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    Tipps für die Steuererklärung: Diese Kfz-Ausgaben können Sie absetzen

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    Tipps für die Steuererklärung

    Düsseldorf . Autofahren ist teuer, nicht zuletzt durch die hohen Mineralöl- und Kfz-Steuern. Doch einmal im Jahr ist Tag der Abrechnung – bei der Steuererklärung. Dann kann man sich ganz legal einige, manchmal sogar ein paar hundert Euro wieder vom Staat zurückholen.

    So sollten beispielsweise im Bereich Sonderausgaben die Beiträge der Kfz-Haftpflichtversicherungen abgesetzt werden. Den größten Posten macht aber die sogenannte Pendlerpauschale aus. Den Arbeitsweg können Berufspendler steuerlich als Werbungskosten geltend machen.

    Die Pauschale beträgt 30 Cent pro einfach gefahrenen Kilometer – und zwar unabhängig vom Verkehrsmittel. Auch Zugreisende, Fahrradfahrer und Mitglieder einer Fahrgemeinschaft können die Werbungskosten absetzen. Der Höchstbetrag liegt bei 4500 Euro pro Jahr.

    Pauschalbetrag steht jedem zu

    Für die Steuererklärung multipliziert man die Zahl der jährlichen Arbeitstage mit der Entfernung zum Arbeitsplatz, allerdings nur in eine Richtung und nicht etwa hin und zurück. Beispielsweise 230 Tage mal 20 Kilometer einfache Fahrt mal 30 Cent, macht 1380 Euro an Werbungskosten. Wie groß die tatsächliche Steuerersparnis ist, hängt dann vom Einkommen und vom persönlichen Steuersatz ab.

    Und ob der jedem Arbeitnehmer sowieso zustehende Pauschalbetrag von 1.000 Euro überhaupt überschritten wird. Übt man mehrere Jobs aus und hat daher mehrere Arbeitsstätten, kann man die Wege auch gesondert berechnen.

    Arbeitnehmer, die an mehreren Standorten ihres Unternehmens tätig sind, sollten mit ihrem Arbeitgeber klären, welcher davon ihr erster Einsatzort ist. Das empfiehlt die Verbraucherzentrale NRW. Der Grund: Während das Finanzamt bislang die „regelmäßige Arbeitsstätte“ als Bezugspunkt für die Berechnung der Entfernungspauschale angesetzt hat, wird dies ab Januar 2014 an der „ersten Tätigkeitsstätte“ festgemacht.

    Wer von seiner Wohnung zu den anderen Einsatzorten fährt, kann künftig jedes Mal die Hin- und Rückfahrt mit 30 Cent pro Kilometer ansetzen – also sehr viel höhere Beträge als bislang. Die „erste Tätigkeitsstätte“ muss nur eine ortsfeste Einrichtung sein, der der Arbeitnehmer auf Dauer zugeordnet ist.

    Keine Rolle spielt es, wie oft und in welchem Umfang dort gearbeitet wird. Dauerhaft heißt, dass er der ersten Tätigkeitsstätte während des gesamten Vertragsverhältnisses oder länger als 48 Monate zugeordnet ist.

    Paare sind wie Fahrgemeinschaften

    Wer mit einem Auto zu einer Bahnhaltestelle und von dort mit öffentlichen Verkehrsmitteln weiter fährt, kann die Strecke aufteilen. Einmal die Fahrt zum Parkplatz mit 30 Cent pro Kilometer, und dann noch die tatsächlichen Kosten für das Jobticket. Paare, die einen gemeinsamen Arbeitsweg haben, sind genauso gestellt wie Mitglieder von Fahrgemeinschaften. Sie alle können den regulären Satz von 30 Cent pro Kilometer pro Kopf abrechnen. Umwege zur Abholung zählen allerdings nicht.

    Hat ein Arbeitnehmer einen längeren Weg zur Arbeit und kommt über den jährlichen Höchstbetrag von 4500 Euro, kann er mittels eines exakt geführten Fahrtenbuchs auch höhere Kosten beim Finanzamt abrechnen. Bei öffentlichen Verkehrsmitteln sorgen Belege für Glaubwürdigkeit. Wird das Privatfahrzeug auch für dienstliche Fahrten eingesetzt, können die tatsächlichen Kosten abgerechnet werden.

    Zwischen Privat- und Firmenfahrten trennen

    Wichtig dabei ist, dass zwischen Privat- und Firmenfahrten sauber getrennt wird. Das geht am besten mit einem penibel geführten Fahrtenbuch und ausreichend vielen Tank- und Reparaturbelegen. Erstattet der Arbeitgeber aber die Kosten, dürfen sie natürlich nicht in der Steuererklärung aufgeführt werden.

    Muss wegen eines neuen Jobs der Wohnort gewechselt werden, können die Umzugskosten voll abgesetzt werden. Das gleiche gilt, wenn man zwar umzieht, aber immer noch zur gleichen Arbeitsstätte fährt und sich der Weg danach um mehr als eine halbe Stunde verkürzt. Die Kosten werden am besten per Rechnung nachgewiesen.

    Auch Unfallkosten und Ausgaben für die Kasko-Selbstbeteiligung, den Abschleppdienst oder Anwalts- oder Gerichtsgebühren können unter Umständen von der Steuer abgesetzt werden. Das gilt allerdings nur für Unfälle, die auf dem Arbeitsweg passiert sind und die nicht durch die eigene oder gegnerische Versicherung abgedeckt wurden.

    Wie hoch sind die Kosten beim Auto Anmelden, Ummelden und Abmelden? Hier sehen Sie die Kosten für Ihre KfZ-Zulassung

    Die Steuererklärung soll demnächst weniger Nerven kosten und bald nur noch alle zwei Jahre fällig sein. Finanzminister Schäuble möchte Erleichterungen für die Bürger. Einziger Haken: Dann gibt es nur alle zwei Jahre eine mögliche Rückzahlung vom Finanzamt.

    Die finanziellen Folgen eines Unfalls mit dem eigenen Auto können Arbeitnehmer nicht von der Steuer absetzen. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden.

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    17. Mai 2010, 21:42 Uhr

    Mit dem Auto Steuern sparen Steuererklärung

    Welche Kosten rund ums Auto man beim Finanzamt absetzen kann.

    Dinge, die Spaß machen, kosten oft viel Geld.

    Abschied von der D-Mark, auch bei der Steuer. Die Steuererklärung 2001 ist die letzte, die in D-Mark erstellt wird. Wer sich vor ihr drückt, verschenkt möglicherweise viel Geld. Der Durchschnittszahler holt sich zwischen 500 und 1.000 Euro zurück, wenn er den Papierkrieg mit dem Fiskus wagt. Das hat der Bund der Steuerzahler errechnet.

    (Foto: Foto: autocert.de)

    Das gilt auch für das Auto, das nicht nur beim Kauf ein kleines Vermögen verschlingt. Kosten für Versicherung, Steuern und Kraftstoff belasten den Etat von Autofahrern erheblich. Mit steigender Tendenz, Stichwort Ökosteuer.

    Nach Berechnungen des Bunds der Steuerzahler stieg die gesamte steuerliche Belastung bei einem Autofahrer, der 15.000 Kilometer im Jahr zurücklegt, von 1999 bis 2001 um rund 194 Euro. Vielfahrer mit 40.000 Kilometern im Jahr hatten sogar eine Mehrbelastung von rund 410 Euro zu tragen. Und auch dieses Jahr wird die Steuerlast anwachsen. Denn zum 1. Januar 2002 stieg die Ökosteuer erneut um drei Cent pro Liter Kraftstoff.

    Steuern zurückholen – aber wie?

    Grund genug also, sich einen Teil der Ausgaben wieder zurückzuholen, beispielsweise beim Staat. Der verdient über die Mehrwertsteuer, Versicherungssteuer, Kfz-Steuer, Mineralöl- und Ökosteuer kräftig am Auto mit.

    Bei der jährlichen Steuererklärung besteht die Chance, einen Teil dieser Kosten wieder zurückerstattet zu bekommen. Die Steuerreform der rot-grünen Bundesregierung brachte unter anderem für die Berufspendler Veränderungen mit sich, wenn auch mit begrenzten Entlastungen.

    Wie bereits in den Jahren zuvor können pro Entfernungskilometer, also der einfachen Wegstrecke zwischen Wohnung und Arbeitsplatz, 70 Pfennige (seit 2002: 36 Cent) in der Steuer verrechnet werden. Ab dem elften Kilometer klettert die Pauschale auf 80 Pfennige (40 Cent). Die Folge: Von der erhöhten Pauschale profitieren vor allem jene, die einen weiteren Weg zur Arbeit haben.

    Neu ist allerdings die Gleichstellung der Verkehrsmittel: Während bislang der Wert von 70 Pfennigen pro Entfernungskilometer nur für Autos galt, kann nun der gleiche Betrag genannt werden, wenn die Fahrt zur Arbeit mit Bussen und Bahnen oder auch mit dem Fahrrad erfolgt. Im Einzelfall kann es jetzt also steuerlich attraktiv sein, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

    Geändert wurde inzwischen eine Bestimmung, die Pendler ursprünglich schlechter stellte: Mit Einführung der Entfernungspauschale sollte nur noch die kürzeste Verbindung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte abgerechnet werden können.

    Jetzt gilt aber wieder die alte Regelung, dass auch ein Umweg gefahren (und von der Steuer abgesetzt) werden darf, wenn der Pendler damit schneller an seinem Arbeitsplatz ist.

    Fahrtkosten von mehr als 10.000 Mark pro Jahr müssen dem Finanzamt grundsätzlich dokumentiert werden, etwa durch Vorlage von Werkstattrechnungen, aus denen hervorgeht, dass mit dem Auto tatsächlich so viele Kilometer zurückgelegt wurden.

    Grenzwert 10.000 Mark / 5.112,92 €

    Diesen Grenzwert erreicht man, wenn man jeden Tag mehr als 56 Kilometer zur Arbeit fährt und 225 Arbeitstage pro Jahr ansetzt.

    Geändert hat sich auch die Pauschale, die bei Dienstreisen pro Kilometer abgerechnet werden können. Über mehrere Jahre hinweg lag diese bei 52 Pfennigen pro Kilometer. Mit dem 1. Januar 2001 kletterte der Betrag auf 58 Pfennige, also 30 Cent.

    Überdies sind für jede mitgenommene Person, beispielsweise bei Fahrgemeinschaften, weitere zwei Cent pro Kilometer beim Fiskus anrechnungsfähig.

    Alle Quittungen sammeln

    Wenn Dienstfahrten mit dem eigenen Auto nicht vom Arbeitgeber bezahlt werden, so können die entstehenden Kosten mit dieser Pauschale dem Finanzamt gegenüber geltend gemacht werden.

    Aber: Selbst die Erhöhung der Kilometerpauschale wird den tatsächlichen Fahrzeugkosten inklusive Wertverlust nur selten gerecht.

    Zum Glück steht der Pauschalwert von 58 Pfennigen / 30 Cent nicht unverrückbar fest. Wenn die tatsächlich anfallenden Fahrzeugkosten einen höheren Kilometerpreis ausmachen und diese Mehrkosten auch mit Hilfe von Quittungen und Belegen nachweisbar sind, darf der Steuerzahler auch die realen, höheren Kosten bei der Steuererklärung geltend machen.

    Es kann sich also lohnen, Benzinquittungen, Werkstattrechnungen und andere Belege (Parkhaus, Zubehör) zu sammeln, um die tatsächlichen Kosten zu ermitteln. Kommt man so zum Beispiel zu einem tatsächlichen Kilometerpreis von 72 Pfennigen, so kann man sogar noch etwas vom Finanzamt holen, selbst wenn der Arbeitgeber 58 Pfennige pro Kilometer als Spesen erstattet hat.

    Der Differenzbetrag zwischen den erstatteten und den realen Kosten kann in die Steuererklärung eingebracht werden; im Beispiel also 14 Pfennige pro Kilometer. Wer im Jahr 5.000 Kilometer für seine Firma gefahren ist, kann so noch 700 Mark / 357,90 € von der Steuer absetzen.

    Von der Steuer absetzbar sind ebenfalls Kosten, die durch einen Unfall auf dem Weg zur Arbeit entstanden sind. Sofern diese Kosten nicht durch den Arbeitgeber, den Schädiger oder die Versicherung ersetzt werden, können sie als Werbungskosten geltend gemacht werden.

    Ebenso kann eine Wertminderung steuerlich angesetzt werden, wenn der auf dem Arbeitsweg erlittene Schaden am Auto nicht repariert wird.

    Absetzbar sind auch Schadensersatzleistungen, die selbst erbracht werden, um nicht den eigenen Schadensfreiheitsrabatt bei der Versicherung zu verlieren.

    Wen es ganz schlimm erwischt und wer bei einem selbstverschuldeten Unfall Totalschaden erleidet, kann die Anschaffungskosten abzüglich der Abschreibungen bis zum Unfallzeitpunkt und abzüglich Versicherungserstattung und Erlös aus dem Verkauf des Schrottwagens absetzen.

    Grundsätzlich muss bei Unfallkosten allerdings dem Finanzamt gegenüber der berufliche Zusammenhang mit der Unfallfahrt begründet werden.

    Die KFZ Steuer richtig absetzen

    Die jährliche Steuer auf das eigene Kraftfahrzeug ist unausweichlich und frisst als solche einen Teil des eigenen Lohns bzw. der eigenen Einkünfte auf.

    Viele Leute würden deshalb gerne die KFZ Steuer absetzen, um sich einen Teil dieses Geldes über die Einkommensteuererklärung zurückzuholen.

    Der Gedanke erscheint logisch, schließt lautet ein Credo der deutschen Steuergesetzgebung, dass alle Ausgaben, die vom Staat als verpflichtend verordnet werden, absetzbar sein sollen. Bei der KFZ Steuer ist dies jedoch nicht ganz so.

    Wann kann man die KFZ Steuer absetzen?

    Vollständig absetzen kann man die KFZ Steuer nur dann, wenn es sich um ein dienstliches Fahrzeug handelt, dessen Aufwendungen als Betriebsausgaben laufen. Dazu müssen die folgenden Kriterien erfüllt sein:

    • Das Fahrzeug wird vollständig ausschließlich zu dienstlichen Zwecken genutzt.
    • Hierüber wird ein Nachweis geführt – beispielsweise über ein Fahrtenbuch.

    Wieso kann man als Privatperson die KFZ Steuer nicht absetzen?

    Es ist die identische Argumentation, mit der auch begründet wird, weshalb man die Mehrwertsteuer nicht absetzen kann: Die Anschaffung des PKW ist freiwillig und geschieht nicht unter Zwang. Wer kein Auto besitzt, muss auch die entsprechende Steuer nicht bezahlen.

    Diese Argumentation hat allerdings bekanntlich Lücken. Der Staat hat ja auch für Lebensmittel einen reduzierten Mehrwertsteuer-Satz eingeführt, weil man Essen eben doch erwerben muss.

    Bei der KFZ Steuer erfolgt die Entlastung jedoch nicht direkt an dieser Abgabe, sondern durch die Pendler-Pauschale, die dem Umstand Rechnung trägt, dass man eben doch einen Arbeitsweg zurücklegen muss, um überhaupt Einnahmen zu erzielen.

    Wie kann man KFZ Kosten absetzen?

    Allerdings gibt es neben der KFZ Steuer für Privatpersonen die Möglichkeit, andere Kosten abzusetzen. Hierfür ist die KFZ Haftpflichtversicherung zu nennen, die im Bereich der Sonderausgaben vermerkt werden darf.

    Diese Möglichkeit beschränkt sich jedoch tatsächlich nur auf die Haftpflichtversicherung. Wer einen Kasko-Versicherung hat, muss den Haftpflichtteil extrahieren und angeben. Der Rest der eigenen Beiträge kann nicht abgesetzt werden.

    Источники: http://m.rp-online.de/leben/auto/ratgeber/diese-kfz-ausgaben-koennen-sie-absetzen-aid-1.2409728, http://www.sueddeutsche.de/auto/mit-dem-auto-steuern-sparen-steuererklaerung-1.611339, http://www.steuerklassen.com/kfzsteuer/kfz-steuer-absetzen/

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