Steuer hochzeit

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    Ab zum Standesamt? Warum man noch dieses Jahr heiraten sollte

    Im Dezember herrscht auf Standesämtern ganz ordentlich Betrieb. Meist hat das Jawort kurz vor Jahresende ganz materielle Gründe: Das Paar sichert sich rückwirkend Steuervorteile. Aber welche sind das überhaupt?

    Eine Weihnachtsfeier jagt die nächste, dazwischen sind im Job oft noch wichtige Aufgaben zu Ende zu bringen, es wird spät hell, früh dunkel und dazwischen ist es grau – eigentlich eignet sich fast jeder Monat im Jahr besser zum Heiraten als der Dezember. Trotzdem gehörte er mit fast 38.000 Eheschließungen im Jahr 2013 zu den beliebteren Vermählungsmonaten. Zum Vergleich: im Januar haben keine 8000 Paare geheiratet. Der Grund für den Hochzeitsboom zum Jahresende: Paare, die sich rechtzeitig vor Silvester trauen, können noch die Steuervorteile rückwirkend für das ganze Jahr mitnehmen. Aber welche sind das überhaupt?

    Wer dieses Jahr noch heiraten will, sollte sich schnell einen Termin beim Standesamt sichern.

    Für wen lohnt sich Heiraten wegen der Steuer?

    "Splitting" heißt das Zauberwort, das die Ehe zum Steuersparmodell macht. Lassen sich Verheiratete zusammenveranlagen, zählt das Finanzamt zunächst beide Einkommen zusammen und halbiert dann den Betrag. Dafür wird dann die Einkommensteuer errechnet und verdoppelt. Das ergibt dann die Steuer, die das Paar zahlen muss.

    Profiteure sind vor allem Paare, bei denen ein Partner viel und einer wenig oder im besten Falle gar nichts verdient. Denn grundsätzlich werden mit zunehmendem Einkommen auch höhere Steuersätze berechnet, dafür sorgt die Progression.

    Ein Beispiel zeigt, wie sich das Splitting auswirken kann: Der eine Partner kommt auf ein Jahresbrutto von 60.000 Euro. Bei Einzelveranlagung muss er rund 16.940 Euro Steuern zahlen, plus Solidaritätszuschlag. Der andere Partner arbeitet nur Teilzeit und verdient dabei 20.000 Euro brutto. Seine Steuerlast: 2610 Euro. Insgesamt fließen also 19.550 ans Finanzamt, zusätzlich noch 1075 Euro Soli.

    Heiraten die beiden und lassen sich zusammenveranlagen, werden 40.000 Euro für jeden Partner versteuert. Das ergibt eine Gesamtbelastung von knapp 17.840 Euro plus Soli von 980 Euro. Die Ehe bringt also einen Steuervorteil von gut 1800 Euro.

    Verdienen beide Partner 40.000 Euro, wäre ihr Splittingvorteil gleich null. Kommt einer auf 35.000 Euro und der andere auf 45.000 Euro, fällt der finanzielle Nutzen ziemlich überschaubar aus. Das Paar würde gerade mal 120 Euro im Jahr sparen, etwas mehr als der Termin beim Standesamt kostet.

    Welchen Einfluss haben die Steuerklassen?

    Mit der Heirat ändert sich auch die Steuerklasse. Während Alleinstehende ohne Kinder automatisch der Steuerklasse I zugeordnet werden, können Verheiratete zwischen verschiedenen Varianten wählen: Standard ist die Kombination IV und IV, wählt man dazu das Faktorverfahren, kommen die Vorteile des Splittingtarifs schon unterjährig zum Tragen. Die Kombination III und IV eignet sich besonders dann, wenn ein Partner etwa 60 Prozent zum Familieneinkommen beiträgt. Er bekommt dann sämtliche Freibeträge des Paares angerechnet.

    Egal bei welcher Kombination: Unterm Strich bleibt die steuerliche Belastung für das Paar die gleiche. Wer im Laufe des Jahres mehr Geld zur Verfügung hat, muss nach der nächsten Steuererklärung mit Rückforderungen rechnen.

    Trotzdem kann die Wahl der Steuerklassenkombination entscheidend sein. Dann nämlich, wenn einer der beiden Partner in absehbarer Zeit Lohnersatzleistungen wie Elterngeld, Mutterschaftsgeld oder Arbeitslosengeld beziehen wird. Bei solchen Zahlungen dient der Nettolohn als Bemessungsgrundlage. Lässt sich beispielsweise eine werdende Mutter in der günstigen Steuerklasse III einstufen, erhöht sich ihr Nettoeinkommen und somit später auch das Elterngeld. Der Steuerklassenwechsel muss aber sehr frühzeitig beantragt werden, nämlich spätestens sieben Monate, bevor die werdende Mutter ihren sechswöchigen Mutterschutz antritt. Paare, die ein Kind planen, wechseln also am besten, sobald sie verheiratet sind.

    Bei einer Hochzeit im Dezember gilt die neue Steuerklasse aber erst ab dem nächsten Jahr. Denn der Steuerklassewechsel wird immer erst im Folgemonat gültig, nicht rückwirkend. Sprich: Wer noch im Dezember Steuervorteile nutzen will, muss spätestens im November heiraten und den Steuerklassenwechsel beantragen.

    Kann man Unterhalt an den Partner von der Steuer absetzen?

    Der eine verdient schon Geld, der andere studiert noch oder kümmert sich um den Haushalt, beide wohnen zusammen – solange das Paar nicht verheiratet ist, kann der besserverdienende Partner seine Unterhaltsleistungen von der Steuer absetzen. Nach der Hochzeit geht das nicht mehr. Dann bilden die Partner eine Solidargemeinschaft, der Unterhalt ist nicht mehr freiwillig, sondern Pflicht. Und dann kann man ihn nicht mehr von der Steuer absetzen. Die Vorteile des Splittingtarifs dürften aber darüber hinwegtrösten.

    Welche Steuervorteile gibt es sonst noch?

    Der eine Partner ist in diversen Geldanlagen investiert, der andere hat nur ein paar Euro auf einem schlecht verzinsten Tagesgeldkonto herumliegen – auch in diesem Fall kann sich eine baldige Eheschließung noch auszahlen. Jedem Steuerzahler steht ein Sparerfreibetrag von 801 Euro zu. Für Kapitaleinnahmen, die darüber hinausgehen, fallen 25 Prozent Abgeltungssteuer plus Soli an. Verheiratete können den Gesamtbetrag von 1601 Euro nach Belieben aufteilen, so dass auch der Freibetrag des Partners ohne Zinseinnahmen genutzt wird.

    Wer heiratet, denkt meist noch lange nicht an den Tod. Doch gerade wenn es ans Erben oder auch ans Schenken geht, hat die Ehe enorme Vorteile. In der gesetzlichen Erbfolge kommen unverheiratete Lebenspartner gar nicht vor. Wenn es kein Testament gibt, gehen sie völlig leer aus, wenn der andere stirbt.

    Wenn sich der Verstorbene rechtzeitig gekümmert hat, müssen unverheiratete Hinterbliebene ihr Erbe womöglich mit dem Fiskus teilen. Bei der Erbschaftssteuer wird nur ein Freibetrag von 20.000 Euro angerechnet, außerdem gilt eine ungünstigere Steuerklasse. Witwen und Witwer können dagegen bis zu 500.000 Euro steuerfrei erben. Die gleichen Freibeträge gelten für Schenkungen zu Lebzeiten.

    Steuerliche Absetzbarkeit von Hochzeitskosten

    Steuerberater online: Hochzeitskosten als haushaltsnahe Dienstleistungen absetzen

    Der Mai ist der bei weitem beliebteste Monat für Eheschließungen. Daher widmet sich dieser Artikel den steuerlichen Abzugsmöglichkeiten von Hochzeitskosten und erläutert, ob und unter welchen Voraussetzungen die Kosten absetzbar sind.

    Wie können Hochzeitskosten steuerlich berücksichtigt werden?

    Grundsätzlich sind bei der Einkommensteuer die Kosten für eine Hochzeit– im Gegensatz zu den direkten Kosten einer Scheidung – nicht als außergewöhnliche Belastung abziehbar. Die unmittelbaren Kosten einer Scheidung können nach dem Urteil des Finanzgerichtes Rheinland-Pfalz als außergewöhnliche Belastungen abgesetzt werden, wenn sie unvermeidbar sind. Die Kosten für eine Hochzeit dagegen erfüllen ebenso wie Scheidungsfolgekosten der richterlichen Ansicht nach das Erfordernis der Unvermeidbarkeit nicht. Sie gelten als Kosten der privaten Lebensführung und sind daher nicht abzugsfähig. Das gilt auch, wenn die Ehegatten aus verschiedenen Staaten stammen und ihnen deshalb im Gegensatz zu Ehepaaren derselben Staatsangehörigkeit zusätzliche Eheschließungskosten entstehen.

    Hochzeitskosten als haushaltsnahe Dienstleistungen steuerlich absetzen

    Dennoch gibt es eine Möglichkeit, zumindest einen Teil der Kosten für die Hochzeitsfeier steuerlich abzusetzen, denn für bestimmte Leistungen, die in einem privaten Haushalt erbracht werden, kann eine Steuerermäßigung beantragt werden. Begünstigt sind dabei solche Aufwendungen, die eine Nähe zur Haushaltsführung aufweisen oder damit im Zusammenhang stehen, sogenannte „haushaltsnahe Dienstleistungen“. Hierfür können 20 % der Aufwendungen bis zu 20.000 Euro, höchstens also 4.000 Euro im Jahr, von der Einkommensteuer abgezogen werden.

    Was sind „haushaltsnahe Dienstleistungen“?

    Der Begriff der haushaltsnahen Dienstleistungen ist gesetzlich nicht eindeutig definiert. Als „haushaltsnah“ wird eine Dienstleistung bezeichnet, wenn sie eine haushaltsnahe Tätigkeit zum Gegenstand hat. Klassische Tätigkeiten dieser Art im Zusammenhang mit einer Hochzeit sind beispielsweise die Zubereitung von Mahlzeiten sowie die Reinigung der Wohnung oder des Hauses. Neben der Zubereitung der Speisen ist auch das Servieren des Essens, das Abräumen und die Reinigung des Geschirrs steuerlich begünstigt.

    Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

    Für die steuerliche Berücksichtigung der Kosten sind zwei Dinge zu beachten: Zum einen ist nur der Arbeitsanteil begünstigt, nicht aber Materialkosten. Zum anderen muss die Tätigkeit im Haushalt des Steuerpflichtigen erbracht werden. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn für einen Abend mit Gästen ein Koch nach Hause bestellt wird, der alle Speisen frisch in der Küche der Gastgeber zubereitet.

    Damit das Finanzamt die Ausgaben anerkennt, müssen auch formelle Voraussetzungen erfüllt sein. Voraussetzung für den Steuerabzug ist, dass der Steuerpflichtige für die Tätigkeiten eine Rechnung erhalten hat und die Zahlung auf das Konto des Leistungserbringers, nicht bar, erfolgt ist. Die Arbeitsleistung, die im Haushalt des Gastgebers erbracht wurde, muss gesondert in der Rechnung ausgewiesen werden. Arbeitsleistungen, die im Unternehmen erbracht wurden, die Anlieferung sowie Einkaufskosten müssen ebenfalls gesondert ausgewiesen und für die Steuererklärung herausgerechnet werden. Die Rechnungsbelege müssen aufbewahrt und auf Verlangen dem Finanzamt vorgelegt werden können.

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    Steuertipps: So gibt's Hochzeitsgeschenke vom Finanzamt

    • 13.04.2017 21:30 Uhr

    Sie haben den Artikel in Ihre Merkliste aufgenommen.

    Möchten Sie ihn nicht auch gleich mit Feunden teilen?

    Die Ehe kann auch steuerliche Vorteile bringen.

    Frankfurt Ein Vergleich der Industriestaaten hat es gerade wieder gezeigt. Alleinstehende zahlen in Deutschland besonders hohe Steuern – bei einem Durchschnittsverdiener sind es satte 49,4 Prozent der Einkünfte. Wer verheiratet ist, kann seine Steuerlast oft deutlich senken. Das ist zwar kein besonders romantisches Argument für die Eheschließung, aber auch kein seltenes. So wertet in einer Emnid-Studie knapp jeder dritte Befrage das Steuersparen als guten Grund fürs Heiraten.

    Hintergrund der Ehe oder der eingetragenen Lebenspartnerschaft als Steuersparmodell ist das sogenannte Ehegattensplitting. Wenn Paare unterschiedlich hohe zu versteuernde Einkommen haben, lohnt sich das besonders. Denn das Finanzamt rechnet so: Zunächst addiert es die Jahreseinkommen der beiden Partner. Dann berechnet es für die Hälfte dieser Summe die Einkommensteuer. Und schließlich wird dieses Ergebnis verdoppelt. Den resultierenden Betrag muss das Paar dann als Steuern zahlen.

    Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnhilfe (VLH) veranschaulicht das an einem Beispiel: „Nehmen wir einmal an, einer der beiden arbeitet Vollzeit und verdient 45.000 Euro im Jahr, der andere arbeitet Teilzeit und verdient 15.000 Euro im Jahr. Als nicht zusammen veranlagtes Paar muss der eine rund 10.680 Euro und der andere gut 1.280 Euro Steuern zahlen (Beträge aus der Einkommensteuer-Grundtabelle). Mehr als 1.000 Euro weniger Steuern zahlen beide, wenn sie gemeinsam eine Steuererklärung machen und das Finanzamt mit dem Splittingtarif rechnet.“

    Gehalts-Rechner : Was netto vom Bruttolohn bleibt

    Berechnen Sie mit dem Brutto-Netto-Rechner, was nach Steuern und Abgaben übrig bleibt. mehr…

    Zusätzlich können Ehepaare und eingetragene Lebenspartner zwischen mehreren Kombinationen von Steuerklassen wählen. Hintergrund: Der Arbeitgeber behält jeden Monat Steuern vom Gehalt ein. Damit er dabei den Familienstatus seines Angestellten berücksichtigen kann, gibt es verschiedene Steuerklassen für Alleinstehende, Verheiratete, Alleinerziehende – oder auch für Steuerzahler mit mehreren Jobs.

    Zur Wahl stehen die Kombinationen aus Steuerklasse III und Steuerklasse V oder IV/IV oder IV/IV mit Faktor. „Bei der Steuerklassen-Kombination IV/IV können Nachzahlungen vermieden werden, wenn beide Ehegatten oder Lebenspartner in etwa gleich viel verdienen“, erklärt der Bund der Steuerzahler (BdSt). Bei der Steuerklassen-Kombination III/V wird davon ausgegangen, dass der Partner mit der Steuerklasse III 60 Prozent und derjenige Partner mit der Steuerklasse V 40 Prozent des gemeinsamen Arbeitseinkommens erzielt. Entsprechen die Einnahmen nicht diesem Verhältnis, kann es zu Steuernachzahlungen kommen. Bei der Wahl des Steuerklassen-Kombination IV/IV mit Faktor wird die einzubehaltende Lohnsteuer mittels eines Faktors berechnet.

    Diese Steuerklassen gibt es

    Steuerklasse I

    Ledige und geschiedene Arbeitnehmer sowie verheiratete Arbeitnehmer, deren Ehegatte im außereuropäischen Ausland wohnt oder die von ihrem Ehegatten dauernd getrennt leben. Verwitwete Arbeitnehmer gehören ebenfalls in die Steuerklasse I, wenn die Voraussetzungen für die Steuerklasse III nicht erfüllt sind. (Quelle: Bundesfinanzministerium)

    Steuerklasse II

    Die bei Steuerklasse I genannten Arbeitnehmer, sofern ihnen der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende zusteht. Voraussetzung für die Gewährung des Entlastungsbetrags: Der Arbeitnehmer ist Alleinerziehender und zu seinem Haushalt gehört mindestens ein Kind, für das ihm ein Freibetrag für Kinder oder Kindergeld zusteht und das bei ihm mit Haupt- oder Nebenwohnung gemeldet ist.

    Steuerklasse III

    Verheiratete, unbeschränkt einkommensteuerpflichtige, nicht dauernd getrennt lebende Arbeitnehmer sowie a) der Ehegatte des Arbeitnehmers, wenn er keinen Arbeitslohn bezieht oder b) der Ehegatte des Arbeitnehmers, wenn er auf Antrag beider Ehegatten in die Steuerklasse V eingereiht wird, oder c) verwitwete Arbeitnehmer, aber nur für das auf das Todesjahr des Ehegatten folgende Kalenderjahr.

    Steuerklasse IV

    Arbeitnehmer, die verheiratet und unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind sowie nicht dauernd getrennt leben – sofern beide Ehegatten Arbeitslohn beziehen.

    Steuerklasse V

    Arbeitnehmer, die verheiratet und unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind sowie nicht dauernd getrennt leben – sofern der Ehegatte des Arbeitnehmers auf Antrag in die Steuerklasse III eingereiht wird.

    Steuerklasse VI

    Arbeitnehmer, die nebeneinander von mehreren Arbeitgebern Arbeitslohn beziehen, mit ihren zweiten und weiteren Lohnsteuerkarten 2010 oder Ersatzbescheinigungen.

    Wichtig: Das Ganze funktioniert nur, wenn die Ehe vor dem Standesamt geschlossen wurde, eine kirchliche Hochzeit ist steuerlich nicht relevant. Allerdings kann sich eine Eheschließung oder das Eintragen einer Lebenspartnerschaft auch kurz vor Jahresende noch rückwirkend für das ganze vergangene Jahr bezahlt machen. Der Steuervorteil des Ehegattensplittings kann nämlich auch dann noch für das gesamte Kalenderjahr genutzt werden, wenn die Ehe erst am 31. Dezember beginnt.

    Wie sich die Änderung der Steuerklasse auf das persönliche Nettoeinkommen auswirkt, lässt sich etwa mit dem Brutto-Netto-Rechner auf Handelsblatt.com durchspielen. Hier können Arbeitnehmer außerdem prüfen, wie sich ihr Netto bei einer Gehaltserhöhung verändern würde oder wie sich ein veränderter Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung bemerkbar macht.

    So gibt's Hochzeitsgeschenke vom Finanzamt

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    Источники: http://mobil.n-tv.de/ratgeber/Warum-man-noch-dieses-Jahr-heiraten-sollte-article15964531.html, http://www.freefibu.de/blog/steuerliche-absetzbarkeit-von-hochzeitskosten-2015-05-11.html, http://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/steuern/steuersparen-in-der-ehe-so-gibts-hochzeitsgeschenke-vom-finanzamt/19667074.html

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