Rundfunkgebühren steuererklärung

    0
    133

    Kann man das absetzen?

    Rundfunkbeitrag absetzen

    Kann man Rundfunkbeitrag bei der Steuer absetzen?

    Als Unternehmer können Sie gezahlte Rundfunkbeiträge als Betriebsausgabe absetzen. Bei Privatpersonen sieht es hingegen meist anders aus: Eine steuerliche Anerkennung der Rundfunkbeiträge kommt nur in Ausnahmefällen wie bei einer steuerlich anerkannten Zweitwohnung in Betracht.

    Steuerrechner

    Weitere Informationen zum Thema Rundfunkbeitrag absetzen

    Der Rundfunkbeitrag finanziert das Programm von ARD, ZDF und Deutschlandradio.

    Volljährige Privatpersonen zahlen je Wohnung monatlich 17,50 €. Es spielt dabei keine Rolle, wie viele Rundfunkgeräte in einer Wohnung vorhanden sind oder wie viele Menschen dort leben. Privatpersonen können den Rundfunkbeitrag steuerlich meist nicht nutzen. Bei einer steuerlich anerkannten doppelten Haushaltsführung können Arbeitnehmer jedoch den Rundfunkbeitrag für die Zweitwohnung abziehen.

    Unternehmen und Institutionen zahlen den Rundfunkbeitrag entsprechend der Anzahl ihrer Betriebsstätten, sozial­versicherungs­pflichtig Beschäftigten und beitrags­pflichtigen Kraftfahrzeuge. Für Unternehmer handelt es sich um Betriebsausgaben.

    Die Kosten für den Einbau einer privaten Breitbandanlage (Kabelanschluss) und einmalige Gebühren für den Anschluss privater Breitbandanlagen an das öffentliche Breitbandnetz zählen zu den Erhaltungsaufwendungen von Vermietern.

    Bei selbstgenutztem Eigentum kann es sich bei den Kosten um begünstigte Handwerkerleistungen handeln. Abziehbar sind bei Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen die Lohnkosten.

    Die laufenden Kabelgebühren sind steuerlich nicht relevant.

    Steuererklärung 2016: Das können Sie alles absetzen

    Finanzamt Das können Sie bei der Steuererklärung absetzen

    Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

    Ob Mietnebenkosten oder Versicherungen: Viele Ausgaben, die das auf den ersten Blick nicht unbedingt vermuten lassen, können steuerlich geltend gemacht werden. Hier sind sechs lohnende Hinweise.

    Quelle: Die Welt

    Was kann man von der Steuer absetzen?

    1. Werbungskosten: Dazu gehören Rechnungen für Bewerbungen, Fort- und Weiterbildungen, häusliches Arbeitszimmer, Telefon & Internet oder die Kosten für Fahrten zur Arbeit (Pendlerpauschale).
    2. Altersvorsorge: Hierunter fallen Beiträge für die gesetzliche Rentenversicherung, betriebliche Altersvorsorge, Rürup- und Riester-Rente.
    3. Einkünfte aus Ehrenämtern/Übungsleiterpauschale: Dazu zählen Einkünfte aus nebenberuflichen Tätigkeiten für Vereine, Verbände und öffentliche Einrichtungen
    4. Sonderausgaben: Absetzbar sind beispielsweise das Schulgeld für Kinder, Spenden sowie Kranken- oder Pflegeversicherungsbeiträge.
    5. Außergewöhnliche Belastungen: Dazu gehören die Kosten einer Scheidung, Unterhaltszahlungen, Pflegeheimkosten oder auch die Kosten eines Zivilprozesses.
    6. Haushaltsnahe Dienstleistungen: Darunter fallen beispielsweise Kosten von der Putzhilfen bis zum Betreuungspersonal für Kinder oder den Pflegedienst für Alte und Kranke.

    F ür die einen ist die Steuererklärung ein einziger Graus. Andere sind voller Elan dabei, wenn es gilt, dem Finanzamt auch dieses Jahr wieder so viel Rückerstattung wie möglich abzutrotzen. Mit ein paar Stunden Arbeit können sich Arbeitnehmer, Rentner und Familien meist viele Hundert Euro abholen. Haben oder nicht haben: Das Finanzamt überweist nach Angaben des Statischen Bundesamts im Schnitt 873 Euro zurück – wenn sich Bürger aufraffen und ihre Steuererklärung abgeben.

    Je früher sie beim Finanzamt ist, desto eher sind Erstattungen auf dem Konto. Bearbeitet wird nach Eingangsdatum. Letzter Abgabetermin ist der 31. Mai. Wer sich vom Lohnsteuerhilfeverein oder dem Steuerberater helfen lässt, hat noch Zeit bis 31. Dezember. „Kein Geld verschenken, ran an die Arbeit“, sagt Uwe Rauhöft, Geschäftsführer des Neuen Verbands der Lohnsteuerhilfevereine (NVL). Trotz etlicher Rotstiftaktionen gebe es für 2015 neue interessante Steuersparchancen, ergänzt Christina Georgiadis, Sprecherin der Vereinigten Lohnsteuerhilfe (VLH).

    Versicherungen

    Ob Arbeitnehmer, Familien, Rentner: Mit Vorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben kann jeder seine Steuerlast senken. Garantiert anerkannt werden die Beiträge für die gesetzliche Rentenversicherung, für berufliche Versorgungswerke, für Rürup- und Riester-Verträge. Für 2015 zählt erstmals der Höchstbetrag von 22.172 Euro (44.344 für Ehepaare/gesetzliche Lebenspartner).

    Die Steuererklärung soll einfacher werden

    Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

    Eineinhalb Jahre wurde über die Vereinfachung der elektronischen Steuererklärung diskutiert. Nun hat das Kabinett sie auf den Weg gebracht. Künftig soll vieles automatisch und digital laufen.

    Quelle: Die Welt

    Im Jahr davor lag die Grenze noch bei 20.000 Euro. Absetzbar sind seit 2014 auch Aufwendungen für zertifizierte Erwerbsminderungs- und Berufsunfähigkeitsrenten. Steuernachlass bringen zudem die Basisbeiträge für die gesetzliche und private Kranken- wie Pflegeversicherung. Dazu zählt auch die Absicherung für Ehe- oder gesetzliche Lebenspartner, egal ob gesetzlich, freiwillig oder privat versichert.

    Außerdem aufgelistet gehören die Aufwendungen für Kinder, für die es Kindergeld oder -freibeträge gibt. Nur wenn die Beiträge in der Kranken- und Pflegeversicherung weniger als 1900 Euro (2800 bei Selbstständigen) im Jahr betragen, wirken sich zusätzlich noch andere Policen aus wie Arbeitslosen-, Unfall-, Haftpflicht- Risikolebens- oder Krankenzusatzversicherungen oder etwa Kapitallebens- und Rentenverträge, die vor 2005 abgeschlossen wurden. Für privat Versicherte kann es steuerlich günstiger sein, auf Beitragserstattungen zu verzichten.

    Außergewöhnliche Belastungen für Steuerzahler

    Viele Bürger haben 2015 viel Geld für neue Zähne, Pflege, Therapien oder Behandlungen bei Ärzten, Heilpraktikern und Logopäden ausgegeben. Das gehört aufgelistet, außerdem alles, was verordnet wurde, von Medikamenten übers Augenlasern bis zu Rollstühlen, Brille, Einlagen oder Hörgeräten. Auch die Kosten für Taxi oder Kuren gehören dazu.

    Die Rechnungen sind zwar nach wie vor nicht ab dem ersten Cent absetzbar. Ein individueller, laut Finanzamt „zumutbarer“ Eigenanteil muss vom Steuerzahler selbst getragen werden. Dennoch bleibt häufig ein Betrag übrig, der Steuerabzug bringt.

    Quelle: Infografik Die Welt

    Neue Chancen gibt es, dass sich hohe außergewöhnliche Belastungen, über mehrere Jahre verteilt, absetzen lassen. Dafür klagen Eltern, die wegen der schwerbehinderten Tochter ihr Haus umbauen mussten. Sie wollen knapp 166.000 Euro, über drei Jahre verteilt, geltend machen. Der Bundesfinanzhof muss jetzt urteilen, ob das geht (VI R 36/15). Auch die finanzielle Unterstützung an nahe Angehörige ist absetzbar.

    Wer Unterhalt an Lebensgefährten zahlt oder an seine Eltern, kann bis zu 8472 Euro für 2015 absetzen (118 mehr als 2014). Dasselbe gilt für Eltern, die das ganze Jahr über ihr Kind unterstützt haben, für das kein Kindergeld mehr floss. Vom 8472-Euro-Höchstbetrag gehen aber Einkünfte des Kindes ab, die über 624 Euro liegen. Muss ein Angehöriger krankheitsbedingt ins Pflegeheim, lässt sich auch das absetzen. Keinen Abzug gibt es mehr für Zivilprozesskosten.

    Wer Scheidungskosten hatte, sollte diese jedoch unbeirrt in die Steuer packen, rät Erich Nöll, Geschäftsführer des Bundesverbands der Lohnsteuerhilfevereine (BDL).

    Für Berufstätige wichtig

    Das Finanzamt berücksichtigt für jeden Arbeitnehmer automatisch 1000 Euro im Jahr als Werbungskosten, selbst wenn er weniger Ausgaben für den Job hatte. Mit Mehrausgaben über der Pauschale lassen sich Steuern sparen. Dann machen sich nicht nur Wege zur Arbeit, der berufsbedingte Umzug, Fortbildung oder Dienstreisen bezahlt, sondern auch kleinere Posten wie Büromaterial, Gewerkschaftsbeiträge oder Berufsbekleidung.

    Wer beim Chef keinen Arbeitsplatz hat, kann für sein Heimbüro bis zu 1250 Euro absetzen. Das gilt auch während Elternzeit oder Arbeitslosigkeit. Für Mieter gehören dazu anteilige Miete und Renovierungskosten, für Eigentümer auch Ausgaben für Darlehen, Heizung, Wasser oder die Gebäudeversicherung.

    Wer seinen Beruf komplett von zu Hause aus managt, darf in unbegrenzter Höhe absetzen. Neue Chancen haben alle, die erstmals studieren oder eine Ausbildung machen. Sie sollten ihre Aufwendungen als Werbungskosten in Anlage N abrechnen. Lehnt das Finanzamt ab, darf das nur vorläufig sein – bis zur anstehenden Klärung beim Bundesverfassungsgericht (BMF-Schreiben IV A 3 – S 0338/07/10010).

    Am Handwerkerlohn beteiligt sich der Fiskus

    Das Finanzamt hilft Mietern, Vermietern und Heimbewohnern bei Arbeiten rund um Haus und Hof kräftig mit. Für 2015 müssen die Finanzämter noch mehr Handwerkerrechnungen als früher anerkennen. Neu absetzbar sind jetzt zum Beispiel die Arbeiten des Schornsteinfegers inklusive Feuerstättenschau. Oder die Kontrolle von Fahrstuhl- und Blitzschutzanlagen sowie Gutachten zur energetischen Haussanierung.

    Warum die Steuersenkungen fast nichts bringen

    Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

    Da werden die Steuern mal gesenkt – und so richtig merkt man es gar nicht. Die durchschnittliche Entlastung ist sehr überschaubar, denn der Staat hält woanders die Hand auf.

    Quelle: Die Welt

    Auch Arbeiten jenseits der Grundstücksgrenze wie der Winterräumdienst auf öffentlichen Wegen oder Anschlüsse des Hauses ans Versorgungsnetz bringen erstmals einen Steuerabzug.

    Gleiches gilt für den Handwerkerlohn beim Haustüraustausch. Auch Rechnungen für Hilfen im Haushalt wie eine Putzkraft, Köchin, den Pflegedienst oder neuerdings auch die Haustierbetreuung daheim bringen kräftig Nachlass. Insgesamt sind bis zu 5710 Euro Steuervorteil drin.

    Absetzbar sind fast alle Arbeiten vom Reparieren, Modernisieren bis zum Klavierstimmen. Es zählen auch anteilige Kosten, die in einer Hausgemeinschaft anfallen. Etwa für Reinigung, Hausmeister oder Gartenpflege. Voraussetzung: Die Rechnung wurde nicht bar bezahlt. Material lässt sich nicht absetzen.

    Worauf bei den Reisekosten geachtet werden muss

    Viele Bürger können hohe Werbungskosten abrechnen, allein schon, weil ihre Wege zur Arbeit oder zu Kunden weit waren. Dazu zählen etwa Lehrer mit mehreren Schulen, Beamte mit etlichen Dienststellen, Bauarbeiter, Außendienstler, Monteure, Berater. Sie können für ihre Fahrten zur Zweit-oder Dritt-Arbeitsstätte pauschal 30 Cent pro gefahrenen Kilometer mit dem eigenen Auto abrechnen.

    Anderes gilt für Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte, also zum Beispiel täglich ins Büro. Sie bringen nur 30 Cent je Kilometer des einfachen Wegs, abgerechnet über die Pendlerpauschale. Diese steht Arbeitnehmern dafür immer zu, auch wenn sie gar keine Ausgaben hatten und mit dem Bus oder Zug fuhren.

    Die Kilometerpauschale hat sich seit Jahren nicht verändert, obwohl die Kosten für den Unterhalt eines Autos erheblich gestiegen sind – aktuelle Ölpreisentwicklungen nicht berücksichtigt. Aber bislang hatte noch kein Aufruf, daran etwas zu ändern, Erfolg. Dennoch kann es sich lohnen, die Kilometerpauschale geltend zu machen.

    Wer beispielsweise 15 Kilometer entfernt von der Arbeit wohnt und 230 Tage gearbeitet hat, kommt schon auf 1035 Euro Werbungskosten, also 35 Euro mehr, als der Arbeitnehmerpauschbetrag von 1000 Euro hergibt.

    Wo das Finanzamt Familien unterstützt

    Bis zu 600 Euro im Jahr darf der Arbeitgeber seit 2015 drauflegen, wenn es um die kurzfristige Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen von Mitarbeitern geht – zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn. Auf diese Leistung muss der Arbeitnehmer keine Einkommensteuer zahlen.

    Quelle: Infografik Die Welt

    Muss eine Mitarbeiterin zum Beispiel sonntags kurzfristig arbeiten, kann ihr Chef die benötigte Tagesmutter oder Pflegekraft bezahlen, ganz ohne Abzüge. „Das dürfte dem einen oder anderen Vorteile bringen“, so Georgiadis. Für Familien interessant sind auch steuerfreie Erholungszuschüsse des Arbeitgebers in Höhe von 156 Euro einmal im Jahr.

    Für den Ehepartner kann der Arbeitgeber 104 Euro zuschießen, für jedes Kind 52 Euro. Als Nachweis fürs Finanzamt genügt es, wenn die Erholungsbeihilfen in zeitlichem Zusammenhang mit einem Urlaub des Arbeitnehmers gezahlt wurden.

    Den Umzug von der Steuer absetzen

    Ein beruflich bedingter Neuanfang kann eine enorme Steuererstattung bringen. Für die meisten Ausgaben müssen Belege präsentiert werden, für manche Posten kann auch eine Pauschale geltend gemacht werden. Letztere wurde ab März 2015 erhöht und liegt jetzt bei 730 Euro für Ledige (vorher 715) und 1460 Euro für Verheiratete (davor 1429).

    Die Beträge können ohne Nachweise von der Steuer abgesetzt werden. Wichtig ist nur, dass jemand wegen des Jobs umzog. Auch die Nachhilfekosten für den Nachwuchs sind dann absetzbar, und zwar bis zu 1841 Euro (vorher 1802).

    Ratgeber Steuern Countdown

    • Von Berrit Gräber
    • 17.11.2015

    Ratgeber Steuern Finanzamt

    • Von Jan Dams
    • 01.01.2016

    Verbraucher Ratgeber

    • Von Stephan Maaß
    • 26.01.2016

    Geld Ranking

    • Von Stephan Maaß
    • 17.02.2016

    Geldanlage Georg Fahrenschon

    • Von Anne Kunz
    • 17.11.2017

    Wirtschaft Bundeshaushalt

    • Von Dorothea Siems
    • 13.12.2017

    • Von Berrit Gräber
    • 17.11.2017

    • Von Daniel Eckert
    • 13.12.2017
    • Chevron Up

    Ein Angebot von WELT und N24. © WeltN24 GmbH

    Kann ich meinen Rundfunkbeitrag absetzen?

    Jeder Haushalt zahlt monatlich Rundfunkgebühren. Bis auf wenige Ausnahmen kannst du diese als Privatperson nicht steuerlich absetzen. Wir erklären dir, wann es geht.

    Wann ist der Rundfunkbeitrag absetzbar?

    Für deine normale Wohnung ist der Rundfunkbeitrag nicht absetzbar. Hast du jedoch in deiner Wohnung ein Arbeitszimmer oder neben deinem Familienwohnsitz eine Zweitwohnung aus beruflichen Gründen, sieht die Situation anders aus.

    Damit dein Arbeitszimmer als solches anerkannt wird, muss es einige Bedingungen erfüllen. Erfahre mehr im Steuertipp: Wie kann ich mein Arbeitszimmer absetzen?

    Erkennt das Finanzamt das Arbeitszimmer an, kannst du u.a. auch deinen privat gezahlten Rundfunkbeitrag anteilig als Werbungskosten von der Steuer absetzen. Diese trägst du in der Anlage N ein.

    Du berechnest die Kosten anteilig, abhängig von der Größe des Arbeitszimmers im Verhältnis zur Gesamtfläche der Wohnung (inklusive des Arbeitszimmers).

    Du kannst 12% der 17,50 Euro Rundfunkbeitrag für das Arbeitszimmer absetzen.

    Das sind 2,10 Euro für jeden Monat.

    Hast du eine zweite Wohnung, weil dein Familienwohnsitz von deinem Arbeitsort zu weit entfernt ist, musst du für diese ebenfalls den Rundfunkbeitrag zahlen. Ausgaben für die Zweitwohnung kannst du jedoch als Kosten der doppelten Haushaltsführung absetzen. Du kannst bis zu 1.000 Euro monatlich als Unterkunftskosten steuerlich geltend machen. Darunter fallen auch die Rundfunkgebühren.

    Wer zahlt Rundfunkbeiträge?

    Jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist und in einer Wohnung wohnt, muss den Rundfunkbeitrag zahlen. Dabei kommt es jedoch darauf an, mit wem du wohnst und ob du staatliche Unterstützung beziehst.

    Früher entrichteten nur Haushalte Rundfunkgebühren bzw. GEZ-Gebühren, die auch ein Rundfunkgerät besaßen. Seit 2013 zahlt man für jede Wohnung einen Rundfunkbeitrag, unabhängig davon, ob man tatsächlich Radio, Fernseher oder Computer besitzt. Dieser beträgt monatlich 17,50 Euro und wird vom ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice erhoben. Mit dem Beitrag ist auch das Radio in deinem privaten Auto abgedeckt.

    Wohnst du mit anderen Beitragspflichtigen z.B. in einer Wohngemeinschaft zusammen, muss einer von euch den Rundfunkbeitrag zahlen. Wie ihr die Kosten unter euch aufteilt, müsst ihr entscheiden. Ist einer von euch vom Beitrag befreit, gilt für die restlichen Bewohner trotzdem die Beitragspflicht. Hast du mehrere Wohnsitze, bezahlst du für jede Wohnung separat.

    Du zahlst den Rundfunkbeitrag auch, wenn du

    • deine Ferienwohnung wie eine Zweitwohnung rein privat nutzt.
    • in einem Studentenwohnheim wohnst.

    Personen mit Schwerbehindertenausweis sind seit 2013 ebenfalls beitragspflichtig, zahlen jedoch einen ermäßigten Beitrag von 5,83 Euro monatlich.

    Wer ist vom Rundfunkbeitrag befreit?

    Du bist von dem Beitrag befreit, wenn du

    • in einer Gemeinschaftsunterkunft wie einem Internat oder in einer Kaserne wohnst
    • BAföG oder Berufs­ausbildungs­beihilfe erhältst
    • taubblind, Empfänger von Blindenhilfe und Sonderfürsorge­berechtigter bist
    • vollstationärer Bewohner eines Pflegeheims bist
    • Bezieher von Grundsicherung im Alter bist
    • Sozialhilfe- oder Hartz-IV-Empfänger bist

    Die Ermäßigung bzw. Befreiung für Schwerbehinderte gilt übrigens auch für deinen Ehepartner und Kinder unter 25 Jahren, wenn du mit ihnen zusammen wohnst.

    Источники: http://www.kann-man-das-absetzen.de/rundfunkbeitrag/, http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article152255622/Das-koennen-Sie-bei-der-Steuererklaerung-absetzen.html, http://taxfix.de/steuertipps/rundfunkbeitrag-absetzen/

    HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

    Please enter your comment!
    Please enter your name here