungen und Zulagen zurückzahlen muss. Zusätzlich unterliegen die Erträge der Abgeltungssteuer in Höhe von 25%.

    Was auf den ersten Blick nachteilig erscheint, ist es bei genauerem Hinsehen gar nicht: Zum einen erzielt man so über einen langen Zeitraum einen Steuerstundungseffekt. Zum anderen hebelt man so seine Rendite im Vergleich zu einem Fondssparplan, denn zwar muss man die erhaltenen Zulagen zurückzahlen. Die Rendite, die die angelegten Zulagen erwirtschaftet haben, behält man jedoch.

    Auszahlung nach dem 60. Lebensjahr – Teils geringe Besteuerung

    Der Regelfall sieht vor, dass die Riester-Rente in Form einer lebenslangen Rente ausgezahlt wird. Man hat die Option zum Rentenbeginn bis zu 30% des angesparten Vermögens als Einmalbetrag zu entnehmen. Sowohl die Rente als auch die Entnahme ist voll dem persönlichen Steuersatz zu unterziehen. Da die meisten Rentner geringere Einkommen als während der Erwerbsphase haben, fällt auch die Besteuerung der Riester-Rente entsprechend geringer aus.

    Ungefördertes Kapital des Riester-Vertrages, das aus Überzahlungen (= Einzahlungen von mehr als 2.100 € pro Jahr) entstanden ist oder weil man nicht förderberechtigt war, kann in voller Höhe entnommen werden. Die Gewinne nur zur Hälfte dem persönlichen Steuersatz.

    Das Anlagevehikel Riester-Fondssparplan, das mit ungeförderten Beiträgen „gefüttert“ wird, stellt daher insbesondere im Vergleich zum „normalen“ Fondssparplan eine steuerlich interessante Alternative dar. Deutschlands Fondsgesellschaft Nummer 1, die DWS, bietet in diesem Zusammenhang den abgeltungssteueroptimierten Sparplan DWS Vermögenssparplan Premium an.

    Besteuerung im Zusammenhang mit Wohn-Riester

    Seit Einführung der Eigenheimrente, auch als Wohn-Riester bekannt, ist es auch möglich die Riester-Förderung für die Finanzierung des Eigenheims zu nutzen. Für die Besteuerung von Wohn-Riester gibt es eigene Regelungen.

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    Hier wird die Riester Rente in der Steuererklärung vermerkt

    Die richtige Altersvorsorge ist das Thema für die Zukunft.

    Der Staat hat mit der förderungsberechtigten RiesterRente eine Möglichkeit für Arbeitnehmer geschaffen, sich angemessen abzusichern.

    Da die staatliche Förderung auch über Steuervorteile gegeben werden kann, ist die Steuererklärung diesbezüglich von besonderer Wichtigkeit.

    Hier muss die Rente an den richtigen Stellen vermerkt werden. Mehr dazu erfahren Interessierte im Folgenden.

    Wo wird die Riester Rente in der Steuererklärung eingetragen?

    Im Mantelbogen wird für die Rente auf der Seite 2 ein Kreuz im Feld Anlage AV gemacht. In dieser ist erst einmal Zeile 9 interessant. Hier wird die Bescheinigung des Anbieters vermerkt. Die entsprechenden Bescheinigungen werden zu Jahresbeginn verschickt.

    In Zeile 10 gibt man an, ob man unmittelbar begünstigt ist – also die Rente selbst abgeschlossen hat. Ehepartner von unmittelbar begünstigten Rentnern sind mittelbar begünstigt.

    Dies wird in der Zeile 14 der Anlage AV vermerkt. Solche Partner können, wenn sie monatlich fünf Euro zuschießen, ebenfalls die volle Riester-Förderung erhalten.

    Die Zeilen 21 und 22 der Anlage sind nur von Eltern auszufüllen, welche die staatliche Kinderzulage erhalten. Diese bekommt nur ein Elternteil – in der Regel ist dies die Mutter. Auf der Rückseite der Anlage muss noch die Anbieternummer vermerkt werden.

    Jeder Anbieter hat eine eigene spezielle Kennziffer, die unbedingt eingetragen werden muss. Dies wird häufig vergessen und führt zu Problemen.

    Riester Rente: Steuerliche Vorteile in der Steuererklärung

    Erhält man keine direkte staatliche Zulage, so kann man die Aufwendungen für die Rente als Sonderausgaben geltend machen und so einen steuerlichen Vorteil erreichen.

    Maximal dürfen dies 2100 Euro pro Jahr sein. Das Finanzamt führt eine Günstigerprüfung durch, um zu ermitteln, welche der beiden Varianten für den Steuerpflichtigen besser ist.

    Источники: http://www.finanztip.de/riester/riester-foerderung/, http://www.fondsvermittlung24.de/riester-rente-besteuerung.html, http://www.steuerklassen.com/steuererklaerung/vorsorge/riester-rente/

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