Spenden steuer absetzen

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    Spenden absetzen

    So profitieren Sie bei der Steuer von Spenden als Sonderausgaben

    • Zuletzt aktualisiert: 23. Oktober 2017
    • Von: Udo Reuß

    Das Wichtigste in Kürze

    • Spenden an eine gemeinnützige Organisation können Sie bis zu einem Anteil von 20 Prozent Ihrer Einkünfte als Sonderausgaben geltend machen.
    • Wenn Sie an politische Parteien spenden, sind pro Person bis zu 3.300 Euro absetzbar. Für die ersten 1.650 Euro bekommen Sie die Hälfte als Steuererstattung zurück, der Rest ist als weitere Sonderausgabe zusätzlich absetzbar.
    • Wer kein Geld spenden will, kann auch Sachspenden leisten. Sie können sogar Ihren Zeitaufwand im Ehrenamt als Spende absetzen.
    • Spenden in das Vermögen einer Stiftung lassen sich mit bis zu einer Million Euro als Sonderausgaben geltend machen.

    So gehen Sie vor

    • Verschiedene Spendensiegel helfen bei der Suche nach einer vertrauenswürdigen Organisation. Ausführliche Informationen dazu finden Sie in unserem Ratgeber „Richtig spenden“.
    • Jede Spendenquittung zahlt sich aus, denn Sonderausgaben mindern Ihr zu versteuerndes Einkommen. Der Pauschalbetrag, den jeder Steuerpflichtige ohne Spendenquittungen erhält, beträgt nämlich nur 36 Euro.
    • Für Spenden bis 200 Euro gelten vereinfachte Nachweispflichten. Ab der Steuererklärung 2017 müssen Sie beim Finanzamt nicht mehr grundsätzlich Spendenbelege einreichen, sondern nur noch auf Verlangen.
    • Falls Sie in einem Jahr so viel gespendet haben, dass Sie die 20-Prozent-Grenze überschreiten, dann profitieren Sie im Folgejahr vom sogenannten Spendenvortrag. Das heißt, der bislang nicht abziehbare Teil reduziert Ihre Steuern ein Jahr danach oder noch später.

    Unser Tipp: Bleiben Sie zu wichtigen Steuerfragen immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    5,5 Milliarden Euro haben die Bundesbürger 2015 laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) gespendet. Die kleinen oder großen Gaben kommen nicht nur Menschen in Not zugute: Vereine und Stiftungen finanzieren ihre tägliche Arbeit mit dem Geld, viele künstlerische oder wissenschaftliche Einrichtungen sind auf diese Unterstützung angewiesen, und auch politische Parteien nehmen gerne Spenden an.

    Der Staat fördert Steuerzahler, die spenden wollen, durch den Sonderausgabenabzug in der Steuererklärung. Das heißt: Sie können Ihre Spenden von der Steuer absetzen.

    Der Fiskus unterscheidet drei Arten: Spenden zur Förderung gemeinnütziger und steuerbegünstigter Zwecke, Spenden in den Vermögensstock einer Stiftung sowie Zuwendungen an politische Parteien. Damit der Sonderausgabenabzug greifen kann, gibt es in allen drei Fällen eine Voraussetzung: Der Spender muss das Geld freiwillig geben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.

    Höchstgrenze für den Abzug als Sonderausgaben

    Spenden und Mitgliedsbeiträge an steuerbegünstigte und gemeinnützige Vereine, die ihre Arbeit der Kunst und Kultur widmen, können Sie bis zu einer Höhe von 20 Prozent Ihrer gesamten Einkünfte in der Steuererklärung geltend machen (§ 10b EStG). Das gilt auch für kirchliche, religiöse oder wissenschaftliche Organisationen. Wenn Sie beispielsweise einem Jugendprojekt in der Nachbarschaft oder der Deutschen Aids-Hilfe Geld spenden, mindert dieser Betrag als Sonderausgabe Ihr zu versteuerndes Einkommen, sobald Ihre gesamten Sonderausgaben den Pauschbetrag übersteigen. Dieser beträgt für Alleinstehende 36 Euro, für zusammen veranlagte Ehegatten und eingetragene Lebenspartner das Doppelte. Was Sie neben Spenden noch absetzen können, lesen Sie in unserem Ratgeber Sonderausgaben.

    Nicht zu den Sonderausgaben zählen Mitgliedsbeiträge für Vereine, die vor allem der Freizeitgestaltung dienen, beispielsweise Sportvereine, Heimatvereine oder Karnevalsvereine.

    Wohin in der Steuererklärung?

    Spenden und Mitgliedsbeiträge tragen Sie im Mantelbogen auf Seite 2 in den Zeilen 45 bis 56 ein.

    Nachweis für die Steuererklärung

    Alle Spenden und Mitgliedsbeiträge für steuerbegünstigte Zwecke müssen Sie anhand der „Zuwendungsbestätigung nach amtlichem Muster“ nachweisen, vormals Spendenbescheinigung. Die Bestätigung bekommen Sie vom Empfänger der Spende, dieser kann die Bescheinigung auch direkt elektronisch an das Finanzamt übermitteln. Ab 2017 soll das der Standard sein. Vorteil für den Spender: Er muss die Zuwendungsbestätigung nur aufbewahren und erst auf Verlangen des Finanzamts einreichen – also Aufbewahrungspflicht statt Vorlagepflicht. Auf der Website des Bundesfinanzministeriums (BMF) gibt es die amtlichen Vordrucke für Spendenempfänger.

    Helfer für die Steuererklärung

    Einfacher Nachweis bis 200 Euro

    Bei Spenden und Mitgliedsbeiträgen bis zu 200 Euro je Zahlung ist ein vereinfachter Nachweis möglich: Ist der Empfänger eine sogenannte juristische Person des öffentlichen Rechts, beispielsweise eine Universität oder eine „öffentliche Dienststelle“ wie Schulen, reicht als Nachweis der Bareinzahlungsbeleg. Auch die Buchungsbestätigung genügt: Sie können die Spende an den Förderverein der Schule einfach mit einem Kontoauszug oder dem Barzahlungsbeleg nachweisen.

    Diese vereinfachte Regelung bis 200 Euro gilt neben den Spenden an staatliche Behörden und gemeinnützige Organisationen auch für Katastrophenfälle und Spenden an politische Parteien.

    Haben Sie an gemeinnützige Einrichtungen wie Vereine und Stiftungen gespendet, brauchen Sie zusätzlich einen Beleg, aus dem unter anderem hervorgeht, dass diese Einrichtung von der Körperschaftsteuer befreit ist und wie sie die Mittel verwendet.

    Zusammengefasst gelten für die Vereinfachungsregelung für Kleinspenden bis 200 Euro folgende Voraussetzungen (§ 50 Abs. 2 Einkommensteuerdurchführungsverordnung):

    • Der Einzahlungsbeleg als Ausdruck muss Name, Kontonummer, Buchungstag, die tatsächliche Durchführung der Zahlung und den Betrag der Spende enthalten.
    • Auf dem Beleg muss der steuerbegünstigte Zweck, für den die Spende verwendet wird, vermerkt sein: zum Beispiel „Flüchtlingshilfe“ als mildtätiger Zweck.
    • Falls Sie aufgefordert werden, die Zuwendungsbestätigung beim Finanzamt abzugeben, achten Sie darauf, dass aus dem hervorgeht, dass der Verein von der Körperschaftsteuer befreit ist.
    • Es muss erkennbar sein, ob es sich um eine Spende oder einen Mitgliedsbeitrag handelt.

    Auch im Lastschriftverfahren muss die Buchungsbestätigung Angaben enthalten über Spendenzweck und über die Steuerbegünstigung des Vereins. Falls Sie über Ihr Paypal-Konto spenden möchten, genügt ein Kontoauszug und ein Ausdruck, der die Transaktion belegt.

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    Spenden für Flüchtlinge

    Grundsätzlich sind Geld-­ und auch Sachspenden steuerlich abzugsfähig. Die beeindruckende Spendenbereitschaft für die vielen Flüchtlinge, die aktuell nach Deutschland kommen, unterstützt auch das BMF.

    Es weist in einem Schreiben vom 22. September 2015 und in einem weiteren Schreiben vom 6. Dezember 2016 alle Finanzämter an, eine großzügige Spendenpraxis zu akzeptieren. Für Flüchtlingshilfsmaßnahmen zwischen dem 1. August 2015 und dem 31. Dezember 2018 gelten folgende Ausnahmeregelungen:

    • Der vereinfachte Spendennachweis gilt auch für Beträge von mehr als 200 Euro.
    • Alle gemeinnützigen Organisationen dürfen Spenden sammeln; außerdem gibt es für sie Nachweiserleichterungen.
    • Auch nicht gemeinnützige Organisationen können auf Treuhandkonten Spenden sammeln. Werden die gesammelten Gelder an eine gemeinnützige Organisation für Flüchtlingshilfe weitergeleitet, dann sind sie steuerlich als Sonderausgaben abziehbar. Das gilt etwa für mehrere Vereine, die sich zusammengetan haben, um im Rahmen einer Spendenaktion Geld für Flüchtlinge auf einem einheitlichen Konto zu sammeln.
    • Arbeitnehmer können einen Teil ihres Lohns spenden. Wenn der Arbeitgeber diesen vom Bruttogehalt einbehält und direkt an eine gemeinnützige Einrichtung zugunsten der Flüchtlingshilfe überweist, muss darauf weder Lohnsteuer noch Sozialversicherung entrichtet werden.
    • Schenkungen zu ausschließlich mildtätigen Zwecken sind wie bisher schon schenkungsteuerfrei (§ 13 Absatz 1 Nummer 17 Erbschaftsteuergesetz).

    Aktion Deutschland hilft

    Recht einfach Gutes tun und dabei Steuern sparen können Sie, wenn Sie sich an das Bündnis von 24 großen deutschen Hilfsorganisationen wenden: www.aktion-deutschland-hilft.de. Sie können entweder einmalig oder ab 5 Euro monatlich spenden. Bei Spenden ab 50 Euro erhalten Sie automatisch eine Spendenquittung. Regelmäßige Spender erhalten im Januar des Folgejahres ihrer Spenden automatisch eine Sammel-Spendenbescheinigung. Den Vordruck für den vereinfachten Spendennachweis können Sie direkt von der Homepage herunterladen.

    Spendennachweis bei Beträgen über 200 Euro

    Für Spenden über 200 Euro benötigen Sie grundsätzlich immer eine Spendenbescheinigung vom Empfänger. Ausnahme: Bei Katastrophen wie dem Erdbeben in Nepal waren die Finanzämter bislang großzügig und akzeptierten bei einer Einzahlung auf ein entsprechendes Sonderkonto innerhalb eines festen Zeitraums den vereinfachten Nachweis auch bei höheren Spendensummen.

    Tipp: Bis 100 Euro können die Finanzämter Ihre Spenden auch ohne Belege anerkennen, wenn Sie eine Auflistung der einzelnen Ausgaben und der Empfänger beilegen. Einen rechtlichen Anspruch darauf gibt es allerdings nicht, es handelt sich nur um eine interne Anweisung der Finanzämter, um die Papierflut durch mitgeschickte Belege einzudämmen. Ab 2017 müssen generell Belege erst auf Nachfrage des Finanzamts eingereicht werden.

    Unterhaltsleistung als außergewöhnliche Belastung

    Wollen Sie eine bestimmte Person finanziell unterstützen, können Sie Ihre Zuwendung nicht als Sonderausgabe absetzen. Wer Menschen in Not dauerhaft finanziell unterstützt, hat jedoch eine andere Möglichkeit des steuerlichen Abzugs: als außergewöhnliche Belastung. Nehmen Sie einen Flüchtling in Ihrem Haushalt auf, dann können Sie für das Jahr 2016 den Höchstbetrag von 8.652 Euro (2015: 8.472 Euro; 2017: 8.820 Euro; 2018: 9.000 Euro) als Unterhaltsleistung geltend machen. Das Finanzamt verlangt, dass Sie schriftlich erklären, alle Kosten für den Lebensunterhalt der aufgenommenen Person zu tragen. Sammeln Sie alle Quittungen, um diese bei Verlangen einreichen zu können.

    Freibetrag für Spenden in der Lohnsteuerkarte eintragen lassen

    Spenden können Ihre Steuerlast auch sofort senken und nicht erst, wenn Sie Ihre Steuererklärung abgeben. Sie können die Vorteile des Lohnsteuerermäßigungsverfahrens nutzen, indem Sie beim Finanzamt einen Freibetrag für Ihre Sonderausgaben beantragen. Dieser wird als elektronisches Lohnsteuerabzugsmerkmal (ELStAM) gespeichert und vom Arbeitgeber automatisch berücksichtigt – so erhöht sich Ihr monatliches Nettoeinkommen. Voraussetzung ist allerdings, dass Ihre Sonderausgaben zusammen mit den außergewöhnlichen Belastungen mindestens 600 Euro im Jahr betragen.

    Sachspenden in der Steuerklärung angeben

    Sie können sogar Sachspenden wie Kleidung oder Spielzeug in der Steuererklärung als Sonderausgabe angeben. Veranstaltet ein gemeinnütziger Verein im Zweckbetrieb eine behördlich genehmigte Tombola, bei der der Überschuss unmittelbar und ausschließlich zur Förderung der steuerbegünstigten Zwecke verwendet wird, sind Ihre Sachspenden abzugsfähig. Das gilt dagegen nicht, wenn Ihre Sachspende im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb des Vereins verlost oder verkauft wird – etwa auf einem Vereinsfest oder Flohmarkt.

    Der Wert der Sachspende muss auf der Zuwendungsbestätigung eingetragen sein. Es bietet sich an, den Neupreis, die Nutzungsdauer und den Zustand zum Zeitpunkt der Spende zu dokumentieren, damit Sie den Marktwert der Sachspende nachweisen können.

    Hohe Spenden später absetzen

    Wenn Sie so großzügig waren, dass Ihre Spenden in einem Jahr den Höchstbetrag von 20 Prozent Ihrer Gesamteinkünfte überschreiten, können Sie das, was darüber liegt, später absetzen. Das ist der sogenannte Spendenvortrag. Das Finanzamt berücksichtigt diesen automatisch in den folgenden Jahren.

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    Spenden an Stiftungen

    Spenden in das zu erhaltende Vermögen einer Stiftung – auf Amtsdeutsch in den Vermögensstock – sind unabhängig vom Einkommen bis zu 1 Million Euro (2 Millionen Euro bei zusammen veranlagten Ehepaaren oder eingetragenen Lebenspartnern) begünstigt. Die Spende kann der Geber entweder im Jahr der Zuwendung oder in den neun folgenden Jahren steuerlich geltend machen.

    Spenden an politische Parteien

    Den größten Steuereffekt haben Sie mit einer Parteispende. Spenden und Mitgliedsbeiträge an politische Parteien können Sie zur Hälfte direkt von Ihrer Steuerschuld abziehen – bis zu einem Höchstbetrag von 825 Euro im Jahr, bei zusammen veranlagten Ehepaaren oder Lebenspartnern das Doppelte (§ 34g EStG). Sie können als Paar gemeinsam bis 6.600 Euro steuerlich geltend machen. Bis zum Betrag von 3.300 Euro bekommen sie die Hälfte ihrer Spende als Steuererstattung zurück. Der darüber liegende Betrag ist bis maximal 3.300 Euro zusätzlich als Sonderausgabe abzugsfähig.

    Beispiel: Sie zahlen als zusammenveranlagtes Ehepaar insgesamt 4.000 Euro im Jahr 2017 an die Partei Ihres Vertrauens. Die Hälfte von 3.300 Euro, also 1.650 Euro bekommen Sie direkt als Erstattung mit Ihrer Steuererklärung zurück. Und die restlichen 700 Euro setzen Sie als Sonderausgaben (§ 10b Absatz 2 EStG) auch noch ab.

    Achtung: Eine kommunale Wählervereinigung gilt nicht als Partei. Deshalb bringt eine Spende oder ein Mitgliedsbeitrag dafür höchstens 825 Euro Steuerersparnis. Dies entschied der Bundesfinanzhof in einem Urteil vom 20. März 2017 (Az. X R 55/14).

    Spenden Sie Zeit und Unterstützung

    Arbeiten Sie ehrenamtlich als Trainer für den Fußballverein, leiten Sie den Kirchenchor oder fahren Sie regelmäßig Ihre Kinder und deren Sportsfreunde zu Wettbewerben? Dann können Sie Ihren Aufwand unter Umständen als Spende geltend machen. Dazu brauchen Sie eine schriftliche Vereinbarung, aus der hervorgeht, dass Sie Anspruch auf einen Aufwendungsersatz haben, beispielsweise für die Fahrtkosten, oder einen Vergütungsanspruch wie die Übungsleiterpauschale und förmlich darauf verzichten. Auch in der Vereinssatzung muss der Anspruch enthalten sein. Weitere Einzelheiten lesen Sie in diesem Schreiben des BMF. Mit Schreiben vom 24. August 2016 hat das BMF ergänzt, dass bei einem monatlichen Zahlungsanspruch eine jährliche Verzichtserklärung genügt. Zuvor forderte es eine dreimonatige Erklärung.

    Mehr Transparenz durch Spendensiegel

    Wenn Sie nicht wissen, an welchen Verein Sie spenden sollen oder welche Organisation seriös ist und mit Ihrem Geld verantwortungsvoll umgeht, können Sie sich an Spendensiegeln orientieren. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bewertet unter anderem die Verwendung der Spenden sowie die Ausgaben für Werbung und Verwaltung. Spendenempfänger, die ein vertretbares Maß einhalten, dürfen das – allerdings kostenpflichtige – DZI-Siegel für ihre Öffentlichkeitsarbeit verwenden. Ein kostenfreies Siegel vergibt die gemeinnützige Phineo AG, die sich für gesellschaftliches Engagement einsetzt. Organisationen, die vertrauensvoll mit dem Geld der Spender umgehen, können das „Wirkt-Siegel“ von Phineo erhalten. Mehr zum Thema lesen Sie in unserem Ratgeber Richtig spenden.

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    Artikel verfasst von

    Finanztip-Experte für Steuern

    Der Steuerrechtler und Diplom-Kaufmann Udo Reuß ist bei Finanztip für Steuerthemen verantwortlich. Zuvor war er bei verschiedenen Wirtschafts- und Fachverlagen wie Handelsblatt, F.A.Z.-Verlagsgruppe, Haufe-Lexware und Vogel Business Media tätig – 14 Jahre davon arbeitete er als Chefredakteur von Fachzeitschriften. Aus dem komplexen Steuerrecht zieht er die relevanten Urteile für Steuersparer. Den Autor erreichen Sie unter [email protected] .

    ehemalige Finanztip-Redakteurin (bis 2015)

    Andrea Wekenborg verfasste für Finanztip Artikel im Ressort Recht & Steuern. Ihre Begeisterung für Verbraucherthemen entdeckte sie in der Ombudsredaktion der Berliner Zeitung. Später schrieb sie fünf Jahre für einen Online-Finanzvergleich über Versicherungen, Konten und Steuern. Zudem war sie bereits beim Verbraucherzentrale Bundesverband tätig.

    Spenden absetzen – Wie viel Steuern können Sie durch eine Spende sparen!?

    Wenn Sie für einen guten Zweck Geld spenden, erwarten Sie hierfür in der Regel keine Gegenleistung. Dennoch kann es sinnvoll sein, sich die Spende bescheinigen zu lassen, denn in vielen Fällen ist sie bei der Steuererklärung hilfreich. Mit diesem Spenden-Rechner erfahren Sie, ob Sie durch Ihre geleisteten Spenden bereits einen Teil Ihrer Steuerschuld indirekt getilgt haben und somit nicht mehr so viel an das Finanzamt überweisen müssen.

    Der Rechner wird geladen .

    Hinweis zur Berechnung bei Parteispenden

    Der Spenden-Rechner ist konzipiert für Spenden an alle gemeinnützigen Organisationen. Parteispenden hingegen werden steuerlich anders behandelt und benötigen daher auch eine andere, hier nicht berücksichtigte Rechenlogik. Denn bei einer Parteispende erhalten Sie eine echte Steuerermäßigung. D.h. bis zu einer Höhe von 1.650 Euro (Ehepaare 3.300 Euro) erhalten Sie den halben Betrag der Parteispende von der Steuer zurück. Der Anteil der Parteispenden, der über diese 1.650 Euro (3.300 Euro) hinaus geht, kann wiederum bis zu diesem Höchstbetrag als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Zur Berechnung des steuerlichen Vorteils dieser letztgenannten Sonderausgaben könnten Sie dann unseren Steuer-Sparrechner einsetzen.

    An wen ging die Spende?

    Vom Finanzamt werden sowohl Spenden an politische Parteien als auch an gemeinnützige Vereine anerkannt. Ob Sie die Spende geltend machen können, hängt aber in erster Linie von deren Rechtsform ab. So sind zum Beispiel Sportvereine jederzeit anerkennungswürdig. Doch nur, wenn der Verein sich darauf einlässt, die komplizierte Buchhaltung eines gemeinnützigen Vereins zu führen, ist er auch berechtigt, entsprechende Spendenbescheinigungen auszustellen. Eine weitere Bedingung wird an unabhängige Wählervereinigungen gestellt. Diese Vereinigungen sind zwar selbst keine politische Partei, können aber dennoch aktiv am politischen Geschehen teilnehmen. Nur wenn dies in der letzten Wahl auch der Fall war, sind die Vereinigungen berechtigt, Spendenquittungen auszustellen.

    Spenden absetzen – Wie viel wurde gespendet

    Sie dürfen als Privatperson bis zu 20 % Ihres Jahreseinkommens als Sonderausgabe in Form einer Spende geltend machen. Der nachgewiesene Betrag wird dann von Ihrem zu versteuernden Einkommen abgezogen. Wenn Sie als Leiter eines Unternehmens eine Spende tätigen, dürfen Sie bis zu vier Promille des Jahresumsatzes geltend machen. In diesem Fall zählen auch alle gezahlten Löhne und Gehälter zum Jahresumsatz. Einen tatsächlichen Höchstbetrag gibt es nur für Spenden an politische Parteien, da diese gesondert angerechnet werden. Bis zu 1650 Euro pro Person dürfen zur Hälfte direkt von der Steuerschuld abgezogen werden. Die Spenden werden also mit einem höheren Prozentsatz als dem aktuellen Steuersatz angerechnet.

    Spenden absetzen – Wie sieht es mit Sachspenden aus

    Sachspenden werden vor dem Finanzamt nicht von finanziellen Spenden unterschieden. Aus diesem Grund existieren spezielle Vordrucke, in denen neben dem gespendeten Gegenstand auch dessen Wert angegeben werden kann. Zur Wertermittlung können zum Beispiel Kaufbelege herangezogen werden. Wenn Sie die Sachspende selbst gefertigt haben, können Sie statt dessen auch Vergleichsangebote heranziehen, die belegen, welche Ausgabe nötig gewesen wäre, um den Gegenstand zu kaufen. Bei der Spende von gebrauchten Gegenständen ist ein realistischer Wertverfall seit dem ursprünglichen Kauf mit heranzuziehen. Eine weitere Möglichkeit, einem Verein etwas zu spenden, ist das Aufbringen von Zeit. Wer in einem Ehrenamt tätig ist, leistet oft sehr viel, damit der unterstützte Verein seine Aufgabe erfüllen kann. Wer für besondere Tätigkeiten vom Verein eine Aufwandsentschädigung erhält, kann diese bis zu einer Höhe von 2100 Euro steuerfrei erhalten. Zusätzlich gilt in manchen Bundesländern, dass Angestellte sich für ein Ehrenamt in der Jugendarbeit von der Arbeit vorübergehend freistellen lassen können. Der Ausfall wird dem Arbeitgeber in diesem Fall vom Land ersetzt.

    Die 10 wichtigsten Fragen zum Thema Spenden

    Lesen Sie die hilfreichen Antworten und Tipps zu den 10 wichtigsten Fragen zum Thema Spenden

    Was sind Spenden und wie setzt man sie ab?

    Spenden an eine steuerbegünstigte Organisation – wie zum Beispiel einen gemeinnützigen Verein – sind als Sonderausgaben von der Steuer absetzbar.

    Es spendeten zwar immer weniger Menschen in Deutschland, dafür stieg die durchschnittliche Spendensumme pro Kopf aber auf 146 Euro an. Das ist ein Ergebnis des Deutschen Spendenmonitors 2015. Insgesamt wurden rund 4 Milliarden Euro an gemeinnützige Organisationen gespendet. Das hilft nicht nur den Organisationen, sondern auch den Spendern. Denn Spenden können als Sonderausgaben von der Steuer abgesetzt werden. Vor allem bei Spenden im Katastrophenfall zeigt der Fiskus ein Herz für Wohltäter.

    Was ist eine Spende?

    Eine Spende ist eine freiwillige Ausgabe, für die man keine Gegenleistung erwartet. Egal ob Geldsegen, Altkleiderspende oder die ehrenamtliche Arbeit – damit eine Zuwendung abgesetzt werden kann, muss sie an eine steuerbegünstigte Organisation geleistet werden.

    Unser Video gibt Ihnen einen schnellen Überblick darüber, welche Organisationen steuerbegünstigt sind und wie Sie Spenden von der Steuer absetzen können:

    Welche Organisationen sind begГјnstigt?

    Zu den steuerbegünstigten Organisationen gehören beispielsweise Kirchen, Universitäten, staatliche Museen, gemeinnützige Vereine und Stiftungen, aber auch politische Parteien. Letztere haben allerdings eine Sonderstellung im Steuerrecht.

    Ganz grundsätzlich muss die Organisation ihren Sitz in Deutschland haben. Eine milde Gabe an einen Bettler oder in den Klingelbeutel beim sonntäglichen Kirchenbesuch erkennt das Finanzamt nicht als Spende an.

    Welche Formen der Spende gibt es?

    Neben der häufigsten Form der Spende – der Geldspende – gibt es auch die sogenannte Sachspende. Ob Altkleider, Fußbälle oder orthopädische Hilfsmittel wie Krücken, wie der Name Sachspende schon sagt, spendet man hier Gebrauchsgegenstände an eine Organisation. Spenden Sie neue „Dinge“, ist das Absetzen unkompliziert. Geben Sie gebrauchte Gegenstände weiter, müssen Sie deren Wert schätzen. Wie das geht, erklärt Ihnen unser Artikel So ermitteln Sie den Wert von Sachspenden.

    Neben Geldspenden und Sachspenden gibt es auГџerdem noch Aufwandsspenden und VergГјtungsspenden. Die kommen seltener vor und das Absetzen ist auch ein bisschen komplizierter.

    Was ist eine Aufwandsspende?

    Wer beispielsweise bei einem gemeinnützigen Verein kräftig mitanpackt, arbeitet in der Regel nicht nur ehrenamtlich, sondern hat auch Ausgaben. Zum Beispiel für Fahrten zugunsten des Vereins mit dem eigenen Pkw oder für Bürobedarf, Telefon und Porto. Bei einer Aufwandsspende verzichten Sie auf einen Ersatz für Ihre Aufwendungen, also Ihre Ausgaben. Stattdessen bekommen Sie eine Spendenbescheinigung, die Sie in Ihrer Steuererklärung angeben können. Das ist eine Aufwandsspende.

    Die Grundvoraussetzung fГјr eine Aufwandsspende: Der Anspruch auf Ersatz Ihrer Kosten muss in der Vereinssatzung stehen oder schriftlich in einem Vertrag festgehalten sein.

    Klingt erstmal kompliziert? Ein Beispiel bringt Klarheit: Christian M. fährt mit seinem Privat-Pkw die Jungs des Fußballvereins zu den Auswärtsspielen. Der Verein hat ihm verbindlich 0,30 Cent für jeden gefahrenen Kilometer zugesagt. Doch Christian verzichtet auf das Geld und bekommt im Gegenzug eine Zuwendungsbestätigung über die angefallene Summe. Diese Summe trägt er als Sonderausgabe im Mantelbogen ein.

    Was ist eine VergГјtungsspende?

    Bei einer Vergütungsspende schenken Sie dem Verein quasi Ihre Arbeitszeit. Es läuft ähnlich wie bei der Aufwandsspende ab: Sie haben im Vorfeld Ihrer Tätigkeit schriftlich mit dem Verein eine angemessene Vergütung vereinbart – und verzichten später auf das Geld. Sie bekommen dann eine Spendenbescheinigung und können den Betrag als Spende von der Steuer absetzen.

    Bis zu welcher Höhe sind Spenden absetzbar?

    Spenden sind bis zu 20 Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte als Sonderausgaben absetzbar. Nehmen wir nun an, Sie haben in einem Jahr mehr, nämlich 25 Prozent Ihrer Einkünfte gespendet. Dann können Sie die fünf Prozent, die den Höchstbetrag übersteigen, einfach ins nächste Jahr "vortragen", also im Folgejahr in der Steuererklärung eintragen.

    Sind Mitgliedsbeiträge auch Sonderausgaben?

    Grundsätzlich können Mitgliedsbeiträge und Aufnahmegebühren gemeinnütziger Organisationen als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Fördert der Verein oder die Organisation aber "freizeitnahe" gemeinnützige Zwecke, darf er keine Zuwendungsbestätigung ausstellen. Damit ist der Mitgliedsbeitrag auch nicht absetzbar. Aber was ist freizeitnah? Dazu gehören beispielsweise Sport-, und Gesangsvereine, Spielmannszüge, Kleingärtner- und Karnevalsvereine. Jecken schauen also in die Röhre.

    Muss ich meine Spende belegen können?

    Das Finanzamt akzeptiert eine Spende nur dann, wenn sie durch eine Zuwendungsbestätigung – also eine Spendenbescheinigung nach amtlich vorgeschriebenem Muster – belegt ist. Die Zuwendungsbestätigung enthält unter anderem die Art der Spende und die Spendensumme und bestätigt, dass die Zuwendung nur für einen bestimmten, steuerbegünstigten Zweck verwendet wird. In der Regel bekommen Sie von den gemeinnützigen Organisationen zu Beginn des Folgejahres automatisch eine Spendenbescheinigung zugeschickt. Wichtig: Sie müssen dem Finanzamt das Original zukommen lassen. Machen Sie sich deshalb am besten eine Kopie der Spendenquittung für Ihre Unterlagen.

    Die Digitalisierung geht auch am Finanzamt nicht spurlos vorbei: Mit einem BMF-Schreiben vom 06.02.2017 gibt das Bundesministerium der Finanzen bekannt, dass gemeinnützige Organisationen künftig selbst entscheiden dürfen, ob sie die Zuwendungsbestätigung per Post oder per E-Mail an den edlen Spender übermitteln. Doch auch bei der elektronischen Variante gilt natürlich, dass sie nach amtlichem Muster erstellt sein muss.

    Spenden bis 200 Euro kann man Гјbrigens noch leichter von der Steuer absetzen: Hier reicht ein "vereinfachter Nachweis", zum Beispiel der von der Bank abgestempelte Einzahlungsbeleg, der Kontoauszug oder der PC-Ausdruck beim Online-Banking. Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel Bei Spenden bis 200 Euro reicht ein einfacher Nachweis.В

    Kann ich eine Spendenquittung beim Finanzamt nachreichen?

    Kaum haben Sie Ihre Steuererklärung abgegeben, bekommen Sie per Post noch eine Spendenquittung. Ärgerlich, aber Sie haben noch eine Chance, Ihre Spende als Sonderausgabe in der Steuererklärung einzutragen.

    Sobald Sie Ihren Steuerbescheid bekommen, prüfen Sie, ob Ihre Spende vom Finanzamt berücksichtigt worden ist. Wenn nicht, müssen Sie innerhalb von vier Wochen Einspruch einlegen. Weisen Sie die Finanzbeamten auf die nachgereichte Zuwendungsbestätigung hin und legen Sie diese dem Schreiben bei. So kann die Spende noch geltend gemacht werden. Wichtig: Wenn Sie erst nach Ablauf der Einspruchsfrist reagieren, wird die Spende nicht mehr rückwirkend anerkannt. Meist erinnert übrigens das Finanzamt auch an fehlende Belege.

    Ich habe via Paypal gespendet – kann ich das absetzen?

    Ja, Sie können. Das ist zumindest die Meinung des Finanzministeriums Schleswig-Holstein. In der "Kurzinfo ESt 16/2013" vom 6. Juni 2013 erläutern die Beamten, was Sie als Spender beachten müssen: Bei Spenden unter 200 Euro, die über Paypal abgewickelt werden, benötigen Sie einen Kontoauszug des Paypal-Kontos. Achten Sie darauf, dass auf dem Kontoauszug der Kontoinhaber und dessen E-Mail-Adresse klar ersichtlich sind. Bei Paypal-Zahlungen gilt die E-Mail-Adresse – alternativ zur Kontonummer – als Identifizierungsmerkmal.

    Neben dem Kontoauszug müssen Sie Ihrer Steuererklärung auch einen Ausdruck über die Transaktionsdetails beilegen. Diesen Ausdruck muss Ihnen der Spendenempfänger zur Verfügung stellen, zum Beispiel als Download. Vergleichen können Sie diesen Ausdruck mit dem vorgedruckten Überweisungsträger bei einer klassischen Spende.

    Gelten all diese Regelungen auch bei Katastrophen?

    Bei Natur- oder Hungerkatastrophen zeigt sich der Fiskus oft groГџzГјgiger als bei Гјblichen Spenden. Das bedeutet: FГјr Spenden im KatastrophenfallВ genГјgt der vereinfachte Spendennachweis. In diesem speziellen Fall sogar ohne Begrenzung, also auch bei Spenden Гјber 200 Euro.

    Gibt es aktuell in der FlГјchtlingskrise auch einen Katastrophenerlass?

    Ja, den gibt es. Als Spendennachweis für Geldspenden genügt seit 1. August 2015 ein Bareinzahlungsbeleg, der eigene Kontoauszug oder ein PC-Ausdruck beim Online-Banking. Dies teilte das Bundesfinanzministerium (BMF) in seinem Schreiben "Steuerliche Maßnahmen zur Förderung der Hilfe für Flüchtlinge" vom 22. September 2015 mit. Mit einem weiteren BMF-Schreiben vom 06. Dezember 2016 wurde der Zeitraum erweitert: Um die Hilfe für Flüchtlinge weiter zu fördern, gilt der vereinfachte Spendennachweis bis zum 31. Dezember 2018.

    Viele Helfer engagieren sich darüber hinaus nebenberuflich in der Flüchtlingshilfe und helfen bei der Betreuung und Integration. Steuerlich gesehen zahlt sich diese Nebentätigkeit aus, denn die Vergütung, die der Helfer erhält, bleibt in Höhe des sogenannten Übungsleiterfreibetrags von 2.400 Euro steuer- und sozialversicherungsfrei. Voraussetzung ist, dass die nebenberufliche Tätigkeit für eine gemeinnützige Organisation ausgeführt wird und zeitlich maximal ein Drittel einer Vollzeittätigkeit ausmacht. Außerdem muss die Tätigkeit einem gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zweck dienen.

    Wer einen Flüchtling auf Bitten einer Kirche oder karitativen Organisation bei sich zuhause aufnimmt, kann für die Ausgaben für Kost und Logis eine Spendenbescheinigung bekommen und die Kosten in der Steuererklärung eintragen – denn auch das zählt als Aufwandsspende.

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    Источники: http://www.finanztip.de/spenden-als-sonderausgaben/, http://www.smart-rechner.de/spenden/rechner.php, http://www.vlh.de/wissen-service/steuer-abc/was-sind-spenden-und-wie-setzt-man-sie-ab.html

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