Steuererklärung für studenten

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    Studenten

    Die Steuererklärung ist keine rocket science . Als Student bist Du in weniger als einer Stunde damit fertig – und die Rückzahlung könnte Dein Studium finanzieren!

    Wenn Du freiwillig eine Steuererklärung abgibst, hast Du vier Jahre Zeit dafür. Bis Ende 2017 kannst Du also noch die Steuererklärung für 2013 abgeben. Und wenn Du Dich sowieso schon an die Arbeit machst, erstelle doch auch gleich Steuererklärung für 2014! Die Formulare, die Du dafür brauchst, haben wir hier für Dich zusammengestellt.

    Auch als Student ohne Einnahmen solltest Du unbedingt eine Steuererklärung machen: Die vorweggenommenen Werbungskosten könnten Dein Studium finanzieren!

    Bei einem 450-Job (auch Minijob genannt oder offiziell: geringfügig entlohnte Beschäftigung ) brauchst Du keine Steuern und Sozialabgaben zahlen. Das solltest Du beachten.

    Du zahlst bereits Steuern – also kannst Du auch Steuern erstattet bekommen. Hier erfährst Du wie Kosten fürs Studium und im Zusammenhang mit dem Job Steuern sparen.

    So machst Du eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung und nutzt auch Deine Ausgaben fürs Studium zum Steuersparen!

    In der Steuererklärung trägst Du ein, welche Ausgaben rund um Dein Studium angefallen sind. Das ist wahrscheinlich deutlich mehr, als Dir jetzt spontan einfällt – wetten?

    Hier findest Du universelle Tipps rund um das Thema Steuererklärung.

    Stöbern lohnt sich – versprochen!

    Steuer-Deutsch

    Hier erklären wir Dir Grundlagen und Fachausdrücke, an denen wir leider nicht vorbeikommen.

    Finanzamt und Formalitäten

    Hier erklären wir Dir alles rund um die Steuererklärung und den Umgang mit dem Finanzamt. Denn vor dem muss wirklich keiner Angst haben!

    Deine Fragen & Anregungen

    Fragen und Anregungen sind erwünscht und werden beantwortet. Mit jeder Frage werden wir ein bisschen besser – Danke!

    Steuererklärung Student: So kannst Du Steuern sparen!

    Steuererklärung für Studenten – einfach und schnell Dein Geld zurückholen

    Welcher Student kennt das nicht: Am Ende des Monats wird das Geld für Pizza und Bier knapp – und das, obwohl Du in den Semesterferien 6 Wochen lang gejobbt hast.

    Kein Wunder, denn schließlich hast Du dank Finanzamt von den verdienten 3.000 EUR nur 2.500 EUR auf Dein Konto bekommen. Hole Dir Dein Geld zurück – ganz einfach mit einer Steuererklärung! Warum dann nicht mal von dem Geld in den Semesterferien in Urlaub fahren?

    Freiwillige Steuererklärung Student: Das lohnt sich!

    In der Regel sind Studenten nicht verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben. Das heißt aber nicht, dass sie keine abgeben dürfen. Eine freiwillige Steuererklärung kann sich richtig lohnen! Für diejenigen, die auf 450-EUR-Basis arbeiten, bringt das jedoch nichts. Es lohnt sich erst dann, wenn Lohnsteuer abgezogen wurde. Dies kannst Du Deiner Gehaltsabrechnung entnehmen.

    Wenn Du als Ferienjobber gearbeitet hast oder ein bezahltes Praktikum absolvierst, lohnt es sich meist, eine Steuererklärung abzugeben!

    Eine freiwillige Steuererklärung von einem Student muss spätestens nach 4 Jahren eingereicht werden. Es empfiehlt sich allerdings, dem Finanzamt die Steuererklärung schon früher zuzusenden. Denn es gilt: Wer früher seine Steuererklärung abgibt, bekommt früher sein Geld! Außerdem ist es wesentlich einfacher, wenn Du Belege vom Vorjahr zusammensuchst, als wenn Du Dich daran erinnern musst, was Du vor 3 Jahren gemacht hast.

    Pflicht eines Studenten zur Abgabe einer Steuererklärung

    Nur wenige Studenten müssen eine Steuererklärung abgeben. Du bist verpflichtet,

    • wenn Du als Selbstständiger auf Rechnung mehr verdienst als der Grundfreibetrag (2015: 8.472 EUR; 2016: 8.652 EUR; 2017: 8.820 EUR).
    • wenn Mieteinnahmen oder Kapitaleinkünfte vorliegen, die in Summe mehr ergeben als der Grundfreibetrag.
    • wenn Du mehrere Arbeitgeber hattest.

    Wenn Du verpflichtest bist, eine Steuererklärung als Student einzureichen, dann musst Du diese bis zum 31.5. im darauf folgenden Jahr bei Deinem Finanzamt abgegeben. Das heißt, die Steuererklärung von 2017 muss bis zum 31.5.2018 vorliegen.

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    • Steuererklärung in maximal 90 Minuten
    • Online ausfüllen
    • Keine Software oder Installation notwendig
    • Sichere Übermittlung Deiner Daten direkt ans Finanzamt
    • Bezahlt wird erst am Ende

    Steuererklärung Student: Was Du absetzen kannst

    Es gibt eine Vielzahl an Dingen, die Du in einer Steuererklärung als Student angeben kannst. Alles, was mit dem Studium zu tun hat, kann abgesetzt werden. Hier eine Übersicht:

    Wenn Du einen neuen Computer kaufst, wird er nur teilweise angerechnet. Das Finanzamt geht davon aus, dass Du ihn nicht nur für das Studium, sondern auch privat nutzt.

    Ebenfalls absetzen kannst Du eine doppelte Haushaltsführung. Wenn Du also beispielsweise für Dein Studium in eine neue Stadt gezogen bist, jedoch auch im Elternhaus noch eine Wohnung hast, so kannst Du diese angeben.

    Wichtig ist aber, dass Du auch regelmäßig dort bist. Es ist nicht möglich, nur ein Kinderzimmer anrechnen zu lassen. Du musst einen eigenen Wohnbereich haben und dafür Miete bezahlen. Dies kannst Du beispielsweise dadurch lösen, dass Deine Eltern Dir zu jedem Monatsbeginn einen Betrag zur Unterstützung überweisen und Du Mitte des Monats die Miete an Deine Eltern überweist. Dadurch wurde zwar unter dem Strich nur Geld von einem Konto auf das andere überwiesen, Du bist dadurch aber offiziell der Mieter der Wohnung und kannst sie in Deiner Steuererklärung als Student angeben.

    Wichtig ist, dass Du alle Belege aufbewahrst. Es besteht die Möglichkeit, dass das Finanzamt Deine Ausgaben überprüft und einen Nachweis fordert. Dann musst Du Rechnung, Quittung oder Kontoauszug auf Verlangen vorzeigen.

    Steuererklärung Student: Hilfen für Deine Steuererklärung

    Wenn Du eine Steuererklärung als Student erstellst, hast Du die Auswahl zwischen:

    • Steuererklärung selber machen mit einer Software
    • Steuererklärung durch einen Steuerberater

    Beispiel: Steuererklärung eines Studenten – die Einnahmen

    Durch einen Aushilfsjob von Juli bis August hat unser Beispiel-Student in den Semesterferien gut verdient. Der Grundfreibetrag wurde damit allerdings noch nicht überschritten.

    Erst durch die weitere Tätigkeit im Dezember und den Mieteinnahmen einer Immobile wird der steuerfreie Grundbetrag überschritten. Jetzt lohnt es sich, eine Steuererklärung abzugeben.

    Beispiel: Steuererklärung eines Studenten – die Ausgaben

    Die Kosten für die Privat-Uni sowie die Kosten für die vermietete Immobilie (im Juni wurde eine neue Eingangstüre eingesetzt) reduzieren das zu versteuernde Einkommen so stark, dass unser Beispiel-Student über seine Steuererklärung wahrscheinlich alle bezahlten Einkommensteuern zurückbekommt.

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    Vorsicht vor bestimmten Anbietern von Online-Steuererklärungen!

    In der Welt der Online-Steuererklärungen ist leider nicht alles Gold, was glänzt. Zwar gibt es vertrauenswürdige Anbieter wie smartsteuer.

    Aber auf dem Markt tauchen auch immer wieder Tools auf, die sich in ihrer Werbung und ihren Funktionalitäten nicht unbedingt seriös präsentieren. Gerade im Bereich der Steuererklärung für Studenten ist die Chance groß, dass unerfahrene "Steuererklärer" sich von beschönigten Zahlen in die Irre führen lassen. Lesen Sie hier nach, welche negativen Erfahrungen User jüngst mit bestimmten Steuererklärungs-Tools sammelten (z.B. "Studentensteuererklärung").

    Weitere Beispiele

    Familie Müller, 2 Kinder

    Marco, 32, selbstständig

    ist ein Steuerfuchs

    und zahlt als Gründer

    Werner, 65, Rentner

    zahlt aufgrund eines

    keine Steuern und

    spart somit 207 EUR Steuern

    Natalie, 23, Berufsanfängerin

    Zum nächsten Schritt

    Weitere Antworten zur ersten Steuererklärung

    Studienkosten absetzen Steuererklärung für Studenten lohnt sich

    Von Theresa Ebert

    Studierende können aktuell noch rückwirkend für sieben Jahre eine Steuererklärung ausfüllen.

    Ein Studium ist teuer. Fahrtkosten, Arbeitsmaterialien und Studiengebühren summieren sich zu einem ordentlichen Betrag – der von den Steuern abgesetzt werden kann. Eine Steuererklärung ist vor allem für Studenten im zweiten Bildungsweg rentabel.

    Die meisten Studenten müssen in ihrer Studienzeit mit kleinen oder gar keinen Einnahmen zurechtkommen, während sie auf der anderen Seite immer wieder tief für das Studium in die Tasche greifen. Viele dieser Kosten können von der Steuer abgesetzt werden – und das auch rückwirkend. Obwohl Studenten im Normalfall nicht dazu verpflichtet sind eine Steuererklärung abzugeben, ist dieser kleine Aufwand oftmals lohnend.

    In der Studienzeit ist die Summe der Ausgaben meist höher als die der Einnahmen. Das bedeutet einen steuerlichen Verlust, der beim Fiskus als eine Art Steuerbonus vermerkt werden kann. Dieser sogenannte Verlustvortrag ermöglicht es, die angefallenen Studienkosten mit den ersten Einnahmen im Beruf zu verrechnen. Allerdings kann ein Verlustvortrag nur von Studenten eingereicht werden, die vorher schon eine Erstausbildung abgeschlossen haben.

    Der Verlustvortrag kommt für Studierende mit Nebenjob oder selbstständiger Tätigkeit ebenso infrage wie für diejenigen, die nicht arbeiten. Um die Reglungen der Steuerverwaltung zu verstehen, muss man den grundlegenden Unterschied zwischen Werbungskosten und Sonderausgaben kennen. Werbungskosten sind unbegrenzt steuerlich abzugsfähig und sie können mit späteren Einnahmen verrechnet werden. Hier werden alle Ausgaben eingeordnet, die im Zusammenhang mit dem Studium oder dem Beruf entstehen. Dazu zählen etwa die Fahrten zur Uni, Kosten für Fachbücher, Materialien und Studiengebühren. Zu den Sonderausgaben gehören dagegen alle Aufwendungen, die der privaten Lebensführung zugeschrieben werden. Etwas befremdlich ist, dass ein Erststudium laut des Steuerrechts zur privaten Lebensführung zählt. Damit können die anfallenden Studienkosten im Erststudium nur als Sonderausgaben angegeben werden. Diese werden nur bis zur Höhe von 6000 Euro anerkannt. Ein Verlustvortrag ist nicht möglich.

    Unterscheidung zwischen Erst- und Zweitstudium

    Wie viel man absetzen kann, hängt also davon ab, ob die Kosten während der Erstausbildung oder der Zweitausbildung angefallen sind. Die Frage, wann ein Studium als Zweitausbildung gilt, beantwortet der Gesetzgeber eindeutig: Die Vorausbildung muss mindestens zwölf Monate gedauert haben und mit einer Prüfung abgeschlossen worden sein. Wer sich also in drei Monaten zum Rettungssanitäter ausbilden lässt, kann die Aufwendungen des anschließenden Medizinstudiums nicht als Werbungskosten deklarieren. Nach einer dreijährigen Ausbildung zum Krankenpfleger ist das dagegen kein Problem. Auch wenn man auf den Bachelorabschluss einen Master draufsetzt oder danach einen Doktortitel anstrebt, zählt das als Zweitstudium. Und auch ein berufsbegleitendes Studium eröffnet die Möglichkeit zum Sonderausgabenabzug.

    Hat man während des Studiums keine oder nur geringe Einnahmen, sollte man dennoch eine Steuererklärung einreichen und die Studienkosten als Verlust beim Finanzamt melden. Das geht momentan unter Umständen bis zu sieben Jahre rückwirkend, die Verjährungsfrist könnte aber bald allgemein auf vier Jahre verkürzt werden. Der Fiskus erstattet die Studienkosten aber natürlich erst, sobald Steuern gezahlt wurden. Die Werbungskosten werden dann mit den ersten Abgaben im Beruf verrechnet, was die Steuerlast in den ersten Jahren deutlich reduzieren kann.

    Im Erststudium geht man oft leer aus

    Für Studenten im Erststudium ist es dagegen schwer, die Ausgaben für das Studium von den Steuern abzusetzen. Denn wenn dem Erststudium keine abgeschlossene Ausbildung vorangegangen ist, werden die Studienkosten als Sonderausgaben behandelt. Dort sieht die Gesetzeslage keine Möglichkeit zum Verlustvortrag vor. Diese Regelung wird jedoch vom Bundesfinanzhof (BFH) als verfassungswidrig angesehen (Verfassungsbeschwerden 2 BvL 22/14, 2 BvL 23/14 u.a.).

    Solange es kein Urteil des Bundesverfassungsgerichts gibt, bleibt Bachelorstudenten ohne Vorausbildung nur die Möglichkeit, ihre Studienkosten für das jeweilige Jahr als Sonderausgaben anzugeben. Das ist natürlich nur dann sinnvoll, wenn man auch Steuern gezahlt hat. Die meisten Studenten bleiben mit ihren jährlichen Einnahmen unter dem Steuerfreibetrag von derzeit 8820 Euro, also können sie auch keine Sonderausgaben absetzen.

    Belege sammeln kann sich lohnen, es geht aber auch ohne

    Typische Werbungskosten, die für Studenten anfallen, sind Studiengebühren, Kosten fürs Semesterticket, Bücher oder Arbeitsmittel. Zudem können im Zweitstudium auch Kosten für einen Zweithaushalt, Seminare und Studienfahrten steuerlich geltend gemacht werden. Meist will das Finanzamt keine Quittungen sehen, auf Nachfrage muss man die Belege aber vorlegen. Wer nicht rechnen will, kann Pauschalbeträge ansetzen. Für Arbeitsmittel sind beispielsweise pauschal 110 Euro absetzbar.

    Источники: http://www.steuertipps.de/die-erste-steuererklaerung/studenten, http://www.meine-erste-steuererklaerung.de/steuererklaerung-student.html, http://mobil.n-tv.de/ratgeber/Steuererklaerung-fuer-Studenten-lohnt-sich-article19878051.html

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