Schulgeld steuerlich absetzbar

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    Schulgeld

    So setzen Sie Kosten für Privatschulen von der Steuer ab

    • Zuletzt aktualisiert: 27. November 2017
    • Von: Udo Reuß

    Das sollten Sie wissen

    • Falls Sie für Ihr Kind Schulgeld an eine Privatschule zahlen, können Sie einen Teil davon steuerlich absetzen.
    • Sie dürfen 30 Prozent des Schulgelds, höchstens aber 5.000 Euro je Kind im Jahr als Sonderausgaben geltend machen.
    • Die Schule muss sich nicht in Deutschland befinden: Auch Zahlungen an Schulen in EU- und EWR-Staaten sowie an deutsche Schulen weltweit können Sie absetzen.
    • Der Abschluss an einer ausländischen Schule muss von deutschen Behörden als gleichwertig anerkannt werden.

    So gehen Sie vor

    • Voraussetzung für die Absetzbarkeit von Schulgeld ist, dass Sie Kindergeld erhalten oder Kinderfreibeträge geltend machen können.
    • Das Schulgeld tragen Sie in Ihrer Steuererklärung in der Anlage Kind in den Zeilen 61 bis 63 ein.
    • Für jedes Kind müssen Sie eine eigene Anlage ausfüllen.
    • Bei einer Schule im EU-Ausland müssen Sie nachweisen können, dass der Besuch zu einem allgemein- oder berufsbildenden Abschluss führt.

    Unser Tipp: Bleiben Sie zu wichtigen Steuerfragen immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Zu den öffentlichen Schulen gibt es Alternativen wie Internat, christliche Schule oder Waldorfschule. Besucht Ihr Kind eine Privatschule oder eine Schule in freier Trägerschaft, können Sie 30 Prozent des Schulgeldes, höchstens aber 5.000 Euro jährlich von der Steuer absetzen. Insofern ist das absetzbare Schulgeld bei 16.667 Euro im Jahr gedeckelt.

    Die Aufwendungen zählen steuerlich zu den Sonderausgaben. Das Schulgeld machen Sie in Ihrer Steuererklärung geltend. Sie tragen es auf der dritten Seite der Anlage Kind in den Zeilen 61 bis 63 ein.

    Investitions- und Ergänzungsausgaben sowie ähnlich bezeichnete Aufwendungen für die Kosten des laufenden Schulbetriebs können Sie ebenfalls als Sonderausgaben von der Steuer absetzen. Darunter fallen beispielsweise Beiträge zu Renovierungsarbeiten der Schule oder Klassenfahrten (§ 10 Abs. 1 Nr. 9 Einkommensteuergesetz).

    Nicht absetzbar sind die Aufwendungen für Unterkunft, Betreuung und Verpflegung.

    Diese Voraussetzungen müssen Sie beachten

    Um das Schulgeld als Sonderausgabe geltend machen zu können, müssen Sie Anspruch auf einen Kinderfreibetrag oder Kindergeld haben. Bei Familien mit mehreren Kindern gilt der Höchstbetrag von 5.000 Euro für jedes Kind und je Elternpaar einmal, wenn diese Voraussetzung gegeben ist.

    Weiterhin ist es wichtig, dass die Schule einen anerkannten Abschluss vermittelt, also einen allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schul-, Jahrgangs- oder Berufsabschluss – nicht aber einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Studiengelder zählen daher nicht.

    Führt die privat finanzierte Schule oder Schule in freier Trägerschaft nicht zu einem anerkannten Schul- oder Berufsabschluss, sondern bereitet nur darauf vor, sollten sich Steuerpflichtige bei der Schulbehörde einen Nachweis über eine ordnungsgemäße Vorbereitung auf den Abschluss besorgen. So hat es das Bundesfinanzministerium in einem Schreiben vom 9. März 2009 festgelegt.

    Der Bundesfinanzhof (BFH) sieht aber in dieser Forderung nach einem Grundlagenbescheid einer Schulbehörde keine gesetzliche Grundlage. Das Finanzamt selbst könne prüfen, ob die Privatschule ordnungsgemäß auf einen anerkannten Abschluss vorbereite (BFH, Urteil vom 20. Juni 2017, Az. X R 26/15).

    Auf jeden Fall dürfe es nicht den Abzug von Sonderausgaben versagen, nur weil der Steuerpflichtige keinen Anerkennungsbescheid der Schulbehörde vorgelegt hat, die anderen Voraussetzungen aber erfüllt hat. Verweigert das Finanzamt Ihnen den Abzug in solch einem Fall trotzdem, sollten Sie unter Hinweis auf das BFH-Urteil Einspruch einlegen.

    So setzen Sie Schulgeld an Schulen im Ausland ab

    Besucht Ihr Kind eine Schule in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union, können Sie die Schulgeldzahlungen auch von der Steuer absetzen. Das gilt ebenso für Schulen in Ländern, die zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) gehören, zum Beispiel Norwegen oder Island. Ebenfalls begünstigt werden Gelder an deutsche Schulen im Ausland – auch außerhalb Europas.

    Bedingung ist jedoch, dass Sie nachweisen können, dass die Schule zu einem gleichwertig anerkannten allgemein- oder berufsbildenden Abschluss führt. Eine in Deutschland zuständige Stelle muss dies bestätigen. Dazu können Sie sich wenden an:

    • das jeweilige Bildungs- und Kultusministerium eines Bundeslandes,
    • die Kultusministerkonferenz der Bundesländer,
    • eine Zeugnisanerkennungsstelle oder
    • an eine Schulbehörde.

    Nachweise liefern

    Das Finanzamt kann auch Belege über die Höhe des Schulgeldes verlangen, zusätzlich zu einer Bestätigung über die Anerkennung des Abschlusses von einer der oben genannten zuständigen Behörde. Dazu sollten Sie eine Bescheinigung der Schule beim Finanzamt vorlegen.

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    Finanztip-Experte für Steuern

    Der Steuerrechtler und Diplom-Kaufmann Udo Reuß ist bei Finanztip für Steuerthemen verantwortlich. Zuvor war er bei verschiedenen Wirtschafts- und Fachverlagen wie Handelsblatt, F.A.Z.-Verlagsgruppe, Haufe-Lexware und Vogel Business Media tätig – 14 Jahre davon arbeitete er als Chefredakteur von Fachzeitschriften. Aus dem komplexen Steuerrecht zieht er die relevanten Urteile für Steuersparer. Den Autor erreichen Sie unter [email protected] .

    freie Finanztip-Mitarbeiterin (bis 2015)

    Als freie Mitarbeiterin hat Sabine Himmelberg auf Finanztip zum Thema Steuern geschrieben. Sie blickt auf mehr als zwanzig Jahre Redaktionsarbeit im Steuerrecht zurück. Als spezialisierte Fachjournalistin deckt Sabine Himmelberg ein breites inhaltliches Spektrum für Publikationen namhafter Fachverlage ab. Nach ihrem Magisterabschluss an der Universität zu Köln trat sie in die Redaktion des Deubner Verlags ein, der Informationen für Rechtsanwälte und Steuerberater herausgibt und der WEKA-Gruppe angehört. Sie leitete dort drei Jahre lang die Redaktion Steuern.

    Schulgeld

    So setzen Sie Kosten für Privatschulen von der Steuer ab

    • Zuletzt aktualisiert: 27. November 2017
    • Von: Udo Reuß

    Das sollten Sie wissen

    • Falls Sie für Ihr Kind Schulgeld an eine Privatschule zahlen, können Sie einen Teil davon steuerlich absetzen.
    • Sie dürfen 30 Prozent des Schulgelds, höchstens aber 5.000 Euro je Kind im Jahr als Sonderausgaben geltend machen.
    • Die Schule muss sich nicht in Deutschland befinden: Auch Zahlungen an Schulen in EU- und EWR-Staaten sowie an deutsche Schulen weltweit können Sie absetzen.
    • Der Abschluss an einer ausländischen Schule muss von deutschen Behörden als gleichwertig anerkannt werden.

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    • Voraussetzung für die Absetzbarkeit von Schulgeld ist, dass Sie Kindergeld erhalten oder Kinderfreibeträge geltend machen können.
    • Das Schulgeld tragen Sie in Ihrer Steuererklärung in der Anlage Kind in den Zeilen 61 bis 63 ein.
    • Für jedes Kind müssen Sie eine eigene Anlage ausfüllen.
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    Die Aufwendungen zählen steuerlich zu den Sonderausgaben. Das Schulgeld machen Sie in Ihrer Steuererklärung geltend. Sie tragen es auf der dritten Seite der Anlage Kind in den Zeilen 61 bis 63 ein.

    Investitions- und Ergänzungsausgaben sowie ähnlich bezeichnete Aufwendungen für die Kosten des laufenden Schulbetriebs können Sie ebenfalls als Sonderausgaben von der Steuer absetzen. Darunter fallen beispielsweise Beiträge zu Renovierungsarbeiten der Schule oder Klassenfahrten (§ 10 Abs. 1 Nr. 9 Einkommensteuergesetz).

    Nicht absetzbar sind die Aufwendungen für Unterkunft, Betreuung und Verpflegung.

    Diese Voraussetzungen müssen Sie beachten

    Um das Schulgeld als Sonderausgabe geltend machen zu können, müssen Sie Anspruch auf einen Kinderfreibetrag oder Kindergeld haben. Bei Familien mit mehreren Kindern gilt der Höchstbetrag von 5.000 Euro für jedes Kind und je Elternpaar einmal, wenn diese Voraussetzung gegeben ist.

    Weiterhin ist es wichtig, dass die Schule einen anerkannten Abschluss vermittelt, also einen allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schul-, Jahrgangs- oder Berufsabschluss – nicht aber einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Studiengelder zählen daher nicht.

    Führt die privat finanzierte Schule oder Schule in freier Trägerschaft nicht zu einem anerkannten Schul- oder Berufsabschluss, sondern bereitet nur darauf vor, sollten sich Steuerpflichtige bei der Schulbehörde einen Nachweis über eine ordnungsgemäße Vorbereitung auf den Abschluss besorgen. So hat es das Bundesfinanzministerium in einem Schreiben vom 9. März 2009 festgelegt.

    Der Bundesfinanzhof (BFH) sieht aber in dieser Forderung nach einem Grundlagenbescheid einer Schulbehörde keine gesetzliche Grundlage. Das Finanzamt selbst könne prüfen, ob die Privatschule ordnungsgemäß auf einen anerkannten Abschluss vorbereite (BFH, Urteil vom 20. Juni 2017, Az. X R 26/15).

    Auf jeden Fall dürfe es nicht den Abzug von Sonderausgaben versagen, nur weil der Steuerpflichtige keinen Anerkennungsbescheid der Schulbehörde vorgelegt hat, die anderen Voraussetzungen aber erfüllt hat. Verweigert das Finanzamt Ihnen den Abzug in solch einem Fall trotzdem, sollten Sie unter Hinweis auf das BFH-Urteil Einspruch einlegen.

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    Besucht Ihr Kind eine Schule in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union, können Sie die Schulgeldzahlungen auch von der Steuer absetzen. Das gilt ebenso für Schulen in Ländern, die zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) gehören, zum Beispiel Norwegen oder Island. Ebenfalls begünstigt werden Gelder an deutsche Schulen im Ausland – auch außerhalb Europas.

    Bedingung ist jedoch, dass Sie nachweisen können, dass die Schule zu einem gleichwertig anerkannten allgemein- oder berufsbildenden Abschluss führt. Eine in Deutschland zuständige Stelle muss dies bestätigen. Dazu können Sie sich wenden an:

    • das jeweilige Bildungs- und Kultusministerium eines Bundeslandes,
    • die Kultusministerkonferenz der Bundesländer,
    • eine Zeugnisanerkennungsstelle oder
    • an eine Schulbehörde.

    Nachweise liefern

    Das Finanzamt kann auch Belege über die Höhe des Schulgeldes verlangen, zusätzlich zu einer Bestätigung über die Anerkennung des Abschlusses von einer der oben genannten zuständigen Behörde. Dazu sollten Sie eine Bescheinigung der Schule beim Finanzamt vorlegen.

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    Der Steuerrechtler und Diplom-Kaufmann Udo Reuß ist bei Finanztip für Steuerthemen verantwortlich. Zuvor war er bei verschiedenen Wirtschafts- und Fachverlagen wie Handelsblatt, F.A.Z.-Verlagsgruppe, Haufe-Lexware und Vogel Business Media tätig – 14 Jahre davon arbeitete er als Chefredakteur von Fachzeitschriften. Aus dem komplexen Steuerrecht zieht er die relevanten Urteile für Steuersparer. Den Autor erreichen Sie unter [email protected] .

    freie Finanztip-Mitarbeiterin (bis 2015)

    Als freie Mitarbeiterin hat Sabine Himmelberg auf Finanztip zum Thema Steuern geschrieben. Sie blickt auf mehr als zwanzig Jahre Redaktionsarbeit im Steuerrecht zurück. Als spezialisierte Fachjournalistin deckt Sabine Himmelberg ein breites inhaltliches Spektrum für Publikationen namhafter Fachverlage ab. Nach ihrem Magisterabschluss an der Universität zu Köln trat sie in die Redaktion des Deubner Verlags ein, der Informationen für Rechtsanwälte und Steuerberater herausgibt und der WEKA-Gruppe angehört. Sie leitete dort drei Jahre lang die Redaktion Steuern.

    Schulgeld: Was ist abzugsfähig?

    Leider können Sie nicht alle Kosten, die Ihnen durch den Schulbesuch Ihres Kindes entstehen, steuermindernd ansetzen. Abzugsfähig ist nur das reine Schulgeld.

    Unter Schulgeld fallen alle Zahlungen, die dazu dienen, die voraussichtlichen laufenden Kosten des normalen Schulbetriebs zu decken. Dies sind beispielsweise Zahlungen an die Schule, die Sie leisten für

    laufende Sachkosten wie Instandhaltung, Versicherungen, Lehrmittel (Papier, Tafeln, Ausstattung der Klassenräume etc.), Zinsen;

    laufende Personalkosten für Lehrer, sonstige Mitarbeiter oder Lehrerfortbildungen;

    nutzungsbezogene Aufwendungen wie Mieten oder Abschreibungen für die Räumlichkeiten;

    Klassenfahrten, Exkursionen oder ähnliche übliche Veranstaltungen.

    Nicht abzugsfähig sind beispielsweise Zahlungen, die Sie leisten für

    Betreuung. Diese Aufwendungen sind aber unter Umständen als Kinderbetreuungskosten abzugsfähig;

    Fahrtkosten zur Schule;

    außergewöhnliche Klassenreisen, für die Sie extra zahlen, wie zum Beispiel ein Schüleraustausch;

    Hingabe von unverzinslichen Darlehen.

    Das gilt für Zahlungen an einen Förderverein

    Zahlungen können auch dann abzugsfähig sein, wenn Sie sie nicht direkt an die schulische Einrichtung, sondern an einen Förderverein leisten, der diese Beiträge satzungsgemäß an die entsprechende Schule Ihres Kindes weiterleitet. Soweit diese Weiterleitung zur Deckung der laufenden Betriebskosten erfolgt, sind Ihre Zahlungen als Schulgeld zu behandeln. Selbst wenn der Verein Ihnen eine Zuwendungsbestätigung über eine erhaltene Spende ausstellt, können Sie die Zahlungen nicht als Spende, sondern nur als Schulgeld abziehen.

    Zahlen Sie neben dem vertraglich geschuldeten Schulgeld auf freiwilliger Basis Elternhilfe-Beiträge an die Schule Ihres Kindes, sind diese Zahlungen ebenfalls als Schulgeld abzugsfähig, soweit die Zahlungen die voraussichtlichen Kosten des normalen Schulbetriebs decken. Gleiches gilt für Anmeldegebühren für den Schulbesuch.

    Nur soweit Sie freiwillige Zahlungen an einen Förderverein oder an die Schule selbst leisten, die über die Finanzierung des laufenden Schulbetriebs hinausgehen, können Sie diese Zahlungen als Spenden geltend machen. Beispielsweise könnten das Zahlungen sein für die Übernahme von Patenschaften, Einzelspenden für besondere Veranstaltungen oder Anschaffungen außerhalb des normalen Betriebs der Schule. Voraussetzung für den Abzug als Spenden ist, dass die Schule oder der Förderverein Ihnen eine Zuwendungsbestätigung ausstellt.

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    Источники: http://www.finanztip.de/schulgeld/, http://www.finanztip.de/schulgeld/, http://www.steuertipps.de/kinder-familie-ehe/themen/schulgeld-was-ist-abzugsfaehig

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