Steuererklärung minijob wo eintragen

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    Minijob und Steuererklärung

    Frage: Muss ich meinen Nebenjob bzw. Minijob in der Steuererklärung angeben?

    Ich arbeite bei meinem Arbeitgeber in einem Nebenjob auf geringfügiger Basis und verdiene monatlich nicht mehr als 450 Euro. Muss ich diesen Minijob in meiner Einkommensteuererklärung angeben?

    Unsere Antwort

    Im Regelfall müssen Sie Ihren Verdienst aus einem Minijob nicht in der Steuererklärung angeben, denn fast immer werden diese geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse pauschal versteuert: Das Gehalt von Minijobs wird in den meisten Fällen nämlich nicht unter Vorlage einer Lohnsteuerkarte abgerechnet: Der Arbeitgeber führt die Pauschalsteuer in Höhe von zwei Prozent zusammen mit den übrigen pauschalen Abgaben für Ihr Beschäftigungsverhältnis direkt an die Minijob-Zentrale ab. Aufgrund dieser pauschalen Versteuerung brauchen Sie den Minijob auch nicht in Ihrer Steuererklärung anzugeben.

    Гњbrigens fallen fГјr Sie selbst keine BeitrГ¤ge zur Sozialversicherung oder sonstige BeitrГ¤ge an (auГџer, wenn Sie Ihre RentenversicherungsbeitrГ¤ge aufstocken mГ¶chten). FГјr die meisten Arbeitnehmer heiГџt es bei einem Minijob: „Brutto fГјr netto“.

    Info In seltenen Fällen macht der Arbeitgeber von seinem Recht Gebrauch, die pauschale Steuer (in Höhe von zwei Prozent) auf den Arbeitnehmer abzuwälzen. Aber auch in diesem Fall müssen Sie den Minijob nicht in Ihrer Steuererklärung angeben.

    Nur in dem Fall, wenn Ihr Nebenjob über eine Lohnsteuerkarte abgerechnet wurde, geben Sie ihn bei Ihrer Steuererklärung in der Anlage N ("Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit") an.

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    Wie wird ein Nebenjob in der Steuererklärung angegeben?

    • Ob ein Nebenjob in der Steuererklärung angegeben werden muss, hängt von der Verdiensthöhe ab.
    • Ein Minijob als Nebenjob muss nicht angegeben werden.
    • Ein Midijob als Nebenjob dagegen wird voll in der Steuerklasse 6 versteuert.
    • Wer jedoch die Anlage N ausfüllt, erhält in der Regel eine Rückzahlung.

    Nebenjob in der Steuererklärung

    Vor Aufnahme der Nebentätigkeit sollte unbedingt geklärt werden, wie diese in der Steuerklärung geltend gemacht werden soll, damit die für den Arbeitnehmer günstigste steuerliche Möglichkeit gewählt wird.

    Je nach Höhe des monatlich erzielten Einkommens unterscheidet man drei verschiedene Formen von Nebentätigkeiten.

    • In der Steuererklärung müssen ein Minijob bzw. ein Midijob/Nebenjob unterschiedlich angegeben werden.

    Nebenjob in der Steuererklärung richtig angeben

    Ein Minijob wird steuerlich anders behandelt als anderen Tätigkeiten. Die Verwaltung des Minijobs erfolgt ausschließlich und bundeseinheitlich über die Minijob Zentrale bei der Knappschaft.

    Der Arbeitgeber meldet den Minijob dort an und zahlt an die Knappschaft Steuern und Sozialabgaben für seinen Arbeitnehmer.

    Dadurch braucht der Minijob weder vom Arbeitgeber noch vom Arbeitnehmer in irgendeiner weiteren Erklärung aufgeführt zu werden, auch nicht in der Einkommensteuererklärung.

    Der Midijob ist eine Tätigkeit, die voll versteuert und daher auch in der Steuererklärung angegeben werden muss. Da es sich um eine Nebentätigkeit neben einer Hauptbeschäftigung handelt, wird für den Midijob stets die Steuerklasse 6 angewendet. Das bedeutet eine Belastung für den Midijobber von 50 Prozent Steuern und Sozialabgaben.

    Die Einkünfte aus dem Midijob und der Haupttätigkeit werden am Ende des Jahres addiert, sodass ein steuerlicher Prozentsatz ermittelt werden kann, der für beide Beschäftigungen gilt.

    Für die Steuererklärung bedeutet das lediglich, dass die Haupt- und die Nebentätigkeit auf der elektronischen Lohnsteuerkarte entsprechend vermerkt werden.

    Zuständig ist für beide die Anlage N (Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit). Der so ermittelte Prozentsatz beider Einkunftsarten liegt immer geringer als der für die Lohnsteuerklasse 6 angewendete.

    Deshalb wird der Arbeitnehmer regelmäßig auf die für die Nebentätigkeit mit Lohnsteuerklasse 6 gezahlten Steuern eine Rückzahlung erhalten.

    Lohnsteuer kompakt FAQs

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    Muss ich meinen Minijob in der Einkommensteuererklärung angeben?

    Ein Minijob ist eine geringfügige Beschäftigung (450-Euro-Job). Diese liegt vor, wenn das Arbeitsentgelt regelmäßig im Monat 450 Euro nicht überschreitet. Bei der Prüfung, ob die Verdienstgrenze von 450 Euro im Monat überschritten wird, ist vom regelmäßigen monatlichen Arbeitsentgelt auszugehen.

    Das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt ermittelt sich abhängig von der Anzahl der Monate, für die eine Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt besteht. Der Betrachtungszeitraum umfasst dabei maximal 12 Monate. Das entspricht einer Verdienstgrenze von maximal 5.400 Euro pro Jahr bei durchgehender, mindestens 12 Monate dauernder Beschäftigung.

    Für dieses Arbeitsverhältnis führt der Arbeitgeber pauschal Steuern und Beiträge für die Sozialversicherung ab. Der geringfügig Beschäftigte selbst zahlt keine Steuern oder Versicherungsbeiträge.

    Die Einkünfte aus geringfügiger Beschäftigungen müssen Sie dann nicht in der Steuererklärung angeben.

    Ausnahme: Wählt der Arbeitgeber für den Minijob allerdings nicht die pauschale Lohnsteuererhebung, so ist die Lohnsteuer vom Arbeitsentgelt nach Maßgabe der Lohnsteuermerkmale, die dem zuständigen Finanzamt vorliegen, zu erheben. In diesem Fall erhalten Sie für den Minijob von Ihrem Arbeitgeber auch eine Lohnsteuerbescheinigung. Nur in diesem Fall müssen die Daten aus der Lohnsteuerbescheinigung in der Einkommensteuererklärung erklärt werden.

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      Источники: http://www.nebenjob.de/ratgeber_nebenjobs/ratgeber13_5.html, http://www.steuerklassen.com/nebenjob/steuererklaerung/, http://www.lohnsteuer-kompakt.de/fag/2017/2413/muss_ich_meinen_minijob_in_der_einkommensteuererklaerung_angeben

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