Steuer ausbildung

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    Steuern & Abgaben für Azubis

    Wie viel bleibt mir?

    Als Azubi verdienst du endlich eigenes Geld. Dazu gehört allerdings auch, dass du Steuern und Beiträge für Versicherungen zahlen musst. planet-beruf.de sagt dir, wie viel Netto von deiner Ausbildungsvergütung übrig bleibt.

    Jeder Arbeitnehmer in Deutschland ist verpflichtet, dem Staat Steuern und Abgaben zu zahlen.

    Lohnsteuer, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag

    Ob du als Azubi Steuern zahlst, hängt von der Höhe deiner Ausbildungsvergütung und deiner Lohnsteuerklasse ab. Wenn du ledig bist und keine Kinder hast, dann hast du meist Steuerklasse eins.

    Wenn du jährlich weniger als 8.820 Euro (das ist der Grundfreibetrag) verdienst, musst du keine Steuern zahlen. Verdienst du allerdings mehr, dann fallen wie bei einem "normalen" Arbeitnehmer Lohn- und Kirchensteuer sowie der Solidaritätszuschlag an.

    Die Lohnsteuer richtet sich nach deiner Lohnsteuerklasse. Verdienst du mehr als ca. 950 Euro Brutto im Monat, musst du, falls du die Lohnsteuerklasse I hast, wahrscheinlich Lohnsteuer zahlen. Kirchensteuer musst du nur zahlen, wenn du einer Kirche angehörst, also z.B. katholisch oder evangelisch bist. Die Kirchensteuer beträgt – je nach Bundesland – ca. 8 bis 9 % deiner Lohnsteuer. Wenn du mehr als 81 Euro Lohnsteuer pro Monat zahlst, musst du auch den Solidaritätszuschlag zahlen. Das sind etwa 5,5 % der Lohnsteuer. Dein Ausbildungsbetrieb überweist diese Beiträge für dich ans Finanzamt.

    Sozialabgaben

    Beiträge für Rentenversicherung, Kranken-, Pflege-und Arbeitslosenversicherung – all das nennt man Sozialabgaben. In die Rentenversicherung zahlst du Geld ein, um später, während deiner Rente, noch ein Einkommen zu haben. Als Azubi musst du Mitglied einer Krankenversicherung sein. Du kannst dir die Krankenkasse selbst aussuchen. Vergleiche dazu die Beitragssätze und die Leistungen, die du dafür erhältst. Neben der Krankenversicherung zahlst du auch Beiträge für die Pflegeversicherung. Dadurch bist du finanziell abgesichert, falls du im Alter pflegebedürftig werden solltest.

    In die Arbeitslosenversicherung zahlst du Geld ein, damit du Geld zur Verfügung hast, falls du plötzlich arbeitslos wirst.

    Du musst diese Beiträge allerdings erst zahlen, wenn du brutto mehr als 325 Euro Ausbildungsvergütung im Monat erhältst. Wenn du weniger verdienst, übernimmt der Arbeitgeber diese Abgaben. Insgesamt betragen die Sozialabgaben 40 % deiner Ausbildungsvergütung. Du selbst zahlst davon aber nur etwa 20 %, den Rest übernimmt dein Ausbildungsbetrieb.

    Nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben erhältst du den sogenannten Netto- Betrag. Das ist das Geld, das dir zur Verfügung steht.

    Steuererklärung Azubi Steuererklärung lohnt sich auch für Azubis

    Das erste selbst verdiente Geld in der Ausbildung, die monatlichen Lohnzettel, die Lohnsteuerbescheinigung des Arbeitgebers, das erste Mal selbst krankenversichert: Auszubildende werden mit vielen Informationen und viel Papierkram überflutet. Ein Überblick über die wichtigsten Grundregeln.

    Von Bernhard Köstler

    Müssen auch Auszubildende Steuern bezahlen?

    Die erste Frage, die sich Auszubildende häufig stellen, ist die Frage, ob auch Auszubildende Steuern bezahlen müssen.

    Die Antwortet lautet: Grundsätzlich ja, praktisch aber oftmals nein.

    Auszubildende, die in einem Handwerksbetrieb eine Lehre machen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Dabei handelt es sich um Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit. Und diese Einkünfte muss ein Auszubildender wie jeder andere Arbeitnehmer auch versteuern. Die Steuern behält der Arbeitgeber ein und führt sie ans Finanzamt ab.

    Ob Steuern gezahlt wurden, kann der Jahressteuerbescheinigung entnommen werden, die der Arbeitgeber nach Ablauf des Jahres seinen Mitarbeitern in Papierform aushändigt. Steht in den Zeilen zur Lohnsteuer, zum Solidaritätszuschlag oder zur Kirchensteuer eine Zahl, die größer als null ist, wurden Steuern von der Ausbildungsvergütung einbehalten.

    Welche Informationen benötigt der Arbeitgeber zur Ermittlung der Steuerabzüge?

    Damit der Arbeitgeber die korrekten Daten zur Ermittlung der monatlichen Steuerabzüge erhält, müssen Auszubildende ihm folgende Informationen geben:

    • das Geburtsdatum
    • die persönliche Steuer-Identifikationsnummer: Wer seine Nummer vergessen hat oder sie nicht mehr findet, kann sie beim Bundeszentralamt für Steuern über den Antrag für Erneute Mitteilung der steuerlichen Identifikationsnummer schriftlich anfordern.
    • die Information, dass er Hauptarbeitgeber ist

    Mit diesen Daten kann der Arbeitgeber elektronisch die über den Auszubildenden beim Finanzamt gespeicherten Lohnsteuerabzugsmerkmale ( ELStAM) wie Steuerklasse, Religionszugehörigkeit, etc. elektronisch abrufen und bei der Ermittlung der monatlichen Steuerabzugsbeträge verwenden.

    Lohnt sich die Abgabe einer Einkommensteuererklärung?

    Ob sich die Abgabe einer Einkommensteuererklärung beim Finanzamt für Ausbildende lohnt, hängt davon ab, ob der Arbeitgeber in diesem Jahr Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer ans Finanzamt abgeführt hat. Falls nein, kann auf die Einreichung einer Einkommensteuererklärung verzichtet werden.

    Falls tatsächlich Steuern einbehalten wurden, sollte unbedingt eine Steuererklärung ausgefüllt werden. Denn meist werden Auszubildenden sämtliche Steuern erstattet.

    VLH erklärt: Wie setze ich meine Ausbildungskosten ab?

    Ob Lehre, Studium oder Ausbildung: Einen Beruf zu erlernen kostet Geld. Immerhin kannst du deine Kosten von der Steuer absetzen. Doch Sonderausgaben oder Werbungskosten – das ist hier die Frage. Das Video zeigt, wie es geht.

    Welche typischen Werbungskosten können Auszubildende absetzen?

    Musste ein Auszubildender Steuern bezahlen, kann er sich diese vom Finanzamt wiederholen, in dem er beim Finanzamt eine Einkommensteuererklärung einreicht und dem Finanzamt sämtliche Ausgaben auflistet, die im Zusammenhang mit der Lehre angefallen sind. Typische Werbungskosten sind unter anderem:

    • Fahrtkosten zur Ausbildungsstätte: Hierfür dürfen 0,30 Euro je Kilometer für die einfache Strecke von der Wohnung zur Arbeit als Werbungskosten geltend gemacht werden. Beispiel: 210 Arbeitstage x 30 km x 0,30 Euro/km =1.890 Euro.
    • Bewerbungskosten: Ausgaben für Fotos, Kopien, Beglaubigungen, Papier und Porto können als Werbungskosten abgezogen werden. Für die Fahrten zum Bewerbungsgespräch dürfen die tatsächlichen Kosten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder 0,30 Euro je Kilometer für die Hin- und Rückfahrt bei Benutzung eines Autos steuersparend berücksichtigt werden.
    • Kontoführung: Für Kontoführungsgebühren dürfen 16 Euro geltend gemacht werden.
    • Sonstige Kosten: Abziehbar sind zudem sämtliche Ausgaben, bei denen Sie das Finanzamt davon überzeugen können, dass sie aus beruflichen Gründen entstanden sind. Beispiel: Ausgaben für Telefonkosten, Kauf von Arbeitsmitteln, Nachhilfe für Berufsschulfächer.

    Gehaltsextra Handy

    Gerade im Handwerk sind Auszubildende oftmals „Mangelware“. Auszubildende können zwar schlecht eine Bezahlung über dem gesetzlichen Ausbildungstarif verlangen, sie können jedoch um Gehaltsextras bitten. Eines dieser Extras ist die Gestellung eines Smartphones durch den Arbeitgeber zur beruflichen und privaten Nutzung. Der Clou daran: Der Azubi spart sich die Kosten von bis zu 800 Euro für den Kauf eines neuen Smartphones und die monatlichen Telefonrechnungen. Dieses Gehaltsextra ist auch noch steuerfrei, selbst wenn der Azubi das Handy zu 100 Prozent privat nutzt (§ 3 Nr. 45 EStG).

    Bekommen Eltern während der Ausbildung noch Kindergeld?

    Eltern haben grundsätzlich einen Kindergeldanspruch, solange sich ein Kind noch in Ausbildung befindet und seinen 25. Geburtstag noch nicht gefeiert hat. Es gibt jedoch eine Einschränkung.

    Handelt es sich bei der Lehre um eine Zweitausbildung und die wöchentliche Arbeitszeit liegt bei über 20 Stunden, stellt die Familienkasse die Kindergeldzahlungen an die Eltern ein. Eine Zweitausbildung liegt vor, wenn ein Kind vor einer Lehre bereits ein Studium abgeschlossen hat oder vor der Lehre bereits eine andere Ausbildung absolviert hat.

    Sonderausgabenabzug der Eltern für Beiträge des Kindes möglich?

    Geht Ihr Kind noch zur Schule, absolviert eine Ausbildung oder studiert und Sie bekommen noch Kindergeld, winkt Ihnen in der Einkommensteuererklärung 2015 ein oftmals unbekanntes Steuersparmodell. Sie dürfen die Beitragszahlungen des Kindes zur Kranken- und Pflegeversicherung als Sonderausgaben steuerlich geltend machen.

    Beispiel: Der selbständige Handwerker Müller und seine Frau haben einen 19-jährigen Sohn, der gerade eine Lehre macht. Der Lohnsteuerbescheinigung 2015 des Sohnes kann entnommen werden, das der Ausbildungsbetrieb des Sohnes im Jahr 2015 935 Euro für Krankenversicherungsbeiträge und 116 Euro für Pflegeversicherungsbeiträge einbehalten und abgeführt hat.

    Folge: Diese Beitragszahlungen dürfen die Eltern als Sonderausgaben in ihrer Einkommensteuererklärung berücksichtigen.

    Das müssen Eltern zum Sonderausgabenabzug wissen

    Damit das Finanzamt dem Sonderausgabenabzug für Beitragszahlungen eines Kindes zur Kranken- und Pflegeversicherung in der Einkommensteuererklärung 2015 der Eltern zustimmt, müssen Eltern Folgendes beachten:

    • Grundvoraussetzung ist, dass Eltern für ihr Kind noch einen Kindergeldanspruch haben.
    • Beantragen Eltern in ihrer Einkommensteuererklärung 2015 einen solchen Sonderausgabenabzug, darf das Kind in einer eigenen Einkommensteuererklärung 2015 die Beitragszahlungen nicht noch einmal geltend machen.
    • Angaben zum Sonderausgabenabzug für Beiträge ihres Kindes machen Eltern in der Anlage Kind.

    Mit Steuerzinsen spielen

    Erwartet ein Azubi eine Steuerrückerstattung und braucht diese aber nicht unbedingt sofort, kann er auch noch ein paar Jahre mit der Abgabe seiner Steuererklärung warten. Denn ab dem 15. Monat nach Ablauf des Steuerjahrs winken für jeden Monat der Steuererstattung 0,5 Prozent Erstattungszinsen (das sind phänomenale 6 Prozent Zinsen pro Jahr!).

    Beispiel: Bäcker-Azubi Tobias hat ausgerechnet, dass für 2016 eine Steuererstattung von 800 Euro bekommen würde. Das Geld braucht er gerade nicht. Macht er sofort seine Steuererklärung und legt die 800 Euro auf die Bank, bekommt er dafür wohl keine Zinsen. Gibt er seine Steuererklärung 2016 dagegen erst im Jahr 2020 beim Finanzamt ab, bekommt er neben den 800 Euro Rückerstattung noch zusätzliche Erstattungszinsen in Höhe von 132 Euro.

    DHZ-Tipp: Bei freiwilliger Abgabe einer Steuererklärung muss die Erklärung spätestens vier Jahre nach Ende des Steuerjahrs im Briefkasten des Finanzamts landen. Geht die Erklärung nur einen Tag zu spät ein, ist die Steuererstattung verloren. Die Steuererklärung 2016 muss deshalb bis spätestens 31. Dezember 2020 im Briefkasten des Finanzamts landen.

    Sonderfall: Keine Einnahmen

    Wer eine Ausbildung absolviert und dafür Geld bezahlen muss oder wer studiert, zahlt mangels Einnahmen zwar keine Steuern, dennoch kann es sinnvoll sein, dem Finanzamt eine Steuererklärung zu präsentieren. In dieser Steuererklärung sind alle Ausgaben im Zusammenhang mit dieser Ausbildung oder diesem Studium als „vorweggenommene Werbungskosten“ aus nichtselbstständiger Arbeit zu erfassen. Denn Verluste aus einer Einkunftsart können in späteren Jahren vorgetragen werden, sprich mit späteren Einnahmen steuersparend verrechnet werden. Das Problem: Die Finanzämter erkennen im Rahmen einer Erstausbildung keine vorweggenommenen Werbungskosten an, sondern nur Sonderausgaben. Doch für Sonderausgaben gibt es keinen Verlustvortrag.

    DHZ-Tipp: Beim Bundesverfassungsgericht sind mehrere Fälle zu dieser Thematik anhängig. Weigert sich das Finanzamt also, für die Ausgaben im Zusammenhang mit einer Erstausbildung ohne Einnahmen oder im Zusammenhang mit einem Erststudium einen vortragsfähigen Verlust festzustellen, empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:

    1. Gegen die nachteiligen Steuerbescheide ist Einspruch einzulegen.
    2. Gleichzeitig beantragen Sie mit Hinweis auf die anhängigen Musterprozesse bis zur endgültigen Entscheidung ein Ruhen dieses Einspruchsverfahrens.
    3. Dann heißt es abwarten. Geben die Karlsruher Richter irgendwann einmal grünes Licht für den Abzug vorweggenommener Werbungskosten, wird das Finanzamt die angefochtenen Steuerbescheide zu Ihren Gunsten ändern und Ihnen steht die spätere steuersparende Verlustverrechnung mit erzielten Einkünften zu.

    Beispiel: Herta Müller besucht eine Fachschule für Kosmetikerinnen. Sie zahlt dafür 300 Euro pro Monat. Für diese 3.600 Euro beantragt sie in einer Steuererklärung vorweggenommene Werbungskosten aus nichtselbständiger Arbeit in der Anlage N. Das Finanzamt lehnt ab und erkennt diese Ausgaben im Zusammenhang mit einer Erstausbildung nur als Sonderausgaben an. Dagegen legt Herta Einspruch ein. Im Jahr 2019 erwartet Herta erstmals Einkünfte als Kosmetikerin in Höhe von 18.000 Euro. Gehen die Musterprozesse beim Bundesverfassungsgericht positiv für sie aus, muss sie 2019 nicht 18.000 Euro versteuern, sondern nur 14.400 Euro (Einkünfte 18.000 Euro abzgl. Verlustvortrag 3.600 Euro).

    Erste kostenlose steuerliche Gehversuche

    Wer testen möchte, ob es in seinem Fall eine Steuererstattung gibt, muss nicht gleich eine Steuersoftware kaufen. Man kann bei vielen Anbietern (z.B. smartsteuer) erst einmal seine Daten in die Steuererklärung eintragen und die Steuererstattung ausrechnen lassen, ohne dafür einen Cent zu bezahlen. Nur wenn man die Erklärung tatsächlich per ELSTER elektronisch ans Finanzamt schicken will, wird es kostenpflichtig. Gibt es keine Erstattung, kann der Vorgang einfach abgebrochen werden.

    Der Beitrag wurde am 9. Juni 2017 aktualisiert.

    • Azubi: Wann Azubis weiterhin Kindergeld bekommen
    • Recht + Steuern: Steuererklärung in maximal zehn Minuten
    • Azubigehälter: Ausbildungsvergütung: Was Azubis verdienen
    Sehr gute Info, aber.

    Ich bin Mutter einer 20. jährigen Tochter im 2. Ausbildungsjahr. Ich finde die Infos auf dieser Seite sehr gut, aber die grauen Hinweis Kästen geben mir aus meiner persönlichen Erfahrung recht. Auch die Finanzämter bescheis. die hohen Fahrkosten kann meine Tochter selber tragen weil sie ja keine Steuern zahlt bleibt sie auf den Kosten sitzen. Und das nur weil sie doch ein wertvolle Fachkraft für die Gesellschaft werden möchte. Und die Hinweise in ihren grauen Kästen setzten eine gute Rechtschutzversicherung voraus um den Krieg beim Finanzamt zu gewinnen. Deshalb ist ihre Info nur bedingt wertvoll.

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    15. Türchen öffnen und gewinnen

    Avery Zweckform stellt uns heute für unseren Adventskalender ein Paket zur Sicherheits- und Eigentumskennzeichnung zur Verfügung. Nun kann Ihnen der Kollege nicht mehr weismachen, dass es sein Werkzeug sei.

    Wo kaufen Sie Ihre Weihnachtgeschenke?

    • Bautechnischer Assistent Gebäude-Energie-Design 15.12.2017 – Fr. – 6.40 Uhr – hr-fernsehen
    • Macher gesucht! 16.12.2017 – Sa. – 16.45 Uhr – Bayerisches Fernsehen
    • Brotzeit: Mit den „Wildbakers“ rund um Freiburg 20.12.2017 – Mi. – 21.00 Uhr – SWR Fernsehen

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    Top-Ten-Städte von Lonely Planet 2018

    Lonely Planet hat die Trendreiseziele 2018 ausgemacht. Das sind die Trend-Städte.

    Wir bringen Licht ins Dunkel – die vernetzten Elektrowerkzeuge von Bosch

    Können Sie Knigge?

    Ein gutes Benehmen kommt überall gut an, egal ob im Job oder privat. Wie sieht es bei Ihnen mit der alltäglichen Etikette aus und wie viel wissen Sie wirklich über die berühmten Knigge-Benimmregeln? Testen Sie Ihr Wissen. Jetzt starten

    Steuerberater werden – Studium & Ausbildung

    Es gibt mehrere Optionen, den Berufsweg in Richtung Steuerberater einzuschlagen. Die eine Route führt über die Ausbildung zum/zur Steuerfachangestellten, die andere Route verläuft über ein akademisches Studium in einem passenden Studiengang. Und dann muss man noch die gefürchtete Steuerberater-Prüfung überstehen. Nachfolgend finden Sie einen Überblick.

    Alle Vorbereitungslehrgänge und -anbieter

    Allgemeine Übersicht: Wege zum Steuerberater

    Sowohl mit einem Studium, als auch mit einer Ausbildung hat man die Möglichkeit, Steuerberater zu werden. Die beiden Wege unterscheiden sich vor allem hinsichtlich der Anzahl der vorzuweisenden Jahre mit Berufserfahrung.

    Ausbildung & Weiterbildung

    Steuerfachangestellte/r ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Als Steuerfachangestellter übernimmt man zum einen organisatorische Aufgaben im Unternehmen, zum anderen aber auch Tätigkeiten im Steuerwesen, mit denen man den Steuerberatern zuarbeitet.

    Wer die Ausbildung erfolgreich beendet und weitere 10 Jahre berufspraktische Erfahrungen sammelt, kann das StB-Examen ablegen und so zum Steuerberater ernannt werden. Eine Verkürzung dieser langen Berufsphase ist durch eine Weiterbildung zum Steuerfachwirt möglich. Mit dieser sind nur noch 7 Jahre Berufspraxis bis zur möglichen Zulassung zur Steuerberaterprüfung von Nöten.

    Hier haben wir für diese beiden Berufsbilder ausführliche Artikel verfasst:

    Wer sich, wie über 60% der Steuerberater, mittels eines akademischen Studiums für eine Tätigkeit in der Steuerberatung qualifizieren will, der hat mehrere Möglichkeiten. Seit vielen Jahren ist der Weg über Studiengänge wie Betriebswirtschaft, Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsrecht, Jura oder Volkswirtschaftslehre eine der meistgenutzten Formen, um den Berufseinstieg in der Steuerberatung zu vollziehen.

    Zudem haben einige Unis und FHs im Bereich Steuerwesen besondere Studiengänge eingeführt, die sich speziell mit der Steuerlehre beschäftigen. Beispiele sind der Bachelor „Steuern und Wirtschaftsprüfung“ an der Hochschule Niederrhein oder der Master „Tax Law – Steuerrecht“ der Leuphana Universität. Mit diesen Studienangeboten kann man sich bereits im Studium intensiv auf die zukünftigen Arbeitsfelder vorbereiten.

    Ähnlich wie bei der Ausbildung muss auch derjenige, der nach dem Studium in den Beruf einsteigt, noch einige Jahre Praxiserfahrung sammeln, um zur StB-Prüfung zugelassen zu werden. Allerdings gibt es hier verkürzte Zeiträume: Wer ein Diplom oder den Bachelor und Master abgeschlossen, also insgesamt mehr als vier Jahre studiert hat, benötigt zwei Jahre Praxiszeit. Wer nur den Bachelor vorweisen kann, muss drei Jahre Erfahrung sammeln.

    Alle Informationen gibt es in den Artikeln zum …

    Option: Duales Studium

    Neben den speziellen Studiengängen mit Konzentration auf das Steuerwesen sind in den vergangenen Jahren auch zahlreiche duale Studiengänge in diesem Bereich entstanden. So gibt es unter anderem an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg einen dualen BWL Studiengang mit Schwerpunkt Steuern.

    Weitere Informationen zum dualen Studium gibt es im Artikel „Duales Studium“.

    Источники: http://planet-beruf.de/schuelerinnen/ausbildung-so-laeufts/recht-finanzen/weitere-beitraege-recht-und-finanzen/steuern-abgaben-fuer-azubis/, http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/steuererklaerung-lohnt-sich-auch-fuer-azubis/150/9447/200487, http://www.beruf-steuerberater.de/studium-ausbildung/

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