Steuererklärung mutterschaftsgeld

    0
    136

    Ratgeber Mutterschaftsgeld

    So viel Geld bekommen Sie vor und nach der Geburt Ihres Kindes

    • Zuletzt aktualisiert: 12. März 2017
    • Von: Dr. Britta Beate Schön

    Das Wichtigste in Kürze

    • Arbeitnehmerinnen, die gesetzlich krankenversichert sind, bekommen sechs Wochen vor der Geburt Ihres Kindes und acht Wochen danach Mutterschaftsgeld von ihrer Krankenkasse.
    • Sie erhalten pro Tag höchstens 13 Euro an Mutterschaftsgeld.
    • Der Arbeitgeber zahlt die Differenz zum Nettogehalt als Arbeitgeberzuschuss, sodass Mitarbeiterinnen auch während des Mutterschutzes insgesamt ihr bisheriges Nettogehalt bekommen.
    • Dafür müssen Sie einen Antrag auf Mutterschaftsgeld und Zuschuss stellen und sowohl dem Arbeitgeber als auch der Kasse ein Attest über den voraussichtlichen Entbindungstermin vorlegen.
    • Arbeitnehmerinnen, die geringfügig beschäftigt oder privat krankenversichert sind, erhalten vom Bundesversicherungsamt ein reduziertes Mutterschaftsgeld von einmalig bis zu 210 Euro.

    Unser Tipp: Bleiben Sie über Themen, die Ihre Familie betreffen, immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Wenn Sie ein Kind erwarten und während der Schwangerschaft angestellt waren, sind Sie finanziell erst einmal abgesichert. Sechs Wochen vor der Geburt und acht Wochen danach befinden Sie sich im Mutterschutz und müssen nicht arbeiten. In dieser Zeit erhalten gesetzlich krankenversicherte Arbeitnehmerinnen Mutterschaftsgeld von ihrer Krankenkasse sowie einen Zuschuss vom Arbeitgeber. Die Zahlungen entsprechen insgesamt dem durchschnittlichen Nettogehalt der letzten drei Monate. Dazu müssen Sie bei Ihrer Krankenkasse und Ihrem Arbeitgeber einen Antrag stellen. Was Sie dabei beachten müssen, haben wir für Sie zusammengefasst.

    Wer hat Anspruch auf Mutterschaftsgeld?

    Nicht alle Mütter erhalten Mutterschaftsgeld. Da es sich um eine Leistung handelt, die anstelle des Lohns gezahlt wird, ist zum einen wichtig, ob Sie zu Beginn des Mutterschutzes in einem Arbeitsverhältnis standen. Zum anderen hängt es davon ab, wie Sie krankenversichert sind (§ 13 MuSchG).

    Arbeitnehmerinnen in der GKV – Wenn Sie sechs Wochen vor der errechneten Entbindung in einem Arbeitsverhältnis stehen und in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) pflichtversichert sind, haben Sie während der Schutzfrist Anspruch auf Mutterschaftsgeld in Höhe von bis zu 13 Euro am Tag. Auch für freiwillig gesetzlich Versicherte gilt der Anspruch auf Mutterschaftsgeld (§ 24 i SGB V). Sie müssen das Geld bei Ihrer Krankenkasse beantragen. Ihr Arbeitgeber stockt den Betrag dann auf ihr bisheriges Nettogehalt auf.

    Arbeitnehmerinnen in der PKV – Falls Sie privat krankenversichert sind, erhalten Sie kein Mutterschaftsgeld von Ihrer privaten Krankenversicherung (PKV). Sie erhalten stattdessen einmalig bis zu 210 Euro vom Bundesversicherungsamt. Ihr Arbeitgeber berechnet seinen Zuschuss aber so, als wären Sie gesetzlich versichert und bekämen den üblichen Kassensatz. Vom Arbeitgeber erhalten privat versicherte Frauen im Mutterschutz daher ihr Nettogehalt minus 13 Euro pro Arbeitstag. Das ist der Betrag, den die gesetzlichen Kassen als Mutterschaftsgeld bezahlen.

    Geringfügig beschäftigte Mütter – Sind Sie familienversichert und üben eine geringfügige Beschäftigung aus, bekommen Sie auf Antrag Mutterschaftsgeld vom Bundesversicherungsamt. Sie erhalten dann bis zu 210 Euro Mutterschaftsgeld als Einmalzahlung. Den Arbeitgeberzuschuss erhalten Sie auch, aber nur dann, sofern Sie im Monat mehr als 390 Euro netto verdient haben. Der Arbeitgeber zahlt dann pro Tag Ihren Nettolohn abzüglich 13 Euro. Frauen, die selbst Mitglied in einer Krankenkasse sind, haben bei geringfügiger Beschäftigung auch Anspruch auf Mutterschaftsgeld gegenüber der Kasse.

    Familienversicherte Mütter – Wenn Sie über Ihren Ehemann familienversichert sind und nicht nebenbei arbeiten, erhalten Sie von der Krankenkasse kein Mutterschaftsgeld, da Sie nicht selbst Mitglied der Krankenkasse sind.

    Arbeitnehmerinnen in Elternzeit – Befinden Sie sich zu Beginn des Mutterschutzes noch in Elternzeit, haben Sie als Mitglied einer Krankenkasse Anspruch auf das Mutterschaftsgeld in Höhe von 13 Euro täglich. Da Sie während der Elternzeit allerdings nicht arbeiten, zahlt Ihnen Ihr Arbeitgeber auch keinen Zuschuss.

    Bei erneuter Schwangerschaft Elternzeit vorzeitig beenden oder unterbrechen

    Werden Sie während der Elternzeit erneut schwanger, sollten Sie gegenüber Ihrem Arbeitgeber schriftlich erklären, dass Sie zum Beginn der Mutterschutzfrist Ihre Elternzeit vorzeitig beenden (§ 16 Abs. 3 Satz 3 BEEG). Alternativ können Sie die Elternzeit auch unterbrechen und mit Zustimmung des Arbeitgebers dann den Rest an die erneute Elternzeit anhängen. In beiden Fällen erhalten Sie den Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld. Die Höhe des Zuschusses orientiert sich nicht an den letzten drei Monaten vor Beginn der Mutterschutzfrist, in denen Sie wegen der Elternzeit keinen Lohn bekommen haben. Entscheidend sind die letzten drei abgerechneten Monate vor dem Beginn der ersten Mutterschutzfrist (BAG, Urteil vom 22. August 2012, Az. 5 AZR 652/11). So bekommen Sie also wieder das volle Nettogehalt. Der Arbeitgeber muss bei der Berechnung allerdings die aktuelle Lohnsteuerklasse berücksichtigen. Der Zuschuss kann also geringer ausfallen, sofern Sie in eine schlechtere Lohnsteuerklasse gewechselt sind.

    Selbstständige Mütter – Sind Sie selbstständig und privat krankenversichert, erhalten Sie kein Mutterschaftsgeld. Sie haben allerdings die Möglichkeit, bei ihrem privaten Krankenversicherer eine Krankentagegeldversicherung abzuschließen. Seit Februar 2017 haben selbstständige Frauen mit einem solchen Vertrag auch im Mutterschutz Anspruch auf Krankentagegeld. Wenn Sie selbstständig und freiwillig gesetzlich versichert sind, kommt es darauf an, ob Sie eine Versicherung mit Anspruch auf Krankengeld abgeschlossen haben. Zahlen Sie nur den ermäßigten Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung (14 Prozent), steht Ihnen kein Krankengeld und somit auch kein Mutterschaftsgeld zu. Haben Sie dagegen einen Anspruch auf Krankengeld mit Ihrer Kasse vereinbart, haben Sie auch Anrecht auf Mutterschaftsgeld.

    Arbeitslose Mütter – Sind Sie bei Beginn des Mutterschutzes arbeitslos und haben Anspruch auf Arbeitslosengeld (ALG I) oder sind Sie bei beruflicher Weiterbildung gesetzlich krankenversichert, erhalten Sie Mutterschaftsgeld durch die Krankenkasse. Sie bekommen dann die gleiche Summe wie bisher, nur eben von Ihrer Kasse.

    Unser Tipp: Bleiben Sie über Themen, die Ihre Familie betreffen, immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    So viel Mutterschaftsgeld können Sie bekommen

    Sechs Wochen vor der Geburt und acht Wochen danach erhalten Sie Mutterschaftsgeld von der Kasse sowie den Arbeitgeberzuschuss. Beide Zahlungen zusammen entsprechen Ihrem monatlichen Nettogehalt.

    Die Höhe des Mutterschaftsgeldes richtet sich nach dem durchschnittlichen Nettogehalt der letzten drei vollständig abgerechneten Kalendermonate. Einmalige Zahlungen, zum Beispiel Weihnachts- oder Urlaubsgeld, werden nicht berücksichtigt. Es ist die Lohnsteuer zu berücksichtigen, wie sie vom Arbeitgeber in dem maßgebenden Berechnungszeitraum zu berechnen und einzubehalten war. Ein Wechsel der Steuerklasse in der Mutterschutzfrist hat auf die Berechnung des Zuschusses grundsätzlich keinen Einfluss (ArbG Aachen, Urteil vom 12. Juli 1984, Az. 5 Ca 853/84).

    Das Mutterschaftsgeld, das die Kasse zahlt, beträgt höchstens 13 Euro pro Kalendertag. Verdienen Sie durchschnittlich mehr als 13 Euro netto am Tag, also mehr als 390 Euro im Monat, ist Ihr Arbeitgeber verpflichtet, die Differenz als Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zu zahlen (§ 14 MuSchG). Im Regelfall wird das der größere Anteil sein. Wenn Sie netto weniger als 390 Euro im Monat verdienen, fällt auch das Mutterschaftsgeld der Krankenkasse entsprechend niedriger aus.

    Beispiel: Frau A verdiente in den letzten drei Monaten vor der Mutterschutzfrist 2.750 Euro brutto. Sie erhält nach Abzügen 1.776 Euro ausgezahlt.

    Der monatliche Nettolohn der letzten drei Monate wird auf den Kalendertag umgerechnet und beläuft sich auf 59,20 Euro: (1.776 € x 3) / 90 = 59,20 Euro. Während der Schutzfristen erhält Frau A 59,20 Euro, und zwar 13 Euro von der Krankenkasse als Mutterschaftsgeld und 46,20 Euro vom Arbeitgeber als Zuschuss.

    Nicht gesetzlich krankenversicherte Arbeitnehmerinnen erhalten ein reduziertes Mutterschaftsgeld in Höhe von höchstens 210 Euro vom Bundesversicherungsamt (§ 13 Abs. 2 MuSchG). Welche Mutter in welcher Höhe Anspruch auf Mutterschaftsgeld hat, haben wir in einer Übersicht für Sie zusammengestellt:

    Überblick zu den Anspruchsberechtigten

    Quelle: Finanztip-Recherche (Stand: 13. März 2016)

    So beantragen Sie Ihr Mutterschaftsgeld

    Mutterschaftsgeld erhalten Sie nicht automatisch, Sie müssen es beantragen. Am besten machen Sie sich schon vor dem Beginn Ihres Mutterschutzes mit den Formalitäten vertraut. Sie müssen Ihren Anspruch entweder bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse stellen oder aber beim Bundesversicherungsamt.

    Gesetzliche Krankenkasse – Bitten Sie Ihren Arzt oder Ihre Hebamme ein sogenanntes Zeugnis über den mutmaßlichen Tag der Entbindung auszustellen. Sie erhalten es kostenfrei. Dabei gibt es eine Ausfertigung für die Krankenkasse und eine weitere, die Sie Ihrem Arbeitgeber vorlegen können. Ihr Arzt wird dazu dieses Muster verwenden.

    Die Ausfertigung für die Krankenkasse ergänzen Sie dann mit Ihren persönlichen Angaben, Ihrer Kontoverbindung, den Angaben zu Ihrem Beschäftigungsverhältnis und Ihrem Arbeitgeber. Vergessen Sie nicht zu unterschreiben. Dann reichen Sie das Dokument bei der Krankenkasse ein. Die Kasse wird sich mit Ihrem Arbeitgeber in Verbindung setzen und eine Bescheinigung über Ihr Gehalt anfordern. Sobald dies der Krankenkasse vorliegt, zahlt sie regelmäßig einen Vorschuss aus. Die Zahlung des Mutterschaftsgeldes erfolgt vor der Entbindung nur aufgrund dieses Zeugnisses. Wenn Sie alle Unterlagen und Formulare bereit haben, klappt der Übergang vom Gehalt zum Mutterschaftsgeld am besten und ohne Zeitverlust. Die Krankenkasse wird Ihnen eine Erklärung für die Zahlung von Mutterschaftsgeld zuschicken, die Sie dann nach der Geburt zusammen mit der Geburtsurkunde wieder bei Ihrer Kasse einreichen müssen. Dann wird sie auch noch ausstehendes Mutterschaftsgeld auf Ihr Konto überweisen.

    Bundesversicherungsamt – Haben Sie Anspruch auf das reduzierte Mutterschaftsgeld, können Sie einen Antrag beim Bundesversicherungsamt in Berlin stellen. Sie finden den Antrag hier.

    Arbeitgeber – Den Arbeitgeberzuschuss beantragen Sie, indem Sie ihm das Zeugnis über den mutmaßlichen Tag der Entbindung vorlegen. Sie erhalten den Zuschuss von Ihrem Arbeitgeber üblicherweise zum gleichen Zeitpunkt wie zuvor das monatliche Gehalt.

    Unser Tipp: Bleiben Sie über Themen, die Ihre Familie betreffen, immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Wie lange wird das Mutterschaftsgeld gezahlt?

    Mutterschaftsgeld zahlen die gesetzlichen Krankenkassen während der Schutzfristen vor und nach der Entbindung sowie für den Entbindungstag. Vor der Entbindung dürfen Arbeitnehmerinnen sechs Wochen nicht beschäftigt werden (§ 3 Abs. 2 MuSchG) und nach der Entbindung acht Wochen nicht (§ 6 Abs. 1 MuSchG).

    Wenn Sie Zwillinge erwarten oder Ihr Kind zu früh auf die Welt kommt, verlängert sich die Schutzfrist nach der Entbindung auf 12 Wochen, in denen Sie Mutterschaftsgeld bekommen. Bei Frühgeburten erhalten Sie auch für die Tage Mutterschaftsgeld, die Ihr Kind vor der üblichen Schutzfrist von sechs Wochen zur Welt kommt (§ 24i Abs. 3 SGB V).

    Arbeiten Sie trotz Mutterschutzfrist weiter, erhalten Sie kein Mutterschaftsgeld, sondern Ihr reguläres Gehalt weiter (§ 24i Abs. 4 SGB V). Arbeiten Sie in dieser Zeit anteilig oder stundenweise weiter, ruht Ihr Anspruch auf Mutterschaftsgeld in dieser Höhe. Auch finanziell gesehen macht es also keinen Sinn, während der Mutterschutzfristen weiter zu arbeiten.

    Anrechnung auf das Elterngeld

    Das Mutterschaftsgeld wird auf das Elterngeld vollständig angerechnet (§ 3 Abs. 1 BEEG). So wird für die Tage, an denen Mutterschaftsgeld gezahlt wird, kein Elterngeld gezahlt. Die Anrechnung können Sie auch dadurch nicht verhindern, dass Sie Elterngeld erst nach Ablauf der Mutterschutzfrist beantragen. Das verringerte Mutterschaftsgeld in Höhe von maximal 210 Euro, welches die Mutterschaftsstelle des Bundesversicherungsamts zahlt, wird dagegen nicht auf das Elterngeld angerechnet. Deshalb kann die Elterngeldstelle die Auszahlung auch nicht davon abhängig machen, ob bereits über den Antrag auf Mutterschaftsgeld entschieden wurde.

    Mutterschaftsgeld und Einkommensteuer

    Das Mutterschaftsgeld und die Leistungen des Arbeitgebers sind nicht zu versteuern. Sie werden aber beim sogenannten Progressionsvorbehalt zur Berechnung des Steuersatzes bei der Einkommensteuer mit einbezogen. Dies bedeutet, Mutterschaftsgeld und Arbeitgeberzuschuss erhöhen zwar nicht das zu versteuernde Einkommen. Der Steuersatz, der auf das gesamte Einkommen anzuwenden ist, steigt dadurch aber geringfügig. Bezieher von Mutterschaftsgeld bleiben beitragsfrei in der gesetzlichen Rentenversicherung sowie der Kranken- und Arbeitslosenversicherung, wenn keine sonstigen beitragspflichtigen Einkünfte vorliegen.

    Mutterschaftslohn

    Wenn Sie vor Beginn des Mutterschutzes aus medizinischen Gründen nicht mehr arbeiten dürfen und einem sogenannten Beschäftigungsverbot unterliegen, erhalten Sie von Ihrem Arbeitgeber Ihr Gehalt weiter (§ 11 MuSchG). Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn eine schwangere Frau als Erzieherin im Kindergarten arbeitet und gegen Masern, Mumps und Windpocken nicht immun ist.

    Das fortgezahlte Gehalt ist Arbeitsentgelt trotz fehlender Arbeitsleistung. Als solches unterliegt es der Lohnsteuerpflicht in gleichem Maße wie der Beitragspflicht zur Sozialversicherung, anders als der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld.

    Elterngeld

    Wer nach der Mutterschutzfrist nicht sofort wieder arbeiten möchte, kann in Elternzeit gehen. Wie Sie finanziell abgesichert sind, finden Sie im Ratgeber Elterngeld.

    Mehr dazu im Ratgeber Rechtsschutzversicherung

    Julia Rieder

    Expertin für Versicherungen

    Ein Rechtsstreit kann teuer werden

    • Rechtsschutz ist sinnvoll, aber kein Muss.
    • Viele Fälle, etwa rund um Hausbau oder Scheidung, sind nicht versichert.
    • Wir zeigen gute Tarife zu einem fairen Preis.

    Von uns empfohlene Tarife:

    Sollen wir Sie

    Einmal pro Woche die wichtigsten Verbraucher-Tipps – kostenlos und werbefrei direkt in Ihr Postfach.

    Vielen Dank für Ihre Anmeldung

    Bitte bestätigen Sie Ihre E-Mail-Adresse

    1. Schauen Sie gleich in Ihrem Postfach nach.
    2. Öffnen Sie die Mail von Finanztip Newsletter.
    3. Klicken Sie auf den Bestätigungslink.

    Schauen Sie bitte auch im Spam-Ordner nach.

    Das könnte Sie auch interessieren

    Noch mehr sparen mit Finanztip

    Finanztip Newsletter

    • Jede Woche die besten Tipps
    • Absolut kostenlos
    • 100% werbefrei

    Kostenlos anmelden

    Artikel verfasst von

    Finanztip-Expertin für Recht

    Britta Beate Schön ist bei Finanztip für sämtliche Rechtsthemen zuständig. Die promovierte Juristin und Rechtsanwältin war als Leiterin der Rechtsabteilung bei Finanzdienstleistern wie der Telis Finanz AG und der Interhyp tätig. Vorher lehrte und forschte sie in Japan als DAAD-Junior-Professorin für deutsches und Europarecht. Ihr Studium absolvierte sie in Münster, Genf, Regensburg und Leipzig. Die Autorin erreichen Sie unter [email protected] .

    Steuererklärung Anlage N

    Steuerformular für Angestellte

    • Zuletzt aktualisiert: 18. Oktober 2016
    • Von: Udo Reuß

    Das Wichtigste in Kürze

    • Angestellte, die eine Steuererklärung machen, müssen die Anlage N ausfüllen. Zusammenveranlagte müssen dieses Formular zweimal abgeben.
    • In der Anlage N machen Sie Angaben zu Ihrem Einkommen, die Sie sich aus der Lohnsteuerbescheinigung holen. So wird Ihr zu versteuerndes Einkommen ermittelt.
    • Sobald Sie berufsbedingte Ausgaben von mehr als 1.000 Euro haben, können Sie weitere Werbungskosten geltend machen. Ansonsten wird die Pauschale von 1.000 Euro automatisch vom zu versteuernden Einkommen abgezogen.
    • Wer aus beruflichen Gründen einen weiteren Wohnsitz benötigt, kann Ausgaben für Fahrten, Unterkunft und Verpflegung über die Anlage N von der Steuer absetzen.
    • Wer hohe Werbungskosten hat, sollte eine Steuererklärung abgeben, egal, ob er dazu vom Finanzamt aufgefordert wird oder nicht.

    Unser Tipp: Bleiben Sie zu wichtigen Steuerfragen immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Es gibt sicher Schöneres, als eine Steuererklärung auszufüllen. Aber es lohnt sich in den meisten Fällen, weil Sie sich zu viel gezahlte Steuern zurückholen können. Viele Steuerzahler müssen die jährliche Steuererklärung ohnehin abgeben: beispielsweise Ehepaare und eingetragene Lebenspartner mit der Steuerklassenkombination III/V. Auch wer Lohnersatzleistungen wie Arbeitslosengeld, Elterngeld, Krankengeld oder Mutterschaftsgeld bekommt, muss das Finanzamt über seine Einkünfte informieren. Die Abgabepflicht zur Steuererklärung ist in § 46 des Einkommensteuergesetzes (EStG) geregelt.

    Es zahlt sich jedoch oft aus, die Steuererklärung auch ohne Aufforderung abzugeben. Etwa, wenn Sie berufsbedingt hohe Fahrtkosten haben oder Aufwendungen für haushaltsnahe Dienstleistungen oder Handwerkerkosten geltend machen wollen. Wer eine Steuererklärung macht und nicht freiberuflich arbeitet oder ein Gewerbe hat, der kommt an der Anlage N nicht vorbei. Wir führen Sie Schritt für Schritt hindurch und geben Tipps, wie Sie die Anlage N am besten für sich nutzen.

    Die Anlage N besteht aus drei Seiten. Auf der ersten Seite tragen Sie Ihre Einkünfte ein, auf der zweiten können Sie Ihre Werbungskosten angeben und auf der dritten Seite Ihre Mehraufwendungen bei doppelter Haushaltsführung geltend machen.

    Helfer für die Steuererklärung

    Seite 1: Ihr Einkommen

    Im Kopf des Formulars geben Sie zunächst Ihre persönlichen Daten ein (Zeile 1 bis 4): Namen, Steuernummer und die sogenannte e-TIN, kurz für electronic Taxpayer Identification Number, die Sie auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung finden. Hatten Sie eine weitere Tätigkeit, können Sie eine zweite e-TIN eintragen.

    Angaben zum Arbeitslohn – Was Sie auf der ersten Seite zu Ihren Einkünften eintragen müssen, finden Sie in Ihrer Lohnsteuerbescheinigung, die entsprechende Zeile ist dort angegeben. Außerdem tragen Sie dort Lohnersatzleistungen sowie steuerfreien Arbeitslohn für Auslandstätigkeit ein.

    Für Arbeitnehmer (Zeilen 5 bis 10)

    Verschiedene Renten (Zeilen 11 bis 15)

    Achtung: Die Versorgungsfreibeträge sinken seit 2006 schrittweise je nach Jahr des Renteneintritts. Wer 2014 in Rente ging, erhält einen Versorgungsfreibetrag von 25,6 Prozent und einen Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag von 576 Euro. Ab 2040 gibt es für Neurentner dann überhaupt keine Freibeträge mehr, sie müssen ihre Rente voll versteuern.

    Einmalzahlungen für mehrere Jahre (Zeilen 16 bis 19)

    Haben Sie nicht monatsweise, sondern für mehrere Jahre auf einmal Einkommen erhalten, beispielsweise Arbeitslohn, Versorgungsbezüge, eine Abfindung oder Übergangsgelder? Sie müssen diese Einmalzahlung zwar als Arbeitslohn versteuern, sie wirkt sich aber nur zu einem Fünftel auf Ihren Steuersatz aus (sogenannte Fünftelregelung). Wenn Ihr Arbeitgeber die vollen Steuern abgezogen hat, tragen Sie Ihre Daten ein und legen Sie die Vertragsunterlagen bei. So machen Sie die Ermäßigung geltend.

    Arbeitslohn ohne Steuerabzug (Zeile 20)

    Arbeit im Ausland (Zeilen 21 bis 25)

    Ehrenamt und Nebentätigkeit (Zeile 26)

    Lohnersatzleistungen (Zeilen 27 bis 30)

    Achtung: Dies sind zwar steuerfreie Einnahmen, aber sie erhöhen den Steuersatz für die übrigen Einkünfte nach dem sogenannten Progressionsvorbehalt. So ist es möglich, dass Sie wegen der Lohnersatzleistungen, die Sie übers Jahr erhalten, Steuern nachzahlen müssen.

    Unser Tipp: Bleiben Sie zu wichtigen Steuerfragen immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Seite 2: Werbungskosten sammeln kann sich lohnen

    Der eigentlich interessante Teil der Anlage N beginnt für Arbeitnehmer mit den Werbungskosten. Hier können Sie berufliche Ausgaben eintragen und so Ihr zu versteuerndes Einkommen senken. Das Finanzamt billigt Ihnen den Werbungskostenpauschbetrag (auch Arbeitnehmerpauschbetrag genannt) von 1.000 Euro zu. Dieser Freibetrag wird bei jedem Arbeitnehmer automatisch vom Einkommen abgezogen. Wenn Sie keine Werbungskosten haben oder mit den Kosten unter der 1.000-Euro-Schwelle bleiben, können Sie sich die Mühe des Ausfüllens also sparen. Aber rechnen Sie noch einmal nach: Es kann sich lohnen, weil Sie sich auf diese Weise mehr Geld vom Finanzamt zurückholen können. Werbungskosten sind in § 9 des Einkommensteuergesetzes (EStG) geregelt.

    Tipp: Sammeln Sie Quittungen auf Verdacht und gehen Sie die Anlage N durch: Haben Sie Bewerbungen geschrieben, einen Sprachkurs an der Volkshochschule besucht oder sind Sie zu Vorstellungsgesprächen gefahren? Haben Sie sich einen neuen Computer, Schreibtisch oder Fachzeitschriften gekauft? Das sind Werbungskosten, mit denen Sie Ihr zu versteuerndes Einkommen drücken und so Ihre Steuerschuld senken können.

    Sie müssen sich beim Eintragen in der Anlage N auch nicht auf den Platz im Formular beschränken. Tragen Sie zusätzliche Ausgaben unter den „Weiteren Werbungskosten“ ein und vermerken Sie „Siehe Anlage“ für weitere Posten, die Sie auf einem separaten Papier auflisten. Kürzen kann im Zweifelsfall immer noch der Finanzbeamte.

    Fahrtkosten (Zeilen 31 bis 39)

    Unabhängig davon, wie Sie zur Arbeit kommen, steht Ihnen eine Entfernungspauschale von 30 Cent pro Kilometer zu. Das Finanzamt erkennt pro Arbeitstag jeden Kilometer der einfachen Wegstrecke an. Wenn Sie öffentliche Verkehrsmittel, Ihren Pkw oder einen Firmen- oder Dienstwagen nutzen, kann die Summe auch höher ausfallen.

    Arbeitnehmer, die täglich 15 Kilometer zur Arbeit fahren, kommen allein mit ihren Fahrtkosten meist schon über den Pauschbetrag. Jeder zusätzlich ausgegebene Euro macht sich hier bezahlt.

    Wie hoch sind die Fahrtkosten? Ihre Arbeitstage müssen Sie genau ermitteln. Dazu ziehen Sie Ihre Urlaubs- und Krankheitstage von den jährlichen Arbeitstagen in Ihrem Bundesland ab. In Berlin gibt es 2014 beispielsweise 252 Arbeitstage. Wenn Sie einen Urlaub von 24 Tagen abziehen, bleiben 228 Arbeitstage.

    Das ergibt folgende Rechnung: 15 km x 0,30 Euro x 228 Tage = 1.026 Euro Werbungskosten. Sie liegen also bereits mit 26 Euro über dem Pauschbetrag und können diese als Werbungskosten geltend machen.

    Achtung: Seit 2014 gilt ein neues Reisekostenrecht für Ihre Steuererklärung. Haben Sie mehrere Arbeitsstätten, müssen Sie eine davon als Ihre „erste Arbeitsstätte“ definieren. Für diese können Sie weiterhin die einfache Entfernungspauschale geltend machen, für weitere Arbeitsstätten sowohl den Hin- als auch den Rückweg als Dienstreise.

    Hohe Werbungskosten? Freibetrag eintragen lassen

    Werbungskosten können Ihre Steuerlast auch sofort senken und nicht erst, wenn Sie Ihre Steuererklärung abgeben. Bei erwartungsgemäß hohen Werbungskosten von mehr als 1.000 Euro können Sie die Vorteile des Lohnsteuerermäßigungsverfahrens nutzen, indem Sie beim Finanzamt einen Freibetrag beantragen. Dieser wird als elektronisches Lohnsteuerabzugsmerkmal (ELStAM) gespeichert und vom Arbeitgeber automatisch berücksichtigt – so erhöht sich Ihr monatliches Nettoeinkommen.

    Als weitere Werbungskosten können Sie eintragen

    Mitgliedsbeiträge für Berufsverbände (Zeile 40)

    Wenn Sie Mitglied einer Berufsvereinigung wie der Handwerkskammer, der Ärztekammer oder einer Gewerkschaft sind, können Sie Ihren Mitgliedsbeitrag eintragen. Aufwendungen, die Ihnen wegen einer Tätigkeit für den Berufsverband entstehen, sind ebenfalls als Werbungskosten absetzbar.

    Berufskleidung und Fachbücher (Zeile 41 und 42)

    Alles, was Sie überwiegend für Ihre berufliche Tätigkeit nutzen, gilt als Arbeitsmittel und lässt sich steuerlich absetzen. Dazu gehören zum Beispiel Berufsbekleidung, Computer, Software, ein Bücherregal und Fachliteratur.

    Belege aufheben

    Sofern es sich nicht um Pauschbeträge handelt, die der Fiskus ohnehin von Ihrem Einkommen abzieht, müssen Sie Ihre Ausgaben belegen können, notfalls per Eigenbeleg. Das Finanzamt versucht jedoch, sich vor der Flut mitgeschickter Quittungen und Kopien zu schützen und fasst in diesem Dokument zusammen, was Sie sofort nachweisen müssen und was eventuell erst auf Nachfrage – beispielsweise die Belege für Arbeitsmittel.

    Arbeitszimmer (Zeile 43)

    Achtung: Teilen Sie sich mit einem Mitbewohner oder Ehepartner das Arbeitszimmer in Ihrer Wohnung, dürfen Sie die Kosten nur zur Hälfte eintragen und auch den Höchstbetrag insgesamt nur einmal pro Zimmer ausschöpfen.

    Fortbildung (Zeile 44)

    Haben Sie einen Lehrgang, einen Computerkurs oder ein Seminar besucht und selbst finanziert, dann tragen Sie die Kosten als Fortbildungskosten ein. Auch Fahrtkosten zum Kurs oder Ausgaben für Material und die Prüfungsgebühr können Sie ohne Einschränkung geltend machen.

    Tipp: Auch Erststudium eintragen

    Weitere Werbungskosten (Zeile 45 bis 48)

    Bewerbungskosten wie Porto, Zeugniskopien oder Bewerbungsbilder, Kontoführungsgebühren oder beruflich motivierte Umzugskosten können Sie unter den weiteren Werbungskosten eintragen. Kontoführungsgebühren bis 16 Euro pro Jahr werden generell ohne Nachweis anerkannt.

    Tipp: Sie müssen nicht unbedingt umziehen, weil Sie eine neue Stelle in einer anderen Stadt antreten oder Ihr Arbeitgeber den Standort wechselt, um die Umzugskosten abzusetzen. Es reicht, wenn sich Ihr (einfacher) Arbeitsweg durch den Wohnungswechsel um mindestens eine halbe Stunde verkürzt.

    Reisekosten (Zeile 49 bis 57)

    Wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen Ausgaben für Dienstreisen nicht steuerfrei ersetzt, können Sie diese Reisekosten in der Anlage N eintragen. Für die Verpflegung werden Pauschalen je nach Dauer der Abwesenheit ohne zusätzlichen Nachweis anerkannt, für Übernachtungen und Fahrtkosten die tatsächlichen Aufwendungen. Sie können aber auch je nach Fahrzeug eine feste Kilometerpauschale geltend machen.

    Wenn Sie außerhalb Ihres eigentlichen Wohnorts keine weitere Wohnung nutzen oder zur Arbeit pendeln, dann sind Sie nun fertig mit der Anlage N. Ansonsten wenden Sie sich noch der dritten Seite zu.

    Seite 3: Ausgaben für doppelte Haushaltsführung

    Wer aus beruflichen Gründen einen zweiten Haushalt am Arbeitsort führt, kann seine Ausgaben dafür über die Anlage N von der Steuer absetzen, sofern der Arbeitgeber sie nicht steuerfrei erstattet (Zeilen 61 bis 69).

    Fahrtkosten (Zeile 70 bis 78)

    Unterkunft (Zeilen 81 bis 86)

    Tipp: Wenn Sie häufiger pendeln, können Sie statt der doppelten Haushaltsführung auch Fahrtkosten für mehr als eine Heimfahrt wöchentlich geltend machen. Diese geben Sie in Zeile 69 an, in Zeile 31 bis 39 tragen Sie die Strecken ein, die Sie zwischen Arbeitsstätte und Erstwohnsitz zurücklegen. Die gesetzliche Regelung können Sie in § 9 Absatz 5 des Einkommensteuergesetzes nachlesen.

    Sollen wir Sie

    Einmal pro Woche die wichtigsten Verbraucher-Tipps – kostenlos und werbefrei direkt in Ihr Postfach.

    Vielen Dank für Ihre Anmeldung

    Bitte bestätigen Sie Ihre E-Mail-Adresse

    1. Schauen Sie gleich in Ihrem Postfach nach.
    2. Öffnen Sie die Mail von Finanztip Newsletter.
    3. Klicken Sie auf den Bestätigungslink.

    Schauen Sie bitte auch im Spam-Ordner nach.

    Das könnte Sie auch interessieren

    Noch mehr sparen mit Finanztip

    Finanztip Newsletter

    • Jede Woche die besten Tipps
    • Absolut kostenlos
    • 100% werbefrei

    Kostenlos anmelden

    Artikel verfasst von

    Finanztip-Experte für Steuern

    Der Steuerrechtler und Diplom-Kaufmann Udo Reuß ist bei Finanztip für Steuerthemen verantwortlich. Zuvor war er bei verschiedenen Wirtschafts- und Fachverlagen wie Handelsblatt, F.A.Z.-Verlagsgruppe, Haufe-Lexware und Vogel Business Media tätig – 14 Jahre davon arbeitete er als Chefredakteur von Fachzeitschriften. Aus dem komplexen Steuerrecht zieht er die relevanten Urteile für Steuersparer. Den Autor erreichen Sie unter [email protected] .

    ehemalige Finanztip-Redakteurin (bis 2015)

    Andrea Wekenborg verfasste für Finanztip Artikel im Ressort Recht & Steuern. Ihre Begeisterung für Verbraucherthemen entdeckte sie in der Ombudsredaktion der Berliner Zeitung. Später schrieb sie fünf Jahre für einen Online-Finanzvergleich über Versicherungen, Konten und Steuern. Zudem war sie bereits beim Verbraucherzentrale Bundesverband tätig.

    Mutterschaftsgeld

    Werdende Mütter, die berufstätig sind, bekommen eine finanzielle Unterstützung in Form des Mutterschaftsgeldes.

    Mit dem Mutterschaftsgeld allein kann in den meisten Fällen das bisher erzielte Nettogehalt nicht abgedeckt werden. Deshalb gibt es unter bestimmten Voraussetzungen während der Mutterschutzfristen zusätzlich zum Mutterschaftsgeld den Arbeitgeberzuschuss (§ 14 Abs. 1 MuSchG). Damit soll sichergestellt werden, dass die Mutter für eine gewisse Zeit ihr bisheriges Einkommen zur Verfügung hat.

    Sowohl das Mutterschaftsgeld als auch der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld vom Arbeitgeber sind steuerfrei (§ 3 Nr. 1d EStG). Auf diese Leistungen wird aber der Progressionsvorbehalt angewendet, der bei den steuerpflichtigen Einnahmen zu einer höheren Einkommensteuer führen kann.

    Das Mutterschaftsgeld wird nur während der Mutterschutzfristen vor und nach der Geburt und am Entbindungstag gezahlt (§ 3 Abs. 2 MuSchG; § 6 Abs. 1 MuSchG). Von wem und in welcher Höhe die Mutter das Mutterschaftsgeld ausgezahlt bekommt, hängt davon ab, wie die Mutter krankenversichert ist.

    Für Beamtinnen gibt es kein Mutterschaftsgeld und auch keinen Arbeitgeberzuschuss. Sie bekommen nämlich während der Mutterschutzfristen ihre normalen Dienstbezüge weitergezahlt.

    Kinderbetreuung: So setzen Sie die Kosten richtig ab

    Gehen Sie arbeiten, machen Sie eine Ausbildung oder sind Sie krank, brauchen Sie jemanden, der sich um Ihr Kind kümmert. Das können zum Beispiel die Großeltern sein, eine Freundin, eine Tagesmutter, der Kindergarten oder ein Hort. Entstehen Ihnen durch die Betreuung Ihres Kindes Kosten, können Sie diese unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend machen.

    Ähnliche Themen

    Verwandte Begriffe

    A-Z auf einen Blick

    Kostenlosen E-Mail-Newsletter bestellen:

    Sie erhalten eine E-Mail, um die Anmeldung zu bestätigen.

    Werde unser Fan auf Facebook

    Verwandte Beiträge

    Kinderbetreuung: So setzen Sie die Kosten richtig ab

    Gehen Sie arbeiten, machen Sie eine Ausbildung oder sind Sie krank, brauchen Sie jemanden, der sich um Ihr Kind kümmert. Das können zum Beispiel die Großeltern sein, eine Freundin, eine Tagesmutter, der Kindergarten oder ein Hort. Entstehen Ihnen durch die Betreuung Ihres Kindes Kosten, können Sie diese unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend machen. mehr

    Steuerformular Anlage Kind 2012: Alles über Form, Frist und Abgabe

    Die Anlage Kind müssen Sie ausfüllen, damit Sie als Eltern die steuerlichen Vergünstigungen erhalten: Freibeträge für Kinder, Abzug von Kinderbetreuungskosten, Entlastungsbetrag für Alleinerziehende, Ausbildungsfreibetrag, um nur einige zu nennen. mehr

    Volljährige Kinder: Kindergeld und Co. – jetzt wird's kompliziert

    Der 18. Geburtstag ist nicht nur für Ihr Kind ein wichtiges Ereignis. Denn für Sie als Eltern beginnt jetzt steuerlich ein neuer Abschnitt. Bisher gab es die staatliche Förderung durch Kindergeld, Freibeträge für Kinder und davon abhängige steuerrechtliche Vergünstigungen ohne besondere Voraussetzungen. mehr

    Jetzt kostenlosen Newsletter abonnieren

    Wenn Sie mehr über diese Themen erfahren möchten geben Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse ein und Sie erhalten unseren regelmäßigen Steuertipps-Newsletter.

    Источники: http://www.finanztip.de/mutterschaftsgeld/, http://www.finanztip.de/steuererklaerung-anlage-n-1/, http://www.steuertipps.de/lexikon/m/mutterschaftsgeld

    HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

    Please enter your comment!
    Please enter your name here