Steuer kinderbetreuungskosten

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    Kinderbetreuungskosten

    So machen Sie Betreuungskosten für Kinder geltend

    • Zuletzt aktualisiert: 24. Oktober 2017
    • Von: Sabine Himmelberg

    Das sollten Sie wissen

    • Kinderbetreuungskosten können Sie als Sonderausgaben geltend machen – allerdings nur zu zwei Dritteln und bis zu einem Höchstbetrag von 4.000 Euro im Jahr.
    • Ihr Kind darf das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, außer es kann sich aufgrund einer Behinderung nicht selbst versorgen. Dann wird bei der Altersgrenze eine Ausnahme gemacht, die allerdings Einschränkungen hat.
    • Nicht alle Aufwendungen dürfen Sie in Ihrer Steuererklärung angeben: Sport- und Nachhilfekosten fallen zum Beispiel weg. Welche Kosten Sie absetzen können, lesen Sie hier.
    • Bewahren Sie Rechnungen und Überweisungsbelege immer auf. Denn Sie müssen Ihre Aufwendungen möglicherweise dem Finanzamt nachweisen.

    Unser Tipp: Bleiben Sie zu wichtigen Steuerfragen immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Zwei Drittel der Kosten, die für die Betreuung Ihrer Kinder anfallen, können Sie als Sonderausgaben geltend machen und von der Steuer absetzen. Pro Kind können Sie höchstens 4.000 Euro abziehen. Die Voraussetzungen dafür:

    • Das Kind muss in Ihrem Haushalt leben. Sind Sie getrennt oder geschieden, ist entscheidend, wo das Kind gemeldet ist.
    • Für das Kind muss Ihnen Kindergeld oder ein Freibetrag für Kinder zustehen.
    • Das Kind darf sein 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

    Wenn sich Ihr Kind nicht selbst unterhalten kann

    Die Altersgrenze entfällt, falls Ihr Kind körperlich, geistig oder seelisch behindert ist und nicht für sich selbst sorgen kann. Das gilt nur für eine Behinderung, die vor Vollendung des 25. Lebensjahrs eingetreten ist, mit einer Ausnahme: die Altersgrenze gilt auch nicht für Kinder, deren Behinderung vor dem 1. Januar 2007 im Alter zwischen 25 Jahren und vor Vollendung des 27. Lebensjahrs eingetreten ist.

    Betreuungskosten für Ihr Kind, die im laufenden Jahr anfallen, können Sie als Freibetrag im Lohnsteuerabzugsverfahren geltend machen. Dadurch erhöht sich Ihr Nettogehalt.

    Was Sie absetzen können

    Diese Aufwendungen für die Kinderbetreuung können Sie in Ihrer Steuererklärung angeben:

    • die Unterbringung von Kindern in Kindergärten, Kindertagesstätten, Kinderhorten, Kinderheimen und Kinderkrippen sowie bei Tagesmüttern, Wochenmüttern und in Ganztagspflegestellen
    • die Beschäftigung von Kinderpflegerinnen, Erzieherinnen und Kinderschwestern
    • die Beschäftigung von Hilfen im Haushalt, soweit sie Kinder betreuen
    • die Beaufsichtigung von Kindern bei der Erledigung der häuslichen Schulaufgaben

    Nicht berücksichtigt werden Aufwendungen für:

    • die Vermittlung besonderer Fähigkeiten, zum Beispiel Musikunterricht
    • sportliche und andere Freizeitbetätigungen
    • Nachhilfeunterricht
    • Verpflegung des Kindes

    Nachweise für die Betreuungskosten aufbewahren

    Rechnungen und die Zahlungsnachweise

    müssen Sie zwar nur auf Verlangen des Finanzamts vorlegen. Für diesen Fall sollten Sie die Belege aber aufbewahren.

    Damit Sie die Kinderbetreuungskosten von der Steuer absetzen können, müssen Sie Rechnungen erhalten haben. Außerdem muss die Rechnungssumme an den Dienstleister auf dessen Konto überwiesen worden sein – Barzahlungen und Barschecks erkennt das Finanzamt nicht an. Auch das Taschengeld für ein Au-Pair sollten Sie deshalb auf ein Konto überweisen, wenn Sie es steuerlich absetzen wollen (FG Köln, Urteil vom 10.01.2014, Az. 15 K 2882/13).

    Sind Sie selbst der Arbeitgeber der Betreuungsperson Ihrer Kinder, zum Beispiel im Rahmen eines Minijobs oder eines sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses, müssen Sie lediglich den Arbeitsvertrag vorlegen.

    Wenn das Kind einen Kindergarten oder Hort besucht, reicht ein Bescheid der Einrichtung, in dem die Kosten für die Betreuung festgehalten sind, und ein Überweisungsbeleg.

    Wenn Ihre (Schwieger-)Mutter oder andere nahe Angehörige auf Ihr Kind aufpassen und die Betreuung entgeltlich erfolgt, dann können Sie auch diese Kosten von der Steuer absetzen. Dafür müssen allerdings klare und eindeutige Vereinbarungen getroffen worden sein, die Sie tatsächlich umsetzen. Wohnt Ihre Betreuungsperson mit Ihnen und Ihrem Kind in einem Haushalt zusammen, sind die Kinderbetreuungskosten nicht absetzbar.

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    Hierhin in der Steuererklärung

    Ihre Kinderbetreuungskosten tragen Sie in Ihrer Einkommensteuererklärung in der Anlage Kind auf Seite 3 in die Zeilen 67 bis 73 ein.

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    Artikel verfasst von

    freie Finanztip-Mitarbeiterin (bis 2015)

    Als freie Mitarbeiterin hat Sabine Himmelberg auf Finanztip zum Thema Steuern geschrieben. Sie blickt auf mehr als zwanzig Jahre Redaktionsarbeit im Steuerrecht zurück. Als spezialisierte Fachjournalistin deckt Sabine Himmelberg ein breites inhaltliches Spektrum für Publikationen namhafter Fachverlage ab. Nach ihrem Magisterabschluss an der Universität zu Köln trat sie in die Redaktion des Deubner Verlags ein, der Informationen für Rechtsanwälte und Steuerberater herausgibt und der WEKA-Gruppe angehört. Sie leitete dort drei Jahre lang die Redaktion Steuern.

    Kinderbetreuung steuerlich absetzen: Kein Bargeld für den Babysitter

    • 03.08.2015 11:30 Uhr

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    Wer Babysitter engagiert oder für einen Kita-Platz zahlt, bekommt Unterstützung vom Staat.

    München Trotz Rechtsanspruch auf Kita-Platz und Ausbau der Kinderbetreuung: Viele Eltern müssen sich immer noch selbst Unterstützung organisieren, wenn es darum geht, den Nachwuchs betreuen zu lassen. Gerade bei kleineren Kindern kommt manchmal eher eine Kinderfrau oder Tagesmutter in Frage, um Familie und Beruf besser vereinbaren zu können.

    Die Gründe, warum eine Kinderbetreuung notwendig wird, hinterfragt das Finanzamt seit 2012 nicht mehr. Seitdem können Eltern solche Kosten in der Steuererklärung grundsätzlich als Sonderausgaben geltend machen. Egal, ob beide Eltern arbeiten, einer von beiden eine Auszeit nehmen möchte oder längere Zeit krank ist: Die Aufwendungen für die Kinderbetreuung können nun immer – in festgelegten Grenzen – als Sonderausgaben geltend gemacht werden.

    Kindergeld und -freibetrag

    Wer ist für Kindergeld zuständig?

    Bei Fragen rund um das Kindergeld müssen sich Steuerzahler in der Regel an die Familienkassen der Bundesagentur für Arbeit wenden. Sie ist für die Bearbeitung und Auszahlung zuständig.

    Wie hoch ist das Kindergeld?

    Im Jahr 2015 bekamen Eltern für das erste und zweite Kind monatlich je 188 Euro. Für das dritte Kind gab es 194 Euro, für alle nachfolgenden Kinder 219 Euro. Im Januar 2016 wurde das Kindergeld um je zwei Euro erhöht.

    Wie hoch sind die jährlichen Freibeträge?

    Die Freibeträge gliedern sich in einen Kinder- und einen Betreuungsfreibetrag. 2015 betrugen sie 2.256 beziehungsweise 1.320 Euro – insgesamt also 3.576 Euro – und verdoppeln sich bei zusammenveranlagten Ehegatten und bei einem verwitweten Ehegatten. Getrennt lebende Elternteile erhalten die Freibeträge jeweils einmal. Die Freibeträge können aber auf einen Elternteil übertragen werden, sofern der andere seiner Unterhaltspflicht „im Wesentlichen“ nicht nachkommt. Für 2016 liegen die Beträge bei insgesamt 3.624 Euro.

    Zwei Drittel der jährlich anfallenden Kosten für Kinderbetreuung können steuerlich als Sonderausgaben angesetzt werden, wobei die Kosten den Höchstbetrag von 4.000 Euro pro Kind nicht überschreiten dürfen. Voraussetzung: Die Kinder sind jünger als 14 Jahre; bei behinderten Kindern gelten besondere Regelungen. Allerdings müssen Eltern die angefallenen Aufwendungen nachweisen – zum Beispiel mit einer Rechnung. Und das Geld muss von einem Konto auf ein anderes überwiesen werden.

    Diese Vorschrift greift selbst dann, wenn die Familie zur Betreuung des Kindes einen Minijob vergeben hat. Dies entschied jetzt der Bundesfinanzhof (Az.: III R 63/13). Im zugrunde liegenden Fall hatten die Eltern eine Teilzeitkraft beschäftigt, um ihren dreijährigen Sohn zu betreuen.

    Steuerbonus und Zuschüsse : Staatliche Finanzspritzen für Eltern

    Kindergeld oder Kinderfreibetrag (1)

    Unabhängig von ihrem Einkommen haben Eltern Anspruch auf ein monatliches Kindergeld oder einen jährlichen Kinderfreibetrag. Der Freibetrag wird von dem zu versteuernden Einkommen abgezogen und senkt dadurch die Steuerlast. Ab einem jährlichen Bruttoeinkommen von 33.000 Euro lohnt sich dies mehr als der monatliche Zuschuss. Das Finanzamt prüft automatisch, was für die Eltern günstiger ist. Aktuell bekommen Eltern für ein Kind jährlich 2.208 Euro Kindergeld.

    Die Teilzeitkraft erhielt monatlich 300 Euro in bar; die Eltern meldeten die Beschäftigung rückwirkend bei der Minijobzentrale an und zahlten die fälligen Abgaben nach. In ihrer Steuererklärung beantragten sie, die anteiligen Kinderbetreuungskosten in Höhe von 2400 Euro steuerlich anzusetzen. Das lehnte das Finanzamt ab – mit der Begründung, dass die Zahlung in bar geleistet worden war. Das Finanzgericht, das sich mit der Sache befassen musste, war diesbezüglich großzügiger: Die gesetzlich erforderliche Überweisung könne nur für Dienstleistungen gelten, nicht jedoch für Arbeitsverhältnisse.

    Kein Bargeld für den Babysitter

    Eltern haben Nachweispflicht

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    Kommentare zu “ Kinderbetreuung steuerlich absetzen: Kein Bargeld für den Babysitter“

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    Kinderbetreuung – welche Kosten kann ich absetzen?

    Die Betreuungskosten für Ihr Kind können Sie als Sonderausgaben absetzen – immerhin bis zu 4.000 Euro pro Jahr und Kind.

    2012 hat der Gesetzgeber die Absetzbarkeit von Kosten für die Kinderbetreuung vereinfacht. Seither gilt: Bis zum 14. Lebensjahres Ihres Kindes können Sie Kinderbetreuungskosten als Sonderausgaben von der Steuer absetzen. Allerdings nicht in unbegrenzter Höhe. Der Fiskus akzeptiert bis zu zwei Drittel der Kosten, maximal aber 4.000 Euro pro Kind und Jahr.

    Welche Kosten der Kinderbetreuung kann ich absetzen?

    Lebt Ihr Kind in Ihrem Haushalt, können Sie viele Kosten rund um die Kinderbetreuung geltend machen. Zum Beispiel für einen Platz in einem Kindergarten, einer Kindertagesstätte oder einem Kinderhort. Zu den Betreuungskosten zählen außerdem die Ausgaben für einen Babysitter, ein Au-Pair oder eine Nanny. Wichtig: Sie müssen eine Rechnung über die Kosten der Kinderbetreuung vorliegen haben und diese per Überweisung begleichen. Barzahlungen erkennt das Finanzamt nicht an.

    Kinderbetreuung durch Oma – kann ich das absetzen?

    Unser Video gibt in Sekundenschnelle eine Antwort:

    Oder Sie lesen die Antwort hier: Hüten die Großeltern das Enkelkind, können Sie als Eltern die Fahrtkostenerstattung von der Steuer absetzen. Das Finanzgericht Baden-Württemberg hat hierzu entschieden ( Aktenzeichen 4 K 3278/11 ): Wer seine Eltern oder Schwiegereltern bittet, auf die Enkel aufzupassen, kann ihnen die Fahrtkosten erstatten und dann in der eigenen Steuererklärung angeben. Das gilt auch dann, wenn die Betreuung eine „familiäre Gefälligkeit" darstellt, die Großeltern also grundsätzlich nicht fürs Kinderhüten bezahlt werden. 30 Cent pro gefahrenem Kilometer sind dabei durchaus angemessen, urteilten die Richter aus Baden-Württemberg. Die Großmutter selbst muss die Erstattung der Fahrtkosten nicht versteuern, da es sich um eine Aufwandsentschädigung handelt.

    Auch wenn Ihre Eltern bzw. Schwiegereltern kein Geld für die Kinderbetreuung des Enkels nehmen: Setzen Sie einen Vertrag für die Betreuung auf. Die Betreuungsperson schreibt ihren Name und ihre Adresse auf, dass sie Ihr Kind regelmäßig betreut und dafür eine Erstattung der Fahrtkosten erhält.

    Muss ich Betreuungsgeld versteuern?

    Am 1. August 2013 trat folgende Regelung in Kraft: Eltern haben Rechtsanspruch auf einen öffentlich geförderten Betreuungsplatz für ihr Kind im Alter von zwei und drei Jahren. Eltern, die diesen Rechtsanspruch nicht nutzen, erhalten ein Betreuungsgeld in Höhe von 150 Euro pro Monat. Das Bundesverfassungsgericht erklärte am 21. Juli 2015 die Gesetzesregelung zum Betreuungsgeld als nichtig. Der Grund: Dem Bundesgesetzgeber fehle die Gesetzgebungskompetenz für das Betreuungsgeld, so die Richter aus Karlsruhe. Heute gibt es das Betreuungsgeld, umgangssprachlich Herdprämie genannt, nur noch in Bayern als "Bayerisches Betreuungsgeld".

    Das Betreuungsgeld ist steuerfrei. Aber es wird – im Gegensatz zum Elterngeld – nicht in den Progressionsvorbehalt einbezogen, "da es sich nicht um eine Lohnersatzleistung handelt und auch nicht mit anderen dem Progressionsvorbehalt unterliegenden Lohnersatzleistungen vergleichbar ist. Ziel ist nicht, entgangene EinkГјnfte zu ersetzen, sondern es werden sozialpolitische Zwecke verfolgt" (BT-Drucksache 17/10012 vom 15.6.2012, Seite 15).

    Kann ich die Kosten fГјr den Sportverein geltend machen?

    Nein, denn absetzbar sind nur Ihre Ausgaben für die behütende und beaufsichtigende Betreuung des Kindes. Die Quittungen für den Sportverein, die Reitstunden oder den Musikunterricht akzeptiert das Finanzamt nicht. Auch der Nachhilfeunterricht ist nur in Ausnahmefällen absetzbar. Lesen Sie mehr dazu in unserem Steuer-Tipp Nachhilfe von der Steuer absetzen.

    Sind die Kosten fГјr einen bilingualen Kindergarten absetzbar?

    Die Betreuung der Kinder steht bei einem bilingualen Kindergarten im Vordergrund, auch wenn dem Nachwuchs "nebenbei" und ungezwungen eine Fremdsprache beigebracht wird. Deshalb kГ¶nnen Sie als Eltern Ihre Ausgaben fГјr einen bilingualen – also zweisprachigen – Kindergarten als Sonderausgaben von der Steuer absetzen.В

    Gilt die Altersgrenze auch bei Kindern mit Behinderung?

    Ist Ihr Kind aufgrund der Behinderung nicht in der Lage, fГјr sich selbst zu sorgen, kГ¶nnen Sie die Kosten der Kinderbetreuung auch Гјber das 14. Lebensjahr hinaus geltend machen – sofern die Behinderung vor Vollendung des 25. Lebensjahres eingetreten ist und sich das Kind nicht selbst versorgen kann.

    Wo trage ich die Betreuungskosten in der Steuererklärung ein?

    In der Anlage Kind auf Seite 3. Haben Sie mehr als ein Kind, das unter 14 Jahre alt ist und betreut wird, müssen Sie für jeden Sprössling eine eigene Anlage Kind ausfüllen.

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    Источники: http://www.finanztip.de/kinderbetreuungskosten/, http://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/steuern/kinderbetreuung-steuerlich-absetzen-kein-bargeld-fuer-den-babysitter/12103746.html, http://www.vlh.de/familie-leben/kinder/kinderbetreuung-welche-kosten-kann-ich-absetzen.html

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